Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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Freitag, 03. Juli 2020

Passionsspiele in Bayern - ABGESAGT!

Das Leiden und Sterben Jesu als geistliches Schauspiel DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN.
Mittwoch, 24. Juni 2020

Mythos Willensfreiheit? Philosophie und Neurowissenschaft im Dialog - ABGESAGT!

Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Fachtagung Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden. Prof. Dr. Brigitte Falkenburg, Dortmund, und Prof. Dr. Henrik Walter, Berlin
23.06.2020 – 25.06.2020

Freiheit des Willens - Autonomie der Person - ABGESAGT!

Fachtagung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie SJ - Geschlossene Veranstaltung Geschlossene Veranstaltung Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden. Hochschule für Philosophie (HfPh)
Mittwoch, 27. Mai 2020

Friedrich Hölderlin - ABGESAGT!

Mit Rüdiger Safranski DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN.
Dienstag, 19. Mai 2020

Carl Orff und der Glaube - VERSCHOBEN auf 28. September 2020

Zum 125. Geburtstag des Komponisten Verschoben auf Montag, den 28. September 2020 Dr. Thomas Rösch, München
Dienstag, 12. Mai 2020

Nutztierhaltung - ABGESAGT!

In Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Montag, 11. Mai 2020

Zweiter Filmabend im Rahmen des DOK.fest 2020 - ABGESAGT!

DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. DOK.fest
Freitag, 08. Mai 2020

Erster Filmabend im Rahmen des DOK.fest 2020 - ABGESAGT!

DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. DOK.fest
Dienstag, 05. Mai 2020

150 Jahre Unfehlbarkeit - ABGESAGT!

In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Die Veranstaltung ist leider abgesagt. Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden.   Mit dem Ersten Vatikanischen Konzil hat sich die Kirche von Rom auf einen Sonderweg begeben, indem sie zweierlei zum Dogma erhob: 1. Alle Hirten und Gläubigen weltweit sind dem Bischof von Rom zu hierarchischer Unterordnung und Gehorsam verpflichtet – und zwar sowohl in Fragen des Glaubens und der Sitten als auch disziplinarisch (DH 3060). 2. Der Bischof von Rom besitzt Unfehlbarkeit, wenn er „ex cathedra“ spricht. Seine Definitionen sind dann aus sich selbst heraus, nicht aufgrund des Konsenses der Kirche „unreformierbar“ (DH 3074). Seit 1870 muss jeder Katholik das glauben. Und hat auch das Zweite Vatikanische Konzil diese Ekklesiologie durch Kategorien wie „Communio“, „Synodalität“ oder „Volk Gottes“ ergänzt, so bleibt sie doch ungeschmälert in Kraft. Dieses Jubiläum fordert die Theologie heraus. Einmal in ökumenischer Hinsicht; denn keine andere Konfession wird sich diesem Anspruch jemals unterwerfen. Aber auch intern verstummt nicht jene Kritik, die schon damals zu erbittertem Widerstand und zu einer Kirchenspaltung geführt hatte: Ist, gemessen an der Botschaft Jesu, die absolutistische Wahlmonarchie wirklich die Rechtsform, in der sich Autorität, Macht und Entscheidungsbefugnis in der Kirche legitimieren sollten? Andere halten jeden Versuch, die päpstliche Vollmacht zu relativieren, für nicht mehr katholisch – und haben dabei die seit 150 Jahren geltende Lehre auf ihrer Seite. Wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen: Wie ist es zur Dogmatisierung der Herrschaft gekommen? Wie hat sie sich seitdem entwickelt? Sind jegliche Ideen, die Macht in der Kirche zu teilen, von vornherein zum Scheitern verurteilt? Und selbst wenn Kirche und Papst es wollten: Kämen wir aus der Nummer überhaupt wieder heraus? Oder ist die Lehre tatsächlich, wie sie selbst es nennt, „irreformabilis“? Wbg – Wissen. Bildung. Gemeinschaft Gegründet 1949 zur Unterstützung der Bibliotheken in der Nachkriegszeit, ist die wbg heute die größte geisteswissenschaftliche Solidargemeinschaft. Sie kümmert sich um Bildungsförderung unter den Folgen von Digitalisierung und Globalisierung. 85.000 Mitglieder entscheiden mit über die höchst dotierte deutschsprachige Sachbuch-Auszeichnung, den „wbg-WISSEN!Preis“, der im kommenden Jahr in der Katholischen Akademie in Bayern verliehen wird. Die wbg ist als Verein nicht kommerziell ausgerichtet, alle Gewinne fließen in neue Projekte zurück. wbg-community in München Mitglieder der wbg sind eingeladen, an diesem Abend mit Autoren in Kontakt zu treten und andere Mitglieder und ihre Interessen kennenzulernen. Der Anspruch der wbg ist eine große Gemeinschaft – eine Community für Wissenssuchende. Die Tagung dient auch als Buchpremiere für den einschlägigen Sammelband zum Konzilsjubiläum, erschienen in der wbg, € 62,-- (für wbg-Mitglieder € 49,60).   wbg-community.de Dienstag, 5. Mai 2020   17.00 Uhr DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. Abendlob in der Kapelle der Akademie 17.30 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 17.45 Uhr Dogmatisierung des päpstlichen Absolutismus. Primat und Unfehlbarkeit auf dem Ersten Vatikanischen Konzil Prof. Dr. Franz Xaver Bischof, Professor für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der LMU München 18.15 Uhr Der Codex von 1983 als vorläufiger Endpunkt und Absicherung des Papstes als absolutistischer Wahlmonarch – von kirchenrechtlichen Sackgassen und Reformbedarfen Prof. Dr. Thomas Schüller, Professor für Kirchenrecht an der Universität Münster 18.45 Uhr Abendessen als Buffet 19.45 Uhr Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Julia Knop, Professorin für Dogmatik an der Universität Erfurt Prof. Dr. Peter Neuner, Professor em. für Dogmatik und ökumenische Theologie an der LMU München Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster Rückfragen aus dem Publikum Moderation: PD Dr. Achim Budde 21.15 Uhr Ausklang bei Wein und Brot 22.00 Uhr Komplet in der Kapelle der Akademie   Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern   Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg). DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung, Teilnahme und Kosten Anmeldeschluss ist Dienstag, 28. April 2020. Die Teilnahme ist nur an der gesamten Veranstaltung möglich. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Der Eintrittspreis für die Teilnahme sowie Speisen und Getränke beträgt € 25,-- pro Person (ermäßigt € 0,--). Für Gäste unter 30 Jahren wird der Eintrittspreis durch den Verein „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“ finanziert (schriftliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums). Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Die Ermäßigung gilt für Gäste unter 30 Jahren. DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. Papsttum Kirche
Mittwoch, 29. April 2020

Romano Guardini und Papst Franziskus - ABGESAGT!

Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Fachtagung zur Theologie von Papst Franziskus / Beginn 18 Uhr ABGESAGT! Die Veranstaltung kann leider nicht stattfinden. Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Prof. Dr. Michael Sievernich SJ Prof. Dr. Erny Gillen Prof. Dr. Markus Vogt
Samstag, 25. April 2020

Die Lange Nacht der Musik - ABGESAGT!

Die Veranstaltung ist leider abgesagt! DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN. Samstag, 25. April 2020 ACHTUNG: ab 20.00 Uhr Abendkasse ab 19.30 Uhr DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Joe Viera mit der Uni Big Band München Die Lange Nacht der Musik beginnt auch in diesem Jahr mit zwei Schwabinger Institutionen: Die Jazzlegende Joe Viera präsentiert mit der Uni Big Band München im großen Saal anspruchsvollen Jazz, raffinierte Arrangements und feinen Groove. 21.45 Uhr Pause ab 22.15 Uhr Norisha Norisha Campbell, Jan Eschke, Michael Vochezer, Harald Scharf und Stephan Staudt Mit ihrem Programm „Stand for Love“ kehrt die aus "The Voice of Germany" bekannte US-Sängerin Norisha Campbell zu ihren musikalischen Wurzeln zurück. Geprägt von den Gesängen ihrer Kindheit in den African-American Churches erzählt sie zusammen mit Jan Eschke, Michael Vochezer, Harald Scharf und Stephan Staudt ihre ganz eigenen Geschichten: Jazz & Soul vom Feinsten, stets gewürzt mit einer Prise Gospelfeeling! 19.30 bis 23.00 Uhr durchgehend Imbiss DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT!   Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Vorverkauf und Eintritt Tickets sowie das Programmheft zur Langen Nacht der Musik sind zum Preis von 18,- € pro Person ab Anfang April im Vorverkauf sowie an der Abendkasse der Katholischen Akademie (ab 19.30 Uhr) erhältlich und berechtigen zum Eintritt in alle Spielstätten sowie zur Nutzung des Bus-Shuttles von 20.00 bis 3.00 Uhr. Das Gesamtprogramm der Langen Nacht der Musik finden Sie unter www.muenchner.de/musiknacht.   Lange Nacht der Musik
Donnerstag, 23. April 2020

Europa den Menschen zurückgeben - was heißt das? - ABGESAGT!

DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT. Manfred Weber MdEP, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament
20.04.2020 – 17.05.2020

Die Akademie ist weiterhin für Sie da!

(Foto: Kapelle der Katholischen Akademie in Bayern. Altarbild von Jerry Zeniuk mit dem Titel "Victorious") Telefonisch ist die Katholische Akademie in Bayern unter 089/38 102-0 erreichbar, per Mail unter info@kath-akademie-bayern.de. Das Altarbild "Victorious" ist das dritte Werk des Künstlers Jerry Zeniuk für die Kapelle der Katholischen Akademie in Bayern. Zum 40. Jahrestag der Einweihung im September 1962 hatte er, damals Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der bildenden Künste München, der Katholischen Akademie ein Altarbild als Leihgabe überlassen. Nachdem dieses und auch das nachfolgende Gemälde "The Army of God Against Satan" Käufer gefunden hatten, widmete er der Akademie 2012 das hier abgebildete Werk. Jerry Zeniuk beschäftigte sich vor seinen Arbeiten intensiv mit der Ausstrahlung des Raumes, besonders mit dem Altarbereich, den ein Kruzifix von großer spiritueller und unmittelbar emotionaler Ausstrahlung prägt. Mit den Bildtiteln „The Army of God Against Satan“ und „Victorious“ bezog er sich auf den Erzengel Michael, dem die Kapelle geweiht ist, und besonders auf die Michaelsikone, die vielleicht an seine ukrainischen und orthodoxen Wurzeln rührte. Der religiöse Inhalt der Titel zeichnet sich in den drei Bildern nicht unmittelbar ab. Dennoch hat der Künstler über das Gestaltungsprinzip farbiger Punkte bzw. Flächen auf hellem Hintergrund spannungsreiche Bilder mit dynamischer Wirkung geschaffen. Die einzelnen Flächen grenzen sich in Farbe und Form voneinander ab, gliedern sich zu verschiedenen Mustern und fügen sich letztlich doch zu einem Ganzen zusammen. So findet gewissermaßen ein „Kampf“ zwischen der Individualität der Farbflächen und der Einheit der Komposition statt, der im letzten Bild „Victorious“ dann zu einer stärker ausgeglichenen Beziehung, fast zur Harmonie zwischen den einzelnen Elementen und dem Ganzen gelangt. Wie sehr wünschen wir uns, dass dieser Raum mit seinen Kunstwerken bald wieder von geistlichem Leben erfüllt wird, und alle Freunde der Akademie wieder zu uns kommen! Die Hilfe des Erzengels Michael werden wir dafür nötig haben, oder, wie es in dem schönen alten Kirchenlied heißt: Beschütz mit deinem Schild und Schwert, St. Michael! die Kirch, den Hirten und die Herd. Hilf uns im Streite, zum Sieg uns leite, Sankt Michael!  
06.04.2020 – 08.04.2020

Die Apostelgeschichte - ABGESAGT!

Biblische Tage 2020 DIE BIBLISCHEN TAGE SIND ABGESAGT! DIE BIBLISCHEN TAGE MÜSSEN LEIDER ABGESAGT WERDEN. Die Apostelgeschichte hat es in sich. Wer sie liest, begibt sich auf eine so spannende wie spektakuläre, so tröstende wie aufwühlende Lese-Reise. Der Weg führt von Jerusalem nach Rom herab von zinnbekränzten Stadtmauern über das sturmgepeitschte Meer, heraus aus mehrstöckigen Kerkern und durch die öde Wildnis. Mit viel erzählerischem Charme beschreibt die Apostelgeschichte das Wachsen und Werden der jungen Kirche. Doch die Verkündigung der ersten Christen findet nicht nur begeisterte Annahme; sie stößt auf ebenso heftigen Widerstand. Zauberer und Handwerker fürchten um ihr Auskommen. Religiöse Instanzen sehen sich in ihrem Einfluss bedroht. Statthalter interessiert weniger die Botschaft als der Profit. Immer wieder steht das Christentum vor Gericht. Die Anfangszeit war eine von mannigfaltigen Krisen bestimmte Epoche. Nicht zuletzt deshalb ist die Apostelgeschichte noch heute so aktuell. Letztlich erzählt sie von einer nie endenden Geschichte und Aufgabe. Damals wie heute geht es doch um die Verkündigung des Evangeliums inmitten unterschiedlichster Kulturen und Kalküle, Regionen und Religionen. Die diesjährigen Biblischen Tage laden zu einer Reise in die bewegte und bewegende Welt des frühen Christentums ein. Kundige Reisebegleiterinnen und -begleiter stehen bereit. Die Route gibt der zweite Teil des lukanischen Doppelwerks vor. Der Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, aus der heiligen Aura der Anfangszeit zu den alltäglichen Aufgaben der Jetztzeit und geradewegs auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. Herzliche Einladung und gute Reise! Montag, 6. April, bis Mittwoch, 8. April 2020 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Montag, 6. April 2020 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Von Jerusalem nach Rom. Eine Einführung in die Welt der Apostelgeschichte Enstehungszeit, Adressaten, Quellen, der Bezug zum Lukas-Evangelium, Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie Leseschlüssel zum umfassenden und besseren Verständnis bilden den Inhalt dieser Einführung in die Apostelgeschichte (Apg). Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Geschichte(n) erzählen. Die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie Es wird um die Frage nach Ziel und Inhalt der antiken Historiographie gehen, um die Gattung der Apostelgeschichte, um das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Wahrheit und Geschichte – gewürzt mit Beispielen antiker Historiographen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Prof. Dr. Eva Ebel, Professorin für Didaktik des Fachs Religion und Kultur und für ethische und religiöse Grundfragen am Institut Unterstrass der Pädagogischen Hochschule Zürich 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Epizentren des Urchristentums. Eine bebilderte Reise ...die in die kulturelle, religiöse, politische Welt des ausgehenden 1. Jahrhunderts führt, entlang der Reiserouten der Apostelgeschichte, mit Blick auf Ausgrabungen in Paphos auf Zypern, in Korinth oder in Ephesus, die aber auch die religiösen Kulte und philosophischen Strömungen wie die Epikureer und Stoiker in Athen ins Auge fasst. Ebenfalls im Angebot: die Auseinandersetzungen mit der Magie. Prof. Dr. Bernhard Heininger, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg       Dienstag, 7. April 2020 8.30 Uhr Laudes   Zu den folgenden drei Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag und eine am Nachmittag, mit Textarbeit, Raum für Aussprache und Rückfrage sowie mit Analysen entscheidender Erzählungen der Apg. Damit haben jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die drei angebotenen Themen in den Arbeitskreisen am Vor- und Nachmittag zu besuchen. Die Himmelfahrt Prof. Dr. Eva Ebel Der Apostelkonvent Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Das Damaskus-Erlebnis Prof. Dr. Bernhard Heininger 9.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Der Weg einer frühjüdischen Gruppe in die Eigenständigkeit. Die Entwicklung des Christusglaubens zu einer neuen Religion In Antiochia (Apg 11,26) werden die Jüngerinnen und Jünger Jesu zum ersten Mal „Christen“ genannt. Die Entstehung der christlichen Ekklesia – als eigene, unterscheidbare Glaubensgemeinschaft – ist allerdings ein langer Prozess. „The parting of the ways“ stellt mittlerweile einen eigenen Forschungsbereich in der neutestamentlichen Wissenschaft dar. Ziel des Vortrags ist eine sorgsame Darstellung der Geschichte des frühen Christentums auf dem Hintergrund der jüdischen Herkunft. Prof. Dr. Marlis Gielen, Professorin für Neutestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Salzburg anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die apokryphen Apostelakten. Was die Bibel nicht erzählt Sie sind zwar nicht offizieller Teil des neutestamentlichen Kanons, haben aber doch die Volksfrömmigkeit geprägt. Im Grunde ergänzen die apokryphen Apostelakten – wie auch die apokryphen Evangelien – die biblische Tradition in legendärer Manier, zur Erbauung und Unterhaltung. Der Vortrag widmet sich der Welt der apokryphen Apostelakten und untersucht deren Quellenwert kritisch. Prof. Dr. Hans-Josef Klauck, Professor auf dem Naomi-Shenston-Donnelley-Lehrstuhl für „New Testament and Early Christian Literature“ an der University of Chicago Divinity School anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion       Mittwoch, 8. April 2020 8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Der Siegeszug des Evangeliums. Was den (ur)christlichen Glauben attraktiv macht(e) Die Apostelgeschichte erzählt – in einer sehr apologetischen, faszinierenden und werbenden Art und Weise – vom „Siegeszug“ des Evangeliums. Der Glaube wächst, trotz Widerständen. Der „Weg“ bahnt sich, auch im unwegsamen Gelände. Vor der Erfahrung heutigen Glaubensschwunds kann die Apostelgeschichte provozieren und ärgern. Was sagt sie uns heute? Was waren (und sind) die von Lukas eindrücklich herausgearbeiteten Attraktivitätsfaktoren des Christentums? Prof. Dr. Maria Neubrand MC, Professorin für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Paderborn 10.15 Uhr Imbisspause 10.45 Uhr Offenes Ende. Eine Rückschau zum Weitergehen Die Apostelgeschichte endet offen. In der Forschung wurde diskutiert, ob das wirklich der beabsichtigte Schluss sei: Sollte noch ein dritter Teil folgen, konnte der Autor die Paulusbiographie nicht mehr abschließen, ging das letzte Blatt verloren... In diesem letzten Vortrag geht es um die Analyse der Schlusspassage der Apg als offenes Ende, das die Leser zu den kommenden „Helden“ der Geschichte macht. Das offene Ende ist der Anfang des Weges der Leserinnen und Leser. Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Biblischen Tage   Bitte eigene Bibel mitbringen!   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier ACHTUNG: Organisation: Michael Zachmeier __________________________________ DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! ­Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 30. März 2020. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, eingegangen ist. Verwendungszweck: Biblische Tage 2020. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. ACHTUNG: STORNOFRIST!Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtungen und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement im EZ € 195,– (140,–) - ausgebucht Gesamtarrangement im DZ p.P. € 170,– (120,–) - ausgebucht Das Gesamtarrangement beinhaltet die Teilnahme, Übernachtungen von Montag bis Mittwoch sowie Mahlzeiten von Montagabend bis Mittwochmittag. Nicht inkludiert ist die Pausenverpflegung. Nur Teilnahme € 40,– (0,–*) Einzelpreise: Teilnahme Montag € 15,– (0,–*) Teilnahme Dienstag € 20,– (0,–*) Teilnahme Mittwoch € 12,– (0,–*) Einzelner Vortrag € 8,– (0,–*) Bitte beachten Sie: Alle Mahlzeiten und die Übernachtungsmöglichkeiten im Haus sind ausgebucht. Wir helfen Ihnen aber gerne bei der Suche nach einer alternativen, nahe gelegenen Unterkunft. (Mitteilung vom 06.03.20)  Mittagessen € 17,– (11,–) - ausgebucht Abendessen € 17,– (11,–) - ausgebucht Übernachtung (EZ)/Frühst. € 59,– (50,–) - ausgebucht Übernachtung (DZ)/Frühst. p.P. € 45,– (39,–) - ausgebucht Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. * Kostenlose Teilnahme für Studierende Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler, für die die ermäßigten Preise gelten, können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme (ohne Mahlzeiten) berechtigt. Für diese finanzielle Unterstützung danken wir unserem Verein der „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“. Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.   DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT!   Bibel Bibelwissenschaft Biblische Tage Evangelist Lukas Paulus
27.03.2020 – 29.03.2020

Der unbekannte Meister Eckhart - ABGESAGT!

Professor Freimut Löser ist Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft / Handschrift: Göttingen, Georg-August-Universität, Diplom. Apparat, 10EIX, Nr. 18 DIE TAGUNG IST ABGESAGT! Die Tagung muss leider abgesagt werden. Die Tagung von Fr, 27. bis So, 29. März 2020, gilt dem 'unbekannten Eckhart'. Das Foto zeigt ein Fragment aus dem frühen 14. Jahrhundert, also aus Eckharts Lebenszeit.  Es wurde erst vor wenigen Jahren als Bestandteil einer Eckhartpredigt identifiziert und lässt diese in einem völlig neuen Licht erscheinen. Die Tagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft – schon zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern – gilt diesmal dem unbekannten Eckhart. Es gibt dabei neue und unerwartete Seiten des bekannten deutschen Mystikers, Theologen, Philosophen und Predigers zu entdecken. So stellt die Tagung neu entdeckte Texte Eckharts vor, behandelt neue Handschriftenfunde aus dem deutschen und lateinischen Bereich, nimmt neue und ungewöhnliche Standpunkte zu Eckhart ein und erprobt neue Erklärungsmuster bekannter Texte (u.a. der berühmten ‚Opferstock-Predigt‘ Nr. 109) sowie einen neuen Zugang zum Mystiker Eckhart anhand bisher oft übersehener Texte. Ein Vortrag stellt beispielsweise anhand  von Eckharts Osterpredigt die Figur der Maria Magdalena in den Mittelpunkt, zwei Beiträge, darunter der öffentliche Abendvortrag am Freitag, befassen sich mit der Gebetspraxis und Gebetslehre Eckharts, und ein Vortrag fragt nach der Rolle Gottes in Predigten, die bisher nicht kritisch ediert wurden. Eckhart wird schließlich auch aus seiner oft zu beobachtenden Vereinzelung befreit und mit anderen Predigern und Gelehrten verglichen. Die Tagung vereint international bekannte Forscherinnen und Forscher aus Philosophie, Theologie und Germanistik, die sich als Eckhart-Spezialist/inn/en einen Namen gemacht haben, die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze an einem breiten Textspektrum zu erproben. Freitag, 27. März, bis Sonntag, 29. März 2020 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Freitag, 27. März 2020 14.00 Uhr Begrüßung und Einführungen Michael Zachmeier, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern Dr. Regina D. Schiewer, Herausgeberin des Meister-Eckhart-Jahrbuchs, Dozentin an der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Prof. Dr. Freimut Löser, Präsident der Internationalen Meister-Eckhart-Gesellschaft, Professor für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg   14.45 Uhr Meister Eckhart und eine unbekannte Diskussion in Paris In einigen Handschriften des 14.-15. Jahrhunderts sind die Texte Meister Eckharts zusammen mit den Werken anderer, weniger bekannter oder „unbedeutender“ Autoren aufgezeichnet. Was können diese bisher ignorierten und (angeblich) uninteressanten Texte zur Analyse der Ansichten Eckharts beitragen? Dr. Jana Ilnicka, Dozentin an der Meister Eckhart-Forschungsstelle am Max-Weber-Kolleg, Universität Erfurt 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Der Sapientia-Kommentar Meister Eckharts: Anmerkungen zu seinen Quellen Meister Eckharts Weisheitskommentar liegt in zwei unterschiedlich langen Rezensionen vor. Im Vortrag werden einige der Akzentverschiebungen zwischen „erster“ und „zweiter“ Auflage ausgehend von den zitierten Autoritäten dargestellt. PD Dr. Görge K. Hasselhoff, Privatdozent am Institut für Evangelische Theologie, TU Dortmund 16.45 Uhr Das Verhältnis zwischen Gottesgeburtszyklus und Pfeiffers Predigt 17 Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Predigt Pfeiffer Nr. 17. Dabei wird der Gedanke der Gottesgeburtslehre in dieser Predigt mit Eckharts bekanntem Zyklus verglichen. Prof. Dr. Marie-Anne Vannier, Université de Lorraine 17.30 Uhr Diskussion Moderation: Prof. Dr. Loris Sturlese, Accademia Nazionale dei Lincei 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Wie spricht Meister Eckhart Gott an? Wie uns? Vergessene und neu entdeckte Gebete, Sprüche, Predigten Meister Eckharts Gebete werden bisher kaum zur Kenntnis genommen. Das gilt auch für einige Texte, in denen er über das Beten nachdenkt. Der Vortrag stellt diese Texte vor und versucht Eckhart zuzuhören, wenn er mit Gott spricht, und herauszufinden, wodurch er uns als Zuhörer dabei anspricht. Prof. Dr. Freimut Löser Moderation: Dr. Gotthard Fuchs, Vorstandsmitglied der Meister-Eckhart-Gesellschaft, Wiesbaden       Samstag, 28. März 2020 8.00 Uhr Gesungene Laudes in der Kapelle der Akademie 9.00 Uhr Der unbekannte Eckhart. Zum Stand der lateinischen Eckhart-Ausgabe Der Beitrag zielt darauf ab, die neuen Ergebnisse der kritischen Ausgabe der lateinischen Werke von Meister Eckhart vorzustellen, unter besonderer Berücksichtigung der Untersuchung der Handschriftenüberlieferung. Prof. Dr. Alessandra Beccarisi, Professorin für Geschichte der Philosophie des Mittelalters, Università del Salento, Lecce, und Direktorin des Zentrums für die Herausgabe und das Studium von Texten des Mittelalters und der Renaissance 9.45 Uhr Imbisspause 10.15 Uhr Ein deutsches Gebet Eckharts? Einer der unbekanntesten Texte, die in der Überlieferung für Eckhart beansprucht werden, ist ein kurzes Sühnegebet auf seinen Namen, das in deutschen und niederländischen Fassungen in etwa zehn Handschriften überliefert ist. Dr. Wybren Scheepsma, Docent für Middelnederlandse Letterkunde Universität Leiden 11.00 Uhr Vater – Sohn – Geist. Eckhart-Predigten außerhalb der kritischen Werkausgabe Auch wenn die kritische Kohlhammer-Ausgabe der deutschen und lateinischen Werke Eckharts mit dem letzten Faszikel der Übersetzungen zu Predigten 87 – 117 zu einem Ende gekommen scheint, bleibt noch die von G. Steer bereits 2002 zur Prüfung vorgelegte Liste bereits anderweitig veröffentlichter und Eckhart zugeschriebener Homilien weithin abzuarbeiten, aber auch über diese hinaus weitere Texte zu untersuchen. Gerade weil Eckhart eine ganz eigene Vorstellung der Beziehung von Vater – Sohn – Geist entwickelt hat, soll diese als Prüfstein einiger bisher unberücksichtigter Homilien benutzt werden. Prof. Dr. Markus Vinzent, Professor für Historische Theologie, King’s College London, und Fellow an der Meister-Eckhart-Forschungsstelle am Max-Weber-Kolleg, Universität Erfurt 11.45 Uhr Diskussion Moderation: Prof. Dr. Racha Kirakosian, Professorin für Germanic Languages and Literatures, Study of Religion, Harvard University 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Dionysisches und Eckhartisches in der Paradisus-Predigt 56 = 115 (DW IV) Eckharts vor kurzem erst kritisch edierte Predigt 115 ist anonym in der Predigtsammlung Paradisus anime intelligentis überliefert. Ob sie von ihrem Gedankengehalt her wirklich als authentisch gelten kann, soll in diesem Vortrag erörtert werden. Dr. Christian Jung, Erwin-Schröder-Fellow des FWF und Senior Postdoc am Fachbereich Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Salzburg 15.15 Uhr Got wonet in einem liehte, dâ niht zuoganges enist. Über die Grenze zwischen Mensch und Gott – Predigt 3 (DW I) Predigt 3 umkreist das Thema der Gotteserkenntnis und eines sog. Durchbrechens. Eckhart baut hier eine besondere Spannung zwischen einer erfüllten Einheit im ‚Schmecken Gottes‘ und einer nachhaltigen Trennung menschlichen Bewusstseins von einem göttlichen auf. PD Dr. Irmgard Rüsenberg, Dozentin für Germanistische Mediävistik, Universität Bonn 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Predigt 109: Der Durchbruch vom Leben zum Sein Diese Predigt wird nach ihrem provokatorischen Schluss oft ‚Opferstock-Predigt‘ genannt. Sie handelt von der Erfahrung Gottes in der Schöpfung und von der Rückkehr der Schöpfung in ihre Quelle über die Vernunft des Menschen. Es geht in dem Vortrag darum, die Voraussetzungen der Predigt zu erschließen, ihre damalige Intention zu erläutern und ihre Anregung für heute zu erfassen. Prof. Dr. Dietmar Mieth, Vizepräsident der MEG, Professor em. für Theologische Ethik/Sozialethik, Universität Tübingen, Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt 17.15 Uhr Diskussion Moderation: Prof. Dr. Dr. Markus Enders, Professor für christliche Philosophie, Universität Freiburg 18.00 Uhr Abendessen       Sonntag, 29. März 2020 8.00 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle der Akademie 9.00 Uhr Meister Eckharts Osterpredigt 56 (DW II) Sie gehört zu den Predigten, die in den Meister-Eckhart-Jahrbüchern und in der Lectura Ekhardi kein einziges Mal erwähnt werden. Der Text wird in der Forschung allgemein als Fragment ohne erkennbare Struktur bezeichnet. Der Vortrag versucht, unter Heranziehung von Eckharts Quellen und unter Berücksichtigung der Überlieferungstradition, der Osterpredigt 56 gerecht zu werden. Prof. Dr. Dagmar Gottschall, Professorin für Mediävistische Germanistik, Università del Salento, Lecce 9.45 Uhr Autor und Authentizität. Umfirmierung durch Redaktionsarbeit Unter den Tauler-Predigten des Basler Tauler-Drucks findet man ohne nähere Kennzeichnung auch Texte, welche ursprünglich von Meister Eckhart stammen. Der Vortrag geht der Frage nach, mittels welcher Verfahren solche Predigten für ein neues Autor-Signum aufbereitet werden. Ein besonderes Augenmerk gilt den jeweiligen Schlüsselbegriffen. Prof. Dr. Rudolf Kilian Weigand, Direktor der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 10.30 Uhr Imbiss-Pause 11.00 Uhr Meister Eckhart und die deutschsprachige Predigt um 1300 Seit dem 12. Jahrhundert gibt es eine reiche deutschsprachige Predigtliteratur, die im ausgehenden 13. Jahrhundert maßgeblich geprägt ist durch die Bettelordenspredigt. Der Vortrag untersucht die Frage von Tradition und Innovation in Eckharts Predigten: Worin unterscheidet sich die Predigt des Meisters von den Predigten seiner Zeitgenossen? Dr. Regina D. Schiewer, Dozentin an der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 11.45 Uhr Diskussion Moderation: Prof. Dr. Christine Büchner, Professorin für Katholische Religionslehre, Universität Hamburg 12.30 Uhr Schlussworte Prof. Dr. Freimut Löser Dr. Regina D. Schiewer Ende der Tagung     Organisation: Für die Meister-Eckhart-Gesellschaft: Prof. Dr. Freimut Löser Für die Katholische Akademie in Bayern: Michael Zachmeier DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN.   Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 13. März 2020. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen ist verbindlich. Sie gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahmegebühr € 48,– (0,–) Mittagessen € 17,– (11,–) Abendessen € 17,– (11,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 59,– (50,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 45,– (39,–) Vorträge nur am Freitag € 15,– (0,–) Vorträge nur am Samstag € 25,– (0,–) Vorträge nur am Sonntag € 10,– (0,–) Einzelvortrag € 8,– (0,–) Für Gäste unter 30 Jahren wird die Teilnahmegebühr durch den „Verein der Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern e.V.“ finanziert (schriftliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums). Teilnahmekarten und Essensbons erhalten Sie an der Tageskasse. Übernachtung Übernachtungsmöglichkeiten in der Akademie stehen leider nur begrenzt zur Verfügung. Wir vermitteln jedoch auf Wunsch Übernachtungen mit Frühstück zum ortsüblichen Preis in einem nahegelegenen Hotel. Meister Eckhart
Mittwoch, 18. März 2020

Europa und Afrika. Neue Wege der Zusammenarbeit - ABGESAGT!

Prof. Dr. Achille Mbembe, Johannesburg (unser Foto von Suhrkamp), und Bundesminister Dr. Gerd Müller MdB, Berlin, diskutieren. DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT. Geographisch gesehen trennt Europa und Afrika nur das Mittelmeer. Einst bildete es einen zwar umkämpften, aber doch lebendigen Kulturraum. Derzeit macht es Schlagzeilen als Massengrab für Flüchtlinge. Obwohl vielen Europäern Afrika noch immer fremd ist, sind die Verbindungen und Verwerfungen zwischen beiden Kontinenten erheblich. Sie reichen von der ersten Besiedelung Europas durch Afrikaner über die unselige Kolonialzeit, deren Folgen Afrika noch immer prägen, bis hin zu Fragen eines gerechten Handels. Unsere beiden Gäste beschäftigen sich intensiv mit diesen Themen – freilich aus verschiedenen Perspektiven.   Der aus dem Allgäu stammende CSU-Politiker Gerd Müller, seit 2013 deutscher Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat bereits 42 afrikanische Länder bereist. Er setzt sich massiv für einen „EU-Afrika-Pakt“ ein, der nach seiner Überzeugung ein „Jahrhundert-Vertrag“ werden muss. Vier Themen soll er umfassen: einen Pakt gegen Hunger und Armut, eine Ausweitung des europäischen „Green Deal“ auf Afrika, Abkommen zu Sicherheit und Migration sowie einen Neuansatz für faire Handelsbeziehungen. Achille Mbembe stammt aus Kamerun, lehrt heute als Professor in Johannesburg und gilt als einer der führenden Intellektuellen des afrikanischen Kontinents. Er kritisiert „Europas Übergriffe gegen Afrikas Souveränität“, Globalisierung dürfe nicht auf die Universalisierung des westlichen Systems hinauslaufen, vielmehr müssten sich die Afrikaner auf ihre eigenen Stärken besinnen. Den „die Zukunft der Welt wird sich zu einem großen Teil auf dem afrikanischen Kontintent entscheiden“, man denke nur an Demographie, Bodenschätze und Umweltschutz Mittwoch, 18. März 2020 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 18.00 Uhr (!) Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 18.10 Uhr Gespräch zwischen Bundesminister Dr. Gerd Müller MdB (CSU), Kempten/Berlin, und Prof. Dr. Achille Mbembe, Institute of Social and Economic Research, Witwatersrand-Universität, Johannesburg Die englischen Redebeiträge werden simultan ins Deutsche übersetzt. Moderation: Barbara Brustlein, Leiterin der Kommunikations-Abteilung bei Missio München, und Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern 19.30 Uhr   Schlusswort Msgr. Wolfgang Huber, Präsident von Missio München anschließend Ausklang bei Wein und Brot Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit DIE VERANSTALTUNG MUSSTE LEIDER ABGESAGT WERDEN:   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 16. März 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Gäste unter 30 Jahren wird der Eintrittspreis durch den Verein „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“ finanziert (Anmeldung bitte unter Angabe des Geburtsdatums). Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,- (ermäßigt € 50,-) oder im Doppelzimmer für € 45,- (ermäßigt € 39,-) pro Person Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten  30. Lebensjahr und Schüler. Afrika Entwicklungsländer
Dienstag, 17. März 2020

Erich Garhammer trifft Arno Geiger - ABGESAGT!

Literatur im Gespräch / Unser Foto (Copyright: Staatliche Bibliothek Regensburg) zeigt Arno Geiger (li.) und Erich Garhammer bei einer früheren Veranstaltung. DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden. Arno Geiger, geboren 1968, lebt in Wolfurt und Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt "Alles über Sally" (Roman, 2010), "Der alte König in seinem Exil" (2011), "Grenzgehen" (Drei Reden, 2011), "Selbstporträt mit Flusspferd" (Romam, 2015) und "Unter der Drachenwand" (Roman, 2018). Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Buchpreis (2005), dem Hebbel-Preis (2008), dem Hölderlin-Preis (2011), dem Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011), dem Alemannischen Literaturpreis (2017), dem Joseph-Breitbach-Preis (2018) und zuletzt mit dem Bremer Literaturpreis (2019). Arno Geiger wird aus Unter der Drachenwand lesen. Im Mittelpunkt steht der Soldat Veit Kolbe, der im Februar 1944 seinen vierundzwanzigsten Geburtstag feiert und an der Ostfront verwundet wird. Bei den Eltern in Wien, die noch immer Durchhalteparolen von sich geben, hält er es nicht aus. So erinnert er sich an den Ratschlag eines Hauptmanns im Lazarett, er solle, wenn es irgend möglich sei, aufs Land gehen. Sein Onkel ist Postenkommandant in Mondsee und bereit, ihm eine Unterkunft zu besorgen. Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom „Brasilianer“, der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität inmitten des Kriegs – und von der Liebe zu einer Frau. Unter der Drachenwand ist ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden. Ein Meisterwerk! Mit Arno Geiger setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe Literatur im Gespräch der Katholischen Akademie in Bayern fort.   Literatur Arno Geiger, Unter der Drachenwand (Roman. München, 2018) Erich Garhammer (Hg.), Heiße Fragen – Coole Antworten. Überraschende Blicke auf Kirche und Welt (Würzburg, 2016) Erich Garhammer, Erzähl mir Gott. Theologie und Literatur auf Augenhöhe (Würzburg, 2018) Kunst ist nicht objektiv, aber in der Tiefe des Erzählten, in der Tiefe der Gestalt, stößt Literatur, wenn sie großartig ist, auf grundsätzlich Menschliches. Und im grundsätzlich Menschlichen hat Literatur Anteil am Objektiven. (Arno Geiger) Dienstag, 17. März 2020 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   Erich Garhammer trifft Arno Geiger Lesung und Gespräch   20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Gelegenheit zum Signieren von Büchern und zu einem Imbiss   Organisation: Michael Zachmeier DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ABGESAGT WERDEN.   Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 10. März 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– werden an der Abendkasse verkauft. Für Gäste unter 30 Jahren wird der Eintrittspreis durch den „Verein Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“ finanziert (schriftliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums). Literatur Krieg Kriminalität Sprache Weiße Rose Nationalismus Zweiter Weltkrieg
Mittwoch, 11. März 2020

Theologisches Terzett - ABGESAGT!

Zu Gast P. Elmar Salmann. Beim vergangenen Mal war Christoph Markschies (Mi.) Gast beim Theologischen Terzett in Schloss Suresnes (unser Foto). ABGESAGT! DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT. Das Theologische Terzett geht in die nächste Runde! Erneut werden in einem lockeren Gespräch aktuelle theologische bzw. theologisch relevante Bücher vorgestellt, die zur Lektüre anregen wollen. Dazu haben Annette Schavan und Jan-Heiner Tück den Benediktinerpater Elmar Salmann eingeladen. Elmar Salmann trat am 5. Februar 1973 in die Benediktinerabtei Gerleve (Westfalen) ein, wo er am 6. August 1977 die Feierliche Profess ablegte. Mit einer Arbeit über die Benediktiner Anselm Stolz und Alois Mager promovierte er 1979 in Münster bei Peter Hünermann zum Dr. theol. Von 1981 bis 2012 war Salmann Professor für Philosophie und Systematische Theologie an den Päpstlichen Universitäten Sant’Anselmo und Gregoriana in Rom. Seit 2012 ist er wieder in der Vortragsarbeit und Seelsorge der Benediktinerabtei Gerleve tätig. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden. Herzliche Einladung!   Die Bücher zum „Theologischen Terzett“ Tomáš Halík, Theater für Engel. Das Leben als religiöses Experiment Herder Verlag Freiburg im Breisgau, 2019 tschechische Originalausgabe: Prag 2010; 240 S., € 22,- Eckhard Nordhofen, Corpora 2., durchgesehene und ergänzte Auflage 2019 Herder Verlag Freiburg im Breisgau, 1. Aufl. 2018, 336 S., € 34,– Fulbert Steffensky, Fragmente der Hoffnung Radius Verlag Stuttgart, 2019 192 S., € 18,– Mittwoch, 11. März 2020 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT! Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: P. Prof. Dr. Elmar Salmann OSB, Gerleve     Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: – Tomáš Halík, Theater für Engel. Das Leben als religiöses Experiment – Eckhard Nordhofen, Corpora – Fulbert Steffensky, Fragmente der Hoffnung 20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin DIE VERANSTALTUNG IST ABGESAGT!   Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 9. März 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft. Literatur
Freitag, 28. Februar 2020

Die Goten - Paten Europas?

Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage Die Goten haben die älteste Geschichte unter den germanischen Völkern. Unter ihnen waren sie die ersten mit eigener Literatursprache, Schrift und Geschichtsschreibung. Kein anderes Volk ist in Europa breiter angesiedelt gewesen. Fast überall hinterließen sie archäologische Spuren – von Skandinavien und dem südlichen Ostseeraum im Norden bis zur Krim, dem Balkan, dem Apennin und den Pyrenäen im Süden, aber auch in Mitteleuropa, wie in Ungarn, Österreich, Teilen der Schweiz und Süddeutschland. Daher gibt es heute kaum eine europäische Sprache ohne gotische Lehnwörter. Aufgrund ihrer kulturellen Ausstrahlung können die Goten als „Paten Europas“ bezeichnet werden. Freitag, 28. Februar 2020   Im Rahmen der Historischen Tage 2020 über „Die Goten in der Geschichte Europas. Vermittler zwischen Antike und Mittelalter“ finden zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen: Donnerstag, 27. Februar 2020 Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land Freitag, 28. Februar 2020 Die Goten – Paten Europas?       Freitag, 28. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Dr. Rossen Milev, Leiter des internationalen Forschungsprojekts zu den Goten an der Balkan-Media-Academy, Sofia Die Goten – Paten Europas? Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Moderation: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Donnerstag, 27. Februar 2020

Ulfila - Bischof der Christen im gotischen Land

Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage In Leben und Werk Ulfilas sind die Anfänge des Christentums unter den Goten greifbar. In seiner Person laufen unterschiedliche Entwicklungsstränge des 4. Jahrhunderts von maßgeblicher Bedeutung zusammen. Ausgehend von einer Annäherung an die Biographie Ulfilas wird der Vortrag seine Arbeitsweise darstellen. Das heißt auch, Einblick in das Leben der gotischen Christen nördlich der Donau zu nehmen, deren Gemeinde nur eine Minderheit des gesamten Stammes darstellte. Endpunkt des Vortrags werden die zu einer häretischen Konfession des Christentums konvertierten Westgoten sein, deren Bekenntnis ohne den Einfluss Ulfilas sicher ein anderes geworden wäre.   Donnerstag, 27. Februar 2020   Im Rahmen der Historischen Tage 2020 über „Die Goten in der Geschichte Europas. Vermittler zwischen Antike und Mittelalter“ finden zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen: Donnerstag, 27. Februar 2020 Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land Freitag, 28. Februar 2020 Die Goten – Paten Europas?       Donnerstag, 27. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Dr. Eike Faber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Geschichte des Altertums, Universität Potsdam Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land. Seine Bedeutung für die Anfänge des gotischen Christentums 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Moderation: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft.
26.02.2020 – 28.02.2020

Die Goten in der Geschichte Europas

Vermittler zwischen Antike und Mittelalter / Foto: akg-images Historische Tage 2020 Die Goten gehörten zu den ostgermanischen Volksverbänden. Ihre genaue Herkunft ist schwer zu bestimmen, jedoch war ihre Geschichte stark von Wanderungsbewegungen durch Europa geprägt, die sie zunächst in den Schwarzmeerraum führten. Auf dem Boden des Imperium Romanum gelang ihnen die Gründung eigener Reiche.   So trieb es einen Teil des Gotenvolkes unter dem Ansturm der Hunnen im 4. Jahrhundert ins römische Reich, wo sie im Jahr 378 bei Adrianopel (Edirne) die Römer vernichtend schlugen und 410 Rom plünderten, bevor sie zunächst nach Gallien, dann unter dem Druck der Franken nach Hispanien zogen. Die muslimischen Mauren beendeten dieses westgotische Reich zu Beginn des 8. Jahrhunderts. Ein anderer Teil der Goten beherrschte von Ravenna aus große Teile Italiens. Dieses ostgotische Reich zerfiel im Kampf gegen die Truppen Kaisers Justinians in der Mitte des 6. Jahrhunderts. Die Goten brachten einige bedeutende Persönlichkeiten hervor. So ragt in der frühen Kulturgeschichte Europas Bischof Ulfila (311-383) heraus, der eine eigene Schrift schuf, in die er die Bibel übertrug. Die Gotenherrschaft in Italien ist mit Theoderich dem Großen (454-526) verbunden, der mit Geschick, aber auch harter Hand bestehende Konfliktpotenziale auszutarieren verstand und durch seine Bautätigkeit Ravenna geprägt hat. Die historischen Tage versuchen, die Spuren der Goten nachzuzeichnen und aufzuzeigen, welche Rolle sie als Vermittler zwischen Antike und Mittelalter in der Geschichte Europas gespielt haben. (Foto: akg-images) Mittwoch, 26. Februar, bis Freitag, 28. Februar 2020   Mittwoch, 26. Februar 2020     15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Die Anfänge der Goten und die Scythica Vindobonensia Prof. Dr. Herwig Wolfram, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Der Einfall der Hunnen nach Europa um 370 und seine Folgen. Das Reich Attilas bis zum Zerfall 453/454 Prof. Dr. Dr. Klaus Rosen, Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn 17.15 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenkreuzausteilung       Donnerstag, 27. Februar 2020     8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr „Wie Asche vom Ätna“. Der Gotenkrieg 376-382 und die Schlacht von Adrianopel (378) Prof. Dr. Dariusz Brodka, Professor für Klassische Philologie an der Universität Krakau 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Alarich I. Karriere eines Getriebenen Prof. Dr. Mischa Meier, Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Goten in Gallien: Aufstieg und Untergang des Tolosanischen Reiches (418-507) Dr. Christian Stadermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Humanist Computer Interaction auf dem Prüfstand“, Arbeitsbereich Alte Geschichte, Universität Mainz 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Was Europa dem Toledanischen Reich der Westgoten (507-711) verdankt. Wege von der Antike ins Mittelalter Prof. Dr. Klaus Herbers, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr ARBEITSKREISE zu den Beiträgen von Prof. Dr. Dariusz Brodka (Arbeitskreis 1: Gotenkrieg 376-382) Prof. Dr. Mischa Meier (Arbeitskreis 2: Alarich I.) Dr. Christian Stadermann (Arbeitskreis 3: Goten in Gallien) Prof. Dr. Klaus Herbers (Arbeitskreis 4: Toledanisches Reich / Westgoten) 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land. Seine Bedeutung für die Anfänge des gotischen Christentums Dr. Eike Faber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Geschichte des Altertums an der Universität Potsdam 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen       Freitag, 28. Februar 2020     8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr Ostgotische Gruppen als Beutegenossen und Föderaten auf dem Balkan (454-488) Prof. Dr. Verena Epp, Professorin für Mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Landeskunde an der Universität Marburg 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Theoderich der Große. König der Goten, Herrscher der Römer Prof. Dr. Hans-Ulrich Wiemer, Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Zwischen Ravenna und Konstantinopel – Das Papsttum im ostgotischen Italien Prof. Dr. Steffen Diefenbach, Professor für politische Kulturen der Antike an der Universität Konstanz 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Das Ende des Gotenreiches und der Wandel der Mittelmeerwelt in der Spätantike Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt am Main 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr ARBEITSKREISE zu den Beiträgen von Prof. Dr. Verena Epp (Arbeitskreis 5: Ostgotische Gruppen) Prof. Dr. Hans-Ulrich Wiemer (Arbeitskreis 6: Theoderich der Große) Prof. Dr. Steffen Diefenbach (Arbeitskreis 7: Das Papsttum) Prof. Dr. Hartmut Leppin (Arbeitskreis 8: Das Ende des Gotenreiches) 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die Goten – Paten Europas? Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa Dr. Rossen Milev, Leiter des internationalen Forschungsprojekts zu den Goten an der Balkan-Media-Academy, Sofia 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Leitung der Historischen Tage: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München   Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler): ________________________________________________________________________ Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus und damit auch die Pakete A und B sind leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 13.01.20) Paket A - ausgebucht Teilnahme, 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Sa), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) im EZ € 305,-- (€ 220,--) im DZ € 265,-- (€ 190,--) Paket B - ausgebucht Teilnahme, 2 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Fr), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) im EZ € 250,-- (€ 175,--) im DZ € 225,-- (€ 155,--) __________________________________________________________________________ Zwischenzeitlich sind sämtliche Mahlzeiten und damit auch das Paket C ausgebucht. (Mitteilung vom 24.02.20) Paket C - ausgebucht Teilnahme, 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) € 145,-- (€ 85,--)   Paket D Nur Teilnahme € 60,-- (€ 30,--) Einzelpreise: Teilnahme Mittwoch € 14,– (€ 7,–) Teilnahme Donnerstag € 30,– (€ 15,–) Teilnahme Freitag € 30,– (€ 15,–) Einzelvortrag € 8,-- (€ 4,--) Mittagessen € 17,-- (€ 11,--) - ausgebucht Abendessen € 17,-- (€ 11,--) - ausgebucht Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 17. Februar 2020. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: LIGA Bank IBAN: DE 49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Historische Tage Mittelalter Antike
Dienstag, 18. Februar 2020

Ist es verwerflich, reich zu sein?

Abendvortrag von Prof. Dr. Ingrid Robeyns im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses / Foto: alamy-stock - Prisma Allgöwer Walter Ingrid Robeyns arbeitet zu Themen der zeitgenössischen politischen Philosophie und angewandten Ethik und hat den Lehrstuhl für Ethik der Institutionen am Ethik-Institut der Universität Utrecht inne. Ihre Forschungsinteressen liegen in der angewandten und nicht-idealen Gerechtigkeit und in der interdisziplinären Forschung sowie in der Entwicklung von normativen Theorien und Methoden, die zur Unterstützung dieser Art von Forschung erforderlich sind. Bis Juli 2022 leitet sie das Fair Limits Project, gefördert von der Europäischen Union, das untersucht, inwiefern es moralisch gebotene Obergrenzen dafür geben sollte, wie viele Ressourcen eine Person oder eine Gruppe besitzen sollte. In ihrem Vortrag wird die Referentin diesen Ansatz des sogenannten „Limitarismus“ vorstellen und Gründe dafür anführen, warum es Grenzen dafür geben sollte, wie viel Geld oder andere Ressourcen eine Person besitzt. Sie wird verschiedene Ansichten über die einschränkende Sichtweise diskutieren und sie gegen mögliche Einwände verteidigen. Der öffentliche Abendvortrag von Frau Professor Robeyns findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum siebten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Münchner Hochschule für Philosophie angeboten wird. Dienstag, 18. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Ist es verwerflich, reich zu sein? Prof. Dr. Ingrid Robeyn Professorin für Ethik an der Universität Utrecht Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die wesentlichen Thesen werden auf Deutsch zusammengefasst. 20.15 Uhr Diskussion mit der Referentin und Dr. Rebecca Gutwald, Hochschule für Philosophie 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Johannes Schießl   Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie, München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 13. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Teilnahme kostenlos. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler Philosophischer Meisterkurs Armut
14.02.2020 – 15.02.2020

Naturverständnisse

Nachdenken über die Natur im Anschluss an 200 Jahre Brasilienexpedition von C.F.W. von Martius und J.B. von Spix (Tagung in Regensburg) Tagung in Regensburg Vor 200 Jahren beendete der – später „bayerischer Humboldt“ genannte – Forscher Carl Friedrich Philipp von Martius im Auftrag von König Maximilian I. Joseph von Bayern eine dreijährige Forschungsreise nach und quer durch Brasilien. Martius‘ darauf aufbauendes dreibändiges Werk „Reise in Brasilien“ (1823-1831) blieb durchaus nicht unberücksichtigt und beeinflusste den öffentlichen Diskurs der damaligen Zeit – von der Welt der Zoologie bis hin zum Dichter J. W. von Goethe. Auch die Debatte über das richtige Naturverständnis wurde dadurch neu belebt. Dieses Expeditionsjubiläum wird vom Akademischen Forum Albertus Magnus des Bistums Regensburg in Zusammenarbeit mit der dortigen Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Katholischen Akademie in Bayern zum Anlass genommen, um im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung im Regensburger Andreasstadel erneut an die allzu unbekannte Frage anzuknüpfen: „Was ist das eigentlich – die Natur?“ Während der interdisziplinären Tagung wird nicht nur der bedeutende Forscher Martius vorgestellt, sondern neben verschiedenen Grundbedeutungen von „Natur“ werden auch deren Verständnisweise(n) in der Goethezeit diskutiert. Daran schließt eine Problematisierung des Naturbegriffs aus den philosophischen Perspektiven von Martin Heidegger und Robert Spaemann an, um anschließend auf die beiden dominierenden Naturverständnisse der Gegenwart zu fokussieren: das naturwissenschaftliche Verständnis und die christliche Schöpfungslehre. Foto: The Picture Art Collection / Alamy Stock Foto Freitag, 14. Februar 2020, bis Samstag, 15. Februar 2020   Tagung in Regensburg Andreasstadel, Andreasstraße 28       Freitag, 14. Februar 2020 15.00 Uhr Gelegenheit zum Kennenlernen 15.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg sowie stellvertretender Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz und José Mauro Costa Couto, Generalkonsul von Brasilien   16.00 Uhr Bayern und Brasilien. Die Bedeutung von Martius und Spix für Brasilien einst und heute José Mauro Costa Couto Anschließend Gelegenheit zu Rückfragen (so nach jedem Vortrag) 16.30 Uhr Der Begriff der ‚Natur‘. Grundbedeutungen und Grunddeutungen mit einem Schwerpunkt auf der Goethezeit Prof. Dr. Sigmund Bonk, Apl. Professor für Philosophie an der Universität Regensburg sowie Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus des Bistums Regensburg 17.15 Uhr Pause 17.30 Uhr Afrikanische Sklaven, Eingeborene bewertet wie Tiere und das naturwissenschaftliche Erfassen der Natur. C.F.P. von Martius‘ Naturverständnis und die bayerisch-österreichische Expedition von 1817 bis 1820 Prof. Dr. Susanne Renner, Professorin für Biologie an der LMU München und Direktorin sowohl des Botanischen Gartens München-Nymphenburg als auch der Botanischen Staatssammlung München 18.30 Uhr „Das Siebengestirn“ Filmvorführung im Kinosaal des Andreasstadel mit Erläuterungen und Reiseeindrücken aus Brasilien von Angelika Weber M.A., Filmemacherin       Samstag, 15. Februar 2020 9.00 Uhr „Wo fass‘ ich Dich, unendliche Natur?“ Goethes Naturverständnis PD Dr. Michael Jaeger, Privatdozent für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin 10.00 Uhr „Warum schweigt die Erde bei dieser Zerstörung?“ Natur und Technik bei Martin Heidegger Prof. Dr. Peter Trawny, Professor für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal sowie Leiter des dortigen Martin-Heidegger-Instituts 11.15 Uhr Natur und Teleologie bei Robert Spaemann Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser, Professor em. für Philosophie an der LMU München 12.15 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr Kosmologie, Evolution und Schöpfungsglaube im 21. Jahrhundert – wagen wir die Synthese? Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Professor für Zoologie an der LMU München, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München sowie Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns 14.30 Uhr Die Naturdinge als geschaffene Wesen. Gedanken zum Schöpfungsverständnis Prof. Dr. Michael Stickelbroeck, Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie an der Theologisch-Philosophischen Hochschule in St. Pölten 15.30 Uhr Schlussworte   Organisation und Moderation: Prof. Dr. Sigmund Bonk, Akademisches Forum Albertus Magnus Dominik Fröhlich, Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Akademisches Forum Albertus Magnus des Bistums Regensburg Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Regensburg e.V. Stadt Regensburg Tagungsort Regensburg Andreasstadel Andreasstraße 28   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 10. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Gesamtpreis von € 10,–* (einzelner Tag: € 7,–*) werden an der Tageskasse verkauft. *Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein sogenanntes „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme berechtigt. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung auf Anfrage.
Donnerstag, 13. Februar 2020

Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?

Offizielles Side-Event zur Münchner Sicherheitskonferenz mit Madeleine Albright, Joschka Fischer und Kardinal Reinhard Marx / Unser Foto zeigt Papst Franziskus in Hiroshima. Copyright: alamy-stock Side-Event zur Münchner Sicherheitskonferenz: AUSGEBUCHT! DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT! Nach dem Ende der Blockkonfrontation, das mit substantiellen Schritten zur nuklearen Abrüstung einherging, war die Hoffnung groß, dass das Versprechen des Nicht-Verbreitungs-Vertrags von 1967 doch noch erfüllt würde. Diese Hoffnung wurde enttäuscht. Mehr noch: Nuklearwaffen, die nicht zuletzt einen wesentlichen Bestandteil der NATO-Abschreckungsdoktrin ausmachen, gewinnen erneut an Bedeutung. Die Anstrengungen zur Modernisierung sowie zur Miniaturisierung der Nuklearwaffen sind sowohl in den USA als auch in Russland erheblich. Die internationalen Krisen um das Nuklearwaffenprogramm Irans und Nord-Koreas unterstreichen zudem sehr plastisch die wachsende Bedrohung durch Nuklearwaffen. Banning Nuclear Weapons? Online mitdiskutieren! Christliche Positionen im politischen Diskurs Über die Website gelangen Sie zu unserer  Online-Umfrage: Ihre Fragen an unsere Gäste? Ihre Meinung zum Thema? Der 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedete Atomwaffenbannvertrag versucht, auf diese Entwicklungen zu reagieren. Papst Franziskus hat diese Bewegung unmissverständlich unterstützt und jüngst in Hiroshima (Foto) und Nagasaki klare Worte für den Bann der Atomwaffen gefunden. Weder die Atommächte noch deren Bündnispartner unterstützen diesen Vertrag bisher. Sie bestehen darauf, dass es einer vertraglich geregelten und überprüfbaren Abrüstung bedürfte, um diese ohne Gefährdungen der internationalen Sicherheit zur realisieren. Solche Regelungen sind nicht in Sicht. Die Frage ist daher derzeit offen, ob und wie es gelingen kann, die Nuklearwaffen aus den internationalen Sicherheitsarchitekturen zu entfernen, während zugleich die Bedrohung durch diese Waffensysteme erneut zunimmt.   Donnerstag, 13. Februar 2020   DIE VERANSTALTUNG IST LEIDER AUSGEBUCHT. (28.01.2020)   ACHTUNG: Einlass nur bei namentlicher schriftlicher Anmeldung und mit Lichtbildausweis! Gelegenheit zu einem Imbiss 18.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München 18.10 Uhr Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion? Diskussion mit Madeleine Albright Ehemalige Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika Joschka Fischer Ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Kardinal Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising Moderation: Dr. Jörg Lüer Geschäftsführer der Deutschen Kommission Justitia et Pax 19.30 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie München Deutsche Kommission Justitia et Pax Georgetown University Munich Security Conference Münchner Sicherheitskonferenz Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit AUSGEBUCHT - KEINE ANMELDUNG MEHR MÖGLICH!   Außenpolitik Vereinte Nationen Papst Franziskus
Mittwoch, 12. Februar 2020

Das aCar. Nachhaltige Mobilität für ländliche Regionen in Afrika

"Wissenschaft für jedermann im Deutschen Museum" Kooperation mit dem Deutschen Museum Fehlende Mobilitätskonzepte in den ländlichen Regionen stellen in Subsahara-Afrika eine große Herausforderung für die dort lebende Bevölkerung dar: Der Weg zum Markt, zur Schule oder zu Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung dauert aufgrund fehlender Mobilitätsmittel oder schlechter Wege sehr lange. Um diese Probleme der Subsahara-Region nachhaltig zu lösen, wurde das aCar mobility-Projekt von der Technischen Universität München ins Leben gerufen. Innerhalb dieses Projekts wurde gemeinsam mit afrikanischen Partneruniversitäten ein Fahrzeug entwickel, das herausfordernde Straßenverhältnisse meistern kann und den Anspruch auf Nachhaltigkeit erfüllt. Dieses Vehikel ist als elektrisches Allradfahrzeug konzipiert, und die mit Strom versorgte Ladefläche ist für verschiedenste Anwendungsfälle im Personen- oder Gütertransport nutzbar. Elektrofahrzeuge sind unabhängig von einer Tankstelleninfrastrukur, können durch Photovoltaik-Stationen mit Energie versorgt werden und profitieren damit von niedrigen Gesamtlebenszykluskosten. Der erste Teil des Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, München, befasst sich mit den Hintergründen des Projekts und den ermittelten Anwendungsszenarien in Subsahara-Afrika. Weiterführend werden die Konzeptentwicklung und das Fahrzeug vorgestellt. Der vortrag schließt mit den Zielen und Visionen für das aCar-Projekt. Diese zeigen, welchen Einfluss ein solches Fahrzeugkonzept auf die Region südlih der Sahara haben kann. Mittwoch, 12. Februar 2020   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum   Veranstaltungsort: Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Professor für Fahrzeugtechnik an der TU München Das aCar Nachhaltige Mobilität für ländliche Regionen in Afrika 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 – 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches-museum.de Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich.   Afrika Elektromobilität Entwicklungsländer Fortschritt Klima Mobilität Nachhaltigkeit Wissenschaft für jedermann
07.02.2020 – 08.02.2020

Ukraine: Die Orthodoxe Kirche vor einem Schisma?

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing Anmeldung ab sofort möglich Auf viele westliche Christen übt die Welt der Orthodoxie eine eigenartige Faszination aus. In jüngster Zeit sorgen die orthodoxen Kirchen jedoch eher für Irritation: Nach der Gründung einer eigenständigen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ hat das Moskauer Patriarchat die Gemeinschaft mit dem Patriarchat von Konstantinopel aufgekündigt. Steht die Orthodoxe Kirche damit vor einem Schisma?   Dieser Frage geht die Ökumenische Studientagung nach, die von der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg, dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn, dem Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim und der Professur für Orthodoxe Theologie am Centrum für religionsbezogene Studien an der Universität Münster veranstaltet wird. Referentinnen und Referenten von orthodoxer, katholischer und evangelischer Seite werden erläutern, wie es zu dem Konflikt kam und wie sich die Situation in der Ukraine heute darstellt. Es wird diskutiert, welche Konsequenzen der Konflikt hat – sowohl innerorthodox als auch im Blick auf den ökumenischen Dialog. Außerdem soll die Bedeutung dieses Kirchenkonflikts für das Verständnis von Einheit der Kirche reflektiert werden. Abschließend gibt es einen Austausch darüber, welche Lösungswege zur Überwindung der Krise denkbar sind. Die Tagung richtet sich an alle, die Interesse an der Orthodoxen Kirche und am ökumenischen Dialog zwischen Ost und West haben. Herzlich willkommen! Freitag, 7. Februar 2020, bis Samstag, 8. Februar 2020 Tagung in München Freitag, 7. Februar 2020   14.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Katholische Akademie in Bayern Udo Hahn, Evangelische Akademie Tutzing 14.30 Uhr Bestandsaufnahme: Wie ist die Situation und wie kam es dazu? In der einführenden Einheit geht es darum aufzuzeigen, wie es zum Kirchenkonflikt in der Ukraine kam. Welche Akteure stehen im Hintergrund? Wie ist der Prozess der Autokephalie-Erklärung der neuen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ verlaufen? Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn Dr. Sergij Bortnyk, Kiew Erzpriester Georgij Kovalenko, Kiew   Es besteht die Möglichkeit für Nachfragen nach jeder Programmeinheit.   16.00 Uhr Kaffeepause 16.30 Uhr   Konsequenzen des Konflikts: Orthodoxe Perspektiven Welche Konsequenzen hat der ukrainische Kirchenkonflikt für die innerorthodoxen Beziehungen? Im Fokus steht hier die Sicht verschiedener orthodoxer Kirchen. Erzpriester Radu Constantin Miron, Köln Pfr. Evgenij Murzin, Berlin Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Münster Jun.Prof. Dr. Ioan Moga, Wien 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Konsequenzen des Konflikts für den ökumenischen Dialog mit den orthodoxen Kirchen Hier werden sowohl die offiziellen theologischen Gespräche zwischen den Kirchen als auch die ökumenischen Beziehungen in der orthodoxen Diaspora, insbesondere in Deutschland, in den Blick genommen. Podiumsgespräch mit: Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg Bischof Andrej (Cilerdzic), Wien Regionalbischof Dr. Johann Schneider, Halle/Saale       Samstag, 8. Februar 2020   8.00 Uhr Frühstück (für Übernachtungsgäste) 9.00 Uhr   Theologische Reflexion: Was bedeuten die Entwicklungen im Blick auf das Verständnis von Einheit der Kirche? Welche Bedeutung hat, aus theologischer Sicht, der innerorthodoxe Kirchenkonflikt für das Verständnis von Einheit der Kirche? Die Frage wird zunächst im Blick auf das Einheitsverständnis der Orthodoxie gestellt, in einem zweiten Schritt aber auch im Blick auf das Einheitsverständnis auf nichtorthodoxer Seite. Dr. Evgeny Pilipenko, Moskau Prof. Dr. Jennifer Wasmuth, Straßburg 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Perspektiven: Welche Lösungswege zur Überwindung der Krise wären denkbar? An der Beantwortung dieser Frage beteiligen sich in einem Podiumsgespräch sowohl orthodoxe als auch nichtorthodoxe Theologen. Dr. Anna Briskina-Müller, Halle/Saale Prof. Dr. Athanasios Vletsis, München Dr. Regina Elsner, Berlin Pfr.in Dr. Dagmar Heller, Bensheim 12.30 Uhr Mittagessen / Ende der Tagung       Organisation: Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner:   - Evangelische Akademie Tutzing - Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg - Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn - Konfessionskundliches Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim - Professur für Orthodoxe Theologie am Centrum für religionsbezogene Studien der Universität Münster Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 31. Januar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Teilnahmegebühr: € 35,- (ermäßigt € 0,-*) Abendessen: € 17,- (ermäßigt € 9,-) Mittagessen: € 17,- (ermäßigt € 9,-) Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. „Gönner-Ticket“ *Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler, für die die ermäßigten Preise gelten, können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein sogenanntes „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme (ohne Mahlzeiten) berechtigt. Für diese finanzielle Unterstützung danken wir unserem Verein der „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“. Geben Sie bitte bei der Anmeldung Ihr Geburtsdatum an!  
Donnerstag, 06. Februar 2020

Lektüreseminar zum Vortrag "Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!" (Sure 103, Vers 2)

Der Termin am Mittwoch, 18. Dezember 2019, wurde wegen Erkrankung verlegt. NEUER TERMIN Der Mensch ist im Koran Geschöpf Gottes, dem gegenüber er in einem natürlichen Verhältnis absoluter Hingabe und Ergebenheit steht. Gleichzeitig ist der Mensch seit seiner Schöpfung der Versuchung des Teufels ausgesetzt. Er lebt daher in einer geistigen Spannung zwischen der Befolgung göttlicher Gebote und Verbote auf der einen und satanischer Verführung auf der anderen Seite. Aufgrund seiner Schwäche neigt der Mensch dazu, Gott gegenüber undankbar zu sein und ihm nicht zu gehorchen. Ist die menschliche Natur also grundsätzlich schlecht? Als ein vernunftbegabtes Wesen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sich für das Gute zu entscheiden und das Schlechte zu meiden. Aber wie frei ist der Mensch eigentlich bei einer solchen Entscheidung? Wie steht es zwischen Vernunft und Offenbarung im Islam hinsichtlich menschlicher Lebensführung? Schließlich ist das Individuum im Islam Teil der umma. Diese ist die religiöse und politische Gemeinschaft, die sich anfangs unter Muhammads Leitung konstituierte und die die Gesamtheit der Muslime in der Welt bildet. In deren Rahmen haben Individuen Rechte und Pflichten. Wie verhalten sich das Individuum und die Gemeinschaft zueinander im Islam? Im Vortrag am 29. Januar 2020 und dem darauffolgenden Lektüreseminar am 6. Februar 2020 wird das Menschenbild im Islam entfaltet und analysiert. Neuer Termin: Donnerstag, 6. Februar 2020 Bitte beachten Sie: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer am 29. Januar  2020 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Ab 18 Uhr Möglichkeit zu einem Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   Lektüreseminar zum Vortrag „Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!“ (Sure 103, Vers 2) Grundzüge koranischer Anthropologie von Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, am 11. Dezember 2019: Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag und das Lektüreseminar: Dienstag, 4. Februar 2020 (Anmeldeschluss nur für den Abendvortrag am 29. Januar 2020: Montag, 27. Januar 2020.)   Bitte beachten Sie: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag und Lektüreseminar: € 12,– Nur Abendvortrag: € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr zahlen € 6,– bzw. € 4,–.) Vorschau Reihe Islam (IV) Islam und Staat. Zur Organisation des Gemeinwesens und zur Rolle des Glaubens Dienstag, 9. Juni 2020, 19 Uhr, mit Prof. Tamer Dienstag, 16. Juni 2020, 19 Uhr, mit Dr. Thörner Islam
30.01.2020 – 01.02.2020

Die Macht. Guardini-Tag 2020

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Romano Guardini veröffentlichte 1951 unter dem Titel „Die Macht - Versuch einer Wegweisung“ eine Denkschrift, die auffällig viele Bezüge zu unserer Gegenwart aufweist - in Europa und weltweit. Bisher für stabil gehaltene soziale Systeme scheinen plötzlich zu erodieren. Autokraten bemächtigen sich immer häufiger offener Zivilgesellschaften. Aber auch die Mächtigen fühlen sich zunehmend vereinnahmt von ihrer eigenen Machtfülle.   „Die Familie verliert ihre gliedernde und ordnende Funktion“, resümiert Guardini, „die neuen Städte gleichen einander immer mehr, ob sie nun in Europa oder in China, in Nordamerika, Russland oder Südamerika entstehen.“ Von dieser Nivellierung ausgehend bildet sich ein neuer Typus Mensch heraus, „der aus dem Augenblick lebt, einen beängstigenden Charakter beliebiger Vertretbarkeit bekommt und dem Zugriff der Macht bereitsteht.“ Die Rückbesinnung auf die transzendente Dimension kann eine Wegweisung sein. Die Beziehung zu Gott öffnet dem Menschen einen Freiraum, der ihn vor dem Zugriff der Macht wappnen kann. Guardini bleibt in der Kritik an den Verhältnissen nicht stehen. Es geht ihm um die Aufgabe, die Macht so einzuordnen, dass der Mensch in ihrem Gebrauch als Mensch bestehen kann und nicht restlos Machtmechanismen ausgesetzt ist oder ihnen gar verfällt. Im Jahr 2020 veranstalten die Katholische Akademie in Bayern und die Guardini Stiftung erstmalig gemeinsam den Guardini-Tag. Dazu ergeht herzliche Einladung. Donnerstag, 30. Januar 2020, bis Samstag, 1. Februar 2020   Donnerstag, 30. Januar 2020   17.00 Uhr Eucharistiefeier in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig (Ludwigstraße 22, U3/U6 „Universität“) Zelebrant und Prediger: Prof. Dr. Winfried Haunerland, Direktor des Herzoglichen Georgianums Musikalische Gestaltung: Der Kirchenchor von St. Ludwig und Stephan Heuberger (Orgel) Bei der Gestaltung des Gottesdienstes wirken Schülerinnen und Schüler der Katholischen Romano-Guardini-Fachoberschule mit.         Tagung in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23       Donnerstag, 30. Januar 2020 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Michael Rutz, Präsident der Guardini Stiftung, Berlin 19.15 Uhr Ambivalenzen der Macht – Überlegungen aus sozialethischer Sicht Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München Anschließend Diskussion Moderation: Prof. Michael Rutz 20.30 Uhr Gespräche bei Wein und Brot       Freitag, 31. Januar 2020 8.30 Uhr Gesungene Laudes in der Kapelle der Akademie 9.15 Uhr Mächte und Gewalten: Romano Guardinis Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Macht Prof. Dr. Jean Greisch, Professor em. für Philosophie und ehemaliger Inhaber der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der Humboldt-Universität zu Berlin 10.00 Uhr Diskussion 10.30 Uhr Imbisspause 11.00 Uhr Menschlichkeit und Machtgefahr. Überlegungen zu zwei Begriffen Romano Guardinis Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster 11.45 Uhr Diskussion   Moderation des Vormittags: Prof. Dr. Hans Otto Seitschek, Apl. Professor für Philosophie an der LMU München 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Workshops I) Macht und Kunst Prof. Dr. Yvonne Dohna Schlobitten und Matija Jerković, Päpstliche Universität Gregoriana, Rom II) Macht und Technik Prof. Dr. Markus Ophälders, Universität Verona, und Marc Grießer, Leutkirch III) Macht und Kirche Dr. Monica Scholz-Zappa, Universität Freiburg i.Br., und Jonas Klur, Höxter IV) Macht und Liebe Prof. Dr. Ugo Perone, Humboldt-Universität zu Berlin, und Dr. Patricia Löwe, Guardini Stiftung, Berlin 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Zum Stand des Seligsprechungsverfahrens für Romano Guardini Dr. Johannes Modesto, Postulator für die Seligsprechung von Romano Guardini, München   Romano Guardini im Spiegel seiner Bibliothek Helmut Zenz, Mitglied der Historischen Kommission im Seligsprechungsverfahren von Romano Guardini, Daun 17.15 Uhr Macht und Ethik - Im Dienst der Menschen: um einen verantwortlichen Gebrauch der Macht Prof. Dr. Michele Nicoletti, Professor für Politische Philosophie an der Universität Trient 18.00 Uhr   Diskussion Moderation: Prof. Dr. Ugo Perone, Inhaber der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der Humboldt-Universität zu Berlin 18.45 Uhr Vesper in der Kapelle der Akademie 19.15 Uhr Abendessen       Samstag, 1. Februar 2020 10.00 Uhr Besuch in der Alten Pinakothek (Barer Straße 27, U2 „Königsplatz“) Die Teilnahme ist nur in Verbindung mit der Tagung möglich. Das Thema „Macht“ bei Peter Paul Rubens Prof. Dr. Thomas Raff, Professor em. für Kunstgeschichte an der Universität Augsburg 12.00 Uhr Ende der Veranstaltung       Organisation: Dr. Patricia Löwe und Andreas Öhler, Guardini Stiftung, Berlin Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Guardini Stiftung Berlin Veranstaltungsorte Eucharistiefeier:  Münchner Universitätskirche St. Ludwig Ludwigstraße 22 U3/U6 Universität Tagung: Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler). Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus und damit auch die Gesamtarrangements sind leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 7. Januar 2020) (Gesamtarrangement EZ € 175,– (135,–): ausgebucht Gesamtarrangement DZ € 150,– (115,–): ausgebucht Das Gesamtarrangement beinhaltet Übernachtungen von Donnerstag bis Samstag jeweils mit Frühstück, Teilnahme, Mahlzeiten am Freitag und den Besuch in der Alten Pinakothek.) Teilnahme Donnerstag bis Samstag und Besuch in der Alten Pinakothek: € 27,- (17,-) Teilnahme Donnerstag und Freitag: € 20,­- (10,-) Teilnahme Donnerstag: € 8,- (4,-) Teilnahme Freitag: € 12,- (6,-) Abendessen Freitag € 17,- (11,-) Das Mittagessen am Freitag ist ausgebucht. (Mitteilung vom 14.01.2020) Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 22. Januar 2020. ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Bitte überweisen Sie die Gesamtsumme für die bestellten Leistungen auf unser Konto: LIGA Bank IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Guardini, Romano Macht
Mittwoch, 29. Januar 2020

"Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!" Grundzüge koranischer Anthropologie

Der Termin am Mittwoch, 11. Dezember 2019, wurde wegen Erkrankung verlegt. Beginn 19 Uhr NEUER TERMIN Der Mensch ist im Koran Geschöpf Gottes, dem gegenüber er in einem natürlichen Verhältnis absoluter Hingabe und Ergebenheit steht. Gleichzeitig ist der Mensch seit seiner Schöpfung der Versuchung des Teufels ausgesetzt. Er lebt daher in einer geistigen Spannung zwischen der Befolgung göttlicher Gebote und Verbote auf der einen und satanischer Verführung auf der anderen Seite. Aufgrund seiner Schwäche neigt der Mensch dazu, Gott gegenüber undankbar zu sein und ihm nicht zu gehorchen. Ist die menschliche Natur also grundsätzlich schlecht?   Als ein vernunftbegabtes Wesen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sich für das Gute zu entscheiden und das Schlechte zu meiden. Aber wie frei ist der Mensch eigentlich bei einer solchen Entscheidung? Wie steht es zwischen Vernunft und Offenbarung im Islam hinsichtlich menschlicher Lebensführung? Schließlich ist das Individuum im Islam Teil der umma. Diese ist die religiöse und politische Gemeinschaft, die sich anfangs unter Muhammads Leitung konstituierte und die die Gesamtheit der Muslime in der Welt bildet. In deren Rahmen haben Individuen Rechte und Pflichten. Wie verhalten sich das Individuum und die Gemeinschaft zueinander im Islam? Im Vortrag und dem darauffolgenden Lektüreseminar wird das Menschenbild im Islam entfaltet und analysiert. Mittwoch, 29. Januar 2020 Neuer Termin! Ab 18 Uhr Mittwoch, 29. Januar 2020 (Der für Mittwoch, 11. Dezember 2019 vorgesehene Vortrag wurde wegen Erkrankung verlegt.) Möglichkeit zu einem Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   „Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!“ (Sure 103, Vers 2) Grundzüge koranischer Anthropologie Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Diskussion 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Neuer Termin!   Donnerstag, 6. Februar 2020 (Das für Mittwoch, 18. Dezember 2019 vorgesehene Lektüreseminar wurde wegen Erkrankung verlegt.) Lektüreseminar zum Abendvortrag mit Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag am 29. Januar 2020: Montag, 27. Januar 2020 Anmeldeschluss für das Lektüreseminar am 6. Februar 2020: Dienstag, 4. Februar 2020 Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag und Lektüreseminar: € 12,– Nur Abendvortrag: € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr zahlen € 6,– bzw. € 4,–.) Vorschau Reihe Islam (IV) Islam und Staat. Zur Organisation des Gemeinwesens und zur Rolle des Glaubens Dienstag, 9. Juni 2020, 19 Uhr, mit Prof. Tamer Dienstag, 16. Juni 2020, 19 Uhr, mit Dr. Thörner Islam Islamismus
Dienstag, 14. Januar 2020

Glauben und Wissen

Jürgen Habermas und die Religion Buchen ab sofort möglich Es war eine echte Sternstunde der Katholischen Akademie in Bayern, als vor über 15 Jahren der wichtigste deutsche Philosoph und Intellektuelle mit dem damaligen Präfekten der römischen Glaubenskongregation – kein geringerer als Joseph Ratzinger, nachmals Benedikt XVI. – das schwierige Verhältnis von Vernunft und Religion zu ergründen suchte: Jürgen Habermas. Link zum Einladungsvideo   Zu seinem 90. Geburtstag legt Habermas nun ein monumentales Alterswerk vor, das genau diesen gedanklichen Faden wieder aufgreift. Unter dem zurückhaltenden Titel Auch eine Geschichte der Philosophie unternimmt Habermas den Versuch, auf Basis einer Klärung des Spannungsverhältnisses von Glauben und Wissen Antwort auf die großen Fragen nach dem Wesen und Wert der modernen Philosophie zu geben. Diese Fragen sind für Habermas aber kein Selbstzweck, sondern eingebettet in die Verteidigung und Weiterentwicklung eines zeitgemäßen Begriffs von Denken, der sich vor allem zur Religion in ein produktives Verhältnis setzt. Zumindest versteht sich nach Habermas ein aufgeklärtes Denken nur dann selbst, wenn es sich auch zu seinem Anderen – dem religiösen Glauben – verhält. Doch degradiert ein solches Denken nicht insgeheim die Religion zu einem bloßen Instrument? Oder andersherum gefragt: Was bedeutet es für das Wesen unseres Denkens, wenn es seine Bestimmung nur in Auseinandersetzung mit der Religion erhält? Zusammen mit dem Habermas-Schüler und Religionsphilosophen Thomas M. Schmidt aus Frankfurt wollen wir dieses komplexe Gedankengebäude durchschreiten und dabei nicht zuletzt zu ergründen suchen, welche Antwort uns Habermas auf die wohl berühmteste aller Fragen gibt: Nun sag, wie hast du‘s mit der Religion? Dienstag, 14. Januar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.15 Uhr Glauben und Wissen Jürgen Habermas und die Religion Prof. Dr. Thomas M. Schmidt, Professor für Religionsphilosophie am Fachbereich Katholische Theologie sowie Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt   20.15 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 20.30 Uhr Rückfragen mit Publikumsbeteiligung 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Organisation: Dominik Fröhlich, Studienleiter Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 10. Januar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse erhältlich Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.   Jürgen Habermas
Montag, 09. Dezember 2019

Geburtsstunde des Realismus

200 Jahre Gottfried Keller und Theodor Fontane 200 Jahre Fontane und Keller Gottfried Keller (1819–1890) und Theodor Fontane (1819–1898) haben das literarische Schaffen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Unabhängig voneinander, aber zur selben Zeit formulierten sie ein literaturkritisches Programm, das in Auseinandersetzung mit Romantik und Idealismus die Forderung erhebt, die Wirklichkeit der Welt und des Menschen möglichst transparent zu machen: den Realismus. Foto: akg-images Die Literatur des Realismus lässt sich mithin als eine Form der Religionskritik verstehen: Sie reflektiert und beschreibt den Wandel, der in der Kritik am unwirklichen Jenseits begründet liegt, und stellt durch ihre Diesseitsorientierung gleichsam neue Lebensentwürfe zur Debatte. Umso bemerkenswerter aber, dass gerade die Gründerväter des Realismus in dieser Frage gänzlich uneins sind: Während Keller „sich sein Rendezvous mit diesem Leben durch kein zweites hat lassen stören wollen“ (Walter Benjamin), erteilte Fontane solchem „frivolen Unglauben“ eine deutliche Absage und legte mit Quitt sogar einen religiösen Roman vor. Steht hinter dem gemeinsamen Realismus also in Wirklichkeit ein großes Fragezeichen? Persönlich sind sich Keller und Fontane nie begegnet – ein Grund mehr, die beiden zu ihrem 200. Geburtstag zu dieser Frage zu Wort kommen zu lassen. Möglich machen soll es unser Literaturabend Geburtsstunde des Realismus, der die ausgewiesenen Experten Prof. Dr. Ursula Amrein (Keller) und Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann (Fontane) auch darüber nachdenken lässt, worüber die Jubilare selbst Zeit ihres Lebens nachgedacht haben: Gott und die Welt. Montag, 9. Dezember 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.05 Uhr 200 Jahre Gottfried Keller Prof. Dr. Ursula Amrein, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich 19.40 Uhr 200 Jahre Theodor Fontane Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann, Professor em. am Institut für Literaturwissenschaft der Technischen Universität Berlin 20.15 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 20.30 Uhr Geburtsstunde des Realismus Moderierte Diskussion zwischen Ursula Amrein und Hans Dieter Zimmermann Moderation: Dominik Fröhlich   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dominik Fröhlich Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 6. Dezember 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. 19. Jahrhundert Aufklärung Gott Literatur Poesie Säkularisierung
Donnerstag, 05. Dezember 2019

Primat und Synodalität

Reflektionen über das Verständnis von Autorität in der Kirche in ökumenischer Perspektive In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kirchenrecht an der LMU Die erklärte Absicht der deutschen Bischöfe, gemeinsam mit Laienvertretern einen „synodalen Weg“ zu beschreiten, hat in den letzten Monaten die Aufmerksamkeit auf das Verständnis und die Praxis von Synodalität in der Kirche gelenkt. Die häufigere Einberufung von Bischofssynoden durch Papst Franziskus, die vorgeschaltete Befragung von Gläubigen und veränderte Formen der Beratung bei den Synoden selbst haben zu einer neuen Wertschätzung der Synodalität in der katholischen Kirche geführt.   Evangelische und orthodoxe Kirchen haben jahrzehntelange Erfahrungen mit der Durchführung von Synoden. Was kann man von ihnen lernen? Andererseits ist innerhalb der orthodoxen Kirche derzeit ein Ringen um das Verständnis und die Praxis des Primats zu beobachten, vor allem im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Konstantinopel und Moskau um die orthodoxe Kirche in der Ukraine. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Vortrag grundsätzliche Überlegungen über das Verständnis von Autorität in der Kirche im Spannungsfeld von Primat und Synodalität. In ökumenischer Perspektive soll dabei der Frage nachgegangen werden, was die Kirchen von den Erfahrungen der jeweils anderen lernen können. Im Blick auf die Ergebnisse ökumenischer Dialoge wird schließlich eine angemessene Verhältnisbestimmung zwischen primatialen und synodalen Formen der Kirchenleitung gesucht. Donnerstag, 5. Dezember 2019   Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kirchenrecht (Prof. Berkmann) an der Ludwig-Maximilians-Universität München     Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   Einführung Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann, Professor für Kirchenrecht an der LMU München 19.15 Uhr Primat und Synodalität. Reflexionen über das Verständnis von Autorität in der Kirche in ökumenischer Perspektive Dr. Johannes Oeldemann, Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn 20.00 Uhr Imbisspause anschließend Diskussion mit dem Referenten 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann   Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 2. Dezember 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 8,-- pro Person (Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler € 4,--) werden an der Abendkasse verkauft. Hinweis Diese öffentliche Abendveranstaltung findet statt im Rahmen der internen kirchenrechtlichen Fachtagung der LMU München zum Thema „Das Verhältnis zwischen der lokalen, regionalen und universalen Ebene in der Kirchenverfassung. Ein Vergleich zwischen dem Recht verschiedener christlicher Konfessionen“ am Donnerstag/Freitag, 5./6. Dezember 2019, im Kardinal Wendel Haus der Akademie, Mandlstraße 23, 80802 München. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: Oekumenetagung@kaththeol.uni-muenchen.de Papst Franziskus Kirchenreform
Montag, 02. Dezember 2019

Philosophie als Lebenskunst?

