Wein und Bier

Freitag, 20. November 2020

Flüssige Kulturgüter geistlicher und weltlicher Territorien in Bayern / Coronabedingt nur ein Vortrag / Neuer Termin: 24. September 2021 / Foto: Wikipedia

ACHTUNG!

Wegen der Corona-Pandemie ist es uns leider nicht möglich, diese Veranstaltung wie geplant durchzuführen. Wir können Ihnen nur ein sehr verkürztes Programm mit dem Referenten Prof. Dr. Wolfgang Wüst und seiner Frau Sabine Wüst anbieten.

Termin für die neu angesetzte Veranstaltung ist Freitag, 24. September 2021.

 

Weinbau, Bierbrauen und die Destillierung wertvoller Kräuterliköre sind bis heute wichtige Elemente klösterlicher Kultur, deren Ursprünge weit ins Mittelalter zurückreichen. Der Erfolg liegt, wie etwa bei den Ettaler Klosterlikören, in alter Rezeptur, die als Geheimnis weniger Eingeweihter die Zeiten überdauert.

Weihenstephan erhielt im Jahr 1040 die Braugerechtigkeit vom Freisinger Bischof. Dieses frühe Datum spielte für die Klosterökonomie eine tragende Rolle, auch wenn es einer kritischen Überprüfung nicht standhielt. 1048 bekam Benediktbeuern, nach der Ansiedelung von Mönchen aus Tegernsee, die Braugerechtigkeit. Zwar wird auch diese Datierung bezweifelt, dennoch bleibt festzuhalten, dass Bierbrauen seit langem zur Ökonomie geistlicher Territorien zählt.

Die schriftlichen Zeugnisse für den Weinbau reichen sogar bis ins 8. Jahrhundert. Als älteste belegte fränkische Weinstadt gilt Hammelburg: Die Weinberge dort fanden in einer Urkunde Karls des Großen für das Kloster Fulda Erwähnung. Selbst beim „derben“ Baierwein spielte Kirchenbesitz eine wichtige Rolle. Bis in die frühe Neuzeit blieb der Weinbau an den Hängen der Donau überwiegend in der Hand großer Klöster wie St. Emmeram oder St. Jakob in Regensburg.

Die Tagung fragt nach der Rolle von Klöstern und Hochstiften, aber auch des bayerischen Landesherrn und der Stadt München bei der Förderung von Weinbau, Brau- und Destillierkunst. Neben der landschaftsprägenden Bedeutung werden auch Finanzfragen, Vermarktungsstrategien und Qualitätsmerkmale angesprochen. Eine kleine Weinprobe rundet das Programm ab.

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Programm

Freitag, 20. November 2020

14.30 Uhr

Begrüßung

14.45 Uhr

Referat

Klosterwein und Klosterbier, Brände und Liköre.
Im Fluidum monastischer Ökonomie vor und nach der Säkularisation

Prof. Dr. Wolfgang Wüst,
Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg

15.30 Uhr

Gespräch

Frau Sabine Wüst und Prof. Wüst sprechen über Inhalte des Referats

16.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

 

Moderation und Organisation:
Stephan Höpfinger,
Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern

Wichtige Hinweise zur Veranstaltung


Aufgrund der aktuellen behördlichen Anordnung dürfen wir Ihnen leider weder Speisen noch Getränke anbieten.

 

Begrenzte Personenzahl

Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben.

Namentliche Anmeldung

Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen.

Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt.

Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen.

Sollten Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sein zu kommen, bitten wir Sie um Mitteilung.


Kosten

Eintrittskarten zum Preis von € 8,- pro Person werden an unserer Tagungskasse verkauft.


Wichtig:

Aufgrund der aktuellen behördlichen Anordnung dürfen wir Ihnen leider weder Speisen noch Getränke anbieten.

 

 

Weitere Informationen (PDFs)

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