Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Dienstag, 01. Februar 2022

Unsere Reaktion auf den Schriftzug

Wir setzen uns mit dem Thema Missbrauch auseinander Kurz vor der Pressekonferenz der Erzdiözese München und Freising zum Missbrauchsgutachten, die als Gastveranstaltung in unseren Räumlichkeiten durchgeführt wird, haben Unbekannte diesen Schriftzug neben unserem Eingang angebracht. Der konkrete Hintergrund ist uns unbekannt: Handelt es sich um eher allgemeine Kirchenkritik, oder steht eigene Missbrauchserfahrung dahinter? Wir wissen es nicht. Wir laden den oder die Verfasser:in aber ein, mit uns über sein bzw. ihr Motiv ins Gespräch zu kommen. In unserem eigenen Haus, der Katholischen Akademie in Bayern, ist bislang kein Fall sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Falls zu den gut 60 Jahren der Geschichte unserer Einrichtung auch dies gehören sollte, sind wir dankbar für Hinweise und unterstützen jede Form der Aufklärung. Der Schandfleck des Missbrauchs hängt an der gesamten Institution Kirche. Wenn auch viele engagierte Kirchenmitglieder keine persönliche Schuld trifft, werden wir doch die Verantwortung für einen angemessenen Umgang mit dem Thema gemeinsam tragen müssen. So nehmen wir diesen Schriftzug als weiteren Anlass zur Reflexion. Denn in dem aktuellen Vorfall drückt sich auch der dramatische Ansehensverlust der Kirche aus, der seine Ursachen nicht im bösen Willen ihrer Kritiker hat, sondern in den im Inneren der Kirche geschehenen Verbrechen und ihrer Vertuschung. Statt den Vandalismus zu beklagen oder hektisch zu übertünchen, setzen wir uns mit dem Thema Missbrauch auseinander. Eine Etappe auf diesem Weg ist unsere Diskussionsveranstaltung über „Schritte der Aufarbeitung“, zu der wir im Nachgang zur erwähnten Pressekonferenz am Abend desselben Tages (27.01.2022) um 17 Uhr per Zoom einladen. Weitere Schritte werden folgen. Ihre Katholische Akademie in Bayern
03.02.2022 – 05.02.2022

Lob der Literatur. Guardini-Tag 2022 >AUSGEBUCHT<

In Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Berlin In Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Link zur Online-Teilnahme! https://us02web.zoom.us/j/89445282404 An der Schnittstelle zwischen Literatur und Theologie hat Romano Guardini originelle Deutungen vorgelegt. Im Zusammenwirken und in den Brüchen von Mythos und Fiktion, Poesie und Liturgie, Phantasie und Glaube, Symbol und Ikone sah er die Chance für eine Suche nach tieferen Wahrheiten. Guardini verfasste große Monographien über Rilke und Hölderlin, Dostojewskij und Dante. Seit seinen Studienjahren verkehrte er in literarischen Zirkeln und avantgardistischen Künstlerkreisen. Der Literatur der Moderne begegnete er in Berlin und München mit Aufgeschlossenheit und Neugierde. Wenn Guardini der Lyrik einen „Blick von besonderer Art auf das Dasein“ attestiert, „tiefer dringend als der Blick des Alltags, und lebendiger als der des Philosophen“, sprechen daraus zugleich Liebe zur Literatur und religiöses Gefühl. Für ihn haben „die Worte, in denen sich das Geschaute offenbart, größere Kraft, als jene des Umgangs und sind ursprünglicher, als die Sprache des Intellektuellen“. Der Guardini-Tag 2022 ist eine Kooperationsveranstaltung der Guardini Stiftung e.V. in Berlin und der Katholischen Akademie in Bayern. Die Guardini-Tage finden alternierend in Berlin und in München statt – an zwei wichtigen Wirkungsstätten Romano Guardinis.   Donnerstag, 3. Februar 2022   17.00 Uhr Eucharistiefeier in der Stadtpfarrkirche St. Ursula (Kaiserplatz 1, U3/U6 „Münchner Freiheit“) Zelebrant und Prediger: Pfarrer David Theil, Leiter des Pfarrverbands Altschwabing Musikalische Gestaltung: Der Kirchenchor von St. Ursula und Martin Schwingshandl (Orgel) Bei der Gestaltung des Gottesdienstes wirken Schülerinnen und Schüler der Katholischen Romano-Guardini-Fachoberschule mit. In der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Michael Rutz, Präsident der Guardini Stiftung, Berlin 19.15 Uhr „Liebt ihr das Buch?“ Zwischen Theologie und Literatur Corinna Kirchhoff liest Texte von Rilke, Hölderlin, Dostojewskij und Dante Anschließend Podiumsgespräch mit Lea Singer, Prof. Dr. Georg Langenhorst und Dr. Simon Strauß Moderation: Gregor Dotzauer 20.30 Uhr Gespräche bei Wein und Brot   Freitag, 4. Februar 2022   8.30 Uhr Laudes in der Kapelle der Akademie 9.00 Uhr Romano Guardini und die Literatur Prof. Dr. Georg Langenhorst, Universität Augsburg Moderation: Prof. Dr. Hans Otto Seitschek, Ludwig-Maximilians-Universität München 10.00 Uhr Kaffeepause 10.30 Uhr „Brücke zu der Welt, die einst kommen soll“. Neue archivalische Erkenntnisse zu den Anfängen von Guardinis Beschäftigung mit der literarischen Kunst Helmut Zenz, Mitglied der Historischen Kommission im Seligsprechungsverfahren von Romano Guardini, Daun Moderation: Andreas Öhler, Guardini Stiftung 11.30 Uhr Der gesuchte Sinn. Zwei anthropologische Schlüssel in Guardinis Hermeneutik P. Gabriel von Wendt LC, Päpstliches Athenaeum Regina Apostolorum in Rom Moderation: Dr. Patricia Löwe, Guardini Stiftung 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Liturgie ist Kunst gewordenes Leben Dr. Martin Brüske, Universität Fribourg Moderation: PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Workshops I)  Schuld und Strafe. Leidenschaft bei Dante       Prof. Dr. Ugo Perone, Berlin       und Oliver Gent, Tübingen II) Dostojewskijs Mensch auf der Suche nach Gott       PD Dr. Ekaterina Poljakova, Greifswald,       und Luigi Castangia, Pontificio Istituto Biblico Rom III) Figurationen des Unmenschlichen. Zu Engeln in Rilkes Werk       Prof. Dr. Friederike Günther       und Dr. Lena Zschunke, beide Berlin IV) Sehnsucht und Fragment. Eine religiös interessierte Lektüre von „Die Unschärfe der Welt“ (Iris Wolff)       Prof. Dr. Ruth Conrad       und Hanna Miethner, beide Humboldt-Universität zu Berlin 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Lesung mit Lea Singer und Dr. Simon Strauß Moderation: Gregor Dotzauer   Samstag, 5. Februar 2022   10.00 Uhr Besuch der DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität (U3/U6 „Universität“) Die Teilnahme ist nur in Verbindung mit der Tagung möglich. Führung: Dr. Hildegard Kronawitter, Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung 12.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation Dr. Patricia Löwe und Andreas Öhler, Guardini Stiftung, Berlin Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern   Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innen- räumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in der Reihe der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseites keine Absage erfolgt. Bei kurzfristier Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler): Gesamtarrangement EZ  195 €  (150 €) Gesamtarrangement DZ  160 €  (130 €) (Übernachtungen von Donnerstag bis Samstag jeweils mit Frühstück, Teilnahme, Mahlzeiten und Kaffeepausen am Freitag) Teilnahme Donnerstag bis Samstag, Mahlzeiten und Kaffeepausen am Freitag  74 €  (50 €) Teilnahme Donnerstag bis Samstag, ohne Mahlzeiten, mit Kaffeepausen am Freitag  42 €  (10 €) Teilnahme am Freitag, Mahlzeiten und Kaffeepausen  65 €  (40 €) Teilnahme am Freitag, ohne Mahlzeiten, mit Kaffeepause  33 €  (10 €) Stornofrist Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Guardini, Romano Literatur
Mittwoch, 09. Februar 2022

