Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?

Donnerstag, 13. Februar 2020

Offizielles Side-Event zur Münchner Sicherheitskonferenz mit Madeleine Albright, Joschka Fischer und Kardinal Reinhard Marx / Unser Foto zeigt Papst Franziskus in Hiroshima. Copyright: alamy-stock

Ihre Anmeldung

Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?

Donnerstag, 13. Februar 2020

Nach dem Ende der Blockkonfrontation, das mit substantiellen Schritten zur nuklearen Abrüstung einherging, war die Hoffnung groß, dass das Versprechen des Nicht-Verbreitungs-Vertrags von 1967 doch noch erfüllt würde. Diese Hoffnung wurde enttäuscht. Mehr noch: Nuklearwaffen, die nicht zuletzt einen wesentlichen Bestandteil der NATO-Abschreckungsdoktrin ausmachen, gewinnen erneut an Bedeutung. Die Anstrengungen zur Modernisierung sowie zur Miniaturisierung der Nuklearwaffen sind sowohl in den USA als auch in Russland erheblich. Die internationalen Krisen um das Nuklearwaffenprogramm Irans und Nord-Koreas unterstreichen zudem sehr plastisch die wachsende Bedrohung durch Nuklearwaffen.

Banning Nuclear Weapons?
Online mitdiskutieren!
Christliche Positionen im politischen Diskurs

Über die Website gelangen Sie zu unsererOnline-Umfrage:
Ihre Fragen an unsere Gäste?
Ihre Meinung zum Thema?

Der 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedete Atomwaffenbannvertrag versucht, auf diese Entwicklungen zu reagieren. Papst Franziskus hat diese Bewegung unmissverständlich unterstützt und jüngst in Hiroshima (Foto) und Nagasaki klare Worte für den Bann der Atomwaffen gefunden.

Weder die Atommächte noch deren Bündnispartner unterstützen diesen Vertrag bisher. Sie bestehen darauf, dass es einer vertraglich geregelten und überprüfbaren Abrüstung bedürfte, um diese ohne Gefährdungen der internationalen Sicherheit zur realisieren. Solche Regelungen sind nicht in Sicht. Die Frage ist daher derzeit offen, ob und wie es gelingen kann, die Nuklearwaffen aus den internationalen Sicherheitsarchitekturen zu entfernen, während zugleich die Bedrohung durch diese Waffensysteme erneut zunimmt.
 

Mehr

Programm

Donnerstag, 13. Februar 2020

 

ACHTUNG:
Einlass nur bei namentlicher schriftlicher Anmeldung und mit Lichtbildausweis!



Gelegenheit zu einem Imbiss

18.00 Uhr

Begrüßung

PD Dr. Achim Budde,
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern

Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher,
Präsident der Hochschule für Philosophie München

18.10 Uhr

Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?

Diskussion mit

Madeleine Albright
Ehemalige Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika

Joschka Fischer
Ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland

Kardinal Reinhard Marx
Erzbischof von München und Freising

Moderation:
Dr. Jörg Lüer
Geschäftsführer der Deutschen Kommission
Justitia et Pax

19.30 Uhr

Ausklang bei Wein und Brot

 

Kooperationspartner:

Hochschule für Philosophie München

Deutsche Kommission Justitia et Pax

Georgetown University

Munich Security Conference
Münchner Sicherheitskonferenz

Veranstaltungsort

Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit


Anmeldung

Für diese Veranstaltung ist eine namentliche
Anmeldung in schriftlicher Form erforderlich.

Jede Person muss für die Anmeldung ihre Adresse angeben.
Keine Anmeldung von Begleitpersonen ohne Adresse!


Bitte halten Sie beim Einlass einen Lichtbildausweis bereit.

Anmeldeschluss ist Montag, 10. Februar 2020.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– pro Person
werden an der Abendkasse verkauft.

Für Gäste unter 30 Jahren wird der Eintrittspreis
durch den „Verein Freunde und Gönner der
Katholischen Akademie in Bayern“ finanziert
(schriftliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums).

In Ihrem Kalender eintragen

Weitere Informationen (PDFs)

Medien zum Thema