Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

Kategorie auswählen

Veranstaltungen

Bitte wählen Sie eine oder mehrere Kategorien aus, um entsprechende Veranstaltungen angezeigt zu bekommen.

05.02.2020 – 18.12.2020

An der Grenze zum Schatten. Dorothea Reese-Heim / GESCHLOSSEN

Leider ist die Ausstellung mit Werken von Dorothea Reese-Heim auf behördliche Anordnung im Augenblick nicht zugänglich. GESCHLOSSEN! Die Ausstellung ist geschlossen. Raumgreifende Objekte kennzeichnen eine wesentliche Phase des künstlerischen Schaffens von Dorothea Reese-Heim. Die Kombination von Metallgewebe und verschiedenen Papieren ist einzigartig in ihrem Werk. In beeindruckender Weise bringt sie in ihren Objekten diese beiden Materialien in einer ungewöhnlichen Symbiose zu einem Einklang. Darüber hinaus ist sie aber auch dem Papier verpflichtet, das sie in facettenreicher Vielfalt einsetzt. In zahlreichen Ausstellungen in den USA, Japan, Skandinavien und anderen europäischen Ländern sowie in vielen deutschen Städten hat sie ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 wurde Dorothea Reese-Heim mit einer Installation Wettbewerbssiegerin - Kunst am Bau -  für die Fluggastbrücke / Erweiterung des Terminals 1 am Münchner Flughafen. Im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie in Bayern werden vom 5. Februar bis 17. Juli 2020  u.a. Raumkörper in einer zweidimensionalen Projektion, dann Paraffinarbeiten, Tektonische Überzeichnungen, eine Lichtkörperinstallation und in der Kapelle der Akademie eine Videoinstallation (Klangrosetten) zu sehen sein. Sehen Sie hier einen ausführlichen Informationsflyer zur Ausstellung. Die Ausstellung ist geschlossen. Ausstellungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst Vernissage
Mittwoch, 25. November 2020

Genom-editierte Pflanzen / VERSCHOBEN

Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft. / In der Reihe "Wissenschaft für jedermann im Deutschen Museum" / Foto: © Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM Neuer Termin: Mittwoch, 24. November 2021 Die Veranstaltung muss leider verschoben werden. Neuer Termin: Mittwoch, 24. November 2021 Seit die Menschheit sesshaft wurde, verändert sie das Erbgut von Nutzpflanzen, um diese an ihre Wünsche anzupassen. Im Anbau sollen sie pflegeleicht, ertragreich und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sein. Als Nahrungsmittel wünschen wir uns, dass sie gesund und wohlschmeckend sind. Als Ersatz für fossile Brennstoffe sollen sie möglichst viel Energie liefern. Heute wissen wir, dass tausende von Genen an der Ausprägung dieser Eigenschaften beteiligt sind, und technische Neuerungen machen es möglich, die Merkmale unserer Kulturpflanzen mit einzelnen Genen in Beziehung zu setzen. So ist es naheliegend, dass wir die Wirkungsweise dieser Gene so effizient wie möglich gestalten möchten. Neue Verfahren der Genom-Editierung wie z.B. die CRISPR/Cas9-Technologie erlauben uns dies mit hoher Präzision. Im Vortrag sollen zunächst die in der Pflanzenzüchtung eingesetzten Methoden, ihr Potenzial und Beispiele für ihre Anwendungen vorgestellt werden. Gleichzeitig soll gefragt werden, wo die genetische Verbesserung unserer Kulturpflanzen an Grenzen stößt und welchen kritischen Fragen wir uns im Spannungsfeld von Produktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit stellen müssen. Ein spannendes und aktuelles Thema, für das sich jüngst erst Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einsetzte. "Ich bin überzeugt: angesichts der globalen Herausforderungen können wir es uns nicht leisten, diese neue Technologie links liegen zu lassen." Und selbst beim Bündnnis 90/DIE GRÜNENE formiert sich mittlerweile vor allem eine jüngere Generation, die fordert, die festgefahrenen Poistionen hinischtlich neuer Züchtungsmethoden zu überdenken. Mittwoch, 25. November 2020   Die Veranstaltung muss leider verschoben werden.   Neuer Termin: Mittwoch, 24. November 2021 Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Chris-Carolin Schön, Professorin am Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Technische Universität München Genom-editierte Pflanzen Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft? 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   Organisation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Die Veranstaltung muss leider verschoben werden. Neuer Termin: Mittwoch, 24. November 2021 Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 Live-Stream www.deutsches-museum.de Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 20. November 2020. Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich. Die Veranstaltung muss leider verschoben werden. Neuer Termin: Mittwoch, 24. November 2021 acatech Agrarwirtschaft Biotechnologie Gentechnik
Montag, 30. November 2020