Bionik für bessere Technologien

Lernen von den Tricks der belebten Natur Veranstaltungsort: Deutsches Museum Bionik, das Lernen von der belebten Natur für die Technik, gibt es schon lange. Jüngste Erkenntnisse in der Nanotechnologie haben für einen Boom bionischer Entwicklungen gesorgt und stellen bionische Materialien, Strukturen und Prozesse zur Verfügung, die klug eingesetzt gute und nachhaltige Technologien begründen und weiterbringen können. Anhand von Beispielen schöner und zugleich faszinierender bionischer Entwicklungen und der sie inspirierenden Organismen wird das Potenzial des bionischen Zugangs  aufgezeigt und ein spannender gemeinsamer Weg von Experten und Expertinnen aus der Biologie und Technik gezeichnet. Grundvoraussetzungen hierfür sind die Freude am Neuen und Unbekannten, Lernbereitschaft und die Liebe zur belebten Natur und zu den Menschen.   Bildnachweis: @ anyka; canva.com Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum   Mittwoch, 9. Februar 2022   19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Ille C. Gebeshuber, Technische Universität Wien, Institut für Angewandte Physik   Bionik für bessere Technologien Lernen von den Tricks der belebten Natur 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Ille C. Gebeshuber wurde 1969 in der Steiermark geboren und besuchte das Gymnasium in Kapfenberg. Sie studierte Technische Physik an der Technischen Universität (TU) Wien. Ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten galten dem menschlichen Innenohr und den leisesten von ihm verarbeiteten Signalen. Während ihrer Postdoc-Zeit an der University of California in Santa Barbara (UCSB), USA, lernte sie hochauflösende Mikroskope und glasmachende Algen kennen - bis heute zwei ihrer großen Lieben. Sie ist für Experimentalphysik habilitiert und verbrachte sieben Jahre als Professorin an der National University of Malaysia. 2017 wurde Gebeshuber „Österreicher/in des Jahres“ in der Kategorie Forschung. Sie lehrt und forscht am Institut für Angewandte Physik der TU Wien. Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 2179–1 Telefax: 089 2179–324 Livestream Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen: www.deutsches-museum.de Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Montag, 7. Februar 2022 Kosten Eintrittskarten zum Preis von 3 € sind an der Abendkasse erhältlich.
Freitag, 11. Februar 2022

1521 – Fuggerei  – 2021 >AUSGEBUCHT<

Stiftungen als Akt religiöser Selbstvorsorge Veranstaltungsort: Augsburg Die Fuggerei in Augsburg ist die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Die von Jakob Fugger „der Reiche“ im Jahr 1521 gestiftete Reihenhaussiedlung wird bis heute aus dem Stiftungsvermögen unterhalten. Die Jahreskaltmiete beträgt 0,88 Euro sowie die Verpflichtung zu täglich drei Gebeten für den Stifter und die Stifterfamilie Fugger. Über die Jahrhunderte hinweg steht bis heute der Kerngedanke „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Mittelpunkt. Mit der Stiftung der Fuggerei stellte sich Jakob Fugger in eine jahrhundertealte christliche Tradition, die im Stiften einen Ausdruck von Verantwortung gegenüber Gott und den Mitbürgern sah, aber auch die Möglichkeit, mit guten Werken zum eigenen Seelenheil beizutragen. In diesem Sinne verstehen sich auch weitere Stiftungen für medizinische Einrichtungen sowie die Stiftungen der Fuggerkappelle bei St. Anna und einer Prädikatur bei St. Moritz, um eine gute Predigt in Augsburg zu gewährleisten. „Stiftungen für das Seelenheil“ oder „Gebetsgedenken“ - ein kaufmännisches Verständnis, sich den Himmel mit guten Werken zu verdienen und einer tiefsitzenden Angst, das Ziel des ewigen Lebens zu verfehlen, müssen heute sicherlich anders interpretiert werden als vor 500 Jahren. Die Tagung, die bereits im Juni 2021 hätte stattfinden sollen, pandemiebedingt aber abgesagt werden musste, fordert uns heraus, einen Dialog zwischen damals und heute zu führen. Freitag, 11. Februar 2022 Vorprogramm 11.00 Uhr Führung durch die Fuggerei (Treffpunkt: Jakoberstraße 26, 86152 Augsburg) Wolf Dietrich Graf von Hundt, Administrator der Fuggerei, und Astrid Gabler, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Fuggerei Danach: Fahrt mit der Straßenbahn zum Theodor-Heuss-Platz / Haus Sankt Ulrich, Kappelberg 1, 86150 Augsburg 13.00 Uhr Mittagessen im Haus Sankt Ulrich 14.30 Uhr Ökonomischer Erfolg und soziale Selbstverpflichtung. Der Aufstieg der Fugger und die Stiftung der Fuggerei Prof. Dr. Dietmar Schiersner, Professor für Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit und deren Didaktik an der PH Weingarten; Wiss. Leiter des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familien- und Stiftungsarchivs 15.00 Uhr Handeln für die Ewigkeit unter den Bedingungen der Gegenwart. Stiftungen in Theorie, Praxis und Recht Prof. Dr. Stefan Ihli, apl. Professor für Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt; Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat Rottenburg 15.30 Uhr Diskussion und Rückfragen 16.00 Uhr    Pause 16.30 Uhr Stiftungen als Unterstützungsmodell. Medizinhistorische Überlegungen Prof. Dr. Klaus Bergdolt, Professor für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität zu Köln 17.00 Uhr Stiftungen in religiösem Kontext: Ein Beitrag zur Ökonomisierung des Befreiungshandelns Gottes? Prof. Dr. Gerda Riedl, apl. Professorin für Dogmatik an der Universität Augsburg; Leiterin der Hauptabteilung VI Grundsatzfragen im Bischöflichen Ordinariat Augsburg 17.30 Uhr Rückfragen und Diskussion 18.15 Uhr    Abendessen 19.30 Uhr Stiftungen - eine Welt für sich. Soziale, religiöse und kulturelle Aspekte Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte; apl. Professor für Kunstgeschichte an der LMU München Anschließend Diskussion und Rückfragen 21.00 Uhr    Ende der Tagung Organisation Dr. Robert Schmucker, Wiss. Referent und stellv. Leiter FB Akademisches Forum Augsburg Michael Zachmeier, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Kooperationspartner Akademisches Forum der Diözese Augsburg Bischöfliches Ordinariat Hauptabteilung VI - Grundsatzfragen Kornhausgasse 2, 86152 Augsburg Postanschrift: Postfach 11 03 49, 86028 Augsburg Telefon: 0821 / 3166 8811 akademisches-forum@bistum-augsburg.de   Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Kosten Für die Veranstaltung gelten pro Person folgende Preise: Teilnahme  15 €  (0 €*) Mittagessen  15 € Abendessen  12 € *Schüler*innen und Student*innen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr nehmen kostenlos teil.   Bildhinweis: Fuggerei / Fotograph: Eckhart Matthäus Augsburg 16. Jahrhundert
02.03.2022 – 05.03.2022

