Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Mittwoch, 07. September 2022

Erich Garhammer trifft Ulrike Draesner

Literatur im Gespräch „Literatur im Gespräch“ – auch per Livestreaming Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, wurde für ihre Romane und Gedichte vielfach ausgezeichnet mit dem Gertrud-Kolmar-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Deutschen Preis für Nature Writing und zuletzt dem Großen Preis des deutschen Literaturfonds. Von 2015 bis 2017 lehrte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie schreibt neben Romanen und Gedichten auch Erzählungen und Essays. Für Schwitters wurde Draesner der Bayerische Buchpreis 2020 verliehen. Mit einer ganz eigenen, hochmusikalischen Sprache beschreibt sie den Kampf des Künstlers gegen das Verstummen, so lautete die Begründung der Jury für den Bayerischen Buchpreis. Im Herbst 1936 fährt bei Kurt Schwitters‘ Nachbarn in Hannover ein Lastwagen vor. Das Haus wird geräumt, nach 361 Jahren in der niedersächsischen Stadt gilt die jüdische Familie nicht mehr als deutsch. Wie ein Menetekel liest sich die Eingangsszene des neuen Romans von Ulrike Draesner auf das Schicksal der Hauptfigur. Auch Kurt Schwitters, Maler, Dichter, Initiator von Dada Hannover und Erfinder der Merz-Kunst, wird bald seine Heimat verlassen müssen. In ihrem Roman folgt Ulrike Draesner dem Schriftsteller und bildenden Künstler Kurt Schwitters ins Exil. Es sprechen Kurt, seine Frau, sein Sohn und seine Geliebte. In einer virtuosen Mischung aus Fakten und Fiktion ent-steht das Panorama einer Zeit, in der angesichts einer brennenden Welt neu um Freiheit und Kultur gerungen wird. Ein tiefgründiger, dabei humorvoller Roman über die Kraft der Kunst und ihr fragiles Schicksal. „Schwitters“, der Künstlerroman von Ulrike Draesner, zeigt auf, was eine Existenz im Exil bedeutet: Entwurzelung, Identitätsverlust, Vereinsamung. Ich verstehe Sprache als eine große Schatzkiste, in der sehr viel menschliches Wissen abgespeichert ist, auch in den ganzen Redewendungen, die wir haben. Ulrike Draesner Mittwoch, 7. September 2022 Mit Ulrike Draesner setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe Literatur im Gespräch der Katholischen Akademie in Bayern fort. 19.00 Uhr     Begrüßung 19.15 Uhr Erich Garhammer trifft Ulrike Draesner Lesung und Gespräch 20.30 Uhr     Begegnung mit der Autorin Literatur Ulrike Draesner, Schwitters Penguin Verlag (2020)   Erich Garhammer, Meridiane aus Wörtern Theo-poetisches ABC Echter Verlag (2021)   Organisation: Michael Zachmeier, Studienleiter   Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website – oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Montag, 5. September 2022 Kosten Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Titelbild: congerdesign / canva
Sonntag, 11. September 2022

Tag des offenen Denkmals®

Die Denkmäler der Katholischen Akademie in Bayern sind am zweiten Sonntag im September für Sie von 10.30 bis 18.00 Uhr geöffnet Motto 2022: „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz" Schloss Suresnes wurde nach dem Vorbild des Château de Suresnes bei Paris 1715-1718 errichtet. Barock trifft Moderne: Unsere Hotelgäste können im Schloss Suresnes in stilvoll eingerichteten Zimmern übernachten und unseren großen Schlosspark mit uralten Bäumen genießen. Tag des offenen Denkmals® 2022 Jedes Jahr liegt der Schwerpunkt auf einem anderen Aspekt, immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken. Am 11. September 2022 lautet das Motto: „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz". Nähere Informationen ab August auf der Website des Tags des Offenen Denkmals®: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/aktionstag/programm/ Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Tag des offenen Denkmals® wird koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Montag, 12. September 2022

Neue Weltordnung?

Herfried Münkler zum Ukrainekrieg und seinen Folgen für Europa Auch per Livestreaming Der russische Angriff auf die Ukraine hat die vor allem in Deutschland erhoffte regelbasierte, wertegestützte und normgetriebene Weltordnung in weite Ferne gerückt. Von einem institutionalisierten Vertrauen, das durch wechselseitige wirtschaftliche Abhängigkeit gestützt wurde, haben wir uns in ein generalisiertes Misstrauen hineinbewegt, das durch verstärkte Aufwendungen für militärische Fähigkeiten getragen ist. Aber der 24. Februar dieses Jahres ist nicht das einzige Ereignis, das die Vorstellungen von einer friedlichen Weltordnung beschädigt hat. Die Bilder vom Flughafen in Kabul beim Rückzug der westlichen Streitkräfte stehen für die Absage an die Bereitschaft des Westens, seinen Vorstellungen von Menschenrechten globale Geltung zu verschaffen. Der Westen hat die afghanischen Frauen ihrem Schicksal überlassen. Er zieht sich in seine eigene Hemisphäre zurück, während sich China überwiegend mit wirtschaftlicher Macht und Russland mit militärischer Gewalt neue Einflusssphären verschaffen. Die Weltordnung, die im Entstehen begriffen ist, wird eine der großen Mächte mitsamt ihrer Einflusssphären und Peripherien sein. Was aber heißt das für die EU und Europa? Dieser zentralen Fragestellung wollen wir uns am Abend des 12. Septembers widmen. Der Berliner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler wird uns dabei aber nicht nur die vielschichtigen Hintergründe zur aktuellen Lage erläutern, sondern auch die großen Herausforderungen benennen, vor welchen Europa und damit wir alle gemeinsam stehen. Denn die Bewertung der weltpolitischen Lage berührt auch die Frage, wie wir in Zukunft eigentlich leben wollen. Oder sollten wir besser fragen: Wie wir noch leben können? Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!   Montag, 12. September 2022 18.00 Uhr    Gelegenheit zu einem Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Nach dem Ukrainekrieg: Der Wandel der Weltordnung und die Folgen für Europa Prof. Dr. Herfried Münkler, Prof. em. für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin 20.15 Uhr    Pause 20.30 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 21.00 Uhr    Ausklang bei Wein und Brot Organisation und Moderation: Dominik Fröhlich   Livestream: Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website – oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können.   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können.   Kosten: Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Anmeldeschluss ist Freitag, 9. September 2022. Titelbild: Ionenlaser / Wikimedia Commons
Dienstag, 13. September 2022

