Die Zukunft der Medizin

Dienstag, 14. Mai 2019

6. Deutsch-Französische Medizin-Debatte in Kooperation mit dem SZ-Forum Gesundheit

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Die Zukunft der Medizin

Dienstag, 14. Mai 2019

Ziel der digitalen Transformation in der Medizin ist es, die Qualität der Versorgung zu verbessern, Kosten zu reduzieren und den Zugang zu medizinischen Leistungen flächendeckend zu verbessern. Digitale Speicherkapazitäten und Künstliche Intelligenz ermöglichen die Dokumentation von Patientendaten, die Steuerung logistischer Abläufe, die automatisierte Auswertung medizinischer Befunde, computergestützte Diagnostik und Therapie. Datenschutz und ethische Grenzen müssen im Blick bleiben.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Französisch. Alle Beiträge werden simultan übersetzt.

Das Gesundheitswesen steht durch die digitale Revolution weltweit vor disruptiven Veränderungen. Ziel der digitalen Transformation in der Medizin muss es sein, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, hohe Kosten zu reduzieren und den Zugang zu medizinischen Leistungen flächendeckend zu optimieren. Gleichzeitig sollen menschlich-fachliche Ressourcen besser genutzt werden.

Wachsende digitale Speicherkapazitäten und der Einsatz Künstlicher Intelligenz sind informationstechnologische Voraussetzungen dieser Transformation. Weltweit wird in Forschung, Industrie und Gesundheitswesen an der Entwicklung spezifischer Systeme gearbeitet. Wir stehen aber erst am Anfang. Die Dokumentation von Patientendaten, die Steuerung logistischer Abläufe, die automatisierte Auswertung medizinischer Befunde, computergestützte Diagnostik und Therapie sowie die Unterstützung medizinischer Forschung sind mögliche Anwendungen.

Aber auch die weltweite Verknüpfung regionaler Hochleistungszentren mit Gebieten quantitativer und qualitativer Unterversorgung wird möglich. Das gilt auch für den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Überwachung und Auswertung epidemiologisch bedeutsamer Daten und zur Entscheidungs- und Prognosefindung. Die Verfügbarkeit des kompletten medizinischen Wissens zur Abgleichung mit dem individuellen Befund ist eine weitere faszinierende Zukunftsperspektive. Kritisch ist und bleibt dagegen der Datenschutz. Und auch die ethischen Grenzen des komplexen medizinischen Geschehens müssen im Blick bleiben. Die neue Generation der Leistungsträger im Gesundheitswesen und auch die Verantwortlichen in Politik und Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich stehen vor großen Herausforderungen.

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Programm

Dienstag, 14. Mai 2019

17.30 Uhr

Begrüßung und Einführung
PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern, Pierre Lanapats, Französischer Generalkonsul in Bayern, Prof. Dr. Meinhard Rust, TU München, Klinikum rechts der Isar

18 Uhr

Digitale Innovationen aus Frankreich für das Gesundheitswesen
Dr. Adnan El Bakri, Urologe, Präsident von "InnovHealth", Reims

18.30 Uhr

Durch digitale Technologien auf dem Weg zur Präzisionsmedizin
Jan Beger, Digital Application Services GE Healthcare, Leipzig

19 Uhr

Podiumsgespräch I
Moderation: Prof. Dr. Klaus Peter, Ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU München und stellvertretender Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums

19.30 Uhr

Pause mit Gelegenheit zum Imbiss

20 Uhr

Künstliches Intelligenz - Technologische Grundlagen und Ethik
Prof. Dr. Klaus Mainzer, Prof. em. für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TU München

20.30 Uhr

Menschliche versus Künstliche Intelligenz
Prof. Dr. Ernst Pöppel, Prof. em. für Medizinische Psychologie an der LMU München

21 UhrPodiumsgespräch II
21.30 UhrEnde der Veranstaltung

 

Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019.
Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Dienstag, 14. Mai 2019, ab 16.30 Uhr am Tagungsbüro erhältlich.

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