Wie wir auf die Welt kommen > Online-Veranstaltung <

Mittwoch, 08. Dezember 2021

Aktuelle Diskurse um die richtige Geburtshilfe und die Bedeutung der (fehlenden) Hebammen

Werdende Eltern müssen heute viele Entscheidungen rund um die Geburt ihres Kindes treffen. Die medizinischen Möglichkeiten der Geburtshilfe nehmen zu, mit ihnen das Sicherheitsbedürfnis und der Wunsch nach informierter Selbstbestimmung. Während die Kaiserschnitt-Raten weiter steigen - begleitet von einem kritischen Diskurs über die „Medikalisierung“ der Geburt -, wächst parallel der Wunsch nach einer natürlichen, von einer Hebamme individuell begleiteten Geburt.


Link zur Online-Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/89251698270
Die Teilnahme ist kostenlos.


 

Der Beruf der Hebamme ist lebensnotwendig, Hebammen können und dürfen Geburten allein und verantwortlich begleiten. Dem trägt die neue akademische Ausbildung Rechnung, wie sie seit 2019 auch an der Katholischen Stiftungshochschule in München angeboten wird. Zugleich herrscht ein eklatanter Hebammen-Mangel, Frauen suchen verzweifelt und zum Teil gar erfolglos nach einer Wochenbett-Betreuung, Kreißsäle müssen Frauen unter Wehen an andere Kliniken verweisen.

Um die aktuelle Situation beurteilen zu können, ist zunächst ein Blick auf die Geburtshilfe insgesamt notwendig, etwa auf die Auseinandersetzungen um „kaiserliche“ oder natürliche Geburten. Verantwortlich entscheiden, wie ihre Kinder auf die Welt kommen sollen, können werdende Eltern aber nur, wenn die beteiligten Disziplinen ihre Expertise gemeinsam, offen und undogmatisch zur Verfügung stellen und es vor Ort genügend Betreuungsangebote durch wissenschaftlich und praktisch umfassend ausgebildete
Hebammen gibt.

Programm
 

Mittwoch, 8. Dezember 2021

18.00 Uhr
Begrüßung und Einführung

18.15 Uhr
Zur Lage der Geburtshilfe im 21. Jahrhundert
Prof. Dr. Uwe Hasbargen,
Leiter des Perinatalzentrums am Klinikum
der LMU in München-Großhadern

18.45 Uhr
Hebamme - ein Beruf im Wandel
Prof. Dr. Nicola Bauer,
Professorin für Hebammenwissenschaft an
der Hochschule für Gesundheit in Bochum

19.15 Uhr
Pause

19.45 Uhr
Erste Erfahrungen mit dem Hebammen-Studium
Birgit Gollor M.A.,
Hebamme, Pädagogin, Studiengangsleiterin
an der Katholischen Stiftungshochschule
im Gespräch mit zwei Studierenden

20.15 Uhr
Podiumsdiskussion mit den Referierenden

Organisation und Moderation:
Prof. Dr. Constanze Giese,
Professorin für Ethik und Anthropologie an
der Katholischen Stiftungshochschule München und Mitglied des SZ-Gesundheitsforums

Dr. Johannes Schießl,
Studienleiter an der Katholischen Akademie
in Bayern
 


Link zur Online-Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/89251698270
Die Teilnahme ist kostenlos.


Bildnachweis: © Farajiibrahim; Wikimedia Commons

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