Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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05.02.2020 – 31.03.2021

An der Grenze zum Schatten. Dorothea Reese-Heim / GESCHLOSSEN

Leider ist die Ausstellung mit Werken von Dorothea Reese-Heim auf behördliche Anordnung im Augenblick nicht zugänglich. GESCHLOSSEN! Die Ausstellung ist geschlossen. Raumgreifende Objekte kennzeichnen eine wesentliche Phase des künstlerischen Schaffens von Dorothea Reese-Heim. Die Kombination von Metallgewebe und verschiedenen Papieren ist einzigartig in ihrem Werk. In beeindruckender Weise bringt sie in ihren Objekten diese beiden Materialien in einer ungewöhnlichen Symbiose zu einem Einklang. Darüber hinaus ist sie aber auch dem Papier verpflichtet, das sie in facettenreicher Vielfalt einsetzt. In zahlreichen Ausstellungen in den USA, Japan, Skandinavien und anderen europäischen Ländern sowie in vielen deutschen Städten hat sie ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 wurde Dorothea Reese-Heim mit einer Installation Wettbewerbssiegerin - Kunst am Bau -  für die Fluggastbrücke / Erweiterung des Terminals 1 am Münchner Flughafen. Im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie in Bayern werden vom 5. Februar 2020 bis 31. März 2021  u.a. Raumkörper in einer zweidimensionalen Projektion, dann Paraffinarbeiten, Tektonische Überzeichnungen, eine Lichtkörperinstallation und in der Kapelle der Akademie eine Videoinstallation (Klangrosetten) zu sehen sein. Sehen Sie hier einen ausführlichen Informationsflyer zur Ausstellung. Die Ausstellung ist geschlossen. Ausstellungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst Vernissage
Mittwoch, 27. Januar 2021

Hyperloop - ein Transportsystem der Zukunft?

Reihe Wissenschaft für jedermann des Deutschen Museums / Foto: TUM Hyperloop / NEXT Prototypes e.V. /Livestream und Video im YouTube-Kanal NUR ALS LIVE-STREAM Hier geht es zum Livestream! Beginn: 27. Januar, 19 Uhr! Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich ein Ultra-Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll, erstmals vorgestellt durch den SpaceX-Gründer Elon Musk. Dessen Veröffentlichung hatte unmittelbar weltweit großes Interesse für neuartige, umweltfreundliche Hochgeschwindigkeits-Transportsysteme zur Folge. So entstand bereits kurz darauf eine Vielzahl an Projekten zum Erforschen solcher und ähnlicher Konzepte, größtenteils in einem kommerziellen Rahmen. In allen Fällen lässt sich eindeutig erkennen, dass es bis zur kommerziellen Reife eines solchen Transportsystems – trotz der oft zuversichtlichen Ankündigungen verschiedener Unternehmen – noch erheblicher Forschung und Entwicklung bedarf. Gefördert mit Mitteln der Hightech Agenda Bayern der Bayerischen Staatsregierung, untersucht das TUM-Hyperloop Team, wie der Hyperloop ein sicheres, bezahlbares und nachhaltiges Transportmittel der Zukunft werden kann. So entwickelt das Team unter anderem ein Schwebesystem für den Pod, also jene Kapsel, mit der Menschen in der Röhre transportiert werden sollen, sowie den Prototyp einer Teströhre aus ultrahochfestem Beton. Der erste Teil des Vortrags befasst sich mit den Hintergründen des TUM Hyperloop-Forschungsprogramms und den ermittelten Anwendungsszenarien in Deutschland und Europa. Weiterführend werden die Konzeptentwicklung und die Kapsel vorgestellt. Der Vortrag schließt mit den Zielen und Visionen für das Hyperloop-Programm. Mittwoch, 27. Januar 2021   Leider ohne Publikum, aber als Live-Stream! Im Nachgang als Video im YouTube-Kanal der Katholischen Akademie. Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr.-Ing. Agnes Jocher, Professorin für Sustainable Future Mobility an der Technischen Universität München Hyperloop Ein Transportsystem der Zukunft? 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   Organisation: Michael Zachmeier Leider ohne Publikum Aufgrund der Pandemie sind leider keine Teilnehmer zugelassen. Nehmen Sie über die Website des Deutschen Museums am Live-Stream teil! Die Aufnahme kann auch später noch auf der Homepage des Deutschen Museums angeschaut werden. Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 Live-Stream www.deutsches-museum.de Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 22. Januar 2021. Bei Anmeldung, aber kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlilch. acatech Elektromobilität Mobilität Nachhaltigkeit
Montag, 01. Februar 2021