„wir wissen ja nicht, was gilt“. Paul Celan zum 100. Geburtstag / AUSGEBUCHT

Paul Celan (1920 - 1970). Foto: Wikipedia AUSGEBUCHT Nur noch Plätze auf der Warteliste Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität. Aber nicht nur das: Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren zwei Schauspielerinnen einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir,  Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“ Montag, 30. November 2020       ab ca. 18 Uhr Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 2.11.20) Gelegenheit zum Kennenlernen 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung in Celans Biographie Dominik Fröhlich, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Im Finstern einander nah. Jüdische und katholische Traditionssplitter in Paul Celans Gedicht Benedicta Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien 19.45 Uhr „es stand Jerusalem um uns“ – Judentum in Paul Celans späten Gedichten Prof. Dr. Markus May, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Ludwigs-Maximilians-Universität München 20.15 Uhr Pause 20.30 Uhr Paul Celan als religiöser Dichter? Moderierte Diskussion zwischen Markus May und Jan-Heiner Tück 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Rezitation: Sina Dresp, München Regina Speiseder, München   Künstlerische Gestaltung: Marcus Boshkow, Otto-Falckenberg-Schule München   Organisation und Moderation: Dominik Fröhlich Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 2.11.20) Begrenzte Personenzahl Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung, Besucherfragebogen Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen  angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitte gemeinsam anmelden! Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Anmeldeschluss ist Freitag, 27. November 2020. Bitte benachrichtigen Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 15,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 2.11.20) Literatur
Dienstag, 01. Dezember 2020

"The White Saviour" / Die Veranstaltung muss leider ENTFALLEN

Warum Kinofilme oft eine weiße Erlöserfigur brauchen Referent: Tim Moeck, Drehbuchautor und Regisseur, München Beginn: 19.00 Uhr
Donnerstag, 03. Dezember 2020

Beethovens Missa solemnis / AUSGEBUCHT

Zum 250. Geburtstag des Komponisten (Gemälde von Stieler/Foto: wikimedia commons) referiert Dr. Frank Höndgen, Chordirektor an der Münchner Michaelskirche. AUSGEBUCHT Nur noch Plätze auf der Warteliste „Von Herzen – Möge es wieder – zu Herzen gehen“, so schreibt Ludwig van Beethoven in der Widmung seiner Missa solemnis an den österreichischen Erzherzog Rudolph. Die Ernennung seines Schülers und Gönners zum Olmützer Erzbischof im Jahr 1819 ist der äußere Anlass für die Komposition der fast 80-minütigen Messvertonung, die freilich erst Jahre später fertig wird und den liturgischen Rahmen sprengt. Von den einfachen Akkorden unter dem sich durchziehenden Sprachrhythmus des Kyrie bis hin zum Kanonendonner und den Militärfanfaren im Dona nobis pacem spannt sich ein dramatischer Bogen voller Kontraste, in dem schier kein menschliches Gefühl fehlt – nicht der Jubel und die Zuversicht, nicht die Angst und der Zweifel. Beethoven, der doch so Bahnbrechendes für die Weiterentwicklung von Gattungen wie der Symphonie, des Quartetts oder der Sonate geleistet hat, hielt die Missa solemnis für sein gelungenstes Werk. Zwei Wochen vor dem 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens – er wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft – wollen wir uns mit diesem grandiosen Stück beschäftigen. Unser Referent Frank Höndgen hätte eigentlich im November eine der raren Aufführungen der Missa solemnis in einer Kirche gewagt, doch die muss nun wegen der Corona-Krise noch warten. Da soll uns der Akademie-Abend ein wenig trösten. Donnerstag, 3. Dezember 2020     19.30 Uhr Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 2.11.20) Begrüßung 19.40 Uhr Beethovens Missa solemnis Vortrag mit Musikbeispielen Dr. Frank Höndgen, Chordirektor an der Münchner Michaelskirche 20.40 Uhr Gespräch mit dem Referenten 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 2.11.20) Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist: Donnerstag, 26. November 2020. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Eintrittskarten Eintrittskarten zum Preis von € 8,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 2.11.20) Messe
Mittwoch, 09. Dezember 2020