Theologisches Terzett

Gast: Ulrich Greiner Gast: Ulrich Greiner, Journalist und Literaturkritiker Zum neunten Theologischen Terzett mit Buchlektüre und -diskussion laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück ein. Ulrich Greiner, 1945 geboren, war Feuilleton-Chef der „Zeit“ und verantwortlicher Redakteur des Ressorts Literatur und ist nun Autor der „Zeit“. Als Gastprofessor lehrte er in Hamburg, Essen, Göttingen und St. Louis. Er ist Mitglied des PEN und war Präsident der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Seine jüngsten Buchveröffentlichungen sind „Das Leben und die Dinge: Alphabetischer Roman“ (2015), „Heimatlos – Bekenntnisse eines Konservativen“ (2017) und „Dienstboten – Von den Butlern bis zu den Engeln“ (2022). 2015 wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden. Herzliche Einladung! Dienstag, 13. September 2022 19.00 Uhr    Begrüßung 19.15 Uhr     Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Ulrich Greiner, Hamburg Journalist und Literaturkritiker Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: Jon Fosse, Ich ist ein anderer Tomáš Halík, Der Nachmittag des Christentums: Eine Zeitansage Hans Joas, Warum Kirche? Selbstoptimierung oder Glaubensgemeinschaft 20.45 Uhr     Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin   Livestream: Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website – oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Titelfotos: Annette Schavan / Laurence Chaperon · Jan-Heiner Tück / Privat · Ulrich Greiner / Stephan Röhl, Wikimedia Commons
Freitag, 16. September 2022

Altschwabinger Sommerausklang

Herzliche Einladung! Die Blaskapelle Maisach spielt auf Eintritt: 4,00 € pro Person, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.   Freitag, 16. September 2022 ab 14.30 Uhr      Einlass beim Schwabinger Maibaum (Gunezrainerstraße) Getränke, kalte und warme Speisen im Saal 15.00 Uhr      Kaffee, Kuchen, Prosecco, Eis im Schloss Suresnes Hüpfburg, Kletterturm, Gipsmasken basteln und malen im Park Die Blaskapelle Maisach spielt auf 15.30 Uhr      Kaffeehausmusik im Schloss Suresnes 16.00 Uhr     Kasperls Spuikastl: „Kasperl und der Mann im Mond“ im Kardinal Wendel Haus, 1. Stock 17.00 Uhr Orgelführung in der Kapelle 17.30 Uhr Kasperls Spuikastl: „Kasperl und der schöne Prinz“ im Kardinal Wendel Haus, 1. Stock 18.00 Uhr Orgelführung in der Kapelle 19.00 Uhr Akro La Vida – Fackelschwinger-Show 20.00 Uhr Akro La Vida – Fackelschwinger-Show Anschließend Abschluss-Serenade Eintritt: 4,00 € pro Person, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Freitag, 30. September 2022

Missionare im kolonialen Afrika

Die Benediktiner von St. Ottilien lesen ihre Geschichte neu St. Ottilien, westlich von München, gilt als das älteste Missionshaus in Deutschland. Bis heute befindet sich dort die Leitung einer weltweit tätigen Ordensgemeinschaft, der Missionsbenediktiner von St. Ottilien. Dieser Missionsorden wirkt seit 1887 von Deutschland aus in anderen Kontinenten. Die mit Vehemenz ausgebrochenen zeitgenössischen Diskurse um den Zusammenhang von Mission und Kolonialismus fordern diese Gemeinschaft heraus, einen neuen Blick auf die eigene Geschichte zu werfen. Dabei geht es um Nähe und Distanz zur kolonialen Herrschaft, um die Interaktionen mit der indigenen Bevölkerung und die Wahrnehmung vorgefundener Kulturen, um den Umgang mit kulturellem Erbe und etwaige Restitutionen, um Transformationen und Ermächtigung, um wahrgenommene und verpasste Chancen. Mit Hilfe mehrere Fachleute, die sich intensiv mit der Geschichte der Missionsbenediktiner in Afrika befasst haben, soll eine ‚Relecture‘ dieser bayerisch-ostafrikanischen Geschichte versucht werden. Eine besondere Note bekommt der Nachmittag durch die Teilnahme von Missionsbenediktinern aus Afrika, die Erben und Nachfolger dieser Geschichte sind.   Freitag, 30. September 2022 I. Neue Fragen an eine alte Geschichte 15.30 Uhr     Begrüßung und Einführung Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Abtpräses Jeremias Schröder OSB, Erzabtei St. Ottilien 15.45 Uhr Kolonial vereint? Christliche Missionen in Deutsch-Ostafrika Prof. Dr. Bettina Brockmeyer, Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Gießen Mythos und historische Realität. Ottilianische Missionsgeschichte zwischen Quellen und Ideologie   Prof. Dr. Sigrid Albert, Professorin für Soziologie und Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes 16.30 Uhr    Pause 16.45 Uhr „Mit dem Boden wird das Volk selbst auch veredelt werden.“ Abt Norbert Webers Konzept für die missionarische Arbeit in seiner Schrift „Euntes in mundum universum“ Prof. Dr. Johannes Mahr, apl. Professor em. am Institut für Philologie der Universität Würzburg Die afrikanische Sicht – eine Erwiderung Abt Christian Temu OSB, Ndanda/Tansania 17.15 Uhr    Diskussion 18.00 Uhr    Abendessen II. Missionarische Sammlungen 19.00 Uhr     Grundsätzliche Überlegungen Dr. Jörg Lüer, Geschäftsführer von Justitia et Pax, Berlin 19.20 Uhr Das Missionsmuseum St. Ottilien – Kurzfilm 19.30 Uhr Umgang mit dem Erbe: Bewahrung, Erschließung, Restitution? Dr. Tanja Holthausen, stellv. Leiterin des Missionsmuseums der Erzabtei St. Ottilien 19.50 Uhr    Diskussion 20.30 Uhr    Ende der Tagung Moderation: Dr. Johannes Schießl   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee (ohne Übernachtung, ohne Frühstück und Abendessen): 25,-- €    (erm. 5,-- €) Abendessen 15,-- € Übernachtung mit Frühstück EZ in der Katholischen Akademie 70,-- € DZ in der Katholischen Akademie 45,-- € Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
Mittwoch, 05. Oktober 2022

Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins

mit Werken von Stipendiat:innen des Cusanuswerks Einladung zur Vernissage Toni Mauersberg, 2 Leonardo (2020), Öl auf Leinwand und Holz, 45 x 30 cm Vernissage Mittwoch, 5. Oktober 2022 18.30 Uhr Eröffnung in der Katholischen Akademie in Bayern,          Mandlstraße 23, 80802 München Begrüßung Dr. Achim Budde, Akademiedirektor Einführung Wilhelm Warning, Kunstkritiker und Journalist   20.00 Uhr Eröffnung im DG (Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst) Kunstraum, Finkenstraße 4, 80333 München Begrüßung Dr. Walter Zahner, Vorsitzender der DG und Prof. Dr. Georg Braungart, Leiter der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk Einführung     Benita Meißner, Geschäftsführerin und Kuratorin der DG Eintritt frei   Titelbild: Alwine Baresch, Die Wetterkarte (2018), Acryl und Öl auf Leinwand, 320 x 280 cm Veranstaltungstipp: Besuchen Sie die Doppelausstellung ab 6. Oktober   Doppelausstellung Ausstellungsort: DG (Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst) Kunstraum, Finkenstraße 4, 80333 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 9. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12.00–18.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 282548   Ausstellungsort: Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 16. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00–17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 38102-111 Eintritt frei
Donnerstag, 06. Oktober 2022

Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins

mit Werken von Stipendiat:innen des Cusanuswerks Doppelausstellung Toni Mauersberg, 2 Leonardo (2020), Öl auf Leinwand und Holz, 45 x 30 cm   Doppelausstellung   Ausstellungsort: DG (Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst) Kunstraum, Finkenstraße 4, 80333 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 9. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12.00–18.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 282548   Ausstellungsort: Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 16. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00–17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 38102-111 Eintritt frei   Titelbild: Alwine Baresch, Die Wetterkarte (2018), Acryl und Öl auf Leinwand, 320 x 280 cm Veranstaltungstipp: Folgen Sie der Einladung zur Vernissage am Mittwoch, 5. Oktober 2022
Montag, 10. Oktober 2022

Ein Bischof wie andere?

Kardinal Michael von Faulhaber als Repräsentant seines Amtsbrüdermilieus Um Kardinal Faulhabers Positionen und seine Haltung während und nach dem Nationalsozialismus erkennen, unterscheiden und beurteilen zu können, müssen seine Ordnungsvorstellungen mit den Positionen anderer Bischöfe verglichen werden. War der Kardinal ein Sonderling oder entsprach seine Haltung der seiner Amtsbrüder? „Allgemein würde ein Vergleich innerhalb des deutschen Episkopats lohnen“, betonte der Faulhaber-Experte Peter Pfister 2018. Der Vortrag unternimmt dieses Wagnis, nach geteilten Deutungsmustern vor und nach 1945 zu fragen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu markieren sowie Kontinuitäten und Diskontinuitäten aufzuzeigen. Montag, 10. Oktober 2022 18.00 Uhr    Gelegenheit zu einem Imbiss 19.00 Uhr    Begrüßung 19.10 Uhr     Ein Bischof wie andere? Kardinal Michael von Faulhaber als Repräsentant seines Amtsbrüdermilieus Prof. Dr. Olaf Blaschke, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster 20.00 Uhr     Diskussion zu Rückfragen aus dem Publikum 20.45 Uhr     Ende der Veranstaltung Unsere Kooperationspartner dieser Veranstaltung sind: das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster und das Erzbischöfliche Archiv München   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Titelbild: Wilhelm Knarr / Wikimedia Commons
20.10.2022 – 22.10.2022

Was ist religiöse Bildung?

