Eine jüdische Zeitreise durch Bayern im 20. Jahrhundert

Donnerstag, 15. Juli 2021

Zum Jubiläumsjahr 2021 "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" Foto: Stephan Rumpf / Teilnahme via Zoom ab 19 Uhr

Online-Vortrag von Prof. Dr. Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München, der zur Zeit in den USA lehrt.

Unter diesem Link können sich alle Interessierten am Donnerstag, 15. Julin 2021, ab 19 Uhr in das Zoom-Gespräch eintreten. Nach dem Video-Vortrag steht Professor Brenner für Nachfragen und eine Diskussion zur Verfügung.

Am Beispiel ausgewählter Orte skizziert der Vortrag das Auf und Ab der jüdischen Geschichte Bayerns während des 20, Jahrhunderts. Beginnend mit Fürth, dem "Fränkischen Jerusalem", das im 19. Jahrhundert die wichtigste jüdische Gemeinde in Bayern darstellte, setzen wir unsere Reise in die Landeshauptstadt München fort, die von Hitler zur "Haupstadt der Bewegung" erklärt wurde und eine besonders unrühmliche Rolle im Prozess der Vernichtung der europäischen Juden erfüllte.

Nach Kriegsende wird Bayern zum Zentrum jüdischer Holocaust-Überlebender, und das DP-Lager Föhrenwald in Wolfratshausen noch bis 1957 zum letzten osteuropäischen "Schtetl" in Europa. Der Vortrag schließt mit der Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die vielen kleineren jüdischen Gemeinden, wie etwa Augsburg, wieder eine Zukunfttsperspektive bieten.
 

 

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Hier ist Ihr Link zum Zoom-Gespräch:

https://us02web.zoom.us/j/87805942164

 

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