Der Siebenjährige Krieg (1756-1763) >AUSGEBUCHT<

Ein Konflikt in globaler Dimension Historische Tage Der Siebenjährige Krieg gilt als erster Konflikt von globaler Dimension. In verschiedenen Teilen der Welt bekämpften sich die Kolonialmächte England und Frankreich mit ihren jeweiligen Verbündeten. In Nordamerika brach im Streit um Grenzverläufe bereits 1755 der Krieg aus, der auch in Indien und Afrika geführt wurde. Hinzu kam die britisch-spanische Konfrontation, die den Spaniern den Verlust Havannas und Manilas einbrachte. In Europa löste Preußen mit der Besetzung Sachsens die Auseinandersetzungen aus, in denen es für Preußen um die Behauptung, für Österreich um die Rückgewinnung Schlesiens ging. Sowohl in Übersee als auch in Europa forderten die zahlreichen Schlachten und Belagerungen un-ter Soldaten und Zivilisten einen hohen Blutzoll. Weite Teile Nord- und Westdeutschlands wurden geplündert und verwüstet. Nicht nur auf dem Feld wurde der Krieg ausgetragen, er hatte auch Züge eines massenmedialen Kampfes und fand Niederschlag in Kunst und Literatur. Mit den Friedensschlüssen von Paris und Hubertusburg endete der Krieg, der für Europa und seine Beziehungen zur nichteuropäischen Welt weitreichende Konsequenzen hatte. Russland behauptete seinen Status als europäische Großmacht, Preußen festigte diesen Anspruch. Der preußisch-österreichische Dualismus erwuchs, der das 19. Jahrhundert nachhaltig prägte. England legte die Grundlagen für sein Empire, Frankreich hingegen verlor weite Teile seiner Herrschaft in Nordamerika, was für die Entstehung Kanadas und der USA große Bedeutung hatte. Nicht zuletzt bildeten die enormen finanziellen Kriegslasten eine frühe Voraussetzung für die Revolution in Frankreich.   Bildnachweis: Friedrich II in der Schlacht bei Zorndorf; © Kopie des Bildes von Carl Röchling von Otto Rose; Wikimedia Commons   Mittwoch, 2. März 2022 15.00 Uhr  Begrüßung 15.15 Uhr Die Welt in Flammen: Konflikte zwischen England und Frankreich in Nordamerika, Indien und Afrika Prof. Dr. Marian Füssel, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Universität Göttingen 16.00 Uhr  Kaffeepause 16.30 Uhr Die europäische Dimension des Krieges. Die „diplomatische Revolution“ in der europäischen Außenpolitik und das Reich als Kriegsschauplatz Prof. Dr. Wolfgang Burgdorf, apl. Professor für Neuere Geschichte an der LMU München 17.15 Uhr  Diskussion 18.00 Uhr  Abendessen 19.00 Uhr  Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenkreuzausteilung   Donnerstag, 3. März 2022 8.45 Uhr  Gesungene Laudes 9.15 Uhr Der Kampf um Havanna und Manila. Zur Rolle Spaniens im Siebenjährigen Krieg Prof. Dr. Thomas Weller, Vertretungsprofessur für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Erlangen-Nürnberg 10.00 Uhr  Kaffeepause 10.30 Uhr Wer hat den Siebenjährigen Krieg gewonnen? Der Weg zum Frieden und die Bedeutung der Friedensschlüsse von Paris und Hubertusburg Prof. Dr. Johannes Burkhardt, Professor em. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg 11.15 Uhr  Pause 11.30 Uhr Der Krieg aus der Nähe. Zeitgenössische Wahrnehmungen und Deutungen des Siebenjährigen Krieges Prof. Dr. Marian Füssel, Göttingen 12.30 Uhr  Mittagessen 14.30 Uhr Die Macht der öffentlichen Meinung. Der Siebenjährige Krieg als Medien- und Propagandakrieg Prof. Dr. Holger Dainat, apl. Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld 15.15 Uhr  Diskussion 16.15 Uhr  Kaffeepause 16.45 Uhr bis 18.30 Uhr Arbeitskreise zu den Beiträgen von Prof. Dr. Marian Füssel (Arbeitskreis 1: Außereuropäische Dimension und zeitgenössische Wahrnehmungen des Krieges) Prof. Dr. Wolfgang Burgdorf (Arbeitskreis 2: Europäische Dimension des Krieges) Prof. Dr. Thomas Weller (Arbeitskreis 3: Havanna / Manila und Rolle Spaniens) Prof. Dr. Johannes Burkhardt (Arbeitskreis 4: Friedensschlüsse) Prof. Dr. Holger Dainat (Arbeitskreis 5: Medien- und Propagandakrieg) 18.45 Uhr  Abendessen   Freitag, 4. März 2022 8.45 Uhr  Laudes in der Kapelle der Akademie 9.15 Uhr Ihr traget die Ketten eines der gesittetsten Völker Europas! - Kriegsgefangenschaft im Siebenjährigen Krieg Leonhard Dorn M.A., Wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichts-wissenschaft der Universität Bonn 10.00 Uhr  Kaffeepause 10.30 Uhr Gelbfieber in der Karibik, Pocken in New England und „Kriegsseuchen“ in Nordwestdeutschland. Militärmedizin, öffentliche Gesundheit und die Angst vor ansteckenden Krankheiten zur Zeit des Siebenjährigen Krieges Dr. Sebastian Pranghofer, Wiss. Mitarbeiter an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek, Abt. Handschriften und Alte Drucke, Hannover 11.15 Uhr  Pause 11.30 Uhr Choräle, Schlachtengesänge und bellizistische Bilderwelten. Künstlerische Annäherungen an den Siebenjährigen Krieg Prof. Dr. Jutta Nowosadtko, Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg 12.30 Uhr  Mittagessen 14.30 Uhr „Ces deux nations sont en guerre pour quelques arpens de neige vers le Canada“.  Voltaire, der Siebenjährige Krieg und die internationalen Beziehungen im 18. Jahrhundert Prof. Dr. Sven Externbrink, Vertretung des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Heidelberg 15.15 Uhr  Diskussion 16.15 Uhr  Kaffeepause 16.45 Uhr bis 18.30 Uhr Arbeitskreise zu den Beiträgen von Leonhard Dorn M.A. (Arbeitskreis 6: Kriegsgefangenschaft) Dr. Sebastian Pranghofer (Arbeitskreis 7: Militärmedizin) Prof. Dr. Jutta Nowosadtko (Arbeitskreis 8: Künstlerische Annäherungen) Prof. Dr. Sven Externbrink (Arbeitskreis 9: Voltaire) 18.45 Uhr  Abendessen   Samstag, 5. März 2022 Busexkursion nach Ingolstadt Die Teilnahme ist auf maximal 65 Personen begrenzt und nur in Verbindung mit der Veranstaltung möglich. 8.30 Uhr Abfahrt des Busses von der Akademie nach Ingolstadt ins Bayerische Armeemuseum, Paradeplatz 4 10.00 Uhr Das Militär im Siebenjährigen Krieg am Beispiel der preußischen Armee Daniel Hohrat M.A., Kurator am Bayerischen Armeemuseum Möglichkeit zu Rückfragen 11.15 Uhr Führung durch die Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ 12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Weissbräuhaus zum Herrnbräu, Dollstraße 3 16.00 Uhr Rückfahrt des Busses zur Akademie Leitung der Historischen Tage Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Organisation Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern   Kosten Bei der Exkursion am Samstag sind Busfahrt, Vortrag und Mittagessen inbegriffen. Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler): Paket A Teilnahme, 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Sa), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr), mit Exkursion am Samstag im EZ 380 € (320 €)      im DZ 305 € (245 €) Paket B Teilnahme, 2 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Fr), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr), ohne Exkursion im EZ 270 € (190 €) im DZ 220 € (160 €) Paket C Teilnahme, 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr), mit Exkursion am Samstag 170 € (110 €) Paket D Nur Teilnahme mit Exkursion am Samstag 100 € (40 €) Paket E Nur Teilnahme 60 € (0 €) Einzelpreise Teilnahme Mittwoch  11 €  (0 €) Teilnahme Donnerstag  21 €  (0 €) Teilnahme Freitag  21 €  (0 €) Einzelvortrag  8 €  (0 €) Mittagessen  17 €  (17 €) Abendessen  15 €  (15 €) Übernachtung (EZ) / Frühst.  70 €  (70 €) Übernachtung (DZ) / Frühst.  45 €  (45 €) Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich – die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist (Stichwort: „Siebenjähriger Krieg“) LIGA Bank IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Stornofrist Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
Dienstag, 08. März 2022

Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“

Zu den Auseinandersetzungen über das Schauspiel in Deutschland und im Erzbistum München und Freising Wie kam es dazu, dass sich innerhalb von fünf Jahren das historische Bild von Papst Pius XII. fast völlig umkehrte? 1958 wurden Lobesreden auf den gerade verstorbenen Pontifex zum Andenken an den „Papst des Friedens“ gehalten, 1963 wurde Pius XII. wegen seines öffentlichen Schweigens angesichts des Massenmords an den Juden als „der Papst, der schwieg“, sogar als „Verbrecher“ gebrandmarkt. Dieser Sturz ist von der medialen Wirkung des Schauspiels „Der Stellvertreter“ nicht zu trennen, das Erstlingswerk von Rolf Hochhuth, eines 32-jährigen, bis dahin völlig unbekannten deutschen Schriftstellers, das wie ein Blitz in die kulturelle Landschaft der Bundesrepublik einschlug. Ein begeisterter Anhänger Hochhuths brachte es damals auf den Punkt: „Hochhuth kam vor dem Fall“. Mark Ruffs Vortrag beschäftigt sich mit den Auseinandersetzungen um das Werk „Der Stellvertreter“ in Deutschland. Er argumentiert, dass die aggressive Verteidigungshaltung der katholischen Kirche Pius-Kritikern wie Hochhuth direkt in die Hände spielte und für die mediale Wirkung des „Stellvertreters“ sorgte. Hingegen gelang es Weihbischof Johannes Neuhäusler, der selbst in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und  Dachau interniert war, seine „Operation Schweigen“ im Erzbistum München und Freising durchzuführen und damit dem „Stellvertreter“ den Wind aus den Segeln zu nehmen.   Dienstag, 8. März 2022 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr   Begrüßung 19.10 Uhr Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“. Zu den Auseinandersetzungen über das Schauspiel in Deutschland und im Erzbistum München und Freising Prof. Dr. Mark Ruff, Professor für europäische Geschichte der Neuzeit an der Saint Louis University / Missouri (USA)  20.00 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 20.45 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation und Moderation Stephan Höpfinger, Studienleiter   Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website - oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Freitag, 4. März 2022 Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.
Dienstag, 22. März 2022

Theologisches Terzett

Zum achten Theologischen Terzett mit Buchlektüre und -diskussion laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück ein. Zu Gast: Pater Dr. Andreas R. Batlogg SJ Gast: Andreas R. Batlogg SJ (*1962) studierte von 1981 bis 1985 Philosophie und Theologie an der Universität Innsbruck und trat 1985 in den Jesuitenorden ein. 1993 erhielt er in Wien die Priesterweihe und wurde 2000 zum Dr. theol. promoviert. Von 2000 bis 2009 war er Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Stimmen der Zeit“, von 2009 bis 2017 deren Herausgeber und Chefredakteur. Seit 2014 ist Andreas R. Batlogg Seelsorger an St. Michael München; außerdem hält er Vorträge und publiziert Artikel und Bücher; seine neueste Publikation trägt den Titel „Jesus begegnen: suchen – finden – bekennen“ (2021). Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden.   Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website - oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Dienstag, 22. März 2022 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Pater Dr. Andreas R. Batlogg SJ, München; Jesuit, Theologe, Publizist Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: geist-bewegt Synodale Wege in den Spuren Jesu gehen Margit Eckholt Erneuerung aus dem Ursprung Theologie, Christologie, Eucharistie Walter Kardinal Kasper Ins Innere hinaus Von den Engeln und Mächten Christian Lehnert 20.45 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin   Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website - oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss: Donnerstag, 17. März 2022 Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.
25.03.2022 – 27.03.2022

Meister Eckhart heute

Übersetzen, übertragen, neu entdecken Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Eckhart-Forschung und interessierte Leser und Leserinnen gleichermaßen haben in den letzten Jahren verstärkt nach Art und Charakter der verschiedenen heute vorliegenden Eckhart-Übersetzungen gefragt. Dabei wurde auch die Frage nach der grundsätzlichen Übertragbarkeit seiner Lehre gestellt. Das betrifft schon das Spätmittelalter, wo man sich mit ihm auseinandersetzte, das betrifft aber auch unsere eigene Gegenwart. Entdeckungen von neuen Handschriften und neuen Texten haben das Corpus erweitert, aber was ist überhaupt das Corpus seiner Werke und wie lässt sich dieses Corpus übertragen/vermitteln/erschließen? Die Tagung der Meister Eckhart-Gesellschaft, schon zum siebten Mal in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern, bietet im Wesentlichen vier Ansatzpunkte: Wie lässt sich Eckhart übersetzen und was ergibt sich aus dem Blick auf die Übersetzung Eckhartscher Werke für die Interpretation dieser Werke? Wie lässt sich Meister Eckhart vor dem Hintergrund der Neuentdeckungen der letzten Jahre neu bewerten? Und betreffen diese Entdeckungen nur Überlieferungsfakten oder auch inhaltliche Fragestellungen, die bisher eher im Verborgenen geblieben waren? Wie ist der Status der Erschließung seiner Werke im digitalen Zeitalter zu bewerten? Wie lässt sich Eckhart ins Heute übertragen? Und muss er überhaupt übertragen werden?   Bildnachweis: Das Meister-Eckhart-Portal an der Predigerkirche in Erfurt; Fotograf: Michael Sander; wikimedia.commons   Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
01.04.2022 – 02.04.2022

Die Zukunft unserer Kirchengebäude

Veranstaltungsort: cph | Königstraße 64 | Nürnberg Veranstaltungsort: cph in Nürnberg Die Säkularisierung der Gesellschaft hat viele Folgen, unter anderem den Leerstand, die Umnutzung sowie den Abriss der Kirchen in Deutschland. Dieser Befund ist aber nicht bloß Anlass zu genereller Sorge, sondern zwingt alle Christinnen und Christen dazu, sich eingehend mit der Frage nach der Zukunft unserer Kirchengebäude  auseinanderzusetzen. Während die damit verbundenen Problemstellungen in weiten Teilen Deutschlands längst auf der Tagesordnung stehen, genießen die Kirchen in den bayerischen Diözesen weithin wohlige Schonfrist. Die Zeichen der Zeit sind jedoch unverkennbar, so dass das Diözesan-Erwachsenenbildungswerk im Erzbistum Bamberg sein 50-jähriges Bestehensjubiläum zum Anlass nehmen möchte, zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern die Frage nach der Zukunft unserer Kirchgebäude öffentlich zu stellen. Im Rahmen einer zweitägigen Tagung im und rund um die Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg soll das Thema „Kirchen(um)nutzung“ aus möglichst vielen Perspektiven beleuchtet werden: Während am ersten Tag theoretische Voraussetzungen geschaffen sowie ausgewählte Kirchengebäude besichtigt werden, wird der zweite Tag besonders wichtige Aspekte der Kirchenumnutzung hervorheben. Dabei wird es nicht nur um die Bedeutung der Kirchen für Mensch und Gesellschaft gehen, sondern auch um das, was uns unbedingt angeht: Heilige Räume, konfessioneller Dialog und das liebe Geld. Freitag, 1. April 2022 Individuelle Anreise 10.00 Uhr Beginn mit Stehkaffee 10.30 Uhr Einführung | Transformation von Kirchenräumen – Welche Zukunft haben unsere sakralen Gebäude? Dr. Walter Zahner, Regensburg 12.00 Uhr Mittagessen 13:00 Uhr Besichtigungen vor Ort (Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln) • St. Michael, Stadtteil St. Johannis • St. Theresia vom Kinde Jesu, Nürnberg-Hasenbuck • Evang.-Luth. Gustav-Adolf Gedächtniskirche, Südstadt • Evang.-Luth. Christuskirche, Nürnberg-Steinbühl vor Ort jeweils Führung und Gespräche 18:30 Uhr Abendessen 19:30 Uhr Diskussion | Welche Kirchen brauchen wir in Zukunft? Dr. Susanne Fischer, München | Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn | Dr. Birgit Kastner, Bamberg Moderation: Dr. Walter Zahner Organisation: Christian Kainzbauer-Wütig, Leiter des Diözesan- Erwachsenenbildungswerks im Erzbistum Bamberg Dominik Fröhlich, Katholische Akademie in Bayern   Samstag, 2. April 2022   9:15 Uhr Vortrag 1 | Die Aufgabe als Aufgabe – Versuch einer Bilanz nach 15 Jahren Kirchenschließungen im Bistum Essen Dr. Herbert Fendrich, Essen 10:30 Uhr Vortrag 2 | Wohnen in der Stadt ‒ Die Bedeutung heiliger Räume in einer sich urbanisierenden Welt Dr. Robert Plum, Bonn 12:00 Uhr Mittagessen 13:00 Uhr Vortrag 3 | Die Zukunft unserer Kirchengebäude – (nur) eine Frage des Geldes? Dr. Rainer Fisch, Berlin 14:15 Uhr Vortrag 4 | So werden die Steine reden. Die Bedeutung der Kirchen für den sozialen Raum Prof. Dr. Michael N. Ebertz, Freiburg 15:30 Uhr Kaffeepause 16:15 Uhr Vortrag 5 | Kirchenbilder auf dem Prüfstand. Entwicklungsdynamiken bei der Umnutzung evangelischer Kirchen Prof. Dr. Sonja Keller, Neuendettelsau 18:00 Uhr Abendessen Individuelle Abreise   Die Referent(inn)en   Prof. Dr. Michael N. Ebertz, Professor für Sozialpolitik, Freie Wohlfahrtspflege und kirchliche Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule Freiburg Dr. Herbert Fendrich, Ehemaliger Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen Dr. Rainer Fisch, Gebietsreferent der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege am Landesdenkmalamt Berlin Dr. Susanne Fischer, Abteilungsleiterin Bau- und Kunstdenkmalpflege am bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München Prof. Dr. Albert Gerhards, Professor em. für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn Dr. Birgit Kastner, Leiterin der Hauptabteilung Kunst und Kultur des Erzbistums Bamberg Prof. Dr. Sonja Keller, Professorin für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule und Pfarrerin Dr. Robert Plum, Postdoc-Forscher innerhalb einer DFG-Forschungsgruppe zum Thema „Sakralraumtransformation“ Dr. Walter Zahner, Stellv. Leiter der Hauptabteilung Seelsorge in Regensburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V.   Veranstaltungsort Caritas-Pirckheimer-Haus (cph) Königstraße 64 90402 Nürnberg www.cph-nuernberg.de Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht.   Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Montag, 28. März 2022 Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (ermäßigte Preise in Klammern): Teilnahme mit Übernachtung im EZ  144 €  (111 €) Teilnahme mit Übernachtung im DZ  128 €  (95 €) (Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung) Teilnahme ohne Übernachtung  87 €  (55 €) Teilnahme nur Freitag  40 €  (25 €) Teilnahme nur Samstag  55 €  (30 €) (Teilnahme und Verpflegung ohne Frühstück) Das Zimmerkontingent des cph Nürnberg ist beschränkt. Wir behalten uns gegebenenfalls vor, Sie gegen Aufpreis in einem anderen Hotel in Nürnberg unterzubringen. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.
Dienstag, 05. April 2022

