Der Völkermord in Deutsch Südwestafrika (1904 - 1908)

Donnerstag, 02. Mai 2019

Historische Ereignisse und aktuelle Debatten / Referent Prof. Dr. Jürgen Zimmerer aus Hamburg (unser Foto)

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Der Völkermord in Deutsch Südwestafrika (1904 - 1908)

Donnerstag, 02. Mai 2019

Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Kolonialtruppen in der damaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika (1884-1915) den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts und zugleich den ersten der deutschen Geschichte. Etwa 80 Prozent der Herero und 50 Prozent der Nama kamen dabei ums Leben, viele verdursteten in der Wüste oder starben in den Konzentrationslagern. Anschließend mussten sie im deutschen Rassenstaat dienen. Bildnachweis: ÖNB

Seit 2015 verhandeln Deutschland und Namibia über einer Anerkennung des Völkermordes, eine offizielle deutsche Entschuldigung und auch (finanzielle) Formen, das Leid der Nachkommen zu lindern. 2017 klagten Herero und Nama zudem in New York auf Entschädigung. Die Klage wurde im März 2019 in erster Instanz nicht zugelassen, die Kläger gingen in Berufung.

Der Vortrag wird die historischen Vorgänge ebenso beleuchten wie die Frage nach der Bedeutung dieses Völkermordes für die weitere deutsche Geschichte, insbesondere die Verbrechen des Dritten Reiches sowie die aktuelle Lage in Namibia und den Stand der Verhandlungen bzw. der Klage.

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Programm

 

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung

19.15 Uhr

Der Völkermord in Deutsch-Südwestafrika (1904-1908).
Historische Ereignisse und aktuelle Debatten
Prof. Dr. Jürgen Zimmerer,
Professor für Globalgeschichte mit dem
Schwerpunkt Afrika an der Universität Hamburg
und Leiter der dortigen Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“

20.00 Uhr

Imbisspause

20.30 Uhr

Möglichkeit zu Rückfragen

21.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation und Organisation

Stephan Höpfinger

 

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Montag, 29. April 2019.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, 
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– 
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) 
sind an der Abendkasse erhältlich.

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