Konfessioneller Religionsunterricht: wichtiger denn je?

Fr., 22.06.2018 bis Sa., 23.06.2018
Tagung in TUTZING in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing


Anmeldung nur über die Evangelische Akademie Tutzing
www.ev-akademie-tutzing.de


Programm

Freitag, 22. Juni 2018

ab 12.00 Uhr

Anreise

13.30 Uhr

Beginn der Tagung mit Kaffee/Tee und Gebäck

 

14.15 Uhr

Einführung
Udo Hahn,
Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Dr. Astrid Schilling,
Studienleiterin, Katholische Akademie in Bayern

14.30 Uhr

Gehört der Religionsunterricht zur Allgemeinbildung?
Josef Kraus,
ehem. Schulleiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg bei Landshut, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL)

15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht.
Ein Modell aus der Religionspädagogik
Prof. Dr. Konstantin Lindner,
Lehrstuhl für Katholische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg,

Prof. Dr. Henrik Simojoki,
Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg

17.00 Uhr

Schülerinnen und Schüler berichten aus ihrer Perspektive

18.30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr

Gespräche in den Salons

 

Samstag, 23. Juni 2018

7.30 Uhr Frühstück
8.45 Uhr Morgenandacht in der Schlosskapelle
9.00 Uhr

Wie muss der Religionsunterricht an der Universität vermittelt werden, um Lehrerinnen und Lehrer auf Herausforderungen vorzubereiten?
Prof. Dr. Peter Bubmann,
Lehrstuhl für Praktische Theologie (Religions- und Gemeindepädagogik) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg,

Prof. Dr. Hans Mendl,
Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau

10.00 Uhr Kaffeepause
10.30 Uhr

Welche unterstützende Rolle bei der Ausbildung/Fortbildung können die Religionspädagogischen Zentren spielen?
Klaus Buhl,
Pfarrer, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn

Dr. Ferdinand Herget,
Wissenschaftlicher Referent, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Bayern, München

11.30 Uhr Pause
11.45 Uhr

Resümee und Diskussion:
Max Schmidt,
ehem. Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, Bruck
und
Christiane Krämer,
Studienrätin, Religions- und Deutschlehrerin am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg

13.00 Uhr Mittagessen und Ende der Tagung
Tagungsleitung: Udo Hahn,
Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Astrid Schilling,
Katholische Akademie in Bayern
Zum Thema

Wie lässt sich Glaube auch in der Schule lehren?

Religion soll ordentliches Schulfach und damit verpflichtend bleiben. Zwei Drittel der Befragten sprachen sich dafür aus, wie eine aktuelle Umfrage ergab, die die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern jüngst in Auftrag gegeben hatte. Mehr als drei Viertel der Befürworter begrün- den ihre Meinung damit, dass jeder das Recht auf religiöse Bildung habe. 72 Prozent sehen im Religionsunterricht einen Vermittler wichtiger Werte. 58 Prozent verweisen auf fehlende religiöse Bildung zuhause als Grund für die Notwendigkeit des Religionsunterrichts, 56 Prozent sehen in ihm eine Hilfe, die Welt besser zu verstehen. Rund ein Viertel aller Befragten sind dagegen der Meinung, Religion solle kein ordentliches Schulfach mehr sein, denn sie sehen Religion als Privatsache an.

Schon diese knappe Ergebnisübersicht der Studie zeigt, welche Erwartungen Religionsunterricht evangelischer Prägung erfüllen soll. Für den katholischen Religionsunterricht dürften die Herausforderungen vergleichbar sein.

Beide Kirchen befassen sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts. Er ist übrigens als einziges Unterrichtsfach in Artikel 7, Abs. 3 des Grundgesetzes als ordentliches Lehrfach für öffentliche Schulen abgesichert.

Die Deutsche Bischofskonferenz gab 2016 die Erklärung heraus: „Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts. Empfehlungen für die Kooperation des katholischen mit dem evangelischen Religionsunterricht“. 2017 folgte die Evangelische Kirche in Deutschland mit ihrem Papier „Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht. Grundlagen, Standards und Zielsetzungen“. Einer der Leitsätze lautet: „Der konfessionell-kooperativ erteilte Religionsunterricht fördert das Bewusstsein für die eigene Konfessionalität und leistet einen entscheidenden Beitrag zu einem verantwortlichen Miteinander von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen an einer Schule.“

Vor diesem Hintergrund will die gemeinsame Tagung der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing eine Standortbestimmung vornehmen. Die Fragen, die im Mittelpunkt stehen, haben Gewicht: Wie lässt sich Glaube auch in der Schule lehren? Welche Impulse können für das Zusammenleben in der Gesellschaft ausgehen? Und wie soll ein zeitgemäßer Religionsunterricht konkret aussehen?

Diskutieren Sie mit und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Es ergeht herzliche Einladung in das Schloss Tutzing!


Udo Hahn,
Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing

Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern

 

Referierende:

Prof. Dr. Peter Bubmann,
Lehrstuhl für Praktische Theologie (Religions- und Gemeindepädagogik) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Klaus Buhl, Pfarrer,
Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn
Dr. Ferdinand Herget,
Wissenschaftlicher Referent, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Bayern, München
Christiane Krämer,
Studienrätin, Religions- und Deutschlehrerin am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg
Josef Kraus,
ehem. Schulleiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg bei Landshut, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL)
Prof. Dr. Konstantin Lindner,
Lehrstuhl für Katholische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg
Prof. Dr. Hans Mendl,
Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau
Max Schmidt,
ehemaliger Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, Bruck
Prof. Dr. Henrik Simojoki,
Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg

 

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Evangelische Akademie Tutzing
Schloss-Straße 2+4
82327 Tutzing

www.ev-akademie-tutzing.de

Blog: web.ev-akademie-tutzing.de/rotunde


Anmeldung

Nur bei der Evangelischen Akademie Tutzing
direkt über die Website
www.ev-akademie-tutzing.de

Anmeldeschluss ist Freitag, 15. Juni 2018.

 

Alles Organisatorische siehe dort!

 

Hier nur zur Information:

Teilnahmebeitrag € 45,-
Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück) € 32,50
Vollpension
im Einzelzimmer € 91,-
im Zweibettzimmer € 69,-
im Zweibettzimmer als Einzelzimmer € 99,-

 

Zur Erinnerung für Lehrkräfte:

Geeignete Veranstaltungen können als Fortbildungsmaßnahmen anerkannt werden;
es empfiehlt sich allerdings eine vorherige Absprache mit der Schulleitung und deren formlose schriftliche Bestätigung.

Fahrt- und Teilnahmekosten werden nicht erstattet, es besteht aber – wie bei anderen Fortbildungsveranstaltungen auch – Unfallversicherungsschutz nach Art. 45 ff. BayBeamtVG.

Die Evangelische Akademie Tutzing und die Katholische Akademie in Bayern sind deshalb gerne bereit, Ihnen für die Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung auszustellen. Bitte vermerken Sie bei Bedarf auf Ihrer Anmeldung, dass Sie eine solche Bescheinigung wünschen. Danke.

 

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