Philosophie und Offenbarung

LEIDER OHNE PUBLIKUM Die alte Frage nach dem Verhältnis von Philosophie und Religion lässt sich heute etwa folgendermaßen formulieren: Wie soll die Vernunft mit Wahrheitsansprüchen umgehen, die sich auf Offenbarung berufen? Oder anders gewendet: Wie verhält sich der Glaube, der sich einem Offenbarungsgeschehen verdankt, zur Vernunft, die lediglich sich selbst verpflichtet ist? Eine – nicht nur in der Geschichte – prominente Antwort lautet, dass die Philosophie eine reine Vernunftdisziplin sei, zu deren Wesen es gehöre, die Autorität einer Offenbarung prinzipiell nicht als Voraussetzung zu akzeptieren. Sie tritt damit als Gegenbewegung zur Religion (und Theologie) auf, die ihrerseits den Anspruch einer geschenkten Wahrheit gegen jedwede Form der „Vereinnahmung“ durch das menschliche Denken zu verteidigen sucht. Tertium non datur? Zusammen mit der katholischen Theologin Dr. Sarah Rosenhauer aus Frankfurt und dem Philosophen Dr. Thomas Oehl aus München wollen wir klären, was unter Offenbarung und Vernunft eigentlich genau zu verstehen ist. Und wir wollen prüfen, ob die Philosophie nicht als ein geistiger Weg verstanden werden kann, dessen Möglichkeit und Wirklichkeit wesentlich in einem Aufgehen von etwas besteht, das sich Offenbarung nennen lässt. Dadurch aber würde die Frage nach dem Verhältnis von Philosophie und Religion nicht beantwortet, sondern völlig neu gestellt. Hierzu herzliche Einladung!   Montag, 1. Februar 2021   Muss leider ohne Publikum stattfinden! Es entsteht ein Video für YouTube!   Gelegenheit zum Kennenlernen (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Offenbarung als Ereignis der Liebe und ihr Verhältnis zur Autonomie Dr. Sarah Rosenhauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Dogmatik der Goethe-Universität Frankfurt a. M. 19.45 Uhr Philosophie als Offenbarung Dr. Thomas Oehl, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie II der Ludwig-Maximilians-Universität München 20.15 Uhr Pause 20.30 Uhr Philosophie und Offenbarung? Moderierte Diskussion zwischen Sarah Rosenhauer und Thomas Oehl 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation und Organisation: Dominik Fröhlich Die Veranstaltung muss leider ohne Publikum stattfinden. Aufgrund der Pandemie dürfen wir leider keine Teilnehmer zulassen. Schade! Die Video-Aufzeichnung finden Sie aber bald auf unserer Homepage. Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern. de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 29. Januar 2021 Bei Anmeldung, aber kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Eintrittskarten Diese werden zum Preis von € 10,– an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Übernachtung Leider können wir entgegen den Angaben auf dem gedruckten Programm aus den bekannten Gründen keine Übernachtungen anbieten. Philosophie Theologie Vernunft Glaube
Mittwoch, 17. März 2021