Das Vermächtnis des Orlando di Lasso

Die Gesamtausgabe mit den 1350 Werken des Renaissance-Komponisten liegt nun vor Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Donnerstag, 07. April 2022

RAFFAEL

Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Bildnachweis: Selbstbildnis von Raffaello Sanzio da Urbino; „Die Schule von Athen“ gemalt von Raffael – im zweiten Stock des Vatikanpalastes im Rom; Quelle:  commons.wikimedia.org Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
08.04.2022 – 09.04.2022

Körper – Eros – Identität

Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Bildnachweis: Amor und Psyche (1787) von dem italienischen Bildhauer Antonio Canova; © Perseomed canva.com Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Freitag, 08. April 2022

Was ist Sprache?

100 Jahre Ludwig Wittgenstein und Franz Rosenzweig 100 Jahre Ludwig Wittgenstein und Franz Rosenzweig Der Mensch spricht – dieser Gedanke ist uns selbstverständlich. Alles andere als selbstverständlich ist uns jedoch das Nachdenken über diese Selbstverständlichkeit. Denn was unterscheidet beispielsweise unser Denken von unserem Sprechen? Welche Funktion übt Sprache aus? Was bedeutet wohl Sprachlosigkeit? Und überhaupt: Was ist das eigentlich, die Sprache? Ausgehend von dieser Sachfrage möchte unsere Jubiläumstagung an zwei Werke der Philosophiegeschichte erinnern, die unser Sprachverstehen bis heute prägen: Ludwig Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus und Franz Rosenzweigs Stern der Erlösung. Eine durchaus vielschichtige Paarung, wie unsere Experten Prof. Dr. Sebastian Rödl aus Leipzig (Tractatus) und Prof. Dr. Axel Hutter aus München (Stern) wissen. Denn obwohl beide Schriften in den Gräben des Ersten Weltkriegs abgefasst und – freilich ohne voneinander Notiz zu nehmen – vor genau 100 Jahren der Öffentlichkeit präsentiert wurden, weisen Tractatus und Stern eine gänzlich gegenläufige Stoßrichtung auf. So beschreibt Wittgenstein die Sprache prinzipiell als das, worin sich objektive Erkenntnis vollzieht, weshalb es von ihr selbst keine objektive Erkenntnis geben kann; Sprache muss so als selbst unaussprechliches Wunder zurückbleiben. Dieser misstrauischen Distanz des Denkens gegenüber der Sprache stellt Rosenzweig sein Denken am Leitfaden der Sprache entgegen, wonach das Tiefe und Wahre des Denkens nicht länger auf Seiten des Unaussprechlichen liegt, sondern des Sagbaren. Dadurch rücken allerdings zwei Tatsachen ins Zentrum, die das misstrauische (alte) Denken für unwichtig hält: dass wir zum Sprechen – und damit zum (neuen) Denken – Zeit und einen Gesprächspartner brauchen. Freitag, 8. April 2022 Gelegenheit zu einem Kennenlernen (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und biographische Einführung Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Unaussprechliche Sprache – 100 Jahre Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus Prof. Dr. Sebastian Rödl, Professor für Praktische Philosophie an der Universität Leipzig 19.45 Uhr Denken am Leitfaden der Sprache – 100 Jahre Rosenzweigs Stern der Erlösung Prof. Dr. Axel Hutter, Ordinarius für Philosophie an der LMU München 20.15 Uhr Pause 20.30 Uhr Was ist Sprache? Ein Gespräch zwischen Axel Hutter und Sebastian Rödl Moderation: Dominik Fröhlich 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website – oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss: Montag, 4. April 2022 Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Bildnachweis: Unknown author;  Wikimedia Commons Philosophie Sprache
11.04.2022 – 13.04.2022

