Helfen Spenden, die Armut zu bekämpfen?

Donnerstag, 13. September 2018

70 Jahre Adventskalender der Süddeutschen Zeitung

In Afrika verhungern Kinder, im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge, aber Armut gibt es auch mitten in unserer Wohlstandsgesellschaft. Es ist nicht sinnvoll, absolute und relative Armut gegeneinander auszuspielen. Doch was ist konkret zu tun gegen die Armut? Natürlich ist die Politik zum Handeln aufgefordert, aber auch jeder Einzelne kann helfen.
 

Ein Musterbeispiel für eine Hilfsaktion ist der „Adventskalender für gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung, der in diesem Jahr zum 70. Mal zu Spenden aufrufen wird. Seit 1949 haben die SZ-Leser mit insgesamt mehr als 150 Millionen Euro dazu beigetragen, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Die Hilfe greift dort, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht: Krankheit, Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit haben auch heute noch oft Armut zur Folge. In Zusammenarbeit mit mehr als 200 sozialen Diensten und Einrichtungen in München und der Region lindert das Leser-Hilfswerk nicht nur individuelle Notlagen, sondern ermöglicht auch wichtige Unterstützungsangebote und Projekte für Bedürftige.

Im Christentum spielt die „Option für die Armen“ eine zentrale Rolle. Hier treffen sich die Anliegen des SZ-Adventskalenders und einer kirchlichen Akademie. So hatte die Idee zu dieser Veranstaltung auch der jäh verstorbene SZ-Lokalchef Christian Krügel, der nicht nur Vorsitzender des Adventskalenders war, sondern auch Mitglied im Allgemeinen Rat der Katholischen Akademie. Seinem Andenken ist der Abend nun gewidmet.


Dr. Karl Ulrich,
Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags

Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

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Programm

Donnerstag, 13. September 2018

 

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn

19.00 Uhr

Begrüßung
Dr. Florian Schuller
Dr. Karl Ulrich

19.15 Uhr

Fünf Thesen zur Familienarmut

Prof. Dr. Sabine Walper,
Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI), München

19.30 Uhr

Fünf Thesen zur Altersarmut

Prof. Dr. Irene Götz,
Professorin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

19.45 Uhr

Diskussion mit den beiden Referentinnen und
Oberbürgermeister Dieter Reiter, München

Moderation:

Nina Bovensiepen,
Ressortleiterin München, Region und Bayern bei der Süddeutschen Zeitung

20.30 Uhr

Empfang auf Einladung des Süddeutschen Verlags

Organisation:

Dr. Johannes Schießl

Kooperationspartner:

Süddeutscher Verlag

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. September 2018.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, 
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende 
bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) 
werden an der Abendkasse verkauft. 

Der gesamte Erlös geht an den „Adventskalender für
gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung.

Weitere Informationen (PDFs)