Die Antwort der Stoa Die Stoa war die einflussreichste Bewegung der hellenistischen Philosophie. Vom dritten vorchristlichen bis zum ersten nachchristlichen Jahrhundert hing ihr eine große Zahl der Gebildeten im griechisch-römischen Kulturkreis an. Auch christliche Theologie und Lebensform sind über die frühen Kirchenväter von der Stoa mitgeprägt – in Einverständnis und Auseinandersetzung. Bis in die Moderne sind die Auswirkungen gerade der stoischen Moral-, Rechts- und Staatsphilosophie auf die westliche Welt spürbar. Mit „stoisch“ verbinden wir heute Seelenstärke, Gefühlskontrolle und Schicksalsergebenheit. In philosophischer und theologischer Ethik, aber auch in der kognitiven Psychologie der Gegenwart finden Versuche Zuspruch, die Philosophie der Stoa für die Einübung in eine Lebenskunst fruchtbar zu machen. Gleichwohl dürfte eine direkte Umsetzung stoischer Philosophie in unsere Alltagspraxis schwierig sein, da die stoische Lebenskunst ein (pantheistisches) Weltbild und Selbstverständnis voraussetzt, das vielen von uns fremd erscheinen mag. Sie verlangt nämlich eine Einstellung zu den Gütern des Lebens, die so gut wie allem widerspricht, was der globale Markt und die entsprechende Lebenskultur an vermeintlich Notwendigem, Befriedigendem und Beglückendem anbietet oder fordert. Die Philosophie der Stoa bereitet indes auch einem Christen grundsätzliche Probleme. Denn auf ihr lastet die Diagnose des Apostels Paulus, dass ihr praktisches Ideal der Weisheit den Menschen überfordert, dass sie Ausdruck eines Stolzes ist, der in den Augen Gottes als überhebliche Torheit zu gelten hat. Derlei Schwierigkeiten sollten uns aber nicht davon abhalten, uns mit einer so wirkmächtigen geistigen Strömung zu beschäftigen. Montag, 2. Dezember 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Philosophie als Lebenskunst? Die Antwort der Stoa Prof. Dr. Maximilian Forschner, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Gespräch mit dem Referenten 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 28. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Philosophie
Freitag, 29. November 2019

Bayerischer Adel

Lebensgestalter vom Mittelalter bis zur Moderne Beginn 14.30 Uhr! Bayerns Adel ist bis heute insbesondere für die kulturelle, aber auch gesellschaftliche Entwicklung unseres Landes einflussreich geblieben. Die Wittelsbacher, der alte bayerische Hofmarksadel, die Thurn und Taxis, ehemalige fränkische und schwäbische Reichsritter sowie das städtische Patriziat überlebten zumindest in Teilen die Mediatisierung und Revolutionen des 19. und 20. Jahrhunderts. Unsere moderne Medienwelt wäre ohne aristokratischen Glamour um vieles ärmer. Der Fokus unserer Veranstaltung liegt aber in der Zeit, in der Adelige noch regierten, also im Mittelalter, in der frühen Neuzeit und bis zur Novemberrevolution 1918. „Den“ Adel gab es auch damals nicht; er bestand vielmehr aus einer Vielzahl an Familien und Geschlechtern. Zwar kann der Adel als eine privilegierte, relativ gut abgegrenzte soziale Gruppe aufgefasst werden, doch gab es Differenzierungen hinsichtlich Bedeutung, Hierarchie und Einfluss, die sich im „Kosmos aristokratischer Lebensformen“ widerspiegelten. Als Patronatsherren wurden Adelige sogar in die Gebete der Gläubigen eingeschlossen. Unsere Tagung stellt religiöse Lebensformen, Netzwerke sowie Familien-, Kirchen- und Herrschaftsstrukturen des ansässigen Hoch- und Niederadels vor. Wir blättern in der höfischen Literatur, betreten bayerische, fränkische und schwäbische Schlösser sowie Münchner Patrizierhäuser, prüfen die Kassen des Landadels und schauen in die Registraturen des bayerischen Patronatsadels. Schließlich werden wir Zeugen des Geschehens um die drei evangelischen Prinzessinnen, die Königinnen im katholischen Bayern wurden. Freitag, 29. November 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung 14.45 Uhr Das Münchner Patriziat im Wandel vom Bürgertum zum Adel Dr. Michael Stephan, Stadtdirektor, Leiter des Stadtarchivs München 15.30 Uhr Bayerns Adel und der Münchner Hof im Spiegel der Literatur Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg 16.15 Uhr Diskussion 16.45 Uhr Imbisspause 17.15 Uhr Blaues Blut und rote Zahlen? Finanzielle Spielräume des bayerischen Landadels im 18. Jahrhundert Dr. Barbara Kink, Stellvertretende Leiterin des Museums Fürstenfeldbruck 18.00 Uhr Bayerns Adel vor der Revolution 1848/49 Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 18.45 Uhr Pause 19.00 Uhr Bayerns Königinnen 1806-1918 Dr. Martha Schad, Historikerin und Sachbuchautorin, Augsburg 19.45 Uhr Diskussion 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 26. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,-- pro Person (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,--) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,-- (ermäßigt € 50,--) oder im Doppelzimmer für € 45,-- (ermäßigt € 39,--) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Bayern Adel
Donnerstag, 28. November 2019

"Dein wahrhaft sorgfältiger Vatter"

Leopold Mozart zum 300. Geburtstag Leopold Mozart zum 300. Geburtstag Wer wäre Leopold Mozart ohne seinen Sohn Wolfgang Amadeus? Wahrscheinlich würde sich kaum noch jemand seiner erinnern. Man kann die Frage aber mit Fug und Recht auch andersherum stellen: Was wäre aus dem Wolferl geworden ohne seinen Vater, der die Genialität des Sohnes erkannte und sein Leben ganz der Förderung des Filius verschrieb?   Der 300. Geburtstag von Leopold Mozart am 14. November ist ein guter Anlass, das Vorurteil vom engen und gestrengen Herrn Papa zu revidieren. Der Augsburger Bürgerssohn besuchte das Jesuiten-Gymnasium, absolvierte gar ein Baccalaureat in Philosophie, das Jura-Studium freilich brach er ab und wurde Kammerdiener eines Salzburger Domherrn. Auch als Musiker am Hof des Fürsterzbischofs schaffte er es nie in die erste Reihe, allein als Autor seiner „Gründlichen Violinschule“ erlangte er einige Bekanntheit. Seine Briefe zeigen ihn als wissbegierigen Beobachter von Welt und Menschen. Die Heidelberger Musikwissenschaftlerin Silke Leopold hat im Jubiläumsjahr die äußerst lesenswerte Biographie „Ein Mann von vielen Witz und Klugheit“ vorgelegt, die erste Gesamtbetrachtung Leopold Mozarts seit 40 Jahren. In ihrem Vortrag lässt uns die Autorin an den Ergebnissen ihrer Forschungen teilhaben. Und an einem solchen Abend darf natürlich die Musik selbst nicht fehlen: Für sie sorgen der Cellist Julius Berger, der selbst Professor am Leopold-Mozart-Zentrum der Uni Augsburg ist, und die Münchner Pianistin Margarita Höhenrieder, Professorin an der hiesigen Musikhochschule. Donnerstag, 28. November 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr   „Dein wahrhaft sorgfältiger Vatter“ Leopold Mozart zum 300. Geburtstag Prof. Dr. Silke Leopold, emeritierte Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg   Musikalische Intermezzi von Leopold, Wolfgang Amadeus und Franz Xaver Mozart mit Prof. Julius Berger, Violoncello, und Prof. Margarita Höhenrieder, Klavier 20.30 Uhr Gespräch mit den Mitwirkenden 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 25. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum  vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Musik
Mittwoch, 27. November 2019

CO2 – Klimakiller oder Rohstoff der Zukunft?

Wege zu einer klimazentrierten Bioökonomie AUSGEBUCHT! Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum Bitte beachten Sie: Die Abendveranstaltung ist komplett ausgebucht. Wir können leider keine Anmeldungen mehr annehmen. Der Klimawandel ist die größte globale Herausforderung für Wissenschaft, Technik und Gesellschaft. Wie im Weltklimareport dokumentiert, kann die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5° Celsius nur gelingen, wenn etablierte, petrochemische Industrieprozesse durch energieeffiziente, erneuerbare Alternativen auf Basis einer stofflichen CO2-Nutzung ersetzt werden.   Die Synthetische Biotechnologie ermöglicht die Fixierung und wertschöpfende Umwandlung von atmosphärischem und industriellem CO2 in nachhaltige chemische Grundstoffe und Materialien. Wichtige technologische Grundlagen dafür werden im weltweit einzigartigen Algentechnikum der TU München geschaffen. Algen verwandeln dabei Kohlendioxid aus der Atmosphäre, aus Kraftwerken oder Abgasen der Stahlindustrie in Algenöl, das durch maßgeschneiderte Biokatalysatoren in verschiedene Wertstoffe umgewandelt werden kann. Der erste Teil des Vortrags befasst sich mit unterschiedlichen biotechnologischen Konversionspfaden in biogene Flugkraftstoffe, nachhaltige Hochleistungsschmierstoffe und Karbonfasern. Weiterführend wird die Produktion von nachhaltigen, bioabbaubaren Kunststoffen und Insektiziden mit Anwendungsgebieten speziell in der Landwirtschaft und für den Mobilitätssektor ganz allgemein beschrieben. Die hier angesprochenen Technologien und Produkte ermöglichen es, dem Klimawandel entgegenzuwirken, und forcieren die Etablierung einer abfallfreien, zyklischen Bioökonomie. Mittwoch, 27. November 2019   ACHTUNG: Die Veranstaltung ist komplett ausgebucht! Keine Anmeldung mehr möglich.   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr   Prof. Dr. Thomas Brück, Professor am Werner Siemens-Lehrstuhl für Synthetische Biotechnologie, Department Chemie, der TU München CO2 – Klimakiller oder Rohstoff der Zukunft? Wege zu einer klimazentrierten Bioökonomie 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches-museum.de Anmeldung Die Abendveranstaltung ist komplett ausgebucht - wir können leider keine Anmeldungen mehr annehmen. Info vom 26.11.2019 (Anmeldeschluss ist Dienstag, 26. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich.) Deutsches Museum acatech
Dienstag, 26. November 2019

Bitcoin, Libra & Co.

Chancen und Risiken von Kryptowährungen Sechster Digitaler Salon Glaubt man Wirtschaftsexpertinnen und -experten, dann hinken die westlichen Industrienationen ziemlich hinterher, was bargeldloses Zahlen angeht. Während es beispielsweise in Deutschland immer wieder einen öffentlichen Aufschrei gibt, sobald eine Abschaffung des Bargelds diskutiert wird, wird in Ländern wie China und Indien längst nur noch mit Karte gezahlt – in Europa ziehen hier am ehesten die skandinavischen Länder mit. Mit bargeldlosem Zahlen auf den ersten Blick eng verwandt ist der Transfer von Beträgen in sogenannter Kryptowährung. Diese privaten Rechnungseinheiten treten in Konkurrenz zu staatlichem Geld, weil sie sich strukturell hiervon unterscheiden: Zum einen kommt der Transfer von Kryptowährungen ohne Banken als zentrale Vermittler zwischen Überweisendem und Zahlungsempfänger aus, zum anderen bieten diese eine gewisse Wertstabilität, weil sich die in Umlauf gebrachte Geldmenge nicht einfach durch Ausweitung der Geldmenge vermehren lässt. Kryptowährungen versprechen, durch Digitalisierung mehr Menschen einen einfachen Zugang zu Finanzdienstleistungen zu bieten, insbesondere Menschen in Ländern mit schwachen Institutionen oder Währungen. Andererseits ist zu vermuten, dass Unternehmen und Individuen, die digitale Währungen erschaffen, nicht immer ohne eigenes ökonomisches Kalkül handeln. Insofern ist es wichtig abzuschätzen, ob diese Währungen eher zu sozialem Ausgleich oder sozialem Ungleichgewicht führen können. Herzliche Einladung zur Diskussion dieser und weiterer Fragen mit unseren Expert*innen! Dienstag, 26. November 2019   Sechster Digitaler Salon   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   18.00 Uhr   Begrüßung und Hinführung Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Vera Cornette, Bayerischer Rundfunk 18.15 Uhr   Bitcoin, Libra & Co.: Was steckt technisch dahinter? Dr. André Schweizer, Firma qbound München Anschließend Diskussion 19.00 Uhr   Kryptowährungen aus juristischer Sicht Dr. Konstantin Filbinger, Rechtsanwalt bei THEOPARK Rechtsanwälte Nürnberg Anschließend Diskussion 20.00 Uhr   Ethische Chancen und Risiken digitaler Währungen – Altes Vertrauen und neues Geld Anja Bodenschatz, M.Sc., TUM School of Governance, ZD.B Nachwuchsforschergruppe “Ethik der Digitalisierung”, München Anschließend Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Vera Cornette, Bayerischer Rundfunk   Konzeption des Digitalen Salons: Dr. Alexander Pschera, maisberger   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 22. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse verkauft.   Digitaler Salon
Montag, 25. November 2019

Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann

Ayatollah Khomeni war einer der Protagonisten des Jahres 1979. Foto: Keystone Press/Alamy Stock Der BR zeichnet diese Veranstaltung auf Im Jahr 1979 häuften sich weltweit Krisen, Revolutionen und euphorische Aufbrüche. Der Umsturz im Iran, die Öffnung Chinas und der sowjetische Einmarsch in Afghanistan veränderten die Welt ebenso wie der Atomunfall in Harrisburg oder der Papstbesuch in Polen, der den Niedergang des Sozialismus beschleunigte. Margaret Thatcher verkündete eine neoliberale, die neu gegründete grüne Partei eine ökologische Wende. Vietnamesische Boat People konfrontierten die Deutschen erstmals mit weltweiten Flüchtlingsströmen. Und schließlich veränderte die TV-Serie „Holocaust“ weithin den Blick auf die NS-Verbrechen.   Der Potsdamer Zeithistoriker Frank Bösch analysiert in seinem Buch „Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann“ die globalen Ereignisse, die sich 1979 verdichtet haben. Im Gespräch zwischen ihm und dem ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel, der 1979 Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission war, wird es auch um die Frage gehen, ob 1979 „das Schlüsseldatum des 20. Jahrhunderts“ (Peter Sloterdijk) war und als „Beginn der multipolaren Welt von heute“ (Claus Leggewie) bezeichnet werden kann. Moderiert wird das Gespräch, dem ein filmischer Impuls vorausgeht, von Andreas Bönte, dem stellvertretenden Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks. Diese öffentliche Abendveranstaltung wird von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet und soll im Rahmen eines eigenen Themenabends bei ARD-alpha ausgestrahlt werden. Montag, 25. November 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Zur Einführung Filmische Impulse zum Jahr 1979 19.30 Uhr   Gespräch Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts Dr. Theo Waigel, Bundesminister der Finanzen a.D., ehem. CSU-Vorsitzender und Leiter der Grundsatzkommission Moderation: Andreas Bönte, stellvertretender Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks sowie Leiter des Programmbereichs BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat 20.30 Uhr Rückfragen 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Organisation: Stephan Höpfinger   Diese öffentliche Abendveranstaltung wird von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet und soll im Rahmen eines eigenen Themenabends bei ARD-alpha ausgestrahlt werden. Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 20. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,-- pro Person (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,--) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,-- (ermäßigt € 50,--) oder im Doppelzimmer für € 45,-- (ermäßigt € 39,--) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Iran ARDalpha
Mittwoch, 20. November 2019

Kardinal Wetter Preis 2019

Akademische Feier um 18 Uhr an der Universität Regensburg mit Verleihung des Kardinal-Wetter-Preises 2019 an den Regensburger Nachwuchswissenschaftler und Dogmatiker Dr. Markus Weißer. Die Soteriologie ist nach den Worten des Preisträgers das innere Strukturprinzip der gesamten Dogmatik. Seine Untersuchung rekonstruiert kritisch den Sinn traditioneller Erlösungsmotive und verbindet ihn mit einem innovativen Neuzugang. Im Anschluss an Karl Rahner wird die offene Universalität des Heils, das Gott selbst ist, als trinitarische Dynamik entfaltet. Einseitige Fixierungen auf Sünde und Schuld werden zugunsten einer umfassenden, sakramentalen Sichtweise überwunden, die das christliche Erlösungsverständnis von dessen Ziel her plausibel werden lässt: Der Heilige Horizont des Herzens, auf dessen Unverfügbarkeit hin der Mensch gelöst und erlöst seine Existenz wagen kann, um vor dort her seine Vollendung zu empfangen. Aus der durch Christus vermittelten Freiheit des Hl. Geistes und seiner Dynamik erwächst - wie Papst Franziskus betont - eine neue Sensibilität für die Anderen. Seit dem Jahr 2008 verleiht die Katholische Akademie in Bayern den "Kardinal-Wetter-Preis" für Dissertations- oder Habilitationsschriften aus allen theologischen Disziplinen. Sie will damit ihrem langjährigen Protektor danken sowie seine Verdienste als Professor der Theologie und seinen erzbischöflichen Dienst an der Einheit der Kirche ehrend in öffentlicher Erinnerung halten. Die Vergabe des mit € 1.500,- dotierten Preises erfolgt stets im Benehmen mit der Akademie abwechselnd durch die katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Departments der bayerischen Universitäten. Der Ausschreibungsmodus sieht vor, dass die bayerischen Fakultäten, bzw. Institute/Departments dem Alphabet folgend an der Reihe sind. Und so ist nun 2019 nach 2013 zum zweiten Mal die Fakultät der Katholischen Theologie der Universität Regensburg an der Reihe. Dr. Markus Weißer erhält die Auszeichnug für seine Dissertation mit dem Titel "Der Heilige Horizont des Herzens. Perspektiven einer trinitarischen Soteriologie im Anschluss an Karl Rahner." Mittwoch, 20. November 2019, in Regensburg Beginn: 18.00 Uhr Ort: Universität Regensburg, Hauptgebäude, Universitätsstraße 31, Hörsaal PT 3.0.79       Die Katholische Akademie in Bayern und das Dekanat der Fakultät für Katholische Theologie an der Universität Regensburg laden sehr herzlich ein zur öffentlichen Akademischen Feier anlässlich der Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2019 am Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr, im Hörsaal PT 3.0.79, Hauptgebäude der Universität Regensburg, Universitätsstraße 31.   PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Dr. Thomas Schärtl-Trendel, Dekan der Fakultät für Katholische Theologie an der Universität Regensburg Begrüßung   Prof. Dr. Erwin Dirscherl, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg Laudatio auf den Preisträger   Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2019 an Dr. Markus Weißer   Dr. Markus Weißer Der heilige Horizont des Herzens. Perspektiven einer trinitarischen Soteriologie im Anschluss an Karl Rahner   Es musizieren Franz Günthner (Piano) Hans Jürgen Huber (Trompete)     Stehempfang mit kleinem Buffet im Foyer vor dem Hörsaal PT 3.0.79 Veranstaltungsort Universität Regensburg, Hauptgebäude, Universitätsstraße 31, Hörsaal PT 3.0.79 Anmeldung Ihre Anmeldung erbitten wir bis spätestens Freitag, 15. November 2019. Kardinal-Wetter-Preis
Freitag, 15. November 2019

Suizidprävention - Pflicht oder Anmaßung?

Seit 50 Jahren berät DIE ARCHE in Krisen Foto: Pixabay Die Möglichkeit, das eigene Leben durch Suizid zu beenden, steht jedem Menschen offen. Allerdings trifft ein suizidgefährdeter Mensch, der sich anderen anvertrauen möchte, meist auf Unverständnis und Sprachlosigkeit und bleibt mit der eigenen Not allein.   Seit langem gibt es Suizid-Präventionsprogramme, unter anderem Beratungsangebote mit dem Ziel, Suizide zu verhindern. Tatsächlich haben sich die Suizidzahlen in Deutschland gegenüber den 70er Jahren etwa halbiert, sind mit etwa 10.000 Menschen pro Jahr jedoch immer noch erschreckend hoch. Auf der anderen Seite nimmt die gesellschaftliche Akzeptanz von Suizid offenbar zu. Warum weiterleben, wenn das Leiden ausweglos und das Leben unerträglich erscheint? Ist es dann nicht verständlich, dass ein Mensch seinem Leben ein Ende setzen möchte? Die Beratungsstelle Die Arche bietet seit 50 Jahren Menschen in Lebenskrisen und mit suizidalen Gedanken und Wünschen ein Gegenüber. Wir schaffen gemeinsam einen Raum, in dem die suizidale Absicht neu reflektiert und vielleicht ein Ausweg gefunden werden kann. Immer stärker erleben wir aber die Spannung zwischen unserem suizidpräventiven Auftrag und der Konfrontation mit ausweglosen Lebenssituationen, die den Suizid als nachvollziehbaren Ausweg erscheinen lassen. So nehmen wir unser 50-jähriges Bestehen zum Anlass, uns dieser Frage im Rahmen eines Fachtages unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter und im Austausch mit Ihnen zu widmen. DIE ARCHE Wir sind eine Beratungsstelle für Menschen in Lebenskrisen und bei Suizidgefährdung, für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Wir sind für Sie da, wenn Sie ... ... sich in einer Lebenskrise befinden ... eine Lebenssituation als ausweglos erleben ... nicht mehr leben wollen ... einen Suizidversuch unternommen haben ... sich Sorgen machen um eine Person, die nicht mehr leben möchte ... einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben Unser Selbstverständnis – Wir bieten Ihnen Raum für eine ruhige Aussprache – Wir nehmen Ihre Gedanken und Gefühle ernst – Wir suchen mit Ihnen nach Wegen auch in scheinbar ausweglosen Situationen – Wir unterstützen Ihre Selbsthilfekräfte – Wir stehen unter strikter Schweigepflicht Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, rufen Sie uns an: Telefon: 089 / 33 40 41 Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Beratungsstelle Die Arche, Saarstraße 5, 80797 München www.die-arche.de Freitag, 15. November 2019 Bitte beachten Sie: Die Workshops sind ausgebucht! Anmeldung nur noch für den Nachmittag. (Meldung vom 5.11.2019)   9.00 Uhr Registrierung 9.30-12.30 Uhr   Workshops zu Themen der Suizidprävention, moderiert von Mitarbeiter*innen der Arche     Workshop 1: Suizidalität erkennen und einschätzen Im Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenslagen ist es wichtig, auch suizidale Wünsche unseres Gegenübers im Blick zu haben. Was und wie dürfen wir fragen? Wie können wir die Brisanz einschätzen und möglichst hilfreich reagieren? Moderation: Dr. Ulrike Wegner   Workshop 2: Gesprächsführung bei suizidalen Krisen „containing“ – ein Entwicklungsraum für Helfer*innen und Betroffene: Einführung in eine Haltung zwischen Reverie und Krisenbewältigung. Moderation: Bärbel Rödig, Thomas Rieger   Workshop 3: Sterbewünsche alter Menschen Wünsche, nicht mehr leben oder sich selbst das Leben nehmen zu wollen, sind bei alten Menschen nicht selten: Workshop zur Gesprächsführung in diesen existenziellen Situationen. Moderation: Heribert Zapf   Workshop 4: Trauer nach einem Suizid Ein Suizid löst bei den Hinterbliebenen sehr widersprüchliche Gefühle und viele Fragen aus: Workshop zu Trauerverarbeitungsprozessen von Hinterbliebenen nach einem Suizid, und auf ihrem Weg in ein verändertes, neues Leben. Moderation: Gerda Schumacher, Vera Käufl 12.30 Uhr Gelegenheit zum Mittagessen       ÖFFENTLICHE TAGUNG 13.30 Uhr Registrierung 14.00 Uhr Begrüßung Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Dr. Lisa Pecho, 1. Vorsitzende Die Arche e.V. 14.15 Uhr Beständig in den Wellen – 50 Jahre DIE ARCHE Hans Doll, Geschäftsführer der Arche 14.45 Uhr   Ambivalenz der Freiheit – Suizidprävention kontrovers Prof. Dr. Matthias Bormuth, Professur für Vergleichende Ideengeschichte, Universität Oldenburg 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr   Zu den Paradoxien suizidalen Erlebens und Handelns: psychoanalytische Perspektiven Prof. Dr. Benigna Gerisch, Psychoanalytikerin (DVP/IPA), Hamburg 17.15 Uhr   Disput zum Tagungsthema auf dem Podium und mit dem Plenum Prof.in Gerisch, Prof. Bormuth und Prof. Dr. Hans Wedler, ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS), Stuttgart Moderation: Prof. Dr. Thomas Giernalczyk, München 18.30 Uhr   Wir feiern gemeinsam ... ... mit Musik, Buffet und Unterhaltung   Organisation: Hans Doll, Die Arche Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 4. November 2019.   Bitte beachten Sie: Die Workshops am Vormittag  und das Mittagessen sind ausgebucht! (Mitteilung vom 5.11.19) Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme am Nachmittag € 20,– (10,–) Übernachtung/en Es besteht sowohl von Do, 14. auf Fr, 15. November, als auch von Fr, 15. auf Sa, 16. November 2019, die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person und Nacht. Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Gesundheit
Dienstag, 12. November 2019

"Gott ist tot!"

Nietzsches Antichristentum - und das Christentum nach Nietzsche Nietzsche-Jubiläum! Eines der letzten Werke Friedrich Nietzsches (1844-1900) heißt Der Antichrist. Der Philosoph war schließlich überzeugt, mit diesem Werk die „Umwertung aller Werte“ vollzogen zu haben. Er hoffte, dem Christentum und der mit ihm verbundenen Moral der Selbsterniedrigung und des Leidens – so der Vorwurf Nietzsches – endgültig den Garaus gemacht zu haben. Foto: akg-images / De Agostini Picture Nun existieren anderthalb Jahrhunderte nach dem Antichrist noch immer diverse Christentümer, und viele Menschen glauben, darin nach wie vor ihr Heil zu finden. Ist also Nietzsches radikale Kritik echolos verhallt? Ist seine Diagnose vom Tode Gottes als Fehldiagnose entlarvt? Oder müssen Christen der Gegenwart sich noch immer fundamental verunsichern lassen von Nietzsches unerbittlicher Kampfansage? Anlässlich des 175. Geburtstages von Friedrich Nietzsche wollen wir mit dem Schweizer Nietzsche-Experten Andreas Urs Sommer versuchen, Nietzsches Christentumskritik zu rekapitulieren – und anschließend mit dem aus Afrika stammenden Priester und Moralphilosophen Olivier Ndjimbi-Tshiende die Frage stellen, ob sie uns auch heute noch etwas angeht – in Deutschland und darüber hinaus. Und wenn ja, was? Dienstag, 12. November 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.10 Uhr „Gott ist tot!“ Nietzsches Antichristentum – und das Christentum nach Nietzsche Prof. Dr. Andreas Urs Sommer, Professor für Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Leiter der Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften 20.00 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 20.15 Uhr Gott ist tot? Moderierte Diskussion zwischen Prof. Dr. Andreas Urs Sommer und Prof. Dr. Olivier Ndjimbi-Tshiende, Professor am Centre spirituel de Muanda (Kongo) sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum Flucht und Migration an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Moderation: Dominik Fröhlich 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dominik Fröhlich, Studienleiter Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 8. November 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) sind an der Abendkasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Philosophie Aufklärung Moral Christentum
Donnerstag, 07. November 2019

Erich Garhammer trifft Christoph Ransmayr

In der Reihe "Literatur im Gespräch" Reihe Literatur im Gespräch Mit Christoph Ransmayr setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe „Literatur im Gespräch“ der Katholischen Akademie in Bayern fort. Christoph Ransmayrs Bücher sind Meisterwerke des Erzählens. Sie wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt und mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet, u.a. den nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreisen. Der Roman "Cox oder Der Lauf der Zeit" wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis, dem Würth-Preis für Europäische Literatur, dem Kleist-Preis und dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt.   Für Christoph Ransmayr gehören Neugier oder zumindest die Bereitschaft, über die Welt nicht bloß zu urteilen, sondern sie zu erfahren, zu durchwandern, notfalls zu erleiden, zu den unabdingbaren Voraussetzungen des Erzählens. "Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser den 'Atlas eines ängstlichen Mannes' aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang - und wird stets inmitten der Welt sein. Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach einer kurzen oder längeren Pause mit einem 'Ich sah' von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhnörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort." "Ich sah" - so beginnt jeder der 70 Episoden in seinem jüngsten Werk "Atlas eines ängstlichen Mannes", aus dem Christoph Ransmayr lesen wird. Begegnen Sie diesem begnadeten Erzähler am 7. November 2019 in der Katholischen Akademie in Bayern! Donnerstag, 7. November 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   Erich Garhammer trifft Christoph Ransmayr Lesung und Gespräch 20.30 Uhr   Begegnung mit dem Autor und Gelegenheit zum Signieren von Büchern   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 31. Oktober 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft. Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding
Montag, 28. Oktober 2019

Amazonien-Synode aus erster Hand

Im Gespräch mit Kardinal Reinhard Marx und Gästen aus dem Partnerland Ecuador Foto: pxhere Von 6. bis 27. Oktober tagt im Vatikan die Amazonien-Synode, die „neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“ suchen will. Tags darauf trifft sich Kardinal Reinhard Marx mit Gästen aus Ecuador, dem Partnerland des Erzbistums, in der Katholischen Akademie – aus mehreren Gründen ein spannender Abend. Das rund 7,5 Millionen Quadratkilometer große Amazonas-Becken spielt eine entscheidende Rolle für das Weltklima. Für die Zerstörung der „Lunge der Erde“, die Auswirkungen auf den ganzen Planeten hat, sind nicht zuletzt internationale Konzerne verantwortlich. Vernichtet wird auch der Lebensraum hunderter indigener Völker im Amazonas-Gebiet. Das schiere Überleben und die Rechte der Indigenen sollen ins Zentrum der weltkirchlichen Aufmerksamkeit gerückt werden, wie es Papst Franziskus schon in seiner Enzyklika Laudato si‘ getan hat. Ihm geht es darum, dass die Indigenen und Betroffenen vor Ort „die wesentlichen Ansprechpartner werden“ (LS 146). Mit der Amazonien-Synode lädt er uns einmal mehr ein, hörende Kirche zu sein, die „die Klage der Armen ebenso (hört) wie die Klage der Erde“ (LS 49). Zudem wird sich die Synode mit neuen Formen der Seelsorge in Gegenden mit nur wenigen Priestern beschäftigen. In vielen oft schwer zu erreichenden Gemeinden kann nur ein- bis zweimal pro Jahr Eucharistie gefeiert werden – ein echter Notstand, gilt die Eucharistie nach dem Zweiten Vatikanum doch als „Quelle und Höhepunkt“ kirchlichen Lebens. Deswegen fordern viele Stimmen nicht nur aus Lateinamerika, über die Priesterweihe für verheiratete Männer und neue Ämter für Frauen in der Kirche nachzudenken. Montag, 28. Oktober 2019 16.00 Uhr   Vorführung des preisgekrönten Films „Piripkura. Die Suche nach den Letzten ihres Volkes“ (Brasilien, 81 Minuten) mit anschließendem Gespräch dazu ab ca. 18.00 Uhr Gelegenheit zu einem Imbiss     19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor 19.15 Uhr   Podiumsgespräch zu den Ergebnissen der Amazonien-Synode (mit Simultan-Übersetzung) Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Synoden-Teilnehmer Bischof Rafael Cob García, Bischof von Puyo im Amazonas-Tiefland Ecuadors und Synoden-Teilnehmer Ruth Elvira Sánchez, Laienmissionarin aus Sucumbíos, Lago Agrio, Ecuador Dr. Markus Büker, Theologischer Grundsatzreferent bei Misereor, Aachen Moderation: Dr. Johannes Schießl 20.45 Uhr   Schlusswort Ordinariatsdirektor Msgr. Thomas Schlichting, Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Organisation: Sebastian Bugl, Leiter der Abteilung Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat München Dr. Johannes Schießl Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 23. Oktober 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Da das Erzbistum die Veranstaltung fördert, ist der Eintritt frei. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum  vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Katholische Kirche Amazonas Kräutler, Erwin
23.10.2019 – 26.10.2019

Der Traum

Unser nächtlicher Ausnahmezustand in Kultur und Religion Foto: Gibon Art / Alamy Stock Foto Tagung in Schloss Suresnes! Der Herr gibt es den Seinen bekanntlich im Schlaf. Und es stimmt: Unsere täglich-nächtliche Bewusstlosigkeit versetzt uns keineswegs in „stand by“. Der Körper arbeitet auf Hochtouren an seiner Rekreation. Und auch das Gehirn ist höchst aktiv mit der Verarbeitung und Bewertung seiner Eindrücke aus dem Wachzustand beschäftigt. Wir bekommen wenig davon mit – genug jedoch, um eine Ahnung von jenem faszinierenden Zwischenzustand zu haben, in dem unser Bewusstsein verwandelt ist, zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen innerster Psyche und Begegnung mit dem ganz Anderen, manchmal täuschend realistisch, manchmal eine völlig andere Welt, manchmal unverständlich und krude, manchmal dicht an den Themen des Tages. Flyer zur Tagung "Der Traum". Faszinosum der Menschheitsgeschichte Kein Wunder also, dass das Phänomen des Traums die Menschen in der Kulturgeschichte immer fasziniert hat, dass sie es beschrieben und besungen, gemalt und gedeutet, unterschätzt und überhöht haben. Wir wollen diesen großen Bogen abschreiten, von den ältesten Zeugnissen vorderorientalischer Kulturen und dem griechisch-antiken Heilschlaf über die biblische Traumtheologie − und Traumkritik − bis hin zu unserer europäischen Kunst und Literatur. Und natürlich darf auch die Neurowissenschaft nicht fehlen: Was geschieht eigentlich „nachweislich“, wenn wir träumen?   Mit dieser Tagung startet unsere Kooperation mit der Zeitschrift Welt und Umwelt der Bibel (www.weltundumweltderbibel.de). Einmal im Jahr bieten wir Ihnen die „Tagung zum Heft“: Themen und Autoren der aktuellen Ausgabe, kontrastiert mit Wissenschaft und Kultur der Gegenwart – und mit Münchner Kolorit. Denn die Wurzeln unserer Zivilisation entfalten ihre Wirkungsgeschichte bis hin zu unserer eigenen kulturellen Identität. Herzlich empfehlen wir Ihnen das „Heft zur Tagung“! Mittwoch, 23. Oktober 2019, bis Samstag, 26. Oktober 2019   MITTWOCH, 23. Oktober 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 15.00 Uhr Begrüßung und Einführung 16.15 Uhr Kaffee-Pause 16.45 Uhr   Hirn und Traum Prof. Dr. Hans Förstl, Direktor und Arzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München 18.15 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle 20.00 Uhr Alter Orient – Einblicke in die frühesten Träume der Menschheit Prof. Dr. Annette Zgoll, Professorin für Altorientalistik an der Georg-August-Universität Göttingen       DONNERSTAG, 24. Oktober 2019 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr   Traum in der Bibel Prof. Dr. Jörg Lanckau, Professor für Biblische Theologie und Kirchengeschichte in der Evangelischen Hochschule Nürnberg 10.15 Uhr Kaffeepause 10.45 Uhr   Inkubation im Christentum PD Dr. Heinzgerd Brakmann, Privatdozent für Liturgiewissenschaft und Ostkirchenkunde an der Universität Bonn 12.15 Uhr Mittagessen 15.00 Uhr Die Biblische Josefsgeschichte Prof. Dr. Jörg Lanckau 16.15 Uhr Kaffeepause 16.45 Uhr   Thomas Manns Josephsroman Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel, Professor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Universität Tübingen 18.15 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle 20.00 Uhr Thomas Manns "Joseph"-Roman - in einer Stunde! Dr. Dirk Heißerer, Vorsitzender des Thomas Mann-Forums München e. V.       FREITAG, 25. Oktober 2019 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr   Traumkritik in der Bibel Prof. Dr. Martin Meiser, Professor für Evangelische Theologie/Bibelwissenschaften an der Universität des Saarlandes 10.15 Uhr Kaffeepause 10.45 Uhr   Traum(kritik) in der Philosophie Prof. Dr. Axel Hutter, Ordinarius für Philosophie an der LMU München sowie approbierter Arzt 12.15 Uhr Mittagessen 15.00 Uhr „Stubenreine Bohème“: Thomas Mann im Alten Schwabing Dr. Dirk Heißerer 20.00 Uhr   Theateraufführung „Arabische Nacht“ von Roland Schimmelpfennig Eine Produktion der Theaterakademie August Everding, Studiengang Schauspiel       SAMSTAG, 26. Oktober 2019   8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr   Traum bei den Mönchsvätern Prof. Dr. Andreas Müller, Professor für Kirchen- und Religionsgeschichte des 1. Jahrtausends an der Universität Kiel 10.15 Uhr Exkursion zur Villa Stuck (U-Bahn-Transfer) 11.00 Uhr   „FIEBERHALLE“ - Ausstellung in der Villa Stuck Michael Buhrs, Geschäftsführender Direktor des Museums Villa Stuck in München       Organisation und Moderation: PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor Dominik Fröhlich, Studienleiter   Kooperationspartner: Zeitschrift „Welt und Umwelt der Bibel“ (ww.weltundumweltderbibel.de)       Träume in Kunst und Literatur erleben! Die Tagung wird im traumhaften Schlössl „Suresnes“ am Englischen Garten durchgeführt und auch das kulturelle Angebot Münchens reichlich nutzen: auf einem literarischen Spaziergang durch das Schwabing der Bohème und Thomas Manns, einer geschlossenen Führung durch eine Ausstellung der Villa Stuck oder gar mit einem exklusiven Stück der August Everding Theaterakademie: „Arabische Nacht“. Zudem wird uns die Tagung hindurch eine Serie von Lithographien zu „Joseph in Ägyptenland“ des Münchner Malers Hermann Ebers begleiten – eine von nur zwei weltweit bekannten Exemplaren überhaupt! Veranstaltungsort Schloss Suresnes Zugang über: Katholische Akademie, Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Aufgrund der Durchführung der Tagung im Schloss Suresnes sind die Kapazitäten begrenzt. Die Teilnahme am Gesamtarrangement (s. u.) wird daher bevorzugt. Wir empfehlen eine zeitnahe Anmeldung. Anmeldeschluss ist Freitag, 18. Oktober 2019. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto LIGA Bank, IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 eingegangen ist. Bitte als Verwendungszweck angeben:  Traum-Tagung 2019 Kosten Für die komplette Veranstaltung (Programm + VP) gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 437,– (€ 300,–) Gesamtarrangement DZ € 395,– (€ 267,–) Arrangement ohne Übern./Frühst. € 260,- (€ 150,–) Nur Teilnahme € 160,- (€ 80,-) Die Preise in Klammern () gelten für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Wenn Sie andere Varianten wünschen oder Ihren Aufenthalt  auf Sonntag verlängern möchten, fragen Sie bitte nach! ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss am Freitag, 18. Oktober 2019, stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Hauptmahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
Dienstag, 22. Oktober 2019

Pflege-Robotik

Wo hilft technische Assistenz im Umgang mit Patienten und wo liegen die Grenzen? Mit dem SZ-Forum Gesundheit Auf den ersten Blick wirkt das Bild niedlich: Eine hochbetagte Dame umarmt den kleinen „Pepper“. Allerdings ist „Pepper“ nicht ihr Urenkel, sondern ein Roboter. Und der kann Empathie letztlich nur simulieren. Es wird viel diskutiert über den Einsatz von Pflege-Robotik, für manche eine segensreiche Innovation, für andere eine Horrorvision.   Forschung und Industrie versprechen viel, Politik und Kassen hören es im Angesicht des eklatanten Pflegemangels gern und investieren. Doch wie geht es den tatsächlich Betroffenen, den Pflege-Bedürftigen, die oft nicht nur körperlich eingeschränkt sind, und den Pflegenden, die ihren Beruf im Kontakt mit ihren Patienten ausüben wollen? Insgesamt jedenfalls sehen die Deutschen den Einsatz von Robotern in der Pflege eher skeptisch. Nach einer Umfrage der Körber-Stiftung befürchten über 80 Prozent, dass er zu weniger menschlicher Zuwendung führt. Ausgangspunkt aller Überlegungen dürfen nicht die technischen Machbarkeiten sein, sondern vielmehr die Frage, welche Art technischer Assistenz gute Pflege erleichtert. So haben auch die bayerischen Bischöfe im vergangenen November verdeutlicht, „Pflege als Beziehungsgeschehen“ zu betrachten, „das von Menschenwürde und Empathie geprägt sein muss und nicht durch Technik ersetzt werden kann“. Der Abend will einen Überblick geben über die technischen Entwicklungen und konkrete Einsatz-Möglichkeiten von Pflege-Robotik. Er wird aber auch ethische Aspekte deutlich machen. Dienstag, 22. Oktober 2019 ab 17 Uhr Gelegenheit zu einem Imbiss 18.00 Uhr Begrüßung und Einführung 18.15 Uhr   Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Pflege-Robotik im Überblick Prof. Dr. Daniel Flemming, Professor für Informatik und Informationstechnologie in Pflege und Sozialer Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München 18.45 Uhr   Dein Haus 4.0 Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf 19.00 Uhr   Einsatz von Exo-Skeletten Prof. Dr. Robert Riener, Professor für sensomotorische Systeme an der ETH Zürich 19.15 Uhr   Bedarfe aus der Pflegepraxis Jutta Ehinger, Pflegedienstleisterin im Caritas-Altenheim St. Vinzenz in Garmisch-Partenkirchen 19.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss 20.00 Uhr   Pflege und (Roboter-)Technik. Ethische Aspekte des Einsatzes neuer Technologien in der pflegerischen Versorgung Prof. Dr. Hartmut Remmers, Professor für Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück 20.30 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten   Organisation und Moderation: Prof. Dr. Constanze Giese, Professorin für Ethik und Anthropologie an der Katholischen Stiftungshochschule München und Mitglied des SZ-Gesundheitsforums Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 17. Oktober 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Dienstag, 22. Oktober 2019, ab 17.00 Uhr am Tagungsbüro erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstüc im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Gesundheit SZ-Gesundheitsforum
Samstag, 19. Oktober 2019

Musikalische Weltraumreise

Eltern und Kinder musizieren spielerisch gemeinsam Erlebnistag mit Orff-Instrumenten für Kinder und Eltern Katrin Rohlfs und Evamaria Molz, beide Mitglieder der Orff Schulwerk-Gesellschaft e.V., bieten einen Erlebnistag mit Orff-Instrumenten für Eltern mit Kindern an.   An diesem Samstag werden Familien zu einem besonderen Tag eingeladen: nämlich gemeinsam zu singen, mit elementaren Instrumenten zu musizieren und mit Bewegung zu gestalten. Die Reise in den Weltraum führt auf verschiedene Planeten, etwa zu den Planeten der Trommeln, der Boomwhacker, der Flug- und Lande-Lieder oder der groovenden Rhythmen. Großeltern, Eltern und ihre Kinder ab 5 Jahren sind willkommen, in großen und kleinen Gruppen miteinander zu musizieren. Musik spielen wird hier wörtlich genommen, denn vor allem durch Spiele, durch Mitmachen, Hören und Lauschen wird gemeinsam musikalisch und mit Bewegung gestaltet. In Form von Improvisationen und eigenen Kreationen bekommen dabei immer auch die musikalischen Ideen der Teilnehmer*innen einen besonderen Stellenwert. Alle können mit oder ohne Vorkenntnisse kommen, jede*r kann mitmachen. Spiele, Rhythmus, Singen und Bewegung führen zusammen, sie lassen Gemeinschaft und Freude entstehen und schaffen beglückende Erfolgserlebnisse. Herzliche Einladung!   Referentinnen Katrin Rohlfs Ist Pädagogin für Musik- und Bewegungserziehung. Sie unterrichtet Musikerziehung, Rhythmik und Theater an der evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik in München und ist dort stellvertretende Schulleiterin. Zahlreiche Projekte führt sie gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen und den zukünftigen Erzieher*innen durch. Außerdem ist sie freiberufliche Künstlerin und tritt als „Clown Pollina“ vielerorts auf. Evamaria Molz studierte Musik- und Tanzpädagogik am Orff Institut/Mozarteum in Salzburg und absolvierte einen 3-jährigen Lehrgang in Rhythmik bei Amelie Hoellering in München. Sie unterrichtete über 20 Jahre Musikerziehung und Rhythmik in der Erzieherinnenausbildung. Derzeit bietet sie Fortbildungen für Betreuungskräfte in Pflegeheimen an und musiziert mit verschiedenen Altersgruppen. Samstag, 19. Oktober 2019 11.00 Uhr Begrüßung und Einführung 11.15 Uhr   Musikalische Weltraumreise I Spielerisch musizieren Großeltern, Eltern und Kinder (ab 5 Jahre) zusammen Leitung: Katrin Rohlfs und Evamaria Molz 13.00 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Musikalische Weltraumreise II 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 16. Oktober 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen Kinder können nur in Begleitung Erwachsener teilnehmen. Kosten Teilnahmegebühr: Erwachsene: 20,- € pro Person Kinder: 10,- € pro Kind Mittagessen: Erwachsene: 10,- € pro Person Kinder: 5,- € pro Kind Musik
09.10.2019 – 27.01.2020

MANFRED MAYERLE Ausstellung

Schichtungen, Farbstücke und Energiefelder verlängert bis 27. Januar 2020 Ausstellung in der Katholischen Akademie in Bayern Mandlstraße 23 80802 München (U3/U6 Münchner Freiheit) Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Kunst Moderne Kunst Ausstellung
Dienstag, 08. Oktober 2019

MANFRED MAYERLE Schichtungen, Farbstücke und Energiefelder

Vernissage zur Ausstellung Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich. Manfred Mayerle in einem Interview über das Zusammenspiel von Schichtungen, Farbstücken und Energiefeldern: In meinem Werk ist die Farbe Mit- und Gegenspieler der Linie. Farben erzeugen Kraftfelder, sie stehen für Empfindungen, Gefühle und geben Energie. Entscheidend sind das Licht, die Dimension der Farbe und das Zueinander der Töne. Die Farbigkeit meiner Bilder entwickelt sich durch Schichtung und Überlagerungen von Farbwerten zu immer größerer Farbdichte und einem letztgültigen Farbziel. Mein Interesse gilt den Farbwirkungen durch verschiedene Abfolgen der Überlagerungen ... Dabei ist die sinnliche Wahrnehmung der Farbe sehr viel mehr als ihr bloßes Sehen, und gehört sicherlich für einen vom Visuellen und vom Farbempfinden geleiteten Menschen wie mich zum Wunderbarsten, was es gibt.  Dauer der Ausstellung: 9. Oktober 2019 bis 18. Dezember 2019 .- verlängert bis Freitag, 27. Januar 2019 Dienstag, 8. Oktober 2019 19 Uhr Vernissage zur Ausstellung MANFRED MAYERLE SCHICHTUNGEN FARBSTÜCKE UND ENERGIEFELDER Einführung Dr. Walter Zahner, Vorsitzender der Gesellschaft für Christliche Kunst e.V. (DG)   Ausstellungsdauer: Mittwoch, 9. Oktober bis Mittwoch, 18. Dezember 2019 Eintritt frei Ausstellungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis! Kunst Moderne Kunst Vernissage
02.10.2019 – 05.10.2019

Liturgie in der Stadt

Jahrestagung des Ökumenischen Stundengebets e.V. Die Christen und die Stadt: Das war lange Zeit ein Dream-Team. Seit Konstantin eroberte die Kirche durch imposante Bauwerke und prächtige Prozessionen den öffentlichen Raum für sich. Bis heute prägt das die städtebauliche Identität Europas. Aber heute wohnt man als Christ anders in der Stadt. Nicht mehr Mainstreamer, sondern Sonderling. Nicht mehr auftrumpfend, sondern bescheiden, manchmal leicht verschämt. Diese Tagung analysiert die gesellschaftlichen Veränderungen und fragt, wie ihnen in Gehalt, Form und Stilistik der Feier des Glaubens gerecht werden kann. Vorträge mit Christian Lehnert, Heinzgerd Brakmann, Armin Nassehi, P. Karl Kern, Birgit Jeggle-Merz, Ralph Kunz und Sibylle Lewitscharoff. Workshops rund um das Stundengebet mit Matthias Kreuels, Albert Gerhards, Sr. Dorothea Krauß, Markus Eham, Iris Maria Blecker-Gucki, Achim Budde u.v.a. Außerdem: gemeinsames Singen neuer und alter Lieder, Exkursionen in die City, Mitgliederversammlung des „Ökumenischen Stundengebets e.V.“ – und natürlich viermal täglich Feier des Stundengebets. Das vollständige Programm finden Sie hier. Anmelden können Sie sich online oder Sie drucken die anhängende Karte aus und senden Sie uns auf postalischem Weg zu. Mittwoch, 02. Oktober bis Samstag, 05. Oktober 2019   MITTWOCH, 02.10.2019 20.15 Uhr Impulsvortrag von Christian Lehnert Die Stadt und der Christus   DONNERSTAG, 03.10.2019 09.15 Uhr Prof. Matthias Kreuels Gemeinsames Singen 10.00 Uhr PD Dr. Heinzgerd Brakmann Die Stadt wird zur Kirche 19.00 Uhr Exkursion zur Münchner Insel und zu P. Karl Kern SJ, St. Michael Gottesdienst auf der Shoppingmeile   FREITAG, 04.10.2019 09.00 Uhr Gemeinsames Singen (wie Donnerstag) 10.00 Uhr Prof. Dr. Armin Nassehi Stadt im Wandel 11.00 Uhr Prof. Dr. Birgit Jeggle-Merz Liturgie in der Zwickmühle 15.00 Uhr Workshops, Schiene I 16.30 Uhr Workshops, Schiene II 20.00 Uhr Öffentliche Abendveranstaltung Christian Lehnert im Gespräch mit Sibylle Lewitscharoff   SAMSTAG, 05.10.2019 09.00 Uhr Gemeinsames Singen (wie Donnerstag) 10.00 Uhr Prof. Dr. Ralph Kunz Der Stadt Bestes - der Stadt fremd? 15.00 Uhr "Mitgliederversammlung des Ökumenischen Stundengebets e.V." Anbei finden Sie noch den Infoflyer zum Ökumenischen Stundengebet als pdf zum Download. Liturgie geistliches Leben Spiritualität
Dienstag, 01. Oktober 2019

Wer hat Angst vor Deutschland?

Geschichte eines europäischen Problems Anmeldung ab sofort möglich Deutschland ist wirtschaftlich und politisch die stärkste Nation Europas. Heute wie vor 100 Jahren gilt es zwar als kultureller Schöngeist, oft aber auch als rücksichtsloser Kraftprotz: als „geoökonomischer Nationalist“ oder als „moralischer Imperialist“, wie die Vorwürfe in der Euro-Schuldenkrise und der Migrationskrise der letzten Jahre lauteten. Zugleich steht Deutschland vor einem Dilemma: Einerseits wird deutsche Führung erwartet; doch wenn Deutschland Führung ausübt, steht alsbald der Vorwurf deutscher Vormacht im Raum. Andreas Rödder erzählt die Geschichte der zwiespältigen Gefühle, die ein starkes Deutschland bei den Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert erzeugt, und er kontrastiert sie mit ganz anderen deutschen Selbstbildern. Wie kann Deutschland diesen Ängsten und Konflikten heute begegnen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäisches Gemeinwohl vereinbaren? Der Referent geht nicht nur den historischen Ursachen des deutschen Dilemmas auf den Grund, sondern zeigt Wege, es in der aktuellen Lage aufzubrechen und der alten Wahrnehmungsfalle zu entgehen. Dienstag, 1. Oktober 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems Prof. Dr. Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 27. September 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 8,– pro Perso (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,– werden an der Abendkasse verkauft. Deutschland Europa
26.09.2019 – 28.09.2019

Demokratie. Anspruch und Aufgabe

Philosophische Tage Anmeldung ab sofort möglich Fast fühlt man sich an heutige Demokratie-Verächter erinnert: In seiner Politeia bezeichnet Platon die Demokratie als Regierung der Unfähigen, von blinder Gleichheit und unersättlicher Freiheit beherrscht. Nach Vorformen in der griechischen Antike und der mittelalterlichen Stadt hat sich die Vollform der Demokratie erst in der europäischen Neuzeit entwickelt. So kann Jean-Jacques Rousseau in seinem Contrat social den Begriff positiv wenden als Selbstbestimmung der Bürger. Doch was macht Demokratie aus? Der große, erst kürzlich verstorbene Verfassungsrechtler (und Träger unseres Romano-Guardini-Preises) Ernst-Wolfgang Böckenförde antwortet so: Geistesgeschichtlich waren treibende Faktoren die Gedanken der ursprünglichen Gleichheit der Menschen, der (autonomen) Freiheit und Vernunftbestimmtheit der Einzelnen. Dazu kämen einerseits der epochale Vorgang der Modernisierung, der die Menschen zunehmend aus vorgegebenen Ordnungen und Bindungen freisetzte, andererseits die Neubildung eines politischen Gemeinwesens in Nordamerika und das erwachende politische Selbstbewusstsein der Völker und Menschen im Europa nach der Französischen Revolution. Auch wenn das heute mancher anders sieht, Demokratie bedeutet keinen Wildwuchs, sondern heißt, dass die Herrschaft vom Volk als Inbegriff der Staatsbürger ausgeht, legitimiert und kontrolliert wird, so nochmals Ernst-Wolfgang Böckenförde. Die Demokratie brauche aber einen gewissen Fundus gemeinsamer Grundauffassungen und bringe keine geringen ethischen und kommunikativen Anforderungen für die einzelnen Bürger mit sich. Damit wollen wir uns bei den diesjährigen Philosophischen Tagen auseinandersetzen. Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. September 2019   Donnerstag, 26. September 2019 18.00 Uhr Gelegenheit zum Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr   Einführung Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck 19.30 Uhr   Was macht die Demokratie aus? Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing anschließend Diskussion (so auch nach allen anderen Vorträgen)       Freitag, 27. September 2019 9.00 Uhr Gesungene Laudes   9.30 Uhr Eine kleine Ideengeschichte der Demokratie Prof. Dr. Christoph Horn, Professor für Praktische Philosophie und Philosophie der Antike an der Universität Bonn 10.45 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 11.15 Uhr   Demokratie und Rechtsstaat Prof. Dr. Dr. Peter Koller, emeritierter Professor für Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Graz 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr   Gefährdungen für die Demokratie heute Prof. Dr. Frank Decker, Professor für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn 15.45 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 17.00 Uhr   Exkursion: Maximilianeum (Max-Planck-Straße 1) Gespräch mit Landtagsvizepräsident Thomas Gehring (Bündnis 90/Die Grünen) im Plenarsaal (Personalausweis mitbringen) Abend zur freien Verfügung – kein Abendessen in der Akademie       Samstag, 28. September 2019 9.00 Uhr Gesungene Laudes 9.30 Uhr   Demokratie als globales Erfolgsmodell (?) Prof. Dr. Michael Reder, Professor für Praktische Philosophie mit dem Schwerpunkt Völkerverständigung an der Hochschule für Philosophie SJ, München 10.45 Uhr Pause mit Getränkeverkauf 11.15 Uhr   Wie geht‘s weiter mit der Demokratie? Im Gespräch mit zwei „elder statesmen“: Alois Glück (CSU) und Franz Maget (SPD) 12.30 Uhr Mittagessen – Ende der Veranstaltung   Leiter der Philosophischen Tage: Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck   Organisation: Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern   Zertifikat Die Teilnahme an den gesamten Philosophischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 19. September 2019. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto LIGA Bank, IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, SWIFT/BIC: GENODEF1M05 eingegangen ist. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Übernachtung Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel. ACHTUNG! STORNOFRIST! Für Stornierungen bis zum Anmeldeschluss am Donnerstag, 19. September 2019, werden keine Kosten berechnet. Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 Prozent der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Hauptmahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 196,– (142,–) Gesamtarrangement DZ € 173,– (123,–) (Das Gesamtarrangement beinhaltet die Teilnahme, Übernachtungen Do bis Sa, Mahlzeiten von Do-Abend bis Sa-Mittag.) Nur Teilnahme € 34,– (17,–) Einzelpreise: Teilnahme Donnerstagabend € 8,– (4,–) Teilnahme Freitag € 28,– (14,–) Teilnahme Samstagvormittag € 8,– (4,–) Mittagessen € 17,– (11,–) Abendessen € 17,– (11,–) Übernachtung (im EZ)/Frühst. € 59,– (50,–) Übernachtung (im DZ)/Frühst. € 45,– (39,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Philosophische Tage Demokratie Verfassung Grundgesetz
Freitag, 20. September 2019

Altschwabinger Sommerausklang

Großes Gartenfest im Park von Schloss Suresnes ab 14.30 Uhr Keine Anmeldung erforderlich - einfach vorbeischauen Zum Altschwabinger Sommerausklang lädt die Katholische Akademie in Bayern sehr herzlich in den Park von Schloss Suresnes in München-Schwabing ein. Am Freitag, 20. September 2019, sind der Park und das Schloss ab 14.30 für alle geöffnet. Eingang ist an der Gunezrainerstraße beim Schwabinger Maibaum. Es spielen - am Vorabend des Oktoberfestauftakts - die Blaskapelle Maisach (im Park) und das Münchner Kaffeehaus Ensemble (im Schloss). Ponyreiten, ein sieben Meter hoher Kletterturm, Hüpfburg, Kasperltheater u.v.a.m. warten auf die Kinder. Für die Erwachsenen bietet die Akademie neben gutem Essen und Trinken, Schlossführungen, den Auftritt der Akrobatikgruppe Akrolavida und eine Orgelführung. Eltern und Kinder gemeinsam dürfen sich fürs Musizieren mit Orff-Instrumenten anmelden. Den Abschluss des Festes bietet gegen 20.30 Uhr dann die Serenade Der Mond ist aufgegangen, die gemeinsam von den Besuchern gesungen wird. Freitag, 20. September 2019 ab 14.30 Uhr Einlass beim Schwabinger Maibaum, Gunezrainerstraße ab 15.00 Uhr Saal: Getränke, kalte Speisen   Schloss Suresnes: Kaffee, Kuchen, Prosecco, Eis   Park: Hüpfburg, Kletterturm, Gipsmasken basteln und malen   Die „Blaskapelle Maisach spielt auf“ 15.00 / 15.45 / 16.30  Groß und Klein musizieren mit Orff- Instrumenten - Reinschnuppern für Familien ab 15.30 Uhr Kaffeehausmusik im Schloss Suresnes   Ponyreiten und Streichelzoo ab 16.00 Uhr Saal: Eröffnung des Buffets mit warmen Speisen 16.00 / 17.30 Uhr Kasperls Spuikastl im Viereckhof 16.00 / 17.00 / 18.00  Orgelführung in der Kapelle 16.30 / 18.00 Uhr Führung durch das Schloss Suresnes 17.00 / 19.00 Uhr Akrobatikgruppe „Akrolavida“ des Gymnasiums Bruckmühl 20.30 Uhr Abschluss-Serenade Veranstalter Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Te. 089 - 38 10 20 Einlass beim Schwabinger Maibaum, Gunezrainerstraße Eintrittspreise pro Person € 3,-. Kinder unter 14 Jahren sind frei.  
Freitag, 13. September 2019

Churches For Future?