Zur Geschichte des Spannungsverhältnisses von Wissen und Glauben Mit Exkursion in die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing Mit dem Missionsbefehl am Ende des Matthäus-Evangeliums erteilt der auferstandene Jesus seinen Jüngern den Auftrag, zu den Völkern der Erde zu gehen und diese den Glauben zu lehren. Dadurch steht das Christentum von Anfang an unter einer methodischen Spannung, denn einerseits lässt die „Lehre“ das Christentum zur Bildungsreligion werden, andererseits sprengt der „Glaube“ die Exklusivität einer Religion der Gebildeten. So erzählt die Entwicklung des Christentums stets auch die Geschichte des Umgangs mit der Spannung zwischen Glauben und Wissen: die Geschichte der religiösen Bildung. Mit unserer diesjährigen Kooperationsveranstaltung mit Welt und Umwelt der Bibel wollen wir diese Geschichte nacherzählen und nachvollziehen. Über drei Tage verteilt nehmen wir dabei aber nicht nur das heranwachsende junge Christentum in den Blick, sondern bahnen uns von der arabischen Gelehrtentradition der Jahrtausendwende über das Mittelalter Meister Eckharts einen Weg mitten ins Herz der europäischen Aufklärung, wo sich der Streit um die rechte Vereinbarkeit von Wissen und Glauben am Phänomen der Kunst neu entzündet. Eine Exkursion zur Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing soll für diese Gemengelage nicht nur empfänglich machen, sondern zugleich unser Nachdenken über die pädagogische Revolution Immanuel Kants vorbereiten, der die Einsicht in die Bedingung der Möglichkeit von Kunst und Religion zum eigentlichen Bildungsgeschehen erklärt. Doch wie verhält sich dazu etwa der Künstler Thomas Mann, der religiöse Bildung mit ironischer Distanz verknüpft? Und wie steht es um uns selbst? Haben wir wir heute verlernt, den Glauben zu lehren? Unsere Tagung will die Antwort geben. Donnerstag, 20. Oktober 2022 15.00 Uhr | Beginn Begrüßung und Einführung 16.15–16.45 Uhr | Kaffeepause 16.45 Uhr | Vortrag Glauben – Wissen – Denken. Das spätantike Christentum als Bildungsreligion Prof. Dr. Peter Gemeinhardt, Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen 18.00–20.00 Uhr | Abendessen (mit Gelegenheit zur Teilnahme an einer Vesper) 20.00 Uhr | Vortrag Wissenschaft und Bildung zur Blütezeit des Islam   Prof. Dr. Eva Orthmann, Professorin für Islamwissenschaft und Iranistik an der Georg-August-Universität Göttingen   Freitag, 21. Oktober 2022 9.00 Uhr | Vortrag    Bildung und negative Anthropologie bei Meister Eckhart Prof. Dr. Christian Fröhling, Professor für Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule Mainz 10.15–10.45 Uhr | Kaffeepause 10.45 Uhr | Vortrag    Von der Gottesebenbildlichkeit zur unbestimmten Perfektibilität - Transformationsprozesse des Bildungsbegriffs zwischen Humanismus und Aufklärung Prof. Dr. Alexander Maier, Vertretung des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 12.00–15.00 Uhr | Mittagspause 15.00 Uhr | Exkursion Denk nicht, sondern schau! Führung durch den Chorraum der Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing mit dem Künstler Christoph Brech 18.00–20.00 Uhr | Abendessen (mit Gelegenheit zur Teilnahme an einer Vesper) 20.00 Uhr | Vortrag „Was darf ich hoffen?“ Über eine neue Erwartung für Kunst und Religion nach Kant Prof. Dr. Volker Gerhardt, Professor em. für Praktische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin   Samstag, 22. Oktober 2022 9.00 Uhr | Vortrag „Was ist das?“ oder von „Gottes Gemütsart“ - Religiöse Bildung in den Romanen Thomas Manns Dr. Dirk Heißerer, Vorsitzender des Thomas Mann-Forums München e. V. 10.15–10.45 Uhr | Kaffeepause 10.45 Uhr | Vortrag Weitergabe des Glaubens? Moderne Formen religiöser Bildung Prof. Dr. Helena Stockinger, Professorin für Katechetik und Religionspädagogik an der Katholischen Universität Linz 12.00 Uhr | Abschluss Zusammenfassung und Verabschiedung Organisation: Dominik Fröhlich, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern   Corona-Regeln Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Montag, 10. Oktober 2022 Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (ermäßigte Preise in Klammern). Ermäßigung erhalten Schüler*innen und Student*innen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.   Teilnahme mit Übernachtung EZ: 240 € (130 €) Teilnahme mit Übernachtung DZ: 215 € (105 €) (Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung) Teilnahme ohne Übernachtung: 170 € (60 €) (Teilnahme und Verpflegung ohne Frühstück) Wenn Sie im Schloss Suresnes übernachten wollen oder Ihren Aufenthalt auf Sonntag verlängern möchten, dann fragen Sie bitte bei Corana Hoffmann per E-Mail corana.hoffmann@kath-akademie-bayern.de oder telefonisch unter 089 38102-117 an. Tickets für den Besuch einzelner Vorträge erhalten Sie auf Anfrage an der Tageskasse. Titelbild: Wendy van Zyl / Canva Mit dieser Tagung geht unsere Kooperation mit der Zeitschrift Welt und Umwelt der Bibel in die nächste Runde. Einmal im Jahr bieten wir Ihnen die „Tagung zum Heft“: Themen und Autoren der aktuellen Ausgabe, kontrastiert mit Wissenschaft und Kultur der Gegenwart - und mit Münchner Kolorit. Denn die Wurzeln unserer Zivilisation entfalten ihre Wirkungsgeschichte bis hin zu unserer eigenen kulturellen Identität. Herzlich empfehlen wir Ihnen das „Heft zur Tagung“!
26.10.2022 – 28.10.2022

