Lob der Literatur. Guardini-Online-Tag 2022 – Teil 5

Donnerstag, 17. Februar 2022

Der Guardini-Tag 2022 in der geplanten Form bei uns in der Akademie muss leider entfallen. Wir verlagern die Veranstaltung vollständig ins Netz und teilen sie auf fünf Termine auf, die zwischen dem 9. und dem 17. Februar stattfinden. Sie können an allen fünf Veranstaltungsterminen ohne Registrierung und Anmeldung teilnehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Der Link zur Online-Teilnahme:

https://us02web.zoom.us/j/89445282404
 

An der Schnittstelle zwischen Literatur und Theologie hat Romano Guardini originelle Deutungen vorgelegt. Im Zusammenwirken und in den Brüchen von Mythos und Fiktion, Poesie und Liturgie, Phantasie und Glaube, Symbol und Ikone sah er die Chance für eine Suche nach tieferen Wahrheiten.

Guardini verfasste große Monographien über Rilke und Hölderlin, Dostojewskij und Dante. Seit seinen Studienjahren verkehrte er in literarischen Zirkeln und avantgardistischen Künstlerkreisen. Der Literatur der Moderne begegnete er in Berlin und München mit Aufgeschlossenheit und Neugierde.

Wenn Guardini der Lyrik einen „Blick von besonderer Art auf das Dasein“ attestiert, „tiefer dringend als der Blick des Alltags, und lebendiger als der des Philosophen“, sprechen daraus zugleich Liebe zur Literatur und religiöses Gefühl. Für ihn haben „die Worte, in denen sich das Geschaute offenbart, größere Kraft, als jene des Umgangs und sind ursprünglicher, als die Sprache des Intellektuellen“.

Der Guardini-Tag 2022 ist eine Kooperationsveranstaltung der Guardini Stiftung e.V. in Berlin und der Katholischen Akademie in Bayern.

 

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Programm

Donnerstag, 17. Februar 2022, 19.00 Uhr

Workshop III
Figurationen des Unmenschlichen. Zu Engeln in Rilkes Werk

Prof. Dr. Friederike Günther, Berlin
Dr. Lena Zschunke, Berlin

oder

Workshop IV
Sehnsucht und Fragment. Eine religiös interessierte Lektüre von „Die Unschärfe der Welt“ (Iris Wolff)

Prof. Dr. Ruth Conrad, Berlin
Hanna Miethner, Berlin

 

Weitere Informationen (PDFs)