Was die #FridaysForFuture-Jugend von der Kirche erwartet Jene Generation, die jeden Freitag auf die Straße geht, ist „die erste, die die Folgen des Klimawandels spüren wird und gleichzeitig die letzte, die sie eindämmen kann“ (FFF-Forderungen an die Stadt München). Die Katholische Akademie in Bayern lädt die #FridaysForFuture-Bewegung ein, uns Ihre Forderungen an die Kirchen und die Christen mitzuteilen. Mit diesem Klima-Katalog wollen wir uns auseinandersetzen. Die Kirchen, z. T. schon lange nachhaltig und ökologisch unterwegs, wären ein starker Partner für den Klimaschutz: Sie verfügen über Immobilien und Einrichtungen, die in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ausstrahlen und weltweit mit rund einem Viertel der Menschheit „vernetzt“ sind. Ein Traum, wenn dieses gigantische Netzwerk mitzöge! Doch reicht der bisherige Beitrag der Kirchen in den Augen junger AktivistInnen aus, um die Nettonull und die 100% erneuerbaren Energien bis 2035 zu erreichen? Das „Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit“, dem die Akademie beigetreten ist, hat den Aufruf „Churches for Future“ initiiert und regt an, „regional den Kontakt mit den Initiatoren von Fridays for Future zu suchen, um zu erfahren, ob und wenn ja welche Unterstützung durch Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sie brauchen.“ Genau dies möchten wir heute tun! Freitag, 13. September 2019   Geplanter Tagesablauf (Änderungen vorbehalten):   14.00 Uhr   Vorstellung eines Klimakatalogs für die Kirchen Frisch von der heutigen Demo kommend, stellen Vertreter*innen der Münchner #FridaysForFuture ihre Erwartungen an die Kirchen vor. 14.30 Uhr   Das Klima und die Christen Christine Heybl (Autorin von „Kant und das Klima“) präsentiert Handlungsideen für den Einzelnen anhand des Klimakatalogs und erklärt, warum das eigene Tun sehr wohl etwas bewirken kann. 15.30 Uhr Imbissverkauf 16.00 Uhr   Das Klima und die Kirchen Prof. Dr. Ottmar Edenhofer (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) gibt eine Einschätzung zum Klimakatalog der Jugend: Wie lassen sich die Erwartungen erreichen? Welche Instrumente stehen zur Verfügung? Welche nächsten Schritte wären realistisch?   17.00 Uhr   Podium Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bamberg Christine Heybl Prof. Dr. Ottmar Edenhofer Mattias Kiefer, Sprecher der diözesanen Umweltbeauftragten Dr. Stephanie von Luttitz, BDKJ Vertreter*innen der #FridaysForFuture, der #ParentsForFuture und der erzbischöflichen Schulen München und Freising etc. 18.00 Uhr   Einladung zum Abendlob. In München steigt am Abend die „Nacht der Umwelt.   Organisation: PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern Christian Sachs, Umweltbeauftragter der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 11. September 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Der Eintritt ist frei. Ökologie Klima
Dienstag, 10. September 2019

Theologisches Terzett

Gast: Christoph Markschies Annette Schavan und Jan-Heiner Tück begrüßen bei der dritten Ausgabe des "Theologischen Terzetts" diesmal den evangelischen Theologen und Leibniz-Preisträger Christoph Markschies. Erneut bietet das „Theologische Terzett“ die Möglichkeit, sich aktuelle theologische bzw. theologisch relevante Bücher vorstellen zu lassen. Die Diskussion bleibt aber nicht bei der Büchervorstellung stehen, sondern greift deren Themen auf und schaut über den theologischen Tellerrand. Dabei finden sich Anknüpfungspunkte in die unterschiedlichsten Fachgebiete, diesmal in die Ökonomie, die Künstliche Intelligenz und die Soziologie. Dazu haben sich Annette Schavan und Jan-Heiner Tück den evangelischen Theologen und Leibniz-Preisträger Christoph Markschies eingeladen. Christoph Markschies ist seit 2004 Professor für Antikes Christentum an der Humboldt Universität zu Berlin; von 2006 bis 2010 war er deren Präsident. Seit 2012 ist er Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, seit 2015 Leiter des Berliner Instituts Kirche und Judentum. 2010 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Theologischen Preis der Salzburger Hochschulwochen ausgezeichnet. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends eingebracht und können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden. Herzliche Einladung! Die Bücher zum „Theologischen Terzett“: Rainer Bucher,  Christentum im Kapitalismus. Wider die gewinnorientierte Verwaltung der Welt 2019, Echter Verlag Würzburg, 1. Aufl. 2019, 224 S., € 19,90 Ian McEwan, Maschinen wie ich  2019, Aus dem Englischen von Bernhard Robben, Diogenes Verlag Zürich, 1. Aufl. 2019, 416 S., € 25,– Hartmut Rosa, Unverfügbarkeit 2018, Residenz Verlag Salzburg-Wien, 4. Aufl. 2019, 136 S., € 19,– Dienstag, 10. September 2019   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor 19.15 Uhr   Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Prof. Dr. Dr. h.c. Christoph Markschies, Berlin   Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: – Rainer Bucher, Christentum im Kapitalismus – Ian McEwan, Maschinen wie ich – Hartmut Rosa, Unverfügbarkeit 20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 6. September 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft. Schavan, Annette Literatur
Sonntag, 08. September 2019

Tag des offenen Denkmals

Besichtigung von Schloss Suresnes, Kardinal Wendel Haus und Viereckhof Auch die Katholische Akademie in Bayern beteiligt sich in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals. Genaueres zu Öffnungszeiten, Vorträgen und Führungen finden Sie auf der offiziellen Website der Veranstalter.
Dienstag, 23. Juli 2019

Die Rückkehr der Reformdebatte

Eine Denkwerkstattt über die Zukunft der Kirche / Foto Galina Tolochko - alamy stock AUSGEBUCHT! Anmeldung nur noch auf Warteliste möglich ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT! Anmeldung nur noch auf Warteliste möglich. Sexualmoral und Zölibat, Demokratie und Amtsverständnis, Machtstrukturen und die Frauenfrage: Seit klar ist, dass der Missbrauch in der Kirche auch systemische Ursachen hat, wird wieder leidenschaftlich über strukturelle Reformen diskutiert. Für viele bestätigt sich heute ihr seit Jahrzehnten erklingender Ruf nach Veränderung. Andere gemahnen zur Vorsicht und warnen davor, kostbare Traditionen vorschnell aufzugeben, deren ursächlichen Zusammenhang mit der Krise sie verneinen. Über diesen Link können Sie uns Ihre Meinung zu den Reform-Themen schon im Vorfeld mitteilen. Die Ergebnisse fließen dann in die Reformwerkstatt ein. Unsere kirchenpolitische „Denkwerkstatt“ bringt alle Ideen und Argumente auf den Tisch – und auf den Prüfstand: Mit Hubert Wolf, Johanna Rahner und Daniel Bogner stellen drei hochkarätige Theolog(inn)en ihre Reform-Ansätze zur Diskussion (s. Rückseite) und laden Sie ein, sich dafür oder dagegen zu positionieren. Dafür nehmen wir uns einen langen Abend Zeit: Auf Impulsreferate zu den Reform-Ansätzen und ein Podium zu Einzelfragen folgt eine Gesprächsphase an Tischen bei Wein & Brot mit anschließender Plenumsdiskussion. Gerahmt wird dies alles durch Abendlob, Imbiss und Komplet. Prof. Dr. Hubert Wolf bezieht seine Reformvorschläge aus der Geschichte. Sein Buch „Krypta“ (Beck 2015) enthüllt Erstaunliches über Bischofswahlen, Frauenpower oder Kontrollorgane. Aktuell provoziert sein nicht minder solides Werk „Zölibat. 16 Thesen“ (Beck 2019). Wie können Traditionen, die zur unterdrückten historischen Identität der Kirche gehören, neu für die Zukunft fruchtbar gemacht werden? Prof. Dr. Johanna Rahner weist darauf hin, dass sich die Organisations- und Machtstrukturen der Kirche an ihrer Botschaft messen und von ihrem Glauben ableiten lassen müssen. So stehe es theologisch auf tönernen Füßen, einem Geschlecht den Zugang zu Ämtern zu verwehren. Und die Kirche könne es sich mit Blick auf ihren Sendungsauftrag und die pastorale Arbeit vor Ort auch gar nicht mehr leisten, auf die Weihe von Frauen zu verzichten. Prof. Dr. Daniel Bogner fragt, was wir von den Prinzipien des neuzeitlichen Verfassungsstaates für die Kirchenverfassung lernen können. Müsste eine Kirche, die die gleiche Würde aller Menschen vor Gott bekennt, diese dann nicht auch zum Rechtsmaßstab erheben? Seine Ideen für einen Ausweg aus der Krise publiziert er im theologischen Online-Feuilleton feinschwarz.net und in seinem neuem Buch „Ihr macht uns die Kirche kaputt“ (Herder 2019). Aktuelle Publikationen zur Tagung Hubert Wolf, Zölibat. 16 Thesen, C.H. Beck 2019, 190 Seiten, 14,95 EUR (erscheint am 18. Juli). Daniel Bogner, Ihr macht uns die Kirche kaputt... doch wir lassen das nicht zu!, Herder 2019, 160 Seiten, 16,- EUR (erscheint am 17. Juni). Dienstag, 23. Juli 2019   17.00 Uhr ACHTUNG: DIE REFORMWERKSTATT IST AUSGEBUCHT! Anmeldung nur noch auf Warteliste möglich. Ökumenisches Abendlob 17.30 Uhr   Runde 1: Reform-Ansätze Zunächst stellen die Referent(inn)en ihre theoretischen Denkansätze vor.   Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern   Historischer Ansatz Prof. Dr. Hubert Wolf, Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster   Dogmatischer Ansatz Prof. Dr. Johanna Rahner, Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen   Rechtstheoretischer Ansatz Prof. Dr. Daniel Bogner, Lehrstuhl für Moraltheologie und Ethik an der Universität Fribourg/CH 18.30 Uhr Imbisspause 19.15 Uhr   Runde 2: Podium zu einzelnen Reform-Themen Nun wird es konkret: Welche Vorschläge machen die Reformer zu den Themen Amtsverständnis, Geschlechtergerechtigkeit, Kirchenverfassung, Machtstrukturen, Sexualmoral und Zölibat? 20.15 Uhr   Runde 3: Dezentrale Gesprächsphase zur Erarbeitung von „Thesen“ Jetzt sind Sie am Zug: An Tischen und bei Wein & Brot diskutieren die Teilnehmenden jeweils zu sechst miteinander und verfassen eigene „Thesen“ zu den Reformvorschlägen. Die Referent(inn)en und alle Studienleiter(innen) der Akademie stehen währenddessen für Rückfragen zur Verfügung.   21.15 Uhr   Runde 4: Bündelung der Meinungen und Fragen im Plenum Die Referent(inn)en nehmen Stellung zu den „Thesen“ aus Runde 3. Es folgt eine kurze Aussprache. 22.00 Uhr Ökumenische Komplet   Organisation Das Team der Studienleiter(innen) der Katholischen Akademie in Bayern ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT! Anmeldung nur noch auf Warteliste möglich. Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Teilnahme Teilnahme ist nur an der gesamten Veranstaltung möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 120 begrenzt Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist Montag, 15. Juli 2019. Als Eintrittspreis erbitten wir an der Abendkasse eine Umlage für Speisen und Getränke in Höhe von € 15,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr frei). Für Übernachtung und Frühstück berechnen wir im Einzelzimmer € 59,- (erm. 50,-) und im Doppelzimmer € 45,- (erm. 39,-) pro Person. Katholische Kirche Kirche Reform
Freitag, 19. Juli 2019

"Was ist Leid?"

Philosophische Soiree in Schloss Suresnes Release-Party der dritten Ausgabe der Zeitschrift "Die Funzel" mit dem Titel "Treibsamt und Brandung". Die genauen Infos finden sich hier. "Was ist Leid?“ Dieser Frage hat sich die Philosophiezeitschrift Die Funzel (www.funzel.blog) in ihrer dritten Ausgabe Treibsamt und Brandung gewidmet. Um das Ergebnis zu präsentieren, lädt die Redaktion alle Interessierten, zukünftige und ehemalige RedakteurInnen, Lehrende, Belehrte, Neugierige und alle anderen, die einen wildromantischen Sommerabend genießen wollen, am 19. Juli 2019 um 19 Uhr zu einer Release-Party mit Anstößen aus der aktuellen Ausgabe und Gelegenheit zum freien Philosophieren ins Schwabinger Schloss Suresnes. Philosophie
Dienstag, 09. Juli 2019

Digitale Aufrüstung des Gehirns

Liegt die Zukunft des Menschen in der Technik? / Abendvortrag im Rahmen der Fachtagung "Das Gelingen der künstlichen Natürlichkeit" in Kooperation mit der Hochschule für Philosophie Das Schlagwort von der Digitalisierung ist schier allgegenwärtig. Die einen verwenden es voller Fortschrittsoptimismus, die anderen haben Sorge, abgehängt oder gar manipuliert zu werden. Denn die Digitalisierung betrifft längst nicht mehr nur Maschinen, sondern auch den Menschen selber. Es ist höchste Zeit, genauer hinzuschauen, was Digitalisierung im Blick auf den Menschen heißt und wohin sie führen kann. Dazu gibt es kaum einen kompetenteren Referenten als Professor Armin Grunwald. Der Physiker und Philosoph leitet das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse in Karlsruhe, die größte derartige Einrichtung weltweit, sowie das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. Das letzte Kapitel seines neuen Buchs „Der unterlegene Mensch. Die Zukunft der Menschheit im Angesicht von Algorithmen, künstlicher Intelligenz und Robotern“ lautet schlicht „Der überlegene Mensch“. Es gehe darum, so Armin Grunwald in einem Zeit-Interview, „ob das, was die digitalen Visionäre so laut verkünden, wirklich alles so toll ist“. Vielmehr brauche es eine „digitale Mündigkeit“. Dieser öffentliche Abendvortrag ist Höhepunkt der Fachtagung „Das Gelingen der künstlichen Natürlichkeit“, die die Münchner Hochschule für Philosophie unter Federführung von Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr in und mit der Katholischen Akademie in Bayern organisiert. Mit dieser Kooperation wird eine Reihe zu philosophisch-ethischen Grundfragen fortgesetzt, bei der es im vorletzten Jahr um das Gelingen menschlichen Sterbens und im letzten Jahr um das Thema Geburt gegangen ist. Dienstag, 9. Juli 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr   Digitale Aufrüstung des Gehirns Liegt die Zukunft des Menschen in der Technik? Prof. Dr. Armin Grunwald, Professor für Technikphilosophie und Technikethik an der Universität Karlsruhe, Leiter des dortigen Instituts für Technikfolgenabschätzung sowie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, Berlin 20.15 Uhr   Gespräch mit dem Referenten Moderation: Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr, Hochschule für Philosophie München 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 4. Juli 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr ist die Teilnahme kostenlos. Fachtagung Wenn Sie an der gesamten Fachtagung „Das Gelingen der künstlichen Natürlichkeit“ teilnehmen wollen, die ebenfalls in der Katholischen Akademie in Bayern stattfindet, melden Sie sich bitte dafür eigens bei der Hochschule für Philosophie München unter www.hfph.de/gelingende-kuenstlichkeit an. Dort finden Sie auch ein detailliertes Programm der Veranstaltung. Hochschule für Philosophie (HfPh) Menschenbild(er) Digitalisierung
Dienstag, 18. Juni 2019

Europa nach der Wahl

Zur politischen Lage in Frankreich und Italien Anmeldung jetzt möglich! Die Europäische Union wurde lange Zeit von einem einhelligen Konsens getragen: Auf den Trümmern zweier Weltkriege errichtet, avancierte ihre liberale Grundordnung zu einem Garanten für Frieden, Integration und Wohlstand in Europa – ein Selbstverständnis, für das die Parteienlandschaft des Europäischen Parlaments sinnbildlich steht. Schließlich ist das EU-Parlament nicht nur das einzige Organ der Europäischen Union, das in direkter Abstimmung von den Bürgern der EU gewählt wird, sondern gerade dadurch auch ein repräsentatives Abbild der politischen Kräfteverhältnisse in Europa. Doch wie sieht es tatsächlich aus, dieses Kräfteverhältnis? Und welche Bedeutung hat es für die nach Deutschland größten Mitgliedsstaaten Frankreich und Italien? Aller Voraussicht nach schafft die Europawahl am 26. Mai neue Tatsachen – einen gemeinsamen Status quo, der ein gemeinsames Nachdenken erforderlich macht. So wollen der Pariser Politologe Henri Ménudier und der römische Moralphilosoph Francesco Miano einen ungeschönten Blick auf ihre jeweiligen Heimatländer ermöglichen und anschließend miteinander diskutieren – übrigens alles in deutscher Sprache. Denn auch Europa steht vor großen Herausforderungen: Das Erstarken von Nationalisten und Populisten, die Politik der Vereinigten Staaten, die Konkurrenz aus China sowie Kriege und Konflikte in der Nachbarschaft fügen sich zu einer Drohkulisse, der wir nur gemeinsam begegnen können. Seien Sie dabei! Bild: Bradley Smith / Alamy Stock Foto Dienstag, 18. Juni 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.15 Uhr Frankreich nach der Wahl Prof. Dr. Henri Ménudier, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Paris III - Sorbonne Nouvelle 19.45 Uhr   Italien nach der Wahl Prof. Dr. Francesco Miano, Professor für Moralphilosophie an der Universität Tor Vegata Roma sowie Präsident de italienischen Gesellschaft für Moralphilosophie 20.15 Uhr Pause 20.30 Uhr   Europa nach der Wahl Moderierte Diskussion zwischen Henri Ménudier und Francesco Miano Moderation: Dominik Fröhlich 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dominik Fröhlich, Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 14. Juni 2019 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Europa Demokratie Wahl Frankreich Italien
Mittwoch, 12. Juni 2019

Demokratie in Deutschland

Wer unsere Ordnung fördert und fordert Noch Plätze verfügbar! Unserem Alltagsbewusstsein längst zur Selbstverständlichkeit geworden, ist und bleibt sie das große Wagnis der Neuzeit: die Demokratie. Allenthalben legen totalitäre Regime, repressive Machthaber und gewissenlose Ideologien Zeugnis davon ab, dass Modernisierung und Demokratisierung durchaus nicht Hand in Hand gehen. Darüber hinaus hat auch die Krise der Repräsentation für ein Schwinden der Demokratie im Inneren gesorgt, so dass die Zukunft der Demokratie – gerade auch in Deutschland – mit einem ernsten Fragezeichen versehen werden muss. Doch wie können wir dieser Krise begegnen? Wen oder was braucht Demokratie, um bei sich selbst zu bleiben?   Eine Antwort auf diese fundamentale Frage wollen der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck und der St. Galler Philosoph Dieter Thomä geben. Beide sind sich darin einig, dass eine kollektive Besinnung nottut – eine Besinnung darauf, dass unsere Demokratie mehr ist als ein bloßes Institutionengefüge, und dass unsere Demokratie (wieder) gelebt werden muss, wenn sie überleben will. Daran knüpft sich jedoch die prekäre Einsicht, dass Demokratie nicht nur im Zentrum ihrer Macht, sondern auch und gerade an den Rändern gelebt werden will – also genau dort, wo sich Störenfriede und Trittbrettfahrer, Tugendhelden und Pedanten, oder kurz gesagt: genau die Menschen herumtreiben, die unsere demokratische Ordnung entweder zuzuschnüren oder zu sprengen drohen. Zweifelsohne: Die Bewertung des Verhältnisses von Ordnung und Störung entscheidet über die Möglichkeit gelebter Demokratie. Doch wer oder was ist hier im Recht? Die Freiheit des Störenfrieds? Die Werte des Tugendmenschen? Lassen Sie uns darüber sprechen! Foto: Alamy Stock Mittwoch, 12. Juni 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Einführung Detlef Esslinger Redakteur und stellvertretender Ressortleiter Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung 19.10 Uhr   Demokratie braucht Tugenden! Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen sowie Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz 19.30 Uhr   Demokratie braucht Störenfriede! Prof. Dr. Dieter Thomä, Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen 19.50 Uhr Pause 20.15 Uhr   Was braucht Demokratie? Moderierte Diskussion zwischen Franz-Josef Overbeck und Dieter Thomä Moderation: Detlef Esslinger 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dominik Fröhlich Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 7. Juni 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 12,- pro Person (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,-) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Demokratie Freiheit Verantwortung Deutschland
Donnerstag, 06. Juni 2019

Das Hohelied der Liebe. Die Sommernacht der Künste 2019

Interpretation und Konzert mit Vertonungen aus fünf Jahrhunderten Das „Hohelied der Liebe“ meint hier nicht die bei Hochzeiten sehr beliebte Bibelstelle aus dem paulinischen Ersten Korintherbrief, die inzwischen ebenfalls mit diesem Namen bezeichnet wird. An diesem Abend geht es um die erotischen Gedichte im Alten Testament. Um was, bitte? Kann nicht sein, so denkt man. Und täuscht sich doch gewaltig. Der hebräische Titel der gerade einmal zehn Seiten umfassenden Sammlung lautet Schir ha-Schirim, übersetzt „Lied der Lieder“. Die Bezeichnung „Hoheslied“ geht auf Martin Luther zurück, der die Texte König Salomo zuschreibt. Wahrscheinlich aber sind sie erst nach dem Babylonischen Exil zusammengestellt worden. Ähnlich unsicher und vielstimmig ist die Interpretation der Texte. Während sie heute wie selbstverständlich der Liebe zwischen Frau und Mann zugeordnet werden, hat man sie in der Geschichte meist metaphorisch für die Beziehung zwischen Jahwe und seinem Volk Israel gedeutet, in christlicher Tradition dann als Liebe zwischen Christus und der Kirche als seiner „Braut“. Mehrere Jungschauspielerinnen und -schauspieler haben sich den ganzen Text des Hohenlieds professionell erarbeitet, so dass man ihm zunächst in vielleicht ungewohnter Weise lauschen und ihn auf sich wirken lassen kann. Danach bringt der orpheus chor münchen in einem Konzert Vertonungen des Hohenlieds aus unterschiedlichsten Zeiten zu Gehör, die ebenfalls ganz neue Perspektiven eröffnen können. Herzliche Einladung zu unserer Sommernacht! Lektüretipp Themenheft: „Ein verschlossener Garten. Zugänge zum Hohelied“ Bibel und Kirche. Die Zeitschrift zur Bibel in Forschung und Praxis, Heft 3/2018 (zu bestellen über den Buchhandel oder unter vertrieb@bibelwerk.de) Donnerstag, 6. Juni 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling 19.10 Uhr   Einführung Prof. Dr. Christof Breitsameter, Lehrstuhl für Moraltheologie an der LMU München 19.30 Uhr „Mit Küssen seines Mundes bedecke er mich. Süßer als Wein ist deine Liebe“ Zehn Jungschauspielerinnen und -schauspieler der Otto-Falckenberg-Schule München interpretieren den Gesamttext des Hohenlieds: Marie-Joëlle Blazejewski, Ann-Marie Domnig, Sina Dresp, Rosa Falkenhagen, Marcel Herrnsdorf, Klara Wördemann, Maria Wördemann, Janus Torp, Niklas Herbert Wetzel   Musikalische Intermezzi Komposition: Johannes Burgert und Jakob Stillmark (Hochschule für Musik und Theater München) Annariina Jokela, Viola Mert Basar, Viola (Hochschule für Musik und Theater München) 20.00 Uhr Imbissverkauf 20.30 Uhr   Konzert mit Vertonungen des Hohenlieds aus fünf Jahrhunderten (Programm siehe unten) orpheus chor münchen Leitung: Prof. Gerd Guglhör Arcis Saxophon Quartett Claus Hierluksch, Sopransaxophon Ricarda Fuss, Altsaxophon Edoardo Zotti, Tenorsaxophon Jure Knez, Baritonsaxophon Moderation: Dr. Johannes Schießl ab 21.30 Uhr Ausklang im Park   Programm des Konzerts     Sebastian Schwab (*1993) Amore Langueo 8-stg. Chor und Saxophonquartett Zweitaufführung   Thomas Tomkins (1572-1656) It is my well-beloved‘s voice   Jacob Praetorius (1586-1651) Surge propera   Melchior Franck (1580-1639) Steh auf, meine Freundin Saxophonquartett colla parte   Ivo Antognini (*1963) I am the rose of Sharon   Melchior Franck Fahet uns die Füchse   Melchior Franck Ich sucht des Nachts in meinem Bette   Sven-David Sandström (*1942) Until the Daybreak   Melchior Franck Meine Schwester liebe Braut   Sven-David Sandström Awake, o North Wind   Eric Whitacre (*1970) Five Hebrew Love Songs Chor und Saxophonquartett (Bearbeitung: Arcis Saxophon Quartett) Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 3. Juni 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 25,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 12,–) werden an der Abendkasse verkauft. Sommernacht der Künste
Mittwoch, 05. Juni 2019

Allah oder Gott?

Das islamische Gottesbild im monotheistischen Kontext: Vortrag am 5. Juni und vertiefendes Lektüreseminar am 17. Juni 2019 Reihe Islam II Manche Muslime und Nichtmuslime, darunter auch renommierte Wissenschaftler, vertreten die Meinung, Allah, der Gott des Islam, sei ein anderer Gott als der Gott, an den die Christen glauben. Dass eine solche Meinung eigentlich Polytheismus bedeutet, scheint ihnen dabei nicht bewusst zu sein! Der Vortrag geht von der Annahme aus, dass die Anhänger der drei monotheistischen Religionen - Judentum, Christentum und Islam - an den einen und selben Gott glauben, von dem allerdings jeweils verschiedene Vorstellungen existieren. Allah ist die aus dem Arabischen stammende Bezeichnung Gottes, die nicht nur im Islam, sondern auch im arabisch sprechenden Judentum und Christentum schon vor der Entstehung des Islam verwendet wurde und immer noch wird. Im Mittelpunkt des Vortrags steht das koranische Gottesbild, das detailliert dargestellt wird. Insbesondere die Entwicklung der Auffassung Gottes im Verlauf der koranischen Verkündigung wird dabei behandelt. Das islamische Gottesbild wird schließlich in Verhältnis zum Gottesbild im Judentum und Christentum gesetzt, um die These, dass es sich im Bereich des Monotheismus doch um einen und nicht um mehrere Götter handelt, auf der Grundlage fundierter Textanalyse zu veranschaulichen.   Bitte beachten Sie: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner! Nächste Veranstaltung in der Reihe Islam (III): Zur Beziehung zwischen Gott und Mensch. Welche Privilegien und Pflichten ergeben sich daraus für die Gläubigen? Mittwoch, 11. Dezember 2019, 19 Uhr Vortrag Prof. Tamer' Mittwoch, 18. Dezember 2019, 19 Uhr Lektüreseminar Dr. Thörner Mittwoch, 5. Juni 2019 und Montag, 17. Juni 2019   Reihe Islam (II)   Mittwoch, 5. Juni 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   Allah oder Gott? Das islamische Gottesbild im monotheistischen Kontext Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Diskussion 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern   Montag, 17. Juni 2019 Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer am 5. Juni 2019 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner!   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   Lektüreseminar Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag: Montag, 3. Juni 2019 Anmeldeschluss für das Lektüreseminar: Donnerstag, 13. Juni 2019 Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner! Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag und Lektüreseminar: € 12,- Nur Abendvortrag: € 8,- (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr zahlen € 6,- bzw. € 4,-). Islam
Mittwoch, 22. Mai 2019

Welche Bildung wollen wir?

Ein Gespräch zwischen Annette Schavan und Klaus Zierer Selten erhitzt ein Thema die Gemüter so sehr wie die Bildungspolitik: PISA, Ganztagsbetreuung für Grundschüler, Bildungsrepublik, nationaler Bildungsrat oder „Investitionsoffensive“. Einig sind sich dabei alle: Bildung ist das wichtigste Gut in unserem Land. In dieser Veranstaltung reflektieren Annette Schavan und Klaus Zierer über ihren Leitgedanken von Bildung: „Pädagogisch denken. Politisch handeln.“   Sie nehmen auch die europäische Bildungsgesellschaft in den Blick, die für die beiden Bildungsexperten angesichts gesamtgesellschaftlicher Verwerfungen immer bedeutsamer wird. In ihren Diskussionen setzen sie sich mit der Problematik von Bildung als umkämpftes Terrain ebenso auseinander wie mit dem deutschen Bildungssystem samt seiner Stärken und Schwächen und den dauerhaft aktuellen bildungspolitischen Forderungen nach Bildungsgerechtigkeit. Darüber hinaus wird der Stellenwert von Lehr- und Bildungsplänen kritisch beleuchtet. Ebenso diskutieren sie über den Zusammenhang von Glaube und Bildung. Wie wir Bildung verstehen, sagt viel über unser Selbstverständnis aus. Welche Bildung wollen wir in Zukunft? Darüber gibt es wenig Konsens. Umso wichtiger ist es, eine Debatte darüber zu führen, die auch Impulse für die Bildungspolitik setzt. Publikation Annette Schavan / Klaus Zierer,  Pädagogisch denken. Politisch handeln. Ein Gespräch über Bildungspolitik, Freiburg: Herder 2018, 144 Seiten, € 20,-   Mittwoch, 22. Mai 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Welche Bildung wollen wir? Ein Gespräch Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Klaus Zierer, Augsburg Moderation: Vera Cornette, BR 20.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion   20.45 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 17. Mai 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die ermäßigten Preise gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Eintrittskarten zum Preis von € 14,- (ermäßigt € 7,-) sind an der Abendkasse erhältlich. Bildung Glaube Schavan, Annette Zierer, Klaus
Montag, 20. Mai 2019

Vernissage zur Ausstellung "Open End" der Klasse Kneffel

Vernissage zur Ausstellung von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste München Keine Anmeldung erforderlich Die Ausstellung mit Werken von 18 Studierenden ist in der Katholischen Akademie in Bayern bis zum 19. Juli 2019 zu sehen.   Vernissage zur Ausstellung "Open End" der Klasse Prof. Karin Kneffel 19 Uhr Begrüßung     Einführung Dr. Angelika Nollert Leiterin Die neue Sammlung München   Ausstellung 21. Mai bis 19. Juli 2019 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis! Bildende Kunst
Freitag, 17. Mai 2019

Im Rahmen des DOK.fest: "Die Mission der Lifeline"

Film und Gespräch mit dem Regisseur Markus Weinberg Nach dem Film: Diskussion mit dem Regisseur Axel Steier und sein Team vom Dresdner Seenotrettungsverein haben Spenden für ein Schiff gesammelt. Ihr Ziel: Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken retten. An diesem Filmabend geht es vor allem um die Hindernisse und Widrigkeiten, die dem Projekt entgegenschlagen. Alle Informationen zum DOK.fest 2019 gibt es hier! Freitag, 17. Mai 2019   Gelegenheit zum Imbiss ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Vorführung des Films "Die Mission der Lifeline" (teilweise englisch) Regie: Markus Weinberg (Deutschland 2018, 67 min.) 20.30 Uhr nach kurzer Pause Diskussion mit Regisseur Markus Weinberg 21 Uhr Ende der Veranstaltung Anmeldeschluss: Donnerstag, 16. Mai 2019 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! DOK.fest Ethik Meer Menschenwürde Migration
Dienstag, 14. Mai 2019

Die Zukunft der Medizin

6. Deutsch-Französische Medizin-Debatte in Kooperation mit dem SZ-Forum Gesundheit Ziel der digitalen Transformation in der Medizin ist es, die Qualität der Versorgung zu verbessern, Kosten zu reduzieren und den Zugang zu medizinischen Leistungen flächendeckend zu verbessern. Digitale Speicherkapazitäten und Künstliche Intelligenz ermöglichen die Dokumentation von Patientendaten, die Steuerung logistischer Abläufe, die automatisierte Auswertung medizinischer Befunde, computergestützte Diagnostik und Therapie. Datenschutz und ethische Grenzen müssen im Blick bleiben. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Französisch. Alle Beiträge werden simultan übersetzt. Das Gesundheitswesen steht durch die digitale Revolution weltweit vor disruptiven Veränderungen. Ziel der digitalen Transformation in der Medizin muss es sein, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern, hohe Kosten zu reduzieren und den Zugang zu medizinischen Leistungen flächendeckend zu optimieren. Gleichzeitig sollen menschlich-fachliche Ressourcen besser genutzt werden. Wachsende digitale Speicherkapazitäten und der Einsatz Künstlicher Intelligenz sind informationstechnologische Voraussetzungen dieser Transformation. Weltweit wird in Forschung, Industrie und Gesundheitswesen an der Entwicklung spezifischer Systeme gearbeitet. Wir stehen aber erst am Anfang. Die Dokumentation von Patientendaten, die Steuerung logistischer Abläufe, die automatisierte Auswertung medizinischer Befunde, computergestützte Diagnostik und Therapie sowie die Unterstützung medizinischer Forschung sind mögliche Anwendungen. Aber auch die weltweite Verknüpfung regionaler Hochleistungszentren mit Gebieten quantitativer und qualitativer Unterversorgung wird möglich. Das gilt auch für den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Überwachung und Auswertung epidemiologisch bedeutsamer Daten und zur Entscheidungs- und Prognosefindung. Die Verfügbarkeit des kompletten medizinischen Wissens zur Abgleichung mit dem individuellen Befund ist eine weitere faszinierende Zukunftsperspektive. Kritisch ist und bleibt dagegen der Datenschutz. Und auch die ethischen Grenzen des komplexen medizinischen Geschehens müssen im Blick bleiben. Die neue Generation der Leistungsträger im Gesundheitswesen und auch die Verantwortlichen in Politik und Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich stehen vor großen Herausforderungen. Dienstag, 14. Mai 2019 17.30 Uhr Begrüßung und Einführung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern, Pierre Lanapats, Französischer Generalkonsul in Bayern, Prof. Dr. Meinhard Rust, TU München, Klinikum rechts der Isar 18 Uhr Digitale Innovationen aus Frankreich für das Gesundheitswesen Dr. Adnan El Bakri, Urologe, Präsident von "InnovHealth", Reims 18.30 Uhr Durch digitale Technologien auf dem Weg zur Präzisionsmedizin Jan Beger, Digital Application Services GE Healthcare, Leipzig 19 Uhr Podiumsgespräch I Moderation: Prof. Dr. Klaus Peter, Ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU München und stellvertretender Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums 19.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss 20 Uhr Künstliches Intelligenz - Technologische Grundlagen und Ethik Prof. Dr. Klaus Mainzer, Prof. em. für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TU München 20.30 Uhr Menschliche versus Künstliche Intelligenz Prof. Dr. Ernst Pöppel, Prof. em. für Medizinische Psychologie an der LMU München 21 Uhr Podiumsgespräch II 21.30 Uhr Ende der Veranstaltung Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Dienstag, 14. Mai 2019, ab 16.30 Uhr am Tagungsbüro erhältlich. Medizin SZ-Gesundheitsforum Digitalisierung
Freitag, 10. Mai 2019

Im Rahmen des DOK.fest: "Congo Calling"

Film und Gespräch mit dem Regisseur Stephan Hilpert Nach dem Film: Diskussion mit dem Regisseur An diesem Filmabend geht es um drei persönliche Perspektiven auf das Zusammenarbeiten zwischen Europa und Afrika - und die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe des Westens? Alle Informationen zum DOK.fest 2019 gibt es hier! Freitag, 10. Mai 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Vorführung des Films "Congo Calling" (franz., dt., engl. Kisuaheli, mit dt. Untertiteln) Regie: Stephan Hilpert (Deutschland 2018, 90 min.) ca. 21 Uhr nach kurzer Pause Diskussion mit Regisseur Stephan Hilpert 21.30 Uhr Ende der Veranstaltung Anmeldeschluss: Donnerstag, 9. Mai 2019 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! DOK.fest Entwicklungsländer Afrika
Donnerstag, 09. Mai 2019

Münchner Kulturbauten: Zerstörung und Wiederbelebung

Münchner Kulturbauten in der Nachkriegszeit/Das Foto zeigt den Grottenhof der Residenz mit Notdächern. Copyright: Bayerische Schlösserverwaltung, www.schloesser.bayern.de Inmitten von Schutt und Asche, inmitten von Wohnungsnot und Flüchtlingselend, von Versorgungsnöten und der Sorge um die Kriegsgefangenen, umgeben von politischer Verunsicherung und weltanschaulicher Desorientierung war es alles andere als selbstverständlich, dass man sich in München in den Jahren nach 1945, konfrontiert mit der Alternative Wiederaufbau oder Neubau, für den so bezeichneten „Münchner Weg“ entschied. Mit dem Sieg der Traditionalisten über die Modernisierer war eine politische Grundsatzentscheidung getroffen, deren Analyse auch heute noch lohnt, wurden dabei doch Weichenstellungen getroffen, die das Münchner Stadtbild im allgemeinen und die kulturelle Infrastruktur der Landeshauptstadt im besonderen bis in unsere Gegenwart herein prägen. Zeitgenössliche Prognosen sprachen von einem halben Jahrhundert, das es bis zum Abschluss des Wiederaufbaus dauern würde – und hatten damit, wie wir heute wissen, gar nicht so unrecht. Ein Blick auf diese Zerstörungs- und Wiederbelebungsgeschichte leistet einen wichtigen Beitrag zur Münchner Stadtgeschichte einerseits und zur historischen Topographie der Haupt- und Residenzstadt andererseits. 15.00 Uhr Begrüßung 15.10 Uhr Zur Einführung: Die Dimenionen der Zerstörung und die finanziellen Herausforderungen Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, Bayerischer Staatsminister der Finanzen a.D. 15.30 Uhr Bayern nach 1945 – Prioritäten und Notwendigkeiten Ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München und Prof. Dr. Hermann Rumschöttel, Generaldirektor a.D. der Staatlichen Archive Bayerns 16.00 Uhr Denkmalschutz in einer zerstörten Stadt: Möglichkeiten und Alternativen Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege 16.45 Uhr Imbisspause 17.15 Uhr Die Münchner Residenz: 70 lange Jahre des Wiederaufbaus Prof. Dr. Kurt Faltlhauser 18.00 Uhr Jüngste Interventionen an Klenzes Königsbau Dr. Hermann Neumann, Referent in der Bauabteilung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen 18.45 Uhr Der lange Weg vom Lusthaus zur Staatskanzlei Dr. Lothar Altmann, Kunsthistoriker, Lektor, Publizist 19.30 Uhr Schlussdiskussion 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung Veranstaltungsleitung: Prof. Dr. Kurt Faltlhauser Prof. Dr. Hans-Michael Körner Moderation: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 6. Mai 2019 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–)  sind an der Tagungskasse erhältlich. Nachkriegszeit Krieg
Samstag, 04. Mai 2019

Lange Nacht der Musik

Joe Viera mit der Uni Big Band München und Norisha mit Norisha Campbell, Stephan Weiser, Kurt Härtl, Harald Scharf und Stephan Staudt Karten an der Rezeption der Katholischen Akademie in Bayern Sehen Sie hier das Gesamtprogramm der Langen Nacht der Musik. Die Lange Nacht der Musik in der Katholischen Akademie in Bayern beginnt mit zwei Schwabinger Institutionen: die Jazzlegende Joe Viera tritt mit der Uni Big Band München auf. Anspruchsvoller Jazz, raffinierte Arrangements und ein feiner Groove werden den großen Saal der Katholischen Akademie erfüllen. Im zweiten Teil ab 22.15 Uhr wird dann Voice-Star Norisha Campbell zu hören sein. Ihr Debüt-Album "Stand for love" verwirklicht zugleich einen lang gehegten Traum des Bassisten Harald Scharf. Der stellte nicht nur ein exzellentes Quartett aus der süddeutschen Szene zusammen, sondern schrieb Norisha, gleichzeitig Name der Band, auch Songs auf denLeib, die die enorme Bandbreite ihrer Soulstimme zur Geltung bringen. Norisha - eine Entdeckung, die sich lohnt!   Veranstaltung im Rahmen der LANGEN NACHT DER MUSIK   ab 20.00 Uhr Joe Viera mit der Uni Big Band München 21.30 Uhr Pause ab 22.15 Uhr Norisha mit Norisha Campbell, Stephan Weiser, Kurt Härtl, Harald Scharf und Stephan Staudt Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Eintritt Tickets sowie das Programmheft zur Langen Nacht der Musik sind zum Preis von 18,- € pro Person im Vorverkauf sowie an der Abendkasse der Katholischen Akademie (ab 19.30 Uhr) erhältlich und berechtigen zum Eintritt in alle Spielstäten sowie zur Nutzung des Bus-Shuttles von 20.00 bis 3.00 Uhr Das Gesamtprogramm der "Langen Nacht der Musik" finden Sie unter www.muenchner.de/musiknacht. Musik
Donnerstag, 02. Mai 2019

Der Völkermord in Deutsch Südwestafrika (1904 - 1908)

Historische Ereignisse und aktuelle Debatten / Referent Prof. Dr. Jürgen Zimmerer aus Hamburg (unser Foto) Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Kolonialtruppen in der damaligen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika (1884-1915) den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts und zugleich den ersten der deutschen Geschichte. Etwa 80 Prozent der Herero und 50 Prozent der Nama kamen dabei ums Leben, viele verdursteten in der Wüste oder starben in den Konzentrationslagern. Anschließend mussten sie im deutschen Rassenstaat dienen. Bildnachweis: ÖNB Seit 2015 verhandeln Deutschland und Namibia über einer Anerkennung des Völkermordes, eine offizielle deutsche Entschuldigung und auch (finanzielle) Formen, das Leid der Nachkommen zu lindern. 2017 klagten Herero und Nama zudem in New York auf Entschädigung. Die Klage wurde im März 2019 in erster Instanz nicht zugelassen, die Kläger gingen in Berufung. Der Vortrag wird die historischen Vorgänge ebenso beleuchten wie die Frage nach der Bedeutung dieses Völkermordes für die weitere deutsche Geschichte, insbesondere die Verbrechen des Dritten Reiches sowie die aktuelle Lage in Namibia und den Stand der Verhandlungen bzw. der Klage.   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Der Völkermord in Deutsch-Südwestafrika (1904-1908). Historische Ereignisse und aktuelle Debatten Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Professor für Globalgeschichte mit dem Schwerpunkt Afrika an der Universität Hamburg und Leiter der dortigen Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“ 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 29. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  sind an der Abendkasse erhältlich. Afrika Völkermord
Dienstag, 16. April 2019

DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft

Ein musikalisch-literarischer Dialog Im Rahmen der Biblischen Tage 2019 zum Thema „Mythos David“ finden zwei Abendveranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen.   Exklusive Werkstattberichte stehen im Zentrum dieses musikalisch-literarischen Abends. Wilfried Hiller, Komponist zahlreicher Oratorien und Opern, hat sich jahrelang mit der Davidsgeschichte befasst. Sein Oratorium „DAVID“ wird in Kürze uraufgeführt – und zum ersten Mal werden Auszüge daraus (u.a. mit der Sopranistin Anna-Lena Elbert) der Öffentlichkeit präsentiert. Das Libretto dazu wurde von Stefan Ark Nitsche verfasst. Er gewährt Einblicke in diese literarische Aneignung. Dirigiert wird die Uraufführung von Hansjörg Albrecht, der wiederum seine spezifische Perspektive der Auseinandersetzung mit dem Stoff einbringen wird. Dienstag, 16. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft. Ein musikalisch-literarischer Dialog Wilfried Hiller, Komponist Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof und Librettist Hansjörg Albrecht Leiter des Münchner Bach-Chors   Moderation: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 12. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– für jede Abendveranstaltung  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
Montag, 15. April 2019

Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst

Im Rahmen der Biblischen Tage 2019 zum Thema „Mythos David“ finden zwei Abendveranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen.   Wenige Personen des Alten Testaments sind so bekannt wie der König und Psalmendichter David, der zu allen Zeiten auch die Aufmerksamkeit der Künste in Musik, Dichtung und Bild auf sich gezogen hat. Gerade die Wiedergaben Davids von der Antike bis in die Gegenwart spiegeln die unterschiedlichen Deutungen, die er nicht nur in der Auslegungsgeschichte der Bibel erfahren hat: als Vorläufer Christi, als Akteur der Heilsgeschichte, als sinnbildliche politische Figur… Die Darstellungen zu seinem Leben und Wirken illustrieren diese Vielfalt deutlich. Montag, 15. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München   Moderation: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 12. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– für jede Abendveranstaltung  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
15.04.2019 – 17.04.2019

Mythos David

Biblische Tage 2019 Biblische Tage in der Karwoche David – der Hirt und Kriegsheld, Dichter und Liebhaber, König und Staatengründer: Keiner anderen Gestalt widmet das Alte Testament ähnlich breiten Raum. David wurde geliebt und gehasst, verfolgt und verehrt. Seine Wirkungsgeschichte ist enorm. David klingt nach in der Musik und der bildenden Kunst, in der religiösen Heilshoffnung und der Staatsräson. Die Darstellung des jungen David mit dem abgeschlagenen Kopf von Goliath stammt von Caravaggio. Bildnachweis: akg-images David – der Hirt und Kriegsheld, Dichter und Liebhaber, König und Staatsgründer: Keiner anderen Gestalt widmet das Alte Testament ähnlich breiten Raum. David wurde geliebt und gehasst, verfolgt und verehrt. Seine Wirkungsgeschichte ist enorm. David klingt nach in der Musik und der bildenden Kunst, in der religiösen Heilshoffnung und der Staatsräson. Die zehnten Biblischen Tage rücken eine so schillernde wie geheimnisvolle, eine geschichtlich zentrale und einflussreiche Figur ins Zentrum. Was lässt sich historisch über David sagen? Wie sind die umfangreichen Erzählungen über ihn in den Samuelbüchern zu verstehen? Je nach Interesse können einzelne Facetten weiter beleuchtet und vertieft werden: das Gottesbild Davids und das Königtum in Israel, aber auch die Psalmen, die sich auf ihn zurückführen und die Personen, die an seiner Geschichte teilhaben. Der Mythos David ist längst noch nicht untergegangen. David wirkt weiter. Welche Rolle spielt er im Judentum und im Islam heute, aber auch in der zeitgenössischen Politik Israels? Auch der Glaube der Christen lässt sich ohne David nicht vollends verstehen: An ihm entzündete sich die messianische Heilshoffnung. Als „Sohn Davids“ (Mt 1,1) hält Jesus „den Schlüssel Davids“ (Offb 3,7) in Händen und baut „die zerfallene Hütte Davids“ (Apg 15,16) wieder auf. Ostern will auch seine Geschichte zu einem guten Ende führen. (Prof. Dr. Hans-Georg Gradl)   Montag, 15. April, bis Mittwoch, 17. April 2019   MONTAG, 15. April 2019 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Was wirklich geschah. Der historische David Prof. Dr. Wolfgang Zwickel, Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz 16.00 Uhr Pause 16.30 Uhr Geburt eines Mythos. Biblische Erzählungen von einem Krieger, König und Auserwählten Gottes Prof. Dr. Susanne Gillmayr-Bucher, Professorin der alttestamentlichen Bibelwissenschaft, Katholische Privat-Universität Linz 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München     DIENSTAG, 16. April 2019 8.30 Uhr Laudes   Zu den im Folgenden genannten sechs Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag, eine am Nachmittag. Es besteht also die Möglichkeit, an insgesamt drei Arbeitskreisen zu drei verschiedenen Themen teilzunehmen (Listeneintrag während der Tagung).   Arbeitskreise zur Auswahl David und der Gott Israels Prof. Dr. Hans--Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   David im Kreis der Könige und der Richter Dr. Kristin Weingart, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Altes Testament mit Schwerpunkt Literaturgeschichte des AT, Universität Tübingen   David und die Frauen Prof. Dr. Susanne Gillmayr-Bucher   David und Goliath Prof. Dr. Wolfgang Zwickel   David und Saul Benedict Schöning, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Altes Testament, Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz   David und die Psalmen Dr. Carolin Neuber, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Alttestamentliche Literatur und Exegese, Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau   9.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr David im Islam Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Professorin em. für Arabistik, Freie Universität Berlin 15.15 Uhr Pause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen   19.00 Uhr DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft. Ein musikalisch-literarischer Dialog Wilfried Hiller, Komponist Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof und Librettist Hansjörg Albrecht, Leiter des Münchner Bach-Chors     MITTWOCH, 17. April 2019 8.30 Uh Eucharistiefeier 9.30 Uhr David heute Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Professor em. für Neuere Geschichte, insbesondere deutsch-jüdische Zeitgeschichte, Universität der Bundeswehr München anschließend: Möglichkeit zu Rückfragen 11.30 Uhr Ohne David kein Christus! Davids Bedeutung für das Neue Testament Prof. Dr. Hans-Georg Gradl 12.30 Uh Mittagessen Ende der Veranstaltung   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann     Bitte eigene Bibel mitbringen! Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Nur Teilnahme Montag bis Mittwoch € 50,– (25,–) Einzelpreise: Teilnahme Montag € 16,– (8,–) Teilnahme Dienstag € 30,– (15,–) Teilnahme Mittwoch € 16,– (8,–) Einzelner Vortrag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler.   BITTE BEACHTEN SIE: Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Akademie sind leider ausgebucht. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer alternativen, nahegelegenen Unterkunft.  (18.02.2019) Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 10. April 2019. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05,  eingegangen ist. Verwendungszweck: Biblische Tage 2019 Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Achtung: Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Biblische Tage Israel Gradl, Hans-Georg Hiller, Wilfried Psalmen Hans-Georg Gradl ist Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Trier und seit vielen Jahren Leiter der Biblischen Tage. Prof. Dr.
Donnerstag, 11. April 2019

Erich Garhammer trifft Navid Kermani

Neue Reihe "Literatur im Gespräch" Neue Reihe "Literatur im Gespräch" Mit dem vielfach ausgezeichneten Schriftsteller Navid Kermani startet der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die neue Reihe „Literatur im Gespräch“ der Katholischen Akademie in Bayern. Navid Kermani, Sohn iranischer Einwanderer und unermüdlicher Vermittler zwischen Christentum und Islam, gilt zudem als geschätzter Gesprächspartner für Themen wie Religion, Migration und Integration. Unser Bild stammt aus Regensburg, aufgenommen beim Festival "Literatur findet Stadt". Copyright: Holz/Staatliche Bibliothek Regensburg Liebe und Sexualität, Verzückung und Tod – um diese Grenzerfahrungen kreist die Literatur von Navid Kermani. Im Roman Große Liebe (2014) schildert er die erste Liebe eines jungen Menschen und verknüpft sie mit der arabisch-persischen Liebesmystik. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Bücher sind der Koran und die islamische Mystik. Darüber hinaus berichtet Kermani immer wieder als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten (zuletzt: Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan), getrieben von der Sehnsucht nach einer friedlichen, aber nicht uniformen Weltkultur. Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Nach zahlreichen Forschungsaufenthalten und Gastprofessuren in Deutschland, Italien und den USA lehrt er zur Zeit an der Kunsthochschule für Medien in Köln.  Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monographien erhielt Navid Kermani u.a. den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Lesung und im Gespräch mit Erich Garhammer lässt uns Navid Kermani teilhaben an den Entdeckungen seiner Literatur.   Donnerstag, 11. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   Erich Garhammer trifft Navid Kermani Lesung und Gespräch 20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 18,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 9,–) werden an der Abendkasse verkauft.   Literatur Europa Migration
Mittwoch, 10. April 2019

Wenn Technik den Nerv trifft

Reihe "Wissenschaft für jedermann": Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen Neuauflage der im November abgesagten Veranstaltung Der menschliche Körper funktioniert elektrisch, zumindest teilweise. In der Medizintechnik werden daher Geräte entwickelt, die Herz- und Hirnsignale aufnehmen. Elektrisch aktive Implantate ersetzen oder überschreiben die Signale natürlicher Sensoren und Organe im menschlichen Körper. Diese bioelektronische Medizin eröffnet durch neuronale Implantate, Elektrozeutika oder „elektronische Pillen“ völlig neue Behandlungsmethoden. Klinische Anwendungen auf dem Gebiet der Neurotechnik sind bereits Cochlea-Implantate für Schwerhörige oder Tiefe Hirnstimulatoren, die bei Parkinson-Patienten zahlreiche Symptome unterdrücken. Die Forschung ist sogar noch einen Schritt weiter: Hilfsmittel sollen durch Hirnsignale gesteuert, Prothesen mit Gefühl ausgestattet und Volkskrankheiten wie Bluthochdruck mit Strom behandelt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über grundlegende Ideen und Ansätze auf dem Gebiet der neuronalen Implantate und der bioelektronischen Medizin. Welche Erkenntnisse ermöglichen eine Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen? Wie sehen realisierbare Implantate aus? Und wo liegen die technischen und medizinischen Herausforderungen? Konkrete Beispiele wie die Blutdrucksenkung durch Vagusnervstimulation und die Wiederherstellung sensorischen Feedbacks nach Amputation sollen die technischen und medizinischen Chancen und Herausforderungen verdeutlichen. (Thomas Stieglitz) Mittwoch, 10. April 2019 Achtung: Diese Veranstaltung entfiel am 28. November 2018 leider wegen Erkrankung des Referenten! NEUER TERMIN: Mittwoch, 10. April 2019, 19.00 Uhr   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum Ort: Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Thomas Stieglitz, Professor für Biomedizinische Mikrotechnik an der Universität Freiburg Wenn Technik den Nerv trifft Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches.museum.de Wissenschaft für jedermann Deutsches Museum
Dienstag, 09. April 2019

Karl Jaspers und Theodor W. Adorno

Werk und Wirkung der Denker 50 Jahre nach ihrem Tod Vor 50 Jahren starben die großen und doch so unterschiedlichen Denker Karl Jaspers und Theodor W. Adorno. Mit ihrem Werk und dessen Wirkung beschäftigen sich der Jaspers-Kenner Prof. Dr. Anton Hügli aus Basel und der Adorno-Biograph Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm aus Oldenburg. In der Diskussion gehen die beiden Experten auch möglichen Querverbindungen zwischen den beiden Philosophen nach. Vor 50 Jahren starben zwei große Denker, die Deutschland geprägt haben und auf den ersten Blick doch ziemlich verschieden sind: Karl Jaspers und Theodor W. Adorno. Auch wenn es um beide ruhiger geworden ist, lohnt ein Blick zurück und auf das, was von ihnen geblieben ist. Karl Jaspers (1888–1969), von Haus aus Psychiater, wandte sich später der Existenzphilosophie zu und mischte sich immer wieder in gesellschaftliche Fragen ein. Interessant ist auch sein Verständnis eines philosophischen Gottesglaubens. Theodor W. Adorno (1903–1969) kam von der Sozialforschung und seiner Leidenschaft für die Musik. Philosophisch steht er für die „Kritische Theorie“ und spielte gerade in der 68er-Studentenbewegung eine wesentliche Rolle. Für beide Denker konnten wir ausgewiesene Kenner als Referenten gewinnen. Professor Anton Hügli aus Basel ist Präsident der Karl-Jaspers-Stiftung, die sich für die Gesamtausgabe der Jaspers-Werke einsetzt. Professor Stefan Müller-Doohm aus Oldenburg hat selbst noch bei Adorno studiert und auf über 1.000 Seiten die Referenz-Biographie Adornos verfasst. Auch über das Verhältnis der beiden Philosophen wird zu reden sein. Adorno warf Jaspers vor, bloß ein „Wagnis ohne Risiko“ einzugehen. Jaspers hingegen vermutete hinter Adornos komplexen Schriften schlicht einen „Schwindel“.  Es könnte also – auch 50 Jahre nach dem Tod der beiden – ein spannender Abend werden.   Dienstag, 9. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Das Denken von Karl Jaspers im Überblick Prof. Dr. Anton Hügli, Professor em. für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel 19.45 Uhr Das Denken von Theodor W. Adorno im Überblick Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm, Professor em. für Soziologie an der Universität Oldenburg 20.15 Uhr Gespräch mit beiden Referenten 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–)  sind an der Abendkasse erhältlich. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus der Akademie sind leider ausgebucht. (07.03.2019)   Kritische Theorie Psychiatrie Psychologie Philosophie
Mittwoch, 03. April 2019

Zum Dienst in der Kirche bestellt

Der Aufbruch im Neuen Testament / Im Rahmen des Symposiums "Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter" Buchung ab Anfang März Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Unabhängig davon ist allerdings entscheidend, dass Menschen überhaupt bereit sind, Aufgaben in der Kirche zu übernehmen und mitreden zu wolllen. Das ist allerdings alles andere als selbstverständlich. Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Menschen sich auch gegen Widerstände entschieden haben, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen. Diese Geschichte eines Aufbruchs ins Neue muss heute wieder neu als die Anfgangsgeschichte eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist. Zwei der Referenten sind Bischof Dr. Franz-Josef Bode aus Osnabrück (Foto: Bistum Osnabrück) und Prof. Dr. Thomas Söding von Universität Bochum. Das Abendforum findet statt im Rahmen des Symposiums „Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter“ des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) und der Theologischen Fakultät Fulda vom 3. bis 5. April 2019 in München. Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Diese Debatte ist notwendig. Sie hat jedoch eine entscheidende Voraussetzung: dass Menschen überhaupt bereit sind, sich in die Kirche einzubringen und dort Aufgaben zu übernehmen, Verantwortung zu tragen und mitreden zu wollen. Diese Voraussetzung ist aber alles andere als selbstverständlich. Die Reformen würden verpuffen, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich an der Kirche reiben, mit der Kirche solidarisieren und in der Kirche engagieren. Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Motivationen wahrgenommen, geklärt und entwickelt worden sind. Niemand ist gezwungen worden, in der Nachfolge Jesu mitzumachen. Alle haben sich gegen innere und äußere Widerstände entschieden, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen und mit anderen zu teilen. Diese Geschichten eines Aufbruchs ins Neue, Unbekannte, Weite müssen heute wieder neu als die Anfangsgeschichten eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist.   Mittwoch, 3. April 2019   Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Zum Dienst in der Kirche bestellt Der Aufbruch im Neuen Testament Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum 20.00 Uhr Weiterführung und Moderation Prof. Dr. Richard Hartmann, Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Universität Fulda   Podiumsgespräch Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Anni Hentschel, Direktorin Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Evangelisches Bildungszentrum Würzburg Prof. Dr. Thomas Söding 21.00 Uhr Ende des Abendforums   Kooperationspartner Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat Bereich Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz   In Kontakt mit Regentenkonferenz Bundeskonferenz der Ausbildungsleitungen für GemeindereferentInnen in Deutschland Konferenz der MentorInnen und AusbildungsleiterInnen für PastoralreferentInnen in den Diözesen Deutschlands Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 29. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Bibel Kirche
Dienstag, 02. April 2019

Verbindet Spiritualität oder trennt sie?

Die drei monotheistischen Weltreligionen im Gespräch „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, weiß der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber. Dieser Satz gilt auch für den interreligiösen Dialog. Ein echtes Gespräch zwischen den Religionen baut Vorurteile ab, ohne Unterschiede einzuebnen. Gerade wenn es nicht so sehr um theologische Differenzen geht, sondern mehr um die Gotteserfahrung, können solche Begegnungen sogar zur Vertiefung der eigenen Spiritualität und zur Gestaltung der Welt aus dem Glauben heraus beitragen.   Der Münsterschwarzacher Benediktiner Anselm Grün und der Münsteraner Islamwissenschaftler Ahmad Milad Karimi haben gemeinsam das Buch „Im Herzen der Spiritualität“ geschrieben, das auf hohem Niveau einen interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Islam unternimmt. Als „Dritter im Bunde“ kommt an diesem Abend der Münchner Rabbiner Steven Langnas dazu, der das „Münchner Lehrhaus der Religionen“ initiiert hat. Themen für das Gespräch sind unter anderem: die Rolle des Gebets in den drei monotheistischen Weltreligionen, spirituelle Orte wie Synagoge, Kirche und Moschee, oder die Barmherzigkeit als Kernbestand der Spiritualität in allen drei Religionen. Buchhinweis Anselm Grün, Ahmad Milad Karimi, Im Herzen der Spiritualität Freiburg (Herder Verlag), 2019 € 20,–   Dienstag, 2. April 2019   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor 19.15 Uhr Verbindet Spiritualität oder trennt sie? Die drei monotheistischen Weltreligionen im Gespräch P. Dr. Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Münste Rabbiner Steven Langnas, München 20.30 Uhr Gelegenheit zu Nachfragen 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 28. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–)  werden an der Abendkasse verkauft.   Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder  im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Spiritualität Islam Judentum
Donnerstag, 28. März 2019

Angst

Moderierte Diskussion mit Fernsehaufzeichnung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk Beginn 19 Uhr Angst ist der Kompass menschlichen Lebens: Denken wir an die Bewältigung unseres Alltags, die Bildung eines politischen Willens oder gar den Glauben an bestimmte Werte und Normen – stets scheint auch Angst uns die Richtung zu weisen. Doch woher rührt eigentlich unsere Angst? Was verschließt sie und was kann sie uns eröffnen? Und worin besteht der Unterschied zwischen Angst und Furcht? Diese und weitere Fragen diskutiert die renommierte Psychoanalytikerin Verena Kast mit dem Philosophen und Arzt Axel Hutter. Unter der Gesprächsleitung des stellvertretenden Fernsehdirektors des Bayerischen Rundfunks Andreas Bönte wird unter anderem die Einsicht im Vordergrund stehen, dass eine gelingende Thematisierung der Angst paradoxe Züge aufweist. Denn nur dann, wenn wir zu unserer Angst stehen und diese ernst nehmen – wenn wir also „keine Angst vor unserer Angst“ haben –, können wir uns zu einer Haltung entschließen, die Hoffnung und Zuversicht in sich birgt. Allerdings: „Sich zur Hoffnung zu entschließen, ist eine Arbeit und bedeutet Anstrengung“ (Verena Kast). Höchste Zeit also, der Angst endlich in die Augen zu schauen und den Anfang damit zu machen. Die öffentliche Abendveranstaltung zum Thema Angst wird von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet und soll im Rahmen eines eigenen Themenabends bei ARD-alpha ausgestrahlt werden. Foto: Alamy Stock Donnerstag, 28. März 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Einführung Filmsequenz „Keine Angst vor der Angst“ 19.30 Uhr Diskussion Prof. Dr. Verena Kast, Professorin für Psychologie an der Universität Zürich sowie Dozentin und Lehranalytikerin am dortigen C. G. Jung-Institut Prof. Dr. Axel Hutter, Ordinarius für Philosophie an der LMU München sowie approbierter Arzt Moderation: Andreas Bönte, stellvertretender Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks sowie Leiter des Programmbereichs BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat 20.30 Uhr Rückfragen 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dominik Fröhlich Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 26. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  sind an der Abendkasse erhältlich.   Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder  im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.   Psychologie Gelassenheit Glück Vernunft Angst Furcht
15.03.2019 – 16.03.2019

Gefordert – Gefördert - Geschafft

Chancen und Wege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Katholischen Theologie Wie werde ich ProfessorIn in Katholischer Theologie? Gibt es Alternativen für (promovierte) TheologInnen? Unser Workshop "Gefordert - Gefördert - Geschafft" hilft Ihnen weiter! Von jeher gehört die Theologie zu den klassischen Disziplinen der Universität. An deutschen Universitäten und Hochschulen ist die Katholische Theologie mit neunzehn Fakultäten und mehr als dreißig Einrichtungen der Lehrerbildung breit vertreten. Über 350 Professorinnen und Professoren, über 200 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche in Drittmittelprojekten engagierte Forscherinnen und Forscher sind an den staatlichen wie kirchlichen Hochschulen im Fachbereich Katholische Theologie tätig. Sie forschen, sie bilden aus, sie sind international gefragt. Sie stehen im Dialog mit anderen Wissenschaftsbereichen, mit Kirche und Gesellschaft. Bei allem gesellschaftlichen Interesse an religiösen und theologischen Fragestellungen ist allerdings Gegenwind zu spüren: Die Stellung der Theologie im Haus der Wissenschaften wird genauso Thema wie die Zahl der Studierenden oder deren weitere berufliche Möglichkeiten. So fragen sich viele, ob es sinnvoll sei, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie zu planen. Wie wird man aber Theologieprofessor bzw. -professorin? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Welche beruflich adäquaten Möglichkeiten bestehen, wenn man keinen Lehrstuhl bekommt? Lohnt sich der Weg dann trotzdem? Diesen und anderen Fragen will die Tagung nachgehen. Der Workshop richtet sich an alle, die im deutschsprachigen Raum in Katholischer Theologie promovieren oder sich mit dem Gedanken einer Habilitation tragen. Herzlich willkommen!   Freitag, 15. März 2019, bis Samstag, 16. März 2019   Freitag, 15. März 2019 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr Anreise und Kaffee/Tee 14.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, München Katholische Akademie in Bayern Dr. Christian Henkel, Tübingen Vertreter der Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen für katholische Theologie BAM 14.15 Uhr Die Apostolische Konstitution „Veritatis Gaudium“ über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Vom wissenschaftlichen Nachwuchs zur Professur Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster Stellv. Vorsitzender der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz 16.45 Uhr Eigene Wege und Erfahrungen Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Augsburg Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Salzburg 18.30 Uhr Abendessen 20.00 Uhr Führung durch die Kirche St. Michael München P. Karl Kern SJ, Kirchenrektor, und „Pietre Vive“ / „Lebendige Steine“ (Junge Erwachsene erschließen die geistliche Botschaft des Kirchenraums; Ansprechpartner: Maximilian Gigl) Im Anschluss Kleines Konzert in St. Michael Dr. Frank Höndgen 21.00 Uhr Gemütlicher Ausklang im Gasthaus „Zum Augustiner“, Neuhauserstr. 27, München       Samstag, 16. März 2019 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge 10.00 Uhr Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Förderangebote für junge Theologinnen und Theologen Dr. Achim Haag, Bonn Direktor Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der DFG 11.00 Uhr Mit Stehkaffe: Speakers‘ Corner – Institutionen der Forschungsförderung – Netzwerke Katholische Theologie 12.15 Uhr Schlusswort Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Kath.-Theol. Fakultätentags 12.30 Uhr Mittagessen/Ende der Veranstaltung   Tagungsmoderation: Dr. Christian Henkel, Vertreter der BAM Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Katholisch-Theologischer Fakultätentag Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen für katholische Theologie (BAM) Deutsche Bischofskonferenz Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München Anreise Die Katholische Akademie in Bayern ist vom Münchner Hauptbahnhof in ca. 30 min. zu erreichen:  Mit der U4 (Richtung Arabellapark) oder U5 (Richtung Neuperlach)  bis zur Haltestelle „Odeonsplatz“,  dort umsteigen in die U3 (Richtung Moosach)  oder U6 (Richtung Garching Forschungszentrum)  bis zur Haltestelle „Münchner Freiheit“.  Von dort zu Fuß in zehn Minuten über die Feilitzschstraße und  die Gunezrainerstraße zur Mandlstraße 23. Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 22. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich! Kosten Die notwendigen Reisekosten werden unter den üblichen  Bedingungen erstattet. Das Reisekostenformular erhalten Sie,  zusammen mit Ihren Tagungsunterlagen, vor Ort. Teilnahmegebühr: € 30,-  inkl. Mahlzeiten, Pausenverpflegung und Übernachtung. Über die Teilnahme kann eine Bescheinigung ausgestellt werden.  
Mittwoch, 13. März 2019

Brahms-Requiem

Musik und Theologie des Werks 150 Jahre nach der Uraufführung Vortrag mit Musikbeispielen Vor 150 Jahren wurde das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms uraufgeführt. Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann von der Münchner Musikhochschule beschäftigt sich mit dem Werk aus musikalischer und theologischer Perspektive. Sein Vortrag wird durch Musikbeispiele illustriert. Vor ziemlich genau 150 Jahren, am 18. Februar 1869, erklang das Brahms-Requiem erstmals vollständig im Leipziger Gewandhaus. „Ein deutsches Requiem nach Worten der Heiligen Schrift“ op. 45 für Sopran- und Bariton-Solo, Chor und Orchester bedeutete den Durchbruch für den Komponisten Johannes Brahms (1833-1897). Sogar der ansonsten nur schwer zu begeisternde Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick schrieb: „Seit Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms‘ deutsches Requiem zu stellen vermag.“ Und die Faszination ist bis heute geblieben. Das liegt zum einen an der gleichermaßen ernsten wie tröstlichen Musik, zum anderen an den vom Komponisten selbst ausgesuchten und zusammengestellten Passagen aus dem Alten und Neuen Testament. Denn Brahms vertont nicht wie bis dahin üblich die Texte der katholischen Totenmesse, sondern Bibelstellen in der Übersetzung Martin Luthers. Im Vordergrund steht dabei weniger das Gebet für das Seelenheil der Verstorbenen, sondern der Trost der Hinterbliebenen. An diesem Abend soll es also – auch anhand von Hörbeispielen – um die grandiose Musik einerseits und andererseits um die textliche Grundlage des Werks gehen. Als ausübender Musiker, Hochschullehrer und Theologe ist Professor Michael Hartmann der berufene Referent dafür.   Mittwoch, 13. März 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Brahms-Requiem Musik und Theologie des Werks 150 Jahre nach der Uraufführung Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann, Professor für Orgel und Oratorium an der Münchner Musikhochschule und Musikdirektor am Bürgersaal 20.15 Uhr Gespräch mit dem Referenten 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 11. März 2019 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Komponist Messe Psalmen
Montag, 11. März 2019

Theologisches Terzett

Gast: Sibylle Lewitscharoff Gast: Sibylle Lewitscharoff Drei theologische Bücher kennenlernen und in die aktuelle theologische Diskussion eintauchen: Das bietet Ihnen das "Theologische Terzett"! Das „Theologische Terzett“ geht in eine neue Runde! Es bietet wieder die Möglichkeit, sich interessante theologische Bücher vorstellen zu lassen und in der Diskussion des Terzetts zu erfahren, was die theologische Welt jeweils aktuell umtreibt beziehungsweise „im Innersten zusammenhält“. Diesmal haben sich Annette Schavan und Jan-Heiner Tück eine der profiliertesten und theologisch äußerst interessierten deutschen Schriftstellerinnen als Gast eingeladen: Sibylle Lewitscharoff. Für ihre Romane, wie beispielsweise „Pong“, „Apostoloff“, „Blumenberg“ oder zuletzt „Das Pfingstwunder“, wurde sie vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Georg-Büchner-Preis. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends eingebracht und können bei den jeweiligen Veranstaltungen auch an einem Büchertisch erworben werden. Herzliche Einladung!   Die Bücher zum „Theologischen Terzett“ am Montag, 11. März 2019 Hans Urs von Balthasar, Theologie der drei Tage, 1967 (Johannes Verlag Einsiedeln, Neuauflage Freiburg 1990, 2. Auflage 2011, 272 S., € 22,–) Martin Mosebach, Die 21. Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer, 2018 (Rowohlt Verlag Reinbek, 272 S., € 20,–) Uwe Justus Wenzel, Das Wagnis der Torheit. Christliche Antworten – philosophische Fragen, 2018 (Theologischer Verlag Zürich, 96 S., € 14,90) Montag, 11. März 2019   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Sibylle Lewitscharoff, Berlin   Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: Hans Urs von Balthasar, Theologie der drei Tage Martin Mosebach Die 21. Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer Uwe Justus Wenzel, Das Wagnis der Torheit. Christliche Antworten – Philosophische Fragen 20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Dr. Astrid Schilling Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 8. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Freitag, 08. März 2019

Der Essener Katholikentag 1968

Abendveranstaltung im Rahmen der Historischen Tage Im Rahmen der Historischen Tage 2019 über „Die Bundesrepublik Deutschland. Wegmarken und Trends 1949-1989“ finden Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen: Am Freitag, 8. März 2019, spricht Ministerpräsident a.D Professor Bernhard Vogel zum Essener Katholikentag unter dem Titel "Aufruhr und Aufbruch". Die abgebildete 20-Pfennig-Briefmarke wurde herausgegeben anlässlich des damaligen 82. Deutschen Katholikentags. Der Essener Katholikentag 1968 Der Essener Katholikentag stand unter dem Leitwort „Mitten in dieser Welt“ und sollte die „Eindeutschung“ des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) zum Thema haben. Aber die kurz zuvor veröffentlichte Enzyklika „Humanae vitae“ entfachte unter den deutschen Katholiken einen bis dahin nicht gekannten Sturm der Entrüstung und wurde zum alles beherrschenden Thema. Der Wunsch nach einem Nationalkonzil lag in der Luft. Die Initiative wurde ergriffen und es kam, nach ungewöhnlich kurzer Zeit, zur Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971-1975). Sie war der erste institutionalisierte synodale Dialog, der die katholische Kirche in Deutschland entscheidend verändern sollte. (Bernhard Vogel) Freitag, 8. März 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D., Präsident des Essener Katholikentages 1968, Präsident a.D. des Zentralkomitees der deutschen Katholiken 4. bis 8. September 1968: Der Essener Katholikentag. Aufruhr und Aufbruch 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 28. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.   Historische Tage
07.03.2019 – 08.03.2019

Konsens und Dissens in der Ethik. Wie weit reicht die katholisch-evangelische Ökumene?

Tagung in Tutzing in Kooperation mit der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, der Vereinigten Evangelisch- Lutherischen Kirche Deutschlands und der Evangelischen Akademie Tutzing Veranstaltungsort: Evangelische Akademie Tutzing Bitte melden Sie sich für diese Tagung bei der Evangelischen Akademie Tutzing unter diesem Link an! Bei organisatorischen Fragen: Evangelische Akademie Tutzing, Frau Isabelle Holzmann, Tel. 08158 / 25 11 21, eMail: holzmann@ev-akademie-tutzing.de In der Ethik sind zwischen der römisch-katholischen Kirche und den evangelischen Kirchen in den vergangenen Jahren immer wieder Unterschiede deutlich geworden. Dies zeigt sich beispielsweise in der Haltung zur Stammzellenforschung oder aktuell zur Pränataldiagnostik. Welchen Stellenwert haben diese und andere unterschiedliche Bewertungen? Wodurch sind sie begründet? Vertiefen sie die Trennung zwischenden Kirchen? Zeigen sie letztlich doch einen Grundwiderspruch? Behindern sie gar das gemeinsame Zeugnis für die unverlierbare Würde des Menschen? Streit über ethische Konsequenzen Diesen Fragen stellt sich die Studie „Gott und die Würde des Menschen" der dritten bilateralen Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands. Sie beschreibt einen differenzierten Konsens in der Anthropologie und der ethischen Argumentation. Sie erkennt aber in den Beispielen, die sie ausgewählt hat, neben starken Übereinstimmungen an einigen Punkten auch begrenzte Dissense. Diese Unterschiede entbinden die Kirchen jedoch nicht von der gemeinsamen Verantwortung: Sie müssen für die Menschen Partei ergreifen, deren Würde verletzt wird und die in besonderer Weise schutzbedürftig sind. Im Rahmen dieser Tagung werden die theologischen Grundlagen der Studie im Bereich der Anthropologie und der ethischen Urteilsbildung beleuchtet und zur Diskussion gestellt. Beiträge aus der Perspektive anderer Konfessionsfamilien werden den ökumenischen Rahmen erweitern. Die besondere Relevanz des Themas über den Bereich der Kirchen hinaus wird auch in einer Abendveranstaltung zur gesellschaftlichen Debatte über das christliche Menschenbild verdeutlicht. Nicht zuletzt soll die Grundthese der Studie an zwei aktuellen Praxisbeispielen erprobt werden: Wie tragfähig erweist sie sich im Bereich der Flüchtlingsthematik und der „Ehe für alle"? Diskutieren Sie mit und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Herzliche Einladung zu diesem Symposium im Schloss Tutzing! Udo Hahn,  Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Dr. Achim Budde,  Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Dr. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Karl-Hinrich Manzke,  Landesbischof von Schaumburg Lippe, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands   Referierende: Dr. Yauheniya Danilovich,  Akademische Oberrätin am Seminar für Praktische Theologie und Religionspädagogik der Universität Münster Oberkirchenrat Johannes Dieckow,  Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands Dr. Gerhard Feige,  Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz Prof. Dr. Markus Iff,  Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach Prof. Dr. Traugott Jähnichen,  Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas,  Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Professor für Soziologie an der Universität Chicago Dr. Katharina Klöcker,  Juniorprofessorin für Theologische Ethik, Katholisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum Dr. Karl-Hinrich Manzke,  Landesbischof von Schaumburg Lippe, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands Pfr. Dr. Roger Mielke M.A.,  Ev. Militärpfarramt Koblenz III, Zentrum Innere Führung Prof. Dr. Miriam Rose,  Professorin für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prodekanin Prof. Dr. Michael Roth,  Professor für Systematische Theologie und Sozialethik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Prof. Dr. Herbert Schlögel OP,  em. Professor für Moraltheologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Regensburg Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff,  Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau Prof. Dr. Thomas Söding,  Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr. Wolfgang Thönissen,  Professor für Ökumenische Theologie, leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn sowie Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn Prof. Dr. Fabian Wittreck,  Leiter des Instituts für Öffentliches Recht und Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Tagungsleitung Udo Hahn, Evangelische Akademie Tutzing Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Dr. Dorothee Kaes, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz Oberkirchenrat Johannes Dieckow, Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands   Donnerstag, 7. März bis Freitag, 8. März 2019 ACHTUNG:   VERANSTALTUNGSORT Evangelische Akademie Tutzing Schlossstraße 2+4 82327 Tutzing ANMELDUNG nur über die Evangelische Akademie Tutzing       Donnerstag, 7. März 2019 ab 10.00 Uhr   Anreise 12.30 Uhr   Beginn der Tagung mit dem Mittagessen 14.00 Uhr   Begrüßung und Einführung Bischof Dr. Gerhard Feige, Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke, Landesbischof von Schaumburg Lippe, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands   14.30 Uhr I. WER IST DER MENSCH? GRUNDELEMENTE DES CHRISTLICHEN MENSCHENBILDES   1. Grundkonsens in der Anthropologie Die Perspektive der Studie „Gott und die Würde des Menschen" Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum   2. Das Menschenbild der Studie in der ökumenischen Diskussion   a) aus freikirchlicher Sicht Prof. Dr. Markus Iff, Professor für Systematische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach   b) aus orthodoxer Sicht Dr. Yauheniya Danilovich, Akademische Oberrätin am Seminar für Praktische Theologie und Religionspädagogik der Universität Münster Moderation:   Oberkirchenrat Johannes Dieckow, Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands 16.00 Uhr   Kaffeepause   16.30 Uhr II. PRINZIPIEN ETHISCHER URTEILSBILDUNG IM LICHTE KONFESSIONELLER TRADITIONEN   1. Konfessionelle Zugänge und gewachsene ökumenische Verständigung: Reflexionen der Studie „Gott und die Würde des Menschen“ Prof. Dr. Miriam Rose, Professorin für Systematische Theologie an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prodekanin   2. Antwort aus katholischer Sicht Prof. em. Dr. Herbert Schlögel OP, em. Professor für Moraltheologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Regensburg   3. Antwort aus evangelischer Sicht Prof. Dr. Michael Roth, Professor für Systematische Theologie und Sozialethik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz Moderation:   Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern 18.30 Uhr   Abendessen   19.30 Uhr   Öffentlicher Vortrag: Sakralität der Person. Christliches Menschenbild in der Debatte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas, Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Professor für Soziologie an der Universität Chicago Moderation:   Pfr. Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing 21.00 Uhr   Gespräche in den Salons         Freitag, 8. März 2019 7.30 Uhr   Frühstück 8.45 Uhr   Andacht in der Schlosskapelle   9.00 Uhr III. DAS MODELL DES DIFFERENZIERTEN KONSENSES IN DER ETHIK UND BEGRENZTEN DISSENSES IN ETHISCHEN EINZELFRAGEN IN DER BEWÄHRUNG   1. Einführung in die Fragestellung Prof. Dr. Wolfgang Thönissen, Professor für Ökumenische Theologie, leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn sowie Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn   2. Begrenzter Dissens in der Diskussion um die „Ehe für alle“?   a) Evangelische Perspektive Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Professor für Ökumenische Theologie, leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn sowie Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn   b) Katholische Perspektive Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Breisgau   c) Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Thönissen; Prof. Dr. Traugott Jähnichen und Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff Moderation:   Dr. Astrid Schilling 10.45 Uhr   Kaffeepause 11.15 Uhr 3. Differenzierter Konsens in der Ethik am Beispiel der Flüchtlingsfrage   a) Katholische Positionierung Dr. Katharina Klöcker, Juniorprofessorin für Theologische Ethik, Katholisch-Theologische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum   b) Evangelische Positionierung Pfr. Dr. Roger Mielke M.A. Ev. Militärpfarramt Koblenz III (Zentrum Innere Führung)   c) Staatsrechtliche Perspektive Prof. Dr. Fabian Wittreck, Leiter des Instituts für Öffentliches Recht und Politik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Moderation:   Pfr. Udo Hahn   12.30 Uhr   Zusammenfassung Bischof Dr. Gerhard Feige Bischof von Magdeburg, Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke, Landesbischof von Schaumburg Lippe, Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands 13.00 Uhr   Mittagessen und Ende der Tagung Veranstaltungsort Evangelische Akademie Tutzing Schlossstraße 2+4 82327 Tutzing Anmeldung nur über die Evangelische Akademie Tutzing: Isabelle Holzmann,  Telefon: 08158 251-121 Telefax: 08158 251-110 E-Mail: holzmann@ev-akademie-tutzing.de Isabelle Holzmann, Direktionsassistenz/Tagungsassistenz, beantwortet Ihre Anfragen zu der Veranstaltung in der Zeit von  Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.  Ihre Anmeldung erbitten wir schriftlich.    Ihre Anmeldung wird von uns bestätigt und ist verbindlich. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2019. Abmeldung Sollten Sie kurzfristig an der Teilnahme verhindert sein,  bitten wir bis spätestens zum 28. Februar 2019 um  entsprechende schriftliche Benachrichtigung,  andernfalls werden Ihnen 50 % des vollen Preises,  am Tag des Tagungsbeginns 100 % der von Ihnen  bestellten Leistungen in Rechnung gestellt.  Nach Abmeldefrist entfällt der Anspruch auf Ermäßigung.  Sie erhalten von uns eine schriftliche Bestätigung über den  Eingang Ihrer Abmeldung.  Zu Ihrer Buchung empfehlen wir den Abschluss einer Seminar-Versicherung.   Preise für die gesamte Tagungsdauer: Teilnahmebeitrag 70,– € Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück)    40,50 € Vollpension – im Einzelzimmer: 99,– € – im Zweibettzimmer: 77,– € – im Zweibett- als Einzelzimmer: 107,– € In den Pausen werden Kaffee/Tee/Kuchen angeboten  und auch bei Teilnahme mit Verpflegung à 4,- € berechnet.   Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte.  Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen  können nicht rückvergütet werden. Preisnachlass Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitsuchende erhalten eine Ermäßigung von 50 %. JournalistInnen wird der Teilnahmebeitrag erlassen, wenn der Presseausweis von einer ausstellungsberechtigten Organisation sowie der Auftrag zur Berichterstattung vorliegt. Bei Inanspruchnahme einer Ermäßigung schicken Sie uns bitte eine Kopie Ihres Ausweises mit Ihrer Anmeldung zu.   Sonderkost   Gerne bietet unsere Küche gegen einen Aufpreis von 10,– € pro Person & Veranstaltung bei streng veganem Essen, Unverträglichkeiten oder Allergien nach vorheriger Bestellung die Zubereitung einer Sonderkost an.   Anreise   Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.   MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee, Hauptstraße, Schlossstraße.   Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass. Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!   MIT  DEM PKW Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg, von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.      Ökumene
Donnerstag, 07. März 2019

(Arbeiten und Leben in der Bundesrepublik nach 1945) VORTRAG ENTFÄLLT!