Denken in (der) Liebe

Ferdinand Ulrich als Lehrer der Philosophie / Referat von Bischof Stefan Oster (Foto: Diözese Passau) Abendveranstaltung in PASSAU Abendveranstaltung im Spectrum Kirche in Passau Die Philosophie Ferdinand Ulrichs zeichnet sich – nach einem Wort des berühmten Schweizer Theologen Hans Urs von Balthasar (1905 - 1988) – dadurch aus, dass sie den heillosen Dualismus zwischen Philosophie und Theologie glücklicher als vielleicht je bisher überwindet, jedoch ohne dabei den streng-philosophischen Raum zu verlassen. Dieses gedankliche Kunststück gelingt Ferdinand Ulrich aber nicht einfach en passant, sondern in Form eines beispiellosen Streifzuges durch die Abgründe der menschlichen Existenz – und in seinem Versuch, gerade diese unsere Abgründigkeit als einen Ort zu begreifen, der von Liebe getragen wird. Denn: Ferdinand Ulrichs Grundthema in allem war immer die Liebe (Bischof Stefan Oster). Ferdinand Ulrich verstarb im Februar 2020. Am 23. Februar 2021 wäre er 90 Jahre alt geworden. Dies nimmt die Katholische Akademie in Bayern zum Anlass, am Abend des 17. März 2021 in Kooperation mit dem Exerzitien- und Bildungshaus Spectrum Kirche in Passau an den einstigen Regensburger Philosophieprofessor zu erinnern. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lichtgestalten der Philosophie“ wollen wir gemeinsam mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB aus Passau versuchen, nicht nur dem Menschen Ferdinand Ulrich ein wenig näher zu kommen, sondern auch, am „Leitfaden der Liebe“ ins Werk des Ausnahmephilosophen einzuführen. Keine gewöhnliche Aufgabe, denn für Bischof Oster war Ferdinand Ulrich nicht nur (akademischer) Lehrer und geistlicher Wegbegleiter, sondern auch väterlicher Freund.   Mittwoch, 17. März 2021 Veranstaltungsort: Spectrum Kirche Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf in PASSAU   Gelegenheit zum Kennenlernen (ab einer halben Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Bernhard Kirchgessner, Domvikar und Leiter von Spectrum Kirche – Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf in Passau PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Dr. Manuel Schlögl, Priester und Mitarbeiter des Ulrich-Archivs in Passau Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern 19.30 Uhr Denken in (der) Liebe Dr. Stefan Oster SDB, Bischof von Passau sowie Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz 20.30 Uhr Gelegenheit zur Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dominik Fröhlich Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung nur über: Spectrum Kirche Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf Schärdinger Str. 6, 94032 Passau Mail: spectrum.kirche@bistum-passau.de Tel.: 0851 / 93 144 0 Fax: 0851 / 93 144 101 www.spectrumkirche.de Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen an Spectrum Kirche in Passau angenommen, per Mail, per Fax oder über die Homepage von Spectrum Kirche. Bei Anmeldung, aber kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss ist Freitag, 12. März 2021. Eintrittskarten Die Eintrittskarten werden zum Preis von € 7,– an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Übernachtung Es besteht auf Anfrage bei Spectrum Kirche (Kontakt s. Anmeldung) gegebenenfalls die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im EZ für € 59,50 oder im DZ für € 47,50 pro Person. Philosophie Bistum Passau
19.03.2021 – 20.03.2021

