Zum Dienst in der Kirche bestellt

Mittwoch, 03. April 2019

Der Aufbruch im Neuen Testament / Im Rahmen des Symposiums "Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter"



Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Unabhängig davon ist allerdings entscheidend, dass Menschen überhaupt bereit sind, Aufgaben in der Kirche zu übernehmen und mitreden zu wolllen. Das ist allerdings alles andere als selbstverständlich. Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Menschen sich auch gegen Widerstände entschieden haben, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen. Diese Geschichte eines Aufbruchs ins Neue muss heute wieder neu als die Anfgangsgeschichte eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist.

Zwei der Referenten sind Bischof Dr. Franz-Josef Bode aus Osnabrück (Foto: Bistum Osnabrück) und Prof. Dr. Thomas Söding von Universität Bochum.



Das Abendforum findet statt im Rahmen des Symposiums „Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter“ des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) und der Theologischen Fakultät Fulda vom 3. bis 5. April 2019 in München.


Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Diese Debatte ist notwendig. Sie hat jedoch eine entscheidende Voraussetzung: dass Menschen überhaupt bereit sind, sich in die Kirche einzubringen und dort Aufgaben zu übernehmen, Verantwortung zu tragen und mitreden zu wollen.

Diese Voraussetzung ist aber alles andere als selbstverständlich. Die Reformen würden verpuffen, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich an der Kirche reiben, mit der Kirche solidarisieren und in der Kirche engagieren.

Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Motivationen wahrgenommen, geklärt und entwickelt worden sind. Niemand ist gezwungen worden, in der Nachfolge Jesu mitzumachen. Alle haben sich gegen innere und äußere Widerstände entschieden, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen und mit anderen zu teilen.

Diese Geschichten eines Aufbruchs ins Neue, Unbekannte, Weite müssen heute wieder neu als die Anfangsgeschichten eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist.
 

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Programm

Mittwoch, 3. April 2019

 

Gelegenheit zum Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung

19.15 Uhr

Zum Dienst in der Kirche bestellt
Der Aufbruch im Neuen Testament

Prof. Dr. Thomas Söding,
Professor für Neues Testament
an der Ruhr-Universität Bochum

20.00 Uhr

Weiterführung und Moderation
Prof. Dr. Richard Hartmann,
Professor für Pastoraltheologie und Homiletik
an der Universität Fulda

 

Podiumsgespräch

Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück
Vorsitzender der Pastoralkommission
der Deutschen Bischofskonferenz

Dr. Anni Hentschel,
Direktorin Rudolf-Alexander-Schröder-Haus,
Evangelisches Bildungszentrum Würzburg

Prof. Dr. Thomas Söding

21.00 Uhr

Ende des Abendforums

 

Kooperationspartner

Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat

Bereich Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz

 

In Kontakt mit

Regentenkonferenz

Bundeskonferenz der Ausbildungsleitungen für GemeindereferentInnen in Deutschland

Konferenz der MentorInnen und AusbildungsleiterInnen für PastoralreferentInnen in den Diözesen Deutschlands

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Freitag, 29. März 2019.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, 
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,–
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) 
werden an der Abendkasse verkauft.

 

 

Weitere Informationen (PDFs)

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