Der hier angezeigte Abendvortrag muss leider entfallen. ENTFÄLLT! ACHTUNG: Der hier angezeigte Abendvortrag muss leider entfallen! Im Rahmen der Historischen Tage 2019 über „Die Bundesrepublik Deutschland. Wegmarken und Trends 1949-1989“ finden Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen. Am Donnerstag, 7. März 2019, spricht Professor Dietmar Süß über "Arbeiten und Leben in der Bundesrepublik nach 1945".   Arbeiten und Leben in der Bundesrepublik nach 1945 Derzeit erleben wir leidenschaftliche Debatten über die Frage, welche Folgen die Digitalisierung für unseren Alltag hat. Sind wir schon mitten drin in der „postindustriellen Gesellschaft“? Der Vortrag zeichnet die Entwicklungen in der Arbeitswelt in der Bundesrepublik nach und bettet sie in globale Zusammenhänge ein. Wie hat sich unser Arbeitsleben gewandelt? Welche Folgen haben veränderte Rollenbilder für die Organisation von Arbeit? Was genau bedeutet „Flexibilisierung“? Welche sozialen und kulturellen Veränderungen hat die Bundesrepublik erlebt, deren Sozial- und Wirtschaftsmodell seit den 1950er Jahren durch eine besondere Form der Sozialpartnerschaft bestimmt war? (Dietmar Süß) Donnerstag, 7. März 2019   ACHTUNG: Der hier angezeigte Abendvortrag muss leider entfallen!   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Prof. Dr. Dietmar Süß, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg Auf dem Weg in die „postindustrielle Gesellschaft“? Arbeiten und Leben in der Bundesrepublik nach 1945 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 28. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Historische Tage
06.03.2019 – 09.03.2019

Die Bundesrepublik Deutschland

Historische Tage zu Wegmarken und Trends 1949 – 1989 Historische Tage ab Aschermittwoch Die feierliche Verkündung des Grundgesetzes in der Schlusssitzung des Parlamentarischen Rates am 23. Mai 1949 markiert die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Sie war - wie die Gründung der DDR am darauffolgenden 7. Oktober - das Ergebnis der Blockkonfrontation zwischen Ost und West nach dem Zweiten Weltkrieg, die zu den Rahmenbedingungen des politischen Agierens gehörte. Das Foto zeigt die Siegerehrung der deutschen Mannschaft im Berner Wankstadion. akg-images / IMAGNO / Votava Im Westen bildete sich ein stabiles demokratisches System heraus, in dem die Wirtschaft florierte und der Wohlstand für viele Menschen stieg. Auch gewann das Land in der internationalen Gemeinschaft wieder an Reputation. Gegen Ende der 1960er Jahre begann sich das Gesamtklima allerdings zu ändern; nicht allein die „Achtundsechziger“ deuteten dies an. Der bis dahin vorherrschende Fortschrittsoptimismus erlitt insgesamt einen Dämpfer durch die allmählich zu Bewusstsein kommenden Grenzen des Wachstums; neue Themen wie Umweltbelastung, Arbeitslosigkeit und Bekämpfung des linken Terrorismus gewannen an Gewicht. Am Beispiel ausgewählter Themenfelder sollen bei den diesjährigen Historischen Tagen Wegmarken und Trends in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1989 aufgezeigt werden, die 2019 auf ihr 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann.   Mittwoch, 6. März, bis Samstag, 9. März 2019   Mittwoch, 6. März 2019 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr 20./21. Juni 1948 – Die Währungsreform und andere Mythen des deutschen Wirtschaftswunders. Eine Konfrontation mit dem Forschungsstand Prof. Dr. Werner Abelshauser, Forschungsprofessur für Historische Sozialwissenschaft an der Universität Bielefeld 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr 23. Mai 1949 – Die Verkündung des Grundgesetzes als Basis unseres Zusammenlebens. Entstehung, Bedeutung, Entwicklung Prof. Dr. Fabian Wittreck, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Politik an der Universität Münster 17.15 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenkreuzausteilung     Donnerstag, 7. März 2019 8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr Eine ganz normale Nation? Deutschland und die Fußball-WM 1954 Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Brüggemeier, Professor em. für Wirtschafts,- Sozial- und Umweltgeschichte an der Universität Freiburg 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Westbindung 1955 – Die politische Koordinatenverschiebung Prof. Dr. Michael Kißener, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Mainz 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Die DDR – eine sozialistische Diktatur, die sich am 13. August 1961 einmauerte Prof. Dr. Klaus Schroeder, Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat und Professor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr 1963 bis 1965 – Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der  Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Universität Frankfurt am Main 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 - 17.30 Arbeitskreise zu den Beiträgen von Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Brüggemeier Arbeitskreis 1: Fußball-WM 1954 Prof. Dr. Michael Kißener Arbeitskreis 2: Westbindung 1955 Prof. Dr. Klaus Schroeder Arbeitskreis 3: DDR 1961 Prof. Dr. Sybille Steinbacher Arbeitskreis 4: Auschwitz-Prozes) 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr ACHTUNG: Der hier angezeigte Abendvortrag muss leider entfallen! Auf dem Weg in die „postindustrielle Gesellschaft“? Arbeiten und Leben in der Bundesrepublik nach 1945 Prof. Dr. Dietmar Süß, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Freitag, 8. März 2019 8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.15 Uhr Das letzte Treffen der Gruppe 47 im Jahr 1967. Eine literarische Institution und ihr Einfluss auf die Bonner Republik Prof. Dr. Günther Rüther, Honorarprofessor an der Universität Bonn am Seminar für politische Wissenschaft und Soziologie 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr 11. April 1968 – Das Attentat auf Rudi Dutschke. Die 68er-Bewegung und ihre Folgen Dr. Wolfgang Kraushaar, Politikwissenschaftler an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur 11.15 Uhr Pause 11.30 - 12.30 Arbeitskreise zu den Beiträgen von Prof. Dr. Günther Rüther Arbeitskreis 5: Gruppe 47 Dr. Wolfgang Kraushaar Arbeitskreis 6: Die 68er-Bewegung 12.30 Uhr Mittagessen   Am Freitag Nachmittag, 14.30 Uhr: Besuch des „Erinnerungsortes Olympia-Attentat München 1972“ auf dem Olympiagelände, Kolehmainenweg (U-3 ab Münchner Freiheit bis Olympiazentrum, denn ca. 5-minütiger Fußweg). Die 2017 eröffnete Gedenkstätte wurde errichtet zur Erinnerung an die zwölf Opfer des Terroranschlags während der Olympischen Spiele am 5. September 1972. Gespräch mit dem Projektleiter Ministerialrat Werner Karg über die Konzeption und die Realisierung des Erinnerungsortes   Anschließend Möglichkeit zum individuellen Rundgang auf dem Olympiagelände: Denkmal „Klagebalken“ des Bildhauers Fritz Koenig für die Opfer des Olympiaattentats; Olympiadorf Haus Connollystraße 31, in dem die israelische Olympiamannschaft untergebracht war 17.45 Uhr Abendessen in der Akademie 19.00 Uhr 4. bis 8. September 1968 – Der Essener Katholikentag. Aufruhr und Aufbruch Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D., Präsident des Essener Katholikentags 1968, Präsident a.D. des Zentralkomitees der deutschen Katholiken 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Samstag, 9. März 2019 8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr 7. Dezember 1970 – Der Kniefall von Warschau. Neue Ostpolitik im Zeichen der Entspannung Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Professor em. für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr 5. September/18. Oktober 1977 – Neue Perspektiven auf die Geschichte der RAF vierzig Jahre nach der Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers und seiner Begleiter Prof. Dr. Petra Terhoeven, Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte an der Universität Göttingen 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr 22. Oktober 1983 – Friedensdemonstration im Bonner Hofgarten. Dynamiken von Sicherheit und Frieden im letzten Jahrzehnt des Kalten Krieges Prof. Dr. Eckart Conze, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg 12.15 Uhr Diskussion 13.00 Uhr Mittagessen   Leitung der Historischen Tage: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München   Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 25. Februar 2019. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich,  sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: LIGA Bank IBAN: DE 49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person  (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler): Paket C Nur Vorträge € 70,-- (€ 30,--) Einzelpreise Vorträge Mittwoch € 14,– (€ 7,–) Vorträge Donnerstag € 28,– (€ 14,–) Vorträge Freitag € 18,– (€ 9,–) Vorträge Samstag € 16,-- (€ 8,--) Einzelvortrag € 8,-- (€ 4,--) Mittagessen € 14,-- (€ 9,--) Abendessen € 14,-- (€ 9,--) ACHTUNG: Die Übernachtungsmöglichkeiten im Haus und damit auch das Paket A sind leider  bereits ausgebucht.  (16.01.2019) Inzwischen sind auch das Paket B  und das Mittagessen am Donnerstag ausgebucht. (15.02.2019) Grundgesetz Auschwitz Prozesse Bundesrepublik Deutschland Fußballweltmeisterschaft Gruppe 47 Historische Tage Kalter Krieg Ostpolitik Terrorismus Westbindung Wirtschaftswunder
Mittwoch, 27. Februar 2019

Kant über Gott

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie München Prof. Dr. Marcus Willaschek von der Goethe-Universität in Frankfurt/Main gilt als ausgewiesener Kant-Experte. Er leitet heuer den Philosophischen Meisterkurs, den die Katholische Akademie in Bayern jedes Jahr gemeinsam mit der Münchner Hochschule für Philosophie veranstaltet. In seinem öffentlichen Abendvortrag erläutert Professor Willaschek Kants Kritik an den Gottesbeweisen und diskutiert seine Begründung eines moralischen "Vernunftglaubens". Können wir ohne Gott leben? Eine der bekanntesten Leistungen Immanuel Kants ist seine vernichtende Kritik an den traditionellen Beweisen für die Existenz Gottes. Ein zentrales Resultat der Kritik der reinen Vernunft lautet, dass man das Dasein Gottes grundsätzlich nicht beweisen kann. Darüber dürfen aber zwei andere Einsichten Kants nicht vergessen werden: erstens, dass man ebenso wenig beweisen kann, dass Gott nicht existiert, und zweitens, dass wir mit guten, nämlich moralischen Gründen an die Existenz Gottes glauben dürfen, solange wir diesen Glauben nicht mit Wissen verwechseln. Der Vortrag erläutert in verständlicher Weise Kants Kritik an den Gottesbeweisen und diskutiert seine Begründung eines moralischen „Vernunftglaubens“. (Marcus Willaschek) Der öffentliche Abendvortrag von Professor Willaschek  findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses,  der bereits zum sechsten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Jesuiten-Hochschule  für Philosophie München angeboten wird. Mittwoch, 27. Februar 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   Einführung Prof. Dr. Georg Sans SJ, Professor für Religions- und Subjektphilosophie sowie Studiendekan an der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Kant über Gott Prof. Dr. Marcus Willaschek, Professor für Philosophie der Neuzeit an der Goethe-Universität Frankfurt/Main 20.15 Uhr Diskussion mit dem Referenten, Prof. Dr. Georg Sans SJ und Dr. Giampiero Basile SJ,Hochschule für Philosophie 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 25. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse  erhältlich.  Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  ist die Teilnahme kostenlos. Der Verein der Freunde und Gönner unterstützt den Meisterkurs finanziell   Philosophie Vernunft Kant Philosophischer Meisterkurs
Montag, 25. Februar 2019

Franz. Mensch aus Assisi

Der Referent ist der evangelische Kirchenhistoriker Professor Volker Leppin aus Tübingen Beginn: 19 Uhr Franz von Assisi - an dieser Figur des 13. Jahrhunderts gibt es viel zu entdecken, wie der evangelische Kirchenhistoriker aus Tübingen, Prof. Dr. Volker Leppin, bemerkt, der vor kurzem eine Biographie über ihn vorgelegt hat. Franz war spontan und den Armen zugewandt, er war ein Freund der Natur und ein Mann, der dem Konflikt mit seinem Vater nicht aus dem Weg ging, aber sich auch auf ein kompliziertes Verhältnis mit der deutlich jüngeren Klara aus seiner Heimatstadt einließ. Er war Prediger und Ordensgründer, von dem es nach seinem Tode hieß, er habe die Wundmale Christi an seinem Leib getragen. Franz von Assisi war und bleibt ein faszinierender Mensch und zugleich eine Herausforderung, auch für Menschen des 21. Jahrhunderts. Bildnachweis: akg-images Spontan, den Armen zugewandt – so ist Franziskus. Der Papst ebenso wie sein Namensvorbild. Doch gibt es an dieser Figur des 13. Jahrhunderts noch viel mehr zu entdecken, manches auch, was sich mit heutigen Erwartungen nicht ganz verträgt. Volker Leppin, evangelischer Kirchenhistoriker aus Tübingen und Experte für Mittelalter und Reformation, sammelt in seiner jüngst erschienenen Biographie des Menschen aus Assisi Mosaiksteine, die sich zu einem vielfältigen Bild zusammenfügen. Da ist der junge Mann, der den Konflikt mit seinem Vater vielleicht nicht sucht, ihm aber auch nicht aus dem Wege geht. Da ist der Freund der Natur und der Mann, der sich auf ein kompliziertes Verhältnis mit der deutlich jüngeren Klara aus seiner Heimatstadt einlässt. Da ist auch der Gerichtsprediger – und nicht zuletzt der Mann, von dem es nach seinem Tode hieß, er habe die Wundmale Christi an seinem Leib getragen. Auch wo die biographische Rekonstruktion seines Lebens mehr und anderes zu Tage fördert als die Erzählung einer Heiligengeschichte, bleibt durch alle Schichten hindurch ein faszinierender Mensch: eine Frage und Herausforderung auch für Menschen des 21. Jahrhunderts.   Montag, 25. Februar 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Franz. Mensch aus Assisi Prof. Dr. Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte an der Evangelisch- Theologischen Fakultät der Universität Tübingen 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 22. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (€ 4,--) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,-- (ermäßigt € 47,--)  oder im Doppelzimmer für € 43,-- (ermäßigt € 37,--) pro Person. Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. geistliches Leben 13. Jahrhundert Franz von Assisi Franziskaner Bettelorden Klara Papst Franziskus Sonnengesang
Mittwoch, 20. Februar 2019

Unterirdische Energiespeicher – Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Energiewende

Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum, Ehrensaal, Museumsinsel 1 Abendveranstaltung im Deutschen Museum Ohne ausreichende Speicherkapazitäten keine Wende zu erneuerbaren Energien! Sind Speicher im geologischen Untergrund die Lösung?   Für die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen im Zuge der Energiewende werden voraussichtlich erhebliche Speicherkapazitäten sowohl im Stromsektor als auch im Wärmesektor benötigt. Damit können zeitliche Fluktuationen der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft oder Solarthermie abgefangen, die zeitliche – bis zu saisonale – Diskrepanz zwischen Energieproduktion und Energiebedarf abgefedert und die Integration alternativer Energiequellen in die Energienetze befördert werden. Geotechnische Speicher im geologischen Untergrund zur Speicherung von Gasen wie Wasserstoff, Druckluft und Methan aus regenerativer Erzeugung oder auch zur Wärmespeicherung auf verschiedenen Temperaturniveaus stellen hierzu eine tragfähige Option dar. Unterirdische Energiespeicher können sehr große potentielle Speicherkapazitäten bereitstellen, wie diese auf der nationalen Skala beispielsweise für Erdgasspeicher benötigt werden, können aber auch für kleinteiligere Lösungen im Gebäudebereich oder auf der städtischen Quartiersebene als Wärmespeicher eingesetzt werden. Die Nutzung dieser Speicher setzt die Kenntnis des geologischen Untergrunds, der als Speichermaterial dienen soll, des Systemverhaltens der Speicher sowie die Kenntnis der Speicherbedarfe voraus. In diesem Vortrag werden die bestehenden Optionen unterirdischer Energiespeicher vorgestellt, deren Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Energiewende diskutiert und an Beispielen illustriert. (Sebastian Bauer) Mittwoch, 20. Februar 2019, im Deutschen Museum 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Sebastian Bauer, Professor am Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Unterirdische Energiespeicher - Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Energiewende 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches-museum.de   Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 19. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 3,- sind  an der Abendkasse erhältlich.  Wissenschaft für jedermann
Donnerstag, 14. Februar 2019

Michael Kardinal von Faulhaber. Das Tagebuch 1945 geht online

In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München/Berlin, dem Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster und dem Erzbischöflichen Archiv München Beginn: 19 Uhr Der Jahrgang 1945 der geheimen Besuchstagebücher des Münchner Kardinals Michael von Faulhaber beschreibt eindrucksvoll die dramatischen Geschehnisse der letzten Kriegsmonate. Bombenkrieg, Kapitulation, Befreiung und Wiederaufbau in Bayern finden ebenso Widerhall wie das bedrückende Elend der Bevölkerung. Bildnachweis: Institut für Zeitgeschichte Seit 2013 werden die geheimen Besuchstagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber vom Institut für Zeitgeschichte und dem Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster ediert (www.faulhaber-edition.de). Der Jahrgang 1945 beschreibt eindrucksvoll die dramatischen Geschehnisse der letzten Kriegsmonate und das bedrückende Elend der Bevölkerung nach der Kapitulation. In der zweiten Jahreshälfte treten die Entnazifizierungsverfahren, Konflikte mit den Besatzungsbehörden und der politische und gesellschaftliche Wiederaufbau in den Vordergrund. Das Projektteam stellt seine Arbeit und neueste Erkenntnisse aus dem Tagebuch von Kardinal Michael von Faulhaber vor.   Donnerstag, 14. Februar 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr „Am letzten April... ist der Krieg zu Ende“. Michael Kardinal von Faulhaber – Das Tagebuch 1945 geht online   Mitwirkende: Franziska Nicolay-Fischbach und Moritz Fischer vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin Philipp Gahn und Raphael Hülsbömer von der Universität Münster   Moderatoren: Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Dr. Hubert Wolf Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster 20.30 Uhr Diskussion zu Fragen aus dem Publikum 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 13. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (€ 5,--) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,-- (ermäßigt € 47,--) oder im Doppelzimmer für € 43,-- (ermäßigt € 37,--) pro Person.   Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Erzdiözese München und Freising Nationalsozialismus Wolf, Hubert Zweiter Weltkrieg Faulhaber Institut für Zeitgeschichte Abendland
Freitag, 08. Februar 2019

Zur Amtseinführung von Akademiedirektor PD Dr. Achim Budde

Die Akademie in den 20er Jahren Restlos ausgebucht! Keine Anmeldung mehr möglich. Hier gelangen Sie zum Wunschzettel! Immer wieder muss der Auftrag der Katholischen Akademie in Bayern, die Beziehungen zur Welt zu klären und zu fördern, neu durchdacht und auf die aktuellen Gegebenheiten angewandt werden. Für das vor uns liegende Jahrzehnt möchten wir die Wechselbeziehung zwischen Kirche und Welt in beiden Richtungen ausloten. Zunächst wird Reinhard Kardinal Marx darüber reflektieren, in welchen Fragen die Kirche auch in Zukunft davon profitieren kann, in Freiheit und auf Augenhöhe mit Menschen anderer Weltanschauung ins Gespräch zu kommen. Prof. Dr. Gabriele Gien wiederum ist Präsidentin einer Universität, die nach weltlichen Standards Wissenschaft betreibt und doch auch ihr katholisches Profil in diesen Diskurs einbringt. Sie wird der Frage nachgehen, wie es der Kirche gelingen kann, auch künftig für die anderen ein anregender und ernstzunehmender Gesprächspartner zu bleiben. Zum Schluss wird PD Dr. Achim Budde sich selbst und seinen noch sehr frischen Blick auf die Arbeit der Akademie in diesem Kontext vorstellen. Freitag, 8. Februar 2019 ACHTUNG:   18.00 Uhr   Die Veranstaltung ist restlos ausgebucht. Wir können leider keine Anmeldungen mehr entgegennehmen.   Einladung zum Abendlob 19.00 Uhr Begrüßung durch die Akademieleitung Domdekan Dr. Lorenz Wolf, München 19.15 Uhr   Wie die Welt der Kirche beim Denken hilft Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising 19.45 Uhr Wie die Kirche der Welt beim Denken hilft Prof. Dr. Gabriele Gien, Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 20.15 Uhr „Prüft alles!“ – Erste Gedanken zur künftigen Arbeit PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 20.45 Uhr   Imbiss und Umtrunk mit Gelegenheit zum Kennenlernen 22.30 Uhr Einladung zur Komplet   Musikalische Gestaltung  des Festaktes: The Red Socks Brass Quintett der Gebetszeiten: Prof. Matthias Kreuels Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Freitag, 1. Februar 2019, per E-Mail an info@kath-akademie-bayern.de. Keine Antwort gilt als Absage. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Gäste von auswärts können zum Vorzugspreis von € 55,- (EZ) bzw. € 86,- (DZ) inklusive Frühstück im Haus übernachten. Bildung Marx, Reinhard Zukunft
Donnerstag, 31. Januar 2019

Joachim Gauck: Freiheit und Verantwortung

Herausforderungen in einer unsicheren Welt Die Veranstaltung ist ausgebucht. Keine Anmeldung mehr möglich! Die Veranstaltung ist ausgebucht! Keine Anmeldung mehr möglich.   Die Welt bleibt nicht, wie sie war. Doch der Wandel unserer Tage ist fundamental, und krisenhafte Entwicklungen globalen Ausmaßes zeichnen sich ab. So treiben Krieg, Armut und Klimawandel zahllose Menschen in Afrika und der arabischen Welt in die Migration. Pervertierte Ideologien sind der Nährboden für Terrorismus. Mit Cyber Wars drohen ganz neue Formen kriegerischer Auseinandersetzungen, und die Auswirkungen von Digitalisierung und anderer globaler Trends sind noch nicht abschätzbar. Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck analysiert, wie durch pervertierte Ideologien, drohende Cyber Wars, Migration und europäische Desintegration zentrale Grundwerte der liberalen Demokratie in Gefahr geraten. Angst und vereinfachte Antworten gewinnen zunehmend an Gewicht. Freiheit und Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft können dem entgegenwirken. Diese Szenarien machen vielen Menschen Angst. Politik und Gesellschaft sehen sich vor umfassende Herausforderungen gestellt. Dabei geht es auch um die zentralen Grundwerte von Freiheit und Verantwortung. Denn in Deutschland wie in anderen westlich-liberalen Gesellschaften wächst nicht nur die Kritik an der Problemlösungsfähigkeit politischer Akteure, sondern auch die Skepsis gegenüber der freiheitlich-demokratischen Grundordnung insgesamt. Forderungen nach einfachen Lösungen für komplexe Probleme machen anfällig für populistische Tendenzen, gar autoritäre Strukturen. Gerade vor dem Hintergrund seiner eigenen Biographie hält Bundespräsident a.D. Joachim Gauck einer drohenden Selbstentmachtung des Menschen durch Flucht vor der Freiheit entgegen: „Vergessen wir nie: Wir alle sind zur Freiheit geboren und nicht zur Gefangenschaft.“ Er warnt davor, sich der von Populisten geschürten Angst hinzugeben, sondern plädiert vielmehr dafür, dass wir uns gemeinsam auf unsere demokratische Stärke besinnen: den sozialen Rechtsstaat, der uns ein Leben in Freiheit und Verantwortung ermöglicht.   Donnerstag, 31. Januar 2019 ACHTUNG: DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor 19.15 Uhr Bundespräsident a.D. Dr. h.c. mult. Joachim Gauck Freiheit und Verantwortung Herausforderungen in einer unsicheren Welt 19.45 Uhr Gesprächsrunde mit Dr. h.c. mult. Joachim Gauck, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing Dr. h.c. Klaus Naumann, General a.D.   Moderation: Dr. Christoph von Marschall, Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“ 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos.   ACHTUNG: Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wir können keine Anmeldungen mehr entgegennehmen.
23.01.2019 – 17.04.2019

Ausstellung "Wund-Bilder". Werke von Walter Raum

Ausstellung geöffnet von Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr Die Ausstellung ist noch bis zum 17. April 2019 zu sehen. Einen Bericht über die Vernissage finden Sie hier. Die Frage „Wozu?“ hat das Leben des Malers Walter Raum (geboren am 2.12.1923, gestorben am 19.8.2009) bestimmt, der mit seinen Bildern unablässig Zeichen setzte, mittels derer er sich fortwährend seiner Existenz vergewisserte: Ich lebe, trotz allem. Ich lebe mit all meinen Wunden, meinen Zweifeln, mit der ganzen Brüchigkeit der eigenen Existenz und der aller anderen Individuen. Malen sei für ihn auch eine Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod gewesen, sagte er einmal. Die von ihm 1983 gemalte Serie „Wund-Bilder“ zeugt davon, und sie zeigt die ungeheure Tiefe und Wucht der Leiderfahrung Walter Raums als Soldat des Zweiten Weltkriegs. Walter Raum studierte bildende Kunst in Ellingen, Karlsruhe und München, stellte bereits 1958 Bilder auf der Biennale in Venedig aus und wurde für sein umfassendes Werk unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zeitgleich zur Ausstellung erscheint bei Edwin Kunz Editionen das Buch „Borchert: Draußen vor der Tür / Raum: Wund-Bilder“, das auch als Ausstellungskatalog dienen soll. Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis!   Vernissage zur Ausstellung Walter Raum: Wund-Bilder 19 Uhr Begrüßung Michael Zachmeier, Studienleiter   Einführung Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker Ausstellung 23. Januar bis 17. April 2019 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst
Mittwoch, 23. Januar 2019

Bunte Schattierungen in schwarzweiß. Die "Filme 01" der HFF München

Der Drehbuchjahrgang 2017 zeigt seine Erstlingsfilme Beginn 18 Uhr! In Zusammenarbeit mit Tim Moeck, künstlerischer Mitarbeiter der "Abteilung VI - Drehbuch" der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, präsentieren wir neun Filme der Erstsemester 2017. Dreißig Minuten analoges Filmmaterial, schwarzweiß und München mit Umgebung: das sind die Vorgaben, die Inhalte bestimmen die Studierenden selbst. Daraus werden immer wieder überraschende Zehnminüter! Hochschule für Film und Fernsehen (HFF)
Dienstag, 22. Januar 2019

Vernissage Walter Raum: Wund-Bilder

Einführung in die Ausstellung durch Wilhelm Christoph Warning Beginn 19 Uhr Unser Titelbild: "Wunde"; Dispersion und Material auf Papier H x B = 70 x 100 cm aus dem Jahr 1983 und der Serie „Wund-Bilder“. Die Frage „Wozu?“ hat das Leben des Malers Walter Raum (geboren am 2.12.1923, gestorben am 19.8.2009) bestimmt, der mit seinen Bildern unablässig Zeichen setzte, mittels derer er sich fortwährend seiner Existenz vergewisserte: Ich lebe, trotz allem. Ich lebe mit all meinen Wunden, meinen Zweifeln, mit der ganzen Brüchigkeit der eigenen Existenz und der aller anderen Individuen. Malen sei für ihn auch eine Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod gewesen, sagte er einmal. Die von ihm 1983 gemalte Serie „Wund-Bilder“ zeugt davon, und sie zeigt die ungeheure Tiefe und Wucht der Leiderfahrung Walter Raums als Soldat des Zweiten Weltkriegs. Walter Raum studierte bildende Kunst in Ellingen, Karlsruhe und München, stellte bereits 1958 Bilder auf der Biennale in Venedig aus und wurde für sein umfassendes Werk unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zeitgleich zur Ausstellung erscheint bei Edwin Kunz Editionen das Buch „Borchert: Draußen vor der Tür / Raum: Wund-Bilder“, das auch als Ausstellungskatalog dienen soll. Dienstag, 22. Januar 2019   Vernissage zur Ausstellung Walter Raum: Wund-Bilder 19 Uhr Begrüßung Michael Zachmeier, Studienleiter   Einführung Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker Ausstellung 23. Januar bis 17. April 2019 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung   Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis! Vernissage Zweiter Weltkrieg Borchert, Wolfgang
Mittwoch, 16. Januar 2019

Papst Franziskus: Ein Mann seines Wortes. Ein Film von Wim Wenders

Film und anschließendes Gespräch mit P. Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ In der Jugendkirche München, Preysingstr. 85 „Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes“ ist ein Porträt von Jorge Mario Bergoglio, der seit 2013 als Papst Franziskus Oberhaupt der katholischen Kirche ist. Regisseur Wim Wenders will damit einen Film mit, nicht über den Papst inszenieren und macht ihn zu einer Plattform, über die der Papst für ihn zentrale Botschaften vermittelt. - Zunächst werden wir gemeinsam den Film (92 min.) schauen, im Anschluss steht P. Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ zum Gespräch zur Verfügung. „Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes“ ist ein Porträt von Jorge Mario Bergoglio, der seit 2013 als Papst Franziskus Oberhaupt der katholischen Kirche ist. Regisseur Wim Wenders will damit einen Film mit, nicht über den Papst inszenieren und macht ihn zu einer Plattform, über die der Papst für ihn zentrale Botschaften vermittelt: die Forderung nach Solidarität mit den Armen und nach einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung sowie von Menschen, Nationen und Religionen miteinander – im Geist von Bergoglios „Namensgeber“ Franziskus von Assisi. Wim Wenders fügt Archivaufnahmen von Reisen und Reden des Papstes mit Passagen aus vier langen Gesprächen ineinander, die er im Verlauf von zwei Jahren mit ihm führte, und macht daraus eine intensive Begegnung, die auf kritische Distanz bewusst verzichtet, um durch den Film jene Nähe herzustellen, die Franziskus selbst als Kern seiner pastoralen Arbeit sieht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Papst Franziskus bei seinen Begegnungen für jeden Menschen in seiner jeweiligen Situation das passende Wort oder das passende Schweigen findet – oder wie Schwester Eufemia es im Film ausdrückt: „Sein Leben ist eine Predigt.“ Wir laden zu einem spannenden Filmabend und intensiven Gesprächen ein! Mittwoch, 16. Januar 2019 Veranstaltungsort: Jugendkirche München Preysingstr. 85, 81667 München 19.00 Uhr   Begrüßung 19.15 Uhr   „Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes“ (2018, 92 min.) Ein Film von Wim Wenders ca. 20.45 Uhr   Diskussion mit P. Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ, Frankfurt   Moderation:   Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern   21.30 Uhr   Ende der Veranstaltung   Kooperationspartner:   Katholische Hochschulgemeinde an der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) Organisation:   Thomas Hoffmann-Broy, KHG der KSH München Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern   Veranstaltungsort Jugendkirche München Preysingstr. 85, 81667 München Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Dienstag, 15. Januar 2019. Der Eintritt ist frei. Papst Franziskus
Mittwoch, 09. Januar 2019

Lektüreseminar: Der Koran

Ein vielstimmiges Buch Reihe Islam (I) Das Lektüreseminar vertieft die Thematik des Vortrags, den Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, am Freitag, 7. Dezember 2018, in der Katholischen Akademie in Bayern gehalten hat. Es setzt den Besuch des Abendvortrags aber nicht voraus.   Nach Auffassung der islamischen Tradition besteht der Koran aus Offenbarungen, die Gott dem Propheten Muhammad herabsandte. Gott selbst ist danach Urheber des Korans; Muhammad verkündete seiner Umwelt die göttlichen Offenbarungen ohne eigenes Zutun. Der Korantext selbst dagegen konfrontiert den Leser damit, dass neben der göttlichen Stimme, die sich direkt narrativ äußert oder im Imperativ spricht, auch menschliche Stimmen zu Wort kommen. In verschiedenen Situationen: in der Vergangenheit, in der Gegenwart der koranischen Verkündigung sowie in der Zukunft, sei es in dieser Welt oder am Jüngsten Tag, sei es im Paradies oder in der Hölle, sprechen Menschen. Worte gläubiger Anhänger, zweifelnder Hörer, entschiedener Gegner, von Juden, Christen und Polytheisten können im Koran gelesen und gehört werden. Je nach Kontext formulieren Menschen Anliegen, beschreiben Situationen, führen Dialoge miteinander und mit Gott. Besonders hörbar sind die Stimmen der Propheten, die im Laufe vergangener Zeiten Gottes Willen predigten. Nicht nur Dämonen, sondern selbst der Satan kommt im Koran zu Wort. Der Koran erweist sich hiermit als ein polyphones Werk. Behandelt wird die Mehrstimmigkeit des Korans. Die Sprecher werden in ihrem historischen Kontext und im Verhältnis zueinander behandelt. Sprechakte werden analysiert, um den tieferen Sinn der Aussagen herauszuarbeiten. Das hermeneutisch konstituierte Gesamtbild zeigt den Koran als ein dichtes Netzwerk von Sprechern, die diskursiv die Gesamtheit göttlicher Sprache bilden. (Georges Tamer)   Vorschau Reihe Islam (II) Allah oder Gott? Das islamische Gottesbild im monotheistischen Kontext Mi., 5. Juni 2019, 19 Uhr, Abendvortrag Prof. Tamer Mo., 17. Juni 2019, 19 Uhr, Lektüreseminar Dr. Thörner Mittwoch, 9. Januar 2019   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der Koran. Ein vielstimmiges Buch Lektüreseminar Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 8. Januar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühr Die Teilnahmegebühr für das Lektüreseminar beträgt € 8,-. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  zahlen € 4,-.  
Montag, 10. Dezember 2018

Staat ohne Gott?

Ein Streitgespräch zwischen den Verfassungsrechtlern Horst Dreier und Paul Kirchhof Beginn 19 Uhr „Staat ohne Gott“ lautet der provokante Titel des neuen Buchs von Horst Dreier, das für einiges Aufsehen gesorgt hat. Wobei der Würzburger Verfassungsrechtler gleich hinzufügt: „’Staat ohne Gott‘ heißt nicht: Welt ohne Gott, auch nicht: Gesellschaft ohne Gott, und schon gar nicht: Mensch ohne Gott.“ Seine These lässt sich vielmehr so zusammenfassen: In der modernen Demokratie darf sich der Staat mit keiner Religion identifizieren. Nur so kann er Religionsfreiheit für alle garantieren. Doch wirft die weltanschauliche Neutralität des Staates eine ganze Reihe grundlegender Fragen auf. Wie steht es dann mit der Präambel des Grundgesetzes, die ausdrücklich die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ an den Anfang stellt? Oder wie steht es um das berühmte „Böckenförde-Diktum“, unser Staat lebe „von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“? Und da ist neben der Kantischen Autonomie zweifellos das christliche Menschenbild zu nennen. Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof ist in einigen Punkten anderer Überzeugung als Horst Dreier. Und so freut es uns, dass wir die beiden prominenten Verfassungsrechtler für ein Streitgespräch gewinnen konnten, das über das Grundsätzliche hinaus auch einige konkrete Felder behandeln wird, vom Religionsunterricht bis zm Sonntagsschutz. Viele spannende Fragen! Darum haben wir auch Horst Dreiers Buchtitel für diesen Abend mit einem Fragezeichen versehen. Montag, 10. Dezember 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Exposition Prof. Dr. Horst Dreier, Professor für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg 19.30 Uhr Erwiderung Prof. Dr. Paul Kirchhof, Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg 19.45 Uhr Streitgespräch zwischen Professor Horst Dreier und Professor Paul Kirchhof 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 6. Dezember 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Freitag, 07. Dezember 2018

Der Koran. Reihe Islam (I)

Ein vielstimmiges Buch Beginn 19 Uhr Nach Auffassung der islamischen Tradition besteht der Koran aus Offenbarungen, die Gott dem Propheten Muhammad herabsandte. Gott selbst ist danach urheber des Korans; Muhammad verkündete seiner Umwelt die göttlichen Offenbarungen ohne eigenes Zutun. Der Korantext selbst dagegen konfrontiert den Leser damit, dass neben der göttlichen Stimme, die sich direkt narrativ äußert oder im Imperativ spricht, auch menschliche Stimmen zu Wort kommen. In verschiedenen Situationen: in der Vergangenheit, in der Gegenwart der koranischen Verkündigung sowie in der Zukunft, sei es in dieser Welt oder am Jüngsten Tag, sei es im Paradies oder in der Hölle, sprechen Menschen. Worte gläubiger Anhänger, zweifelnder Hörer, entschiedener Gegner, von Juden, Christen und Polytheisten können im Koran gelesen und gehört werden. Je nach Kontext formulieren Menschen Anliegen, beschreiben Situationen, führen Dialoge miteinander und mit Gott.  Besonders hörbar sind die Stimmen der Propheten, die im Laufe vergangener Zeiten Gottes Willen predigten. Nicht nur Dämonen, sondern selbst der Satan kommt im Koran zu Wort. Der Koran erweist sich hiermit als ein polyphones Werk. Der Vortrag behandelt die Mehrstimmigkeit des Korans. Die Sprecher werden in ihrem historischen Kontext und im Verhältnis zueinander behandelt. Sprechakte werden analysiert, um den tieferen Sinn der Aussagen herauszuarbeiten. Das hermeneutisch konstituierte Gesamtbild zeigt den Koran als ein dichtes Netzwerk von Sprechern, die diskursiv die Gesamtheit göttlicher Sprache bilden. (Georges Tamer) Vorschau Reihe Islam (II) Allah oder Gott? Das islamische Gottesbild im monotheistischen Kontext Mi., 5. Juni 2019, 19 Uhr: Abendvortrag Prof. Tamer Mo., 17. Juni 2019, 19 Uhr: Lektüreseminar Dr. Thörner Freitag, 7. Dezember 2018 und Mittwoch, 9. Januar 2019 Abendvortrag Freitag, 7. Dezember 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der Koran: ein vielstimmiges Buch Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Lektüreseminar zum Abendvortrag Mittwoch, 9. Januar 2019     Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Lektüreseminar Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag am 7. Dezember 2018:  Donnerstag, 6. Dezember 2018 Anmeldeschluss für das Lektüreseminar am Mittwoch, 9. Januar 2019:  Dienstag, 8. Januar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag 7.12.18 und Lektüreseminar 9.1.19: € 12,- Nur Abendvortrag 7.12.18: € 8,- Nur Lektüreseminar 9.1.19: € 8,- Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  zahlen € 6,- bzw. € 4,-.
Montag, 03. Dezember 2018

Die dunkle Seite in uns

Auf Fährtensuche in der Psyche von Verbrechern Beginn 19 Uhr Forensische Psychiatrie ist jene Wissenschaft, die prüft, ob ein Mensch ein Verbrechen begangen hat, weil er krank war oder weil er Motive hatte, die für die meisten von uns nachvollziehbar sind. Geldgier, Rache, Verlangen nach Macht und Beherrschung können die meisten von uns als Motiv verstehen, wenn ein Verbrechen begangen und z.B. Gewalt ausgeübt wurde; bei religiösem Fanatismus ist das schon seltener der Fall und bei sexueller Gier noch weniger. Und doch kennt die Menschengeschichte nahezu überall Kriege, die genau aus diesen Gründen geführt, Gewalt und Verbrechen, bei denen genau deswegen andere Menschen verletzt oder getötet wurden. Manche Verbrechen werden aber begangen, weil die Täter ihren Impulsen wehrlos ausgeliefert waren, weil sie sich von fremden Mächten beherrscht fühlten oder weil sie überzeugt waren aus Notwehr handeln zu müssen, kurz: weil eine psychische Krankheit, Schwäche oder Störung ihr kriminelles Handeln maßgeblich bestimmte. Wo liegt die Grenze zwischen krankheitsbedingt begangenen Straftaten und jenen Delikten, die noch in das breite Spektrum menschlicher Normalität fallen? Wie spielen Persönlichkeit, Störung und Situation zusammen, um die Hemmschwelle zum Verbrechen zu überwinden? Was kann man tun, damit Täter nicht zu Wiederholungstätern werden? Und was fasziniert uns an der Kriminalität, vor der wir uns doch so fürchten und von der wir häufig und fälschlicherweise glauben, dass sie immer schlimmer wird? Der Vortrag versucht, Antworten auf einige dieser Fragen zu geben und wirft gleichzeitig neue Fragen auf, für die jeder selber eine Antwort finden muss. Montag, 3. Dezember 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Die dunkle Seite in uns Auf Fährtensuche in der Psyche von Verbrechern Prof. em. Dr. Norbert Nedopil, von 1992 bis 2016 Leiter der Abteilung für Forensische Psychiatrie an der Psychiatrischen Klinik der LMU München 20.00 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 20.45 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 30. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  sind an der Abendkasse erhältlich.
Samstag, 01. Dezember 2018

Das Evangelium ist kein Buch!

Lernen mit Leib und Seele in den Fußstapfen von Marcel Jousse SJ (1886-1961) Beginn 9.30 Uhr Der Anthropologe und Ordensmann Marcel Jousse SJ (1886-1961) erforschte sein ganzes Leben lang die Weitergabe von Tradition in einer oralen Kultur. Seine bahnbrechenden Arbeiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum mündlichen Stil (style oral) brachten ihm internationale Anerkennung durch die Fachwelt, aber auch Feinde aus den eigenen Reihen. Der „Fall Marcel Jousse“ wurde dann von Schweigen umhüllt. Neuere Beiträge der Neurowissenschaften zeigen, wie sehr Jousse mit seiner Definition des Menschen als „mimetischem Lebewesen“ (animal mimeur) Recht hatte. Er setzte sich unerschrocken mit dem Welt- und Menschenbild seiner Zeit auseinander, und noch heute können wir aus seiner Anthropologie wie aus seinen melodischen Kompositionen von biblischen Texten viel gewinnen. Jousse lädt uns ein, die Bibel nicht nur als Buch zu lesen, sondern die Worte wirklich in den Mund zu nehmen und sie uns so anzueignen, dass wir sie nicht mehr vergessen können. Die in Deutschland kaum bekannte Praxis des Bibelrezitativs wird in Frankreich auf vielfältige Weise zur Bereicherung des eigenen geistlichen Lebens, aber auch in der Liturgie eingesetzt.  Persönlichkeit und Werk von Marcel Jousse werden aus der Perspektive der Philosophie, der Anthropologie, der Theologie und der Pastoral in zwei Vorträgen präsentiert. Anschließend ist Gelegenheit, ein kurzes Rezitativ zu erlernen und so den Advent mit einem geistlichen Impuls zu beginnen. (Johannes Bündgens, Clara-Elisabeth Vasseur) Samstag, 1. Dezember 2018 9.30 Uhr Begrüßung 9.45 Uhr Der Ansatz von Marcel Jousse SJ aus anthropologischer und philosophischer Sicht Clara-Elisabeth Vasseur, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie der Katholischen Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt, Doktorandin am Institut Catholique de Paris und an der KU 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Zur Rezeption der wissenschaftlichen Arbeiten von Marcel Jousse SJ in der Theologie damals und heute Dr. Johannes Bündgens, Weihbischof im Bistum Aachen 11.45 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen 12.30 Uhr Abschlussgebet mit Bibelrezitativ 13.00 Uhr Mittagessen Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 30. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme € 12,– (€ 6,–) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,-- (€ 47,--) Übernachtung (DZ/Frühst. € 43,-- (€ 37,--) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  und für Schüler. Eintrittskarten werden an der Tagungskasse verkauft.
Samstag, 24. November 2018

Anfänge des Menschen

Perspektiven aus Archäogenetik, Paläoanthropologie, Philosophie und Religionswissenschaft Beginn 9.15 Uhr Wie wurde der Mensch zu dem, was er heute ist? Und ab wann können wir überhaupt vom Menschen reden? Welche Rolle spielen dabei das Erbmaterial, die Kultur, die Vernunft und Sprache oder die Religion?    Solche Fragen tauchen immer wieder auf, werden aber selten in einen größeren Zusammenhang eingeordnet. Dabei bieten etwa Genetik, Kulturwissenschaft, Philosophie und Religionswissenschaft zahlreiche und auch neue Erkenntnisse. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen, so lautet das Ziel unserer Tagung „Anfänge des Menschen“. Der Plan für die Tagung ist entstanden im Gesprächskreis „Kirche und Wissenschaft“, der 1981 auf Anregung des früheren Wiener Kardinals Franz König (1905-2004) an der Katholischen Akademie Bayern gegründet wurde. Seither treffen sich zweimal im Jahr Naturwissenschaftler und Theologen bzw. Philosophen, um – auch unter Hinzuziehung junger Wissenschaftler – über aktuelle Fragen zu diskutieren. Von Zeit zu Zeit entstehen daraus öffentliche Veranstaltungen, so zuletzt im Jahr 2014 die viel beachtete Tagung „Formeln fürs Leben. Naturwissenschaftler im Dialog mit Theologen“. Samstag, 24. November 2018 9.15 Uhr Begrüßung 9.30 Uhr Die genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte Prof. Dr. Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte, Jena Nachfragen: Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, München 11.00 Uhr Kaffeepause 11.30 Uhr Die Rolle der Kultur in frühen Expansionen der Menschheit PD Dr. Miriam Haidle, Koordinatorin des Forschungsprojekts ROCEEH (The Role of Culture in Early Expansions of Humans), Tübingen/Frankfurt Nachfragen: Prof. Dr. Rupert Gebhard, Leitender Sammlungsdirektor der Archäologischen Staatssammlung, München 13.00 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Frühmenschliche Motivationssysteme Prof. Dr. Wolfgang Detel, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt/Main Nachfragen: Prof. Dr. Manfred Stöckler, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Bremen 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Homo religiosus – Wie die Evolution die Religiosität der Menschheit prägt(e) Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler, Antisemitismus-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart Nachfragen: Prof. Dr. Christian Kummer SJ, emeritierter Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie, München 17.30 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Dr. Ralf Geretshauser Organisation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 22. November 2018. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits  keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 20,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 10,–)  sind an der Tageskasse erhältlich.   Mittagessen Für € 14,– (ermäßigt € 9,–) können Sie in der Akademie  zu Mittag essen. Bitte unbedingt bei der Anmeldung angeben. Das Mittagessen ist leider ausgebucht! (Montag, 19.11.2018)   Übernachtung Außerdem besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–)  oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.
Donnerstag, 22. November 2018

Verleihung des Kardinal Wetter Preises an der Universität Passau

Preisträgerin ist Dr. des. Zsofia Schnelbach Friedrich Kardinal Wetter (Foto: Gerd Pfeiffer) war 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die er über alle die 25 Jahre unterstützte und förderte. Bei seinem Ausscheiden aus dem Amt des Erzbischofs im Jahr 2008 dankte ihm deshalb die Akademie durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises. Sie will damit neben der Fürsorge Kardinal Wetters für diese gesamtbayerische Institution vor allem auch seine Verdienste als Professor der Theologie und seinen erzbischöflichen Dienst an der Einheit in der Kirche in öffentlicher Erinnerung halten. So wird der Kardinal-Wetter-Preis seit 2008 jährlich für Dissertations- und Habilitationsarbeiten aus allen theologischen Disziplinen verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache gemeinsam durch die Akademie und abwechselnd die katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Institute der bayerischen staatlichen Universitäten und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Mit dem Kardinal-Wetter-Preis 2018 erfolgt die Verleihung bereits zum zweiten Mal  an der Universität Passau. Donnerstag, 22. November 2018 Ort: Universität Passau, Innstraße 40 Senatssaal des Nikolaklosters (Raum 403) 18.00 Uhr s.t. Die Katholische Akademie in Bayern und das Department für Katholische Theologie der Universität Passau laden herzlich ein zur öffentlichen Akademischen Feier anlässlich der Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2018     Professorin Dr. Sandra Huebenthal, Sprecherin des Departments für Katholische Theologie an der Universität Passau Begrüßung   Professorin Dr. Daniela Wawra, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der Universität Passau Grußwort   Professor Dr. Dr. Peter Fonk, Lehrstuhl für Theologische Ethik, Studiengangsleiter Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management, Leitung Institut Ethik WAW an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau Laudatio auf die Preisträgerin   Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2018 an Dr. des. Zsofia Schnelbach   Michael Zachmeier, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern, im Gespräch mit Dr. des. Zsofia Schnelbach über ihre Dissertation „Mein Kind ist den Weg schon gegangen – Bewältigung von stiller Geburt“     Musikalische Gestaltung: Margot Melissen (Gesang) Matthias Elender (Gitarre)   Stehempfang mit Buffet im Foyer vor dem Senatssaal   Veranstaltungsort Universität Passau Innstraße 40 Senatssaal des Nikolaklosters (Raum 403) Anmeldung Bitte bis spätestens Montag, 19. November 2018.
Donnerstag, 15. November 2018

Islam in Europa

Isolation oder Integration? Gehört der Islam zu Europa? Tagespolitik und öffentliche Medien geben vorwiegend polemische Antworten. Im Vordergrund stehen fundamentalistische Gruppen, Terrorismus, die Furcht vor Parallelgesellschaften und einer Überfremdung oder gar Aushöhlung der westlichen Lebenswelt. Die Schlagzeilen verstellen jedoch den Blick auf eine wesentlich differenziertere Situation, sowohl im Hinblick auf die vielfältige Gestalt des Islam als auch auf das Zusammenleben in der säkularisierten Gesellschaft Europas. Es erscheint ebenso wenig angebracht, muslimische Mitbürger unter Generalverdacht zu stellen, wie Reibungspunkte und Konflikte zu leugnen. Der Islam ist seit dem frühen Mittelalter mit der europäischen Geschichte verwoben und hat Spuren in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft und sozialen Strukturen hinterlassen, bevor er über Jahrhunderte hinweg zurückgedrängt wurde. Durch die seit den 1950er Jahren einsetzende Migration von Muslimen nimmt deren Bevölkerungsanteil in Europa aber wieder zu. Wie kann eine gemeinsame Zukunft gelingen, wenn es um die unverzichtbaren Fundamente Europas wie Demokratie, Trennung von Religion und Staat, religiöse Toleranz oder Gleichstellung von Mann und Frau geht? Die gemeinsame Veranstaltung von RENOVABIS, der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven und der Katholischen Akademie Bayern will im Dialog von Experten und Vertretern des Islam eine wissenschaftlich fundierte, sachliche Einschätzung der Wirklichkeit und der Zukunft des Islam in Europa versuchen. Donnerstag, 15. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.15 Uhr Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Armina Omerika, Juniorprofessorin für Ideengeschichte des Islam an der Universität Frankfurt am Main; Mitglied des Plenums der Deutschen Islam-Konferenz 2010-2012 Dr. Abdel-Hakim Ourghi, Abteilungsleiter am Institut für Islamische Religionspädagogik der Pädagogischen HochschuleFreiburg Dr. Andreas Renz, Fachreferent im Referat Ökumene und interreligiöser Dialog der Erzdiözese München und Freising Moderation: Prof. Dr. Michael Albus, Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven, München   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Christof Dahm, Renovabis Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: RENOVABIS. Das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 13. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft.
08.11.2018 – 09.11.2018

Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) und Bayern

Eine europäische Dimension Symposion in Regensburg „Der die Bahn eröffnet [...], dem bleibt höchster Ruhm.“ So würdigte König Ludwig I. von Bayern die Innovationsleistung von Johann Joachim Winckelmann, dem spiritus rector des Klassizismus. Winckelmanns Antikenbild revolutionierte das Geschichts- und Kunstverständnis des 18. Jahrhunderts und veränderte damit die europäische Geistes- und Kunstlandschaft nachhaltig.   Das interdisziplinäre Symposion in Regensburg beschäftigt sich mit dem bisher wenig erschlossenen Einfluss Winckelmanns in Bayern. Anlass ist die diesjährige Koinzidenz des 250. Todesjahres von Winckelmann (1717-1768) und des 150. Todesjahres von Ludwig I. (1786-1868). Die Vorträge untersuchen die Bedeutung Winckelmanns für die bayerische Kulturgeschichte aus landes-, kunst- und architekturhistorischer sowie archäologischer, literaturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive. Winckelmanns klassizistische Ästhetik und seine Maxime der edlen Einfalt und stillen Größe beeinflusste die Kunstpolitik Ludwigs I. grundlegend und prägte dessen Sammlungs- und Bautätigkeit in der Residenzstadt München. Regensburg erwies sich als schicksalsträchtiger Scheideweg im Leben Winckelmanns: Im Mai 1768 brach er seine Deutschlandtour in der Stadt des immerwährenden Reichstages ab, um nach Rom zurückzureisen. Am 8. Juni 1768 wurde er in Triest ausgeraubt und ermordet. (Dr. Susanne Biber und Dr. Edith Heindl) Tagung in Regensburg Donnerstag/Freitag, 8./9. November 2018 Donnerstag, 8. November 2018   Walhalla-Exkursion: Winckelmann, Klenze und die Walhalla Keynote: Dr. Margaretha Huber, Philosophin, München; anschl. Führungen mit Dr. Thorsten Marr, Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung, un Dipl.-Ing. Erhard Winklmann, Staatliches Bauamt Regensburg (max. je 25 Personen) 13.45 Uhr Abfahrt des Busses vor dem Südportal des Regensburger Doms   19.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter Eröffnung des Symposions Ort: Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg 19.15 Uhr Rezeption und Wirkung Winckelmanns in Europa. Eine Spurenlese Prof. Dr. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft Stendal/Berlin  Freitag, 9. November 2018 9.15 Uhr „Torniamo a Roma“ – Winckelmanns Scheideweg in Regensburg und Tod in Triest Dr. Edith Heindl, Kunsthistorikerin, Regensburg 9.45 Uhr Winckelmann als Vorbild für Ludwig I. und Leo von Klenze Dr. Florian Knauß, Leitender Direktor an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München 10.15 Uhr Diskussion und anschließende Kaffeepause 11.00 Uhr „Edle Einfalt“ bei Winckelmann, Jean Paul, Wackenroder und Siewerth Prof. Dr. Sigmund Bonk, Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus, Regensburg 11.30 Uhr Winckelmann und das kurfürstlich bayerische Generalmandat 1770: „Edle Simplizität“ wird behördlich verordnet Dr. Helmut Hess, Geschäftsführender Vorstand der Richard Stury Stiftung, München 12.00 Uhr Diskussion 12.30 Uhr Mittagspause   14.00 Uhr Ludovicianische Perspektiven auf Winckelmann – Medien der Erinnerung Prof. Dr. Hannelore Putz, Direktorin des Archivs des Bistums Passau 14.30 Uhr Winckelmann und die Antikenerwerbungen Ludwigs I. PD Dr. Mathias René Hofter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bayerische Geschichte der LMU München 15.00 Uhr Diskussion und anschließende Kaffeepause 15.45 Uhr Winckelmanns Beschreibungen des Laokoon und die Aktualität seiner Maxime ‚Edle Einfalt und stille Größe‘ Prof. Hermann Leber, Professor i. R. für Kunsterziehung an der Universität Regensburg 16.15 Uhr Winckelmann und die Klassische Moderne, ausgehend von den Hofgarten-Arkaden in München Dr. Susanne Biber, Kuratorin und Kunsthistorikerin, Regensburg 16.45 Uhr Diskussion 17.30 Uhr Ende des Symposions   Moderatoren: Prof. Dr. Albert Dietl, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid, Professor em. für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg Prof. Dr. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft Stendal/Berlin   Konzeption und Organisation: Dr. Susanne Biber Dr. Edith Heindl Prof. Dr. Sigmund Bonk Michael Zachmeier   Veranstalter und Förderer: Akademisches Forum Albertus Magnus Regensburg Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg Winckelmann-Gesellschaft e.V. in Stendal Regensburger Universitätsstiftung Pro Arte Katholische Akademie in Bayern KEB Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e.V. Anmeldung nur über Akademisches Forum Albertus Magnus Obermünsterplatz 7  93047 Regensburg Tel. 0941 / 597 - 1612 oder -1611 Fax 0941 / 597 - 1613 Mail: akademischesforum@bistum-regensburg.de Bitte schriftliche Anmeldung an obige Adresse  per Fax oder Mail. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung gesondert an: - Anmeldung zur Walhalla-Exkursion am 8. Nov. 2018 - Anmeldung zum Abendvortrag am 8. November 2018 im Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg - Anmeldung zur Tagung am 9. November 2018 im Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg Anmeldeschluss ist Dienstag, 6. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.  Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Exkursion zur Walhalla:  € 10,– Euro einschließlich Bustransfer.  Der Betrag ist im Bus zu entrichten. Übernachtung: Wir informieren Sie gerne bezüglich Übernachtungsmöglichkeiten in umliegenden Hotels.
Mittwoch, 07. November 2018

Der eigensinnige Freistaat. Bayern 1918-2018

„Bayern ist fortan ein Freistaat“, so verkündete Kurt Eisner am 8. November 1918 in München den revolutionären Namenswechsel. Einen Tag später rief Philipp Scheidemann in Berlin die Republik aus.   Die Geschichte Bayerns in den Jahren 1918 bis 2018 ist ein Januskopf. Nach 1918 blickt das Land unwillkürlich zurück – zunächst auf die verloren gegangene Monarchie, überhaupt die alten Zeiten. Dem folgt dann in der NS-Zeit der bewusste Schritt zurück, der Rückfall in eine Zeit der Gewalt und der Barbarei. Die Hitlerzeit endet im Chaos des Krieges mit den schwersten Zerstörungen und Verlusten des Landes.  Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt der Freistaat dann seine „zweite Fahrt“ auf. Er überwindet die äußeren und inneren Zerstörungen, er blickt nach vorn, nicht mehr zurück, und er wird in einem langsamen Prozess zu einem Gebilde, das wirtschaftlich erstarkt und sich politisch festigt – ein Beispiel dafür, wie es gelingen kann, Tradition und Fortschritt miteinander zu verbinden.   (Hans Maier) Mittwoch, 7. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der eigensinnige Freistaat. Bayern 1918 – 2018 Prof. Dr. Hans Maier, Professor em. für christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der LMU München, Staatsminister a.D. 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 6. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Montag, 05. November 2018

Das "Darknet"

Bedrohung unserer Zivilisation oder Tor zur Freiheit? Fünfter Digitaler Salon Über das sogenannte „Darknet“ hört und liest man viel. Doch die wenigsten wissen wohl genauer, was darin geschieht.   Es steht nämlich zunächst für einen digitalen Ort der Waffen- und Drogenbeschaffung, der Kriminalität und pädophiler Strukturen. Es ist ein Raum außerhalb des moralischen Konsenses der Gesellschaft, der unsere Zivilisation bedroht. Doch gegen diese Deutung stehen jene entgegengesetzten Meinungen, für die das Darknet ein Ort der politischen Freiheit und der bürgerlichen Selbstverteidigung ist. In einer Welt der Überwachung und der staatlichen Kontrolle biete es den Bürgern die Möglichkeit, sich der Observation zu entziehen. Der Fünfte Digitale Salon will diesem Spannungsfeld nachgehen und auch nach den rechtlichen Implikationen fragen, die das Darknet mit sich bringt.   Montag, 5. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 18.00 Uhr Begrüßung und Hinführung Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie Bayern Dr. Alexander Pschera, München 18.15 Uhr Digitale Selbstverteidigung: Wie politisch ist das Darknet? Stefan Mey, freier Journalist, Berlin. Autor von "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert, Verlag C.H. Beck 2018 Anschließend Diskussion 19.00 Uhr Rechtliche und ethische Herausforderungen bei der Strafverfolgung im Darknet Dr. Christian Rückert, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg Anschließend Diskussion 19.45 Uhr Pause 20.00 Uhr Die helle Seite im dunklen Netz – und was noch fehlt, damit das Darknet für die Masse attraktiv wird Daniel Moßbrucker, freier Journalist, Berlin Anschließend Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Konzeption und Moderation: Dr. Alexander Pschera, maisberger PR-Agentur für IT- und Technologiethemen, Unternehmenskommunikation und Strategieberatung (www.maisberger.de) Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 2. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
Donnerstag, 25. Oktober 2018

Der Dreißigjährige Krieg in Bayern

Nahperspektiven auf Alltag und Akteure Für das Heilige Römische Reich war kein Konflikt so einschneidend und in seinen Folgen für die Bevölkerung so verheerend wie der Dreißigjährige Krieg. Sein Wüten übertraf nach zeitlicher Dauer und Ausmaß der Zerstörungen alles zuvor Bekannte. So hat sich dieser Krieg tief in das deutsche Geschichtsbewusstsein eingegraben. Vor allem ist der Krieg im historischen Gedächtnis jener Regionen und Städte geblieben, die besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dort wird bis heute in Literatur, Brauchtum und Aufführungen an die Kriegsgeschehnisse und an deren Protagonisten erinnert. Auch die Frühneuzeitforschung beschäftigt sich gegenwärtig wieder verstärkt mit den Kriegserfahrungen der Jahre 1618 bis 1648. Das Interesse gilt dabei vor allem den immer noch zu wenig bekannten konkreten Auswirkungen des Krieges in den Städten und Landschaften. Es geht deshalb um Nahperspektiven auf den Alltag und die Akteure, auf die Seuchen- und Hungerkrisen, auf den Wettstreit um Ressourcen und ökonomische Vorteile. Über literarisch-historische Fallstudien soll so ein konkreteres Bild von der Lage Bayerns im Dreißigjährigen Krieg gezeichnet werden.   Donnerstag, 25. Oktober 2018   Gelegenheit zum Imbiss (eine Stunde vor Beginn) 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Der Dreißigjährige Krieg im Spiegel bayerischer Literatur Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, Universität Augsburg 16.00 Uhr Rückfragen (so nach jedem Referat) 16.15 Uhr Imbisspause 16.45 Uhr Alltag unter schwedischer Herrschaft in Bayern Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte, Universität Erlangen-Nürnberg 17.45 Uhr Pause 18.00 Uhr Die Schlacht von Nördlingen 1634 als Weichenstellung im Süden. Der Dreißigjährige Krieg als Schlachtenszenario? Dr. Wilfried Sponsel, Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger, Nördlingen 19.00 Uhr Abendessen – Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 24. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme € 14,– (€ 7,–) Abendessen € 14,– (€ 9,–) Das Abendessen ist leider bereits ausgebucht (19.10.2018). Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,-- (€ 47,--) Übernachtung (DZ/Frühst. € 43,-- (€ 37,--) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten  30. Lebensjahr und für Schüler.  
Samstag, 20. Oktober 2018

Kunst – Religion – Spiritualität

Von Schnittmengen und Abgrenzungen – Was ist „christliche Kunst“ heute? Gibt es (noch) so etwas wie „christliche Kunst“? Allzu leicht wird dieser Begriff auf Kunstwerke christlicher Thematik oder Kunst im kirchlichen Raum verengt. Aber sind nicht auch existenzielle Fragen nach Liebe und Leid, Tod und Leben ebenso Fragen der Religion wie der Kunst? Die gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, des Fachbereichs Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie der Katholischen Akademie in Bayern versucht eine Annäherung an die Frage, was „christliche Kunst“ heute ist oder sein kann. Nur im Dialog zwischen Kirche und Künstlerinnen oder Künstlern auf Augenhöhe kann Raum geschaffen werden für das fragile Zusammenspiel von Kunst, Religion und Spiritualität. Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising Dr. Florian Schuller, Katholische Akademie in Bayern Dr. Walter Zahner, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. Die DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. kann 2018 auf 125 Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Gegründet wurde der Verein als Antwort auf die Folgen von Aufklärung und Säkularisierung im Bereich der christlichen Kunsttradition mit Unterstützung der verfassten katholischen Laienschaft, dem heutigen Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Samstag, 20. Oktober 2018, 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr 9.30 Uhr Begrüßung 9.45 Uhr Impulsvortrag I Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim 10.15 Uhr Impulsvortrag II Hermann Glettler, Bischof von Innsbruck 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Podiumsdiskussion Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München Bischof Hermann Glettle Dr. Ulrike Lorenz Dr. Simone Schimpf, Direktorin des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt Dr. Claudia Schink, Künstlerin und Autorin, Berlin und Köln Dr. Walter Zahner Moderation: Vera Cornette (BR - Bayerischer Rundfunk) 12.30 Uhr Mittagessen 13.30 Uhr Ende der Tagung Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 18. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Teilnahme € 7,– (€ 3,50) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Wir bedanken uns für die Förderung durch den  Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. München.
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Heilige

Stars der Kirche oder verrückte Idealisten? Tagung in Ingolstadt Die Heiligenverehrung gehört zur Glaubenspraxis der katholischen Kirche. Zahlreiche Gedenktage im Laufe eines Kirchenjahres machen dies immer wieder deutlich. Wie und warum aber wird jemand als „heilig“ erklärt? Und welche Bedeutung könnten Heilige heutzutage im Leben der Christen haben? Einige Beispiele aus unserer jüngeren Vergangenheit wie Edith Stein, Oscar Romero – er wird am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heilig gesprochen – und Romano Guardini sollen davon Zeugnis geben. Denn Heilige gehören nicht der Vergangenheit an, sie sind Boten der Aktualität des Glaubens.  Unmittelbaren Anlass, sich diesen Fragen zu stellen, bietet allerdings die Neueröffnung des Seligsprechungsverfahrens für P. Jakob Rem SJ, dessen 400. Todestag am 12. Oktober 2018 sein wird, also nur wenige Tage vor unserer Veranstaltung. Im Nekrolog seines Ordens steht über ihn: Wir haben in diesem Jahr einen Mann verloren, der nach dem allgemeinen Ruf und Urteil als ein Heiliger bekannt war, ... ein Mann von höchster Tugend, der aber durch seine Bescheidenheit dieselbe so verhüllte, dass es den Anschein haben wird, wir führten zu wenig an, um den Ruf seiner Heiligkeit zu beweisen. Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Tagung in INGOLSTADT am Donnerstag, 18. Oktober 2018 18.00 Uhr Begrüßung und Einführung 18.15 Uhr Die Fraglichkeit des Heiligen Prof. Dr. Wolfgang Beinert, Professor em. für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg 19.00 Uhr San Romero de América – Märtyrer für Glaube und Gerechtigkeit Dr. Martin Maier SJ, Beauftragter für europäische Angelegenheiten  des Jesuitenordens in Brüssel 19.30 Uhr „Unerbittliches Licht“. Die Erfahrung des Heiligen bei Edith Stein und Romano Guardini Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Professorin em. für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden 20.00 Uhr P. Jakob Rem SJ – religiöser Erzieher und Marienverehrer Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Bischof von Eichstätt 20.30 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt Diözesanbildungswerk e.V. Veranstaltungsort Ingolstadt Canisiuskonvikt, Eck-Saal Ecke Konviktstraße 1/Bergbräustraße 3 Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 16. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und  Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
11.10.2018 – 13.10.2018

Irrationalität

Die andere Seite des Homo sapiens Philosophische Tage In Zeiten von „Fake News“, „alternativen Fakten“ und angesichts von Politik-Stilen, die den Rat von Experten geradezu mutwillig in den Wind schlagen, scheint Irrationalität Konjunktur zu haben. Sind das Bild vom Homo sapiens und der Glaube an den langfristigen Vormarsch der Vernunft also zu revidieren? Und wofür steht dieses schillernde Wort „irrational“ eigentlich? Für Widervernünftiges, in seinen Gründen und Folgen zu wenig Durchdachtes, so möchte man antworten – aber gibt es neben derlei „Irrationalem“ vielleicht auch „A-Rationales“, das sich dem Verstand entzieht und dennoch seine Berechtigung hat? Und wie hat das Wort „irrational“, das eigentlich aus der Mathematik stammt, überhaupt seine philosophische Karriere genommen? Das wird die Frage zum Auftakt der diesjährigen Philosophischen Tage sein. Am Freitag sollen dann drei Bereiche in den Blick kommen, in denen „Irrationalität“ eine größere Rolle zu spielen scheint, als bislang oft vermutet: Politik bzw. Gesellschaft, Wirtschaft und sogar die Wissenschaft. Am Samstag soll der Blick eher nach innen gehen: Ist „irrational“ in der Psychiatrie überhaupt eine hilfreiche Kategorie? Und können religiöse Überzeugungen irrational sein? Die Exkursion führt heuer ins Münchner Valentin-Musäum: Dessen Namensgeber hält uns durch seine zunächst irrational wirkenden Wortklaubereien ja einen sehr vernünftigen Spiegel vor… Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Donnerstag, 11. Oktober, bis Samstag, 13. Oktober 2018 Donnerstag, 11. Oktober 2018   18.00 Uhr Gelegenheit zum Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr   Einführung Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck   19.30 Uhr Eine kleine Geschichte der (Ir-)Rationalität Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl, emeritierter Professor für Philosophie an der LMU München   anschließend Diskussion (so auch nach den Vorträgen am Freitag) Freitag, 12. Oktober 2018   9.00 Uhr Gesungene Laudes 9.30 Uhr   Irrationalität in Politik und Gesellschaft Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der LMU München 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Irrationalität in der Wirtschaft Prof. Dr. Bernhard Herz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Irrationalität in der (Natur-)Wissenschaft? Prof. Dr. Harald Lesch, Professor für Astrophysik an der LMU und für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr Arbeitskreise ausgehend von Texten Arbeitskreis 1 mit Prof. Dr. Armin Nassehi Arbeitskreis 2 mit Prof. Dr. Bernhard Herz Arbeitskreis 3 mit Prof. Dr. Harald Lesch 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr   Exkursion: Valentin-Musäum (Im Tal 50) – Führung in zwei Gruppen Samstag, 13. Oktober 2018   9.00 Uhr Gesungene Laudes 9.30 Uhr   Irrationalität und psychische Erkrankungen Prof. Dr. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité, Berlin 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr   Irrationalität in Glaubensfragen Prof. Dr. Holm Tetens, emeritierter Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin danach Diskussion mit beiden Referenten 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Veranstaltung Leiter der Philosophischen Tage   Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck Organisation   Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 196,– (142,–) Gesamtarrangement DZ € 173,– (123,–) Das Gesamtarrangement beinhaltet Teilnahme, Übernachtungen Do bis Sa, Mahlzeiten von Do-Abend bis Sa-Mittag. Die Pausenverpflegung ist nicht inkludiert. Nur Teilnahme € 34,– (17,–) Einzelpreise: Teilnahme Donnerstagabend € 8,– (4,–) Teilnahme Freitag € 28,– (14,–) Teilnahme Samstagvormittag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Das Mittagessen am Freitag ist bereits ausgebucht. Abendessen € 14,– (9,–) Übernachtung EZ/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung DZ/Frühst. € 43,– (37,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. Oktober 2018. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto LIGA Bank, IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, SWIFT/BIC: GENODEF1M05 eingegangen ist. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Übernachtung Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel. ACHTUNG Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Zertifikat Die Teilnahme an den gesamten Philosophischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.
Dienstag, 09. Oktober 2018

Der Dreißigjährige Krieg

Warum er so lange dauerte, und wieso wir im 21. Jahrhundert mit der Wiederkehr von Kriegen dieser Art rechnen müssen Wie konnte ein Ereignis wie der Prager Fenstersturz, bei dem niemand zu Tode kam, zu einem Krieg führen, der ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland das Leben kostete? Warum endete der Krieg nicht mit der Niederlage der Böhmen in der Schlacht am Weißen Berg?   Es waren die Verschachtelung von vier Kriegsmotiven und deren Verbindung mit einer offenen Kriegsökonomie, die den Krieg nicht enden ließen. Da er auf dem Schlachtfeld nicht entschieden werden konnte, wurde er zu einem auf die Erschöpfung der Gegenseite abzielenden Ringen, das in der zweiten Kriegshälfte wesentlich als Ausplünderung der Bevölkerung und Verheerung des Landes geführt wurde.  In den vier Jahre währenden Verhandlungen von Münster und Osnabrück wurde schließlich nicht nur der Krieg beendet, sondern auch eine neue politische Ordnung geschaffen, die verhindern sollte, dass es in Europa je wieder zu einem solchen Krieg kommen würde. Gegenwärtig freilich sieht es so aus, als würden Kriege vom Typ „Dreißigjähriger Krieg“ in die politische Arena zurückkehren. Was heißt das für die Europäer, die im Augenblick noch Zuschauer dessen sind? Was können sie gegen diese Entwicklung tun? Was ist gemeint, wenn davon die Rede ist, der Nahe Osten brauche einen neuen „Westfälischen Frieden“? (Herfried Münkler) Dienstag, 9. Oktober 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der Dreißigjährige Krieg Warum er so lange dauerte, und wieso wir im 21. Jahrhundert mit der Wiederkehr von Kriegen dieser Art rechnen müssen Prof. Dr. Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin 20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 8. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und  Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Veranstaltungshinweis Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, wird von 15.00 bis 20.00 Uhr  eine Akademieveranstaltung stattfinden zum Thema „Der Dreißigjährige Krieg in Bayern. Nahperspektiven auf Alltag und Akteure“.
04.10.2018 – 19.12.2018

Ausstellung mit Werken von Christoph Brech - Rom im Auge des Pantheon

Fotoausstellung Fünf der ausgestellten Werke sind schon verkauft! Die Ausstellung in der Katholischen Akademie Bayern ist bis kurz vor Weihnachten zu sehen. Im Rahmen der Verabschiedung von Akademiedirektor Dr. Florians Schuller wurde unsere Ausstellung mit Fotografien von Christoph Brech eröffnet. Zu sehen sind Fotografien, die herausragende Kunstwerke Roms in einer sehr speziellen Perspektive zeigen.Die fünf der ausgestellten Bilder von Christoph Brech sind bereits verkauft. Das berichtete der Künstler bei einer Führung. Die Einführung hielt am Abend des 2. Oktobers 2018 der lange in Rom an den Vatikanischen Museen wirkende Professor Arnold Nesselrath.In der kommenden Ausgabe unserer Zeitschrift "zur debatte" wird das Referat zusammen mit den anderen Texten des Abends dokumentiert. Seit seinem Villa Massimo-Stipendium 2006/07 beschäftigt sich Christoph Brech mit Rom. in vielen Fotografien und acht Video-Filmen gelingt es dem Münchner Künstler, die Stadt aus seiner ganz eigenen Perspektive zu zeigen. Christoph Brech wurde 1964 geboren. Nach einer abgeschlossenen Gärtnerlehre studierte er Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine Werke werden international ausgestellt, u.a. im Centre Pompidou in Metz (2019), im Fine Arts Museum in Riga (2016), im Contemporary Art Space in Osaka (2013) und im Museum of Fine Arts in Boston (2010).  In München stellte Brech 2016 seine Filme und Installationen im Bayerischen Nationalmuseum in den Dialog mit Werken des Mittelalters.2016 und 2018 begleitete Brech Maestro Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester auf deren Europa- und USA-Tournee.Brechs Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Kunstpreis 2018, verliehen durch die Akademie der Künste Berlin. Die Ausstellung ist zu sehen vom 4. Oktober bis 19. Dezember 2018 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. 
Dienstag, 02. Oktober 2018