Diversity. Zukunft der Kirche*n

Eine "Open Space"-Tagung. Die Veranstaltung findet nur online statt. Nähere Informationen folgen. Du fragst Dich, wie Kirche*n in Zukunft gehen kann, in einer fluiden und bunten Welt? Wie kann Vielfalt auch im Kontext von und für Kirche*n eine Ressource sein? Wo gibt es heute schon gute Erfahrungen? Detaillierte Informationen finden sich auf der Website www.zukunftderkirche.de Wenn Du mit anderen kreativ an der Zukunft einer vielfältigen Kirche arbeiten möchtest, dann sei für 24 h mittendrin in einem bunten Think Tank!   Freitag, 19. März bis Samstag, 20. März 2021   Gesamte Veranstaltung als OPEN SPACE Wegen Corona kann die Tagung leider nicht als Präsenzveranstaltung in der Katholischen Akademie stattfinden. Wir planen ein Open Space Technology Meeting - Informationen zur Teilnahme folgen! Freitag, 19. März 2021   Anreise 14.00 Uhr Auftakt, Kennenlernen, erste Themensammlung:   Was beschäftigt die Teilnehmer*innen, wenn sie über Diversity nachdenken? 15.00 Uhr Sandra Bils, Theologin, Pastorin, Referentin bei midi Impulsvortrag I: Diversität und Kirche. Ökumene in Zukunft? Welche Formen von Kirche sind in aller Verschiedenheit möglich? Innovations- und Anwendungsbereiche 15.30 Uhr Kaffee und Kuchen 16.00 Uhr Zwischenevaluation bis 18.00 Uhr Open Space Phase I 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Wolfgang Beck, Juniorprofessor Pastoraltheologie und Homiletik; Sprecher beim "Wort zum Sonntag" Impulsvortrag II: Was ist Welt und Gesellschaft eigentlich? Wissenschaftlich-soziologische Perspektive als Impuls für die Open Spaces: Was könnte das für die Ökumene konkret bedeuten? 20.00 Uhr Open Space Phase II: Weiterführung, Vertiefendes, Neues ab 22.00 Uhr Möglichkeit zu geselligem Austausch       Samstag, 20. März 2021 9.00 Uhr Gemeinsamer Beginn 9.15 Uhr Constantin Miron, Erzpriester und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland Impulsvortrag III: Zukunftsperspektive. Kirche der Zukunft oder Gesellschaft der Zukunft und unsere Verortung darin - vielleicht auch nach Corona-Zeiten - und die Auswirkungen auf Vielfalt. Kirche in Gesellschaft, Kirche in Zukunft, Kirche in Vielfalt, Gesellschaft in Kirche 9.45 Uhr Kaffeepause 10.00 Uhr Open Space Phase III: Themensammlung und Gruppeneinteilung. Weiterführung, Vertiefendes, Neues 11.00 Uhr Abschlussrunde - Sammeln der Erträge 12.30 Uhr Mittagessen   Abreise Nur Open Space! Wegen Corona kann die Tagung leider nicht als Präsenzveranstaltung in der Katholischen Akademie stattfinden. Statt dessen planen wir die gesamte Veranstaltung als Open Space Technology Meeting. Nähere Informationen für die Teilnahme folgen!
Donnerstag, 25. März 2021

Theologisches Terzett

Annette Schavan und Jan-Heiner Tück. Zu Gast: Bettina Schausten (Foto: © ZDF/Markus Hintzen) Zum fünften Theologischen Terzett mit Buchlektüre und -diskussion — ob unter oder ohne Corona-Bedingungen — laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück ein. Bettina Schausten absolvierte von 1984 bis 1986 über das katholische Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses (ifp) in München ein Volontariat bei der Zeitschrift „Leben und Erziehen“ in Aachen. Von 1986 bis 1992 studierte sie an den Universitäten in Köln und München Literatur, Geschichte und Katholische Theologie. Von April 2010 bis Februar 2019 war Schausten Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin, seit 1. März 2019 ist sie stellvertretende Chefredakteurin des ZDF. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden:  — Christian Lehnert, Ins Innere hinaus – Von den Engeln und Mächten — Ian McEwan, Erkenntnis und Schönheit. Über Wissenschaft, Literatur und Religion — Karl Rahner, Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten   Donnerstag, 25. März 2021 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Bettina Schausten, Berlin Stellv. Chefredakteurin des ZDF   Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: — Christian Lehnert, Ins Innere hinaus – Von den Engeln und Mächten — Ian McEwan, Erkenntnis und Schönheit. Über Wissenschaft, Literatur und Religion — Karl Rahner, Der wahre Sinn der Fastenzeit liegt nicht im Verzichten 20.45 Uhr Ausklang   Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin Wichtige Hinweise zur Veranstaltung   Begrenzte Personenanzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucheranzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Anmeldeschluss ist Montag, 22. März 2021. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei Anmeldung, aber kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 14,- werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen Literatur
29.03.2021 – 31.03.2021

