Der Dreißigjährige Krieg in Bayern

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Nahperspektiven auf Alltag und Akteure

Für das Heilige Römische Reich war kein Konflikt so einschneidend und in seinen Folgen für die Bevölkerung so verheerend wie der Dreißigjährige Krieg. Sein Wüten übertraf nach zeitlicher Dauer und Ausmaß der Zerstörungen alles zuvor Bekannte. So hat sich dieser Krieg tief in das deutsche Geschichtsbewusstsein eingegraben.



Vor allem ist der Krieg im historischen Gedächtnis jener Regionen und Städte geblieben, die besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dort wird bis heute in Literatur, Brauchtum und Aufführungen an die Kriegsgeschehnisse und an deren Protagonisten erinnert.


Auch die Frühneuzeitforschung beschäftigt sich gegenwärtig wieder verstärkt mit den Kriegserfahrungen der Jahre 1618 bis 1648. Das Interesse gilt dabei vor allem den immer noch zu wenig bekannten konkreten Auswirkungen des Krieges in den Städten und Landschaften. Es geht deshalb um Nahperspektiven auf den Alltag und die Akteure, auf die Seuchen- und Hungerkrisen, auf den Wettstreit um Ressourcen und ökonomische Vorteile. Über literarisch-historische Fallstudien soll so ein konkreteres Bild von der Lage Bayerns im Dreißigjährigen Krieg gezeichnet werden.
 

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Programm

Donnerstag, 25. Oktober 2018

 

Gelegenheit zum Imbiss
(eine Stunde vor Beginn)

15.00 Uhr

Begrüßung

15.15 Uhr

Der Dreißigjährige Krieg im Spiegel bayerischer Literatur
Prof. Dr. Klaus Wolf,
Professor für Deutsche Literatur und Sprache
des Mittelalters und der Frühen Neuzeit,
Universität Augsburg

16.00 Uhr

Rückfragen (so nach jedem Referat)

16.15 Uhr

Imbisspause

16.45 Uhr

Alltag unter schwedischer Herrschaft in Bayern
Prof. Dr. Wolfgang Wüst,
Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte,
Universität Erlangen-Nürnberg

17.45 Uhr

Pause

18.00 Uhr

Die Schlacht von Nördlingen 1634 als Weichenstellung im Süden. Der Dreißigjährige Krieg als Schlachtenszenario?
Dr. Wilfried Sponsel,
Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger, Nördlingen

19.00 Uhr

Abendessen – Ende der Veranstaltung

Moderation und Organisation:

Stephan Höpfinger

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Mittwoch, 24. Oktober 2018.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, 
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Kosten

Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person:

Teilnahme € 14,– (€ 7,–)
Abendessen € 14,– (€ 9,–)
Das Abendessen ist leider bereits ausgebucht (19.10.2018).

Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,-- (€ 47,--)
Übernachtung (DZ/Frühst. € 43,-- (€ 37,--)

Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 
30. Lebensjahr und für Schüler.
 

Weitere Informationen (PDFs)