Demütiges Selbstbewusstsein

Zum Abschied von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller Die Trends gehen in ganz unterschiedliche Richtungen. Einerseits nimmt Individualisierung zu, jeder will authentisch sein, eindeutig, unverwechselbar. Andererseits scheint Vielseitigkeit zu schwinden, auch kulturelle, religiöse, gesellschaftliche; alles werde immer gleicher. „Die Vereindeutigung der Welt“, hat es jemand genannt. Und die Bereitschaft, Vielfalt zu akzeptieren, gerade auch außerhalb der eigenen Gruppe, vielleicht sogar selber bewusst anders zu sein, erfordert starke geistige Kraft.   Christen, wie könnte es anders sein, erfahren die gleichen Spannungen, nämlich Identität zu wahren, nach außen offen zu vertreten, nach innen zu begründen, kurz: diskursfähig zu bleiben, aber dabei gleichzeitig auch eigene Schwierigkeiten und Brüche nicht zu verdrängen. Einer katholischen Akademie kommt diese Herausforderung in besonderem Maße zu. So bietet sich an, dieses Thema an einem Schnittpunkt ihrer Jahre einmal direkt anzugehen.   Dienstag, 2. Oktober 2018 18.00 Uhr Begrüßung durch die Akademieleitung 18.20 Uhr Konkret und beherzt: die Freude am demütigen Selbstbewusstsein entdecken! Ein freundschaftlicher Zuruf von außen Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur der ZEIT 18.40 Uhr Zwischen Kontinuitäten und Brüchen. Gedanken zu römischen Arbeiten von Christoph Brech Prof. Dr. Arnold Nesselrath, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin 19.00 Uhr Grußwort Reinhard Kardinal Marx, Protektor der Katholischen Akademie Bayern 19.20 Uhr Rückblick und Dank Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor   Imbiss Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte bis spätestens Dienstag, 25. September 2018. Keine Antwort gilt als Absage. Die Teilnahme ist kostenlos. Übernachtung Gäste von auswärts können zum Vorzugspreis von € 55,- (EZ) bzw. € 86,- (DZ) inklusive Frühstück im Haus übernachten. Ausstellung Rom - im Auge des Pantheon. Werke von Christoph Brech Dauer der Ausstellung: 4. Oktober bis 19. Dezember 2018
Montag, 01. Oktober 2018

Gedenkgottesdienst Romano Guardini

Gedenkgottesdienst anlässlich des 50. Todestages von Romano Guardini mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx um 18.00 Uhr in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig Anlässlich des 50. Todestages von  Romano Guardini (17. Februar 1885 bis 1. Oktober 1968) lädt die Katholische Akademie in Bayern ein zu einem Gedenkgottesdienst am Montag, 1. Oktober 2018, 18.00 Uhr, in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig, Ludwigstraße 22. Hauptzelebrant und Prediger ist der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx. Der Kirchenchor von St. Ludwig und Stephan Heuberger (Orgel) übernehmen die musikalische Gestaltung. Bei der Gestaltung des Gottesdienstes wirken  Schülerinnen und Schüler der Katholischen  Romano-Guardini-Fachoberschule der Stiftung  Katholischer Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern mit.
Freitag, 28. September 2018

Gute Wahl. 50 Jahre gewählte Pfarrgemeinderäte in Bayern

50 Jahre gewählte Pfarrgemeinderäte in Bayern Inzwischen sind sie selbstverständlich geworden – dabei gibt es sie erst seit genau 50 Jahren: gewählte Pfarrgemeinderäte in der katholischen Kirche in Bayern. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte den besonderen Stellenwert des Laienapostolats betont und dessen Tätigkeitsfelder neu herausgestellt: die Verkündigung des Evangeliums sowie den Einsatz für die kirchliche Gemeinschaft, für den Nächsten und die Welt.   Allerdings musste man damit 1968 nicht bei null starten; denn bereits in seiner Enzyklika „Ubi arcano Dei“ vom 23. Dezember 1922 hatte Papst Pius XI. die „Katholische Aktion“ initiiert und zu jenen Aufgaben ermutigt, zu denen alle Gläubigen aufgrund von Taufe und Firmung berufen sind. Das 50-jährige Jubiläum bietet für das Landeskomitee in Kooperation mit der Akademie den Anlass für diesen Studientag. Dass seit 1968 alle vier Jahre durch Katholikinnen und Katholiken etwa 30.000 Mitglieder in Pfarrgemeinderäte gewählt werden, ist bestimmt eine gute Wahl und macht dankbar. Gleichzeitig wird aber auch ein ehrlicher, selbstkritischer Blick nötig: Kann ein solches Gremium auch in Zukunft sowohl die Interessen der Gläubigen artikulieren wie das ehrenamtliche Engagement bündeln? Und welche konkrete Form sollte es haben, gerade in Zeiten eines radikalen Wandels kirchlicher Strukturen und der kulturell-geistigen Herausforderungen, auf die die Kirche Antwort geben muss? Spannende Fragen! Wir hoffen auf intensive Gespräche. Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Joachim Unterländer (MdL), Vorsitzender Landeskomitee der Katholiken in Bayern Freitag, 28. September 2018, 14.30 bis 19.15 Uhr   Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung Msgr. Dr. Florian Schuller Joachim Unterländer, MdL 14.45 Uhr Wissenschaftliche Impulse Prof. Dr. Dr. Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der LMU München Prof. Dr. Sabine Bieberstein, Professorin für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 15.45 Uhr Diskussion in Gruppen (Murmelrunden) zu folgenden Fragestellungen: 1. Inwieweit stimmt der von der Wissenschaft gesetzte Rahmen mit meiner Wirklichkeit überein? 2. Erreichen wir möglichst alle Gläubigen, auch Distanzierte? 3. Sind wir uns selbst genug? Wo und wie muss sich die Kirche ändern? 4 Wie können wir zur Veränderung der Gesellschaft im Sinn biblisch-christlicher Grundlagen beitragen? 5. Welche Zukunft hat der Pfarrgemeinderat in der jetzigen oder in einer anderen Form? Die Moderationen und Impulse für die Gruppen übernehmen Vertretungen aus den sieben bayerischen Diözesen. 16.45 Uhr Imbisspause 17.30 Uhr Podiumsdiskussion unter Einbezug des Plenums Mitwirkende:   Zeitzeugen Prof. Dr. Alois Baumgartner, Ehemaliger Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising Hildegard Leonhardt, Ehemalige Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese Bamberg und Mitglied der Würzburger Synode (1971-1975)   Jugend Eva Jelen, Landesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern Dr. Stephanie von Luttitz, Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising 19.00 Uhr Abschluss mit Bekanntgabe wichtiger Grundpositionen (Joachim Unterländer, MdL) 19.15 Uhr Abendessen und Ausklang   Organisation: Dr. Karl Eder, Geschäftsführer Landeskomitee der Katholiken in Bayern Stephan Höpfinger, Studienleiter Katholische Akademie Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten um Anmeldung an die Katholische Akademie in Bayern.  Anmeldeschluss ist Mittwoch, 26. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an diesem Studientag ist ausnahmsweise kostenlos. Übernachtung Da alle Zimmer von 27. bis 29. September belegt sind,  gibt es in der Akademie leider keine Übernachtungsmöglichkeit. Hinweis des Landeskomitees: Bei dieser Veranstaltung werden vom Landeskomitee für die eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fotos erstellt.  Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden erklären, dass diese Fotos vom Landeskomitee in verschiedenen Medien, vor allem im Internet und in der Zeitschrift Gemeinde creativ, verwendet werden können.  Auf Nachfrage geben wir einzelne Bilder auch an Presseagenturen weiter. Falls Sie selbst Fotos von der Veranstaltung digital erstellen möchten, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie ohne Einwilligung der auf den jeweiligen Bildern abgebildeten Personen deren Rechte am eigenen Bild verletzen könnten.  
Dienstag, 25. September 2018

Theologisches Terzett

„Theologisches Terzett“ – natürlich klingt das nach dem berühmten „Literarischen Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und einem jeweils wechselnden Literaturkritiker. Die Parallelen bleiben sicher unübersehbar, jedoch sind Unterschiede vorhanden: es gibt nur drei Diskutanten, es werden (voraussichtlich) nur lesenswerte Bücher vorgestellt, und – dies wahrscheinlich der größte Unterschied – die Redeanteile werden in etwa gleich verteilt sein.   Mit dem „Theologischen Terzett“ eröffnen wir ein neues Format, das die Möglichkeit bietet, sich interessante theologische Bücher präsentieren zu lassen und in der Diskussion des Terzetts zu erfahren, was die theologische Welt jeweils aktuell umtreibt (beziehungsweise „im Innersten zusammenhält“). Wir freuen uns sehr, dass wir als fest installierte „Anker“ des Terzetts Annette Schavan und Jan-Heiner Tück gewinnen konnten, die zweimal jährlich das „Theologische Terzett“ moderieren und sich jeweils eine dritte Person als Gast einladen werden.  Die Bücher werden von den drei Diskutanten eingebracht und können an diesem Abend auch an einem Büchertisch erworben werden.  Herzliche Einladung! Dienstag, 25. September 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Dr. Florian Schuller, München   Vorstellung und Diskussion folgender Bücher: Bruno Latour, Jubilieren. Über religiöse Rede Mario Perniola Vom katholischen Fühlen Heiner Wilmer, Hunger nach Freiheit. Mose – Wüstenlektionen zum Aufbrechen 20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Dr. Astrid Schilling Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 24. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Tageskasse verkauft. Die Bücher zum „Theologischen Terzett“ Bruno Latour,  Jubilieren. Über religiöse Rede Berlin: Suhrkamp 2016, 247 S. € 16,– Mario Perniola,  Vom katholischen Fühlen (Originaltitel: Del Sentire Cattolico. Aus dem Italienischen von Sabine Schneider) Berlin: Matthes & Seitz 2013, 183 S. € 26,90 Heiner Wilmer,  Hunger nach Freiheit. Mose – Wüstenlektionen zum Aufbrechen Freiburg: Herder 2018, 224 S. € 20,–
Freitag, 21. September 2018

Altschwabinger Sommerausklang

Fest in Haus und Park Suresnes Unser traditionelles Fest am Freitag vor der Wiesn! ab 14.30 Uhr Saal: Getränke, kalte Speisen   Schloss Suresnes: Kaffee, Kuchen, Prosecco, Eis   Park: Kletterturm Hüpfburg Gipsmasken basteln und Malen an Holzstaffeleien ab 15.30 Uhr Ponyreiten und Streichelzoo   Die „Blaskapelle Maisach“ spielt auf 16.00 Uhr und 17.30 Uhr Kasperls Spuikastl im Viereckhof 16.30 Uhr und 18.00 Uhr Führung durch das Schloss Suresnes ab 17.00 Uhr Saal: Eröffnung des Buffets mit warmen Speisen 17.00 Uhr Akrobatikgruppe des Gymnasiums Bruckmühl: „Farben des Gleichgewichts“ ab 18.30 Uhr Kaffeehausmusik im Schloss Suresnes 20.30 Uhr Abschluss-Serenade Veranstalter Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Tel. 089 – 38 10 20 Eingang: beim Schwabinger Maibaum, Gunezrainerstraße Eintrittspreise Erwachsene € 5,- Kinder 6 bis 14 Jahre € 2,- Kinder unter 6 Jahren sind frei.
Donnerstag, 13. September 2018

Helfen Spenden, die Armut zu bekämpfen?

70 Jahre Adventskalender der Süddeutschen Zeitung 70 Jahre Adventskalender der Süddeutschen Zeitung In Afrika verhungern Kinder, im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge, aber Armut gibt es auch mitten in unserer Wohlstandsgesellschaft. Es ist nicht sinnvoll, absolute und relative Armut gegeneinander auszuspielen. Doch was ist konkret zu tun gegen die Armut? Natürlich ist die Politik zum Handeln aufgefordert, aber auch jeder Einzelne kann helfen.   Ein Musterbeispiel für eine Hilfsaktion ist der „Adventskalender für gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung, der in diesem Jahr zum 70. Mal zu Spenden aufrufen wird. Seit 1949 haben die SZ-Leser mit insgesamt mehr als 150 Millionen Euro dazu beigetragen, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Die Hilfe greift dort, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht: Krankheit, Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit haben auch heute noch oft Armut zur Folge. In Zusammenarbeit mit mehr als 200 sozialen Diensten und Einrichtungen in München und der Region lindert das Leser-Hilfswerk nicht nur individuelle Notlagen, sondern ermöglicht auch wichtige Unterstützungsangebote und Projekte für Bedürftige. Im Christentum spielt die „Option für die Armen“ eine zentrale Rolle. Hier treffen sich die Anliegen des SZ-Adventskalenders und einer kirchlichen Akademie. So hatte die Idee zu dieser Veranstaltung auch der jäh verstorbene SZ-Lokalchef Christian Krügel, der nicht nur Vorsitzender des Adventskalenders war, sondern auch Mitglied im Allgemeinen Rat der Katholischen Akademie. Seinem Andenken ist der Abend nun gewidmet. Dr. Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Donnerstag, 13. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Dr. Karl Ulrich 19.15 Uhr Fünf Thesen zur Familienarmut Prof. Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI), München 19.30 Uhr Fünf Thesen zur Altersarmut Prof. Dr. Irene Götz, Professorin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.45 Uhr Diskussion mit den beiden Referentinnen und Oberbürgermeister Dieter Reiter, München Moderation: Nina Bovensiepen, Ressortleiterin München, Region und Bayern bei der Süddeutschen Zeitung 20.30 Uhr Empfang auf Einladung des Süddeutschen Verlags Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Süddeutscher Verlag Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende  bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  werden an der Abendkasse verkauft.  Der gesamte Erlös geht an den „Adventskalender für gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung.
Montag, 10. September 2018

Hans Pleschinski

Themenreihe „Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding“ Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding Geschichte ist für mich etwas sehr Lebendiges. Es gibt für mich keine Geschichte, sondern nur abwesende Gegenwart. Es gibt auch keine Toten für mich, sondern nur abwesende Lebende, die in das Gesamtspektakel unseres Lebens wieder zurückführen. (Hans Pleschinski) Noch vor einigen Wochen würdigte eine hochkarätig besetzte Tagung in München das vielfach preisgekrönte Werk des 1957 in Celle geborenen Erzählers, Essayisten, Übersetzers und Herausgebers Hans Pleschinski. Dem Debütroman von 1984 Gabi Lenz. Werden und Wollen, einer Satire auf die Mechanismen des Literaturbetriebs, folgten rasch zahlreiche Romane, zuletzt die beiden großen auf authentischen Geschehnissen basierenden Romanbiografien über Thomas Mann, (Königsallee, 2013) und Gerhard Hauptmann (Wiesenstein, 2018). Außerdem übersetzte Pleschinski eine Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen und Das Geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ. Da wundert es nicht, dass zu den vielen nationalen Ehrungen auch internationale Auszeichnungen folgten, wie jene zum Chevalier dans l‘ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Besser hätte Albert von Schirnding nicht den letzten Abend seiner Literatur-Reihe Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding besetzen können. Seine Einführungen und Gespräche seit Herbst 2004 mit insgesamt 25 Schriftstellerinnen und Schriftstellern wurden Zeugnis einer in dieser Qualität nur selten anzutreffenden, unstillbaren Neugier für alles, was Kultur und vor allem Literatur betrifft. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Montag, 10. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   Hans Pleschinski zu Gast bei Albert von Schirnding Lesung und Gespräch Musik: Hugo Siegmeth (Bassklarinette, Tenor- und Sopransaxophon) 20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 7. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Montag, 03. September 2018

Religionsfreiheit heute in Europa – kostbarer denn je

Mit der wachsenden kulturellen, religiösen, ethnischen und sozialen Diversität innerhalb der derzeitigen europäischen Gesellschaft bleibt die Frage des Schutzes von Religionsfreiheit und Weltanschauung wichtiger denn je.   Die Debatte ist sehr lebhaft: Mit dem Argument, dass es aufgrund der per Verfassung garantierten Freiheiten keines speziellen Schutzes der Religionsfreiheit bedürfe, plädieren immer mehr Stimmen dafür, diesen besonderen Schutz aufzugeben. Andere hingegen würden es begrüßen, wenn sich auch neu entstandene Religionsgemeinschaften auf denselben verfassungsmäßig garantierten Schutz berufen könnten, der den traditionellen Religionen gewährt wird. So bleibt es weitgehend der Justiz überlassen, von Fall zu Fall über den Schutz der Religionsfreiheit zu entscheiden. Anhand konkreter Beispiele werde ich mich im Vortrag auf zwei Themen konzentrieren: Zum einen geht es um die Beobachtung, dass das Fallrecht sehr uneinig ist im Hinblick auf den Umfang des Schutzes, der in Glaubensfragen zu gewähren ist. Zum anderen wird, gestützt auf empirische Forschungen, aufgezeigt, dass religiöse Identität eine sehr spezielle Bedeutung für manche Minderheiten hat und von dem Willen begleitet wird, als Gläubige am aktuellen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Oft ergeben sich daraus Dilemmata, die selten in der Öffentlichkeit diskutiert oder systematisch untersucht werden. (Marie-Claire Foblets) Montag, 3. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann, Professor für Kirchenrecht an der LMU München 19.15 Uhr   Religionsfreiheit heute in Europa – kostbarer denn je Prof. Dr. Marie-Claire Foblets, Leiterin der Abteilung für „Anthropologie und Recht“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale), Honorarprofessorin für Recht und Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 20.15 Uhr Imbisspause   anschließend Diskussion mit der Referentin 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann Organisation: Stephan Höpfinger In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kirchenrecht (Prof. Berkmann) an der LMU München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 31. August 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–)  oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–)  pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Dienstag, 10. Juli 2018

YOUNG PROFESSIONALS: Bewegende Bilder

Filmgespräche mit Gästen Bewegte Bilder, die bewegen - Sterbehilfe bei Schwerstkranken Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt).   18.00 Uhr Film: „Das Meer in mir“ (2004, 125 min.)   Gesprächsgast: PD Dr. Marcus Schlemmer, Palliativmediziner am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 9. Juli 2018. Eintritt frei
Dienstag, 03. Juli 2018

Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel

Abendvortrag Prof. Dr. Dieter Lüst, München Gibt es eine Weltformel, mit der wir das Verhalten aller Dinge einheitlich beschreiben können? Was können wir über Paralleluniversen erfahren? Das Standardmodell der Elementarteilchenphysik und das Modell des expandierenden Universums lassen die großen Fragen offen: Wie sieht eine Vereinigung aller Teilchen und Kräfte aus? Was geschah während des Urknalls? Die modernen Stringtheorien, die die kleinsten Materieteilchen in für uns nicht zu beobachtende Fäden, die Strings, auflösen, liefern neue Hypothesen über die Entstehung von Raum und Zeit: Gibt es nur ein Universum, oder entstehen und existieren viele nebeneinander? Leben wir also in einem Multiversum? Wenn ja, was können wir über die Paralleluniversen überhaupt erfahren? Und: Lässt sich das Verhalten aller Dinge einheitlich beschreiben – etwa in einer Weltformel? Diese Fragen und mögliche Antworten werden im Vortrag mit zahlreichen Illustrationen behandelt werden. Dieter Lüst Dienstag, 3. Juli 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel Prof. Dr. Dieter Lüst, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in München 20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Gespräch mit dem Referenten 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Montag, 2. Juli 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Freitag, 29. Juni 2018

Faust vor Goethe

Sommernacht der Künste 2018 im Rahmen des Faust-Festivals München Freitag, 29. Juni 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 18.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller 18.10 Uhr Das Spiel vom Dr. Faust Oder: Das Böse sitzt auf einem Baum Puppenspiel von und mit Kasperls Spuikastl (Traudl und Peter Schröder) 19.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss 20.15 Uhr Vorfaust. Aus dem Vorleben einer Ausnahmegestalt Eine szenische Präsentation für Streichquartett und Sprechquartett Musikalische Werke von Anton Webern und Tobias PM Schneid Leopold Mozart Quartett (Mariko Umae, Živa Ciglenečki, Christian Döring, Johannes Gutfleisch) sowie Studierende des Lehrstuhls für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters der Universität Augsburg unter Leitung von Dr. Klaus Vogelgsang Regie: Mathias Hannus   ab 21.30 Uhr Ausklang im Park Organisation: Sophia Haggenmüller Michael Zachmeier   Eine Veranstaltung im Rahmen des Faust-Festivals München Zum Thema Der Doktor Faustus hat Generationen von Künstlern weit vor und weit nach Goethe inspiriert. Sein Erkenntnisstreben und der urmenschliche Machttrieb, die Überhöhung des eigenen Ich und die Kraft eines überwältigenden Eros haben in unterschiedlicher Melange und Zuspitzung die ursprüngliche Sagengestalt immer neu gedeutet; dem fügt der Teufelspakt den Schauder des Unheimlichen und abgründig Bösen hinzu. Wir zeigen zum einen „Das Spiel vom Dr. Faust“, ein Puppenspiel für Erwachsene frei nach Karl Simrock, dem Ulmer Puppenspiel und Goethes Urfaust. Zum anderen erleben die Besucher eine Uraufführung, bei der verschiedene Materialien zum Fauststoff unter dem Titel „Vorfaust. Aus dem Vorleben einer Ausnahmegestalt“ zu einer literarisch-musikalischen Collage verbunden werden. Diese besteht nicht nur aus der ältesten Quelle zum Thema, der Faust selbst zugeschriebenen Zauberbuchreihe „Höllenzwang“, sondern auch der später als „Volksbuch“ bezeichneten, von Johann Spies veröffentlichten „Historia von D. Johann Fausten“, archivalischen Zeugnissen sowie Musik von Anton Webern und Tobias PM Schneid. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 27. Juni 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 25,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 13,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. TMP_IMPORT
Donnerstag, 28. Juni 2018

"Alle Oper ist Orpheus"

„L‘Orfeo“ von Monteverdi im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth "L'Orfeo" im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth „Alle Oper ist Orpheus“ (Theodor W. Adorno) Jedem „Neuanfang“ wohnt ein Zauber inne: am 12. April 2018 wurde das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das seit Juni 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, nach knapp sechsjähriger Renovierung feierlich wiedereröffnet. Es ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand und zählt zu den schönsten Barocktheatern Europas. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt es sogar als weltweit einzigartig. Das Haus wird zwar auch als Museum präsentiert, bleibt aber weiterhin ein lebendiger Aufführungsort des Musiktheaters. Auch die Akustik ist wie bei der Errichtung des Hauses im Jahr 1748 erlebbar. Grund genug, diesen Neuanfang mit einer Tagung in Bayreuth zu einem musikalischen Werk zu begehen, das ebenfalls einen Anfang darstellt: „L‘Orfeo“ (1607) des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) kann als die allererste Oper überhaupt gelten; bis dahin war das Genre „Oper“ erst in seiner Entstehungs- und Entwicklungsphase. Nach einem ersten Einblick in das frisch renovierte Opernhaus anhand einer Führung werden wir uns dem Orpheus-Thema unter der inhaltlichen religiös-mythologischen sowie aus der musikgeschichtlichen Perspektive nähern und schließlich dem „Orfeo“ selbst lauschen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Tagesveranstaltung in Bayreuth 13.30 Uhr Führung/Multimediashow im renovierten Markgräflichen Opernhaus Bayreuth 14.45 Uhr Begrüßung im Iwalewa-Haus, Wölfelstr. 2 15.00 Uhr Orpheus und Christus. Antike Mythen in der europäischen Religionsgeschichte Prof. Dr. Ulrich Berner, Bayreuth 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr „Zu deinem Klang werden die Sterne tanzen…“ Claudio Monteverdis „Orfeo“ und die Geburt einer neuen dramatischen Ausdruckskunst PD Dr. Ulrike Kienzle, Frankfurt 17.00 bis ca. 17.30 Uhr Rückfragen und Diskussion   Abendessen nach freier Wahl in Bayreuth 19.30 Uhr „L’Orfeo“ im Markgräflichen Opernhaus Opernaufführung Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt und im Landkreis Bayreuth e.V. (KEB Bayreuth) Organisation Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Dr. Wolfgang Stahl, KEB Bayreuth Tagungsort Iwalewa-Haus Bayreuth, Wölfelstr. 2 Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 30. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Busangebot Für Interessenten aus München und Umgebung bieten wir  einen Bustransfer nach Bayreuth und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23,  um 9.00 Uhr,  Rückkehr in München gegen 0.15 Uhr. Kosten Teilnahme ohne Opernbesuch € 25,– Opernkarte (je nach Kategorie) € 95,–/78,–/65,– Bustransfer € 30,– Die Opernkarten werden in jeder Kategorie in der Reihenfolge  des Eingangs der Anmeldungen vergeben.
Dienstag, 26. Juni 2018

Ist Sokrates schuldig?

Öffentlicher Abendvortrag Prof. Dr. Katja Vogt, New York, im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Sokrates ist schuldig im Sinne der Anklage?! Sokrates spielt eine entscheidende Rolle in der Philosophiegeschichte. Vielleicht neigen wir deshalb zu dem Gedanken, dass er zu Unrecht verurteilt wurde. Allerdings war Sokrates vermutlich schuldig im Sinne der Anklage: Er hat das getan, dessen er beschuldigt wurde. Heißt das, dass er Unrecht getan hat? Für Platon ist der Fall Sokrates Anlass, über Dissens nachzudenken: Auch nach der Gerichtsverhandlung – und bis heute – kann man sich darüber streiten, ob Sokrates schuldig war. Der Vortrag skizziert Platons Analyse. In seinem Dialog Euthyphron zeigt er, warum wir uns uneinig darüber sein können, ob Sokrates schuldig ist, selbst wenn wir uns einig darüber sind, was er getan hat. Damit liefert Platon einen Beitrag zum Verständnis von Dissens in Wertfragen, der bis heute in der Ethik diskutiert wird. Katja Vogt Der öffentliche Abendvortrag von Frau Professorin Vogt findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Jesuiten-Hochschule für Philosophie München angeboten wird.   Dienstag, 26. Juni 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern   Einführung Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ, Vizepräsident der Hochschule für Philosophie,München 19.15 Uhr Ist Sokrates schuldig? Prof. Dr. Katja Maria Vogt, Columbia University, New York 20.00 Uhr Diskussion mit der Referentin, Prof. Dr. Monika Betzler, LMU, und Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ Moderation: Dr. Ludwig Jaskolla, Hochschule für Philosophie 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Jesuiten-Hochschule für Philosophie, München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 25. Juni 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der  Abendkasse erhältlich.  Für Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr  ist die Teilnahme kostenlos. Der Verein der "Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern e.V." unterstützt den Meisterkurs  finanziell.
Dienstag, 26. Juni 2018

Bewegende Bilder. Filmgespräche mit Gästen

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Film: "Zoomania" Dienstag, 26. Juni 2018 18.00 Uhr Film: „Zoomania“ (2016, 104 min.)     Gesprächsgast: Prof. Michael Coldewey, Lehrstuhl VFX (Visual Effects), HFF München   ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung   Eintritt frei   Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A., AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Fünf Abende: Jeweils dienstags, 18.00 Uhr 24. April 2018 „Children of Men“ 8. Mai 2018 „Disconnect“ 5. Juni 2018 „Der neunte Tag“ 26. Juni 2018 „Zoomania“ 10. Juli 2018 „Das Meer in mir“ Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 25. Juni 2018. Eintritt frei TMP_IMPORT
Montag, 25. Juni 2018

Hanns Zischler

Abendveranstaltung in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" Montag, 25. Juni 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller     Hanns Zischler zu Gast bei Albert von Schirnding Lesung und Gespräch     Musik: Martin Rasch (Flügel)   20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Zum Thema Keiner ist verwaist, der die Sprache als Haus begreift, in dem wir wohnen. (Hanns Zischler) Den Wunsch seiner Mutter, Pfarrer zu werden, hatte Hanns Zischler nicht erfüllen können. Statt dessen bewegte und bewegt sich sein Leben ungewöhnlich facettenreich um die beiden Pole Film und Literatur. Mit über 200 Film- und Fernsehrollen wurde er ein national und international renommierter Filmschauspieler. Darüber hinaus arbeitete der ewige Dilettant, wie er sich selbst einmal nannte, aber auch als Regisseur, als Dramaturg an der Berliner Schaubühne, als Hörspiel- und Hörbuchsprecher und als Fotograf. Ebenso bemerkenswert vielschichtig ist sein literarisches Schaffen. Hanns Zischler übersetzte u.a. den Philosophen Jacques Derrida, schrieb Filmkritiken, Zeitschriftenartikel und literarische Essays. Er ist Mitbegründer der poetisch-philosophischen Berliner Kleinverlage Alphaeus und Merve. 1996 erschien mit Kafka geht ins Kino – mittlerweile in neun Sprachen übersetzt – sein zum Klassiker gewordenes Werk. Es belegt akribisch, wie der Stummfilm Kafkas Opus beeinflusste. Zu seinen jüngsten Publikationen zählen Berlin ist zu groß für Berlin und das literarische Kleinod: die Erzählung Das Mädchen mit den Orangenpapieren. Seiner fränkischen Heimat widmete der seit vielen Jahren in Berlin lebende Autor und Schauspieler mit Die Fränkische Alb. Die schönste Mondlandschaft, die man sich denken kann, einen wunderbar poetischen Essay. Für sein literarisches Werk erhielt Hanns Zischler unter anderem den Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Heinrich-Mann-Preis und den Preis der Literaturhäuser. Die Mainzer Akademie der Wissenschaften und Literatur wählte ihn 2012 zu ihrem Mitglied. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 21. Juni 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
22.06.2018 – 23.06.2018

Konfessioneller Religionsunterricht: wichtiger denn je?

Tagung in TUTZING in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing Anmeldung nur über die Evangelische Akademie Tutzing www.ev-akademie-tutzing.de Freitag, 22. Juni 2018 ab 12.00 Uhr Anreise 13.30 Uhr Beginn der Tagung mit Kaffee/Tee und Gebäck   14.15 Uhr Einführung Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin, Katholische Akademie in Bayern 14.30 Uhr Gehört der Religionsunterricht zur Allgemeinbildung? Josef Kraus, ehem. Schulleiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg bei Landshut, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht. Ein Modell aus der Religionspädagogik Prof. Dr. Konstantin Lindner, Lehrstuhl für Katholische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg, Prof. Dr. Henrik Simojoki, Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg 17.00 Uhr Schülerinnen und Schüler berichten aus ihrer Perspektive 18.30 Uhr Abendessen 20.00 Uhr Gespräche in den Salons   Samstag, 23. Juni 2018   7.30 Uhr Frühstück 8.45 Uhr Morgenandacht in der Schlosskapelle 9.00 Uhr Wie muss der Religionsunterricht an der Universität vermittelt werden, um Lehrerinnen und Lehrer auf Herausforderungen vorzubereiten? Prof. Dr. Peter Bubmann, Lehrstuhl für Praktische Theologie (Religions- und Gemeindepädagogik) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Hans Mendl, Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau 10.00 Uhr Kaffeepause 10.30 Uhr Welche unterstützende Rolle bei der Ausbildung/Fortbildung können die Religionspädagogischen Zentren spielen? Klaus Buhl, Pfarrer, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn Dr. Ferdinand Herget, Wissenschaftlicher Referent, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Bayern, München 11.30 Uhr Pause 11.45 Uhr Resümee und Diskussion: Max Schmidt, ehem. Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, Bruck und Christiane Krämer, Studienrätin, Religions- und Deutschlehrerin am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg 13.00 Uhr Mittagessen und Ende der Tagung Tagungsleitung: Udo Hahn, Evangelische Akademie Tutzing Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Wie lässt sich Glaube auch in der Schule lehren? Religion soll ordentliches Schulfach und damit verpflichtend bleiben. Zwei Drittel der Befragten sprachen sich dafür aus, wie eine aktuelle Umfrage ergab, die die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern jüngst in Auftrag gegeben hatte. Mehr als drei Viertel der Befürworter begrün- den ihre Meinung damit, dass jeder das Recht auf religiöse Bildung habe. 72 Prozent sehen im Religionsunterricht einen Vermittler wichtiger Werte. 58 Prozent verweisen auf fehlende religiöse Bildung zuhause als Grund für die Notwendigkeit des Religionsunterrichts, 56 Prozent sehen in ihm eine Hilfe, die Welt besser zu verstehen. Rund ein Viertel aller Befragten sind dagegen der Meinung, Religion solle kein ordentliches Schulfach mehr sein, denn sie sehen Religion als Privatsache an. Schon diese knappe Ergebnisübersicht der Studie zeigt, welche Erwartungen Religionsunterricht evangelischer Prägung erfüllen soll. Für den katholischen Religionsunterricht dürften die Herausforderungen vergleichbar sein. Beide Kirchen befassen sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts. Er ist übrigens als einziges Unterrichtsfach in Artikel 7, Abs. 3 des Grundgesetzes als ordentliches Lehrfach für öffentliche Schulen abgesichert. Die Deutsche Bischofskonferenz gab 2016 die Erklärung heraus: „Die Zukunft des konfessionellen Religionsunterrichts. Empfehlungen für die Kooperation des katholischen mit dem evangelischen Religionsunterricht“. 2017 folgte die Evangelische Kirche in Deutschland mit ihrem Papier „Konfessionell-kooperativ erteilter Religionsunterricht. Grundlagen, Standards und Zielsetzungen“. Einer der Leitsätze lautet: „Der konfessionell-kooperativ erteilte Religionsunterricht fördert das Bewusstsein für die eigene Konfessionalität und leistet einen entscheidenden Beitrag zu einem verantwortlichen Miteinander von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen an einer Schule.“ Vor diesem Hintergrund will die gemeinsame Tagung der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing eine Standortbestimmung vornehmen. Die Fragen, die im Mittelpunkt stehen, haben Gewicht: Wie lässt sich Glaube auch in der Schule lehren? Welche Impulse können für das Zusammenleben in der Gesellschaft ausgehen? Und wie soll ein zeitgemäßer Religionsunterricht konkret aussehen? Diskutieren Sie mit und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Es ergeht herzliche Einladung in das Schloss Tutzing! Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Referierende: Prof. Dr. Peter Bubmann, Lehrstuhl für Praktische Theologie (Religions- und Gemeindepädagogik) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Klaus Buhl, Pfarrer, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn Dr. Ferdinand Herget, Wissenschaftlicher Referent, Direktor des Religionspädagogischen Zentrums Bayern, München Christiane Krämer, Studienrätin, Religions- und Deutschlehrerin am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg Josef Kraus, ehem. Schulleiter des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg bei Landshut, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL) Prof. Dr. Konstantin Lindner, Lehrstuhl für Katholische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg Prof. Dr. Hans Mendl, Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Passau Max Schmidt, ehemaliger Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes, Bruck Prof. Dr. Henrik Simojoki, Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Universität Bamberg Sonstige Informationen Veranstaltungsort Evangelische Akademie Tutzing Schloss-Straße 2+4 82327 Tutzing www.ev-akademie-tutzing.de Blog: web.ev-akademie-tutzing.de/rotunde Anmeldung Nur bei der Evangelischen Akademie Tutzing direkt über die Website www.ev-akademie-tutzing.de Anmeldeschluss ist Freitag, 15. Juni 2018. Alles Organisatorische siehe dort! Hier nur zur Information: Teilnahmebeitrag € 45,- Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück) € 32,50 Vollpension im Einzelzimmer € 91,- im Zweibettzimmer € 69,- im Zweibettzimmer als Einzelzimmer € 99,- Zur Erinnerung für Lehrkräfte: Geeignete Veranstaltungen können als Fortbildungsmaßnahmen anerkannt werden; es empfiehlt sich allerdings eine vorherige Absprache mit der Schulleitung und deren formlose schriftliche Bestätigung. Fahrt- und Teilnahmekosten werden nicht erstattet, es besteht aber – wie bei anderen Fortbildungsveranstaltungen auch – Unfallversicherungsschutz nach Art. 45 ff. BayBeamtVG. Die Evangelische Akademie Tutzing und die Katholische Akademie in Bayern sind deshalb gerne bereit, Ihnen für die Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung auszustellen. Bitte vermerken Sie bei Bedarf auf Ihrer Anmeldung, dass Sie eine solche Bescheinigung wünschen. Danke. TMP_IMPORT
Montag, 18. Juni 2018

Priester

Abendveranstaltung Bilder.Rollen.Theologie Montag, 18. Juni 2018   Möglichkeit zum Kaffeetrinken (ab einer Stunde vor Beginn)   10.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller 10.15 Uhr Priester im Volk Gottes: Mit Bischöfen und Diakonen. In Gemeinden und Gemeinschaften. Eine dogmatische Sicht Prof. Dr. Josef Freitag, Lantershofen 10.45 Uhr Warum ein eigenes Sakrament? Einige Aspekte zur gnadentheologisch fundierten Pastoraltheologie des priesterlichen Amtes Prof. Dr. Ottmar Fuchs, Tübingen 11.15 Uhr Pause   11.45 Uhr Priester. Eine journalistische Perspektive Patrik Schwarz, DIE ZEIT, Hamburg 12.30 Uhr Mittagessen   14.00 Uhr Podiumsdiskussion mit Josef Freitag, Ottmar Fuchs, Patrik Schwarz und Pfarrer Hermann Würdinger, Leiter der Berufseinführung für Priester im Ordinariat der Erzdiözese München und Freising 15.00 Uhr Kaffeepause   15.30 Uhr Das dreigestufte geistliche Amt – Probleme und Perspektiven Prof. Dr. Ludwig Mödl, München   16.15 Uhr Gesungene Vesper Zum Thema „Rückkehr der Priester. Über Heiler, Heuchler, Hirten“, oder aber: „Wozu noch Priester?“. Unter ganz unterschiedlichen Titeln wird dieser Tage über Priester gestritten, die Bilder über sie, ihr eigenes Rollenverständnis und die Rollenerwartungen von Christinnen und Christen, aber natürlich besonders über die theologische Basis katholischer priesterlicher Existenz. Interessant ist auf jeden Fall, wie diese Diskussion plötzlich, überraschend und gleichzeitig leidenschaftlich wieder aufgegriffen wird. Der Fragen sind ja wirklich viele: Priestermangel landauf landab, damit verbunden Forderungen, die Zugangsvoraussetzungen grundsätzlich oder zumindest teilweise zu verändern, die Konsequenzen der Strukturreformen in allen Diözesen, immer noch (Nach-)Wirkungen der Missbrauchsskandale. Letztlich harrt jenseits großer, hehrer Worte, die zu festlichen Anlässen immer leicht zu finden sind, jene Frage auf eine klare Antwort: Was ist aus der Theologie des Zweiten Vatikanums heraus das unverwechselbare, einmalige Proprium (welt-)priesterlicher Berufung? Inzwischen gibt es ja ganz unterschiedlich geprägte Generationen von Priestern in unseren Diözesen. Wenn sie bei einer solchen Veranstaltung sogar miteinander ins Gespräch kämen über die Prägungen des eigenen Lebens, wären wir gemeinsam einen großen Schritt weiter. Und dann könnte man sich gelassen und interessiert Eindrücken stellen, die von außen kommen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 15. Juni 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Tageskasse verkauft. TMP_IMPORT
Freitag, 08. Juni 2018

Kuba im Umbruch?

Karl Graf Spreti Symposium
Mittwoch, 06. Juni 2018

„Alle Oper ist Orpheus“

Veranstaltung in Bayreuth „L‘Orfeo“ von Monteverdi im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth Achtung: Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht! Mittwoch, 6. Juni 2018 9.00 Uhr Bustransfer fürTeilnehmer aus München: Abfahrtan der Akademie, Mandlstraße 23     13.30 Uhr Führung/Multimediashow im renovierten Markgräflichen Opernhaus Bayreuth   14.45 Uhr Begrüßung im Iwalewa-Haus, Wölfelstr. 2 15.00 Uhr Orpheus und Christus. Antike Mythen in der europäischen Religionsgeschichte Prof. Dr. Ulrich Berner, Bayreuth 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr „Zu deinem Klang werden die Sterne tanzen…“ Claudio Monteverdis „Orfeo“ und die Geburt einer neuen dramatischen Ausdruckskunst PD Dr. Ulrike Kienzle, Frankfurt 17.00 bis ca. 17.30 Uhr Rückfragen und Diskussion   Abendessen nach freier Wahl in Bayreuth 19.30 Uhr „L’Orfeo“ Opernaufführung im Markgräflichen Opernhaus       Bustransfer für Teilnehmer aus München: Rückfahrt nach der Vorstellung, Ankunft in München an der Akademie, Mandlstraße 23, gegen 0.15 Uhr   Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt und im Landkreis Bayreuth e.V. (KEB Bayreuth) Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Dr. Wolfgang Stahl, KEB Bayreuth Zum Thema "Alle Oper ist Orpheus" (Theodor W. Adorno) Jedem „Neuanfang“ wohnt ein Zauber inne: am 12. April 2018 wurde das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das seit Juni 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, nach knapp sechsjähriger Renovierung feierlich wiedereröffnet. Es ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand und zählt zu den schönsten Barocktheatern Europas. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt es sogar als weltweit einzigartig. Das Haus wird zwar auch als Museum präsentiert, bleibt aber weiterhin ein lebendiger Aufführungsort des Musiktheaters. Auch die Akustik ist wie bei der Errichtung des Hauses im Jahr 1748 erlebbar. Grund genug, diesen Neuanfang mit einer Tagung in Bayreuth zu einem musikalischen Werk zu begehen, das ebenfalls einen Anfang darstellt: „L‘Orfeo“ (1607) des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) kann als die allererste Oper überhaupt gelten; bis dahin war das Genre „Oper“ erst in seiner Entstehungs- und Entwicklungsphase. Nach einem ersten Einblick in das frisch renovierte Opernhaus anhand einer Führung werden wir uns dem Orpheus-Thema unter der inhaltlichen religiös-mythologischen sowie aus der musikgeschichtlichen Perspektive nähern und schließlich dem „Orfeo“ selbst lauschen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Achtung: Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Wir können keine Anmeldungen mehr entgegennehmen.   Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 30. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.   Busangebot Für Interessenten aus München und Umgebung bieten wir einen Bustransfer nach Bayreuth und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23, um 9.00 Uhr, Rückkehr in München gegen 0.15 Uhr. Kosten Teilnahme ohne Opernbesuch € 25,– Opernkarte (je nach Kategorie) € 95,–/78,–/65,– Bustransfer € 30,– Die Opernkarten werden in jeder Kategorie in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben. Achtung: Die Veranstaltung ist leider ausgebucht. Wir können keine Anmeldungen mehr entgegennehmen.   TMP_IMPORT
Dienstag, 05. Juni 2018

Innovation auf dem Acker: Wie Digitalisierung Ressourcen spart

Abendveranstaltung in der Reihe "acatech am Dienstag" bei acatech, Karolinenplatz 4, 80333 München in Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Anmeldung über www.acatech.de Dienstag, 5. Juni 2018 Ort: acatech Forum - Innovation und Technik Karolinenplatz 4 Haus E, Eingang Barer Straße 80333 München     Innovation auf dem Acker: Wie Digitalisierung Ressourcen spart   18.00 Uhr Begrüßung 18.10 Uhr Einführung: Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilians-Universität München / Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern   18.20 Uhr Podiumsdiskussion mit PD Dr. Markus Gandorfer, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Schweisfurth-Stiftung Anton Huber, Bayerischer Bauernverband Prof. Dr. Volker Sieber, TU München, Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit / Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   19.00 Uhr Diskussion Plenum   19.30 Uhr Empfang   Kooperationspartner: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V. Karolinenplatz 4, 80333 München Anmeldung nur über: www.acatech.de/amdienstag Zum Thema Wie lässt sich Biomasse effizienter produzieren? Wie kann der Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln reduziert werden? Wie sehen innovative Technologien für ein ressourcenorientiertes Landmanagement aus? Und wie fügt sich das ein in verschiedene Konzepte der Bioökonomie? Diese Fragen stellen sich aktuell auch und besonders vor dem Hintergrund der Digitalisierung von Deutschlands Bauernhöfen. Experten diskutieren anhand konkreter Beispiele, wie Smart Farming funktioniert, welches die aktuellen Trends sind und ob sich damit die gesellschaftliche Akzeptanz der landwirtschaftlichen Produktion steigern lässt. Sonstige Informationen Veranstaltungsort acatech Forum Innovation und Technik Karolinenplatz 4 Haus E, Eingang Barer Straße 80333 München Anmeldung nur über: www.acatech\amdienstag TMP_IMPORT
Dienstag, 05. Juni 2018

Bewegende Bilder. Filmgespräche mit Gästen

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Film: „Der neunte Tag“ Dienstag, 5. Juni 2018 18.00 Uhr Film: „Der neunte Tag“ (2004, 98 min.)     Gesprächsgast: Ludwig Schmidinger, Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit   ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung   Eintritt frei   Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A., AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Fünf Abende: Jeweils dienstags, 18.00 Uhr 24. April 2018 „Children of Men“ 8. Mai 2018 „Disconnect“ 5. Juni 2018 „Der neunte Tag“ 26. Juni 2018 „Zoomania“ 10. Juli 2018 „Das Meer in mir“ Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 4. Juni 2018. TMP_IMPORT
Freitag, 18. Mai 2018

Konsumkritischer Stadtrundgang

YOUNG PROFESSIONALS: Veranstaltung mit der Katholischen Hochschulgemeinde an der LMU München Besuche bei nachhaltigen Läden und Einrichtungen Freitag, 1. Juni 2018 Treffpunkt: 15.00 Uhr Ostbahnhof München, Ecke Orleansplatz/Wörthstraße Leiter des Stadtrundgangs: Dominik Osbild, "FÖJler" (Freiwilliges Ökologisches Jahr) bei JBN -Jugendorganisation Bund Naturschutz 15.00 Uhr   Begrüßung 15.15 Uhr Erste Station ca. 16.15 Uhr Zweite Station ca. 17.15 Uhr Dritte Station 18.00 Ende des Stadtrundgangs   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Durchführung: JBN - Jugendorganisation Bund Naturschutz Kooperationspartner: Katholische Hochschulgemeinde an der LMU München Zum Thema Es ist nicht so, dass wir nicht wüssten, welche Probleme unser Konsum auslöst – wir bekommen sie drastisch vorgeführt: wachsende Unmengen von Müll, schlechte Arbeits- und Lohnbedingungen bei der Produktion von Kleidung, oder auch der überdimensionale Abbau wertvoller und seltener Rohstoffe für die Herstellung immer neuer Generationen von Smartphones und Tablets. Dazu kommt eine gewisse Wegwerfmentalität, weil es inzwischen bei vielen Produkten heißt: neu kaufen ist billiger als reparieren. Zu einfach wäre es aber, immer nur mit dem Finger auf Unternehmen zu zeigen, die ihren Gewinn auf Kosten von Mensch und Umwelt steigern. Nachhaltigeren Effekt dürfte es dagegen haben, sich positive Unternehmensbeispiele anzuschauen. Sie bleiben im Gedächtnis, stärken das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und ermutigen zum Andershandeln. In Zusammenarbeit mit der JBN – Jugendorganisation Bund Naturschutz begeben wir uns deswegen unter dem Motto „weltbewusst“ auf einen Stadtrundgang, der auf Läden und Einrichtungen aufmerksam macht, die ein konsumkritisches und umweltfreundliches Verhalten fördern. Herzliche Einladung! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor JBN - Jugendorganisation Bund Naturschutz Die JBN ist der selbständige Kinder- und Jugendverband des Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN). Die JBN ist Mitglied im Bayerischen Jugendring (BJR) und damit anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und gemeinnützig tätig. Mit Hilfe von umwelt- und erlebnispädagogischen Seminaren und Veranstaltungen macht sie Natur und Gemeinschaft für junge Menschen erlebbar und bildet ehrenamtlich Aktive und Gruppenleiter*innen aus. www.jbn.de Sonstige Informationen Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 28. Mai 2018. Die Teilnahme ist kostenlos. TMP_IMPORT
Donnerstag, 17. Mai 2018

Kitsch oder Klasse?

Testberta Die Cäcilienmesse von Charles Gounod Es findet kein Konzert statt. 17. Mai 2018
Freitag, 11. Mai 2018

"Elternschule". Film von Jörg Adolph und Ralf Bücheler

Abendveranstaltung im Rahmen des DOK.fest Film und Gespräch mit den Regisseuren und Dipl.-Psychologe Dietmar Langer Freitag, 11. Mai 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung 19.05 Uhr „Elternschule“ Regie: Jörg Adolph und Ralf Bücheler (Deutschland 2018, 120 min.)     Kurze Pause ca. 21.15 Uhr Diskussion mit den Regisseuren sowie mit dem Dipl.-Psychologen Dietmar Langer   22.00 Uhr Ende der Veranstaltung Freie Platzwahl!     Kooperation mit: DOK.fest München 33. Internationales Dokumentarfilmfestival München 2. bis 13. Mai 2018   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Zum zehnjährigen Jubiläum der Kooperation von DOK.fest München und Katholischer Akademie Bayern präsentieren wir zwei außergewöhnliche Dokumentarfilme, die mit ihren jeweiligen Themen sicherlich für intensive Diskussionen sorgen werden. Herzliche Einladung! Freitag, 11. Mai 2018: „Elternschule“ „Ich schaffe das nicht mehr.“ Es sind Eltern am Rande des Nervenzusammenbruchs, die in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen lernen, ihren Kindern liebevoll, aber konsequent Grenzen zu setzen. Doch dieser Weg erfordert einen langen Atem. Die Kinder verweigern das Essen oder bleiben in demonstrativer Hilflosigkeit am Boden liegen. Mit großem Feingefühl begleitet der Film einige Familien durch die mehrwöchige stationäre Therapie in der Abteilung für pädiatrische Psychosomatik. Man sieht, wie Dietmar Langer und sein Team es schaffen, Eltern und Kinder Schritt für Schritt aus dem zermürbenden Teufelskreis zu führen. ELTERNSCHULE ist ein Muss für alle, die sich fragen, was gute Erziehung ausmacht. Ludwig Sporrer Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 9. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– pro Filmabend (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! TMP_IMPORT
09.05.2018 – 09.09.2018

Alf Lechner - Kraft.Körper.Form

Ausstellung Unsere aktuelle Ausstellung! Skulpturen, Collagen und Zeichnungen Ausstellungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Ausstellung 9. Mai bis 9. September 2018 Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Im August nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis!
Dienstag, 08. Mai 2018

Bewegende Bilder. Filmgespräche mit Gästen

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Film: "Disconnect" Dienstag, 8. Mai 2018 18.00 Uhr Film: „Disconnect“ (2012, 115 min.)     Gesprächsgast: Verena Weigand, Bayerische Landeszentrale für Neue Medien   ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung   Eintritt frei Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A., AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Fünf Abende: Jeweils dienstags, 18.00 Uhr 24. April 2018 „Children of Men“ 8. Mai 2018 „Disconnect“ 5. Juni 2018 „Der neunte Tag“ 26. Juni 2018 „Zoomania“ 10. Juli 2018 „Das Meer in mir“ Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt). Sonstige Informationen Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 7. Mai 2018. Eintritt frei TMP_IMPORT
Montag, 07. Mai 2018

Punkt, Punkt, Komma, Strich - wer sieht was in meinem Gesicht?

Abendveranstaltung: Vierter Digitaler Salon Möglichkeiten und Risiken der digitalen Gesichtserkennung Montag, 7. Mai 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   18.00 Uhr Begrüßung und Hinführung Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Dr. Alexander Pschera, München   18.15 Uhr Punkt, Punkt, Komma, Strich: Die technischen Hintergründe Dr. Huang Xiao, Fraunhofer AISEC, Garching Anschließend Diskussion   19.00 Uhr Wer sieht was in meinem Gesicht? Die juristische Einordnung Prof. Dr. Thomas Petri, Bayerischer Landesbeauftragter für den Datenschutz Anschließend Diskussion   19.45 Uhr Pause   20.00 Uhr Du sollst Dir kein Bildnis machen! Die künstlerische Perspektive Dr. Karolina Vocke, Department of Economic Theory, Policy and History, Universität Innsbruck Anschließend Diskussion   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Konzeption und Moderation: Dr. Alexander Pschera, maisberger Organisation: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Mühsam Bilder vergleichen – das war gestern. Digitale Systeme können heute Gesichter automatisch erkennen. Computer rechnen jedes erfasste Gesicht in biometrische Daten um. Wer unentdeckt bleiben will, hat es in Zukunft schwerer. Einsatzbereiche für die neue Technologie gibt es viele: Zutrittskontrollen, Fahndungen, Partnersuche. Ist die Gesichtserkennung nur ein weiterer Schritt in die totale Überwachung oder kann sie dabei helfen, unser Leben sicherer zu machen? Der Vierte Digitale Salon fragt nach: – Wie funktionieren die Algorithmen, die eine Gesichtserkennung möglich machen? Lassen sie sich überlisten? – Wo begegnen wir dieser Technologie schon heute im Alltag? – Was tun Datenschützer, um Missbrauch zu verhindern? – Welche ethischen Argumente sprechen für bzw. gegen Gesichtserkennung? Diskutieren Sie mit unseren Referenten und Experten! acatech Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland. Info unter www.acatech.de maisberger PR-Agentur für IT- und Technologiethemen, Unternehmenskommunikation und Strategieberatung. Info unter www.maisberger.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 4. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Freitag, 04. Mai 2018

"System Error". Film von Florian Opitz

Abendveranstaltung im Rahmen des DOK.fest Film und Gespräch mit dem Regisseur Freitag, 4. Mai 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.05 Uhr „System Error“ Regie: Florian Opitz (Deutschland 2017, 90 min.)     Kurze Pause ca. 20.45 Uhr Diskussion mit dem Regisseur   21.30 Uhr Ende der Veranstaltung Freie Platzwahl!     Kooperation mit: DOK.fest München 33. Internationales Dokumentarfilmfestival München 2. bis 13. Mai 2018   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Zum zehnjährigen Jubiläum der Kooperation von DOK.fest München und Katholischer Akademie Bayern präsentieren wir zwei außergewöhnliche Dokumentarfilme, die mit ihren jeweiligen Themen sicherlich für intensive Diskussionen sorgen werden. Herzliche Einladung! Freitag, 4. Mai 2018: „System Error“ Karl Marx’ Thesen scheinen aktueller denn je. Für die Protagonisten des real existierenden Kapitalismus dagegen, die in SYSTEM ERROR zahlreich zu Wort kommen, gleicht Wirtschaftswachstum einem Naturgesetz. Im Vertrauen auf den technischen Fortschritt und die Selbstheilungskräfte des Marktes drehen sie immer schneller am globalen Wachstumsrad. Der Film zeichnet facettenreich die Entwicklung des Kapitalismus in den letzten Jahrzehnten nach und legt dabei selbstzerstörerische Zwänge des Systems offen. Ludwig Sporrer Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss istDonnerstag, 3. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– pro Filmabend (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! TMP_IMPORT
Samstag, 28. April 2018

Joe Viera mit der Uni Big Band München

DIE LANGE NACHT DER MUSIK in der Akademie Samstag, 28. April 2018   Veranstaltung im Rahmen der LANGEN NACHT DER MUSIK   ab 20.00 Uhr Joe Viera mit der Uni Big Band München   20.00 Uhr Teil 1 21.30 Uhr Pause 22.15 Uhr Teil 2 Die Besonderheit: Joe Viera wird in kleinen Werkeinführungen seine Zugänge zu den Stücken erläutern.   Zum Thema Die Lange Nacht der Musik führt auch in diesem Jahr zwei Schwabinger Institutionen zusammen: Die Jazzlegende Joe Viera tritt mit der Uni Big Band München erneut in der Katholischen Akademie in Bayern am Englischen Garten auf. Anspruchsvoller Jazz, raffinierte Arrangements und ein feiner Groove werden den großen Saal der Katholischen Akademie erfüllen. Die Besonderheit: Joe Viera wird in kleinen Werkeinführungen seine Zugänge zu den Stücken erläutern. Das Gesamtprogramm zur Langen Nacht der Musik finden Sie unter www.muenchner.de/musiknacht. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Eintritt und Programmheft 15,- Euro Erhältlich im Vorverkauf und an der Abendkasse ab 19.30 Uhr Das Ticket berechtigt zum Eintritt in alle Spielstätten sowie zur Nutzung des Bus-Shuttles von 20.00 bis 3.00 Uhr. Das Gesamtprogramm zur Langen Nacht der Musik finden Sie unter www.muenchner.de/musiknacht. TMP_IMPORT
Donnerstag, 26. April 2018

Engagier dich!

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung Drei Projekte stellen sich vor: Lichtblick Hasenbergl - BR Sternstunden - missio Freiwilligendienst Donnerstag, 26. April 2018[nbsp] 19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr Projektvorstellung und Gespräch Aufwachsen in herausfordernden Lebenswelten Intensive Förderung von Kindern und Jugendlichen im „Lichtblick Hasenbergl“ München Johanna Hofmeir, Leiterin   20.15 Uhr Pause   20.30 Uhr Projektvorstellung und Gespräch Eine Spendenaktion und wie sie konkret vor Ort hilft Die „BR Sternstunden“ und der Freiwilligendienst von missio Thomas Jansing, BR Sternstunden Sebastian Kistler, missio München   21.30 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Dr. Astrid Schilling Zum Thema Wohlbehütet aufgewachsen? Stabiles Elternhaus? Keine materiellen Nöte? Regulärer Schul- und Universitätsbesuch? Davon können manche Kinder und Jugendliche nur träumen. Sie wachsen in unsicheren Verhältnissen auf, teilweise dominiert die Arbeitslosigkeit der Eltern das Leben, das Geld reicht nur für das Allernötigste, es gibt keinen geregelten Alltag, und der Zugang zu Bildung ist extrem schwer. Andere Kinder und Jugendliche müssen vor Gewalt geschützt, bei Behinderung unterstützt oder in Krankheit medizinisch besser versorgt werden. Dem „Allgemeinen Rat“ der Katholischen Akademie Bayern gehören mit Johanna Hofmeir und Thomas Jansing zwei Personen an, die sich genau dieser Thematik – der Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen – mit Herz und Hand verschrieben haben. Johanna Hofmeir hat 1993, also vor 25 Jahren, den „Lichtblick Hasenbergl“ ins Leben gerufen, eine Hilfestation für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Münchner Norden; ebenfalls 1993 initiierte Thomas Jansing die Benefizaktion „Sternstunden“, die für bedürftige Kinder und Jugendliche in Bayern, Deutschland und auf der ganzen Welt Geld sammelt. In weltweit geförderten Projekten lassen sich viele Menschen auch beim Freiwilligendienst von missio einsetzen. Über die Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und Kinder und Jugendliche zu unterstützen, denen nicht alle Lebensmöglichkeiten offenstehen, informiert dieser Abend. Herzliche Einladung! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Die Projekte Lichtblick Hasenbergl www.lichtblick-hasenbergl.org BR Sternstunden www.sternstunden.de Freiwilligendienst von missio missio-hilft.de/de/angebote/freiwilligendienst Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte um kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20.   Anmeldeschluss ist Montag, 23. April 2018. Der Eintritt ist frei. TMP_IMPORT
Dienstag, 24. April 2018

Bewegende Bilder. Filmgespräche mit Gästen

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München Film: "Children of Men" Dienstag, 24. April 2018 18.00 Uhr Film: „Children of Men“ (2006, 106 min.)       Gesprächsgast: Tim Moeck, Abteilung Drehbuch, Hochschule für Fernsehen und Film München   ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung   Eintritt frei Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Fünf Abende: Jeweils dienstags, 18.00 Uhr 24. April 2018 „Children of Men“ 8. Mai 2018 „Disconnect“ 5. Juni 2018 „Der neunte Tag“ 26. Juni 2018 „Zoomania“ 10. Juli 2018 „Das Meer in mir“ Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 23. April 2018. Eintritt frei TMP_IMPORT
Montag, 23. April 2018

Insekten sterben - Faktor Mensch

Abendveranstaltung Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, München Dr. Andreas Segerer, München Montag, 23. April 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   19.15 Uhr Der Sturzflug der Schmetterlinge Dr. Andreas Segerer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sektion Schmetterlinge an der Zoologischen Staatssammlung München   20.00 Uhr Zehn Tipps für Biodiversität daheim Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns und Lehrstuhlinhaber für Zoologie an der LMU München   20.30 Uhr Gespräch mit den Referenten   21.15 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Zum Thema Hobbyforscher aus Krefeld haben im letzten Jahr nicht nur die Fachwelt aufgeschreckt: Um 76 Prozent ist die Zahl der Insekten zwischen 1989 und 2016 an 63 Standorten in deutschen Naturschutzgebieten zurückgegangen. Ein Massensterben ungeahnten Ausmaßes, obwohl doch die kleinen Tiere gemeinhin als zäh und stresstolerant gelten. Wahrscheinlich sind nicht zuletzt Gifte schuld, die auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden: einerseits die so genannten Neonicotinoide, die längst nicht nur Schädlinge bekämpfen, andererseits das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, das sich großflächig im Boden verteilt. Außerdem bedrohen die fortschreitende Versiegelung und das damit verbundene Verschwinden von Rückzugsgebieten die Biodiversität. All das hat weitreichende Folgen für die Bestäubung der Pflanzen, aber auch die Nahrung der Vögel. Der Abend nimmt vor allem die Schmetterlinge in den Blick, von denen es in Bayern immerhin noch 2.815 Arten gibt, wie Dr. Andreas Segerer in seinem groß angelegten „Schmetterlings-Atlas“ herausgefunden hat. Aber nicht nur EU, deutsche Politik und Landwirte könnten handeln. Jeder von uns kann seinen Beitrag leisten, etwa im eigenen Garten oder beim Einkauf. Darauf wird Professor Gerhard Haszprunar, der Direktor der Zoologischen Staatssammlung, hinweisen. Die Bewahrung der Artenvielfalt hat auch mit unserer Verantwortung für die Schöpfung zu tun. So schreibt Papst Franziskus in seiner Umwelt-Enzyklika „Laudato si'“: „Unseretwegen können bereits Tausende von Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.“ Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Donnerstag, 19. April 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. TMP_IMPORT
Dienstag, 17. April 2018

Eine Wette zu dritt?

Abendveranstaltung im Rahmen des "Faust-Festival München" Gott – Mensch – Teufel. Hijob und Faust im Vergleich Dienstag, 17. April 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   18.00 Uhr Begrüßung     Eine Wette zu dritt? Gott – Mensch – Teufel. Hijob und Faust im Vergleich   Was ist überhaupt eine Wette? Julian Werlitz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Koordination „Ethik der Textkulturen“, Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg Wie ‚katholisch‘ ist die Wette in Goethes Faust? Prof. Dr. Mathias Mayer, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg   19.00 Uhr Pause     Wie kann der Satan dem Menschen Gott austreiben? Hijob und Faust – ein Vergleich Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Professor für Altes Testament an der Universität Wien     Podiumsdiskussion   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Sophia Haggenmüller Zum Thema „Wetten, dass…?“ Ihnen zum Thema „Wette“ nicht nur Frank Elstner beziehungsweise Thomas Gottschalk einfallen, sondern eine riesige Bandbreite von Wetten mit dem Schicksal, dem Zufall, der Zukunft zwischen zum Beispiel „Russischem Roulette“ und Blaise Pascal. Die beiden Wetten allerdings zwischen Jahwe und Satan im Buch „Hijob“ und jene zwischen Faust und Mephistopheles gehören fraglos zu den prominentesten. Wenn deshalb in diesem Jahr immer wieder Goethes Faust reflektiert wird, bietet es sich mehr als an, dessen Wette mit jener aus dem Alten Testament zu vergleichen. Sowohl literarisch, wie philosophisch-theologisch und existenziell ein spannendes Unterfangen. Oder, um es mit Goethe zu sagen: „Die Wette biet ich!“ – „Topp!“ – „Und Schlag auf Schlag!“ Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 13. April 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 15,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Dienstag, 10. April 2018

Kurdenkriege

Abendveranstaltung Konflikte um ein Volk ohne Land Dienstag, 10. April 2018   Gelegenheit zum Imbiss (ab eine Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   19.15 Uhr Kurdenkriege Konflikte um ein Volk ohne Land   Vortrag von Dr. Rainer Hermann anschließend Gespräch und Diskussion   Moderation: Dr. h.c. Klaus Naumann   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Das Drama und die Problematik reichen zurück bis zum Zerfall des Osmanischen Reichs nach dem Ersten Weltkrieg. Heute leben Kurden im Wesentlichen in den fünf Ländern Türkei, Irak, Iran, Syrien und Armenien. Sie sprechen verschiedene Sprachen und gehören sogar unterschiedlichen Religionen an; es gibt unter ihnen nämlich Sunniten, Schiiten, Jesiden und Aleviten. Gegenwärtig stehen Kurden vor allem im vom Bürgerkrieg zerrütteten Syrien im Fadenkreuz. Es hat den Anschein, dass sie in einem undurchschaubaren Geflecht von Interessen zum Spielball örtlicher Warlords sowie regionaler und überregionaler Mächte geworden sind. Bei der Abendveranstaltung wird es zunächst darum gehen, die aktuellen Spannungsfelder in ihren schwer zu durchschauenden Konfliktlinien zu identifizieren, sodann um mögliche Perspektiven, die zur Linderung, vielleicht sogar zur Lösung der Konflikte führen könnten. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Dr. Rainer Hermann ist Islamwissenschaftler und Journalist. Er war Korrespondent in Kuwait, Istanbul und Abu Dhabi. Seit 2012 arbeitet er im Politikressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Schwerpunkt Naher Osten und Islamische Welt. General Dr. h.c. Klaus Naumann war von 1991 bis 1996 Generalinspekteur der Bundeswehr und anschließend bis 1999 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Seither wirkt er in vielen internationalen Gremien als Berater mit. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 9. April 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
26.03.2018 – 28.03.2018

Henker, Helfer, Heilige

Figuren der Passionsgeschichte Biblische Tage in der Karwoche Keiner bleibt ohne Schuld... Ambivalent sind sie alle, die Figuren der Passionsgeschichte! Sie verhalten sich nur allzu menschlich in dieser absoluten Ausnahmesituation. Ob Petrus, Judas, Pilatus oder Kaiaphas: Alle ringen mit ihrer Rolle im Umgang mit Jesus von Nazareth. Geht es darum, Jesu Leben zu retten? Das eigene Leben? Die eigene Position und gesellschaftliche Stellung? Wirkmächtig waren ihre Entscheidungen allemal. Bis heute diskutieren wir darüber, zeigen Verständnis oder schütteln den Kopf. Unsere Idee für die diesjährigen Biblischen Tage: Über die Figuren der Passionsgeschichte, auch über die, die uns wie etwa Veronica nur aus apokryphen Texten zugänglich sind, können wir uns dem Mysterium der Passion aus neuer Perspektive nähern. Die Hoffnung ist, dass wir gerade im Blick auf die anstehenden Kar- und Ostertage dadurch neue geistliche Zugänge zum Geschehen vor 2000 Jahren finden. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Montag, 26. März, bis Mittwoch, 28. März 2018 Montag, 26. März 2018   15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Der letzte Tag Jesu. Dramatis Personae Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Pause 16.30 Uhr Judas – Verräter oder Musterschüler? PD Dr. Hildegard Scherer, Lehrstuhlvertreterin am Lehrstuhl für Neutestamentliche Wissenschaften, Theologische Hochschule Chur im Gespräch mit Prof. Dr. Ludwig Mödl, Professor em. für Pastoraltheologie, Ludwig-Maximilians-Universität München 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Jerusalem. Der Ort des Geschehens Prof. Dr. Max Küchler, Professor em. für Neues Testament und Biblische Umwelt, Universität Fribourg Dienstag, 27. März 2018   8.30 Uhr Laudes 9.00 Uhr Kaiaphas, der Hohe Rat und Barrabas Anklage und Verurteilung Jesu Arbeitskreise Arbeitskreis 1: Prof. Dr. Hans Georg Gradl Arbeitskreis 2: Prof. Dr. Margareta Gruber OSF, Lehrstuhl für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar Arbeitskreis 3: Prof. Dr. Ludwig Mödl Arbeitskreis 4: PD Dr. Hildegard Scherer   (Alle Arbeitskreise behandeln dasselbe Thema. Sie können sich per Listeneintrag während der Biblischen Tage für einen der Arbeitskreise entscheiden.) ca. 10.30 bis 11.00 Uhr Pause 11.00 Uhr Veronica und Simon von Cyrene Der Kreuzweg Jesu (Arbeitskreise mit den o.g. Personen. Sie können sich per Listeneintrag während der Biblischen Tage für einen der Arbeitskreise entscheiden.) 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Pilatus – Henker oder Heiliger? Prof. Dr. Ludwig Mödl' im Gespräch mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF 15.30 Uhr Pause 16.00 Uhr Petrus – Fels oder Feigling? PD Dr. Hildegard Scherer im Gespräch mit Prof. Dr. Margareta Gruber OSF 17.30 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Ganz großes Kino. Die Passion im Film Prof. Dr. Reinhold Zwick, Professor für Katholische Theologie und ihre Didaktik,Schwerpunkt Biblische Theologie, an derWestfälischen Wilhelms-Universität Münster Mittwoch, 28. März 2018   8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Die Frauen und Joseph von Arimatäa Kreuzigung und Tod Arbeitskreise Arbeitskreis 1: Prof. Dr. Hans-Georg Grad Arbeitskreis 2: Prof. Dr. Margareta Gruber OSF Arbeitskreis 3: Prof. Dr. Ludwig Mödl Arbeitskreis 4: PD Dr. Hildegard Scherer (Alle Arbeitskreise behandeln dasselbe Thema. Sie können sich per Listeneintrag während der Biblischen Tage für einen der Arbeitskreise entscheiden.) 11.00 Uhr Pause 11.30 Uhr „Der erste Tag“. Dramatis Personae Prof. Dr. Hans-Georg Gradl 12.30 Uhr Mittagessen   Ende der Veranstaltung Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier Organisation: Dr. Christian Hörmann Bitte eigene Bibel mitbringen!   Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 196,– (145,–) Gesamtarrangement DZ € 172,– (125,–) (Das Gesamtarrangement beinhaltet die Teilnahme,  Übernachtungen von Montag bis Mittwoch und  Mahlzeiten von Montagabend bis Mittwochmittag.) Nur Teilnahme € 50,– (25,–) Einzelpreise: Teilnahme Montag € 16,– (8,–) Teilnahme Dienstag € 30,– (15,–) Teilnahme Mittwoch € 16,– (8,–) Einzelner Vortrag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 43,– (37,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum  vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Anmeldung  Anmeldeschluss ist Mittwoch, 21. März 2018. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich,  sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, eingegangen ist. Verwendungszweck: Biblische Tage 2018 Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Übernachtung Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus  nicht ausreichen, helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach  einer alternativen nahegelegenen Unterkunft.  Bitte beachten Sie: Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss  müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen.
Donnerstag, 22. März 2018

Christliche Bestattungskultur

Abendveranstaltung in INGOLSTADT in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt Diözesanbildungswerk e.V. Was war, was bleibt, was kommt? ACHTUNG: Die Veranstaltung ist abgesagt. Programm Donnerstag, 22. März 2018 Die Veranstaltung ist abgesagt! Ort: Ingolstadt Canisiuskonvikt, Eck-Saal Ecke Konviktstraße 1/Bergbräustraße 3   18.00 Uhr Begrüßung Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern   18.15 Uhr Vergessene Kraft des Ritus. Nachsakramentale Trauerkultur unter Christen Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern     Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Jürgen Bärsch, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Alwin Pfaff, Inhaber und Geschäftsführer des Bestattungsunternehmens Joachim Männer, Ingolstadt Viktoria Schwemmlein, Bestattungsrednerin, Nürnberg-Schwaig Dr. Florian Schuller     Rückfragen aus dem Publikum Moderation: Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt   20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt Diözesanbildungswerk e.V. Zum Thema Unsere Bestattungskultur ist in dramatischem Wandel begriffen. Innerhalb weniger Jahre sind frühere Selbstverständlichkeiten weggebrochen, und an Stelle der christlichen Rituale haben sich neue Formen der Trauer und des Umgangs mit Toten gesellschaftlich etabliert. So wird die kirchliche Beerdigung immer häufiger durch eine weltliche Feier ersetzt, mit nichtkirchlichen Trauerrednern und in individuell gestalteten, privaten Formen. Erdbestattung und Grabpflege weichen der Einäscherung und anschließenden Aufstellung der Urne oder der anonymen Aschenausstreuung, bis hin zu bizarr anmutenden Formen wie dem Malen von Bildern mit der Asche eines Verstorbenen. Was steht hinter dem tiefgreifenden Wandel? Kirchliche Pastoral ist fundamental gefordert. Lassen sich aber derart radikale kulturelle Wandlungsprozesse noch aus christlichem Geist (mit)gestalten? Mit welchen theologisch verantwortbaren Formen könnten solche Umbrüche bewältigt werden? Es sind spannende Fragen, auf welche diese Tagung Antwort zu geben versucht. Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Mittwoch, 21. März 2018

Christlich motiviert?