Inter* und Trans*

Inter* und Trans* im Gespräch mit Theologie, Kirche und Erfahrung In den letzten Jahren sind transidente (bzw. transgeschlechtliche oder nichtbinäre) und intergeschlechtliche (bzw. diverse) Menschen mit ihren Geschichten und Forderungen immer sicht- und hörbarer geworden. Sie tragen dazu bei, dass bislang vorherrschende Vorstellungen von Geschlecht und Zweigeschlechtlichkeit infrage gestellt werden. Diesen Anfragen von Inter*- und Trans*-Personen müssen sich auch Theologie und Kirche stellen, wenn sie ihren eigenen Ansprüchen an Gerechtigkeit und Inklusivität entsprechen wollen. Ausgehend von Lebenserfahrungen, die Trans*- und Inter*-Personen und ihre Angehörigen erzählen, und im Gespräch mit ihnen geht die Tagung diesen Anfragen nach. Sie vermittelt grundlegende Informationen über die biologischen Aspekte des körperlichen Geschlechts wie über Inter*- und Trans*-Geschlechtlichkeit. Sie fragt danach, welche Möglichkeiten es gibt, Schöpfungs- und Moraltheologie im Hinblick auf Trans*- und Inter*- Geschlechtlichkeit konstruktiv neu zu denken. Schließlich werden wir in die pastorale Praxis schauen: Welche Haltung und welches Wissen braucht es in Seelsorge und Beratung, um Inter*- und Trans*-Personen und ihren Angehörigen auf ihrem Weg eine gute Begleitung anbieten zu können? Verschiedene thematische Workshops laden dazu ein, die Fragestellungen zu vertiefen und sich intensiver auszutauschen.   Mittwoch, 26. Oktober 2022 15.00 Uhr Begrüßungskaffee 15.45 Uhr Eröffnung der Tagung 16.00 Uhr Kaleidoskop der Perspektiven Wir beginnen mit unterschiedlichen Lebens-Zeugnissen von Inter*- und von Trans*-Personen. Im Anschluss bleibt Zeit, sich über die Eindrücke in kleinen Gruppen auszutauschen. Julia Monro (Transaktivistin), Petra Krämer (Religionslehrerin), Jonas Weinzierl (Katholischer Theologe), Charlotte Wunn (Bundesverband Intergeschlechtliche Menschen e.V.), Dorothea Zwölfer (Evangelische Pfarrerin), u. a. 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Abendlob in der Kapelle der Akademie 20.00 Uhr Die Geschlechter der Geschöpfe Welche Merkmale gibt es, um das biologische Geschlecht zu bestimmen? Wie eindeutig sind sie? In welchen Varianten und Kombinationen treten sie auf? Was bedeutet der biologische Befund für unsere Vorstellung von Geschlecht? Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Professor für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg 21.30 Uhr Geselliges Beisammensein im Schloss Suresnes   Donnerstag, 27. Oktober 2022 Während am Vormittag zunächst Inter*- und Trans*-Geschlechtlichkeiten in ihren biologischen, gesellschaftlichen, psychologischen etc. Facetten dargestellt werden, dient der Nachmittag der Vertiefung und dem offenen Austausch in kleineren Workshops. 09.00 Uhr Zum Wohle des Kindes? Intergeschlechtlichkeit zwischen Pathologisierung und Tabu Ursula Rosen, Freiberufliche Autorin für geschlechtliche Vielfalt 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Leibhaftig. Zur Temporalität leibkörperlicher Existenz am Beispiel von Transgeschlechtlichkeit Dr. Gerhard Schreiber, Institut für Theologie und Sozialethik der TU Darmstadt 12.30 Uhr Mittagessen ab 13.30 Uhr Im Schloss Suresnes Kaffee sowie Dokumentation von verschiedenen Projekten, Initiativen und Ergebnissen früherer Tagungen 15.00 –16.45 Uhr Workshops Medizin mit PD Dr. Livia Prüll (Ärztin, Historikerin – angefragt) und Charlotte Wunn Religionsunterricht mit Theo Schenkel (Religionslehrer) und Petra Krämer Kirchenrecht (z.B. kirchliches Ehe- und Arbeitsrecht) mit Prof. Dr. Georg Bier Austausch zwischen Inter*– und Trans*-Personen mit Veronika Gräwe (Theolog*in) Situation in den Familien mit Julia Seidel (Leiter*in queere Familienberatung) Beratungsarbeit für Inter*-Personen mit Lucie Veith Trans*-Kinder und -Jugendliche mit Julia Monro Intergeschlechtlichkeit (in englischer Sprache) mit Prof. Dr. Susannah Cornwall (Systematische Theolog*in, Exeter) Die Arbeit der Gruppe „Sibyls“ (in englischer Sprache) mit Revd. Dr. Christina Beardsley (Pfarrer*in St. John’s Church, Fulham, London) Psychotherapie mit Dr. Werner Ettmeier (Facharzt für Psychotherapie) Religiöse Sprache und Seelsorge jenseits der Binarität mit Mara Klein (Religionswissenschaftler*in) und Raphaela Soden (Referent*in für Junge Erwachsene, Seelsorgeamt Freiburg) 16.45 Uhr Pause 17.00 Uhr-21.30 Uhr Panel „Geschlechtliche Vielfalt als Herausforderung und Chance für die Theologie“ 17.15 Uhr Der ganzheitliche Ansatz des christlichen Menschenbildes und seine Konsequenzen für den Umgang mit den Phänomenen der Inter und Transgeschlechtlichkeit Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Professor für Moraltheologie an der Universität Tübingen 17.45 Uhr Vielfalt und Würde. Varianten von Geschlechtlichkeit in ethischer Perspektive Prof. Dr. Stephan Goertz, Professor für Moraltheologie an der Universität Mainz 18.30 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Podium: Theologische Perspektiven und ethische Konsequenzen Einleitende Statements von Prof. Dr. Susannah Cornwall (in englischer Sprache), Lucie Veith und Dorothea Zwölfer. Podiumsdiskussion mit Franz-Josef Bormann, Susannah Cornwall, Stephan Goertz, Lucie Veith und Dorothea Zwölfer. Moderation: Dr. Aurica Jax, Leiterin der Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz 21.30 Uhr Geselliges Beisammensein im Schloss Suresnes Freitag, 28. Oktober 2022 09.00 Uhr Leitgedanken für die Seelsorge – Impulse aus Großbritannien Dr. Christina Beardsley 10.00 Uhr Kaffeepause 10.30 Uhr Offener Raum für Überlegungen zum Umgang mit Trans*- und Inter*-Personen in pastoralen Praxisfeldern „Tagungsbeobachter“ leiten aus dem Prozess der Tagung heraus ab, was noch der Klärung bedarf und worüber noch gesprochen werden muss. 12.00 Uhr Mittagsgebet 12.30 Uhr Mittagessen – Ende der Tagung   Vorbereitungsteam Dr. Michael Brinkschröder, Dr. Achim Budde, Dr. Andreas Heek, Stephan Höpfi nger Dr. Aurica Jax, Dr. Lydia Koelle, Ursula Rosen, Dr. Astrid Schilling, Jonas Weinzierl Wichtiger Hinweis Die Teilnahme ist nur an der gesamten Veranstaltung möglich. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Teilnahme am Programm mit Hauptmahlzeiten und Pausenkaffee (ohne Übernachtung und Frühstück): 151 € (erm. 76 €) Teilnahme mit Übernachtungen und Frühstück: EZ 291 € (erm. 216 €) DZ 241 € (erm. 166 €) Sozial-Ticket Wer aus finanziellen Gründen an der Teilnahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 100 € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an. Nutzt Sie dafür bitte das „Mitteilungsfeld“ im unteren Teil des Online-Anmeldeformulars. Anmeldeschluss ist Dienstag, 4. Oktober 2022 Stornofrist Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Corona-Regeln Bitte informieren Sie sich vor der Veranstaltung hier auf unserer Website über die dann geltende Infektionsschutzverordnung (3G, 2G, Maskenpflicht etc.). Unsere Kooperationspartner bei dieser Tagung sind: Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Regenbogenpastoral in der Erzdiözese München und Freising Intergeschlechtliche Menschen e.V. Katholisches LSBT+ Komitee Arbeitsstelle für Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz Bildnachweis: istockphoto.com
04.11.2022 – 05.11.2022