Die Apostelgeschichte

Biblische Tage 2021 Leider bereits ausgebucht Die Apostelgeschichte hat es in sich. Wer sie liest, begibt sich auf eine so spannende wie spektakuläre, so tröstende wie aufwühlende Lese-Reise. Der Weg führt von Jerusalem nach Rom, herab von zinnenbekränzten Stadtmauern über das sturmgepeitschte Meer, heraus aus mehrstöckigen Kerkern und durch die öde Wildnis. Mit viel erzählerischem Charme beschreibt die Apostelgeschichte das Wachsen und Werden der jungen Kirche. Doch die Verkündigung der ersten Christen findet nicht nur begeisterte Annahme; sie stößt auf ebenso heftigen Widerstand. Zauberer und Handwerker fürchten um ihr Auskommen. Religiöse Instanzen sehen sich in ihrem Einfluss bedroht. Statthalter interessiert weniger die Botschaft als der Profit. Immer wieder steht das Christentum vor Gericht. Die Anfangszeit war eine von mannigfaltigen Krisen bestimmte Epoche. Nicht zuletzt deshalb ist die Apostelgeschichte noch heute so aktuell. Letztlich erzählt sie von einer nie endenden Geschichte und Aufgabe. Damals wie heute geht es doch um die Verkündigung des Evangeliums inmitten unterschiedlichster Kulturen und Kalküle, Regionen und Religionen. Die diesjährigen Biblischen Tage laden zu einer Reise in die bewegte und bewegende Welt des frühen Christentums ein. Kundige Reisebegleiterinnen und -begleiter stehen bereit. Die Route gibt der zweite Teil des lukanischen Doppelwerks vor. Der Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, aus der heiligen Aura der Anfangszeit zu den alltäglichen Aufgaben der Jetztzeit und geradewegs auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. Herzliche Einladung und gute Reise!   Montag, 29. März, bis Mittwoch, 31. März 2021   AUSGEBUCHT Leider sind die Biblischen Tage 2021 bereits ausgebucht. Die Abstands- und Hygieneregeln während der Pandemie erlauben nur eine begrenzte Besucherzahl. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, bald wieder mehr Besucher zulassen zu können!     Montag, 29. März 2021   15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Von Jerusalem nach Rom. Eine Einführung in die Welt der Apostelgeschichte Entstehungszeit, Adressaten, Quellen, der Bezug zum Lukas-Evangelium, Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie Leseschlüssel zum umfassenden und besseren Verständnis bilden den Inhalt dieser Einführung in die Apostelgeschichte (Apg). Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Geschichte(n) erzählen. Die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie Es wird um die Frage nach Ziel und Inhalt der antiken Historiographie gehen, um die Gattung der Apostelgeschichte, um das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Wahrheit und Geschichte – gewürzt mit Beispielen antiker Historiographen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Prof. Dr. Sabine Bieberstein, Professorin für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Epizentren des Urchristentums. Eine bebilderte Reise ...die in die kulturelle, religiöse, politische Welt des ausgehenden 1. Jahrhunderts führt, entlang der Reiserouten der Apostelgeschichte, mit Blick auf Ausgrabungen in Paphos auf Zypern, in Korinth oder in Ephesus, die aber auch die religiösen Kulte und philosophischen Strömungen wie die Epikureer und Stoiker in Athen ins Auge fasst. Ebenfalls im Angebot: die Auseinandersetzungen mit der Magie. Prof. Dr. Bernhard Heininger, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg       Dienstag, 30. März 2021   8.30 Uhr Laudes   Zu den folgenden drei Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag und eine am Nachmittag, mit Textarbeit, Raum für Aussprache und Rückfrage sowie mit Analysen entscheidender Erzählungen der Apg. Damit haben jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die drei angebotenen Themen in den Arbeitskreisen am Vor- und Nachmittag zu besuchen. Lydia, Tabita u.a.: Frauen in der Apostelgeschichte Prof. Dr. Sabine Bieberstein Der Apostelkonvent Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Das Damaskus-Erlebnis Prof. Dr. Bernhard Heininger 9.