Abendveranstaltung Kontroverse Deutungen der Geschichte der „Weißen Rose“ Mittwoch, 21. März 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.10 Uhr Christlich motiviert? Kontroverse Deutungen der Geschichte der „Weißen Rose“ Prof. Dr. Michael Kißener, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Mainz   20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion   Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Lange Zeit galt die Geschichte der Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ als leuchtendes Beispiel mutigen Eintretens gegen das NS-Unrecht und diente als Beleg für ein „anderes“, eben nicht-nationalsozialistisches Deutschland. Das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl wurde als Beispiel einer „reinen“ Jugend, die sich den Zumutungen der Diktatur erwehrt habe, nicht selten überhöht. Auch die wenigstens zum Teil christliche Motivierung dieses Widerstands war weitgehend Konsens, sieht man einmal von politisch gelenkten Interpretationen in der DDR ab. Um 1968 erstmals und dann verstärkt seit den 1990er Jahren mehren sich jedoch kritische Stimmen, die Unzulänglichkeiten im Widerstandshandeln wie in dem weltanschaulichen Hintergrund der Protagonisten konstatieren und insbesondere auch die christliche Motivierung dieses Widerstands in Frage stellen. Der Vortrag intendiert, wesentliche Deutungsverschiebungen vorzustellen, ihre Ursachen zu analysieren und auch den Streit um die christlichen Motive der studentischen Widerstandskämpfer abwägend zu beleuchten. (Michael Kißener) Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 20. März 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Samstag, 17. März 2018

Kurz-Retreat zur Fastenzeit

Veranstaltung für YOUNG PROFESSIONALS Ein spiritueller Vormittag für junge Erwachsene ACHTUNG: Die Veranstaltung ist abgesagt. Programm Samstag, 17. März 2018 Die Veranstaltung ist abgesagt! Referentin: Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming, Augsburg   10.00 Uhr Begrüßung   10.15 Uhr Texte und Meditation zur Fastenzeit I   11.30 Uhr Pause   11.45 Uhr Texte und Meditation zur Fastenzeit II   13.00 Uhr Ende der Veranstaltung     Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Was gestern „Fasten“ oder „Fastenzeit“ hieß, wird heute vielfach durch „Detox“ ersetzt. Das so abgekürzte englische Wort „Detoxication“ bedeutet Entgiftung oder Entzug, und ziemlich viel, z. B. Tees und Säfte, Pflaster und Cremes, soll angeblich dabei helfen. Außerdem gibt es inzwischen auch „Digital Detox“, das stunden- oder tageweise Ausschalten des Smartphones… Ist also die Fastenzeit „Detoxication“ auf christlich? „Entzug“ spielt bei ihr tatsächlich eine Rolle. So heißt es schon in einem Hymnus aus dem sechsten Jahrhundert: „Und deutlich sparsam seien wir mit Worten, Speisen und Getränk, mit Schlaf und auch mit Scherzereien, um auszuharrenauf der Wacht“. Der Fokus geht also nach innen, um sich zu „entgiften“ und einen nüchternen Blick für wirklich Wichtiges frei zu bekommen. Askese ist Übung, Training für ein hohes Ziel. Die Tradition der Fastenzeit geht bekanntlich auf jene 40 Tage zurück, die nach dem Ausweis der Evangelien Jesus in der Wüste mit Fasten verbrachte und dabei vom Teufel versucht wurde. Deshalb ist sie eine persönliche Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf die Feier von Tod und Auferstehung. Wir bieten einen Vormittag mit Texten sowie geistlich-meditativen Übungen aus der christlichen Tradition zum Rückzug aus dem Gewohnten an, um unter fachkundiger Anleitung den eigenen Fokus und die Sinne zu schärfen und so der Bedeutung von Fastenzeit und Ostern genauer nachzuspüren.   Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Auswahl der Publikationen von Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming   - Denken hilft!, Ostfildern 2017 - Denken macht glücklich, München 2016 - Der spirituelle Notfallkoffer, München 2015 - Ab in die Wüste, München 2013 - Spiritualität im 21. Jahrhundert, Hamburg 2012 - Buddhismus, München 2012 (Neuauflage der Ausgabe 2005) www.quelle-des-guten-lebens.de Sonstige Informationen ACHTUNG: Die Veranstaltung ist abgesagt. Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20.   Anmeldeschluss ist Mittwoch, 14. März 2018. Teilnahmegebühr Die Teilnahmegebühr beträgt 10,- Euro. TMP_IMPORT
Freitag, 09. März 2018

Im Dialog mit Bach

Workshops und Konzert mit der Pianistin Anna Gourari und dem Marcin Wasilewski Jazz-Trio Konzert und Workshops Die Katholische Akademie Bayern lädt zu einem außergewöhnlichen „Dialog mit Bach“ ein: Die Weltklasse-Pianistin Anna Gourari und das Marcin Wasilewski Jazz-Trio aus Warschau spielen am Freitag, 9. März 2018, um 19 Uhr in der Mandlstraße 23 ein Konzert mit vielfältigen Bezügen zur Musik Johann Sebastian Bachs. Die Künstler beschränken sich aber nicht nur aufs eigene Musizieren. Denn bereits am Nachmittag ab 14 Uhr geben die Pianistin und das Jazz-Trio im Vortragssaal der Akademie Workshops und bieten dabei die seltene Gelegenheit, Profis beim Unterrichten von Schülern zuzuhören und zuzuschauen. Johann Sebastian Bach bedeutet Musikern immens viel, der Komponist Max Reger etwa nannte Bach Anfang und Ende aller Musik, der Jazz-Pianist Keith Jarrett meinte gar: Seine Musik heilt alle Wunden. Nun lädt die Katholische Akademie zu einem außergewöhnlichen und spannenden „Dialog mit Bach“ ein, und dieser Dialog ist gleich ein dreifacher. Wir freuen uns, dass die Weltklasse-Pianistin Anna Gourari zu uns kommt. Im abendlichen Konzert spielt sie vier Werke mit dialogischem Charakter: einen der schönsten Bachschen Orgelchoräle in der Bearbeitung von Ferruccio Busoni, eine auf Bach bezogene Chaconne ihrer russischen Landsfrau Sofia Gubaidulina, die auf das Wohltemperierte Klavier anspielenden Préludes von Alexander Skrjabin und das von Bach selbst bearbeitete Adagio aus dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello. Eine zweite Ebene des Dialogs bilden die Antworten, die das Marcin Wasilewski-Trio aus Warschau auf Bach gibt. Der namensgebende Pianist, Kontrabassist Slawomir Kurkiewicz und der Schlagzeuger Michal Miskiewicz verstehen sich auf den Brückenschlag zwischen den Zeiten und haben bereits eine Reihe von CDs eingespielt, unter anderem auch mit dem berühmten Saxophonisten Jan Garbarek. Die dritte Form des Dialogs können Sie erleben, wenn Sie bereits am Nachmittag zu uns kommen. Da geben nämlich zunächst die Pianistin Anna Gourari und dann das Marcin Wasilewski-Trio Workshops in der Akademie. Sie bieten die seltene Gelegenheit, Profis beim Unterricht von Schülern wenigstens zuzuhören und zuzuschauen. Keine Musik ohne Dialog! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Freitag, 9. März 2018 13.30 Uhr Öffnung der Tageskasse 14.00 Uhr Klavier-Workshop mit Anna Gourari – für passive und aktive Teilnehmer – 15.30 Uhr Kaffeepause im Atrium 16.00 Uhr Jazz-Workshop mit dem Marcin Wasilewski Trio – für passive und aktive Teilnehmer – Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 8. März 2018. Die bestellten Eintrittskarten bzw. Essensbons werden an der Tages-/Abendkasse verkauft. Wer sich für die aktive Teilnahme an einem der beiden Workshops interessiert, kann sich unter Angabe seiner Telefonnummer bei Studienleiter Dr. Johannes Schießl melden: johannes.schiessl@kath-akademie-bayern.de Kosten Die passive Teilnahme an den Workshops kostet € 10,– (ermäßigt € 5,–). Der Preis für ein Abendessen in der Akademie beträgt € 14,– (ermäßigt € 9,–). Die Eintrittskarten für das Konzert kosten € 20,– (ermäßigt € 10,–). Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.
Mittwoch, 07. März 2018

Rubens und Rom

Reinhold Baumstark spricht vom Weiterleben und Wiederbeleben der Antike Reinhold Baumstark: Rubens und Rom Vom Weiterleben und Wiederbeleben der Antike Im Herbst 2018 erscheint als Frucht jahrzehntelanger wissenschaftlicher Beschäftigung mit Peter Paul Rubens Reinhold Baumstarks opus magnum „The Decius Mus-Cycle“. Sein Buch ist Teil des vielbändigen, von einer internationalen Forschergruppe erarbeiteten „Corpus Rubenianum Ludwig Burchard“, dem Œuvre-Verzeichnis des Künstlers. Der angezeigte Vortrag zur Antikenrezeption des Malers bringt die einmalige Chance, den Stand der Forschung von einem der besten Kenner vorgestellt zu bekommen. Für Rubens, der es liebte, sich beim Malen aus klassischen Texten der Antike vorlesen zu lassen, war die Welt der Alten Maß und Ansporn seiner Kunst. Belesenheit, eine weitgespannte humanistische Bildung sowie in Italien gesammelte archäologische Kenntnisse ziehen sich als prägende Spur durch sein gesamtes Werk. Eine frühe Frucht der Vertrautheit mit antiquarischen Fragen bietet seine mehrteilige Bilderfolge aus dem Jahr 1617 zur Geschichte des Konsuls Decius Mus, der als Quelle das Geschichtswerk des Titus Livius dient. Aus der im Gemäldezyklus unternommenen Rekonstruktion römischer Vergangenheit spricht jedoch nicht trockene Gelehrsamkeit, sondern jedes der bildlichen Zitate, jede korrekte Wiedergabe von Kult, Historie und Realien wird überführt in die Vitalität einer geschauten Wirklichkeit. Als Erzähler in Bildern lässt Rubens die Antike wieder erstehen und verleiht ihr den Pulsschlag der Präsenz, um sie mit überzeugender Authentizität vor Augen zu stellen. So gelingt es ihm, über das Opfer, den Tod und postumen Triumph des Konsuls Decius Mus in einer Sprache zu berichten, in der die Diktion Roms aufgegriffen wird und von neuem auflebt.  7. März 2018 19:00 Begrüßung Dr. Florian Schuller 19:15 Vortrag Prof. Dr. Reinhold Baumstark, Generaldirektor a. D. der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen   21:00 Ausklang bei Brot und Wein
Freitag, 02. März 2018

Mensch und Liturgie

Romano Guardinis Impulse - heutige Herausforderungen Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Hier soll das Abstract hin - mit wenigen Zeilchen Hier klappt der Einleitungstext des Flyers aus und man kann im Prinzip den übernehmen vom Flyer. Zeitdiagnose: Leidenschaftlich widmete sich Eugen Biser dieser Herausforderung. 2014 starb er; 1918, vor genau 100 Jahren, war er geboren worden. Anlässlich des Jubiläums soll seiner zentralen Einsicht nachgegangen werden: Einerseits ermöglichen technischer Fortschritt und demokratische Rechtsstaatlichkeit ein noch nie da gewesenes Ausmaß an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit, die andererseits fundamental gefährdet sind durch unsere Art zu leben, zu konsumieren, uns zu orientieren und zu informieren. Eugen Biser war fest davon überzeugt, dass das Christentum gerade in solcher Situation neue Bedeutung gewinnen kann, nicht nur weil die treibenden Grundideen der Moderne aus der Säkularisation christlicher Impulse entstanden waren, sondern vor allem deshalb, weil mit der christlichen Botschaft von der Gotteskindschaft aller Menschen jene Freiheit aufleuchtet, die letztlich jedes Handeln anstrebt. Wie helfen diese Gedanken in sehr unübersichtlichen, fast chaotisch anmutenden Zeiten? Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Prof. Dr. Martin Thurner, Vorsitzender des Stiftungsrates
Mittwoch, 28. Februar 2018

Mensch - Raumfahrt - Medizin

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Forum Gesundheit Forschung für den Astronauten im All und den Patienten auf Erden Mittwoch, 28. Februar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   17.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München Dr. Gernot Sittner, Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums   17.50 Uhr Übersichtsreferat Stress und Immunologie – Eine Brücke zwischen Erde und All Prof. Dr. Alexander Choukèr, Oberarzt an der Klinik für Anaesthesiologie der LMU München 18.15 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   18.45 Uhr Vier Impulsvorträge Forschen vor Ort – Astronaut und Forscher auf der Internationalen Raumstation ISS Prof. Dr. Reinhold Ewald, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Professor an der Universität Stuttgart Von Keimen, (Atem-)Luft und Raumfahrt PD Dr. Michael Dolch, Oberarzt an der Klinik für Anaesthesiologie der LMU München Der Mensch im Extremen – vom Fieber und der Schwerelosigkeit Prof. Dr. Hanns-Christian Gunga, Direktor des Instituts für Physiologie der Charité Berlin Forschung im All – einzigartig standardisierte Lebenswelt Prof. Dr. Jens Jordan, Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, Köln   19.45 Uhr Podiumsdiskussion Moderation: Prof. Dr. Alexander Choukèr   20.30 Uhr Ende der Veranstaltung Veranstalter: Ludwig-Maximilians-Universität München Klinik für Anaesthesiologie Direktor Prof. Dr. Bernhard Zwißler SZ-forum Gesundheit Katholische Akademie in Bayern Vorbereitung und Organisation: Prof. Dr. Alexander Choukèr, Klinik für Anaesthesiologie der LMU München Dr. Gernot Sittner, SZ-Gesundheitsforum Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Die medizinische Forschung über den Menschen im Weltraum verfolgt zwei Ziele: erstens die Gesundheit während eines Langzeitaufenthaltes – beispielsweise auf einer Reise zum Mars – und danach zu erhalten, zweitens die extremen, einzigartigen Lebensumstände auf den menschlichen Organismus zu erforschen und die gewonnenen Ergebnisse für Anwendungen auf der Erde zu übertragen. Der Mensch ist im Weltraum einer bisher nicht erlebten Umwelt ausgesetzt. Vor allem das Fehlen der Schwerkraft und das Leben in andauernder Isolation führen neben anderen Faktoren zu erheblichem, auch gesundheitsgefährdendem Stress. Durch die intensive Nutzung der Internationalen Raumstation ISS sowie verschiedener weltraumähnlicher Versuchsanordnungen auf der Erde werden die einwirkenden Stressfaktoren und die durch sie bedingten Anpassungsmechanismen systematisch mit neuesten (bio-)technischen Verfahren untersucht. Die Kenntnis der Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, die Blut- und Knochenbildung, das Nerven- und das Immunsystem tragen zu einem vertieften Verständnis und zu einer besseren Behandlung dieser auch auf der Erde häufigen Organstörungen und der damit einhergehenden Krankheitsbilder bei. Das Forum erläutert einzigartige Erkenntnisse dieser Forschung, neue technische Messmethoden und die daraus resultierenden vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen, die zur Abwendung eines gesundheitlichen Risikos im All und zum Vorteil des Patienten auf der Erde genutzt werden. (Alexander Choukèr) Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Dienstag, 27. Februar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Mittwoch, 28. Februar 2018, ab 16.30 Uhr am Tagungsbüro erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. TMP_IMPORT
Montag, 26. Februar 2018

Mephisto theologisch

Abendveranstaltung Gibt es den Teufel wirklich? Montag, 26. Februar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung     Mephisto theologisch Gibt es den Teufel wirklich?   Es diskutieren: Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, apl. Professor für Kunstgeschichte an der LMU München Prof. Dr. med. Eckhard Frick SJ, Professor für Anthropologische Psychologie an der Hochschule für Philosophie SJ München Prof. Dr. Thomas Ruster, Professor für Katholische Theologie und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie/Dogmatik an der TU Dortmund Dr. Katharina Wilkens, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interfakultären Studiengang Religionswissenschaft der LMU München     Rückfragen aus dem Publikum   Moderation: Dr. Florian Schuller 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Sophia Haggenmüller Zum Thema Alle reden vom Teufel, wenn es um Faust geht. Aber nicht nur dann. Und nicht nur in früheren Zeiten, auch in unseren so aufgeklärten. Geistwesen, Engel wie Teufel, begleiten wohl in unterschiedlichster Gestalt den Menschen, seit er wie Faust danach strebt, zu erkennen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, der aber zugleich immer wieder konfrontiert wird mit jenem „Geist, der stets verneint, und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“. In allen Religionen verdichtet sich deshalb die Erfahrung des abgründig Bösen im Teufel: „So ist denn alles, was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element“. Aber gibt es ihn wirklich? Natürlich nicht, wenn man an bildliche Darstellungen denkt, als Engel mit schwarzen Flügeln oder behaart mit Widderhörnern und Schwanz, umgeben von dämonischen Wesen und nach Schwefel stinkend, aber doch konkret, vielleicht sogar personal? Oder heißt es auch hier: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“? Theologen sind gefragt, aber beileibe nicht nur die. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist: Freitag, 23. Februar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Mittwoch, 21. Februar 2018

Wasserstoff, das Öl der Zukunft?

Reihe "Wissenschaft für jedermann" in Kooperation mit dem Deutschen Museum Nur noch wenige Plätze verfügbar! Wir beschäftigen uns aus aktuellem Anlass mit dem Thema Wasserstoff. Ist es wirklich das Öl der Zukunft? Oder ist Sauerstoff das echte Öl der Zukunft? Ziel der deutschen Energiewende ist es, bis zum Jahr 2050 den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoenergieverbrauch auf 60%, bei der Stromversorgung sogar auf 80% zu erhöhen. Dies erfordert eine deutliche Reduzierung der Nutzung fossiler Energieträger wie Öl und Gas, das heißt die weitgehende Dekarbonisierung unserer Energieversorgung. Ein Großteil der fossilen Energie wird heute im Verkehrssektor verbraucht. Um sinnvolle Alternativen entwickeln zu können, müssen die Möglichkeiten zur Speicherung erneuerbarer Energien wesentlich verbessert werden. Neben der Speicherung von Wind- und Solarstrom in großskaligen Batterien bietet vor allem der Einsatz wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen oder die indirekte Speicherung in Form eines chemischen Kraftstoffes die besten Aussichten. Der Vortrag möchte die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse aufzeigen. Der Wasserstoff könnte dann direkt in der chemischen Industrie oder in wasser-stoffbetriebenen Brennstoffzellen eingesetzt oder zu kohlenwasserstoffbasierenden regenerativen Treibstoffen weiterverarbeitet werden. Darüber hinaus geht es aber vor allem auch darum, die technischen Herausforderungen für eine regenerative Wasserstoffwirtschaft und für den großskaligen Ausbau von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen, sowie deren Vor- und Nachteile im Vergleich zu batteriebetriebenen Elektroautos aufzuzeigen. Mittwoch, 21. Februar 2018 19:00 Einführung durch Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München 19:10   Wasserstoff, das Öl der Zukunft? Prof. Dr. Hubert A. Gasteiger, Professor am Lehrstuhl für Technische Elektrochemie an der TU München 20:00 Diskussion 21:00 Ende der Veranstaltung Beachten Sie bitte: Diese Veranstaltung findet im Deutschen Museum, Museumsinsel 1, statt.  Eintrittskarten zum Preis von 3 Euro sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich!
Freitag, 16. Februar 2018

Thomas Mann. Vom Unpolitischen zum Fürsprecher und Verteidiger der deutschen Republik

Abendveranstaltung im Rahmen der Historischen Tage Freitag, 16. Februar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Dr. Sebastian Hansen, Akademischer Mitarbeiter in der Abteilung für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart Thomas Mann Vom Unpolitischen zum Fürsprecher und Verteidiger der deutschen Republik   20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Die Historischen Tage 2018 haben das Thema „Weimarer Köpfe. Persönlichkeiten und Profile in der ersten deutschen Demokratie“. Auf die beiden Abendvorträge am Donnerstag, 15. Februar 2018: „Gustav Stresemann – Vernunftrepublikaner und Verständnispolitiker“, und am Freitag, 16. Februar 2018: „Thomas Mann. Vom Unpolitischen zum Fürsprecher und Verteidiger der deutschen Republik“ weisen wir gesondert hin. Thomas Mann stand der neuen Republik bereits im November 1918 durchaus aufgeschlossen gegenüber. Doch erst mit seiner 1922 gehaltenen Republik-Rede gab der angesehene Schriftsteller die zuvor gesuchte politische Zurückhaltung auf. Angesichts der erlebten Gewalt, Instabilität und gesellschaftlichen Umbrüche gelangte er schließlich zu der Auffassung, dass auch die Demokratie einen unverzichtbaren Anteil an der notwendigen Bewahrung und weiteren Verwirklichung der Humanität habe. Der Vortrag beleuchtet den Weg und die Gründe für Thomas Manns Hinwendung zur Republik sowie das vielfältige Engagement des Schriftstellers, das ihn zu einem führenden Repräsentanten der Weimarer Republik und entschiedenen Gegner des Nationalsozialismus machte.   (Sebastian Hansen) Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 8. Februar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Donnerstag, 15. Februar 2018

Gustav Stresemann - Vernunftrepublikaner und Verständnispolitiker

Abendveranstaltung im Rahmen der Historischen Tage Donnerstag, 15. Februar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Prof. Dr. Horst Möller, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München, ehem. Direktor des Instituts für Zeitgeschichte Gustav Stresemann – Vernunftrepublikaner und Verständnispolitiker   20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Die Historischen Tage 2018 haben das Thema „Weimarer Köpfe. Persönlichkeiten und Profile in der ersten deutschen Demokratie“. Auf die beiden Abendvorträge am Donnerstag, 15. Februar 2018 „Gustav Stresemann – Vernunftrepublikaner und Verständnispolitiker“, und am Freitag, 16. Februar 2018: „Thomas Mann. Vom Unpolitischen zum Fürsprecher und Verteidiger der deutschen Republik“ weisen wir gesondert hin. Der Nationalliberale Gustav Stresemann war während der Kriegsjahre zu einem der markantesten Parlamentarier des Kaiserreichs geworden, seit 1917 trat er für einen Verständigungsfrieden ein. Nach der Revolution 1918/19 betrieb er als Vorsitzender der Deutschen Volkspartei nach anfänglicher Distanz gegenüber der republikanischen Staatsform eine entschiedene Politik der innen- und außenpolitischen Verständigung. Als zeitweiliger Reichskanzler im Krisenjahr 1923 und langjähriger Außenminister bis zu seinem frühen Tod 1929 war er der wichtigste deutsche Architekt der Friedenspolitik, die mit den Locarnoverträgen und dem Beitritt zum Völkerbund 1925/26 gekrönt wurde. Neben Friedrich Ebert war er die stärkste Säule der Weimarer Demokratie. (Horst Möller) Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 8. Februar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
14.02.2018 – 17.02.2018

Weimarer Köpfe

Historische Tage: Es begegnen uns Persönlichkeiten aus der ersten deutschen Demokratie wie z. B. Hjalmar Schacht, Otto Braun, Ludwig Kaas, Max Plank und Albert Einstein. nur noch wenige freie Plätze Wir wollen am Beispiel von Akteuren in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens Aufstieg und Leistungen, Belastungen und Scheitern der Weimarer Republik veranschaulichen, deren Geschichte mit der Novemberrevolution 1918 begann. „Weimarer Köpfe“ ist der Titel der Veranstaltung, die vom 14. bis zum 17. Februar 2018 in der Katholischen Akademie Bayern stattfinden wird. In 13 Referaten werden 17 Protagonisten vorgestellt, die in Politik und Wirtschaft, Kirche, Kultur und Wissenschaft ihrer Zeit herausragten – ob positiv oder negativ. Anhand ihrer Biografien zeichnen die Experten von Aschermittwoch bis zum ersten Samstag in der Karwoche die Geschichte der ersten deutschen Republik nach. Wenn Sie unter vielen anderen auf den Spuren der katholischen Frauenrechtlerin Ellen Amann, des Schriftstellers Thomas Mann sowie der Physiker Max Plank und Albert Einstein wandeln wollen, sind Sie in den ersten Tagen der Karwoche bei uns am richtigen Ort. Die Anmeldungen zu den Historischen Tagen 2018, die auch in diesem Jahr wieder von Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München, geleitet werden, ist ab Januar möglich. Hier! Mittwoch, 14. Februar 2018   15:00 Uhr Begrüßung 15:15 Uhr Otto Braun xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx     jsfjskfdkljglfjglfjsfjsdkfjlkdjglk Hier! Thorsten Keller ist ein viel gefragter Physiker, der sich vor allem das Themengebiet der Energiegewinnung spezialisiert hat. Er gibt nun seit mehr als 10 Jahren regelmäßig Seminare in der LANakademie.
Freitag, 02. Februar 2018

Christentum und Säkularität

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Eugen-Biser-Stiftung Impulse aus der Theologie Eugen Bisers Freitag, 2. Februar 2018   Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 17.30 Uhr Begrüßung   17.45 Uhr Christentum und Säkularität Impulse aus der Theologie Eugen Bisers Vorträge von Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D., Direktor der Forschungsstelle für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg, Mitglied des Kuratoriums Prof. Dr. Dr. h.c. Gunther Wenz, Professor em. für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München, Mitglied des Kuratoriums Prof. Dr. Martin Thurner, Professor für Christliche Philosophie an der LMU München, Vorsitzender des Stiftungsrates 18.45 Uhr Pause   19.00 Uhr Podiumsdiskussion mit den Vortragenden Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München, Mitglied des Stiftungsrates   20.00 Uhr Dank Dr. Heiner Köster, Mitglied des Stiftungsrates     Einladung zum Empfang Dr. Florian Schuller   Kooperationspartner: Diese Veranstaltung findet statt in Kooperation der Katholischen Akademie Bayern mit der Eugen-Biser-Stiftung sowie deren Stiftungsrat und Kuratorium. Zum Thema Zeitdiagnose: Leidenschaftlich widmete sich Eugen Biser dieser Herausforderung. 2014 starb er; 1918, vor genau 100 Jahren, war er geboren worden. Anlässlich des Jubiläums soll seiner zentralen Einsicht nachgegangen werden: Einerseits ermöglichen technischer Fortschritt und demokratische Rechtsstaatlichkeit ein noch nie da gewesenes Ausmaß an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit, die andererseits fundamental gefährdet sind durch unsere Art zu leben, zu konsumieren, uns zu orientieren und zu informieren. Eugen Biser war fest davon überzeugt, dass das Christentum gerade in solcher Situation neue Bedeutung gewinnen kann, nicht nur weil die treibenden Grundideen der Moderne aus der Säkularisation christlicher Impulse entstanden waren, sondern vor allem deshalb, weil mit der christlichen Botschaft von der Gotteskindschaft aller Menschen jene Freiheit aufleuchtet, die letztlich jedes Handeln anstrebt. Wie helfen diese Gedanken in sehr unübersichtlichen, fast chaotisch anmutenden Zeiten? Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Prof. Dr. Martin Thurner, Vorsitzender des Stiftungsrates Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 30. Januar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr sowie Mitglieder des Freundeskreises der Eugen-Biser-Stiftung e.V. € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,-- (ermäßigt € 37,--) pro Person. TMP_IMPORT
Dienstag, 30. Januar 2018

Von der Macht des Heiligen

Abendvortrag Prof. Dr. Hans Joas Ein Gegenentwurf zu Max Webers Entzauberungsthese Dienstag, 30. Januar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr Von der Macht des Heiligen Ein Gegenentwurf zu Max Webers Entzauberungsthese Prof. Dr. Hans Joas, Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Professor für Soziologie an der Universität Chicago   20.15 Uhr Gespräch mit dem Referenten   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Zum Thema „Entzauberung“ gilt im Selbstverständnis der Moderne als ein alternativloser Schlüsselbegriff. Doch in seinem neuen Buch „Die Macht des Heiligen“ will der Sozialphilosoph Hans Joas die Entzauberung selbst entzaubern. Wie kaum ein anderer ist der Berliner Professor in der Lage, eine geistesgeschichtliche, eine psychologische und eine soziologische Perspektive einzunehmen. Sein wesentlicher Bezugspunkt dabei bleibt Max Weber, der 1920 in der Schwabinger Seestraße verstorben ist. Dessen Generalthese von der Rationalisierung, die alle Lebensbereiche durchziehe, wurde für Hans Joas die zentrale Herausforderung. Dabei übersieht er nicht, dass für Max Weber der moderne westliche Rationalismus nicht nur Vorbedingung der Entwicklung des Westens war, sondern immer auch dessen Bedrohung. An die Stelle des von Weber wesentlich geprägten Geschichtsbildes mit seinem unaufhaltsam fortschreitenden Prozess der Entzauberung tritt nun bei Joas die Konzeption eines Spannungsfeldes zwischen verschiedenen Dynamiken der Sakralisierung wie ihrer Brechungen. Verbunden damit ist der Blick auf die Gefahren, wenn sich Macht der Sakralisierung bedient. Ein solches Denken enthält durchaus Zumutungen – für Gläubige ebenso wie für säkulare Geister. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 26. Januar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. TMP_IMPORT
Mittwoch, 24. Januar 2018

Sprachspiele

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) Junge Drehbuchautorinnen und -autoren zeigen ihre Erstlingsfilme Mittwoch, 24. Januar 2018 18.00 Uhr Gelegenheit zum Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung   19.15 Uhr Vorführung der „Filme 01“, Teil 1   Glanz Plus (8:45 min) von Yannik Carstensen Freie Kamera (10:17 min) von Lukas Mär Minick Film (15:28 min) von Karla Schuster Ein Refugium (7:24 min) von Michael Faiss Das Sofortbild-System 63 (12:38 min) von Philipp Link   ca. 20.15 Uhr Publikumsdiskussion und Pause   21.00 Uhr Vorführung der „Filme 01“, Teil 2   Wir waren wir sind (12:13 min) von Tim Koder In Gesellschaft (10:23 min) von Lukas Becker Julia, Romeo und Stehlampe (11:16 min) von Paul Feldmann Sepp (9:25 min) von Julien Hebenstreit Bessere Zukunft (11:10 min) von Marius Bacza   ca. 22.00 Uhr Publikumsdiskussion   22.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Kooperationspartner: Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Konzeption und Moderation: Tim Moeck, Künstlerischer Mitarbeiter „Abt. VI – Drehbuch“ der HFF München Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Wir freuen uns, zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit der „Abteilung VI - Drehbuch“ der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München die „Filme 01“ eines Erstsemesterjahrgangs präsentieren zu können! Drei Rollen 16-mm-Filmmaterial mit je 10 Minuten Laufzeit und (fast) keine inhaltlichen Beschränkungen: das ist die Grundausstattung, mit der die Erstsemester im Studiengang „Drehbuch“ der HFF München ihren ersten dokumentarischen Film drehen. München und seine nähere Umgebung bilden den Hintergrund für die in schwarzweiß gehaltenen Filme, die die Kreativität der angehenden Drehbuchautorinnen und –autoren herausfordern, denn der analoge Dreh erfordert genaues Arbeiten und Fokussieren. Zehn Studierende des Drehbuch-Jahrgangs 2016 präsentieren an diesem Abend ihre ersten HFF-Filme und stellen sich anschließend den Fragen des Publikums. Die Filme sind „Sprachspiele“, die sich mit Menschen und Techniken auseinandersetzen, die sich auf ihre je eigene Art und Weise sprachlich entfalten, z.B. eine Frau, die die Haltestellen der U-Bahn ansagt, ein Theaterstück in Gebärdensprache, ein Modeheft-Designer, der über Bildsprache kommuniziert oder ein Filmteam aus Kindern. Wir laden ein zu einem Filmabend der besonderen Art. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 23. Januar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
17.01.2018 – 28.03.2018

ESTACIONES DEL DOLOR - Werke von Lilian Moreno Sánchez

Ausstellung Zum Thema Ort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung 17. Januar bis 28. März 2018 Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Eintritt frei Sonstige Informationen Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! TMP_IMPORT
Mittwoch, 17. Januar 2018

Vesper meets Vesper

Abendveranstaltung Brücken schlagen zwischen Kirche und Sport Mittwoch, 17. Januar 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung     Vesper meets Vesper Podiumsgespräch   Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Frankfurt a. M. Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Bonn     Rückfragen aus dem Publikum   Moderation: Dr. Florian Schuller 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Michael Zachmeier Zum Thema Kirche und Sport – nicht zuletzt beim Fußball sind die Parallelen augenfällig. So pilgert der echte Fan jede Woche zum Fußball-Tempel, der ihm heilig ist, stimmt sich mit Gesängen auf das Spiel ein und erfleht Wunder, um seinen Verein gegen übermächtige Gegner siegen zu sehen. Bei unserer Veranstaltung treten zwei hohe Funktionäre auf, die eine lebendige Brücke zwischen Kirche und Sport schlagen können. Sind es doch Brüder. Beide entstammen einem klassisch-katholischen Milieu, haben beruflich aber ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen. Michael Vesper ist Mitbegründer der „Grünen“ und stieg in der Landespolitik zum Minister auf, bevor er, bis Ende 2017, als Vorstandschef und Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes amtierte. Stefan Vesper war zunächst pädagogischer Mitarbeiter am katholisch-sozialen Institut der Erzdiözese Köln und ist nun seit fast 20 Jahren Generalsekretär des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, des höchsten Laiengremiums der katholischen Kirche in Deutschland. Beim Gespräch wird es um strukturelle Gemeinsamkeiten von Kirche und Sport gehen, um ähnliche Rituale und Problemfelder. Besonders aufschlussreich und spannend aber dürfte es werden, wenn nicht zuletzt die Zukunft dieser beiden Großinstitutionen in den Blick genommen wird, aus Sicht der jeweils anderen Seite... Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 15. Januar 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Dienstag, 16. Januar 2018

Estaciones del dolor - Werke von Lilian Moreno Sánchez

Vernissage zur Ausstellung Dienstag, 16. Januar 2018 19 Uhr Vernissage zur Ausstellung ESTACIONES DEL DOLOR Werke von LILIAN MORENO SÁNCHEZ     Begrüßung: Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Einführung: Prof. Dr. Thomas Raff, Kunsthistoriker   Zum Thema Ort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung 17. Januar bis 28. März 2018 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr Eintritt frei Sonstige Informationen Bitte beachten Sie: Das Kardinal Wendel Haus ist ein Tagungshaus für Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern und für Gastveranstaltungen. Dadurch sind zeitweise nicht alle Räume zugänglich, in denen die Ausstellung präsentiert wird. Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, zu welchen Zeiten die Kunstwerke uneingeschränkt besichtigt werden können. Danke für Ihr Verständnis - Ihre Katholische Akademie in Bayern. TMP_IMPORT
Mittwoch, 13. Dezember 2017

„Planet der Affen: Prevolution“

YOUNG PROFESSIONALS: So hab ich das noch nie gesehen - Film im Gespräch Mittwoch, 13. Dezember 2017 19.00 Uhr Begrüßung und kurze Einführung 19.15 Uhr Film: „Planet der Affen: Prevolution“ (2011, 110 min.)     Weil sein einst brillanter Vater Charles (John Lithgow) an Demenz leidet, beginnt der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) an Schimpansen zu experimentieren, um ein geeignetes Heilmittel gegen die Alzheimer-Krankheit zu finden. Eines der Tiere, Caesar (Andy Serkis) genannt, wird durch die Medikamente hyperintelligent. Um ihn vor seinen zunehmend aggressiven Artgenossen zu schützen, nimmt der Wissenschaftler ihn zu sich und zieht ihn wie ein Familienmitglied groß. Als Charles stirbt, entwickelt auch Caesar immer größere Aggressivität bis zur Gewalttätigkeit. Er wird deshalb zu den anderen Schimpansen in ein riesiges Käfigsystem gesperrt. Dort zettelt Caesar einen Aufstand an – die Revolution der Affen. (filmstarts.de) ca. 21.00 Uhr Fragen zum Film und Diskussion Moderation: Dr. Werner Veith, M.A. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema „Planet der Affen: Prevolution“ erzählt die Geschichte einer „Menschwerdung“: Die Entwicklung der Evolution wird durch den Einsatz von Medikamenten beschleunigt, und es entsteht ein Affe, der dem Menschen in vielerlei Hinsicht gleicht. Da seine kognitiven und moralischen Fähigkeiten denen des Menschen überlegen zu sein scheinen, besteht die Gefahr, dass die Spezies Mensch ihre Vormachtstellung verliert und ins Abseits der Evolution gerät. Der Aufstieg der Affen kann gedeutet werden als Krise der Zivilisation, die in besonderer Weise die Frage nach dem Wesen des Menschen, nach seinen Fähigkeiten zu moralischen Entscheidungen und nach der Verantwortung für seine Mitgeschöpfe stellt. Wir laden zu einem spannenden Filmabend und intensiven Gesprächen ein! Referent Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zusammen mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20. Anmeldeschluss ist Dienstag, 12. Dezember 2017. Der Eintritt ist frei. TMP_IMPORT
Freitag, 08. Dezember 2017

Gelassen durch den Advent

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung Ein spiritueller Impuls zum Wochenende Freitag, 8. Dezember 2017 18.00 Uhr Ankommen und Aufwärmen mit Tee   18.15 Uhr Gelassen durch den Advent Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming, Augsburg   18.45 Uhr Meditation   19.00 Uhr Kurzer Austausch Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Sie gehört zu den stereotypen, fast automatischen Seufzern der Adventszeit – jene Klage, der stille Advent sei viel zu hektisch. Aber sitzen wir mit diesem Jammern nicht doch einfach einem falschen Mythos auf, der uns weismacht, wir sollten es uns jetzt mit Tee und einem guten Buch auf der Couch bequem machen, und uns so entspannt auf Weihnachten einstimmen? Dagegen stehen dann klassische Dezemberaufgaben: den Schreibtisch aufräumen, Geschenke besorgen, auf Weihnachtsfeiern gehen (müssen), mit anderen auf Christkindlmärkten Glühwein trinken. Advent war aber nie als Jahresend-Chill-Phase verstanden. Ganz im Gegenteil. Deshalb gäbe es die Chance, nachzudenken, was innere Gelassenheit wirklich meint: viel mehr als nur den Alltagsstress zu reduzieren. Wenn wir den spirituellen Größen der Menschheitsgeschichte trauen dürfen, ist Gelassenheit auf der einen Seite eine innere Gestimmtheit, in der sich der Mensch im Einklang mit dem Dasein befindet, und auf der anderen Seite die Kraft, echte Veränderungen durchzuziehen. Genau in diese Tradition gehört auch das christliche Verständnis von Advent. Ein guter Nebeneffekt: Wer so gestimmt ist, kann auch unseren hektischen Advent bestehen, wie er eben kommt. Und sich Gelassenheit im Neuen Jahr vielleicht als ersten guten Vorsatz nehmen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Auswahl der Publikationen von Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming: - Denken hilft!, Ostfildern 2017 - Denken macht glücklich, München 2016 - Der spirituelle Notfallkoffer, München 2015 - Ab in die Wüste, München 2013 - Spiritualität im 21. Jahrhundert, Hamburg 2012 - Buddhismus, München 2012 (Neuauflage der Ausgabe 2005) www.quelle-des-guten-lebens.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 7. Dezember 2017. Die Teilnahme ist kostenlos. TMP_IMPORT
Montag, 04. Dezember 2017

Christian Lehnert

Abendveranstaltung in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" Montag, 4. Dezember 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller     Christian Lehnert zu Gast bei Albert von Schirnding Lesung und Gespräch   20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Musik: Friederike Lehnert (Barockvioline) Zum Thema Der Gott, den es nicht gibt, in mir ein dunkler Riss, ist meiner Seele nah, so oft ich ihn vermiss. (Christian Lehnert) Der Dichter und Essayist Christian Lehnert ist auch evangelischer Pfarrer und darüber hinaus seit fünf Jahren Geschäftsführer des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Universität Leipzig. So fließen poetische Elemente gleichermaßen wie Erfahrungen seelsorgerlicher Praxis und wissenschaftlicher Forschung in seine Werke mit ein, um, wie Lehnert es einmal formuliert, „die Fragilität einer religiösen Existenz, und zwar meiner religiösen Existenz, zu erkunden, in allen Widersprüchen, in allen Offenheiten, in zweifelnden Fragen ...“ In hochpoetischen Bildern zeigt sich ungeschönt das delikate Verhältnis von Religiosität und Dichtung, zuletzt in den vielbeachteten Bänden „Korinthische Brocken“ (2013), „Windzüge“ (2015) und „Der Gott in einer Nuß. Fliegende Blätter von Kult und Gebet“ (2017). Kritiker sehen in ihm einen „unzeitgemäßen“ Dichter, da er weder im Literaturbetrieb noch in der Kirche einen selbstverständlichen Platz findet. Für die hohe Qualität seiner Lyrik ist Christian Lehnert vielfach ausgezeichnet worden, so noch als Student 1995 mit dem „Leonce und Lena“-Preis der Stadt Darmstadt und zuletzt mit dem Hölty-Preis für Lyrik der Stadt Hannover sowie dem Eichendorff-Literaturpreis. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 1. Dezember 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere Anmeldeliste aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Samstag, 02. Dezember 2017

Wachsen an Verwundungen

Studienvormittag Samstag, 2. Dezember 2017 9.30 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   9.45 Uhr Resilienz – ein Zukunftskonzept für Gesundheitsförderung und Prävention Prof. Dr. Oliver Tüscher, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie / Deutsches Resilienz-Zentrum (DRZ), Universitätsmedizin Mainz 10.15 Uhr Kaffeepause   10.45 Uhr Resilienz, Verwundbarkeit und Sicherheit. Was Theologie und Ethik zum Resilienzdiskurs beitragen können Dr. Martin Schneider, Bayerischer Forschungsverbund ForChange, Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München   11.15 Uhr Podiumsgespräch: Potenziale und Grenzen des Resilienzkonzepts Moderation: Dr. Florian Schuller 12.00 Uhr Mittagessen 13.00 Uhr Ende der Tagung Organisation: Sophia Haggenmüller Zum Thema Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen befähigen zum konstruktiven Umgang mit tiefgreifendem Wandel? Sind diese genetisch vorgegeben oder können sie vielleicht doch erlernt oder zumindest trainiert werden? Verschiedenste wissenschaftliche Disziplinen wie auch Praktiker beschäftigen sich im Rahmen des boomenden Konzepts zur sogenannten „Resilienz“ mit Ressourcen und Faktoren, die in Zeiten radikaler Krisen die lernende Veränderung von Individuen und/oder Gruppen bedingen. Unser thematischer Vormittag steht nicht zufällig am Beginn des Advents, der klassischerweise als eine Zeit herausfordernder Veränderung verstanden wird. Da bietet es sich an, die Stärken und Schwächen des Konzepts von „Resilienz“ zu diskutieren, und damit verbunden die Frage, ob die Popularität dieses Begriffs berechtigt ist. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 29. November 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Teilnahme € 12,- (6,-) Mittagessen € 14,– (9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 43,- (37,-) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons erhalten Sie an der Tageskasse. TMP_IMPORT
Mittwoch, 22. November 2017

Kardinal Wetter Preis 2017

Öffentliche Preisverleihung an der Ludwig-Maximilians-Universität München Mittwoch, 22. November 2017,18.00 Uhr s.t.   Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2017   Ort: Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München Hauptgebäude der LMU, 1. Stock, Geschwister-Scholl-Platz 1, München Fakultätszimmer F 107     Die Katholische Akademie in Bayern und die Katholisch-Theologische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München laden sehr herzlich ein zur öffentlichen Akademischen Feier anlässlich der Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2017     Prof. Dr. Andreas Wollbold, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät an der LMU Begrüßung   Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München Grußwort   Prof. Dr. Armin Kreiner, Professor für Fundamentaltheologie an der LMU Laudatio auf die Preisträgerin     Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2017 an Frau Dipl.-Theol. Veronika Weidner     Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern, im Gespräch mit Veronika Weidner über ihre Dissertation „The Riddle of Divine Hiddenness“   Musikalische Gestaltung: Posaunen-Quartett „BiMaCaTo“ unter der Leitung von Marianne Reißler     Stehempfang mit Buffet in der Halle A 280 (2. Stock) Zum Thema Sonstige Informationen Anmeldung Bitte bis spätestens Mittwoch, 15. November 2017 TMP_IMPORT
Montag, 20. November 2017

Lernen und Erleben mit "Virtual Reality"

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung VR-Brillen selbst testen: Möglichkeiten und Bedenken Montag, 20. November 2017 19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr Einführung: Was bedeutet Virtual bzw. Augmented Reality? Christian Steiner, senselab.io   19.45 Uhr VR-Brillen selbst testen Es gibt eine kleine Auswahl an spannenden Anwendungen aus dem (Schul-) Lernbereich sowie nach Zeit und Möglichkeit Unterhaltungsanwendungen mit einem stark spielerischen Charakter.   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung     Konzeption: senselab.io Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholsiche Akademie in Bayern Zum Thema Virtual Reality (VR) ist in aller Munde. Egal ob in Zeitschriften, TV-Werbung oder im Internet: Überall sieht man scheinbar glückliche Menschen mit einer mehr oder weniger klobigen Virtual Reality-Brille auf dem Gesicht in die Kamera grinsen. Doch was ist dran an dem Thema? Handelt es sich um einen Hype, der wieder verschwindet, oder gibt es Grund zur Annahme, dass dieses Medium in den kommenden Jahren Teilbereiche unseres Leben verändert? Wir wissen noch nicht, in welche Richtung sich das Thema bewegen wird, aber wir wollen über die Möglichkeiten und Bedenken sprechen. An diesem Abend gibt es einen Überblick zum Status quo der VR-Technik und einen Ausblick über das, was uns in Zukunft erwartet. Im Anschluss können einige VR-Brillen selbst ausprobiert und Fragen dazu diskutiert werden. senselab.io senselab.io | www.senselab.io senselab.io ist eine der ersten Agenturen in Deutschland, die sich vollständig dem Thema Virtual und Augmented Reality verschrieben haben. Seit 2015 entwickelt sie immersive Anwendungen für den Einsatz in Marketing, Training und Schulung. Ziel ist es, digitale Erlebnisse mit nachhaltiger Wirkung zu schaffen. Beim sogenannten „Immersive Learning“ dienen beispielsweise Trainings- und Schulungslösungen der intensiven Wissensvermittlung bis hin zur Möglichkeit, das Erlernte direkt „vor Ort“ in die virtuelle Praxis umzusetzen. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Freitag, 17. November 2017. Teilnahmegebühr: Euro 10,- TMP_IMPORT
Freitag, 17. November 2017

"Bis an die Grenzen der Erde"

Abendveranstaltung Aufbruch des Katholizismus in die Welt im Zeitalter der Reformation: Brasilien, Mexiko und die Philippinen Freitag, 17. November 2017   Möglichkeit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr „Bis an die Grenzen der Erde“ (Apg 1,8). Aufbruch des Katholizismus in die Welt im Zeitalter der Reformation: Brasilien, Mexiko und die Philippinen Prof. em. Dr. Johannes Meier, Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte und Religiöse Volkskunde im Fachbereich Katholische Theologie der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz   20.00 Uhr Diskussion   20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein   Organisation: Dr. Astrid Schilling Zum Thema Die Reformation führte zwar zur Teilung des westlichen Christentums in verschiedene Konfessionen, aber gleichzeitig setzte eine gegenläufige Bewegung ein: die Evangelisierung der außereuropäischen Welt durch die katholische Kirche. Es eröffneten sich transkontinentale Möglichkeiten durch die Entdeckung der Seewege nach Amerika und Asien. So kamen Brasilien, Mexiko und die Philippinen, wo heute mehr als ein Viertel der weltweit ca. 1,25 Milliarden Katholiken leben, bereits zu Lebzeiten Martin Luthers mit dem christlichen Glauben in Berührung und machten die Kirche bunter und vielfältiger. Die Mission blieb zwar in die Geschichte der europäischen Expansion verwoben, unterwarf sich jedoch nicht einfach den politischen und ökonomischen Interessen der Kolonialmächte, sondern ging oft sehr selbstständig und dialogisch vor; es gab bereits viele moderne Ansätze zur Inkulturation des Christentums, die allerdings aus unterschiedlichen Gründen immer wieder zurückgedrängt wurden. Es entstand ein globaler Katholizismus, und heute lebt die übergroße Mehrheit der Christen in der südlichen, und das heißt: in der ärmeren Hemisphäre der Erde. Deutschland zum Beispiel stellt noch 2 % der Katholiken weltweit. Diese radikal veränderte Lage lässt den alten Eurozentrismus obsolet werden und führt die Kirchengeschichte auch Afrikas, Asiens und Amerikas in die Mitte von Lehre, Forschung und Weiterbildung. Prof. Dr. Johannes Meier Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 16. November 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Mittwoch, 15. November 2017

Sand - wie Sand am Meer?

Abendveranstaltung in der Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum [nbsp] Mittwoch, 15. November 2017 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Dr. Klaus Schwarzer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geowissenschaften der Universität Kiel Sand – wie Sand am Meer?   20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Zum Thema Sand ist in unserem Leben allgegenwärtig: Er kommt nicht nur im Straßenbelag, in Beton und Glas und damit in den Fassaden der Hochhäuser vor, sondern auch in den Mikrochips von Handys, in Reinigungsmitteln, Zahnpasta oder in Kosmetika. Dieser unscheinbare „Alleskönner“, der unser Leben auf so vielfältige Art und Weise begleitet, zählt zu den dynamischsten geologischen Materialien auf der Erde und ist für den Aufbau vieler Ökosysteme unersetzlich. Sand entsteht durch natürliche Zerkleinerung von Felsgestein beim Transport durch Gletscher, Wasser und Wind, aber auch durch chemische und biologische Prozesse. Es dauert zehntausende von Jahren, bis ein Gebirgsbrocken zu Sand verkleinert am Ufer eines Flusses oder im Meer abgelagert wird. Diesem langen Prozess steht ein rasant wachsender Bedarf gegenüber. Heute wird dem Meer nahezu doppelt so viel Sand entnommen, wie alle Flüsse zusammen dorthin liefern. China, das gegenwärtig 60 Prozent der weltweit geförderten Sandmenge abschöpft, hat in den zurückliegenden vier Jahren so viel verbraucht wie die USA in den vergangenen 100 Jahren. Dies führt zu einer spürbaren Verknappung. An manchen Orten, vor allem in Entwicklungsländern, wird mittlerweile über Sandraub, ja eine Sand-Mafia geklagt. Im Vortrag wird davon die Rede sein, wie sich der exzessive Abbau von Sand auf Mensch und Natur auswirkt, aber auch davon, wie der Verbrauch spürbar reduziert werden könnte. Dr. Klaus Schwarzer Sonstige Informationen Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches-museum.de Anmeldung   Anmeldeschluss: Dienstag, 14. November 2017 Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich. TMP_IMPORT
Dienstag, 14. November 2017

Vergessene katholische Widerstandskämpfer in Bayern

Abendveranstaltung Dienstag, 14. November 2017 Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)     17.00 Uhr Begrüßung   17.15 Uhr Karl Ludwig Freiherr von und zu Guttenberg (1902-1945). Ein konservativer katholischer Christ und bayerischer Monarchist im Widerstand gegen den Nationalsozialismus Dr. Maria Theodora Freifrau von dem Bottlenberg-Landsberg, Historikerin und Tochter des Widerstandskämpfers, Essen 17.45 Uhr Musik   anschließend kurze Pause   18.00 Uhr Franz Sperr (1878-1945). Gesandter und Widerständler im Dienste Bayerns Manuel Limbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesarchiv in Koblenz 18.30 Uhr Musik   anschließend Imbisspause   19.15 Uhr Hans Wölfel (1902-1944). Rechtsanwalt – Katholik – Gegner des Nationalsozialismus. Ein Bürger Bambergs Dr. Alwin Reindl, Studiendirektor a.D., Bamberg 19.45 Uhr Musik   anschließend kurze Pause   20.00 Uhr Walter Klingenbeck (1924-1943). Ein Münchner Jugendwiderständler aus dem katholischen Milieu Dr. Jürgen Zarusky, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin 20.30 Uhr Musik   Ende der Veranstaltung   Musikalische Gestaltung: Hyun-Jung Berger (Violoncello) Stephanie Knauer (Klavier) Moderation: Dr. Florian Schuller Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Wie sich die katholische Kirche als Institution während des Nationalsozialismus verhalten hat, darüber wird wohl noch lange kontrovers diskutiert werden. Unbestreitbar aber ist die beachtliche Zahl der Katholiken, die es als ihre christliche Gewissenspflicht ansahen, aktiven Widerstand gegen den NS-Staat zu leisten. Viele erkannten schon früh die Gefahr der nationalsozialistischen Bewegung und stellten sich ihr mutig entgegen. Sie widersprachen damit dem Anspruch der totalitären Ideologie auf die Verfügungsgewalt über Menschen, prangerten die Terrorisierung und Ermordung zahlloser Unschuldiger an, riefen zum Sturz des Unrechtsregimes auf. Dabei waren sie allerdings häufig auf sich allein gestellt, wurden nicht selten im Stich gelassen und mussten ihren mutigen Einsatz oftmals mit ihrem Leben bezahlen. Nach dem Krieg gerieten dann viele Christen, die in exemplarischer Weise Widerstand geleistet hatten oder gar zu Blutzeugen geworden waren, in der Öffentlichkeit mehr oder weniger in Vergessenheit. Unsere Veranstaltung erinnert an vier katholische Persönlichkeiten aus Bayern, die Machtmissbrauch und Unrecht widerstanden und dafür ihr Leben lassen mussten. Das Andenken an diese Märtyrer des Widerstands muss lebendig bleiben! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 10. November 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Mittwoch, 08. November 2017

Vom Pflegefall zum gepflegten Menschen

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Forum Gesundheit Was ist zu tun, wenn man selbst oder ein Angehöriger betroffen ist? Mittwoch, 8. November 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   18.00 Uhr Begrüßung   18.15 Uhr Grundlegendes zur Pflegebedürftigkeit Prof. Dr. Anita Hausen, Professorin für Versorgungsforschung und Versorgungskonzepte mit Schwerpunkt pflegerische Versorgung im Alter, Katholische Stiftungsfachhochschule München 18.45 Uhr Versorgungsformen und Unterstützungsangebote heute Helma Kriegisch, Leiterin der Unterabteilung „Strukturelle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit“ im Sozialreferat der Stadt München 19.15 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   19.45 Uhr Möglichkeiten der Pflegeberatung nach dem Sozialgesetzbuch XI Cornelia Krüger, Leiterin Grundsatzfragen des Bereichs Pflege beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung 20.00 Uhr Angehörigenpflege: Dilemma zwischen Wunsch und Wirklichkeit Brigitte Bührlen, Vorsitzende der Wir-Stiftung pflegender Angehöriger 20.15 Uhr Wenn es um die Würde geht – Herausforderungen in der seelsorglichen Begleitung pflegebedürftiger Menschen Dr. Marianne Habersetzer, ehemalige Leiterin der Hauptabteilung „Generationen und Lebensalter“ im Erzbischöflichen Ordinariat München   20.30 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten   Moderation und Organisation: Prof. Dr. Constanze Giese, Dekanin im Fachbereich Pflege an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und Mitglied des SZ-Gesundheitsforums Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie Bayern Zum Thema Die Zahlen sind gewaltig: Ende 2015 waren laut Statistischem Bundesamt knapp 2,9 Millionen Deutsche pflegebedürftig. Fast drei Viertel von ihnen wurden zu Hause versorgt, durch Angehörige und/oder durch Pflegedienste; 783.000 Bundesbürger wurden in Pflegeheimen vollstationär betreut. Und die Prognosen sagen für die nächsten Jahre einen deutlichen Anstieg voraus, während gleichzeitig die Suche nach Pflegekräften schwierig bleibt. Nachdem sich die Katholische Akademie Bayern und das SZ-Gesundheitsforum vor zwei Jahren mit der Situation bei den Pflegeberufen beschäftigt haben, richtet sich der Blick nun auf die Pflegebedürftigen selbst und ihre Angehörigen. Dabei sollen auch neue Versorgungsformen, die Pflegeberatung und die Seelsorge zur Sprache kommen. Insgesamt geht es einerseits um grundsätzliche Überlegungen, wie das Thema Pflege in der gesellschaftlichen Diskussion akzentuiert werden müsste. Andererseits sollen praktische Tipps nicht fehlen, was zu tun sei, wenn man selbst oder ein Angehöriger zum Pflegefall wird – oder hoffentlich zu einem „gepflegten Menschen“. Dr. Gernot Sittner Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie Bayern Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Montag, 6. November 2017 Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Mittwoch, 8. November 2017, ab 17.00 Uhr am Tagungsbüro erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. TMP_IMPORT
05.11.2017 – 07.11.2017

Seelsorge anders? Das Potenzial der Klöster

Tagung Sonntag bis Dienstag in Zusammenarbeit mit der Sectio Theologica der Bayerischen Benediktinerakademie[nbsp] sowie[nbsp]den Benediktinerverlagen der Erzabtei St. Ottilien und der Abtei Münsterschwarzach Sonntag, 5. November 2017 17.30 Uhr Vesper in der Kapelle der Akademie 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   19.15 Uhr Wie wird klösterliche Seelsorge verstanden und wahrgenommen? Podiumsgespräch mit Wolfgang Öxler OSB, Erzabt der Benediktinerabtei St. Ottilien Nadja Palombo, Leiterin des Süddeutschen Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse, Fürstenfeldbruck Dr. Gabriele Rüttiger, Ordinariatsdirektorin, Leiterin des Ressorts Grundsatzfragen und Strategie im Erzbischöflichen Ordinariat München Moderatorin: Dr. Petra Altmann, Publizistin, Grünwald   21.00 Uhr Komplet in der Kapelle der Akademie   Montag, 6. November 2017   8.30 Uhr Laudes in der Kapelle der Akademie     Grundfragen klösterlicher Seelsorge   9.00 Uhr Klösterliche Seelsorge – Erfahrungen und Erwartungen einer Diözese Prälat Lorenz Kastenhofer, Domkapitular, Leiter der Hauptabteilung Liturgie und geistliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München 9.30 Uhr Das Kloster im Leben. Monastische Spiritualität als Provokation Prof. Dr. Thomas Quartier OSB, Professor für Liturgische und Monastische Spiritualität an der Radboud Universität Nijmegen und an der Katholischen Universität Löwen 10.15 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   10.45 Uhr Hybride Seelsorge. Unterwegs in kirchlich untypischen Räumen Jakobus Kaffanke OSB, Beuron, Klause St. Benedikt 11.15 Uhr Podiumsgespräch, Möglichkeit zu Rückfragen   12.15 Uhr Sext in der Kapelle der Akademie 12.30 Uhr Mittagessen     Klösterliche Ausstrahlung und ihr Umfeld   14.30 Uhr „Was? Bei Ihnen gibt es keine Mangos?“ Vom ökologischen Fußabdruck in der Seelsorge Dr. Beda Maria Sonnenberg OSB, Abt der Benediktinerabtei Plankstetten, Berching 15.00 Uhr Klösterliche Seelsorge im städtischen Raum – am Fallbeispiel St. Stephan in Augsburg Theodor Hausmann OSB, Abt der Benediktinerabtei St. Stephan, Augsburg 15.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   16.00 Uhr Starke Frauen – Seelsorge in und durch Frauenklöster Podiumsgespräch mit Dr. Claudia Kunz, Leiterin des Referats Pastorale Entwicklung der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn Ruth Schönenberger OSB, Priorin des Priorats Tutzing der Missionsbenediktinerinnen Prof. Dr. Carmen Tatschmurat OSB, Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Venio, München Moderatorin: Dr. Petra Altmann   17.15 Uhr Vesper in der Kapelle der Akademie 17.45 Uhr Abendessen   19.00 Uhr Kloster Gut Aich – alternativer Entwurf oder doch wieder das alte Modell? Chancen und Grenzen einer Klosterneugründung Johannes Pausch OSB, Prior des Europaklosters Gut Aich, St. Gilgen   Dienstag, 7. November 2017   8.30 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle der Akademie     Neue Wege klösterlicher Ausstrahlung   9.15 Uhr Geistliche Ausstrahlung durch Klosterprodukte? Podiumsgespräch mit Nadine Dötsch, Buch- und Kunsthandlung, Abtei Münsterschwarzach Abraham Fischer OSB, Benediktinerabtei Königsmünster, Meschede Tobias Merkt OSB, Erzabtei St. Ottilien Moderator: Martin Erdmann, Kreativeinkäufer bei der Fa. Manufaktum, Waltrop/Berlin 10.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   11.00 Uhr Bleiben! Geistliche Zentren mit Stabilität Dr. Johannes Eckert OSB, Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz, München und Andechs 11.45 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen   12.15 Uhr Sext in der Kapelle der Akademie 12.30 Uhr Mittagessen – Ende der Tagung   Organisation: Dr. Cyrill Schäfer OSB, Erzabtei St. Ottilien Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Sectio Theologica der Bayerischen Benediktinerakademie Benediktinerverlage der Erzabtei St. Ottilien und der Abtei Münsterschwarzach Zum Thema Als Kooperationspartner wirken bei dieser Veranstaltung mit: die Sectio Theologica der Bayerischen Benediktinerakademie, die Benediktinerverlage der Erzabtei St. Ottilien und der Abtei Münsterschwarzach. Klöster waren schon seit jeher geistliche Zentren, geistige Studienorte und Bildungsstätten, nicht zuletzt bedeutende Seelsorgeeinrichtungen. Doch welche Rolle spielen sie heute, oder könnten sie spielen – in einer Zeit, in der Struktur– und Personalfragen die Kirche umtreiben, in der es um neue pastorale Räume geht, vor allem aber zentral um die Zukunft des Glaubens unter uns? So stellen sich viele Fragen. Können Klöster alternative Formen von Seelsorge entwickeln? Wirken klösterliche Lebens–, Sinn–, Stil–, Herzens– oder Leibsorge in Kirche und Gesellschaft hinein? Wo verbergen sich möglicherweise ungenutzte Chancen zur klassischen Territorialpastoral? Liegen jedoch nicht selten die Außen- und die Innensicht der Klöster weit auseinander? Die Spannweite möglicher Schwerpunkte reicht weit: vom kontemplativen Mönchtum über Frauenseelsorge oder ökologisches Engagement bis hin zur Frage, inwieweit sogenannte Klosterprodukte zu klösterlicher Ausstrahlung beitragen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Dr. Cyrill Schäfer OSB, Leiter des EOS-Verlags, St. Ottilien Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 27. Oktober 2017. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen ist verbindlich. Sie gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement (2 Übernachtungen im Einzelzimmer von Sonntag bis Dienstag jeweils mit Frühstück, Teilnahme, alle Mahlzeiten): € 180,-- (120,--) Das Gesamtarrangement ist ausgebucht. Teilnahme von Sonntag bis Dienstag, alle Mahlzeiten: € 100,-- (60,--) Nur Teilnahme von Sonntag bis Dienstag: € 48,-- (24,--) Einzelpreise: Teilnahme nur Sonntag: € 12,-- (6,--) Teilnahme nur Montag: € 24,-- (12,--) Teilnahme nur Dienstag: € 12,-- (6,--) Mittagessen: € 14,– (9,–) Abendessen: € 14,– (9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 43,-- (37,--) Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus sind ausgebucht. Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons erhalten Sie an der Tageskasse. TMP_IMPORT
Donnerstag, 26. Oktober 2017

Die Kunst des Müßiggangs

Abendveranstaltung Über die Fähigkeit, sinnvoll nichts zu tun Donnerstag, 26. Oktober 2017   Möglichkeit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie Bayern   19.15 Uhr Die Kunst des Müßiggangs. Über die Fähigkeit, sinnvoll nichts zu tun Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming, Augsburg   20.00 Uhr Diskussion   20.30 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Dr. Astrid Schilling Zum Thema Wir leben in einer Gesellschaft, die zu jedem Zeitpunkt vollen Einsatz fordert. Diese Maxime haben wir verinnerlicht. Je mehr wir tun, desto gelungener erscheint das Leben. Diese Einstellung macht selbst vor der Freizeit nicht mehr halt. Gleichzeitig fällt überall das Zauberwort „Work-Life-Balance“. Doch wo hört das „Work“ auf und wo fängt das „Life“ an? Und wo bleibt die „Balance“? Selbst wenn wir tatsächlich mal etwas wie Freizeit haben, stehen Daumen und Wischfinger am Smartphone keine Sekunde still. Die entscheidende Frage bleibt: Steigern wir dadurch wirklich unsere Lebensqualität? Können wir das Leben überhaupt nichtstuend genießen? Vor wenigen Jahren hatte die Literaturwissenschaftlerin Gisela Dischner ein Buch herausgegeben mit dem Titel „Wörterbuch des Müßiggängers“, und ich erinnere mich gerne an Peter Hersche, der in unserer Akademie darlegte, wie wichtig und vorbildhaft „Muße“ in der Barockzeit war. Schon der griechische Philosoph Aristoteles hatte eine Erziehung zur Muße gefordert; denn in der Muße kultiviert der Mensch seine Persönlichkeit, sie ist so etwas wie ein Resonanzraum, in dem Besonderes entstehen kann, aber nicht muss. Nicht zuletzt meinte der gute alte Cicero: „Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.“ Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Aus den Publikationen von Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming: - Denken hilft!, Ostfildern 2017 - Denken macht glücklich, München 2016 - Der spirituelle Notfallkoffer, München 2015 - Ab in die Wüste, München 2013 - Spiritualität im 21. Jahrhundert, Hamburg 2012 - Buddhismus, München 2012 (Neuauflage der Ausgabe 2005) Homepage: www.quelle-des-guten-lebens.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 25. Oktober 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Mittwoch, 25. Oktober 2017

"Portugal, mon amour"

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung So hab ich das noch nie gesehen - Film im Gespräch Mittwoch, 25. Oktober 2017 19.00 Uhr Begrüßung und kurze Einführung   19.15 Uhr Film: „Portugal, mon amour“ (2013, 90 min.)     Das portugiesische Ehepaar Maria (Rita Blanco) und José (Joaquim de Almeida) muss sich in Paris seinen bescheidenen Lebensunterhalt als Gastarbeiter hart verdienen: Maria ist Concierge und Putzfrau in den Häusern der Reichen, José schuftet für ein Bauunternehmen. Nicht nur bei ihren Arbeitgebern, sondern auch bei Verwandten, Nachbarn und Bekannten macht ihre freundliche, entgegenkommende Art sie sehr beliebt. So werden sie auch regelmäßig gebeten, anderen einen Gefallen zu tun. Doch alles ändert sich, als Josés reicher Bruder plötzlich verstirbt und das Paar ein schönes Haus in einer malerischen Gegend in Portugal erbt. Als die Nachbarschaft von den Plänen des Paares erfährt, wieder nach Portugal zu ziehen, versuchen alle, den beiden diese Idee auszureden und ihnen den Abschied so schwer wie möglich zu machen. Schließlich wollen sie die Hilfsbereitschaft des Paares nicht missen...   circa 21.00 Uhr Fragen zum Film und Diskussion   Moderation: Dr. Werner Veith, M.A. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Eintritt frei   Zum Thema „Portugal, mon amour“ erzählt die Geschichte eines portugiesischen Ehepaars, das, um das Erbe des Ehemannes gebracht, nach Frankreich emigriert, um dort als Gastarbeiter zu leben. Aufgrund ihres Fleißes und ihrer Freundlichkeit werden sie von ihren reichen Arbeitgebern im noblen 16. Arrondissement von Paris geschätzt, doch gehören sie nirgendwo wirklich dazu und bleiben Außenseiter. Selbst als die Umgebung mit aller Macht versucht, die beiden von einer Rückkehr nach Portugal abzuhalten, ist weniger Zuneigung im Spiel als vielmehr Kalkül. Somit stellt der Film einerseits Fragen wie: Wie steht es um die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger? Wird nur ihre Arbeitskraft anerkannt, aber nicht ihre Persönlichkeit? Andererseits geht es um generelle Fragen wie: nehmen wir viele Vorteile und Dienste unserer Mitmenschen als zu selbstverständlich an und merken erst, was wir hatten, wenn es droht, zu verschwinden? Wir laden zu einem spannenden Filmabend und intensiven Gesprächen ein! Referent Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule fürPhilosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMUMünchen. Mitherausgeber „Handbuch Theologie undPopulärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unteryp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Dienstag, 24. Oktober 2017. Eintritt frei TMP_IMPORT
Montag, 23. Oktober 2017

Was ist der Westen?

Abendveranstaltung Auch eine Diskussion zum "Abendland" Montag, 23. Oktober 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Eingangsstatements Dr. Riccardo Bavaj, Dozent für europäische Zeitgeschichte an der University of St. Andrews/Schottland Prof. Dr. Karlheinz Ruhstorfer, Professor für Dogmatik an der Universität Freiburg Prof. Dr. Axel Schildt, Professor em. für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg   Podiumsgespräch mit den Referenten anschließend Fragen aus dem Publikum   Moderation: Dr. Florian Schuller   21.00 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Die Begriffe „Westen“ oder auch „Abendland“ haben lange Tradition. Mit ihnen werden geistige Quellströme verbunden, die bestimmend wurden für das Denken und Handeln in Europa, wie in anderen europäisch geprägten Weltgegenden. Aber was genau ist gemeint, wenn vom Westen, vom Abendland, vom christlichen Abendland gar, die Rede ist? Definieren sie ein philosophisches oder religiöses Selbstbewusstsein, das heißt: Stehen sie für geistige Dimensionen und kulturelle Horizonte, die verbindend sind und Grundhaltungen beschreiben? Grenzen sie aber auch ab und aus, markieren sie vielleicht sogar geographische Trennlinien? Lange Zeit spielten diese Begriffe in den politischen Debatten bei uns kaum mehr eine Rolle. Nun aber scheinen sie eine Renaissance zu erleben; die Herausforderung des Islam oder die Krise(n) der EU sind nur zwei der Felder, auf denen sie diskutiert werden. Orientierung tut not. In welchem „Westen“, mit welcher „abendländischen“ Prägung? Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 19. Oktober 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Freitag, 13. Oktober 2017

Erzbischof Dr. Ludwig Schick und Günter Nooke

Jubiläumsveranstaltung in BAYREUTH Ein Gespräch über Afrika und unsere Verantwortung REIHE "60 JAHRE AKADEMIE": Erzdiözese Bamberg Freitag, 13. Oktober 2017 Bayreuth Iwalewa-Haus der Universität, Wölfelstr. 2   Bus-Angebot für Interessenten aus München und Umgebung:   12.00 Uhr Abfahrt von der Katholischen Akademie, Mandlstr. 23, nach Bayreuth   15.30 Uhr (fakultativ) Führung durch die „Villa Wahnfried“ (ca. 90 Minuten, Anmeldung erforderlich) Achtung: Die Führung ist ausgebucht. Wir könnenleider keine Anmeldungen mehr entgegennehmen.   18.00 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Stefan Leible, Universität Bayreuth   18.10 Uhr Hinführung   18.20 Uhr Vorstellung der Ausstellung „Farben des Senegal – Kunst aus der Bamberger Partnerdiözese Thiès“ Michael Kleiner, Stabsstelle Weltkirche, Erzbistum Bamberg   18.30 Uhr Afrika und unsere Verantwortung Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bamberg, und Günter Nooke, Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin, im Gespräch mit Florian Schuller   20.00 Uhr Stehempfang mit Imbiss   Bus-Angebot für Interessenten aus München und Umgebung: Abfahrt nach München, Ankunft in München gegen 23.45 Uhr Zum Thema Erzbischof Ludwig Schick und Günter Nooke Ein Gespräch über „Afrika und unsere Verantwortung“ Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60. Gründungsjubiläum. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet: mit jedem der sieben bayerischen Trägerbischöfe in dessen Diözese zu einem zentralen Anliegen. Der Reigen der Festakte macht gleichzeitig die Spannweite unserer Aufgabenbereiche deutlich. Bei der Veranstaltung in Bayreuth im Erzbistum Bamberg geht es um die religiöse und politische Lage in den Ländern Afrikas, und wie wir in Europa Verantwortung dafür mittragen können und müssen. Wir freuen uns auf ein intensives Gespräch mit Erzischof Dr. Ludwig Schick und Günter Nooke, dem Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin. Deshalb laden wir herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung im Erzbistum Bamberg: Freitag, 13. Oktober 2017 |18.00 Uhr | Bayreuth | Iwalewa-Haus der Universität, Wölfelstr. 2 | Thema: „Afrika und unsere Verantwortung“ Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsveranstaltungen im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenchiemsee Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Wallfahrt nach Altötting mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Veranstaltungsort Bayreuth Iwalewa-Haus der Universität Wölfelstr. 2 | Anmeldung und Kosten Anmeldeschluss ist Freitag, 6. Oktober 2017. Die Teilnahme an der Gesprächsveranstaltung ist kostenlos. Der Preis für Eintritt und Führung in der „Villa Wahnfried“ beträgt zusammen 8,- EUR. Achtung:Die Führung ist ausgebucht. Wir können leider keine weiteren Anmeldungen entgegennehmen. (6. Oktober 2017) Busangebot Für Interessenten aus München und Umgebung bieten wir einen Bus nach Bayreuth und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie um 12.00 Uhr, Rückkehr in München gegen 23.45 Uhr. Der Preis für die Busfahrt beträgt 20,-- Euro pro Person und wird im Bus kassiert. TMP_IMPORT
Montag, 09. Oktober 2017

Respekt?! Was die Schule zur Gesellschaft beitragen kann

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schulkommissariat in Bayern und dem Fachbereich Schulpastoral der Erzdiözese München und Freising Montag, 9. Oktober 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Johannes Schießl Katholische Akademie in Bayern Dr. Margaretha Hackermeier Katholisches Schulkommissariat in Bayern   19.15 Uhr Respekt?! Was die Schule zur Gesellschaft beitragen kann Prof. Dr. Heinz Bude Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel   20.00 Uhr Diskussion mit Professor Bude sowie Stefan Ambrosi Schulleiter der Staatlichen Realschule Ismaning und Mitarbeiter im Krisenseelsorgeteam der Erzdiözese München und Freising und Martina Goldhofer-Kotter Religionslehrerin i.K. und Mitarbeiterin der Schulpastoral in der Grundschule an der Prinzregentenstraße in Rosenheim Moderation: Dr. Johannes Schießl   21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Kooperationspartner: Katholisches Schulkommissariat in Bayern und Fachbereich Schulpastoral der Erzdiözese München und Freising   Organisation: Wolfgang Dinkel Fachbereich Schulpastoral der Erzdiözese München und Freising Dr. Johannes Schießl Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Wenn man von Pöbeleien an U-Bahnhöfen hört oder Hasstiraden in den sozialen Netzwerken liest, kann sich schon das Gefühl einstellen, dass es um die alte Tugend des Respekts voreinander schlecht bestellt ist. Doch kann man Respekt lernen? Neben der Familie spielt sicher auch die Schule eine zentrale Rolle, darum hat die Schulpastoral des Münchner Erzbistums den Respekt heuer zu ihrem Schwerpunkt erklärt. Zu diesem spannenden Thema, das nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern bewegt oder bewegen sollte, haben wir den Soziologen Heinz Bude aus Kassel eingeladen, bekannt für scharfsinnige Analysen und rhetorische Brillanz. Sein Vortrag soll im Gespräch mit engagierten Praktikern vertieft werden. Professor Bude hat einmal die von Werner Heisenberg und anderen tradierte Formel aufgegriffen, dass Bildung das sei, „was übrig bleibt, wenn in Vergessenheit geraten ist, was man gelernt hat“, und fragt deshalb nach der Person, die da lernt, um am Ende Bildung zu haben. Seine These: „Bildung ist Selbstbildung, die es einem ermöglicht, sich selbst in der Welt zu verstehen und einen Punkt für die eigene Wirkmächtigkeit zu finden. Die entscheidende Frage lautet dann, was die Schule angesichts der großen Heterogenität der Herkunftsvoraussetzungen unter den Heranwachsenden dazu beitragen kann.“ Und welche Rolle, weitergefragt, dabei die Grundhaltung des Respekts spielt. Msgr. Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prälat Dr. Lorenz Wolf Katholischer Schulkommissar in Bayern Ordinariatsdirektor Msgr. Thomas Schlichting Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 4. Oktober 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Religionslehrkräfte mit Dienstausweis erhalten freien Eintritt. TMP_IMPORT
05.10.2017 – 07.10.2017

Menschenrechte – Erosion einer Idee?