Mensch werden

Anthropologische Ausgangspunkte – christliche Grundlagen – posthumanistische Entwicklungen Was heißt es heute angesichts der ethisch-politischen, technischen und ökologischen Herausforderungen, Mensch zu sein und stets neu darum zu ringen, Mensch zu werden? Ist die Idee der unbedingten Würde des Menschen (noch) eine konsensfähige Grundlage kosmopolitischer Ethik? Welche Rolle spielt das christliche Menschenbild in einer zunehmend pluralistischen Gesellschaft? Was kann es von der philosophisch-humanwissenschaftlichen Anthropologie sowie jüdischen und islamischen Perspektiven lernen? Welche ethisch-politische Orientierungskraft hat die Synthese aus philosophischem und christlichem Humanismus, der die europäische Kultur maßgeblich prägte, heute noch? Müssen wir die Beziehung von Mensch und Natur sowie von Mensch und Technik radikal neu denken? Post- und transhumanistische Ansätze fordern eine Neuorientierung. Dem Humanismus liege ein ökologisch nicht haltbarer „Gattungsegoismus“ zugrunde. Die Zukunft werde evolutionär durch ein technisches enhancement des Menschen sowie eine ihm überlegene digitale Rationalität von Algorithmen bestimmt. Die zunehmend plurale Gesellschaft scheint sich vom christlich-humanistischen Amalgam des Bildes vom Menschen zu emanzipieren. Braucht die globale, technologisch geprägte Zivilisation eine neue Verständigung darauf, was den Anspruch und die Verantwortung des Menschseins ausmacht? In Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der LMU und der Katholischen Akademie in Bayern sowie der Stiftung für kulturelle Erneuerung sollen Expert*innen verschiedener Disziplinen und Religionen zusammenkommen und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen ihre unterschiedlichen Perspektiven diskutieren. Im Fokus stehen dabei ethisch-anthropologische Fragen. Freitag, 4. November 2022 17.00 Uhr    Ankommen und Imbiss 18.00 Uhr    Begrüßung und Einführung Auf der Suche nach der Zukunft des Humanismus 18.20 Uhr    Humanität. Über den Geist der Menschheit Prof. em. Dr. Volker Gerhardt, Professor für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin 18.40 Uhr     Politischer Humanismus Prof. em. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie und politische Theorie an der LMU München 19.00 Uhr      Die Praxis der Menschenwürde – eine christliche Perspektive   Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Münster 19.20 Uhr      Diskussion: Mensch werden und Mensch sein in spätmoderner Gesellschaft   Moderation: Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Professorin für Moraltheologie an der Universität Augsburg 20.00 Uhr    Komplet   Samstag, 5. November 2022 Quellen des Humanismus 9.00 Uhr      Die Ethik der Stoa als wegweisendes Erbe für den Humanismus Prof. em. Dr. Maximilian Forschner, Professor für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg 9.30 Uhr      Theozentrischer Humanismus. Impulse von Jacques Maritain – heute noch relevant? Dr. Arnd Küppers, Wissenschaftlicher Referent und stellv. Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach 10.00 Uhr      Diskussion: Humanismus – eine Selbstvergewisserung Moderation: Prof. Dr. Michelle Becka, Professorin für Christliche Sozialethik an der Universität Würzburg 10.30 Uhr    Imbiss-Pause Christlicher Humanismus 11.00 Uhr      Das Konzept des christlichen Humanismus in der Sozialverkündigung der Kirche Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Professorin für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg i. Br. 11.30 Uhr      Eingebettetes Menschsein Prof. Dr. Jochen Ostheimer, Professor für Christliche Sozialethik an der Universität Augsburg 12.00 Uhr      Diskussion: Humanismus und Katholische Sozialethik Moderation: Prof. Dr. Gerhard Kruip, Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz 12.30 Uhr     Mittagessen Posthumanistische Herausforderungen 14.00 Uhr Menschheit 2.0. Post- und trans-humanistische Perspektiven Prof. Dr. Stefan Sorgner, Professor für Philosophie an der John Cabot University in Rom 14.30 Uhr      Humanökologie – eine Alternative zum Post- und Transhumanismus? Prof. Dr. Harald Lesch, Professor für Physik an der LMU München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München 15.00 Uhr Diskussion: Herausforderungen des Humanismus durch moderne Technik Moderation: Prof. Dr. Anna-Maria Riedl, Juniorprofessorin für christliche Sozialethik mit Schwerpunkt nachhaltige Entwicklung an der Universität Bonn 15.30 Uhr     Imbiss-Pause Menschenbild 16.00 Uhr      Menschenbilder aus der Sicht der abrahamitischen Religionen   jüdisch Dr. Amit Kravitz, wiss. Mitarbeiter an der Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München   christlich PD Dr. Petra Steinmair-Pösel, Rektorin an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein, Innsbruck   islamisch Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster   politisch Volker Kauder, Leiter der Expertenkommission der Frankfurter Paulskirche   17.00 Uhr      Podiumsdiskussion: Menschenbilder in pluraler Gesellschaft Moderation: Prof. Dr. Hansjörg Schmid, Professor für interreligiöse Ethik und christlich-muslimische Beziehungen an der Universität Fribourg 18.00 Uhr     Vesper und Ausklang der Tagung Unsere Kooperationspartner dieser Tagung sind: der Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der LMU und die Stiftung für kulturelle Erneuerung   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen (ohne Übernachtung, Frühstück und Mittagessen): 70,-- €    (erm. 15,-- €) Gesamtarrangement pro Person: Teilnahme mit Übernachtung, Frühstück, Mittagessen und Pausenimbissen EZ in der Katholischen Akademie 157,-- €    (erm. 102,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 132,-- €    (erm. 77,-- €) Anmeldeschluss ist Montag, 24. Oktober 2022. Sozial-Ticket: Wer aus finanziellen Gründen an der Teilnahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 50,-- € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an! Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.   Titelbild: homo vitruvianus / Wikimedia Commons Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
21.11.2022 – 23.11.2022

Rückkehr der Religion – passé?

