Genom-editierte Pflanzen. VERSCHOBEN auf den 24. November 2021.

Mittwoch, 25. November 2020

Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft. / In der Reihe "Wissenschaft für jedermann im Deutschen Museum" / Foto: © Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM

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Genom-editierte Pflanzen. VERSCHOBEN auf den 24. November 2021.

Mittwoch, 25. November 2020

Seit die Menschheit sesshaft wurde, verändert sie das Erbgut von Nutzpflanzen, um diese an ihre Wünsche anzupassen. Im Anbau sollen sie pflegeleicht, ertragreich und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sein. Als Nahrungsmittel wünschen wir uns, dass sie gesund und wohlschmeckend sind. Als Ersatz für fossile Brennstoffe sollen sie möglichst viel Energie liefern.

Heute wissen wir, dass tausende von Genen an der Ausprägung dieser Eigenschaften beteiligt sind, und technische Neuerungen machen es möglich, die Merkmale unserer Kulturpflanzen mit einzelnen Genen in Beziehung zu setzen. So ist es naheliegend, dass wir die Wirkungsweise dieser Gene so effizient wie möglich gestalten möchten. Neue Verfahren der Genom-Editierung wie z.B. die CRISPR/Cas9-Technologie erlauben uns dies mit hoher Präzision.

Im Vortrag sollen zunächst die in der Pflanzenzüchtung eingesetzten Methoden, ihr Potenzial und Beispiele für ihre Anwendungen vorgestellt werden. Gleichzeitig soll gefragt werden, wo die genetische Verbesserung unserer Kulturpflanzen an Grenzen stößt und welchen kritischen Fragen wir uns im Spannungsfeld von Produktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit stellen müssen.

Ein spannendes und aktuelles Thema, für das sich jüngst erst Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einsetzte. "Ich bin überzeugt: angesichts der globalen Herausforderungen können wir es uns nicht leisten, diese neue Technologie links liegen zu lassen." Und selbst beim Bündnnis 90/DIE GRÜNENE formiert sich mittlerweile vor allem eine jüngere Generation, die fordert, die festgefahrenen Poistionen hinischtlich neuer Züchtungsmethoden zu überdenken.

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Programm

Mittwoch, 25. November 2020

 

Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum

19.00 Uhr

Einführung
Prof. Dr. Markus Vogt,
Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München

19.10 Uhr

Prof. Dr. Chris-Carolin Schön,
Professorin am Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Technische Universität München

Genom-editierte Pflanzen

Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft?

20.00 Uhr

Diskussion

21.00 Uhr

Ende der Veranstaltung

 

Moderation:
Prof. Dr. Markus Vogt

 

Organisation:
Michael Zachmeier,
Katholische Akademie in Bayern

Wichtige Hinweise zur Veranstaltung


Veranstaltungsort

Ehrensaal des Deutschen Museums
Museumsinsel 1, München

Telefon: 089 / 21 79 - 1
Telefax: 089 / 21 79 - 3 24

Live-Stream
www.deutsches-museum.de


Begrenzte Personenzahl

Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben.

Namentliche Anmeldung

Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt.

Anmeldeschluss ist Freitag, 20. November 2020.

Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind.

Kosten

Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich.

 

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