Philosophische Tage Donnerstag, 5. Oktober 2017[nbsp] 18.00 Uhr Gelegenheit zum Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Einführung Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck 19.30 Uhr Menschenwürde – Wesensmerkmal, Recht oder Haltung? PD Dr. Eva Weber-Guskar, Philosophisches Seminar der Universität Göttingen   anschließend Diskussion (so auch nach den Vorträgen am Freitag)   Freitag, 6. Oktober 2017     9.00 Uhr Gesungene Laudes   9.30 Uhr Eine kleine Systematik der Menschenrechte Prof. Dr. Dr. Peter Koller, emeritierter Professor für Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Graz 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Gefährlicher Einsatz für die Menschenrechte Dr. Ingrid Bausch-Gall, langjähriges Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von Amnesty International, München 12.30 Uhr Mittagessen   14.30 Uhr Armut, Menschenwürde und die Frage nach den sozialen Menschenrechten PD Dr. Arnd Pollmann, Bereich Philosophie der Universität Magdeburg 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr Arbeitskreise ausgehend von Texten Arbeitskreis 1 mit Prof. Dr. Dr. Peter Koller Arbeitskreis 2 mit Dr. Ingrid Bausch-Gall Arbeitskreis 3 mit PD Dr. Arnd Pollmann 18.00 Uhr Abendessen   19.30 Uhr Exkursion: NS-Dokumentationszentrum (Brienner Straße 34) Führung mit Prof. Dr. Winfried Nerdinger   Samstag, 7. Oktober 2017     9.00 Uhr Gesungene Laudes   9.30 Uhr Religionsfreiheit – ein Menschenrecht unter Druck Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaft an der Universität Münster 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Meinungsfreiheit in Zeiten von Hassrede und „Fake News“ Prof. Dr. Alexander Filipovic, Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München   danach Diskussion mit beiden Referenten des Vormittags   12.30 Uhr Mittagessen Ende der Veranstaltung   Leiter der Philosophischen Tage: Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck Organisation: Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Zertifikat: Die Teilnahme an den gesamten Philosophischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt. Zum Thema Weltweit ist 2016 die Zahl der Todesurteile erschreckend von 1998 auf 3117 gestiegen, so Amnesty International. Dazu kommen die unzähligen Folteropfer, drangsalierten Flüchtlinge, missbrauchten Frauen und Kinder. Die „Würde des Menschen“ wird Tag für Tag vieltausendfach nicht nur angetastet, sondern verletzt oder zerstört. Was die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ 1948 als Antwort auf die schrecklichen Gräuel jener Jahre gefordert hatte, harrt immer noch der Einlösung. Dazu scheint sogar in Europa, auch in Deutschland, der entsprechende gesellschaftliche Konsens zu schwinden, wie unter anderem der Erlanger Menschenrechtsexperte Heiner Bielefeldt diagnostiziert. Gründe genug, dass sich die Philosophischen Tage heuer mit dieser ethischen Zentralforderung beschäftigen. Am Anfang steht die philosophische Begründung der Menschenwürde, die (nicht nur) in unserer Verfassung die kodifizierten Grundrechte fundiert. Dann folgt ein Überblick über einzelne Menschenrechte und deren Geltungsansprüche, nicht zuletzt, was die konkrete Verwirklichung angeht. Eine abendliche Exkursion zum NS-Dokumentationszentrum steht ebenso auf dem Programm, wie Überlegungen zur spannungsreichen Beziehung von Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit. Vielleicht verstehen wir am Ende ein wenig mehr von unserer Welt, warum sie so ist, wie sie ist, und wie sie sein könnte und sollte. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 29. September 2017. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto LIGA Bank, IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, SWIFT/BIC: GENODEF1M05 eingegangen ist. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel. Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 196,– (142,–) Gesamtarrangement DZ € 173,– (123,–) (Das Gesamtarrangement beinhaltet jeweils die Teilnahme, die Übernachtungen Do. bis Sa. und die Mahlzeiten von Do.-Abend bis Sa.-Mittag. Pausenverpflegung ist nicht eingeschlossen.) Nur Teilnahme € 34,– (17,–)   Einzelpreise: Teilnahme Donnerstagabend € 8,– (4,–) Teilnahme Freitag € 28,– (14,–) Teilnahme Samstagvormittag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 43,– (37,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. TMP_IMPORT
Dienstag, 03. Oktober 2017

Wallfahrt von Augsburg nach Oberschönenfeld

Young Professionals mit der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg und der Studierendenvertretung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg   Dienstag, 3. Oktober 2017 15.00 Uhr Busfahrt ab Universität Augsburg, gegenüber Parkdeck Universität-Nord, bis Burgwalden/Bobingen   15.45 Uhr „Verantwortung für die Gesellschaft“ Wallfahrt ab Burgwalden, mit vier Stationen   18.30 Uhr Gottesdienst im Kloster Oberschönenfeld   anschließend Brotzeit (Selbstzahlung) in der Klostergaststätte 21.00 Uhr Rückfahrt mit dem Bus nach Augsburg   Organisation und Durchführung: Domkapitular Dr. Thomas Groll Katholische Hochschulgemeinde Augsburg Dr. Florian Schuller Katholische Akademie Bayern Ludwig Bolkart Studierendenvertretung der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Augsburg Dr. Astrid Schilling Studienleiterin für die „Young Professionals“ Zum Thema Am 3. Oktober wird schon etwas Besonderes gefeiert. Dieser „Tag der Deutschen Einheit“ erinnert daran, dass weder die Einheit selbstverständlich ist, noch unsere Art zu leben. Kirchlich steht da zunächst allerdings nichts auf dem Programm. Aber zehn Tage nach der Bundestagswahl könnte es auch nicht falsch sein, sich religiös auf den Weg zu machen, sprich: zu wallfahren. Pilgern ist ja sowieso in, und zwar nicht erst seit Hape Kerkeling. „Verantwortung für die Gesellschaft“ haben wir deshalb den Nachmittag des 3. Oktober überschrieben, zu dem wir einladen: Von Burgwalden über die Scheppacher Kapelle durch die Westlichen Wälder zu den Zisterzienserinnen von Kloster Oberschönenfeld. Beten, reden, schweigen, schauen, gehen – drei Stunden ganzheitlich unterwegs, und dann eine Eucharistiefeier mit Abschluss im Klosterstüble. Verantwortet und gestaltet wird dieser Pilgernachmittag erstmals gemeinsam von der KHG Augsburg, der Studierendenvertretung der Katholisch-Theologischen Fakultät und dem Ressort „Young Professionals“ der Katholischen Akademie Bayern. Ansprechen wollen wir alle Mitglieder von Universität und Hochschule, sowie den Freundeskreis der KHG-Ehemaligen. Die Erfahrung lehrt, dass jener alte Satz stimmt: „Der Mensch wird des Weges geführt, den er geht.“ Gehen wir gemeinsam! Sonstige Informationen Anmeldung Wir bitten um Anmeldung über die Katholische Hochschulgemeinde Augsburg: KHG Augsburg Hermann-Köhl-Str. 25 86159 Augsburg Tel: 0821 / 597 66 70 E-Mail: info@im-leben.de Anmeldeschluss ist Dienstag, 26.9.2017. Teilnahmekosten Busfahrt: 5,- EUR Brotzeit in der Klostergaststätte Oberschönenfeld: Selbstzahler TMP_IMPORT
Mittwoch, 27. September 2017

USA – Frankreich - Deutschland

Abendveranstaltung Nach den Wahlen – wie geht es weiter? Mittwoch, 27. September 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr Eingangsstatements Dr. Andrew B. Denison, Politikwissenschaftler, Direktor von Transatlantic Networks, Königswinter Josef Janning, Politikwissenschaftler, European Council on Foreign Relations, Berlin Prof. Dr. Henri Ménudier, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Paris III - Sorbonne Nouvelle Paris     Podiumsgespräch mit Dr. Andrew B. Denison, Josef Janning und Prof. Dr. Henri Ménudier anschließend Fragen aus dem Publikum   21.00 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation und Moderation: Stephan Höpfinger Zum Thema Am Sonntag, 24. September, wird in Deutschland gewählt. In der Woche danach fragen wir, wie es nun in der internationalen Politik weitergehen könnte. Denn bereits der Wechsel sowohl der US-amerikanischen wie der französischen Regierung hatte vor einigen Monaten spürbare Veränderungen mit sich gebracht. Die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Administration erweist sich bislang als eher schwierig, Vorrang haben Eigeninteressen im Sinne des „America first“. Umgekehrt ist mit dem Regierungswechsel in Frankreich ein spürbarer Ruck weit über das Land hinausgegangen; nicht nur innenpolitisch wird ein tiefgreifender Wandel angekündigt. Die „Idee Europa“ scheint wieder an Zugkraft zu gewinnen. Weltweite Unsicherheit, Krisen und Konflikte in vielen Teilen der Erde, Bedrohung durch den Terrorismus, aber auch Wirtschafts- und Handelsfragen sowie die Klimaproblematik prägen die internationale politische Bühne. Auf ihr sind die USA, aber auch Frankreich und Deutschland wichtige Player. Deshalb bleiben ihre gegenseitigen Beziehungen, ihre jeweilige innere Entwicklung und ihr Handeln auf der internationalen Ebene von besonderer Bedeutung. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 26. September 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
26.09.2017 – 30.09.2017

Venedig - Biennale 2017

Exkursion Führungen, Gespräche, Begegnungen Dienstag, 26. September 2017   Individuelle Anreise 19.00 Uhr Abendessen im Hotel (Buffet im Kreuzgang) 20.30 Uhr Begegnung mit arch. don Gianmatteo Caputo Delegato Patriarcale per i beni culturali   Mittwoch, 27. September 2017   10.00 bis 13.00 Uhr „Biennale 2017“     Mittag zur freien Verfügung 15.00 bis 18.00 Uhr „Biennale 2017“   20.00 Uhr Abendessen im Hotel, Restaurant San Trovaso Donnerstag, 28. September 2017   10.00 bis 13.00 Uhr „Biennale 2017“     Mittag zur freien Verfügung 15.00 bis 18.00 Uhr Drei Führungsangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten   20.00 Uhr Abendessen im Hotel, Restaurant San Trovaso   Freitag, 29. September 2017   9.00 bis 12.00 Uhr Drei Führungsangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten     Nachmittag zur freien Verfügung 20.00 Uhr Festliches Abschluss-Essen im Hotel, Restaurant San Trovaso Samstag, 30. September 2017     Individuelle Abreise Veranstalter: Katholische Akademie in Bayern Organisation: Michael Zachmeier Dr. Astrid Schilling Zum Thema Für die diesjährige 57. Biennale in Venedig ist Christine Macel verantwortlich, Chefkustos für Zeitgenössisches am Centre Pompidou in Paris. Sie hat die Biennale unter das Motto gestellt: „Viva Arte Viva“. Stärker noch als Okwui Enwezor, der 2015 versucht hatte, Gegenwartskunst als Reaktion auf globale Krisensituationen zu zeigen, vertraut Macel auf die Wirkmächtigkeit des Werkes: „Es geht um die Kraft der Kunst, um Hingabe, Vertrauen und Schönheit“; denn „in einer Welt voller Konflikte und Erschütterungen, in der der Humanismus ernsthaft gefährdet ist, ist die Kunst der wertvollste Teil des Menschen“. Die Schau ist in einen Parcours von neun Stationen mit jeweils einem Motto gegliedert. Von den 120 eingeladenen Künstlern sind 103 zum ersten Mal bei der Biennale dabei, darunter im Deutschen Pavillon die mit dem Goldenen Löwen für ihre Performance „Faust“ als bester nationaler Beitrag ausgezeichnete Frankfurter Künstlerin Anne Imhof. Darüber hinaus sind in den sogenannten „Eventi Collaterali“ Arbeiten u.a. von Robert Rauschenberg oder Christian Lemmerz zu sehen. Und dann gibt es Künstler, die sich unabhängig von der Biennale präsentieren, wie beispielsweise Damien Hirst mit seiner hochumstrittenen Prunkausstellung. Selbstverständlich nehmen wir aber auch Venedigs klassische Kunst in den Blick. Und unser „Ehrenreferent“ ist diesmal arch. don Gianmatteo Caputo, Direktor der Kommission für das kulturelle Erbe des Patriarchats von Venedig, der während der Biennale verantwortlich zeichnet für die Präsentation moderner Kunst in Sakralbauten. Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie Bayern Sonstige Informationen Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 12. Juli 2017. Mit unserer Anmeldebestätigung teilen wir Ihnen das Konto der Akademie mit, auf das Sie den zu entrichtenden Pauschalpreis bis spätestens 28. August 2017 einzahlen sollten. Mit demselben Schreiben erhalten Sie auch die weiteren notwendigen Informationen zur Lage und Erreichbarkeit des Hotels, alle Unterlagen und den aktualisierten Programmverlauf. Hotel Centro Culturale Don Orione Artigianelli Zattere Dorsoduro, 30123 Venezia Tel. 0039 / 041 / 5 22 40 77 info@donorione-venezia.it Führungen Die Führungen werden verantwortet und durchgeführt von: Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München Prof. Dr. Thomas Raff, apl. Professor für Kunstgeschichte an der Universität Augsburg Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker, München Dr. Walter Zahner, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst Kosten pro Person im Doppelzimmer € 1.250,– pro Person im Einzelzimmer € 1.500,– Im Preis sind eingeschlossen: - 4 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer mit Frühstück - 3 Abendessen im Hotel-Restaurant San Trovaso (inkl. Getränke) - 1 Buffet im Innenhof des Hotels - Tickets für die Biennale sowie für alle gemeinsam besuchten Museen - Alle angebotenen Führungen - Vaporetto-Ticket für die Zeit in Venedig - Reiseleitung - Reiserücktrittsversicherung Die An- und Abreise wird von den Teilnehmern individuell organisiert. TMP_IMPORT
26.09.2017 – 30.09.2017

57. Biennale - Venedig

YOUNG PROFESSIONALS: Kunst- und Städtereise Nur für Studierende Programm Unterkunft: Centro Culturale Don Orione Artigianelli Zattere Dorsoduro, 30123 Venezia Tel. 0039 / 041 / 5 22 40 77 www.donorione-venezia.it info@donorione-venezia.it     Dienstag, 26. September 2017     Individuelle Anreise   Vormittag oder Nachmittag Klassische Stadtführung mit Prof. Dr. Thomas Raff 19.00 Uhr Abendessen im Hotel (Buffet im Kreuzgang) 20.30 Uhr Begegnung mit arch. don Gianmatteo Caputo Delegato Patriarcale per i beni culturali Mittwoch, 27. September 2017   10.00 Uhr bis 13.00 Uhr „Biennale 2017“   Mittag zur freien Verfügung 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr „Biennale 2017“ 20.00 Uhr Abendessen im Hotel, Restaurant San Trovaso Donnerstag, 28. September 2017   9.00 Uhr bis 13.00 Uhr „Biennale 2017“   Mittag zur freien Verfügung 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Führungsangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten 20.00 Uhr Abendessen im Hotel, Restaurant San Trovaso Freitag, 29. September 2017     Optionen: – Besuch diverser „Collaterali“ – Fahrt nach Torcello mit Führung – Ganzer Tag zur freien Verfügung 20.00 Uhr Festliches Abschluss-Essen im Hotel, Restaurant San Trovaso Samstag, 30. September 2017     Individuelle Abreise   Organisation: Michael Zachmeier Dr. Astrid Schilling Führungen: Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München Prof. Dr. Thomas Raff, apl. Professor für Kunstgeschichte an der Universität Augsburg Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker, München Dr. Walter Zahner, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst Zum Thema Für die diesjährige 57. Biennale in Venedig ist Christine Macel verantwortlich, Chefkustos für Zeitgenössisches am Centre Pompidou in Paris. Sie hat die Biennale unter das Motto gestellt: „Viva Arte Viva“. Stärker noch als Okwui Enwezor, der 2015 versucht hatte, Gegenwartskunst als Reaktion auf globale Krisensituationen zu zeigen, vertraut Macel auf die Wirkmächtigkeit des Werkes: „Es geht um die Kraft der Kunst, um Hingabe, Vertrauen und Schönheit“; denn „in einer Welt voller Konflikte und Erschütterungen, in der der Humanismus ernsthaft gefährdet ist, ist die Kunst der wertvollste Teil des Menschen“. Die Schau ist in einen Parcours von neun Stationen mit jeweils einem Motto gegliedert. Von den 120 eingeladenen Künstlern sind 103 zum ersten Mal bei der Biennale dabei, darunter im Deutschen Pavillon die mit dem Goldenen Löwen für ihre Performance „Faust“ als bester nationaler Beitrag ausgezeichnete Frankfurter Künstlerin Anne Imhof. Darüber hinaus sind in den sogenannten „Eventi Collaterali“ Arbeiten u.a. von Robert Rauschenberg oder Christian Lemmerz zu sehen. Und dann gibt es Künstler, die sich unabhängig von der Biennale präsentieren, wie beispielsweise Damien Hirst mit seiner hochumstrittenen Prunkausstellung. Selbstverständlich nehmen wir aber auch Venedigs klassische Kunst in den Blick. Und unser „Ehrenreferent“ ist diesmal arch. don Gianmatteo Caputo, Direktor der Kommission für das kulturelle Erbe des Patriarchats von Venedig, der während der Biennale verantwortlich zeichnet für die Präsentation moderner Kunst in Sakralbauten. Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie Bayern Wir bedanken uns herzlich beim Verein „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern e.V.“, der den überwiegenden Teil der Venedig-Reise für Studierende finanziell übernimmt. Sonstige Informationen Unterkunft Centro Culturale Don Orione Artigianelli Zattere Dorsoduro, 30123 Venezia Tel. 0039 / 041 / 5 22 40 77 www.donorione-venezia.it info@donorione-venezia.it Kosten und Leistungen pro Person 300,- EUR Im Preis sind eingeschlossen: – 4 Übernachtungen im Dreibettzimmer mit Frühstück – 3 Abendessen im Hotel-Restaurant San Trovaso (inkl. Getränke) – 1 Buffet im Innenhof des Hotels – Tickets für die Biennale sowie für alle gemeinsam besuchten Museen – Alle angebotenen Führungen – Vaporetto-Ticket für die Zeit in Venedig – Reiseleitung – Reiserücktrittsversicherung Die An- und Abreise wird von den Teilnehmern individuell organisiert. Wir empfehlen zur Anreise den EuroNight (EN) der Deutschen Bahn von München Hbf nach Venedig Santa Lucia (25./26. September 2017, 23.35 Uhr bis 8.24 Uhr) Anmeldung Bei Interesse melden Sie sich bitte verbindlich an unter yp@kath-akademie-bayern.de Bitte machen Sie dabei folgende Angaben: – Vorname und Name – Alter und Studienfach – Postadresse und eMail-Adresse Anmeldeschluss ist Mittwoch, 12. Juli 2017. Nach Ihrer verbindlichen Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig mit der Bestätigung die Kontodaten der Akademie, wohin Sie den Gesamtbetrag bis spätestens 28. August 2017 einzahlen sollten. Mit demselben Schreiben erhalten Sie auch die weiteren notwendigen Informationen zur Lage und Erreichbarkeit des Hotels, alle Unterlagen und den aktualisierten Programmverlauf. Diese Ausschreibung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Andere Interessenten wenden sich bitte an die Katholische Akademie in Bayern, um an der parallel stattfindenden Reise für Nicht-Studierende teilzunehmen. TMP_IMPORT
Samstag, 23. September 2017

Wallfahrt nach Altötting mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Jubiläumsveranstaltung [nbsp] REIHE „60 JAHRE AKADEMIE“: Diözese Passau Samstag, 23. September 2017 Für Busfahrer ab München: 10.30 Uhr Abfahrt mit dem Bus von der Katholischen Akademie in Bayern, München, Mandlstraße 23, nach Heiligenstatt 13.00 Uhr Gemeinsamer Beginn in der Wallfahrtskirche Heiligenstatt mit Wallfahrtssegen durch Bischof Dr. Stefan Oster SDB   13.30 Uhr - ca. 16.30 Uhr Fußwallfahrt nach Altötting mit geistlichen Impulsen von Bischof Dr. Stefan Oster SDB Begrüßung auf dem Kapellplatz durch Bürgermeister Herbert Hofauer   17.00 Uhr Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB in der Gnadenkapelle   ab ca. 18.15 Uhr Gemeinsame Brotzeit und Begegnungsmöglichkeit mit dem Bischof im Gasthaus „Zwölf Apostel“ in Altötting   ca. 20.00 Uhr Rückfahrt mit dem Bus nach München (Ankunft in München gegen 21.30 Uhr) Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung Rottal-INN-Salzach e.V. und im Bistum Passau e.V. Zum Thema Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60. Gründungsjubiläum. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet. Der Reigen der Festakte macht gleichzeitig die Spannweite unserer Aufgabenbereiche deutlich. So nimmt die Veranstaltung im Bistum Passau einen ganz besonderen Platz ein: Nicht die intellektuelle Befassung mit einem Thema, sondern die spirituelle Besinnung steht im Zentrum dieses Tages. Dabei wollen wir vor allem danken: für 60 Jahre Akademiearbeit und für ein gelungenes Jubiläumsjahr 2017! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsreihe im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenwörth Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Anmeldung und Kosten Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Montag, 18. September 2017. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung insbesondere für Busfahrt und Brotzeit. Der Preis für die Busfahrt beträgt 20,- € pro Person, der Preis für die Brotzeit (ohne Getränke) 15,- € pro Person. Die Beträge werden im Bus bzw., wenn keine Busfahrt gebucht wurde, vor Ort im Gasthaus „12 Apostel“ kassiert. Die Getränke sind individuell vor Ort im Gasthaus „12 Apostel“ zu bezahlen. Die Teilnahme an der Wallfahrt ist selbstverständlich kostenlos. Die flache Wegstrecke beträgt rund 6 km. Wir bitten Sie, festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und ggf. auch eigenen Proviant mitzunehmen. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Bei extrem widrigen Wetterbedingungen werden wir die Wallfahrt stark verkürzt mit wettergeschützten Stationen in Altötting durchführen. TMP_IMPORT
Donnerstag, 21. September 2017

Raimer Jochims - Papierarbeiten und Zeichnungen

Vernissage zur Ausstellung Donnerstag, 21. September 2017   Eröffnung der Ausstellung Raimer Jochims - Papierarbeiten und Zeichnungen 19.00 Uhr Begrüßung: Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Einführung: Wilhelm Christoph Warning, Publizist und Kunstkritiker   Dauer der Ausstellung: 22. September bis 17. November 2017 Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 17 Uhr   Eintritt frei Zum Thema Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung: 22. September bis 17. November 2017 Montag bis Freitag, jeweils 9 bis 17 Uhr Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! TMP_IMPORT
Mittwoch, 20. September 2017

Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB und Professor Rupert Stadler

Jubiläumsveranstaltung in INGOLSTADT Ein Gespräch über „Nachhaltigkeit und Mobilität“ REIHE „60 JAHRE AKADEMIE“: Diözese Eichstätt Mittwoch, 20. September 2017 Für Busfahrer aus München:   Abfahrt des Busses von der Katholischen Akademie in Bayern, München, Mandlstraße 23. um 17.45 Uhr   Ort: Ingolstadt Orbansaal des Katholischen Canisiusstifts, Bergbräustraße 1     Wir laden herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung im Bistum Eichstätt: 19.00 Uhr Imbiss   20.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks im Bistum Eichstätt 20.10 Uhr Grußwort Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel (angefragt)   20.20 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema „Nachhaltigkeit und Mobilität“ mit Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Eichstätt, und Professor Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG Ingolstadt   21.45 Uhr Ende der Veranstaltung Für Busfahrer: Rückkehr des Busses in München gegen 23.00 Uhr   Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt Zum Thema Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60. Gründungsjubiläum. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet: mit jedem der sieben bayerischen Trägerbischöfe in dessen Diözese zu einem zentralen Anliegen. Für das Bistum Eichstätt haben wir das Thema „Nachhaltigkeit und Mobilität“ gewählt. Seit seiner Plankstettener Abtszeit steht Bischof Gregor Maria Hanke OSB für Nachhaltigkeit und setzt sich immer wieder dezidiert für einen entsprechenden Lebensstil ein. Was liegt näher, als in der Autostadt Ingolstadt das Thema Nachhaltigkeit und Mobilität ins Auge zu fassen? Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsveranstaltungen im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenchiemsee Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Veranstaltungsort Ingolstadt Orbansaal des Katholischen Canisiusstifts, Bergbräustraße 1 Busangebot Für Interessenten aus München bieten wir einen Bus nach Ingolstadt und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23, um 17.45 Uhr, Rückkehr in München gegen 23.00 Uhr. Anmeldung Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 14. September 2017. Die Teilnahme an der Gesprächsveranstaltung mit Stehempfang ist kostenlos. Der Preis für die Busfahrt beträgt 15,-- Euro pro Person und wird im Bus kassiert. TMP_IMPORT
Dienstag, 19. September 2017

Versöhnung mit dem Ungelebten. Zum Gelingen des Lebens im Sterben

Öffentlicher Abendvortrag Prof. Dr. Thomas Fuchs, Heidelberg im Rahmen der Fachtagung „Zeitgenössische Theorien über gelingendes Sterben in der Diskussion“ Dienstag, 19. September 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr Versöhnung mit dem Ungelebten. Zum Gelingen des Lebens im Sterben Prof. Dr. Thomas Fuchs, Karl-Jaspers-Professur für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie, Heidelberg   20.15 Uhr Gespräch mit dem Referenten Moderation: Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr, Hochschule für Philosophie München   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie München Fachtagung: Sollten Sie an der gesamten Fachtagung „Zeitgenössische Theorien über gelingendes Sterben in der Diskussion“am 19. und 20. September 2017 teilnehmen wollen, die ebenfalls in der Katholischen Akademie in Bayern stattfindet, melden Sie sich bitte dafür eigens bei der Hochschule für Philosophie unterwww.hfph.de/gelingendes–sterben an. Dort finden Sie auch ein detailliertes Programm der Fachtagung. Zum Thema Die „Kunst, gut zu sterben“, die „ars moriendi“, war in früheren Jahrhunderten eine lebenslange geistliche Übung. Heute sind es vor allem Hospizbewegung und Palliativmedizin, die Sterbenden eine würdige letzte Lebensphase ermöglichen. Aber die philosophische Ethik der Gegenwart diskutiert kaum die Frage, wie Sterben gelingen kann. Darum hat die Münchner Hochschule für Philosophie unter der Federführung von Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr eine Fachtagung in und mit der Katholischen Akademie Bayern organisiert. Verschiedene Strömungen der zeitgenössischen Philosophie sollen untereinander ins Gespräch gebracht und der interdisziplinäre Austausch mit Medizin, Soziologie, Psychologie, Spiritual Care und Pflegewissenschaften angestoßen werden. Höhepunkt der Fachtagung ist der öffentliche Abendvortrag von Professor Thomas Fuchs aus Heidelberg. Er verfügt als Psychiater und Philosoph über einen mehrdimensionalen Zugang zum Thema und hat bereits einige Male in der Akademie vorgetragen. Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher Präsident der Hochschule für Philosophie München Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie Bayern Fachtagung Sollten Sie an der gesamten Fachtagung „Zeitgenössische Theorien über gelingendes Sterben in der Diskussion“ am 19. und 20. September 2017 teilnehmen wollen, die ebenfalls in der Katholischen Akademie in Bayern stattfindet, melden Sie sich bitte dafür eigens bei der Hochschule für Philosophie unter www.hfph.de/gelingendes-sterben an. Dort finden Sie auch ein detailliertes Programm der Fachtagung. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 18. September 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Teilnahme kostenlos. Fachtagung Sollten Sie an der gesamten Fachtagung „Zeitgenössische Theorien über gelingendes Sterben in der Diskussion“ am 19. und 20. September 2017 teilnehmen wollen, die ebenfalls in der Katholischen Akademie in Bayern stattfindet, melden Sie sich bitte dafür eigens bei der Hochschule für Philosophie unter www.hfph.de/gelingendes-sterben an. Dort finden Sie auch ein detailliertes Programm der Fachtagung. TMP_IMPORT
Freitag, 15. September 2017

Altschwabinger Sommerausklang

Fest in Park und Schloss Suresnes Freitag, 15. September 2017   Altschwabinger Sommerausklang   Programm:   14.30 Uhr Eröffnung: Getränke, kleine Snacks, Eis Kaffee und Kuchen im Schloss Suresnes Hüpfburg und Kletterturm im Park Gipsmasken basteln, Malen an Holzstaffeleien vor dem Schloss   15.30 Uhr Ponyreiten und Streichelzoo   15.30 Uhr Die „Blaskapelle Maisach“ spielt auf   16.00 Uhr bzw. 17.30 Uhr Kasperls Spuikastl im Viereckhof (I) Kasperls Spuikastl im Viereckhof (II)   16.30 Uhr bzw. 18.00 Uhr Führung durch das Schloss Suresnes (I) Führung durch das Schloss Suresnes (II)   18.30 Uhr Kaffeehausmusik im Schloss Suresnes   20.30 Uhr Abschluss-Serenade   Eingang: beim Schwabinger Maibaum, Gunezrainerstraße   Eintrittspreise: Erwachsene € 5,- Kinder 6-14 Jahre € 2,- Kinder unter 6 Jahren sind frei. Zum Thema Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Dienstag, 12. September 2017

Wider das "sinnlose Schlachten"

Abendveranstaltung Die Friedensinitiative Papst Benedikts XV. im Jahr 1917 und der Münchner Nuntius Eugenio Pacelli Dienstag, 12. September 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor 19.15 Uhr Wider das „sinnlose Schlachten“. Die Friedensinitiative Papst Benedikts XV. im Jahr 1917 und der Münchner Nuntius Eugenio Pacelli Der Theologe Hubert Wolf und der Historiker Sascha Hinkel diskutieren auf der Grundlage einschlägiger, von Rudolf Guckelsberger vorgetragener Texte über die Chancen und Grenzen der päpstlichen Friedensinitiative und ihre Bedeutung für die neuere Kirchengeschichte. Anschließend Fragen aus dem Publikum   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Dr. Florian Schuller Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Im Frühjahr 1917 entsandte Papst Benedikt XV. mit Eugenio Pacelli den wohl fähigsten Diplomaten der Römischen Kurie auf eine äußerst schwierige Mission. Als Nuntius in München sollte er eine groß angelegte päpstliche Friedensinitiative zur Beendigung des Ersten Weltkriegs vorbereiten. Pacelli verhandelte mit Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg und Kaiser Wilhelm II. vor allem über die Zukunft Belgiens. Denn wenn es gelingen würde, die belgische Frage zu lösen, wäre der Weg zu Friedensverhandlungen zwischen der Entente und den Mittelmächten frei. Mit diesem Erfolg im Rücken könnte, so die Hoffnung des Papstes, auch die seit 1870 schwelende „Römische Frage“ um den Kirchenstaat endlich auf internationaler Ebene gelöst werden. Mit seiner auf den 1. August 1917 datierten Friedensinitiative „Dès le début“ („Seit dem Beginn“) rief Benedikt XV. die Regierungen der kriegführenden Länder zu einem Ende des „sinnlosen Schlachtens“ auf. Während die Antwort der deutschen Regierung entgegen Pacellis allzu optimistischen Einschätzungen auf sich warten ließ, lehnte die Entente den Papst als Friedensvermittler schlichtweg ab. Zwar war spätestens mit der für Pacelli und den Papst enttäuschenden deutschen Antwort die Friedensinitiative praktisch gescheitert. Aber sie entfaltete eine bedeutende Wirkungsgeschichte: Die Lehre vom gerechten Krieg wurde hinterfragt, katholische Friedensbewegungen entstanden, und Pius XII. stand im Zweiten Weltkrieg erneut vor der Friedensfrage – und diesmal schwieg der Papst. Hubert Wolf / Sascha Hinkel Prof. Dr. Hubert Wolf ist Ordinarius für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Münster. Dr. Sascha Hinkel ist u.a. Koordinator des DFG-Projekts „Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte von Eugenio Pacelli (1917-1929)“, Universität Münster. Rudolf Guckelsberger ist Moderator und Sprecher im Kulturprogramm des Südwestrundfunks. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 11. September 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) sind an der Abendkasse erhältlich. TMP_IMPORT
Montag, 04. September 2017

Fake News und Social Bots: Kann das Internet Wahlen gewinnen?

Dritter Digitaler Salon - Abendveranstaltung Programm Montag, 4. September 2017 Dritter Digitaler Salon   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   18.00 Uhr Begrüßung und Hinführung PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Dr. Alexander Pschera, München   18.15 Uhr Können Social Bots Wahlen gewinnen? Social-Bot-Aktivität in Deutschland Tabea Wilke (botswatch), Berlin Anschließend Diskussion   19.00 Uhr Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Fake News Prof. Dr. Andreas Hotho, Universität Würzburg Anschließend Diskussion   19.45 Uhr Pause   20.00 Uhr Wenn der Troll den Trendsetter schlägt. Die Macht der Algorithmen und die Ohnmacht der Gesellschaft Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen, zem::dg Eichstätt/München = Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft, Kooperation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Hochschule für Philosophie München, KU Eichstätt-Ingolstadt Anschließend Diskussion     Moderation: Dr. Alexander Pschera, München   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Konzeption und Organisation: Dr. Alexander Pschera, München Dr. Astrid Schilling, Kath. Akademie Bayern PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Kooperationspartner: acatech Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Mehr Informationen zu acatech unter: www.acatech.de Zum Thema Seit dem Ausgang der US-Wahlen und dem Brexit-Votum wird gefragt, wie groß der Einfluss sozialer Netzwerke auf die öffentliche Meinungsbildung wirklich ist. Zum einen wird über den Einfluss der sogenannten Social Bots gesprochen, automatisierten Online-Profilen, die auf der Basis von Algorithmen eigenständig Beiträge in sozialen Medien verfassen; die Justizminister der Länder planen, deren Einsatz als „digitalen Hausfriedensbruch“ unter Strafe zu stellen. Zum anderen sollen bewusst gestreute Falschnachrichten (Fake News) die Wähler beeinflussen. Daher stellen sich nicht zuletzt im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl am 24. September 2017 folgende Fragen: - Ist es möglich, Big Data zu nutzen, um Wahlentscheidungen zu beeinflussen? - Kann man mit Social Bots Meinungen verändern? - Wie viele Menschen nehmen Fake News für bare Münze? - Was kann ich als Privatperson tun, um mich vor derartiger Manipulation zu schützen? Diskutieren Sie mit unseren Referenten und Experten! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 1. September 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Samstag, 15. Juli 2017

Fotowalk - Kontemplative Fotografie

YOUNG PROFESSIONALS: Ein Workshoptag Der achtsame Perspektivwechsel auf deine Stadt und deinen Alltag YOUNG PROFESSIONALS: Programm für junge Erwachsene im Berufsleben und Studierende [nbsp] Samstag, 15. Juli 2017 10.00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde   10.15 Uhr „Kontemplative Fotografie“: Über Wahrnehmung, neues Sehen, Achtsamkeit Einführung von Andreas Fuhrmann   ca. 11.30 Uhr Ab in die Stadt! Der Fotowalk beginnt   13.00 Uhr Mittagessen 15.00 Uhr Bilderschau   17.00 Uhr Ende des Workshops   Hinweis: Es sind keine fotografischen Kenntnisse nötig! Eine einfache Digitalkamera wäre gut, aber auch ein Smartphone ist möglich. Bitte bei der Anmeldung angeben und entsprechende Kabel mitbringen. Referent: Andreas Fuhrmann Diplom-Theologe, systemischer Berater, Grafikdesigner und Fotograf www.pistaziengruen.de www.gezeiten-wie-diese.de   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Was verändert sich, wenn ich einmal anders auf meine Stadt und meine Alltagsumgebung schaue? Ein aufmerksamer, achtsamer und neugieriger Gang durch München eröffnet neue Blicke auf die Stadt und das alltägliche Lebensumfeld. Man findet heraus, wie viel Sonderbares und Buntes, Schönes und Schrulliges, Kleines und Bedeutendes einem ins Auge fällt, wenn man nur mal stehen bleibt und den Blick verändert; wenn man aus dem Gewöhnlichen aufblickt und den Moment wirken lässt, wenn man durch die Kamera neue Perspektiven kennenlernt und die Dinge anders in den Fokus nimmt. Mit der Kamera in der Hand gehen wir an diesem Tag auf Entdeckungstour und suchen neue Perspektiven und Eindrücke. Wir finden Farben, Strukturen und Formen, die uns vorher nicht aufgefallen sind und entdecken Lebendigkeiten, Alltagsspuren und Lebensgeschichten, die wi sonst so gerne übersehen. Dadurch lernen wir nicht nur München ein wenig neu kennen. Wir bereichern auch unsere gesamte eigene Wahrnehmung durch frisches Sehen und mehr Achtsamkeit im Alltag. Im gemeinsamen Austausch im Anschluss lernen wir die Blicke der anderen kennen und erleben, wie man die Welt auch noch sehen kann... Andreas Fuhrmann Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten um schriftliche Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. Juli 2017. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eine Digitalkamera oder ein Smartphone mitgebracht wird und entsprechende Kabel mitbringen! Maximale Teilnehmerzahl: 15 Teilnahmekosten Gesamter Workshoptag (inklusive Mahlzeiten und Kaffeepause) 40,- EUR Übernachtungsmöglichkeit 47,- EUR TMP_IMPORT
Freitag, 14. Juli 2017

Reinhard Kardinal Marx und Professor Andreas Voßkuhle

Jubiläumsveranstaltung auf Herrenchiemsee / Frauenwörth REIHE "60 JAHRE AKADEMIE": Erzdiözese München und Freising [nbsp] Programm Freitag, 14. Juli 2017 Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (13.06.2017) 12.00 Uhr Abfahrt mit zwei Bussen von der Katholischen Akademie in München (Mandlstraße 23) nach Prien/Stock 14.00 Uhr-14.20 Uhr 14.00 – 14.20 Uhr Schifffahrt zur Herreninsel (Treffpunkt: Warteraum vor den Stegen) 14.30 Uhr Kaffee [&] Kuchen in der Schlosswirtschaft Herrenchiemsee   15.30 Uhr Kurze Führung im ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift (samt Verfassungszimmer) mit Josef Austermayer, Vorstand der Schlösser- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee   16.30-18.00 Uhr Gespräch zum Thema „Kirche und Staat“ im historischen Bibliothekssaal mit Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising, und Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts   18.15 Uhr-18.25 Uhr Weiterfahrt zur Fraueninsel   19.00 Uhr Eucharistiefeier mit Kardinal Marx in der Klosterkirche Frauenwörth   20.15 Uhr Abendessen (3-Gang-Menü) im Inselhotel zur Linde etwa 22.15 Uhr Sonderschiff nach Prien und anschließend mit den Bussen zurück nach München (Halt auch am Ostbahnhof) Zum Thema Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60-jähriges Bestehen. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet: mit jedem der sieben Trägerbischöfe in dessen Diözese zu einem zentralen Anliegen. So wird auch die Spannweite unserer Aufgaben deutlich. In der Mitte der Reihe steht ein Gespräch zum Verhältnis von Staat und Kirche zwischen Andreas Voßkuhle, dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, und Kardinal Reinhard Marx. Und wo sollte es stattfinden, wenn nicht am Geburtsort des Grundgesetzes auf Herrenchiemsee? Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsreihe im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenwörth Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht! (13.06.2017) Veranstaltungsorte Herrenchiemsee Frauenwörth Anmeldung und Kosten Da die Teilnehmerzahl aus Platzgründen leider strikt auf 100 Personen begrenzt werden muss, empfehlen wir frühzeitige Anmeldung mit anhängender Karte oder per E-Mail bis spätestens Freitag, 23. Juni 2017. Das Gesamtarrangement mit sämtlichen Schifffahrten, Kaffeetrinken, Teilnahme am Gespräch und Abendessen kostet pro Person einschließlich Busfahrt von und nach München 130,- € bzw. ohne Bus 110,- €. Eine andere Form der Teilnahme (außer am Gottesdienst) ist nicht möglich. Für Übernachtungen vom 14. auf den 15. Juli steht in der Akademie ein begrenztes Zimmer-Kontingent zur Verfügung (jeweils mit Frühstück im EZ 55,– €, im DZ 43,– pro Person). Ansonsten können wir Ihnen Hotels in der Nähe empfehlen. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird erst dann wirksam, wenn die entsprechende Gesamtsumme auf unserem Konto eingegangen ist und wir Ihre Teilnahme rückbestätigt haben. Falls wir Ihre Anmeldung nicht berücksichtigen können, erstatten wir die Kosten umgehend zurück. Die Kontonummer der Akademie für Ihre Überweisung lautet: IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, Verwendungszweck: Chiemsee. TMP_IMPORT
10.07.2017 – 11.07.2017

Kirchenrecht in Geschichte und Gegenwart

Tagung in Kooperation mit dem Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik[nbsp]der Ludwig-Maximilians-Universität München Montag, 10. Juli 2017   Gelegenheit zum Kaffeetrinken (ab einer Stunde vor Beginn)   14.30 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Einführung Prof. Dr. Dr. Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München   Moderation des Nachmittags und Abends: Prof. Dr. Dr. Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München   15.00 Uhr Bedeutung der Kodifikation für Rechtskultur und Rechtsdenken in Staat und Kirche Prof. Dr. Stefan Korioth, Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Kirchenrechtsowie Deutsches Staats- und Verwaltungsrechtan der Ludwig-Maximilians-Universität München 15.45 Uhr Imbisspause 16.15 Uhr Beständigkeit und Reform in der päpstlichen Gesetzgebung. Entwicklungen vom CIC/1917 bis zur Gegenwart Prof. Dr. Stefan Mückl, Professor für Kirchenrecht an der Pontificia Università della Santa Croce, Rom 17.00 Uhr Diskussion 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Glaube und Recht. Perspektiven einer ambivalenten Beziehung Prof. Dr. Christoph Ohly, Professor für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Trier 19.45 Uhr Diskussion Dienstag, 11. Juli 2017   8.30 Uhr Gesungene Laudes in der Kapelle der Akademie   Moderation des Vormittags: Prof. Dr. Dr. Burkhard Josef Berkmann, Professor für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München 9.00 Uhr Profil und Herausforderungen der Kanonistik am Beginn des dritten Jahrtausends Prof. Dr. Dr. Helmuth Pree, Professor em. für Kirchenrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München 9.45 Uhr Pause 10.00 Uhr Form und Funktion des Rechts in der evangelischen Kirche Prof. Dr. Heinrich de Wall, Professor für Kirchenrecht, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg 10.45 Uhr Imbisspause   11.15 Uhr Rechtskulturen in Afrika südlich der Sahara und der CIC Dr. Yves Kingata, Wiss. Mitarbeiter am Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität München 12.00 Uhr Diskussion 12.45 Uhr Mittagessen   15.00 Uhr Verleihung der Ehrendoktorwürde im Kanonischen Recht durch das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität München an Zenon Kardinal Grocholewski, Rom und Prof. Dr. Patrick Valdrini, Rom   17.00 Uhr Eucharistiefeier in St. Sylvester Zelebrant: Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising Anschließend Empfang des Erzbistums München und Freising für die Tagungsteilnehmer in der Akademie   Kooperationspartner: Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität München Planung und Konzeption: Prof. Dr. Dr. Elmar Güthoff, München Prof. Dr. Dr. Stephan Haering OSB, München Prof. Dr. Dr. Burkhard Josef Berkmann, München Organisation für die Akademie: Stephan Höpfinger Zum Thema Papst Benedikt XV. hat am 27. Mai 1917 das kirchliche Gesetzbuch „Codex Iuris Canonici“ promulgiert. Damit lag zum ersten Mal in der Kirchengeschichte eine Zusammenfassung des Rechts der gesamten lateinischen Kirche in Form einer abstrakten Kodifikation vor. Das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik (KMSK) der LMU München nimmt zusammen mit der Katholischen Akademie Bayern das 100-Jahr-Jubiläum dieses epochalen Ereignisses zum Anlass, bei einer internationalen Tagung verschiedenen grundsätzlichen Rechtsfragen nachzugehen. Welche Bedeutung hat die Kodifikation als Instrument der Rechtsbildung, nicht nur in der Kirche? Welche Rolle kommt dem Glauben in einer religiösen Rechtsordnung zu? Wie hat sich das kirchliche Recht seit der Kodifikation 1917 weiterentwickelt und wo liegen künftige Herausforderungen? Wie wird das Recht in den evangelischen Kirchen gesehen und gehandhabt? Welche Fragen und Probleme ergeben sich aus der Begegnung des europäisch geprägten kanonischen Rechts mit anderen Rechtskulturen, beispielsweise in Afrika? Mit der Tagung erinnert das KMSK auch an seine Errichtung im Jahr 1947. Es ist die einzige akademische Einrichtung im deutschen Sprachgebiet, die das Promotionsrecht zum Lic. iur. can. und Dr. iur. can. besitzt. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Kosten Anmeldeschluss ist Donnerstag, 6. Juli 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahmegebühr (mit Pausenverpflegung) € 20,– (€ 10,–) Abendessen € 14,– (€ 9,–) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Abend- und Mittagessen sind leider ausgebucht. (Mitteilung vom 6. Juii 2017) Die Preise in () gelten für Studiende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tagungskasse erhältlich. TMP_IMPORT
07.07.2017 – 08.07.2017

Menschenbild(er) der Reformationszeit

Tagung in COBURG [nbsp] in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg und im Dekanat Coburg REIHE "GEDENKJAHR 2017" (VI) Programm   Tagung in Coburg Freitag, 7. Juli 2017     Nur für Busreisende aus dem Raum München: 8.00 Uhr Abfahrt des Busses von der Katholischen Akademie, München, Mandlstraße 23 gegen 12.30 Uhr Ankunft in Coburg, Hotel Vienna House Easy Coburg, Ketschendorfer Straße 86 13.00 Uhr Busfahrt zur Veste Coburg     Mittagessen in der Burgschänke   15.15 Uhr/ 15.30 Uhr/ 15.45 Uhr Führung in drei Gruppen durch die Bayerische Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ (Dauer jeweils ca. 75 Minuten)   Anschließend Rückfahrt des Busses in die Stadt     Individuelle Möglichkeit zu einem Stadtrundgang und zum Abendessen   19.30 Uhr In der katholischen Pfarrkirche St. Augustin, Festungsstraße 1   „Die Schlange und das Lamm – Eine musikalische Reise vom Mittelalter bis zur Renaissance“ Konzert der Capella Antiqua Bambergensis und Solist Benjamin Dressler   gegen 21.45 Uhr Rückfahrt des Busses zum Hotel   Samstag, 8. Juli 2017     Frühstück im Hotel 8.30 Uhr Fahrt des Busses zum Tagungsort, Pfarr- und Dekanatszentrum St. Augustin, Obere Klinge 1 a   9.30 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Dr. Cordula Haderlein, 2. Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg   9.45 Uhr Das Bild des Menschen in der Kunst der Reformationszeit – die „katholische“ Perspektive Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, apl. Professor für Kunstgeschichte an der LMU München 10.30 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 11.00 Uhr Pause 11.30 Uhr Das Bild des Menschen in der Kunst der Reformationszeit – die „evangelische“ Perspektive Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg 12.15 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 12.45 Uhr Mittagessen im Pfarrzentrum 14.30 Uhr Sündig und frei. Luthers theologische Sicht des Menschen zwischen Mittelalter und Neuzeit Prof. Dr. Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Tübingen 15.15 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 15.45 Uhr Ende der Veranstaltung   Nur für Busreisende aus dem Raum München:   16.00 Uhr Busrückfahrt nach München ca. 20.30 Uhr Ankunft bei der Katholischen Akademie   Zum Thema Coburg und seine Veste laden ein zur Landesausstellung 2017 „Ritter, Bauern, Lutheraner“. Wir organisieren einen gemeinsamen Ausstellungsrundgang, vor allem aber eine Samstagsveranstaltung hochqualifizierter Referenten. Diese ist zusätzlich zur Ausstellung als Angebot gedacht, jenes Geschehen besser zu verstehen, das wir mit dem Jahr 1517 verbinden, das aber weit über Deutschland hinaus von geistes- und kulturgeschichtlichen Strömungen zeugt. Denn erstens haben damals Bilder bei den Auseinandersetzungen und der Darstellung der unterschiedlichen theologischen Positionen eine entscheidende Rolle gespielt. Ein weites Feld mit der Gelegenheit vielfacher, überraschender Entdeckungen. Hat man damals „katholisch“ gemalt, oder eben „evangelisch“? Ausgehend von solchen Eindrücken wollen wir einer zweiten Fragestellung nachgehen: Welcher Zusammenhang besteht zwischen den strittig diskutierten, grundlegenden theologischen Themen einerseits und dem jeweiligen Verständnis vom Menschen andererseits? Ein Symposion also, das in vielerlei Hinsicht aufschlussreich zu werden verspricht. Und wenn zuvor beim angekündigten Konzert am Freitagabend Musik jener Zeit erklingt, trifft dann noch mal eine ganz andere Dimension jener Umbruchepoche in unser Herz des Jahres 2017. Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Paul Elbert, 1. Vorsitzender der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg Maria Kollo, Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung im Dekanat Coburg Sonstige Informationen Veranstaltungsort der Tagung Pfarr- und Dekanatszentrum St. Augustin Obere Klinge 1 a Hotel für Busreisende aus München Hotel Vienna House Easy Coburg, Ketschendorfer Straße 86 Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 30. Juni 2017. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: LIGA Bank IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: PAKET A Busfahrt, Mittagessen Freitag und Samstag, Eintritt und Führung Ausstellung, Vorträge Samstag, Übernachtung Fr/Sa mit Frühstück im EZ € 180,-- (€ 120,--), im DZ € 155,-- (€ 105,--) pro Person. PAKET B Mittagessen Freitag und Samstag, Eintritt und Führung Ausstellung, Vorträge Samstag € 80,-- (€ 59,--) PAKET C Vorträge Samstag, Mittagessen Samstag € 48,-- (€ 34,--) PAKET D Nur Vorträge Samstag € 18,-- (€ 10,--) Einzelvortrag Samstag: € 8,-- (€ 4,--) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Der Eintritt für das Konzert am Freitagabend beträgt 18,-- Euro pro Person und ist vor Ort zu bezahlen. TMP_IMPORT
Freitag, 30. Juni 2017

Sommer, Sonne, Müßiggang

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung - bei gutem Wetter im Park der Akademie! Die Kunst, nichts zu tun. Ein spiritueller Impuls zum Wochenende YOUNG PROFESSIONALS: Programm für junge Erwachsene im Berufsleben und[nbsp]Studierende[nbsp] Freitag, 30. Juni 2017 18.00 Uhr Ankommen, Begrüßung   18.15 Uhr Sommer, Sonne, Müßiggang – Die Kunst, nichts zu tun Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming, Augsburg   18.45 Uhr Geistiger Impuls/Meditation   19.00 Uhr Kurzer Austausch   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern     Bei gutem Wetter im Park der Akademie! Zum Thema Work-Life-Balance ist das moderne Schlagwort. Aber schon die Philosophen der Antike wussten, was zu einem gelingenden Leben gehört. Deshalb forderte bereits der gute alte Aristoteles sogar eine Erziehung zur Muße; denn erst in ihr kultiviere der Mensch seine Persönlichkeit. In unserer Zeit hat die Literaturwissenschaftlerin Gisela Dischner ein Buch herausgegeben mit dem Titel „Wörterbuch des Müßiggängers“. Und vor ein paar Jahren erst hatte Peter Hersche bei uns in der Akademie dargelegt, wie wichtig und vorbildhaft „Muße“ in der Barockzeit war. Theoretisch werden da alle zustimmen. Aber wie schaut es konkret aus? Wieso sehnen sich alle danach, einmal nichts tun zu müssen, und wenn es tatsächlich so weit wäre, kribbelt es in den Fingern, und man sucht sofort nach einer Beschäftigung. Ist also Müßiggang wirklich „aller Laster Anfang“, wie es der Volksmund zu wissen meint? Der hat allerdings nicht immer recht; nicht zuletzt Neurologen wissen: Müßiggang ist sogar überlebensnotwendig für unser Gehirn. Man sollte es einfach mal ausprobieren – vielleicht sogar am angekündigten Freitagabend. Es tut nicht weh und hilft der Seele. Deshalb zum Schluss nochmals ein Blick in die Antike, diesmal zum Römer Seneca: „Alles, was noch kommt, liegt im Ungewissen. Jetzt sollst du leben!“ Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Kleine Auswahl aus den Publikationen von Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming: – Denken macht glücklich, München 2016 – Der spirituelle Notfallkoffer, München 2015 – Ab in die Wüste, München 2013 – Spiritualität im 21. Jahrhundert, Hamburg 2012 – Buddhismus, München 2012 (Neuauflage der Ausgabe 2005) – Ernstfall Menschenrechte, München 2010 www.quelle-des-guten-lebens.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Donnerstag, 29. Juni 2017. Die Teilnahme ist kostenlos. TMP_IMPORT
Dienstag, 27. Juni 2017

Sommernacht der Künste

Abendveranstaltung mit einer Uraufführung von Wilfried Hiller und den „Singphonikern“ Dienstag, 27. Juni 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr -Teil I Christine Stadler: WANDTEPPICH "SCHÖPFUNG" im Vortragssaal der Akademie Mona Rasenberger (*1962): Wessobrunner Gebet in althochdeutscher Sprache – Uraufführung – Carl Orff (1895-1982): Laudes creaturarum (Sonnengesang des heiligen Franziskus)     Begrüßung   19.30 Uhr -Teil II Jerry Zeniuk: ALTARBILD "VICTORIOUS" in der Kapelle der Akademie Orgelmusik von Günter Bialas, Wilfried Hiller, Jean Guillou und Arvo Pärt   20.00 Uhr -Teil III Blasius Gerg: MONUMENTAL-RELIEF "VOM CHAOS ZUR ORDNUNG" am Eingang zur Akademie Luboš Fišer (1935-1999): „Crux“ für Violine, Pauken und Glocken     Pause mit Getränken   20.45 Uhr -Teil IV Antje Tesche-Mentzen: MOSAIK "SCHÖPFUNG" MIT LEBENSBAUM im Atrium und „TOR DER WEISHEIT“ im Park der Akademie Wilfried Hiller (*1941): „Schöpfung“ – ein klingendes Mosaik für Männerstimmen, Violine, Harfe, Celesta und drei Schlagzeuger nach Texten von Martin Buber und Stefan Ark Nitsche – Uraufführung –   21.15 Uhr Essenspause 22.00 Uhr - Teil V Ausklang mit den „Singphonikern“ Gesamtleitung: Wilfried Hiller Organisation: Dr. Johannes Schießl Zum Thema Philosophen, Theologen, Künstler, Musiker, ja alle denkenden Menschen treibt die Frage um: Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Der Glaube antwortet mit der Rede von der Schöpfung. Das Nachdenken über Schöpfung, über Kreation also, regt wiederum Wissenschaft und vor allem Kunst an, inspiriert sie zu wahrhaft kreativem Wirken. Auch in der Katholischen Akademie Bayern befassen sich gleich mehrere Kunstwerke mehr oder weniger direkt mit dem Thema Schöpfung. Deshalb laden wir in unserem Jubiläumsjahr ein zu einer außergewöhnlichen „Sommernacht der Künste“. Stellvertretend für die vielen Kunstwerke, die bei uns zu sehen sind, sollen vier davon mit musikalischen Werken in Beziehung treten. Dabei werden sogar zwei Uraufführungen zu hören sein. „Spiritus rector“ des Abends ist der große bayerische Komponist Wilfried Hiller, der eine exquisite Gruppe von Musikern zusammengebracht hat, darunter „Die Singphoniker“. Schöpfung und Kunst: Diesem engen Verhältnis dürfen wir bei der „Sommernacht der Künste“ 2017 beiwohnen. Vielleicht wird es eine magische Nacht, vielleicht sogar ein Sommernachtstraum… Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor MITWIRKENDE DES ABENDS: „Die Singphoniker“ Johannes Euler, Daniel Schreiber, Henning Jensen, Michael Mantaj, Christian Maria Schmidt und Berno Scharpf (auch Klavier und Celesta) Prof. Friedemann Winklhofer, Orgel Franziska Strohmayr, Violine Irmgard Gorzawski, Harfe Takuya Taniguchi und Thomas Sporrer, Schlagzeug Carl Amadeus Hiller, Schlagzeug und Videozuspielungen Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 26. Juni 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 25,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 15,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Samstag, 24. Juni 2017

Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt

Exkursion nach Mannheim - NICHT ÖFFENTLICH - NICHT AUF HOMEPAGE Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim Zum Thema Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Donnerstag, 22. Juni 2017

"Arrival"

YOUNG PROFESSIONALS: So hab ich das noch nie gesehen Film im Gespräch YOUNG PROFESSIONALS: Programm für junge Erwachsene im Berufsleben und Studierende Donnerstag, 22. Juni 2017 19.00 Uhr Begrüßung und kurze Einführung   19.15 Uhr Film: „Arrival“ (2016, 118 min.)     Zwölf Alien-Raumschiffe landen auf der Erde, jeweils in unterschiedlichen Regionen. Die Menschen versuchen, mit den Außerirdischen zu kommunizieren, aber niemand versteht die walartigen Laute, die von den Aliens abgesondert werden. Im Auftrag der US-Regierung stellt Colonel Weber (Forest Whitaker) darum ein Team um die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und den Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) zusammen, das eine Kommunikation mit den fremden Wesen herstellen soll, um deren Absichten in Erfahrung zu bringen. In Montana, wo eines der Schiffe über dem Boden schwebt, machen sich die beiden an die Arbeit – er, der rationale Naturwissenschaftler mit klarer Ansicht zu den Dingen, sie mit ihrem Sprachverständnis und ihrer ansteckenden Entdeckungsfreude. Doch bald beginnt ein Rennen gegen die Zeit, bei dem es um nicht weniger als den Fortbestand der Menschheit geht…   ca. 21.15 Uhr Fragen zum Film und Diskussion   Moderation: Dr. Werner Veith, M.A. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern     Eintritt frei Zum Thema In „Arrival“ landen tintenfischartige Wesen inmuschelförmigen Raumschiffen an zwölf Plätzen auf der ganzen Welt. Vordergründig geht es indem Film zunächst um die Kontaktaufnahme zu den Aliens, um die Frage, zu welchem Zweck sieauf der Erde sind und um die eventuelle Notwendigkeit, die Menschheit vor den Aliens zu retten. Auf einer tieferen Ebene werden aber auch brennendeMenschheitsfragen mit dem Fokus auf nur einige wenige Personen behandelt: Was machtes aus, ein Mensch zu sein? Und wie verändert sich die Antwort, wenn eine andere Zivilisationin unser Leben tritt? Was bedeutet Sprache und welchen Einfluss hat sie darauf, wie wir die Weltwahrnehmen? Wir laden zu einem spannenden Filmabend undintensiven Gesprächen ein! Referent Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss: Mittwoch, 21. Juni 2017 Eintritt frei TMP_IMPORT
Dienstag, 30. Mai 2017

Immuntherapie von Tumoren

SZ-Forum Gesundheit: 5. Deutsch-Französische Medizin-Debatte Dienstag, 30. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   17.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Jean-Claude Brunet, Französischer Generalkonsul in Bayern Dr. Hannemor Keidel, Vizepräsidentin der TUM und Beauftragte für die Wissenschaftsbeziehungen mit Frankreich Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege   18.00 Uhr Grundlagen der Immuntherapie von Tumoren Prof. Dr. Stefan Endres, Direktor der Abteilung für Klinische Pharmakologie, Klinikum der LMU München, Forschungsdekan der Medizinischen Fakultät 18.30 Uhr Immuntherapie bei bösartigen Erkrankungen des Blutsystems Prof. Dr. Marion Subklewe, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Klinikum der LMU München 19.00 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss   19.30 Uhr Immuntherapie von soliden Tumoren Prof. Dr. Alexander Eggermont, Generaldirektor des Cancer Campus ‚Gustave Roussy‘, Paris   20.00 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten Moderation: Prof. Dr. Klaus Peter, ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU München Dr. Gernot Sittner, Vorsitzender des Gesundheitsforums der Süddeutschen Zeitung 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung     Simultanübersetzung: Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Französisch. Alle Beiträge werden simultan übersetzt.   Organisation: Prof. Dr. Meinhard Rust, Technische Universität München Dr. Paul Alibert, Französischer Wissenschaftsattaché für Bayern Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern   Veranstalter: Katholische Akademie in Bayern SZ-Forum Gesundheit Institut Français Centre de Coopération Universitaire Franco-Bavarois / Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum Technische Universität München Ludwig-Maximilians-Universität München Zum Thema Es ist ein alter Traum der Medizin, den Tumor eines Patienten durch die Mobilisierung körpereigener Abwehrmechanismen zu behandeln. Man kann sich das so vorstellen: Tumorzellen verstecken sich vor dem körpereigenen Immunsystem oder lähmen es. Neue Wirkstoffe verhindern dies und ermöglichen durch die Aktivierung von Immunzellen eindrucksvolle Behandlungsfortschritte bei verschiedenen Tumorerkrankungen. Eines der neuen Verfahren rüstet körpereigene Immunzellen im Labor mit Erkennungsmolekülen so aus, dass sie im Patienten Tumorzellen auffinden und zerstören können. Die neuen Therapien bringen aber auch teils schwerwiegende Nebenwirkungen mit sich, die erkannt und behandelt werden müssen. Die 5. Deutsch-Französische Medizin-Debatte in der Katholischen Akademie widmet sich zusammen mit dem Gesundheitsforum der Süddeutschen Zeitung und dem Institut Français dem bahnbrechenden und innovativen Thema der Krebsimmuntherapie. Ziel unserer Veranstaltung ist es, die Grundlagen, Wirkungen und Nutzen der Immunonkologie durch renommierte Forscher und Ärzte aus Deutschland und Frankreich kritisch darzustellen. Dr. Florian Schuller Katholische Akademie Bayern Prof. Dr. Klaus Peter Ludwig-Maximilians-Universität Münche Prof. Dr. Meinhard Rust Technische Universität München Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Montag, 29. Mai 2017. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die bestellten Eintrittskarten sind am Dienstag, 30. Mai 2017, ab 16.30 Uhr am Tagungsbüro erhältlich. TMP_IMPORT
Montag, 29. Mai 2017

Boden-los?! Unterschätzte Herausforderung Bodenschutz

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz Montag, 29. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor   19.10 Uhr Einführung in das Papier „Der bedrohte Boden.Ein Expertentext aus sozialethischer Perspektivezum Schutz des Bodens“ Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Umweltökonomie an der Universität Halle-Wittenberg   19.30 Uhr Panel I Thema „Flächenverbrauch“ Moderator: Mattias Kiefer, Umweltbeauftragter des Erzbistums München und Freising Panelisten: Richard Mergner, Landesbeauftragter BUND Naturschutz in Bayern Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München   Möglichkeit zu Nachfragen aus dem Publikum   20.15 Uhr Panel II Thema „Landwirtschaft“ Moderatorin: Nicole Podlinski, Diplom-Agraringenieurin, Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Panelisten: Sigi Hagl, Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Bayern Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbands Möglichkeit zu Nachfragen aus dem Publikum   21.00 Uhr „Boden-satz“ – Quintessenz aus kirchlicher Sicht Dr. Bernd Uhl, Weihbischof in der Erzdiözese Freiburg, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Deutschen Bischofskonferenz   21.15 Uhr Ausklang bei einem kleinen Empfang mit Imbiss auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz   Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern Mattias Kiefer, Umweltbeauftragter des Erzbistums München und Freising Dr. Arnd Küppers, Stellv. Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach Nicole Podlinksi, Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung (KLB)   Kooperation: Bei dieser Veranstaltung von Akademie und Deutscher Bischofskonferenz wirken als weitere Kooperationspartner mit: Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle KLB Katholische Landvolkbewegung Zum Thema Fruchtbare Böden sind eine existentielle Lebensgrundlage für Menschen, Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme. Aber diese Lebensgrundlage ist zunehmend bedroht: Jährlich gehen 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verloren. Weil diese Erosionsprozesse schleichend verlaufen und auch sterbende Böden oft noch jahrelang Erträge bringen, ist diese dramatische Entwicklung noch viel zu wenig im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Mit ihrer neuesten Veröffentlichung möchte die Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz helfen, das zu ändern: „Der bedrohte Boden. Ein Expertentext aus sozialethischer Perspektive zum Schutz des Bodens.“ Es geht dabei nicht nur darum, auf das Problem und die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. Im Vordergrund steht vielmehr die Frage, wie die Verluste an Boden, etwa durch Versiegelung und Übernutzung, gestoppt werden können, oder positiv formuliert: Wie wir zu einer wirklich nachhaltigen Bodennutzung gelangen können. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 24. Mai 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist dank der finanziellen Förderung durch die Deutsche Bischofskonferenzkostenlos. TMP_IMPORT
20.05.2017 – 21.05.2017

Bischof Rudolf Voderholzer - Bischof Tomáš Holub - Prof. Klaus Unterburger

Jubiläumsveranstaltung: Symposion in SCHÖNSEE / PILSEN "Die Ostausrichtung des Bistums Regensburg in Geschichte und Gegenwart" REIHE "60 JAHRE AKADEMIE": Diözese Regensburg Programm Samstag, 20. Mai 2017 Symposion in Schönsee Ort: Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) Freyung 1 92539 Schönsee 14.00 Begrüßung Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Msgr. Dieter Olbrich, Ackermann-Gemeinde 14.15 Ostbayern und Böhmen in der Geschichte Prof. Dr. Klaus Unterburger, Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Regensburg 15.00 Uhr Kaffeepause 15.30 Uhr Podiumsdiskussion Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg Dr. Tomáš Holub, Bischof von Pilsen Prof. Dr. Klaus Unterburger 17.00 Uhr Ende Samstag/Sonntag, 20./21. Mai 2017 Busfahrt 9.00 Uhr Abfahrt München Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit 10.30 Uhr Zusteigemöglichkeit in Regensburg: toom Baumarkt Autobahn-Ausfahrt Regensburg- Königswiesen, Dr.-Gessler-Straße 47 12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen in Weiding 14.00 Uhr Teilnahme am Symposion in Schönsee   17.00 Uhr Weiterfahrt   18.00 Uhr Statio im ehemaligen Benediktinerkloster in Kladrau/Kladruby (Tschechien) mit Bischof Rudolf Voderholzer   20.00 Uhr Ankunft in Pilsen, Hotel Angelo by Vienna House Gemeinsames Abendessen   Sonntag, 21. Mai 2017   9.00 Uhr Stadtführung durch Dr. Kateřina Kovačková 10.30 Uhr Mitfeier der Eucharistie im Dom mit Dompfarrer Emil Soukup   Mittag zur freien Verfügung   14.30 Uhr Rückfahrt nach Regensburg und München 16.30 Uhr Ankunft in Regensburg 18.00 Uhr Ankunft in München In Zusammenarbeit mit: Ackermann Gemeinde e.V. Akademisches Forum Albertus Magnus im Bistum Regensburg Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg Zum Thema REIHE "60 JAHRE AKADEMIE" Der Festakt zusammen mit der Diözese Regensburg zum 60jährigen Bestehen der Katholischen Akademie Bayern nimmt bewusst die deutsch-tschechischen Verbindungen in den Blick. So laden wir herzlich ein zum Symposion im „Centrum Bavaria Bohemia“ in Schönsee: „Die Ostausrichtung des Bistums Regensburg in Geschichte und Gegenwart“. Darüber hinaus bieten wir eine zweitägige Busfahrt an, die nach dem Schönsee-Symposion weiter in die Europäische Kulturhauptstadt von 2015 führen wird, das tschechische Pilsen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsreihe im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenchiemsee Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Anmeldung und Kosten Anmeldeschluss ist Montag, 15. Mai 2017. Die Teilnahme am Symposion in Schönberg am Samstag, 20. Mai 2017, ist kostenlos. Der Preis für Busfahrt, Mittagessen am Samstag in Weiding, Abendessen im Hotel in Pilsen, Übernachtung im ****Hotel und Führungen beträgt im EZ € 170,-- und im DZ € 150,– pro Person. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, Verwendungszweck: Schönsee/Pilsen. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl für die Busfahrt nach Schönsee und Pilsen auf 50 Personen begrenzt ist. Veranstaltungsort in Schönsee Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) Freyung 1, 92539 Schönsee Hotel in Pilsen ANGELO BY VIENNA HOUSE PILSEN U Prazdroje 6, 301 00 Pilsen TMP_IMPORT
Mittwoch, 17. Mai 2017

Humboldt Revisited.

Abendveranstaltung zum 250. Geburtstag von Wilhelm von Humboldt Perspektiven für Bildung heute Mittwoch, 17. Mai 2017   Möglichkeit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern   19.15 Uhr Wilhelm von Humboldt. Perspektiven und Fragestellungen seines Bildungsverständnisses heute Prof. Dr. Klaus Zierer, Lehrstuhl für Schulpädagogik an der Universität Augsburg   19.45 Uhr Podiumsdiskussion: Bildung unter dem Joch von Wirtschaftlichkeit? Rainer Stadler, Buchautor und Redakteur beim SZ-Magazin Prof. Dr. Ludger Wößmann, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Bildungsökonomik, und Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik an der Ludwig-Maximilians- Universität München Moderation: Prof. Dr. Klaus Zierer   20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Dr. Christian Hörmann Zum Thema Ein besonderes Jubiläum: Wilhelm von Humboldt wurde am 22. Juni 1767 geboren, also vor 250 Jahren. Er zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Universalgelehrten des deutschen Sprachraums. Sein Wirken nimmt bis heute Einfluss auf Staatstheorie und Sprachforschung, die gesamte Kulturwissenschaft und vor allem die Bildungstheorie und -praxis. Seine Vorstellungen von Bildung, zu Reformen des Gymnasiums und zur universitären Forschung und Lehre bieten bleibenden Diskussionsstoff. Aktuelle Schlagworte sind: Ganztagsschulen, das Auflösen des dreigliedrigen Schulsystems, der Ruf nach mehr Abiturienten und Bolognareform auf der einen Seite; Stärkung der Familien, Akademisierungswahn und Rückkehr zum Diplom auf der anderen Seite. Der 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts soll anregen, zum einen zurückzublicken und zum anderen auch nach vorne zu schauen: Welche Ideen zur Bildung prägten das Denken und Handeln Wilhelm von Humboldts? Was ist aus diesen Ideen geworden? In welchen Punkten gibt es Weiterentwicklung, wo täte Rückbesinnung not, und wo muss davon Abstand genommen werden? Nicht zuletzt taucht der Zusammenhang von Bildungspolitik und wirtschaftlichen Interessen immer wieder auf. Prof. Dr. Klaus Zierer Dr. Florian Schuller Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 15. Mai 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Dienstag, 16. Mai 2017

Zukunftsfeld Bio-Ökonomie

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Zum Thema Sonstige Informationen ANMELDUNG Nur über www.acatech.de! TMP_IMPORT
Montag, 15. Mai 2017

Crypto Café

YOUNG PROFESSIONALS: Abendveranstaltung in Kooperation mit Digitalcourage e.V. Digitale Selbstverteidigung für Einsteigerinnen und Einsteiger YOUNG PROFESSIONALS: Programm für Studierende und junge Erwachsene im Berufsleben Montag, 15. Mai 2017 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Einführung in die „Digitale Selbstverteidigung“   19.30 Uhr Fünf Workshops zu folgenden Themen: – Sicher im Internet surfen – Anonymes Surfen im Internet – Mailverschlüsselung – Alternativen zu WhatsApp [&] Co. – Passwort-Sicherheit Ein Workshop dauert ca. 45 Minuten. Es können an diesem Abend also zwei verschiedene Workshops besucht werden.   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Hinweis: Bitte eigene Notebooks und Smartphones mitbringen, damit die Tipps direkt umgesetzt werden können. Konzeption: Digitalcourage e.V. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Surfen, E-Shoppen, WhatsApp und E-Mail gehören einfach dazu. Alles sehr praktisch, sehr cool. Aber denken Sie auch mal dran, dass Sie mit diesen Unmengen an Informationen nicht nur Freunde beglücken? Wirtschaftskonzerne und Geheimdienste bedienen sich ungefragt an den kompletten Details Ihres Privatlebens, verdienen hemmungslos mit Informationen, die Sie ahnungslos und blauäugig zugänglich machen, und verwenden sie schlimmstenfalls auch zu Ihrem Nachteil. Im Crypto Café erhalten Sie konkrete Tipps und Anleitungen, wie Sie sich im Internet sicherer bewegen. An unterschiedlichen Thementischen lernen Sie jeweils eine Disziplin der digitalen Selbstverteidigung kennen. Sie erfahren mehr über datenschutzfreundliche Browsereinstellungen, gute Passwortstrategien, E-Mail-Verschlüsselung, anonymes Surfen und alternative Messenger-Systeme. Nach rund 45 Minuten können Sie an einen anderen Tisch wechseln. Etwas mehr Privatsphäre im Internet ist gar nicht schwer – im Crypto Café zeigen wir Ihnen, wie das geht! Digitalcourage e.V. Digitalcourage e.V. Digitalcourage engagiert sich seit 1987 für Grundrechte, Datenschutz und eine lebenswerte Welt im digitalen Zeitalter. Die Mitglieder sind technikaffin, wehren sich jedoch dagegen, dass die Demokratie „verdatet und verkauft“ wird. Sie klären auf und mischen sich in die Politik ein. Seit dem Jahr 2000 verleihen sie jährlich die BigBrother-Awards. Digitalcourage ist gemeinnützig, finanziert sich durch private Spenden und lebt durch die Arbeit vieler Freiwilliger. www.digitalcourage.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten um schriftliche Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Freitag, 12. Mai 2017. Teilnahmegebühr: 10,- EUR TMP_IMPORT
Freitag, 12. Mai 2017

"Code of Survival"

Film und Gespräch im Rahmen des DOK.fest mit dem Regisseur Bertram Verhaag Freitag, 12. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr „Code of Survival“ Regie: Bertram Verhaag (Deutschland 2016, 95 min.)   ca. 21.00 Uhr (nach kurzer Pause) Diskussion 21.45 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema 32. Internationales Dokumentarfilmfestival München 3. bis 14. Mai 2017 Bereits neun Jahre besteht die Kooperation zwischen dem DOK.fest und der Katholischen Akademie Bayern – und auch diesmal können wir spannende Filme zeigen, die zu intensiven Diskussionen mit den jeweiligen Regisseuren anregen werden! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Organisation Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie Bayern Termine in der Katholischen Akademie in Bayern: Freitag, 5. Mai 2017 „Auf dünnem Eis – Die Asylentscheider“ Andrea Ufer Freitag, 12. Mai 2017 „Code of Survival“ Bertram Verhaag jeweils 19.00 Uhr „Code of Survival“ Liegt die Zukunft der Ernährung wirklich in genmanipulierten Pflanzen, wie Monsanto [&] Co. glauben machen wollen? Wie viele Schadstoffe lassen wir in die Nahrungskette fließen, die am Ende bei uns selbst wieder ankommen? Anhand von drei bäuerlichen Betrieben, die, über die ganze Welt verstreut, mit gutem biologisch-dynamischen Beispiel vorangehen, zeigt der Film, wie wir wieder ein besseres Verhältnis zu gesunder und sinnvoller Ernährung finden können. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 11. Mai 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) pro Filmabend sind an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! Organisation Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie Bayern Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Mittwoch, 10. Mai 2017

Der Bischof am Kletterseil

19.00 Uhr Abendveranstaltung Bischof Gregor Maria Hanke OSB im Gespräch mit Thomas Huber Mittwoch, 10. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung     Der Bischof am Kletterseil Podiumsgespräch Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Eichstätt Thomas Huber, Berchtesgaden Rückfragen aus dem Publikum   Moderation: Dr. Florian Schuller 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Michael Zachmeier Bitte beachten: Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung! Zum Thema „Am Limit“ – so lässt sich treffend das Leben von Thomas und Alexander Huber beschreiben. Pepe Danquart hätte seinen gleichlautenden Dokumentarfilm von 2007 über die beiden Extremkletterer nicht besser betiteln können. Und spätestens damit sind die „Huberbuam“, das Brüderpaar aus Berchtesgaden, weltweit bekannt und berühmt geworden. Thomas Huber ist spontan unserer Einladung gefolgt für ein Gespräch, dessen Besetzung auf den ersten Blick vielleicht überraschen mag: mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB. Aber in diesem Bischof lebt die gleiche Leidenschaft für das Klettern mit dem Seil und im Vorstieg, wie es beispielsweise jene Sechsertour an den Brockmattli-Türmen hoch über dem Zürichsee beweist. Der Abend verspricht also in jeder Hinsicht interessant zu werden. Weit über die Erzählungen schweißtreibender Erlebnisse in der Wand hinaus wird er wahrscheinlich auch zu existentielleren Themen führen. Denn ein „Bischof am Kletterseil“ und ein weltreisender Extremkletterer dürften mehr gemeinsam haben, als man zunächst vermuten würde... Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung! Anmeldeschluss ist Montag, 8. Mai 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. TMP_IMPORT
Mittwoch, 10. Mai 2017

Thomas Huber von den "Huberbuam" im Gespräch

16.00 Uhr YOUNG PROFESSIONALS: Nachmittagstreff YOUNG PROFESSIONALS: Programm für Studierende und junge Erwachsene im Berufsleben Mittwoch, 10. Mai 2017 16.00 Uhr Begrüßung 16.15 Uhr Mein Leben am Kletterseil Thomas Huber, Berchtesgaden 16.45 Uhr Gespräch mit Thomas Huber   Moderation: Dr. Astrid Schilling 18.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Die Brüder Thomas und Alexander Huber sind als Extremkletterer unter dem Namen „Huberbuam“ berühmt geworden. Über die beiden existiert sogar ein Film mit dem Titel „Am Limit“ (2007) – besser lässt sich das Leben der zwei Brüder kaum beschreiben. Am 10. Mai 2017 wird Thomas Huber bei der Abendveranstaltung „Der Bischof am Kletterseil“ ab 19.00 Uhr mit dem Eichstätter Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB diskutieren. Vorher aber steht er den „Young Professionals“ in einem exklusiven Gespräch Rede und Antwort – zu seinem Leben als Extremkletterer, existenziellen Themen und 1000 Schutzengeln. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Thomas Huber, geb. 1966, klettert seit seinem 12. Lebensjahr. Mit 30 Jahren beschließt er, Profibergsteiger zu werden. Zusammen mit seinem Bruder Alexander ist er Autor verschiedener Bücher und Protagonist einiger Filme. Thomas ist verheiratet und hat 3 Kinder. Abendveranstaltung der Katholischen Akademie in Bayern am 10. Mai 2017, 19.00 Uhr: Der Bischof am Kletterseil. Bischof Gregor Maria Hanke OSBim Gespräch mit Thomas Huber Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte um kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Dienstag, 9. Mai 2017. Die Eintrittskarten zum Preis von € 5,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten TMP_IMPORT
Dienstag, 09. Mai 2017

Luther - katholisch?!