Zehn Jahre Arabischer Frühling - und jetzt?

Franz Maget im Gespräch mit Marita Krauss / Reihe "Akademie Aktuell" Anmeldung jetzt möglich Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen glaubten an Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen will Franz Maget in unserer Reihe „Akademie aktuell“ beantworten. Der frühere bayerische SPD-Politiker war drei Jahre an der deutschen Botschaft in Tunis als Referent für gesellschaftliche Fragen tätig, ist seit 2019 Sonderberater für den Maghreb und Ägypten und ein intimer Kenner der Region. Gastgeberin des Gesprächsabends ist Prof. Dr. Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg. Sie befragt in der Veranstaltung „Zehn Jahre Arabischer Frühling - und jetzt?“ Franz Maget. Der bayerische SPD-Politiker ist ehemaliger Vizepräsident des Bayerischen Landtags und war von 2016 bis 2018 Sozialreferent an der Deutschen Botschaft in Tunis. In diesen drei Jahren lernte der die politische und gesellschaftliche Situation Tunesien und auch Ägyptens, für das er ebenfalls zuständig war, sehr gut kennen. Seit seit 2019 wirkt er als Sonderberater beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für den Maghreb und Ägypten. Das Gespräch wird sich mit den Ursachen und dem Verlauf des Arabischen Frühlings befassen und eine Bilanz des vergangenen Jahrzehnts ziehen. Überdies wollen wir eine Prognose bezüglich der weiteren Entwicklungen in den fraglichen Staaten wagen. Zehn Jahre Arabischer Frühling - und jetzt? 19 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Gespräch zwischen Prof. Dr. Marita Krauss und Franz Maget 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Sollten Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sein zu kommen, bitten wir Sie um Mitteilung. Dann können wir einen Interessenten aus der Warteliste nachrücken lassen. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 3. Dezember 2020. Islam Arabien
Samstag, 12. Dezember 2020

