Michael Kardinal von Faulhaber

Donnerstag, 08. Oktober 2020

Das Tagebuch 1938 geht online

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Michael Kardinal von Faulhaber

Donnerstag, 08. Oktober 2020

„Vor meinen Augen liegt das Jahr schwarz wie die Nacht und grausig wie das Höllental“.

Seit 2014 werden die Besuchstagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und dem Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster ediert (https://www.faul-haber-edition.de).

Im Zentrum des Tagebuchs steht zu Beginn des Jahres 1938 die gegen den Katholizismus gerichtete Politik des NS-Regimes. Verzweifelt versucht Faulhaber an der Spitze des bayerischen Episkopats, die rechtswidrige Schließung der Ordensschulen und die Auflösung der katholischen Verbände abzuwenden.

Die erneute Verhaftung von Pater Rupert Mayer durch die Gestapo im Januar und die sich häufenden Predigtverbote sorgen für Unruhe im katholischen Volksteil. Vor den Augen der Münchner Bevölkerung zeigt sich die Radikalität des Antisemitismus der Nationalsozialisten im Sommer beim Abriss der Hauptsynagoge im Herzen der Stadt und in der Pogromnacht vom 9./10. November 1938.
 

Die Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind:
das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin,
das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster
sowie das Erzbischöfliche Archiv München.

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Programm

Donnerstag, 8. Oktober 2020

 

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung

19.10 Uhr

„Vor meinen Augen liegt das Jahr schwarz wie die Nacht und grausig wie das Höllental“.
Kardinal Faulhaber und der Heilige Stuhl


Prof. Dr. Hubert Wolf,
Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster

Dr. Sascha Hinkel,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster

19.40 Uhr

„Heute Nacht die Synagoge in der Herzog-Rudolfstraße niedergebrannt...“.
Kardinal Faulhaber und die Verfolgung der Juden durch das NS-Regime


Prof. Dr. Andreas Wirsching,
Direktor des Instituts für Zeitgeschichte,
Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München

20.10 Uhr

Diskussion zu Anfragen aus dem Publikum

20.45 Uhr

Ende der Veranstaltung

Wichtige Hinweise zur Veranstaltung

 

Begrenzte Personenzahl

Bitte beachten Sie: Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln stark reduziert. Wir vergeben die Plätze weiterhin in der Reihenfolge, in der die Anmeldungen eingehen.

Wenn Sie mit mehreren Personen aus demselben Haushalt an der Veranstaltung teilnehmen möchten, geben Sie dies bitte unbedingt in der Anmeldung an. Wir können Sie dann beieinander platzieren und dadurch die Saalkapazität erhöhen.

 

Namentliche Anmeldung und Corona-Fragebogen

Um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können, dürfen wir nur namentliche Anmeldungen annehmen.

Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus“ auszufüllen.

Anmeldeschluss ist Freitag, 2. Oktober 2020.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

 

Kosten

Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt € 10,- pro Person (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr kostenlos). Bitte überweisen Sie den Betrag vorab unter dem Stichwort „Faulhaber“ auf folgendes Konto der Akademie:

LIGA Bank

IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00

SWIFT/BIC: GENODEF1M05

 

Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück
im Einzelzimmer für € 59,-- (ermäßigt € 50,--) oder
im Doppelzimmer für € 45,-- (ermäßigt € 39,--) pro Person.

Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.

 

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