Aktuelle Fragen zur katholischen Literatur- und Mediengeschichte Mit dem Schauspieler und Kabarettisten Ottfried Fischer Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man konstatiert, dass die Forschung zur christlichen und insbesondere katholischen Literatur eingeschlafen ist. Überblickt man die literaturwissenschaftliche Forschungsgeschichte der letzten Jahrzehnte, so fällt auf, dass es kaum großangelegte Versuche gibt, die Spezifik von katholischer Literatur zu benennen. Damit das Thema aber wieder mehr Interesse der Kultur- und Medienwissenschaft erfährt, ist es umso dringlicher und hoch an der Zeit, in der Forschung wieder ein deutliches Signal zu setzen. Darum soll diese internationale literatur- und medienwissenschaftliche Tagung energisch die Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien heute stellen: Wo finden sich christliche/katholische Spuren in den Medien, im Roman der Gegenwartsliteratur von Sibylle Lewitscharoff bis zum Aufkommen des Trends des neuen Geheimnisvollen, von Serien wie The Young Pope bis zum Magiediskurs in Game of Thrones? Was passiert, wenn man den Renouveau catholique zwar historisch fasst und untersucht, aber seine Überlegungen auch auf das 21. Jahrhundert projiziert? In einer Mischung aus arrivierten Forscher:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen will die Tagung das Feld der katholischen Literatur systematisch und von Neuem erschließen. Montag, 21. November 2022 17.30 Uhr    Abendimbiss 19.00 Uhr    Begrüßung 19.10 Uhr     Lesung aus „Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie“ Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Professor em. für Neuere Geschichte, insbesondere deutsch-jüdische Zeitgeschichte, Universität der Bundeswehr München Anschließend Möglichkeit für Rückfragen aus dem Publikum   Dienstag, 22. November 2022 Panel: Katholische Literatur- und Mediengeschichte? 10.00 Uhr     Zur Einführung: Renouveau catholique heute? Gedanken zu katholischen Medien Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern, Universität Augsburg Dr. Kay Wolfinger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Philologie der LMU München 10.30 Uhr     „In ‚2001‘ spielt die Religion nun keine große Rolle mehr“. Katholische Literatur post-desäkular? Prof. Dr. Claudia Stockinger, Professorin für Neuere deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin 11.15 Uhr    Imbisspause Panel: Katholische Literaturgeschichte(n) 11.45 Uhr     „Ende der Vorsehung“. Ökologie und Apokalypse in Carl Amerys Werk Dr. Peter Czoik, Redakteur und Koordinator beim Literaturportal Bayern an der Bayerischen Staatsbibliothek 12.30 Uhr    Mittagessen 14.30 Uhr Vielschichtige traditio. Thomas Hürlimann und Botho Strauß Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte, Universität Wien 15.15 Uhr    Imbisspause 15.45 Uhr Sehnsucht nach dem Glauben von einst oder es war alles nach Hause geschrieben. Zugänge zum Werk von Arnold Stadler Prof. Dr. Erich Garhammer, Professor em. für Pastoraltheologie und Homiletik, Universität Würzburg 16.30 Uhr Transzendenz bei Anne Weber und Mariana Leky Prof. Dr. Isabelle Stauffer, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 17.30 Uhr    Vesper in der Kapelle der Akademie 18.00 Uhr    Abendessen 19.30 Uhr     Über das ‚Katholische‘ Podiumsgespräch mit dem Schauspieler und Kabarettisten Ottfried Fischer Mittwoch, 23. November 2022 Panel: Christliche Sondierungen 10.00 Uhr     Nachhaltigkeit und Religion in der Literatur. Eine Spurensuche Brigitte Pfau M.A., Doktorandin und freie Dozentin für Deutsch an der Sprachschule „inlingua“ in Augsburg 10.45 Uhr    Imbisspause 11.15 Uhr     Aus der Editionswerkstatt zur bislang unveröffentlichten Lyrik Joseph Bernharts Verena Gawert M.A., Doktorandin und Mitarbeiterin von Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Augsburg 12.00 Uhr    Mittagessen Panel: Transzendenzaffine Medien 14.00 Uhr     Transzendentaler Stil? Die Idee des ‚Heiligen‘ in rezenten Spielfilmen und Serien Prof. Dr. Marcus Stiglegger, Privatdozent für Filmwissenschaft, Universität Mainz 14.45 Uhr    Imbisspause 15.15 Uhr „Blicke mich nicht an! Ich bin der Papst!“ Die Serie The Young Pope als Provokation des ‚katholischen Fühlens‘ Dr. Kay Wolfinger 16.00 Uhr     „…die Norm, von der man abweichen kann…“ (Muriel Spark) – Vom Reiz des Katholischen für die Welt des Kriminalromans Prof. Dr. Georg Langenhorst, Professor für Didaktik des Katholischen Religionsunterrichts und Religionspädagogik, Universität Augsburg Panel: Katholische Literaturgeschichte   16.45 Uhr     Ein „Handbuch zum literarischen Katholizismus im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts“? Fragen an ein Projekt Prof. Dr. Thomas Pittrof, Professor em. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Anschließend Abschlussdiskussion und Ausblick auf kommende Projekte 18.00 Uhr    Abendessen 19.30 Uhr     Der Stellenwert der Religion für Kunst und Gesellschaft Podiumsgespräch mit der Autorin, Produzentin und Herausgeberin Nora Gomringer sowie dem Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Option 1: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen (ohne Übernachtungen und Mahlzeiten) 80,-- €    (erm. 25,-- €) Option 2: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen und Mahlzeiten (ohne Übernachtungen, ohne Frühstück) 144,-- €    (erm. 89,-- €) Option 3: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen, Mahlzeiten, Übernachtungen und Frühstück   EZ in der Katholischen Akademie 284,-- €    (erm. 204,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 234,-- €    (erm. 154,-- €) Sozial-Ticket: Wer aus finanziellen Gründen an der Teilnahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 50,-- € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an! Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Titelfoto: tilialucida / Canva
24.11.2022 – 26.11.2022

