Ausstellung "Wund-Bilder". Werke von Walter Raum

Mittwoch, 23. Januar 2019

Mittwoch, 17. April 2019

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. April 2019 zu sehen. Einen Bericht über die Vernissage finden Sie hier.

Die Frage „Wozu?“ hat das Leben des Malers Walter Raum (geboren am 2.12.1923, gestorben am 19.8.2009) bestimmt, der mit seinen Bildern unablässig Zeichen setzte, mittels derer er sich fortwährend seiner Existenz vergewisserte: Ich lebe, trotz allem. Ich lebe mit all meinen Wunden, meinen Zweifeln, mit der ganzen Brüchigkeit der eigenen Existenz und der aller anderen Individuen.

Malen sei für ihn auch eine Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod gewesen, sagte er einmal. Die von ihm 1983 gemalte Serie „Wund-Bilder“ zeugt davon, und sie zeigt die ungeheure Tiefe und Wucht der Leiderfahrung Walter Raums als Soldat des Zweiten Weltkriegs.

Walter Raum studierte bildende Kunst in Ellingen, Karlsruhe und München, stellte bereits 1958 Bilder auf der Biennale in Venedig aus und wurde für sein umfassendes Werk unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint bei Edwin Kunz Editionen das Buch „Borchert: Draußen vor der Tür / Raum: Wund-Bilder“, das auch als Ausstellungskatalog dienen soll.

 

Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen
der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt
und ist daher zeitweise nicht zugänglich.

Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab
unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, 
wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. 

Danke für Ihr Verständnis!

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