Die Apostelgeschichte

Biblische Tage 2022 Biblische Tage 2022 Die Apostelgeschichte hat es in sich. Wer sie liest, begibt sich auf eine so spannende wie spektakuläre, so tröstende wie aufwühlende Lese-Reise. Der Weg führt von Jerusalem nach Rom, herab von zinnenbekränzten Stadtmauern über das sturmgepeitschte Meer, heraus aus mehrstöckigen Kerkern und durch die öde Wildnis. Mit viel erzählerischem Charme beschreibt die Apostelgeschichte das Wachsen und Werden der jungen Kirche. Doch die Verkündigung der ersten Christen findet nicht nur begeisterte Annahme; sie stößt auf ebenso heftigen Widerstand. Zauberer und Handwerker fürchten um ihr Auskommen. Religiöse Instanzen sehen sich in ihrem Einfluss bedroht. Statthalter interessiert weniger die Botschaft als der Profit. Immer wieder steht das Christentum vor Gericht. Die Anfangszeit war eine von mannigfaltigen Krisen bestimmte Epoche. Nicht zuletzt deshalb ist die Apostelgeschichte noch heute so aktuell. Letztlich erzählt sie von einer nie endenden Geschichte und Aufgabe. Damals wie heute geht es doch um die Verkündigung des Evangeliums inmitten unterschiedlichster Kulturen und Kalküle, Regionen und Religionen. Die diesjährigen Biblischen Tage laden zu einer Reise in die bewegte und bewegende Welt des frühen Christentums ein. Kundige Reisebegleiterinnen und -begleiter stehen bereit. Die Route gibt der zweite Teil des lukanischen Doppelwerks vor. Der Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, aus der heiligen Aura der Anfangszeit zu den alltäglichen Aufgaben der Jetztzeit und geradewegs auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. Programm   Montag, 11. April 2022 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Von Jerusalem nach Rom. Eine Einführung in die Welt der Apostelgeschichte Enstehungszeit, Adressaten, Quellen, der Bezug zum Lukas-Evangelium, Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie Leseschlüssel zum umfassenden und besseren Verständnis bilden den Inhalt dieser Einführung in die Apostelgeschichte (Apg.). Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Geschichte(n) erzählen. Die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie Es wird um die Frage nach Ziel und Inhalt der antiken Historiographie gehen, um die Gattung der Apostelgeschichte, um das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Wahrheit und Geschichte - gewürzt mit Beispielen antiker Historiographen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Prof. Dr. Sabine Bieberstein, Professorin für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Epizentren des Urchristentums. Eine bebilderte Reise ...die in die kulturelle, religiöse, politische Welt des ausgehenden 1. Jh.‘s führt, entlang der Reiserouten der Apg., mit Blick auf Ausgrabungen in Paphos auf Zypern, in Korinth oder in Ephesus, die aber auch die religiösen Kulte und philosophischen Strömungen wie die Epikureer und Stoiker in Athen ins Auge fasst. Ebenfalls im Angebot: die Auseinandersetzungen mit der Magie. Prof. Dr. Bernhard Heininger, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg   Dienstag, 12. April 2022 8.30 Uhr Laudes Zu den drei Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag und eine am Nachmittag, mit Textarbeit, Raum für Aussprache und Rückfrage sowie mit Analysen entscheidender Erzählungen der Apg. Damit haben jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die angebotenen Themen in den Arbeitskreisen am Vor- und Nachmittag zu besuchen. Lydia, Tabita u.a.: Frauen in der Apostelgeschichte Prof. Dr. Sabine Bieberstein Der Apostelkonvent Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Das Damaskus-Erlebnis Prof. Dr. Bernhard Heininger und Mag. theol. Barbara Bargel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg 9.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Der Weg einer frühjüdischen Gruppe in die Eigenständigkeit. Die Entwicklung des Christusglaubens zu einer neuen Religion In Antiochia (Apg. 11,26) werden die Jüngerinnen und Jünger Jesu zum ersten Mal „Christen“ genannt. Die Entstehung der christlichen Ekklesia - als eigene, unter-scheidbare Glaubensgemeinschaft - ist allerdings ein langer Prozess. „The parting of the ways“ stellt mittlerweise einen eigenen Forschungsbereich in der neutestamentlichen Wissenschaft dar. Ziel des Vortrags ist eine sorgsame Darstellung der Geschichte des frühen Christentums auf dem Hintergrund der jüdischen Herkunft. Prof. Dr. Marlis Gielen, Professorin für Neutestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Salzburg Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 3 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die apokryphen Apostelakten. Was die Bibel nicht erzählt Sie sind zwar nicht offizieller Teil des neutestamentlichen Kanons, haben aber doch die Volksfrömmigkeit geprägt. Im Grunde ergänzen die apokryphen Apostelakten - wie auch die apokryphen Evangelien - die biblische Tradition in legendärer Manier, zur Erbauung und Unterhaltung. Der Vortrag widmet sich der Welt der apokryphen Apostelakten und untersucht deren Quellenwert kritisch. Prof. em. Dr. Hans-Josef Klauck, Professor auf dem Naomi-Shenston-Donnelley-Lehrstuhl für „New Testament and Early Christian Literature“ an der University of Chicago Divinity School Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion   Mittwoch, 13. April 2022 8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Der Siegeszug des Evangeliums. Was den (ur)christlichen Glauben attraktiv macht(e) Die Apostelgeschichte erzählt in einer z. T. apologetischen, aber faszinierenden und werbenden Art und Weise vom „Siegeszug“ des Evangeliums. Der Glaube wächst, trotz Widerständen. Der „Weg“ bahnt sich, auch in unwegsamen Geländen. Vor der Erfahrung heutiger Kirchen- und Glaubenskrisen kann der Optimismus der Apostelgeschichte provozieren. Was sagt dieser erzählte „Siegeszug“ uns heute? Was waren (und sind) die von Lukas eindrücklich herausgearbeiteten Attraktivitätsfaktoren des Christentums? PD Dr. Markus Lau, Oberassistent am Departement für Biblische Studien, Neues Testament, der Universität Fribourg und Privatdozent für Neues Testament an der Universität Mainz 10.15 Uhr Imbisspause 10.45 Uhr Offenes Ende. Eine Rückschau zum Weitergehen Die Apostelgeschichte endet offen. In der Forschung wurde diskutiert, ob das wirklich der beabsichtigte Schluss sei: Sollte noch ein dritter Teil folgen, konnte der Autor die Paulusbiographie nicht mehr abschließen, ging das letzte Blatt verloren... In diesem letzten Vortrag geht es um die Analyse der Schlusspassage der Apg als offenes Ende, das die Leser zu den kommenden „Helden“ der Geschichte macht. Das offene Ende ist der Anfang des Weges der Leserinnen und Leser. Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen - Ende der Biblischen Tage Leiter der Biblischen Tage Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation Michael Zachmeier   Bitte bringen Sie Ihre eigene Bibel zu den Biblischen Tagen mit! Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Namentliche Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung mit allen Leistungen ist verbindlich, wenn unsererseits keine Absage erfolgt und die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist. Anmeldeschluss: Montag, 4. April 2022 Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (ermäßigte Preise in Klammern): Gesamtarrangement EZ     222 €  (204 €*) Gesamtarrangement DZ     172 €  (154 €*) (Teilnahme und Übernachtung Mo–Mi | Mo und Di, Abendessen und Di und Mi, Mittagessen) Teilnahme Mo–Mi inkl. Mahlzeiten    104 € Teilnahme Mo–Mi ohne Mahlzeiten    40 €  (0 €*) *Ermäßigungen erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Bankverbindung IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 BIC/SWIFT: GENODEF1M05 Verwendungszweck: Biblische Tage 2022 Storno Bei Absage nach dem Anmeldeschluss stellen wir 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtungen und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung - unabhängig vom Grund der Absage. Wir empfehlen Ihnen deshalb, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Bildnachweis: Relaxing with the Bible; © Kristi Kiley; canva.com
Mittwoch, 13. April 2022

Erwin Pfrang

Ausstellung, bis Mittwoch, 13. April 2022 Ausstellung, bis 13. April 2022 INRI, 2020, Öl auf Leinwand, 140 x 90 cm Erwin Pfrang ist kein Künstler lautstarker Gesten, seine Werke dringen jedoch tief ins Bewusstsein des Betrachters ein, lassen ihn, wenn er sich öffnet, nicht mehr los. Seine Bildwelt regt zum Dialog an, zur Auseinandersetzung mit existentiellen Grundfragen, die sich mit dieser Ausstellung in vielfältiger Weise bietet. Ausgehend von der Schenkung Einzug Christi in Deutschdachau, 1996, durch Herzog Franz von Bayern an die Katholische Akademie anlässlich seines Rückzugs aus deren Leitungsgremium liegt der Fokus der Ausstellung auf den seit Pfrangs Rückkehr aus Italien nach Deutschland und seinem ständigen Wohnsitz in Berlin entstandenen Werken der letzten zehn Jahre. Die Ausstellung, die von Carla Schulz-Hoffmann kuratiert wurde, umfasst 23 Gemälde und 17 Arbeiten auf Papier. Ein ganz persönlicher Dank gilt Erwin Pfrang, mit dem im intensiven Dialog zahlreiche Fragen und unterschiedliche Meinungen austauschen wurden. Die Galerie Jahn und Jahn unterstützte das gesamte Vorhaben            Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre mit Texten von Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann. Ewin Pfrangs Bilder widmen sich Menschen am Rande der Gesellschaft, verwundet und geschunden. Um ihnen gerecht zu werden, begibt er sich selbst dort hin. Die Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann schreibt dazu: "Radikale Verweigerung wird zum Movens seiner Arbeit, zur Grundlage einer künstlerischen Haltung, die nur in der gesellschaftlichen Randlage existenzfähig bleibt ... Aus einer bewusst gewählten Außenseiterposition heraus entstanden bildnerische Formulierungen, die sich in ihrer inhaltlichen und formalen Unangepasstheit gegen alle herrschenden Trends richten und damit indirekt ein durchaus subversives, weil gegen jede Konvention gerichtetes Potential enthielten". Abbildung auf der Startseite: Örtlich betäubt, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm Ausstellung, bis Mittwoch, 13. April 2022 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Aktuelle Hinweise Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Gemäß der zum Zeitpunkt Ihres Besuchs aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Moderne Kunst
09.05.2022 – 12.05.2022