Abendveranstaltung [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017" (V) Dienstag, 9. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor   19.15 Uhr Luther – katholisch?! P. Dr. Augustinus Sander OSB, Novizenmeister in der Benediktinerabtei Maria Laach   20.00 Uhr Imbisspause   20.30 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen   Moderation: Dr. Florian Schuller Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema „Luther hat bekanntlich keine neue Kirche gewollt. Er hat die Kirche reformieren wollen. Ja – er war ein Reformkatholik“. So urteilt der emeritierte Bischof von Erfurt, Dr. Joachim Wanke, über den Wittenberger Reformator. Reformkatholisch meint hier: Katholizität und Reform bilden keine Antithese, sondern eine durchaus „spannende“ Synthese. Vom Ansatz einer bewusst innerkatholischen Verortung der Wittenberger Reformanliegen begibt sich der Abendvortrag darum anhand ausgewählter Beispiele auf eine reformkatholische Spurensuche in Leben und Werk Martin Luthers. Von Interesse ist dabei nicht nur die Frage: „Was sagt Luther?“ Vielmehr geht es um ein tieferes Anliegen, nämlich: „Woher hat Luther das, was er sagt?“ Damit liegt der Akzent sehr klar auf der katholischen Ursprungsgeschichte der Wittenberger Reformanliegen. Die ebenso wichtige Frage „Was wurde aus dem, was Luther gesagt hat?“ kann lediglich angedeutet werden, weil „die“ Wirkungsgeschichte der Wittenberger Reformen nur in durchaus unterschiedlichen konfessionellen Rezeptionsgeschichten erkennbar ist. Ob die Positionen Luthers in jedem Fall systemsprengend waren, also unweigerlich zum Bruch mit der katholischen Kirche führen mussten – darin liegt nach wie vor die bleibende ökumenische Herausforderung. P. Augustinus Sander OSB Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 8. Mai 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
Samstag, 06. Mai 2017

Schwabinger Maibaum-Fest

Zur Aufstellung des neuen Maibaums mit dem Burschenverein und der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf Programm Samstag, 6. Mai 2017 ab 15 Uhr bis 19 Uhr   Wir werden den neuen Maibaum der Katholischen Akademie Bayern auf dem Platz vor dem Viereckhof an der Gunezrainerstraße aufstellen.     Gesorgt ist für Essen, Getränke und zünftige Musik mit den Siegertsbrunner Dorfmusikanten unter der Leitung von Franz Nachbichler.     Bei freiem Eintritt sind alle Nachbarn, Interessierte und Freunde der Akademie herzlich willkommen.     Schauen Sie vorbei und genießen Sie dieses Fest, im Herzen von Schwabing, am Englischen Garten.     Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Zum Thema Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Samstag, 06. Mai 2017

Joe Viera und die Uni Big Band München

Lange Nacht der Musik: Jazzkonzert Samstag, 6. Mai 2017   Joe Viera wird in kleinen Werkeinführungen seine Zugänge zu den Stücken erläutern! 20.0 Uhr Teil 1 21.30 Uhr Pause 23.00 Uhr Teil 2 Zum Thema Die Lange Nacht der Musik führt in diesem Jahr zwei Schwabinger Institutionen zusammen: Die Jazz-Legende Joe Viera tritt mit der Uni Big Band München am Englischen Garten in der Katholischen Akademie in Bayern auf. Anspruchsvoller Jazz, raffinierte Arrangements und ein feiner Groove werden den großen Saal der Katholischen Akademie erfüllen. Die Besonderheit: Joe Viera wird in kleinen Werkeinführungen seine Zugänge zu den Stücken erläutern (s. Programm). Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Eintritt Tickets zum Preis von 15,- € pro Person sowie das Programm der "Langen Nacht der Musik" sind in der Akademie im Vorverkauf sowie an der Abendkasse erhältlich. Sie berechtigen zum Eintritt in alle Veranstaltungsorte der "Langen Nacht der Musik". Das Gesamtprogramm der "Langen Nacht der Musik" könnenSie auch im Internet unter www.muenchner.de abrufen TMP_IMPORT
Freitag, 05. Mai 2017

"Auf dünnem Eis - Die Asylentscheider"

Film und Gespräch im Rahmen des DOK.fest mit der Produzentin Andrea Ufer Freitag, 5. Mai 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung   19.15 Uhr „Auf dünnem Eis – Die Asylentscheider“ Regie: Sandra Budesheim und Sabine Zimmer (Deutschland 2017, 95 min.)   ca. 21.00 Uhr (nach kurzer Pause) Diskussion mit der Produzentin des Films Andrea Ufer 21.45 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Katholische Akademie in Bayern Zum Thema 32. Internationales Dokumentarfilmfestival München 3. bis 14. Mai 2017 Bereits neun Jahre besteht die Kooperation zwischen dem DOK.fest und der Katholischen Akademie Bayern – und auch diesmal können wir spannende Filme zeigen, die zu intensiven Diskussionen mit den jeweiligen Regisseuren anregen werden! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Organisation Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Termine in der Katholischen Akademie in Bayern: Freitag, 5. Mai 2017 „Auf dünnem Eis – Die Asylentscheider“ Andrea Ufer Freitag, 12. Mai 2017 „Code of Survival“ Bertram Verhaag jeweils 19.00 Uhr „Auf dünnem Eis – Die Asylentscheider“ Es ist der vorläufige Höhepunkt jeder Fluchtgeschichte, die mit offiziellem Asyl und Aufnahme in Deutschland enden soll: Die Anhörung durch den Entscheider oder die Entscheiderin in einer der Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Antragsteller und Entscheider sitzen sich nur ein einziges Mal gegenüber. Wer um Asyl bittet, muss hier per Dolmetscher glaubhaft machen, dass er oder sie in der Heimat verfolgt wird. Der Film skizziert drei Anhörungsverfahren, bei denen nicht nur die Antragsteller, sondern auch die Asylentscheider einem prüfenden Blick unterworfen werden. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 4. Mai 2017, Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) pro Filmabend sind an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn erhältlich. Freie Platzwahl! Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unser Veranstaltungsheft aufgenommen werden. TMP_IMPORT
05.05.2017 – 20.07.2017

Martin Wöhrl / Domino

Ausstellung [nbsp] jeweils Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Eintritt frei Zum Thema Sonstige Informationen Ausstellungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Bitte beachten Sie: Das Kardinal Wendel Haus ist ein Tagungshaus für Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern und für Gastveranstaltungen. Dadurch sind zeitweise nicht alle Räume zugänglich, in denen die Ausstellung präsentiert wird. Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, zu welchen Zeiten die Kunstwerke uneingeschränkt besichtigt werden können. Danke für Ihr Verständnis - Ihre Katholische Akademie in Bayern. TMP_IMPORT
Donnerstag, 04. Mai 2017

Martin Wöhrl / Domino

Vernissage zur Ausstellung 4. Mai 2017   Vernissage Martin Wöhrl / Domino   19 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Akademiedirektor     Einführung Dr. Angelika Nollert Leiterin Die Neue Sammlung München   Ausstellungsdauer: 05. Mai bis 20. Juli 2017 Montag bis Freitag, jeweils 09 – 17 Uhr Eintritt frei Ausstellungsort: Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit ACHTUNG: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Zum Thema Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Mittwoch, 03. Mai 2017

Bischof Konrad Zdarsa und Ministerpräsident Stanislaw Tillich

Jubiläumsveranstaltung in NÖRDLINGEN Ein Gespräch über "Kirche in säkularisiertem Umfeld" REIHE "60 JAHRE AKADEMIE": Diözese Augsburg Mittwoch, 3. Mai 2017 Für Busfahrer: 13.00 Uhr Abfahrt des Busses von der Akademie,Mandlstraße 23   Ort: Nördlingen Pfarrzentrum St. Salvator Salvatorgasse 12 18.00 Uhr Begrüßung Dekan Paul Erber, Pfarrer von St. Salvator 18.15 Uhr Grußwort Oberbürgermeister Hermann Faul   18.30 Uhr Kirche in säkularisiertem Umfeld Bischof Dr. Konrad Zdarsa, Augsburg, und Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Dresden, im Gespräch mit Dr. Florian Schuller   20.00 Uhr Stehempfang mit Imbiss Für Busfahrer: Rückkehr in München gegen 22.30 Uhr Zum Thema REIHE "60 JAHRE AKADEMIE" Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60. Gründungsjubiläum. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet: mit jedem der sieben bayerischen Trägerbischöfe in dessen Diözese zu einem zentralen Anliegen. Der Reigen der Festakte macht gleichzeitig die Spannweite unserer Aufgabenbereiche deutlich. Bei der Veranstaltung in Nördlingen im Bistum Augsburg geht es darum, wie die speziellen Erfahrungen der katholischen Diaspora nutzbar gemacht werden können für eine Kirche in zunehmend säkularisiertem Umfeld. Wir freuen uns auf ein intensives Gespräch mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa und dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich. Deshalb laden wir herzlich ein zur Jubiläumsveranstaltung im Bistum Augsburg am Mittwoch, 3. Mai 2017 in Nördlingen Pfarrzentrum St. Salvator Salvatorgasse 12 Thema: „Kirche in säkularisiertem Umfeld“. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Unsere Jubiläumsreihe im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenchiemsee Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Veranstaltungsort Nördlingen Pfarrzentrum St. Salvator Salvatorgasse 12 Busfahrt Für Interessenten aus München und Umgebung bieten wir einen Bus nach Nördlingen und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23, um 13.00 Uhr, Rückkehr in München gegen 22.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl für die Busfahrt ist auf 50 Personen beschränkt. Anmeldung und Kosten Anmeldeschluss ist Montag, 24. April 2017. Die Teilnahme an der Gesprächsveranstaltung ist kostenlos. Der Preis für die Busfahrt beträgt 20,-- Euro pro Person und wird im Bus kassiert. TMP_IMPORT
Samstag, 29. April 2017

Fotowalk - Kontemplative Fotografie

Young Professionals: Ein Workshoptag Der achtsame Perspektivwechsel auf deine Stadt und deinen Alltag ENTFÄLLT WEGEN ERKRANKUNG! Neuer Termin voraussichtlich im Juli 2017. Programm Samstag, 29. April 2017 Die Veranstaltung muss wegen Erkrankung leider ausfallen. Geplant ist ein neuer Termin voraussichtlich im Juli 2017. 10.00 Uhr Begrüßung und Vorstellungsrunde 10.15 Uhr „Kontemplative Fotografie“: Über Wahrnehmung, neues Sehen, Achtsamkeit Einführung von Andreas Fuhrmann   ca. 11.30 Uhr Ab in die Stadt! Der Fotowalk beginnt 13.00 Uhr Mittagessen   15.00 Uhr Bilderschau   17.00 Uhr Ende des Workshops   Hinweis: Es sind keine fotografischen Kenntnisse nötig! Eine einfache Digitalkamera wäre gut, aber auch ein Smartphone ist möglich. Bitte bei derAnmeldung angeben und entsprechende Kabelmitbringen.   Referent: Andreas Fuhrmann Diplom-Theologe, systemischer Berater, Grafikdesigner und Fotograf www.pistaziengruen.de www.gezeiten-wie-diese.de Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Was verändert sich, wenn ich einmal anders auf meine Stadt und meine Alltagsumgebung schaue? Ein aufmerksamer, achtsamer und neugieriger Gang durch München eröffnet neue Blicke auf die Stadt und das alltägliche Lebensumfeld. Man findet heraus, wie viel Sonderbares und Buntes, Schönes und Schrulliges, Kleines und Bedeutendes einem ins Auge fällt, wenn man nur mal stehen bleibt und den Blick verändert; wenn man aus dem Gewöhnlichen aufblickt und den Moment wirken lässt, wenn man durch die Kamera neue Perspektiven kennenlernt und die Dinge anders in den Fokus nimmt. Mit der Kamera in der Hand gehen wir an diesem Tag auf Entdeckungstour und suchen neue Perspektiven und Eindrücke. Wir finden Farben, Strukturen und Formen, die uns vorher nicht aufgefallen sind und entdecken Lebendigkeiten, Alltagsspuren und Lebensgeschichten, die wir sonst so gerne übersehen. Dadurch lernen wir nicht nur München ein wenig neu kennen. Wir bereichern auch unsere gesamte eigene Wahrnehmung durch frisches Sehen und mehr Achtsamkeit im Alltag. Im gemeinsamen Austausch im Anschluss lernen wir die Blicke der anderen kennen und erleben, wie man die Welt auch noch sehen kann... Andreas Fuhrmann Sonstige Informationen Es sind keine fotografischen Kenntnisse nötig! Eine einfache Digitalkamera wäre gut, aber auch ein Smartphone ist möglich. Bitte bei derAnmeldung angeben und entsprechende Kabelmitbringen. TMP_IMPORT
28.04.2017 – 29.04.2017

Europa - christlich?!

Tagung anlässlich des 90. Geburtstags von Papst em. Benedikt XVI. Freitag, 28. April 2017 18.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Grußwort Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof von München und Freising Einführung in das Thema Prof. P. Dr. Stephan Horn SDS   18.30 Uhr Das metaphysische Defizit: Europa sucht seine Idee Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D., Professor am Institut für Öffentliches Recht – Abteilung Staatsrecht an der Universität Bonn   19.30 Uhr Empfang / Buffet     Samstag, 29. April 2017   8.15 Uhr Laudes   9.00 Uhr Europa braucht eine versöhnte Christenheit Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für neutestamentliche Exegese und Theologie an der Ruhr-Universität Bochum   Einheit in Vielfalt. Wunsch und Wirklichkeiten Dr. Gottfried W. Locher, Geschäftsführender Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, Bern   Schritte auf dem Weg zur Einheit der Kirchen Andrej Ćilerdžić, Bischof von Österreich, Schweiz und Italien der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Wien 10.00 Uhr Imbiss-Pause   10.30 Uhr Podiumsdiskussion anschließend Fragen aus dem Publikum Moderation: Dr. Florian Schuller 12.00 Uhr Mittagessen   14.00 Uhr Was für die Christen spricht Sibylle Lewitscharoff, Schriftstellerin, Berlin 14.45 Uhr Kaffee-Pause   15.15 Uhr Europa – christlich?! Johannes Singhammer MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestags   16.00 Uhr Podiumsdiskussion anschließend Fragen aus dem Publikum Moderation: Dr. Christian Schaller   17.00 Uhr Pontifikalvesper in St. Sylvester Zum Thema Die Tagung wird gefördert von: Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung Institut Papst Benedikt XVI. Wie wird Europa den Weg finden, der ihm Zukunft gibt? Offensichtlich genügen heute bescheidene Kurskorrekturen nicht mehr. Es braucht eindringende Analysen und eine neue Selbstvergewisserung besonders im Blick auf den Beitrag des Christentums. Wie kein anderer Kardinal und Papst vor ihm ist Papst Benedikt XVI. Europa in seiner Geschichte und seinen Herausforderungen nachgegangen. Diese Bemühungen aus Anlass seines 90. Geburtstages neu aufzunehmen, bedeutet Anerkennung und Dank für seine Verdienste um Europa und um das Gespräch von Glaube und säkularer Welt. Wir freuen uns sehr, dass diese hochkarätig besetzte Tagung anlässlich des 90. Geburtstags von Papst em. Benedikt XVI. in Zusammenarbeit mit der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung und dem Institut Papst Benedikt im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie Bayern stattfinden kann, in jener Institution, deren Protektor Papst em. Benedikt XVI. in seiner Zeit als Erzbischof von München und Freising gewesen war. Prof. P. Dr. Stephan Horn SDS, Vorsitzender der Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung Dr. Christian Schaller, Stellv. Direktor des Instituts Papst Benedikt XVI. Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 27. April 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme € 16,– (8,–) Teilnahme nur Freitag € 10,– (5,–) Einzelvortrag € 8,– (4,–) Mittagessen Samstag € 14,– (9,–) Das Mittagessen ist leider ausgebucht. Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 43,– (37,–) Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Akademie sind leider bereits ausgebucht. Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tageskasse erhältlich. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere Teilnehmerliste aufgenommen werden. Eventuell gewünschte Mahlzeiten können dann nur nach telefonischer Rücksprache (089 / 38 10 20) gegebenenfalls noch gebucht werden. TMP_IMPORT
10.04.2017 – 12.04.2017

Schöpfung

Biblische Tage 2017 Montag, 10. April 2017 15.00 Uhr Begrüßung   15.15 Uhr Spurensuche vom Ende her: Schöpfung in der Johannesoffenbarung Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Pause   16.30 Uhr Hintergründe und Verständnishilfen: Schöpfungsmythen aus der Umwelt der Bibel Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger, Professor für alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Wien (anstelle des erkrankten Prof. Dr. Thomas Hieke, Mainz) 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen 18.00 Uhr Abendessen   19.30 Uhr Abendvortrag Schöpfung oder Evolution? Schöpfung als Evolution?   Teilhard de Chardin – Brückenbauer zwischen Naturwissenschaft und Theologie   Prof. Dr. Ulrich Lüke, Professor für Systematische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen   20.15 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen ca. 21.00 Uhr Ende der Abendveranstaltung   Dienstag, 11. April 2017   9.00 Uhr Laudes   9.30 Uhr Arbeitskreise Zu Besuch im Garten Eden: Die Schöpfungserzählungen (Alle Arbeitskreise behandeln dasselbe Thema. Bitte entnehmen Sie dem Aushang, welchem Arbeitskreis Sie zugeteilt sind.) Arbeitskreis 1: Dr. Ute Neumann-Gorsolke, Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Evangelische Theologie der Universität Flensburg mit dem Schwerpunkt Biblische Theologie Arbeitskreis 2: Prof. Dr. Norbert Clemens Baumgart, Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Universität Erfurt Arbeitskreis 3: Prof. Dr. Georg Fischer SJ, Professor für alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Innsbruck Arbeitskreis 4: Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger (anstelle von Prof. Dr. Thomas Hieke) ca. 10.30 Uhr bis 11.00Pause 12.30 Uhr Mittagessen   14.00 Uhr Schöpfung im Spiegel biblischer Texte Kurzvorträge zu folgenden Themen: Dornen, Disteln und verfluchter Ackerboden: Die Vertreibung aus dem Paradies (Gen 3) Dr. Ute Neumann-Gorsolke Lilien auf dem Feld und Vögel am Himmel: Die Evangelien Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Schöpfung unter Wasser: Die Sintflut (Gen 6-9) Prof. Dr. Norbert Clemens Baumgart 15.00 Uhr Pause   15.30 Uhr Fortsetzung der Kurzvorträge: Als die Erde gegründet wurde, war ich dabei: Die Weisheitsliteratur Prof. Dr. Georg Fischer SJ Eine Schöpfung in Geburtswehen: Die Paulusbriefe Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Grüne Auen und verdorrtes Gras: Die Psalmen Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger (anstelle von Prof. Dr. Thomas Hieke)   ca. 16.30 Uhr Möglichkeit zum Imbiss Anschließend Fahrt zur Universitätskirche St. Ludwig mit öffentlichen Verkehrsmitteln 17.30 Uhr Musikalische Schöpfung. Moderiertes Orgelkonzert mit Improvisationen und Werken von Olivier Messiaen an der Orgel von St. Ludwig Stephan Heuberger, Kirchenmusiker St. Ludwig   ca. 19.30 Uhr Abendessen in der Akademie   Mittwoch, 12. April 2017   8.30 Uhr Eucharistiefeier   9.30 Uhr Christliche Schöpfungsverantwortung heute. Perspektiven nach der Enzyklika Laudato si‘ Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München anschließend Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion 10.45 Uhr Pause 11.15 Uhr Schöpfung aus Sicht der Naturwissenschaft. Harald Lesch und Christian Kummer SJ im Gespräch Prof. Dr. Harald Lesch, Professor für Astrophysik an der Ludwig- Maximilians-Universität München und für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie SJ, München Prof. Dr. Christian Kummer SJ, Professor em. für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie SJ und Biologe, München 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Veranstaltung Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier Organisation: Studienleiter Dr. Christian Hörmann, Katholische Akademie in Bayern Hinweis: Bitte eigene Bibel mitbringen! Zum Thema Das Thema „Schöpfung“ steht wieder ganz oben beim christlichen Nachdenken über die Welt: „Die Schöpfung erhalten“ oder „Schöpfungsgerechtigkeit“ lauten die Leitmotive eines nachhaltigen Lebensstils, und der Untertitel der weltweit aufmerksam registrierten Enzyklika von Papst Franziskus Laudato si‘ behandelte die „Sorge für das gemeinsame Haus“. Auf der anderen Seite kommen alte Fragen neu aufs Tablett, wie nämlich die sich immer rasanter entwickelnden Erkenntnisse der Naturwissenschaften von Astrophysik bis zu Biotechnologie sich mit den biblischen Texten zusammenführen lassen. Letztlich geht es dann um deren existentielle Tiefe und Aussagekraft, die von fundamentaler Bedeutung sind für das Selbstverständnis des Menschen und seinen Glauben in dieser Welt. Große Themen, mit denen die diesjährigen Biblischen Tage konfrontieren. Die Vielfalt der möglichen thematischen Bezüge ist schier unüberschaubar. Natürlich werden die alt- wie neutestamentlichen Schöpfungserzählungen und Schöpfungsmotive ebenso in den Blick genommen wie die Beziehung von Schöpfung und Evolution, umweltethische Fragestellungen und schließlich auch – besonders reizvoll – die Schaffenskraft des Menschen in der künstlerischen Praxis. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor ***************************************************************************************************************************** ZumAbendvortrag innerhalb der Biblischen Tage am Montag, 10. April, 19.30 Uhr: Schöpfung oder Evolution? Schöpfung als Evolution? Teilhard de Chardin – Brückenbauer zwischen Naturwissenschaft und Theologie mit Prof. Dr. Ulrich Lüke, Professor für Systematische Theologie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen: Nach seinem bahnbrechenden Werk über „Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“ (1859) entstand ganz gegen Darwins Absicht ein Jahrzehnte währender weltanschaulicher Streit. So weitete Ernst Haeckel, ein weltweit anerkannter Biologe, sein Fach zu einem materialistischen Religionsersatz aus und ließ sich 1904 auf dem Freidenkerkongress in Rom zum „Gegenpapst“ ausrufen. Und die römische Bibelkommission beharrte 1908 darauf, dass die Schöpfungserzählungen ein im Kern historischer Bericht von der Erschaffung der Welt und des Menschen seien. Mit dem Jesuiten Teilhard de Chardin – er war Theologe und Paläontologe und wirkte bei der Entdeckung des Pekingmenschen (Homo erectus) mit – wurde ein Brückenbau zwischen Naturwissenschaft und Theologie möglich. Gott macht keine legobausteinartige Fertigwelt. Er macht eine Welt, die sich selber macht: Schöpfung als Evolution. Heute wird man mit Teilhard de Chardin und über ihn hinaus weiter denken müssen. Ulrich Luke Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 185,– (124,–) Gesamtarrangement DZ € 175,– (116,–) (Teilnahme, Übernachtungen von Montag bis Mittwoch, Mahlzeiten von Montagabend bis Mittwochmittag) Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus und damit auch die Gesamtarrangements sind leider ausgebucht. (Nachricht vom 27.02.2017) Nur Teilnahme € 50,– (25,–) Einzelpreise: Teilnahme Montag € 16,– (8,–) Teilnahme Dienstag € 30,– (15,–) Teilnahme Mittwoch € 16,– (8,–) Einzelner Vortrag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 49,– (41,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 39,50 (33,50) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus der Akademie sind leider ausgebucht. (Nachricht vom 27.02.2017) Ebenfalls ausgebucht ist das Mittagessen am Dienstag, 11.04.2017, und das Abendessen am Montag, 10.04.2017. (Nachricht vom 16.03.2017) Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 5. April 2017. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, eingegangen ist. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach einer alternativen nahegelegenen Unterkunft. Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen! Bitte eigene Bibel mitbringen! Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt. TMP_IMPORT
Mittwoch, 05. April 2017

Konrad Adenauer

Abendvortrag Leitmotive seiner Politik. Zum 50. Todestag Mittwoch, 5. April 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Konrad Adenauer – Leitmotive seiner Politik Zum 50. Todestag Prof. Dr. Horst Möller, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der LMU München, ehem. Direktor des Instituts für Zeitgeschichte   20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Zum Thema Konrad Adenauer (5.1.1876-19.4.1967), der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1949-1963), erwies sich als ausgesprochener Glücksfall. Er zählt zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Staatsmännern des 20. Jahrhunderts, der maßgeblich die fundamentalen politischen Weichenstellungen Westdeutschlands seit 1945 prägte. Bereits seit 1917 politisch aktiv, wurde der entschiedene Gegner des Nationalsozialismus 1933 als Oberbürgermeister von Köln entlassen und später auch verfolgt. Seine politischen Maximen wurzelten im christlichen Glauben. Obwohl ein führender Vertreter des politischen Katholizismus, wollte er schon 1922 den „Zentrumsturm“ zu einer überkonfessionellen christlichen Bewegung erweitern, was aber erst nach 1945 gelang. Gegen die kriminelle Barbarei des Nationalsozialismus verkörperte er nach dem Zweiten Weltkrieg ethische Grundsätze der Politik, wenngleich der gewiefte Taktiker im Einzelfall „gar nicht so pingelig“ war. Als überzeugter Protagonist des christlichen Abendlandes zählte er schon seit dem Ersten Weltkrieg zu den Vorkämpfern deutsch-französischer Verständigung. Nach 1945 arbeitete er für eine Einigung der rechtsstaatlichen Demokratien Europas auf transatlantischer Grundlage. Die Erfahrung der Diktaturen des 20. Jahrhunderts machten ihn nach innen und außen zu einem antitotalitären Kämpfer für die wehrhafte Demokratie. Horst Möller Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 3. April 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse erhältlich. TMP_IMPORT
Dienstag, 04. April 2017

Dritter Digitaler Salon

Abendveranstaltung - VERSCHOBEN auf Montag, 4. September 2017! u.a. mit Dr. Alexander Pschera [nbsp] Zum Thema Sonstige Informationen TMP_IMPORT
Montag, 03. April 2017

Bischof Friedhelm Hofmann und Prof. Markus Lüpertz

Jubiläumsveranstaltung in SCHWEINFURT Ein Gespräch über "Kirche und Kunst" REIHE "60 JAHRE AKADEMIE": Diözese Würzburg Programm Montag, 3. April 2017 VERANSTALTUNGSORT Schweinfurt Museum Georg Schäfer, Brückenstr. 20   Jubiläumsveranstaltung 60 Jahre Katholische Akademie in Bayern im Bistum Würzburg Thema: „Kirche und Kunst“   Nur für Busfahrer: Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23, um 13.00 Uhr.   ab 16.00 Uhr Individueller Rundgang durch das Museum (Zugang zum Museum nur über die Judengasse)   17.00 Uhr Führung mit Dr. Wolf Eiermann, Direktor des Museum Georg Schäfer (Anmeldung erforderlich) 18.00 Uhr Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung Grußwort   19.15 Uhr Kirche und Kunst. Ein Gespräch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Würzburg Prof. Dr. h.c. Markus Lüpertz, Düsseldorf/Karlsruhe   ab 20.30 Uhr Möglichkeit zur weiteren Besichtigung der Ausstellungsräume 22.00 Uhr Schließzeit des Museums Nur für Busfahrer: Rückkehr in München gegen 23.45 Uhr Zum Thema Die Katholische Akademie Bayern feiert im Jahr 2017 ihr 60. Gründungsjubiläum. Dem sind sieben besondere Veranstaltungen gewidmet: mit jedem der sieben bayerischen Trägerbischöfe in dessen Diözese zu einem zentralen Anliegen. Der Reigen der Festakte zeigt gleichzeitig die Spannweite unserer Aufgabenbereiche. Den Auftakt macht das Bistum Würzburg – wir freuen uns auf ein intensives Gespräch zum Thema „Kirche und Kunst“. Mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und dem Künstler Prof. Dr. h.c. Markus Lüpertz treffen sich dabei zwei Experten zum Austausch. Unsere Jubiläumsveranstaltungen im Überblick: 3. April 2017 | Schweinfurt Bischof Hofmann und Markus Lüpertz 3. Mai 2017 | Nördlingen Bischof Zdarsa und Stanislaw Tillich 20./21. Mai 2017 | Schönsee/Pilsen Bischof Voderholzer, Bischof Holub und Klaus Unterburger 14. Juli 2017 | Herrenchiemsee/Frauenchiemsee Kardinal Marx und Andreas Voßkuhle 20. September 2017 | Ingolstadt Bischof Hanke OSB und Rupert Stadler 23. September 2017 | Altötting Pilgerwanderung mit Bischof Oster SDB 13. Oktober 2017 | Bayreuth Erzbischof Schick und Günter Nooke Sonstige Informationen Busangebot Für Interessenten aus München bieten wir einen Bus nach Schweinfurt und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23, um 13.00 Uhr, Rückkehr in München gegen 23.45 Uhr. Anmeldung und Kosten Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Montag, 27. März 2017. Die Teilnahme an der Gesprächsveranstaltung ist kostenlos. Der Preis für die Busfahrt beträgt 20,-- Euro pro Person und wird im Bus kassiert. Die Teilnehmerzahl für die Busfahrt ist auf 50 Personen beschränkt. TMP_IMPORT
Freitag, 31. März 2017

Lass deine Seele Funken schlagen!

Young Professionals: Abendveranstaltung Ein spiritueller Impuls zum Wochenende YOUNG PROFESSIONALS: Programm für junge Erwachsene im Berufsleben und Studierende Programm Freitag, 31. März 2017 Die Veranstaltung gehört zu unserer Programmlinie YOUNG PROFESSIONALS für Studierende und junge Berufstätige! 18.30 Uhr Ankommen, Begrüßung   18.45 Uhr Lass deine Seele Funken schlagen! Meister Eckhart und das Seelenfünklein Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming, Augsburg   19.15 Uhr Meditationsübung   19.30 Uhr Kurzer Austausch bzw. Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern   Zum Thema Für den Theologen und Mystiker Meister Eckhart (ca. 1260 bis 1328) ist das „Seelenfünklein“ das Wertvollste und Kostbarste, das der Mensch besitzt; es verleiht ihm seine Würde. Unerschaffen und ewig gründet es als das Göttliche in jedem Menschen, sogar dann, wenn der Mensch nichts von ihm weiß. Die zentrale Aufgabe, die sich dem Menschen in seinem Leben stellt, besteht deshalb darin, den eigenen Seelenfunken zu entdecken. Der Impulsvortrag soll eine erste Ahnung und Sehnsucht wachrufen, welche spirituellen Erfahrungen sich hinter dem zunächst eher sperrigen Wort vom Seelenfunken verbergen könnten. Im Anschluss daran wird eine Meditationsübung den Raum bereiten, selber weiter nachzuspüren. Vielleicht bekommt ja sogar der eigene Seelenfunken dann etwas Luft zum Glimmen und Leuchten… Träfe das ein, wäre es sicher kein schlechter Einstieg ins Wochenende (und, falls es „funkt“, sogar darüber hinaus). Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Auswahl der Publikationen von Prof. Dr. Dr. Katharina Ceming: - Denken macht glücklich, München 2016 - Der spirituelle Notfallkoffer, München 2015 - Ab in die Wüste, München 2013 - Spiritualität im 21. Jahrhundert, Hamburg 2012 - Buddhismus, München 2012 (Neuauflage der Ausgabe 2005) - Ernstfall Menschenrechte, München 2010 www.quelle-des-guten-lebens.de Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Donnerstag, 30. März 2017. Die Veranstaltung gehört zu unserer Programmlinie YOUNG PROFESSIONALS für Studierende und junge Berufstätige. TMP_IMPORT
29.03.2017 – 31.03.2017

Luther und Eck

Symposion in Zusammenarbeit mit der Katholisch-Theologischen und der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Evangelischen Akademie Tutzing [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017" (IV) Programm   Das Symposion ist eine Kooperation von: Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München Evangelisch-Theologische Fakultät der LMU München Bayerische Staatsbibliothek Katholische Akademie Bayern Evangelische Akademie Tutzing Moderation: Prof. Dr. F.X. Bischof und Prof. Dr. H. Oelke     Mittwoch, 29. März 2017   14.00 Uhr Begrüßung und Einführung   14.30 Uhr Herkunft, sozialer Aufstieg und erstes öffentliches Wirken (bis 1517) Luther als Mönch und Theologieprofessor Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, Neuendettelsau Eck als Priester und Theologieprofessor Dr. Stephan Mokry, München   15.30 Uhr Kaffeepause   16.00 Uhr Politische Netzwerke Luther und die Fürsten: Friedrich der Weise und Philipp von Hessen Prof. Dr. Armin Kohnle, Leipzig Eck und die bayerische Kirchenpolitik Prof. Dr. Dieter Weiß, München   17.00 Uhr Weichenstellung: Die Leipziger Disputation Papst und Allgemeines Konzil: Die Argumentation Luthers Prof. Dr. Christopher Spehr, Jena Papst und Allgemeines Konzil: Die Argumentation Ecks Prof. Dr. Franz Xaver Bischof, München   18.00 Uhr Abendessen   19.00 Uhr Die Religionspolitik Karls V. Prof. Dr. Birgit Emich, Frankfurt anschließend: Ausklang bei Brot und Wein   Donnerstag, 30. März 2017   9.00 Uhr Luther und die frühe Reformation in Bayern: Eine kooperative virtuelle Ausstellung des Kulturportals „bavarikon“ Dr. Matthias Bader und Dr. Stephan Kellner, Bayerische Staatsbibliothek   9.30 Uhr Die Bibel als Medium der Reformation Luther und die Bibel Prof. Dr. Harry Oelke, München Eck und die Bibel Prof. Dr. Peter Walter, Freiburg   10.30 Uhr Kaffeepause   11.00 Uhr Individuum versus Gemeinschaft? Heil und Kirche bei Luther Prof. Dr. Volker Leppin, Tübingen Heil und Kirche bei Eck Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg   12.00 Uhr Mittagessen   14.30 Uhr Gemäldesammlung „Alte Pinakothek“: Führung zu „Religionskonflikt und Frömmigkeit des 16. Jahrhunderts im Bild“ Prof. Dr. Reinhold Baumstark, München   ab 15.30 Uhr Zeit zur freien Verfügung 18.00 Uhr Abendessen in der Akademie   19.00 Uhr Der frühneuzeitliche Antijudaismus und seine Wirkungen –eine Problemanzeige Antijudaistische Dispositionen bei Luther Prof. Dr. Hans-Martin Kirn, Amsterdam Antijudaistische Dispositionen bei Eck Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Potsdam anschließend Diskussion   Freitag, 31. März 2017   9.00 Uhr Polemik als Instrument des konfessionellen Zeitalters Das Wort als Waffe bei Luther Prof. Dr. Anselm Schubert, Erlangen Das Wort als Waffe bei Eck Prof. Dr. Günther Wassilowsky, Frankfurt   10.00 Uhr Kaffeepause   10.30 Uhr Schüler auf eigenen Wegen Luther und Thomas Müntzer PD Dr. Tim Lorentzen, München Eck und Balthasar Hubmaier Prof. Dr. Andrea Strübind, Oldenburg   11.30 Uhr Schlussrunde   12.30 Uhr Mittagessen Ende des Symposions   12 bis 16 Uhr Exklusive Besichtigung der Schatzkammerausstellung „Bibeln von Karl dem Großen bisMartin Luther“ in der Bayerischen Staatsbibliothek, Ludwigstr. 16, 1. OG (U3/U6 Haltestelle Universität) Moderation des Symposions: Prof. Dr. F.X. Bischof, Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München Prof. Dr. H. Oelke, Evangelisch-Theologische Fakultät der LMU München Zum Thema Martin Luther und Johannes Eck – diese beiden deutschen Zentralfiguren zu Beginn des makrohistorischen Prozesses „Reformation“ nimmt das angekündigte wissenschaftliche Symposion konfessionsübergreifend in den Blick. Die scharfen Gegensätze in den theologischen Entwürfen beider Theologen und deren jeweilige Entstehungskontexte sollen ebenso sorgfältig untersucht werden wie die gemeinsamen Themen und die häufig überraschend übereinstimmende Weise, ihre Tätigkeit zu organisieren und zu präsentieren. Eine solche vergleichende Perspektive ermöglicht die differenzierte Erschließung des Reformationsgeschehens in seinen zeitgeschichtlich bedingten Ambivalenzen und Gegensätzen, aber auch strukturellen und inhaltlichen Parallelen. Ermöglicht wird eine erinnerungskulturelle Annäherung der „Reformation“ jenseits der Gefahr konfessioneller oder historiographischer Einseitigkeiten durch einen historischen Neuzugang zu unterschiedlichen Modellen von Kirche, Glauben und Gesellschaft. Prof. Dr. Franz Xaver Bischof, Katholisch-Theologische Fakultät der LMU München Prof. Dr. Harry Oelke, Evangelisch-Theologische Fakultät der LMU München Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Das Symposion ist eine Kooperation von: Kath.-Theol. Fakultät der LMU München Evang.-Theol. Fakultät der LMU München Bayerische Staatsbibliothek Katholische Akademie Bayern Evangelische Akademie Tutzing Moderation: Prof. Dr. F.X. Bischof und Prof. Dr. H. Oelke Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 24. März 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme mit Mahlzeiten € 76,– (37,–) (ohne Pausenverpflegung) Nur Teilnahme Mi.-Fr. € 24,– (12,–) Teilnahme Mittwoch € 10,– (5,–) Teilnahme Donnerstag € 14,– (7,–) Teilnahme Freitag € 8,– (4,–) Je Mittagessen € 14,– (9,–) Je Abendessen € 14,– (9,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tageskasse erhältlich. Übernachtung Wir bitten Sie, bei Bedarf selbst eine Hotelunterkunft zu buchen. Völlig unverbindlich können wir Ihnen nennen (telefonische Vorwahl 089 für München): • Hotel Biederstein, Keferstr. 18, Tel. 33 02 93 90 • Das Nikolai Hotel, Nikolaistr. 9, Tel. 33 06 67 23 • Hotel Occam, Occamstr. 7, Tel. 33 25 11 TMP_IMPORT
Montag, 27. März 2017

Kyrillos William

Young Professionals: Abendveranstaltung Begegnung mit dem koptisch-katholischen Bischof von Assiut, Ägypten YOUNG PROFESSIONALS: Programm für junge Erwachsene im Berufsleben und Studierende Programm Montag, 27. März 2017 Die Veranstaltung gehört zu unserer Programmlinie YOUNG PROFESSIONALS für Studierende und junge Berufstätige!   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Die Situation der koptisch-katholischen Kirche in Ägypten Bischof Kyrillos William   19.30 Uhr Gespräch mit Bischof Kyrillos William   Moderation: Dr. Christian Mazenik, Leiter der Abteilung Bildung beim Internationalen Katholischen Missionswerk missio in München. 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Kooperationspartner: missio Internationales Katholisches Missionswerk in München Zum Thema Fast scheint es eine Ewigkeit – der sogenannte „Arabische Frühling“ liegt mittlerweile etwas mehr als sechs Jahre zurück. Auch viele Ägypter hatten nach dem Sturz Husni Mubaraks Anfang 2011 die Hoffnung auf Freiheit genährt, auf Wohlstand und Demokratie. Doch diese Hoffnungen erfüllten sich nicht; der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens, Mohammed Mursi, trieb eine starke Islamisierung voran. In einer Gesellschaft zu 90 Prozent muslimischen Glaubens ist es nicht zuletzt und besonders für Christen schwer, sich zu positionieren, zumal sie sich in Ägypten in unterschiedliche Konfessionen aufspalten. So müssen sich die Kirchen nicht nur mit der Politik auseinandersetzen, sondern auch einen intensiven interreligiösen und ökumenischen Dialog pflegen. Wie schwierig das ist, zeigte sich Anfang Dezember letzten Jahres. Ein Bombenanschlag mitten im Herzen Kairos in unmittelbarer Nähe zur koptisch-orthodoxen Markuskathedrale forderte mehrere Tote und Verletzte. Allen Widerständen zum Trotz setzt sich der koptisch-katholische Bischof Kyrillos William schon seit Jahrzehnten für Frieden und echte Religionsfreiheit ein. Bei seinem angekündigten Gesprächsimpuls wird er, der exzellent Deutsch spricht, ausführlich über die Situation der Christen in Ägypten berichten. Zu erwarten ist ein spannender Austausch, der von fremden Erfahrungen zu lernen und zu profitieren verspricht. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Referent Bischof Kyrillos William wurde 1946 im mittelägyptischen Sidfa geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Kairo und Rom wurde er 1974 zum Priester geweiht, 1990 empfing er die Bischofsweihe. Seit 1991 ist er Sekretär der koptisch-katholischen Synode Ägyptens und Präsident der Liturgiekommission. Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte um kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Freitag, 24. März 2017. Die Eintrittskarten zum Preis von € 5,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 3,–) werden an der Abendkasse verkauft. Die Veranstaltung gehört zu unserer Programmlinie YOUNG PROFESSIONALS für Studierende und junge Berufstätige! TMP_IMPORT
Dienstag, 21. März 2017

Das Wiederaufleben des Pragmatismus

Öffentlicher Abendvortrag Prof. Dr. Richard Bernstein, New York, sowie Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Habermas [nbsp] Die Veranstaltung ist ausgebucht! Nacheinlass für nicht Angemeldete erst ab 18.45 Uhr [nbsp] Dienstag, 21. März 2017   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Michael Reder Hochschule für Philosophie München   19.15 Uhr Das Wiederaufleben des Pragmatismus Prof. Dr. Richard Bernstein The New School for Social Research, New York Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die wesentlichen Thesen werden auf Deutsch zusammengefasst.   20.00 Uhr Gespräch mit dem Referenten und Prof. Dr. Jürgen Habermas Moderation: Dr. Mara-Daria Cojocaru   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie, München Zum Thema Der Pragmatismus zählt zu den jüngsten und kreativsten philosophischen Ansätzen unserer Zeit – und betont oft genug die gesellschaftspolitische und kritische Funktion der Philosophie. Als jemand, der sich schon früh und zu einer Zeit, als es noch nicht en vogue war, mit dem Pragmatismus befasst hat, wird Richard Bernstein einen historischen Abriss liefern und dabei Kernthemen pragmatistischen Denkens erläutern: Zu diesen zählen neben dem Augenmerk auf den Zusammenhang von Theorie und Praxis ein kritisches Nachdenken über die Möglichkeiten menschlicher Erkenntnis, ohne dabei einem Skeptizismus das Wort zu reden, sowie die Hinwendung zu Pluralismus, Gemeinschaft und Demokratie. Um die weltweit zunehmende Attraktivität dieser Themen zu illustrieren, wird Richard Bernstein darauf eingehen, welche Rolle pragmatistische Elemente in der jüngeren deutschen Philosophie – etwa bei Karl-Otto Apel, Jürgen Habermas, Hans Joas oder Axel Honneth – gespielt haben, und Anregungen dazu geben, wie der Pragmatismus künftig weiterentwickelt werden kann. Der öffentliche Abendvortrag von Professor Bernstein findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der nun schon zum vierten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie Bayern und der Jesuiten-Hochschule für Philosophie München angeboten wird. Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher Präsident der Hochschule für Philosophie München Dr. Florian Schuller Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 20. März 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Teilnahme kostenlos. Der Verein der Freunde und Gönner der Katholischen Akademie Bayern unterstützt den Meisterkurs finanziell. TMP_IMPORT
17.03.2017 – 18.03.2017

Gefordert - Gefördert - Geschafft

Tagung zum Berufseinstieg für junge Theologen Chancen und Wege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Katholischen Theologie Freitag, 17. März 2017 12.30 bis 14.00 Anreise und Zimmerbezug Mittagessen als Buffet 14.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Prisca Patenge, Vertreterin der Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen (BAM) 14.15 Uhr Katholische Theologie an deutschen Hochschulen Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags   Zahlen und Fakten – Die Katholische Theologie und ihr wissenschaftlicher Nachwuchs Prof. Dr. Bernhard Emunds, FFM/St. Georgen Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts   Vom wissenschaftlichen Nachwuchs zur Professur Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Eigene Wege und Erfahrungen Prof. Dr. Sandra Huebenthal, Passau Prof. Dr. Dr. Thomas Marschler, Augsburg Prof. Dr. Karlheinz Ruhstorfer, Dresden 17.45 Uhr Abendessen 20.00 Uhr „Ecclesia semper reformanda“ Konzert in der Reihe „Paradisi Gloria“ mit geistlichen Kompositionen des 20. Jhd. Münchner Rundfunkorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks Maurice Duruflé: Requiem op. 9 Ottorino Respighi: Concerto gregoriano Leitung: Ivan Repušić Kirche Herz Jesu, Lachnerstr. 8, München Dauer: ca. 80 Minuten anschließend (optional) gemütlicher Ausklang im Löwenbräukeller, Stiglmaierplatz/Nymphenburger Str. 2, München   Samstag, 18. März 2017   8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge 10.00 Uhr Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Förderangebote für junge Theologinnen und Theologen Dr. Achim Haag, Bonn Direktor Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der DFG 11.00 Uhr Speakers‘ Corner mit Stehkaffee: Forschungsförderung und Netzwerke - Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Fritz Thyssen Stiftung - Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk - Netzwerk Theologie und Hochschuldidaktik - Nachwuchsnetze der theologischen Disziplinen - AGENDA – Forum katholischer Theologinnen 12.15 Uhr Schlusswort Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Veranstaltung Tagungsmoderation: Prisca Patenge, Vertreterin der Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen (BAM) Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie Bayern In Zusammenarbeit mit: Katholisch-Theologischer Fakultätentag Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen (BAM) Kommission VIII der DBK Zum Thema Von jeher gehört die Theologie zu den klassischen Disziplinen der Universität. An deutschen Universitäten und Hochschulen ist die Katholische Theologie mit neunzehn Fakultäten und mehr als dreißig Einrichtungen der Lehrerbildung breit vertreten. Über 350 Professorinnen und Professoren, über 200 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Theologinnen und Theologen, die in Drittmittelprojekten engagiert sind, sind an den Hochschulen tätig. Sie forschen, sie bilden aus, sie sind international gefragt. Sie stehen im Dialog mit anderen Wissenschaftsbereichen, mit Kirche und Gesellschaft. Bei allem gesellschaftlichen Interesse an religiösen und theologischen Fragestellungen ist allerdings Gegenwind zu spüren: Die Stellung der Theologie im Haus der Wissenschaften wird genauso Thema wie die Zahl der Studierenden oder deren weitere berufliche Möglichkeiten. So fragen sich viele, ob es sinnvoll sei, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie zu planen. Wie wird man aber Theologieprofessor bzw. -professorin? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Welche beruflich adäquaten Möglichkeiten bestehen, wenn man keinen Lehrstuhl bekommt? Lohnt sich der Weg dann trotzdem? Diesen und anderen Fragen will die Tagung nachgehen. Alle, die in Theologie promovieren oder sich mit dem Gedanken einer Habilitation tragen, sind bei der Tagung herzlich willkommen! Sonstige Informationen Anmeldung Bitte Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20. Anmeldeschluss ist Freitag, 3. Februar 2017. Die Anmeldung ist verbindlich. Kosten Die notwendigen Reisekosten werden unter den üblichen Bedingungen erstattet. Das Reisekostenformular erhalten Sie, zusammen mit Ihren Tagungsunterlagen, vor Ort. Teilnahmegebühr€ 30,- (inkl. Mahlzeiten, Pausen, Übernachtung und Konzertkarte). Teilnahmebescheinigung Die Veranstaltung dient u.a. der Befähigung zur Forschung. Über die Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgestellt. Kooperationspartner - Katholisch-Theologischer Fakultätentag - Bundeskonferenz der wiss. AssistentInnen und MitarbeiterInnen für kath. Theologie (BAM) - Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz Anreise Die Katholische Akademie Bayern ist vom Münchner Hauptbahnhof in ca. 30 min. zu erreichen: Mit der U4 (Richtung Arabellapark) oder U5 (Richtung Neuperlach) bis zur Haltestelle „Odeonsplatz“, dort umsteigen in die U3 (Richtung Moosach) oder U6 (Richtung Garching Forschungszentrum) bis zur Haltestelle „Münchner Freiheit“. Von dort zu Fuß in fünf bis zehn Minuten über die Feilitzschstraße und die Gunezrainerstraße zur Mandlstraße 23. TMP_IMPORT
17.03.2017 – 24.04.2017

Mossul - christliches Erbe

Foto-Ausstellung bis 24. April 2017 Fotos aus den Archiven der Dominikaner (1880-1980) Zum Thema Ausstellungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung 17. März bis 24. April 2017 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr Freier Eintritt Sonstige Informationen Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Beachten Sie bitte auch die Feiertagsregelung an und um Ostern! TMP_IMPORT
10.03.2017 – 12.03.2017

Von Meister Eckhart bis Martin Luther. Berührungen, Vermittlungen, Kontakte

Tagung in Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017" (III) Freitag, 10. März 2017     VORPROGRAMM   10.30 Uhr Treffpunkt im Eingangsbereich der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Ludwigstraße 16   Handschriften und Drucke der deutschen Mystik und Martin Luthers im Original Janina Franzke, Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg Prof. Dr. Freimut Löser, Professor für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg Dr. Elisabeth Wunderle, Projektmitarbeiterin, Bayerische Staatsbibliothek, Abt. für alte Handschriften und Drucke         TAGUNG     Die Vorträge dauern jeweils 45 Minuten. Anschließend sind jeweils15 Minuten für Nachfragen und Diskussion vorgesehen.   14.30 Uhr Begrüßung und Einführungen Dr. Florian Schuller Prof. Dr. Volker Leppin Prof. Dr. Freimut Löser 15.15 Uhr Meister Eckharts Abendmahlverständnis Prof. Dr. Udo Kern, Professor für Evangelische Theologie, Universität Rostock Moderation: Prof. Dr. Christine Büchner, Professorin für Katholische Religionslehre, Universität Hamburg 16.15 Uhr Imbisspause   16.45 Uhr Augustinische Theologie bei deutsch schreibenden Autoren des 14. Jahrhunderts – ein Brückenpfeiler zwischen Eckhart und Luther? Dr. Karl Heinz Witte, Psychologischer Psychotherapeut, München Moderation: Prof. Dr. Freimut Löser 18.00 Uhr Abendessen       ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG 19.00 Uhr Der Aufstieg des „Gewerbes“: Mystik, Luther, Max Weber Prof. Dr. Dietmar Mieth, Vizepräsident der MEG, Professor em. für TheologischeEthik/Sozialethik, Universität Tübingen, Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftlicheStudien, Universität Erfurt Moderation: Prof. Dr. Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Tübingen     Samstag, 11. März 2017   8.00 Uhr Gesungene Laudes in der Kapelle der Akademie 8.30 Uhr Frühstück   9.00 Uhr Ratio und Affekt in der mystischen Theologie des Spätmittelalters Prof. Dr. Mikhail Khorkov, Professor für Philosophie, Universität Moskau, Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt Moderation: Prof. Dr. Dr. Markus Enders, Professor für christliche Religionsphilosophie, Universität Freiburg   10.00 Uhr Ein Kuchen werden. Mystische Züge in Luthers Abendmahlsdeutung Prof. Dr. Volker Leppin Moderation: Prof. Dr. Dr. Markus Enders 11.00 Uhr Imbisspause   11.30 Uhr Gnade und Gottunmittelbarkeit. Eckhart, Thomas und Luther Prof. Dr. Andreas Speer, Direktor des Thomas-Instituts und Professor für Philosophie, Universität zu Köln Moderation: Prof. Dr. Loris Sturlese, Professor für Geschichte der Philosophie des Mittelalters, Universität Lecce/Italien 12.30 Uhr Mittagessen   14.30 Uhr Der Zagel Luzifers und das Paradies in der Hölle: Die resignatio ad infernum von Mechthild von Magdeburg bis Martin Luther Dr. Regina D. Schiewer, Herausgeberin des Meister-Eckhart-Jahrbuchs, Wiss. Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Moderation: Prof. Dr. Loris Sturlese 15.30 Uhr Imbisspause   16.00 Uhr „Von den guten wercken“. Eckhart und Luther über die Werkgerechtigkeit und die rechte Motivation als „Springbrunnen“ Prof. Dr. John M. Connolly, Professor em. für Philosophie, Universität Northampton, Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt Moderation: Prof. Dr. Markus Vinzent, Professor für Historische Theologie, King’s College London, Fellow am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt   17.00 Uhr „Eckhart-Renaissance“ und „Luther-Renaissance“ im Nationalsozialismus Dr. Maxime Mauriège, Wiss. Mitarbeiter am Thomas-Institut, Universität zu Köln Moderation: Prof. Dr. Rudolf Weigand, Professor für Ältere deutsche Literaturwissenschaft, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 18.00 Uhr Abendessen Sonntag, 12. März 2017     8.00 Uhr Eucharistiefeier in der Kapelle der Akademie 8.45 Uhr Frühstück   9.30 Uhr Martin Luther und die „Theologia Deutsch“ Andreas Zecherle, Wiss. Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz Moderation: Prof. Dr. Rudolf Weigand       ÖFFENTLICHER SCHLUSSVORTRAG   10.30 Uhr Eckhart‘s and Tauler‘s gelâzenheit and the Radical Reformers (Karlstadt, Franck, Weigel) Prof. Dr. Bernard McGinn, Professor em. of Historical Theology and of the History of Christianity, Divinity School, University of Chicago 11.30 Uhr Öffentliche Podiumsdiskussion 13.00 Uhr Ende der Tagung Kooperationspartner: Meister-Eckhart-Gesellschaft. Interdisziplinäre wissenschaftliche Gesellschaft zur Erforschung und Darstellung von Leben und Werk Meister Eckharts Organisation: Für die Meister-Eckhart-Gesellschaft: Prof. Dr. Volker Leppin Prof. Dr. Freimut Löser Für die Katholische Akademie Bayern: Michael Zachmeier Zum Thema Martin Luther und die deutsche Mystik – dieses Verhältnis ist zwar zum Teil recht gut erforscht, häufig aber zu wenig beachtet. Wirkliches Neuland allerdings betritt, soweit wir das sehen können, die angekündigte interdisziplinäre Tagung über die Beziehung zwischen Meister Eckhart und Martin Luther. Bereits zum fünften Mal führen die Meister-Eckhart-Gesellschaft (MEG) und die Katholische Akademie Bayern eine Tagung zu Meister Eckhart gemeinsam durch. Behandelt werden sollen „Berührungen, Vermittlungen, Kontraste“ jenseits einer zeitlichen Schiene oder gar einer teleologischen Linie. Vermittler oder Texte, die zeitlich zwischen Eckhart und Luther liegen, kommen deshalb ebenso in den Blick wie mögliche Entwicklungen, von denen Berührungspunkte oder Kontraste Zeugnis geben. Schließlich wird zu fragen sein, ob und wie sich der interkonfessionelle Dialog und die ökumenische Dynamik vertiefen können, wenn diese beiden Personen in unmittelbarer, gegenseitiger Perspektive stehen. Waren beide doch Theologen und Prediger, Denker und Philosophen, Reformer und Mystiker. Prof. Dr. Freimut Löser, Präsident der MEG Prof. Dr. Volker Leppin, Mitglied des Beirats der MEG Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 7. März 2017. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen ist verbindlich. Sie gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahmegebühr € 48,– (24,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Mitteilung vom 2. März 2017: Leider sind sämtliche Mahlzeiten ausgebucht. Übernachtung (EZ)/Frühst. € 49,– (41,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 39,50 (33,50) Vorträge nur am Freitag € 12,– (6,–) Vorträge nur am Samstag € 26,– (13,–) Vorträge nur am Sonntag € 10,– (5,–) Einzelvortrag € 8,– (4,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Teilnahmekarten und Essensbons erhalten Sie an der Tageskasse. Übernachtung Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus der Akademie stehen leider nur begrenzt zur Verfügung. Wir vermitteln jedoch auf WunschÜbernachtungen mit Frühstück - zum Tagungspreis im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried oder - zum ortsüblichen Preis in einem nahegelegenen Hotel. TMP_IMPORT
Dienstag, 07. März 2017

"Sprenge den Mythos". Zur Antigone-Inszenierung im Residenztheater

Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Residenztheater München Die Veranstaltung ist ausverkauft! Programm Dienstag, 7. März 2016 Die Veranstaltung ist ausverkauft! (Nachricht vom 17. Februar 2017) Veranstaltungsort: „Zur schönen Aussicht“ Residenztheater München, 1. Stock   18.30 Uhr „Sprenge den Mythos“ Zur Antigone-Inszenierung im Residenztheater   Podiumsgespräch mit Sebastian Huber Hans Neuenfels Albert von Schirnding Moderation: Dr. Florian Schuller       Für Interessenten: 20.00 Uhr Antigone-Aufführung Karten unter tickets@residenztheater.de Zum Thema Die „Antigone“ des Sophokles gehört nicht nur zu den bedeutendsten Dramen der griechischen Klassik, sondern ist einer der fundamentalen Texte der europäischen Kulturtradition. Zur zentralen Dramatik des Stücks wird der Konflikt zwischen göttlichem Gebot und weltlicher Ordnung, zwischen dem sittlichen Imperativ der Antigone und der Gesetzestreue des Kreon. Im Regisseur Hans Neuenfels hat sie einen skeptischen Leser gefunden. Warten die alten Mythen vielleicht nur auf die eine Nach-Erzählung, Vergegenwärtigung, Inszenierung, in der die tragischen Konfliktstellungen überwunden werden können? Im Gespräch mit dem Autor und Altphilologen Albert von Schirnding, mit Hans Neuenfels und dem Dramaturgen Sebastian Huber wird der Frage nachgegangen, was die mythologischen Erzählungen uns heute noch sagen. Wir freuen uns, dass zu diesem „Stück der Stunde“ erneut ein Podiumsgespräch mit dem Residenztheater und dem „Verein der Freunde des Residenztheaters“ stattfinden kann. Sebastian Huber, Chefdramaturg und stellvertretender Intendant des Residenztheaters Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Sonstige Informationen Die Veranstaltung ist leider bereits ausverkauft! (Nachricht vom 17. Februar 2017) Veranstaltungsort Residenztheater "Zur schönen Aussicht" (1. Stock) Max-Joseph-Platz 1 80539 München Anmeldung zum Forum Der Eintritt zum Forum ist frei! Das Platzangebot ist allerdings begrenzt. Daher ist die verbindliche Anmeldung bis zum Anmeldeschluss, Mittwoch, 1. März 2017, erforderlich. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Organisation und Rückfragen Michael Zachmeier Katholische Akademie in Bayern michael.zachmeier@kath-akademie-bayern.de Tel. 089 / 38 10 21 20 Aufführungen „Antigone“ im Residenztheater Do., 16. Februar 2017, 20.00 Uhr Mo., 20. Februar 2017, 20.00 Uhr Sa., 25. Februar 2017, 20.00 Uhr Di., 7. März 2017, 20.00 Uhr Kartenvorverkauf Tel. 089 / 21 85 - 19 40 tickets@residenztheater.de Verein der Freunde www.freunde-des-residenztheaters.de TMP_IMPORT
Freitag, 03. März 2017

Nicolaus Copernicus

Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage Naturverständnis und Revolutionierung des Weltbildes [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017"" Programm   Die Historischen Tage 2017 behandeln das Thema „1517“ – Was sonst noch geschah. Streifzüge durch das frühe 16. Jahrhundert. Dabei finden auch zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen. Freitag, 3. März 2017     Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Prof. Dr. Andreas Kühne apl. Professor für Geschichte der Naturwissenschaften, LMU München Nicolaus Copernicus (1473-1543): Naturverständnis und Revolutionierung des Weltbildes   20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Astronomie und Kosmologie, die Leitwissenschaften des 16. Jahrhunderts, entwickelten sich vor dem Hintergrund eines kritischen Diskurses, der sich einerseits strikt auf das geozentrische Weltbild des Ptolemaeus bezog, und der andererseits versuchte, dessen offensichtliche Unzulänglichkeiten zu verbessern. Durch die heliozentrische Kosmologie von Copernicus vollzog sich ein grundlegender Wandel des Weltbildes und damit des Naturverständnisses, der erst über einen längeren Zeitraum hinweg das geozentrische System ablösen konnte. Im Vortrag werden die wesentlichen Grundsätze des neuen, heliozentrischen Weltbildes und die Randbedingungen, die zu seiner Entwicklung beitrugen, erläutert. Andreas Kühne Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 23. Februar 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse erhältlich. TMP_IMPORT
Donnerstag, 02. März 2017

Niccolò Machiavelli

Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage Die Provokation der Moralphilosophie[nbsp]als Anfang politikwissenschaftlichen Denkens [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017"[nbsp] Programm   Die Historischen Tage 2017 behandeln das Thema „1517“ – Was sonst noch geschah. Streifzüge durch das frühe 16. Jahrhundert. Dabei finden auch zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen.   Donnerstag, 2. März 2017     Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Prof. Dr. Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik, Humboldt-Universität zu Berlin Niccolò Machiavelli (1469-1527): Die Provokation der Moralphilosophie als Anfang politikwissenschaftlichen Denkens   20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Machiavelli hat in seinem Principe die These aufgestellt, in der Politik komme es mehr auf den Schein als auf das Sein an: Es sei wichtiger, den Anschein der Gerechtigkeit zu erwecken als wirklich gerecht zu sein. Das war eine gezielte Provokation der vorherrschenden Moralphilosophie und des humanistischen Diskurses. Die Folge dessen war die Stigmatisierung Machiavellis durch den Begriff des Machiavellismus, der bis heute negativ konnotiert ist. Das hat den Blick auf Machiavelli verstellt, der durch den systematischen Vergleich zum Begründer der modernen Politikwissenschaft geworden ist. Herfried Münkler Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 23. Februar 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) sind an der Abendkasse erhältlich. TMP_IMPORT
01.03.2017 – 04.03.2017

"1517" - Was sonst noch geschah. Streifzüge durch das frühe 16. Jahrhundert

Historische Tage [nbsp] REIHE "GEDENKJAHR 2017" (II) Mittwoch, 1. März 2017 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Die Reichsreformansätze in der Regierungszeit Kaiser Maximilians I. (1493-1519). Versuche einer Integration durch Normierung und Institutionalisierung im Spannungsfeld von Konsens und Dissens Dr. Manfred Hollegger, Wiss. Mitarbeiter am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien/Graz 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Regensburg 1519. Die Vertreibung der Juden aus der Stadt – das Ende einer bedeutenden jüdischen Gemeinde Veronika Nickel M.A., Doktorandin am Historischen Seminar der LMU München 17.15 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenausteilung     Donnerstag, 2. März 2017   8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr Die Eidgenossenschaft vom Ende der Burgunderkriege (1474/1477) bis zur Niederlage bei Marignano (1515) PD Dr. Claudius Sieber-Lehmann, Privatdozent für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Schweizer Geschichte, Basel 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Um die Vorherrschaft in Europa: König Franz I. von Frankreich (1515-1547) und seine Konflikte mit den Habsburgern Prof. Dr. Rainer Babel, Leiter der Abteilung Frühe Neuzeit am Deutschen Historischen Institut Paris 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Das Verhältnis von weltlicher und geistlicher Ordnung als Grundproblem der englischen Reformation und die Grundlegung des englischen Souveränitätsbegriffs Prof. Dr. Ronald G. Asch, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit, Freiburg 12.30 Uhr Mittagessen   14.30 Uhr Süleyman der Prächtige vor Wien 1529: Die osmanische Expansion und die Habsburger, die Protestanten und die Schiiten in Persien Prof. Dr. Hans Georg Majer, Professor für Geschichte und Kultur des Nahen Ostens und Turkologie, LMU München 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr Arbeitskreise zu den Beiträgen von PD Dr. Claudius Sieber-Lehmann (Arbeitskreis 1: Eidgenossenschaft) Prof. Dr. Rainer Babel (Arbeitskreis 2: Franz I. von Frankreich) Prof. Dr. Ronald G. Asch (Arbeitskreis 3: Englische Reformation) Prof. Dr. Hans Georg Majer (Arbeitskreis 4: Osmanische Expansion) 17.45 Uhr Abendessen   19.00 Uhr Niccolò Machiavelli (1469-1527): Die Provokation der Moralphilosophie als Anfang politikwissenschaftlichen Denkens Prof. Dr. Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik, Humboldt-Universität zu Berlin 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Freitag, 3. März 2017   8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.15 Uhr Portugiesen in Afrika und Asien. Die Herausbildung eines globalen Kulturraums um 1500 PD Dr. Benjamin Steiner, Fellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg in Konstanz 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Der Aufstieg einer neuen, unbekannten Macht im Osten Europas: Das Großfürstentum Moskau und seine Nachbarn an der Schwelle zur Neuzeit Dr. Maike Sach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar, Arbeitsbereich osteuropäische Geschichte, Mainz 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Die Befreiung Schwedens von Dänemark und die Begründung der schwedischen Eigenstaatlichkeit unter König Gustav I. Wasa (1523-1560) Prof. Dr. Ralph Tuchtenhagen, Professor für Skandinavistik/Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin 12.30 Uhr Mittagessen   14.30 Uhr Die Entstehung des spanischen Imperiums in der Neuen Welt unter König Karl I. (Kaiser Karl V.) Prof. Dr. Friedrich Edelmayer, Professor für neuere Geschichte, Wien 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr Arbeitskreise zu den Beiträgen von PD Dr. Benjamin Steiner (Arbeitskreis 5: Portugal) Dr. Maike Sach (Arbeitskreis 6: Moskau) Prof. Dr. Ralph Tuchtenhagen (Arbeitskreis 7: Schweden) Prof. Dr. Friedrich Edelmayer (Arbeitskreis 8: Spanien) 17.45 Uhr Abendessen   19.00 Uhr Nicolaus Copernicus (1473-1543): Naturverständnis und Revolutionierung des Weltbildes Prof. Dr. Andreas Kühne, apl. Professor für Geschichte der Naturwissenschaften, LMU München 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Samstag, 4. März 2017 Achtung: Die Exkursion ist leider bereits ausgebucht! (Nachricht vom 3. Februar 2017)   Exkursion nach Augsburg Die Teilnahme ist auf maximal 65 Personen begrenzt und nur in Verbindung mit der Teilnahme an den Historischen Tagen möglich.   8.00 Uhr Busabfahrt von der Akademie 9.45 Uhr Auf den Spuren der Fugger in der Basilika St. Ulrich und Afra. Führung durch Akademiedirektor Dr. Florian Schuller 11.00 Uhr Bustransfer zur Fuggerei 11.15 Uhr Gespräch mit Wolf-Dietrich Graf von Hundt, Administrator der Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen Individueller Rundgang durch die Fuggerei 12.45 Uhr Gemeinsames Mittagessen in der Gaststätte „Die Tafeldecker in der Fuggerei“, Jakoberstraße 26 14.45 Uhr Bustransfer zur St. Anna Kirche 15.00 Uhr Führung durch die Fuggerkapelle in St. Anna anschließend individuelle Möglichkeit zum Kaffeetrinken 17.30 Uhr Busrückfahrt nach München 19.00 Uhr Abendessen in der Akademie     Leitung der Historischen Tage: Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Zum Thema Im Jahr 2017 wird vor allem in Deutschland an Martin Luther und den Beginn der Reformation vor 500 Jahren erinnert. Aber das frühe 16. Jahrhundert ist weit über das Reformationsgeschehen hinaus eine Zeit der Umbrüche und der Neuorientierung, und damit eine spannende Epoche der europäischen Geschichte. Deshalb blicken wir auf wichtige Ereignisse außerhalb des Reformationsgeschehens und wollen dadurch einerseits den Blick weit halten für Entwicklungen unabhängig von jenem Thesenanschlag, diesen aber andererseits in sein geschichtliches Umfeld einbetten. So wird es etwa um die Reformversuche unter Kaiser Maximilian I. gehen, das Heilige Römische Reich neu zu organisieren, aber auch um das dunkle Kapitel der Vertreibung der Juden aus Regensburg. In den Blick genommen werden der konfliktreiche Aufstieg der Eidgenossenschaft, die französisch-habsburgische Rivalität um die Vorherrschaft in Europa, die politische Entwicklung Englands unter Heinrich VIII. und die osmanische Machtentfaltung zur Zeit von Sultan Süleyman dem Prächtigen. Die Expansion der Portugiesen nach Afrika und Asien sowie der Spanier in die Neue Welt wird ebenso eine Rolle spielen wie die Entstehung des Großfürstentums Moskau als neuer Machtfaktor und die Begründung der Eigenstaatlichkeit Schwedens unter Gustav Wasa. In den beiden Abendvorträgen werden Niccolò Machiavelli als Begründer der modernen Politikwissenschaft vorgestellt und Nicolaus Copernicus als Astronom, der das geozentrische Weltbild revolutioniert hat. Auf die Spuren der Fugger schließlich führt die Exkursion nach Augsburg. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Sonstige Informationen Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 20. Februar 2017. Leider gibt es im Haus keine Übernachtungsmöglichkeiten mehr. Damit entfallen auch die unten genannten Pakete, welche Übernachtungen beinhalten. Bei der Suche nach Hotelzimmernin der Nähe der Akademie sind wir Ihnen aber gerne behilflich. Telefon: 089/381020 Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: LIGA Bank IBAN: DE 49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Kosten Hinweis: Bei der Exkursion am Samstag sind Busfahrt, Mittagessen und Führungen inbegriffen. Mitteilung: Die Exkursion ist bereits ausgebucht. (Nachricht vom 3. Februar 2017) Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Paket A Vorträge, 4 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis So), 2 Mittagessen (Do, Fr), 4 Abendessen (Mi, Do, Fr, Sa) mit Exkursion am Samstag im EZ € 360,– (€ 260,–), im DZ € 325,– (232,–) Paket B Vorträge, 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Sa), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) mit Exkursion am Samstag im EZ € 300,– (€ 210,–), im DZ € 274,– (€ 191,–) Paket C Vorträge, 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi, bis Sa), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) ohne Exkursion im EZ € 264,– (€ 189,–), im DZ € 236,– (€ 167,–) Paket D Nur Vorträge mit Exkursion am Samstag € 98,– (€ 54,–) Buchbar ist nur noch Paket E! (Mitteilung vom 27.02.2017) Paket E Nur Vorträge ohne Exkursion € 58,– (€ 29,–) Einzelpreise: Vorträge Mittwoch € 14,– (€ 7,–) Vorträge Donnerstag € 26,– (€ 13,–) Vorträge Freitag € 26,– (€ 13,–) Exkursion € 45,– (€ 35–) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Abendessen € 14,– (€ 9,–) Die Mittagessen sind leider ausgebucht. (Mitteilung vom 22. Februar 2017) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 49,– (€ 41,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. € 39,50 (€ 33,50) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler). TMP_IMPORT
Mittwoch, 22. Februar 2017

Silence. Der neue Film von Martin Scorsese (ab 2. März im Kino)

Einführung, Preview des Films und Diskussion Die Veranstaltung ist ausverkauft. Programm Mittwoch, 22. Februar 2017 Die Veranstaltung ist ausverkauft! Bitte beachten Sie: Die Einführung zum Film und die Podiumsdiskussion finden in den Räumlichkeiten der Katholischen Akademie in Bayern statt. Zwischen Einführung und Podiumsdiskussion wird der Film im „Kino Münchner Freiheit“, Leopoldstr. 82, 80802 München, gezeigt.     Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   17.30 Uhr Begrüßung 18.00 Uhr Zum Schweigen gebracht – Die Mission der Jesuiten in Japan im 16. und 17. Jahrhundert PD Dr. Christoph Nebgen, Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Universität Mainz   19.00 Uhr Im „Kino Münchner Freiheit“, Leopoldstr. 82: Silence (2016, 161 Minuten, FSK ab 12 beantragt) Regie: Martin Scorsese   ca. 21.45 Uhr Podiumsdiskussion zum Film P. Dr. Andreas Batlogg SJ, St. Michael München Rainer Gansera, Filmkritiker, München PD Dr. Christoph Nebgen, Mainz Moderation: Dr. Astrid Schilling, Kath. Akademie Bayern Kooperation mit P. Martin Stark SJ, Deutsche Provinz der Jesuiten Zum Thema Basierend auf historischen Ereignissen erzählt „Silence“ in monumentalen und beeindruckenden Bildern von der jesuitischen Missionsgeschichte im Japan des 17. Jahrhunderts. Die brutale Verfolgung der einheimischen Christen und europäischen Missionare lässt die Frage nicht verstummen: Wie kann Gott zu all dem schweigen? Der Film geht zurück auf den Roman „Silence“ von Shūsaku Endō (1923-1996), einen der wenigen japanischen Autoren, der von christlichem Standpunkt aus schrieb. „Schweigen“, Endōs Meisterwerk, gilt als einer der besten Romane des 20. Jahrhunderts. Seit Martin Scorsese 1988 nach seinem Film „Die letzte Versuchung Christi“ dem Buch begegnete, war er fest entschlossen, es zu verfilmen: „Das Thema, das Endō hier behandelt, ist in meinem Leben seit meiner frühesten Jugend präsent. Ich wurde in einer streng katholischen Familie groß und beschäftigte mich stark mit Religion. Die Spiritualität des römischen Katholizismus, in die ich als Kind eintauchte, ist das Fundament meines Lebens, und diese Spiritualität hing mit dem Glauben zusammen.” Die Frage nach dem „Schweigen Gottes“, die Verfolgung von Christen, die ihrem Glauben treu bleiben – kein Thema der Vergangenheit nur, sondern brennend aktuell. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor P. Martin Stark SJ, Deutsche Provinz der Jesuiten Links www.silence-film.de www.jesuiten.org/silence www.kuchenreuther-kinos.de www.concorde-movie-lounge.de So