Wer hat Angst vor Deutschland?

Dienstag, 01. Oktober 2019

Geschichte eines europäischen Problems

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Wer hat Angst vor Deutschland?

Dienstag, 01. Oktober 2019

Deutschland ist wirtschaftlich und politisch die stärkste Nation Europas. Heute wie vor 100 Jahren gilt es zwar als kultureller Schöngeist, oft aber auch als rücksichtsloser Kraftprotz: als „geoökonomischer Nationalist“ oder als „moralischer Imperialist“, wie die Vorwürfe in der Euro-Schuldenkrise und der Migrationskrise der letzten Jahre lauteten.



Zugleich steht Deutschland vor einem Dilemma: Einerseits wird deutsche Führung erwartet; doch wenn Deutschland Führung ausübt, steht alsbald der Vorwurf deutscher Vormacht im Raum.

Andreas Rödder erzählt die Geschichte der zwiespältigen Gefühle, die ein starkes Deutschland bei den Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert erzeugt, und er kontrastiert sie mit ganz anderen deutschen Selbstbildern. Wie kann Deutschland diesen Ängsten und Konflikten heute begegnen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren?

Der Referent geht nicht nur den historischen Ursachen des deutschen Dilemmas auf den Grund, sondern zeigt Wege, es in der aktuellen Lage aufzubrechen und der alten Wahrnehmungsfalle zu entgehen.

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Programm

Dienstag, 1. Oktober 2019

 

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung

19.10 Uhr

Wer hat Angst vor Deutschland?
Geschichte eines europäischen Problems

Prof. Dr. Andreas Rödder,
Professor für Neueste Geschichte
an der Universität Mainz

20.00 Uhr

Imbisspause

20.30 Uhr

Diskussion

21.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

 

Moderation und Organisation:
Stephan Höpfinger

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit


Anmeldung

Anmeldeschluss ist Freitag, 27. September 2019.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Eintrittskarten zum Preis von € 8,– pro Perso
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–
werden an der Abendkasse verkauft.

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Weitere Informationen (PDFs)

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