Waldperspektiven

Die vielfältigen Dimensionen des Lebensraumes Wald Veranstaltungsort: Burg Rothenfels am Main Wälder sind zentrale Säulen globaler und nationaler nachhaltiger Entwicklung. Sie haben als wesentliche Lebensgrundlage eine besondere Bedeutung für die Menschen, für biologische Vielfalt, Klima, Wasser und Böden. Darüber hinaus sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. In Deutschland hat sich der Wald tief ins emotionale Bewusstsein eingeprägt; vor allem seit der Romantik wurde er ein Hauptmotiv der Geistes- und Kunstgeschichte und mit nationaler Bedeutung aufgeladen. Manchmal trägt Waldverklärung geradezu religiöse Züge und driftet teils auch ins Esoterische ab. Gegenwärtig sehen Forstexperten den Wald in akuter Gefahr und schlagen Alarm. Schädliche Umwelteinflüsse und die Folgen des Klimawandels bedrohen den Wald; Trockenheit, Stürme, Hagelschäden und extreme Schneefälle machen ihm schwer zu schaffen. Hinzu kommen Waldnutzungskonflikte zwischen unterschiedlichen Interessen des Naturschutzes, der Freizeitgestaltung und der Holzwirtschaft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Wald, die nur schwer miteinander vereinbar sind: Einerseits wächst der Bedarf an Holzentnahme, andererseits ist das Totholz von zentraler Bedeutung für die Kleintiere des Waldes. Bei der Veranstaltung sollen die vielfältigen Dimensionen und Beziehungen des Lebensrau-mes Wald aufgezeigt werden. Darüber hinaus soll gefragt werden, wie die lebenswichtigen Funktionen des Waldes für Menschen, Tiere und Pflanzen nachhaltig erhalten werden können. Das ganze veranstalten wir dort, wo sich das Nachdenken ideal mit direkter Anschauung verbinden lässt: im „Räuberwald“ Spessart, einem der ältesten und schönsten Kulturwälder Europas.   Bildnachweis: © PD Dr. Achim Budde Montag, 9. Mai 2022 Individuelle Anreise zur Burg Rothenfels Zwei Bus-Shuttles vom Hbf Würzburg zur Burg Rothenfels um 12.30 Uhr und um 13.30 Uhr 14.30 Uhr Willkommenskaffee 15.30 Uhr Begrüßung Dr. Rainer Dvorak, Direktor der Katholischen Akademie Domschule, Würzburg PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 15.45 Uhr Auch der Wald hat seine Geschichte. Natürliche und kulturelle Bedingungen der Bewaldung Mitteleuropas Prof. Dr. Hansjörg Küster, Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Universität Hannover 17.00 Uhr Lebensraum Wald. Von Netzwerken und Lebensgemeinschaften am Beispiel des Spessarts Prof. Dr. Volker Zahner, Professor für Zoologie, Wildtierökologie und Entomologie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen 19.30 Uhr Abendlob in der Rothenfelser Burgkapelle 20.15 Uhr Waldpolitik der Gegenwart. Lokales Denken mit globaler Bedeutung Prof. Dr. Daniela Kleinschmit, Professorin für Forst- und Umweltpolitik an der Universität Freiburg 21.30 Uhr Geselliges Beisammensein im Amtshauskeller   Dienstag, 10. Mai 2022 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Gestresster Wald im Klimawandel: Auswirkungen und Schutzmaßnahmen Prof. Dr. Hubert Weiger, Honorarprofessor für Naturschutz und nachhaltige Landnutzung an der Universität Kassel, Ehrenvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz und des BUND Naturschutz in Bayern 10.15 Uhr Kaffeepause 10.45 Uhr Der Wald in natürlicher Dynamik – am Beispiel des Nationalparks Bayerischer Wald Dr. Franz Leibl, Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, Grafenau 12.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen, im Anschluss Kaffee / Tee 14.00 Uhr Führung durch die Burg Rothenfels mit PD Dr. Achim Budde 16.00 Uhr Juwel vor der Haustür. Eine Waldbegehung um Burg Rothenfels mit Prof. Dr. Volker Zahner 18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen 19.30 Uhr Abendlob in der Rothenfelser Burgkapelle 20.15 Uhr Waldschutz ja – aber wie? Moderiertes Gespräch mit Martin Neumeyer, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Regensburg, und Patrick Friedl MdL, Sprecher für Naturschutz und Klimaanpassung in der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag   Mittwoch, 11. Mai 2022   8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Nationalparks als Ausdruck einer neuen Naturreligion? Prof. Dr. Michael Hauhs, Professor für Ökologische Modellbildung an der Universität Bayreuth Prof. Dr. Ulrich Berner, Professor für Religionswissenschaft an der Universität Bayreuth 10.15 Uhr Kaffeepause 10.45 Uhr Von der „Waldeinsamkeit“ bis zum „Waldsterben“. Der „deutsche Wald“ als Denkmuster und Weltanschauung Dr. Johannes Zechner, Historiker und Ausstellungkurator, Hamburg / Berlin 12.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen, im Anschluss Kaffee / Tee 14.00 Uhr Fahrt mit dem Bus zur Kartause Grünau 14.30 Uhr Die Eiche im Wandel der Zeiten Florian Vogel, der Leiter des Forstbetriebs Rothenbuch der Bayerischen Staatsforsten, wird zu einem der ältesten Eichenbestände Deutschlands in die Tiefen des Spessarts führen, die Dominanz der Buche, die traditionelle Eichensaat und Eichenwirtschaft im Spessart (Stichwort: Immaterielles Kulturerbe der UNESCO), Prinzipien des Miteinanders von Mensch und Natur sowie die aktuellen Diskussionen im Waldnaturschutz erläutern. Bei der historischen Puckfütterung wird ein Kaffee bereitstehen. 18.30 Uhr Gemeinsames Abendessen mit Spessart-Spezialitäten in der Kartause Grünau 19.30 Uhr „Waldgespräch“ (Joseph von Eichendorff). Versuch einer literarischen Aufforstung Luise Wunderlich, Freie Bühnenkünstlerin und Rezitatorin, Baden-Baden 21.30 Uhr Busrückfahrt nach Rothenfels 22.00 Uhr Komplet in der Rothenfelser Burgkapelle   Donnerstag, 12. Mai 2022 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Der Wald als Thema der bildenden Kunst. Historische und zeitgenössische Interpretationen Prof. Dr. Margit Stadlober, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Graz 10.15 Uhr Kaffeepause 10.45 Uhr Von wilden Jägern, prophetischen Vögeln und heiligen Hainen: Der Wald als Raum der Sehnsucht und des Schreckens in der Musik der Romantik. Eine Exkursion in Bildern und Klängen PD Dr. Ulrike Kienzle, Musikwissenschaftlerin, freie Autorin und Kuratorin, Mörfelden-Walldorf 12.30 Uhr Gemeinsames Mittagessen – Ende der Tagung Individuelle Abreise von der Burg Rothenfels Zwei Bus-Shuttles von der Burg Rothenfels zum Hbf Würzburg um 13.30 Uhr und um 14.30 Uhr.   Tagungsort Burg Rothenfels am Main Bergrothenfelser Straße 71 97851 Rothenfels Tel.:   09393 / 99999 Fax:   09393 / 99997 verwaltung@burg-rothenfels.de www.burg-rothenfels.de   Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt die 3G-, 3G-plus- bzw 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht.   Anmeldung Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung ist begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Anmeldeschluss ist Freitag, 25. Februar 2022. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist (Stichwort „Wald“): LIGA Bank IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ 320 € (280 €) Gesamtarrangement DZ 305 € (252 €) (Teilnahme, Übernachtungen Mo bis Do, Verpflegung, Bustransfers) Einzelpreise: Teilnahme nur Montag mit Bustransfer von Würzburg 39 €  (23 €) ohne Bustransfer 29 €  (13 €) Teilnahme nur Dienstag 43 €  (30 €) Teilnahme nur Mittwoch 72 €  (51 €) Teilnahme nur Donnerstag mit Bustransfer nach Würzburg 40 €  (27 €) ohne Bustransfer nach Würzburg 30 €  (17 €) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Stornofrist Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.
Donnerstag, 19. Mai 2022