Verleihung des Ökumenischen Preises / LEIDER SCHON AUSGEBUCHT

Preisträger: Internationale Nagelkreuzgemeinschaft, Kathedrale von Coventry (Foto: Klaus Wirbel). Wir können Interessierte leider nur noch auf die Warteliste nehmen. Nur noch Plätze auf der Warteliste. Die Katholische Akademie in Bayern verleiht ihren Ökumenischen Preis 2020 an die „Internationale Nagelkreuzgemeinschaft“ aus Coventry. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung geht an eine ökumenisch geprägte Organisation, die sich seit Jahrzehnten für die Versöhnung zwischen Großbritannien und Deutschland einsetzt. Gerade im unmittelbaren Vorfeld des Brexit möchte die Akademie damit auch ein politisches Zeichen für die weitere Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg setzen. Die Nagelkreuzgemeinschaft („The Community of the Cross of Nails“) ist ein weltweites ökumenisches Netzwerk, das sich in enger Verbindung zur Kathedrale im englischen Coventry für Frieden und Versöhnung einsetzt. Der Ursprung der Gemeinschaft geht auf einen kriegerischen Akt zurück: die Zerstörung der Kathedrale von Coventry und eines Großteils der sie umgebenden Innenstadt im II. Weltkrieg. Heuer vor 80 Jahre, genau am 14. November 1940, bombardierte die deutsche Luftwaffe die militärische völlig unbedeutende mittelenglische Stadt, um die britische Zivilbevölkerung zu terrorisieren. Doch die Antwort aus Coventry damals war nicht der Ruf nach Vergeltung. Sondern schon wenige Wochen nach dem Angriff rief der damalige Dean der Kathedrale Richard Howard mitten in den Trümmern zur Versöhnung mit den Deutschen auf. Nicht Hass und Vergeltung sollten die Zukunft prägen, sondern Vergebung und Frieden. Als eindrückliches Symbol dieser Versöhnung wurden aus Zimmermannsnägeln, die vom niedergebrannten Dachstuhl der Kathedrale übrig geblieben waren, markante Kreuze geformt und dann im Verlauf der Jahrzehnte weltweit an Orte der Versöhnung – allein in Deutschland gibt es mehr als 70 Nagelkreuzzentren u. a. in evangelischen und katholischen Kirchen – verliehen. „Im Jahr des Brexits möchte die Katholische Akademie in Bayern bewusst die christlich motivierte Aussöhnung zwischen Briten und Deutschen als Vorbild würdigen für vielfältige Formen der Versöhnungsarbeit über Konfessionsgrenzen hinweg“, schreibt Akademiedirektor PD Dr. Achim Budde in der Preisbegründung. Aussöhnung auf dem tiefgründenden Fundament der christlichen Botschaft sei angesichts anwachsender politischer, gesellschaftlicher und religiöser Verwerfungen heute so wichtig wie vor 80 Jahren, heißt es weiter. Verliehen wird der Preis am Samstag, 12. Dezember 2020, im Rahmen einer öffentlichen Feier in der Akademie. Entgegennehmen wird ihn als Repräsentant der Gemeinschaft John Witcombe, der Dean der Kathedrale von Coventry. Auch Vertreter deutscher Nagelkreuzzentren sind eingeladen. Die „Ökumenische Stiftung der Katholischen Akademie in Bayern“ wurde von Rechtsanwalt Hanns Gierlichs (1907−1993) zum Andenken an seine Eltern Wilhelm und Antonie Gierlichs errichtet. Ihre Zweckbestimmung ist „die Förderung der Una-Sancta-Bewegung“ durch die Verleihung von Anerkennungspreisen „für erbrachte Leistungen zur Förderung der Ökumene im Sinne Karl Rahners im Verhältnis der katholischen Kirche zu den Kirchen der Reformation“. Preisträger der vergangenen Jahre waren u. a. Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strom (2018), Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (2017) und die Gemeinschaft von Taizé (2009). Ökumene Ökumenischer Preis
Mittwoch, 27. Januar 2021

Hyperloop - ein Transportsystem der Zukunft?

Reihe Wissenschaft für jedermann des Deutschen Museums / Foto: TUM Hyperloop / NEXT Prototypes e.V. Noch keine Anmeldung möglich! Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportystems, bei dem sich ein Ultra-Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Vorgestellt hatte das Konzept der SpaceX-Gründer Elon Musk. Die Veröffentlichung dieses Konzepts hat weltweit großes Interesse für neuartige, umweltfreundliche Hochgeschwindigkeits-Transportysteme erzeugt. Kurz darauf sind eine Vielzahl an Projekten zum Erforschen solcher oder ähnlicher Konzepte entstanden, größtenteils in einem kommerziellen Rahmen. Dies hat dazu geführt, dass heutzutage der Begriff "Hyperloop" kein eindeutig definiertes technisches Konzept beschreibt, sondern im Allgemeinen als Sammelbegriff für verschiedene Hochgeschwindigkeits-Transportkonzepte verwendet wird, die sich hinsichtlich ihrer technischen Umsetzbarkeit teilweise stark voreinander unterscheiden. In allen Fällen lässt sich eindeutig erkennen, dass es bis zur kommerziellen Reife eines solchen Transportystems - trotz der oft zuversichtlichen Ankündigungen verschiedener Unternehmen - noch erheblicher Forschung und Entwicklung bedarf.  Gefördert mit Mitteln der Hightech Agenda Bayern der Bayerischen Staatsregierung, untersucht das TUM-Hyperloop Team, wie der Hyperloop ein sicheres, bezahlbares und nachhaltiges Transportmittel der Zukunft werden kann. So entwickelt das Team unter anderem ein Schwebesystem für den Pod, den Protoyp einer Teströhre aus ultrahochfestem Beton. Der erste Teil des Vortrags befasst sich mit den Hintergründen des TUM Hyperloop-Forschungsprogramms und den ermittelten Anwendungsszenarien in Deutschland und Europa. Weiterführend werden die Konzeptentwicklung und die Kapsel vorgestellt. Der Vortrag schließt mit den Zielen und Visionen für das Hyperloop-Programm. Referentin: Prof. Dr.-Ing. Agnes Jocher, Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TU München Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München acatech Elektromobilität Mobilität Nachhaltigkeit
19.03.2021 – 20.03.2021

