Pflege-Robotik

Dienstag, 22. Oktober 2019

Wo hilft technische Assistenz im Umgang mit Patienten und wo liegen die Grenzen?

Ihre Anmeldung

Pflege-Robotik

Dienstag, 22. Oktober 2019

Auf den ersten Blick wirkt das Bild niedlich: Eine hochbetagte Dame umarmt den kleinen „Pepper“. Allerdings ist „Pepper“ nicht ihr Urenkel, sondern ein Roboter. Und der kann Empathie letztlich nur simulieren. Es wird viel diskutiert über den Einsatz von Pflege-Robotik, für manche eine segensreiche Innovation, für andere eine Horrorvision.

 

Forschung und Industrie versprechen viel, Politik und Kassen hören es im Angesicht des eklatanten Pflegemangels gern und investieren. Doch wie geht es den tatsächlich Betroffenen, den Pflege-Bedürftigen, die oft nicht nur körperlich eingeschränkt sind, und den Pflegenden, die ihren Beruf im Kontakt mit ihren Patienten ausüben wollen? Insgesamt jedenfalls sehen die Deutschen den Einsatz von Robotern in der Pflege eher skeptisch. Nach einer Umfrage der Körber-Stiftung befürchten über 80 Prozent, dass er zu weniger menschlicher Zuwendung führt.

Ausgangspunkt aller Überlegungen dürfen nicht die technischen Machbarkeiten sein, sondern vielmehr die Frage, welche Art technischer Assistenz gute Pflege erleichtert. So haben auch die bayerischen Bischöfe im vergangenen November verdeutlicht, „Pflege als Beziehungsgeschehen“ zu betrachten, „das von Menschenwürde und Empathie geprägt sein muss und nicht durch Technik ersetzt werden kann“.

Der Abend will einen Überblick geben über die technischen Entwicklungen und konkrete Einsatz-Möglichkeiten von Pflege-Robotik. Er wird aber auch ethische Aspekte deutlich machen.

Mehr

Programm

Dienstag, 22. Oktober 2019

ab 17 Uhr

Gelegenheit zu einem Imbiss

18.00 Uhr

Begrüßung und Einführung

18.15 Uhr

 

Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten
von Pflege-Robotik im Überblick

Prof. Dr. Daniel Flemming,
Professor für Informatik und Informationstechnologie
in Pflege und Sozialer Arbeit an der Katholischen
Stiftungshochschule München

18.45 Uhr

 

Dein Haus 4.0
Prof. Dr. Horst Kunhardt,
Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf

19.00 Uhr

 

Einsatz von Exo-Skeletten
Prof. Dr. Robert Riener,
Professor für sensomotorische Systeme
an der ETH Zürich

19.15 Uhr

 

Bedarfe aus der Pflegepraxis
Jutta Ehinger,
Pflegedienstleisterin im Caritas-Altenheim
St. Vinzenz in Garmisch-Partenkirchen

19.30 Uhr

Pause mit Gelegenheit zum Imbiss

20.00 Uhr

 

Pflege und (Roboter-)Technik.
Ethische Aspekte des Einsatzes neuer Technologien in der pflegerischen Versorgung

Prof. Dr. Hartmut Remmers,
Professor für Pflegewissenschaft
an der Universität Osnabrück

20.30 Uhr

Podiumsdiskussion mit den Referenten

 

Organisation und Moderation:

Prof. Dr. Constanze Giese,
Professorin für Ethik und Anthropologie an der
Katholischen Stiftungshochschule München
und Mitglied des SZ-Gesundheitsforums

Dr. Johannes Schießl,
Studienleiter an der Katholischen Akademie
in Bayern

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

Anmeldung und Eintritt

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens
Donnerstag, 17. Oktober 2019.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die bestellten Eintrittskarten sind am
Dienstag, 22. Oktober 2019, ab 17.00 Uhr
am Tagungsbüro erhältlich.

Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstüc
im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–)
oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–)
pro Person.

Ermäßigung erhalten Studierende bis zum
vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.

In Ihrem Kalender eintragen

Weitere Informationen (PDFs)

Medien zum Thema

Veranstaltungen zum Thema