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Der Weg einer frühjüdischen Gruppe in die Eigenständigkeit. Die Entwicklung des Christusglaubens zu einer neuen Religion In Antiochia (Apg 11,26) werden die Jüngerinnen und Jünger Jesu zum ersten Mal „Christen“ genannt. Die Entstehung der christlichen Ekklesia – als eigene, unterscheidbare Glaubensgemeinschaft – ist allerdings ein langer Prozess. „The parting of the ways“ stellt mittlerweile einen eigenen Forschungsbereich in der neutestamentlichen Wissenschaft dar. Ziel des Vortrags ist eine sorgsame Darstellung der Geschichte des frühen Christentums auf dem Hintergrund der jüdischen Herkunft. Prof. Dr. Marlis Gielen, Professorin für Neutestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Salzburg anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die apokryphen Apostelakten. Was die Bibel nicht erzählt Sie sind zwar nicht offizieller Teil des neutestamentlichen Kanons, haben aber doch die Volksfrömmigkeit geprägt. Im Grunde ergänzen die apokryphen Apostelakten – wie auch die apokryphen Evangelien – die biblische Tradition in legendärer Manier, zur Erbauung und Unterhaltung. Der Vortrag widmet sich der Welt der apokryphen Apostelakten und untersucht deren Quellenwert kritisch. Prof. Dr. Hans-Josef Klauck, Professor auf dem Naomi-Shenston-Donnelley-Lehrstuhl für „New Testament and Early Christian Literature“ an der University of Chicago Divinity School anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion       Mittwoch, 31. März 2021   8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Der Siegeszug des Evangeliums. Was den (ur)christlichen Glauben attraktiv macht(e) Die Apostelgeschichte erzählt in einer z.T. apologetischen, aber faszinierenden und werbenden Art und Weise vom „Siegeszug“ des Evangeliums. Der Glaube wächst, trotz Widerständen. Der „Weg“ bahnt sich, auch in unwegsamen Geländen. Vor der Erfahrung heutiger Kirchen- und Glaubenskrisen kann der Optimismus der Apostelgeschichte provozieren. Was sagt dieser erzählte „Siegeszug“ uns heute? Was waren (und sind) die von Lukas eindrücklich herausgearbeiteten Attraktivitätsfaktoren des Christentums? Dr. Markus Lau, Oberassistent am Departement für Biblische Studien, Neues Testament, der Universität Fribourg 10.15 Uhr Imbisspause 10.45 Uhr Offenes Ende. Eine Rückschau zum Weitergehen Die Apostelgeschichte endet offen. In der Forschung wurde diskutiert, ob das wirklich der beabsichtigte Schluss sei: Sollte noch ein dritter Teil folgen, konnte der Autor die Paulusbiographie nicht mehr abschließen, ging das letzte Blatt verloren... In diesem letzten Vortrag geht es um die Analyse der Schlusspassage der Apg als offenes Ende, das die Leser zu den kommenden „Helden“ der Geschichte macht. Das offene Ende ist der Anfang des Weges der Leserinnen und Leser. Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen - Ende der Biblischen Tage   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Michael Zachmeier   Bitte eigene Bibel mitbringen! AUSGEBUCHT Leider sind die Biblischen Tage 2021 bereits ausgebucht. Die Abstands- und Hygieneregeln während der Pandemie erlauben nur eine begrenzte Besucherzahl. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, bald wieder mehr Besucher zulassen zu können! (siehe www-kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) Wichtige Hinweise Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Stornofrist Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtungen und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen den namentlich angemeldeten Besuchern, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Bitte eigene Bibel mitbringen! Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt. Biblische Tage