Diversity. Zukunft der Kirche*n

Eine "Open Space"-Tagung Du fragst Dich, wie Kirche*n in Zukunft gehen kann, in einer fluiden und bunten Welt? Wie kann Vielfalt auch im Kontext von und für Kirche*n eine Ressource sein? Wo gibt es heute schon gute Erfahrungen? Detaillierte Informationen finden sich auf der Website www.zukunftderkirche.de Übrigens: Die Finanzen sollten Dich/Sie nicht von einer Tagungsteilnahme abhalten. Wenn Verpflegung und Unterbringung eine große Hürde sind, dann nimm gerne Kontakt auf zu Anna Knorreck unter anna.knorreck@uni-tuebingen.de Wenn Du mit anderen kreativ an der Zukunft einer vielfältigen Kirche arbeiten möchtest dann sei für 24 h mittendrin in einem bunten Think Tank! Freitag, 19. März bis Samstag, 20. März 2021   Freitag, 19. März 2021   Anreise 14.00 Uhr Auftakt, Kennenlernen, erste Themensammlung:   Was beschäftigt die Teilnehmer*innen, wenn sie über Diversity nachdenken? 15.00 Uhr Sandra Bils, Theologin, Pastorin, Referentin bei midi Impulsvortrag I: Diversität und Kirche. Ökumene in Zukunft? Welche Formen von Kirche sind in aller Verschiedenheit möglich? Innovations- und Anwendungsbereiche 15.30 Uhr Kaffee und Kuchen 16.00 Uhr Zwischenevaluation bis 18.00 Uhr Open Space Phase I 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Wolfgang Beck, Juniorprofessor Pastoraltheologie und Homiletik; Sprecher beim "Wort zum Sonntag" Impulsvortrag II: Was ist Welt und Gesellschaft eigentlich? Wissenschaftlich-soziologische Perspektive als Impuls für die Open Spaces: Was könnte das für die Ökumene konkret bedeuten? 20.00 Uhr Open Space Phase II: Weiterführung, Vertiefendes, Neues ab 22.00 Uhr Möglichkeit zu geselligem Austausch       Samstag, 20. März 2021 9.00 Uhr Gemeinsamer Beginn 9.15 Uhr Constantin Miron, Erzpriester und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland Impulsvortrag III: Zukunftsperspektive. Kirche der Zukunft oder Gesellschaft der Zukunft und unsere Verortung darin - vielleicht auch nach Corona-Zeiten - und die Auswirkungen auf Vielfalt. Kirche in Gesellschaft, Kirche in Zukunft, Kirche in Vielfalt, Gesellschaft in Kirche 9.45 Uhr Kaffeepause 10.00 Uhr Open Space Phase III: Themensammlung und Gruppeneinteilung. Weiterführung, Vertiefendes, Neues 11.00 Uhr Abschlussrunde - Sammeln der Erträge 12.30 Uhr Mittagessen   Abreise