Wider den Rassismus

Philosophische Tage Philosophische Tage Die Philosophie zielt oft auf universale Kategorien und deren Begründung, wie etwa Wahrheit oder Gerechtigkeit. Gleichzeitig ist philosophisches Nachdenken über solche Begriffe immer eingebettet in historische Kontexte und gesellschaftliche Entwicklungen. Diese Zusammenhänge mit ihren spezifischen Dynamiken, aber auch ihren tiefgreifenden Problemen und Formen von Diskriminierung hat die Philosophie oftmals nur zögerlich zum Thema gemacht oder teilweise ganz übersehen. Lange Zeit wenig Beachtung im philosophischen Diskurs fanden rassistische Formen der Zuordnung, Diskriminierung und Unterdrückung. Dies gilt für viele philosophische Entwürfe des 20. Jahrhunderts. In den vergangenen 20 Jahren haben allerdings immer mehr Philosoph*innen darauf aufmerksam gemacht, dass die koloniale Vergangenheit mit den Unabhängigkeitsbewegungen der früheren Kolonien nicht zu Ende ist. Sie argumentieren vielmehr, dass sich der Rassismus der Kolonialzeit tief in unser gegenwärtiges Denken und Handeln eingeprägt hat. Deshalb ist insbesondere die praktische Philosophie herausgefordert, Rassismus zu einem ihrer Kernthemen zu machen. Postkoloniale Theorien versuchen, genau solche oft ignorierten Formen des Rassismus in Werten, Wissensformen oder politischen Institutionen aufzudecken und kritisch zu diskutieren. Es geht dabei um vielfältige, für manche Menschen unbewusste, für andere alltägliche und omnipräsente Weisen rassistischen Denkens und Handelns. Genau dieses Anliegen wollen die Philosophischen Tage 2022 zum Thema machen. Es wird danach gefragt, welche Formen von Rassismus sich in historischer wie systematischer Betrachtungsweise erkennen lassen, beispielsweise im Feld des Politischen, der Kunst, der Religion oder der Bildung. Diese sollen aufgedeckt und kritisch diskutiert werden mit Blick auf eine Welt „wider den Rassismus“.   Donnerstag, 24. November 2022 18.00 Uhr    Abendessen 19.00 Uhr    Begrüßung 19.15 Uhr     Einführung Prof. Dr. Michael Reder, Professor für Praktische Philosophie an der Hochschule für Philosophie München 19.30 Uhr     Rassismus in klassischen Werken der philosophischen Tradition Prof. Dr. Andrea Marlen Esser, Professorin für Philosophie mit Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Universität Jena anschließend Diskussion (so auch nach allen anderen Vorträgen)   Freitag, 25. November 2022 9.00 Uhr    Gesungene Laudes 09.30 Uhr     Multikultureller Liberalismus und das Problem des Rassismus Dr. Yoko Arisaka, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim 10.45 Uhr    Pause 11.15 Uhr Rassismus in globalen Kontexten Dr. Daniel James, Postdoktorand am Institut für Philosophie der Universität Düsseldorf 12.30 Uhr    Mittagessen 14.30 Uhr Rassismus aus ästhetischer Perspektive Prof. Dr. Michaela Ott, Professorin für Ästhetische Theorien an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg 15.45 Uhr    Pause 16.15 Uhr Arbeitskreise ausgehend von Texten Arbeitskreis 1 mit Dr. Yoko Arisaka Arbeitskreis 2 mit Dr. Daniel James Arbeitskreis 3 mit Prof. Dr. Michaela Ott 18.00 Uhr    Abendessen 19.30 Uhr Exkursion in das Museum Fünf Kontinente mit Dr. Hilke Thode-Arora zur Provenienzforschung Samstag, 26. November 2022 9.00 Uhr    Gesungene Laudes 9.30 Uhr     Religion, Säkularismus und Rassismus Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami, Professorin für Islam in Europa an der Freien Universität Berlin 10.45 Uhr    Pause 11.15 Uhr     Zum Verhältnis von Bildung und Rassismus Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela, Professorin für Soziale Arbeit und Allgemeine Pädagogik an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin 12.30 Uhr    Mittagessen – Ende der Tagung Leiter der Philosophischen Tage Prof. Dr. Michael Reder, Professor für Praktische Philosophie an der Hochschule für Philosophie München Organisation der Philosophischen Tage Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern­   Zertifikat: Die Teilnahme an den Philosophischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt. Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Option 1: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee (ohne Übernachtung und Mahlzeiten) 65,-- €    (erm. 0,-- €) Option 2: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee und Mahlzeiten (ohne Übernachtungen, ohne Frühstück) 129,-- €    (erm. 64,-- €) Option 3: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee, Mahlzeiten, Übernachtungen und Frühstück   EZ in der Katholischen Akademie 269,-- €    (erm. 204,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 219,-- €    (erm. 154,-- €) Sozial-Ticket: Wer aus finanziellen Gründen an der Teilnahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 50,-- € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an! Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Titelbild: mheim3011/Canva
Dienstag, 14. Februar 2023

Hegel, Corona und unsere Zukunft

Die Zerbrechlichkeit des objektiven Geistes Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Hegel hat die Praktische Philosophie innerhalb seines Systems als Konzeption des objektiven Geistes entfaltet. In diesem Vortrag wird Hegels Konzeption als Institutionenethik interpretiert. Diese wird von ihm als philosophische Explikation unserer sozialen Zuschreibungspraxen entfaltet. Die Verortung innerhalb seines Gesamtsystems als objektiver Geist bringt erstens Hegels These zum Ausdruck, dass soziale Gebilde prinzipiell endlich im Sinne von konfliktträchtig und störanfällig sind. Außerdem wird in diesem Vortrag zweitens herausgearbeitet, dass die Gesamtanlage von Hegels Praktischer Philosophie sich gegen die Vorstellung wendet, die philosophische Ethik könne unmittelbar vorschreibend in unsere sozialen Praxen intervenieren. Dennoch, so das dritte Beweisziel des Vortrags, schließt Hegels Konzeption des objektiven Geistes auch eine kritische Dimension ein. Sie stellt damit weder eine ethisch inakzeptable Rechtfertigung des Bestehenden, noch einen philosophischen Quietismus dar. (Michael Quante) Der öffentliche Abendvortrag von Professor Michael Quante findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Münchner Hochschule für Philosophie angeboten wird. Die Veranstaltung musste leider aufgrund der Corona-Situation vom 15. Februar 2022 auf den 14. Februar 2023 verschoben werden. Bildnachweis: Georg Wilhelm Friedrich Hegel; © Andrej; commons.wikimedia.org; Coronavirus; canva.com Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Dienstag, 14. Februar 2023 (Die Veranstaltung musste leider aufgrund der Corona-Situation vom 15. Februar 2022 auf den 14. Februar 2023 verschoben werden.) Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Michael Reder, Vizepräsident der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Hegel, Corona und unsere Zukunft. Die Zerbrechlichkeit des objektiven Geistes Prof. Dr. Michael Quante, Professor für Praktische Philosophie an der Universität Münster 20.15 Uhr Diskussion mit dem Referenten und Prof. Dr. Georg Sans SJ, Hochschule für Philosophie München 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website - oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an. Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.
Montag, 27. März 2023

Theologisches Terzett

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Donnerstag, 11. Mai 2023

DOK.fest

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Freitag, 12. Mai 2023

DOK.fest

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