Konzert zur Erwin-Pfrang-Ausstellung

Karin Löffler-Hunziker, Violine | Uta Zenke-Vogelmann, Violoncello | Anne Schätz, Klavier Das Konzert ist vom 31. Januar auf den 19. Mai 2022 verschoben Im Kardinal-Wendel-Haus ist derzeit eine Ausstellung mit Werken von Erwin Pfrang (*1951) zu sehen, seine eindringlichen Bilder stellen Grundfragen menschlicher Existenz. Im Zentrum hängt das Gemälde „Einzug Christi in Deutschdachau“ (1996), das Herzog Franz von Bayern der Katholischen Akademie geschenkt hat. Unter anderem mit einem Konzert soll die Ausstellung begleitet werden. Die Geigerin Karin Löffler-Hunziker, die Cellistin Uta Zenke-Vogelmann (beide sind Mitglieder des BR-Symphonieorchesters) und die Pianistin Anne Schätz beschäftigen sich intensiv mit der Musik verfolgter Komponisten und auch mit nahezu vergessenen Komponistinnen. Der mährische Komponist Gideon Klein (1919–1945) galt als pianistisches Wunderkind. Weil er Jude war, wurde er 1941 kaum volljährig ins KZ Theresienstadt deportiert, wo er mit Kollegen weiter musizierte. Er starb in einem Außenlager des KZ Auschwitz. Zu hören sind seine Klaviersonate, die vom Expressionismus der Wiener Schule um Arnold Schönberg geprägt ist, und ein unvollendetes Duo für Violine und Violoncello, das ein mährisches Volkslied variiert. Als Tochter einer jüdischen Mutter litt auch die niederländische Komponistin und Pianistin Henriette Bosmans (1895–1952) unter dem Nazi-Regime, das sie mit einem Berufs- und Auftrittsverbot belegte und in die innere Emigration zwang. Ihr Klaviertrio von 1921 steht noch in der Tradition der Spätromantik, lässt aber durch sein spanisches Kolorit bereits an den Impressionismus Ravels denken. Im zweiten Teil des Konzerts erklingt das groß angelegte Es-Dur-Trio von Franz Schubert (1797–1828), ohne Zweifel ein Gipfelpunkt romantischer Kammermusik. Es stammt aus dem letzten Lebensjahr des Komponisten, Robert Schumann schätzte es als Schuberts „Eigen-thümlichstes“. Ähnlich wie die Bilder von Erwin Pfrang spannt das Werk menschliche Affekte bis zum Zerreißen. Kein Wunder, dass Schubert der Lieblingskomponist des Malers ist.   Bildnachweis: © kna123; canva.com   Montag, 31. Januar 2022 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Kurze Begrüßung Gideon Klein (1919-1945) Klaviersonate 1943 Allegro con fuoco - Adagio - Allegro vivace Gideon Klein Duo für Violine und Violoncello 1941 Allegro con fuoco - Lento Henriette Bosmans (1895-1952) Trio für Klavier, Violine und Cello 1921 Allegro con brio - Andante moderato / Allegretto - Andante / Molto vivace Konzertpause Franz Schubert (1797-1828) Klaviertrio Es-Dur op. 100 (D929) Allegro - Andante con moto - (Scherzando) Allegro moderato-Trio - Allegro moderato Karin Löffler-Hunziker, Violine Uta Zenke-Vogelmann, Violoncello Anne Schätz, Klavier Organisation: Dr. Johannes Schießl   Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Die verfügbaren Plätze werden in Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Bei kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.
Dienstag, 24. Mai 2022

Innovative Techniken für die Welternährung

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Mittwoch, 01. Juni 2022

„Die Teufel von Loudun“ eine Oper von Krzysztof Penderecki

In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Montag, 13. Juni 2022

Wieviel Gender verträgt die Katholische Kirche?

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Montag, 20. Juni 2022

Anthropozän

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Donnerstag, 30. Juni 2022

E. T. A. Hoffmann

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01.07.2022 – 02.07.2022

Passionsspiele in Bayern

Das Leiden und Sterben Jesu als geistliches Schauspiel Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Mittwoch, 06. Juli 2022

Otl Aicher – zum 100. Geburtstag

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Donnerstag, 07. Juli 2022

Ehrenamt

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13.07.2022 – 14.07.2022

Leibniz – Pionier der Ökumene in neuem Licht

Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Bildnachweis: © Internet Archive Book Images ; Wikimedia Commons Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Mittwoch, 20. Juli 2022

Erich Garhammer trifft Hanns-Josef Ortheil

Literatur im Gespräch Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Sonntag, 11. September 2022

Tag des offenen Denkmals

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Freitag, 16. September 2022

Altschwabinger Sommerausklang

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19.09.2022 – 23.09.2022

Die Welt retten

Sommerakademie für Studierende aus Bayern in Zusammenarbeit mit den Hochschulkreisen der Katholischen Akademie in Bayern Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
06.10.2022 – 08.10.2022

Verletzbarkeit

Philosophische Tage in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Mittwoch, 26. Oktober 2022

Inter & Trans

Variationen der Geschlechtlichkeit. Aspekte zu Inter- und Transsexualität u.a. mit Revd. Dr. Christina Beardsley, Transgender-Pfarrerin, Autorin, London Prof. Dr. Susannah Cornwall, Systematische Theologin, Exeter Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Moraltheologe, Tübingen Dr. Gerhard Schreiber, Sozialethiker, TU Darmstadt Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Sexualwissenschaftler, Merseburg Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Dienstag, 22. November 2022

Rückkehr der Religion - passé?

Aktuelle Fragen zur katholischen Literatur und Mediengeschichte Die Tagung geht der Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien nach: Wo finden sich christliche Spuren in den Medien und im Roman der Gegenwartsliteratur? Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Dienstag, 14. Februar 2023

Hegel, Corona und unsere Zukunft

Die Zerbrechlichkeit des objektiven Geistes Vom 15. Februar 2022 auf den 14. Februar 2023 verschoben Hegel hat die Praktische Philosophie innerhalb seines Systems als Konzeption des objektiven Geistes entfaltet. In diesem Vortrag wird Hegels Konzeption als Institutionenethik interpretiert. Diese wird von ihm als philosophische Explikation unserer sozialen Zuschreibungspraxen entfaltet. Die Verortung innerhalb seines Gesamtsystems als objektiver Geist bringt erstens Hegels These zum Ausdruck, dass soziale Gebilde prinzipiell endlich im Sinne von konfliktträchtig und störanfällig sind. Außerdem wird in diesem Vortrag zweitens herausgearbeitet, dass die Gesamtanlage von Hegels Praktischer Philosophie sich gegen die Vorstellung wendet, die philosophische Ethik könne unmittelbar vorschreibend in unsere sozialen Praxen intervenieren. Dennoch, so das dritte Beweisziel des Vortrags, schließt Hegels Konzeption des objektiven Geistes auch eine kritische Dimension ein. Sie stellt damit weder eine ethisch inakzeptable Rechtfertigung des Bestehenden, noch einen philosophischen Quietismus dar. (Michael Quante) Der öffentliche Abendvortrag von Professor Michael Quante findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Münchner Hochschule für Philosophie angeboten wird. Die Veranstaltung musste leider aufgrund der Corona-Situation vom 15. Februar 2022 auf den 14. Februar 2023 verschoben werden. Bildnachweis: Georg Wilhelm Friedrich Hegel; © Andrej; commons.wikimedia.org; Coronavirus; canva.com Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Dienstag, 14. Februar 2023 (Die Veranstaltung musste leider aufgrund der Corona-Situation vom 15. Februar 2022 auf den 14. Februar 2023 verschoben werden.) Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Michael Reder, Vizepräsident der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Hegel, Corona und unsere Zukunft. Die Zerbrechlichkeit des objektiven Geistes Prof. Dr. Michael Quante, Professor für Praktische Philosophie an der Universität Münster 20.15 Uhr Diskussion mit dem Referenten und Prof. Dr. Georg Sans SJ, Hochschule für Philosophie München 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Livestream Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website - oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln Gemäß der zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen Infektionsschutzverordnung gilt beim Einlass die 3G-, 3G-plus- bzw. 2G-, 2G-plus-Regel. In den Innenräumen herrscht Maskenpflicht. Anmeldung Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an. Kosten Der Abend kostet 15 €. Davon sind 10 € für das Programm und 5 € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.