Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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23.01.2019 – 17.04.2019

Ausstellung "Wund-Bilder". Werke von Walter Raum

Ausstellung geöffnet von Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr Die Ausstellung ist noch bis zum 17. April 2019 zu sehen. Einen Bericht über die Vernissage finden Sie hier. Die Frage „Wozu?“ hat das Leben des Malers Walter Raum (geboren am 2.12.1923, gestorben am 19.8.2009) bestimmt, der mit seinen Bildern unablässig Zeichen setzte, mittels derer er sich fortwährend seiner Existenz vergewisserte: Ich lebe, trotz allem. Ich lebe mit all meinen Wunden, meinen Zweifeln, mit der ganzen Brüchigkeit der eigenen Existenz und der aller anderen Individuen. Malen sei für ihn auch eine Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod gewesen, sagte er einmal. Die von ihm 1983 gemalte Serie „Wund-Bilder“ zeugt davon, und sie zeigt die ungeheure Tiefe und Wucht der Leiderfahrung Walter Raums als Soldat des Zweiten Weltkriegs. Walter Raum studierte bildende Kunst in Ellingen, Karlsruhe und München, stellte bereits 1958 Bilder auf der Biennale in Venedig aus und wurde für sein umfassendes Werk unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zeitgleich zur Ausstellung erscheint bei Edwin Kunz Editionen das Buch „Borchert: Draußen vor der Tür / Raum: Wund-Bilder“, das auch als Ausstellungskatalog dienen soll. Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst
Donnerstag, 28. März 2019

Angst

Moderierte Diskussion mit Fernsehaufzeichnung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk Noch Plätze verfügbar! Angst ist der Kompass menschlichen Lebens: Denken wir an die Bewältigung unseres Alltags, die Bildung eines politischen Willens oder gar den Glauben an bestimmte Werte und Normen – stets scheint auch Angst uns die Richtung zu weisen. Doch woher rührt eigentlich unsere Angst? Was verschließt sie und was kann sie uns eröffnen? Und worin besteht der Unterschied zwischen Angst und Furcht? Diese und weitere Fragen diskutiert die renommierte Psychoanalytikerin Verena Kast mit dem Philosophen und Arzt Axel Hutter. Unter der Gesprächsleitung des stellvertretenden Fernsehdirektors des Bayerischen Rundfunks Andreas Bönte wird unter anderem die Einsicht im Vordergrund stehen, dass eine gelingende Thematisierung der Angst paradoxe Züge aufweist. Denn nur dann, wenn wir zu unserer Angst stehen und diese ernst nehmen – wenn wir also „keine Angst vor unserer Angst“ haben –, können wir uns zu einer Haltung entschließen, die Hoffnung und Zuversicht in sich birgt. Allerdings: „Sich zur Hoffnung zu entschließen, ist eine Arbeit und bedeutet Anstrengung“ (Verena Kast). Höchste Zeit also, der Angst endlich in die Augen zu schauen und den Anfang damit zu machen. Die öffentliche Abendveranstaltung zum Thema Angst wird von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks aufgezeichnet und soll im Rahmen eines eigenen Themenabends bei ARD-alpha ausgestrahlt werden. Foto: Alamy Stock Donnerstag, 28. März 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Einführung Filmsequenz „Keine Angst vor der Angst“ 19.30 Uhr Diskussion Prof. Dr. Verena Kast, Professorin für Psychologie an der Universität Zürich sowie Dozentin und Lehranalytikerin am dortigen C. G. Jung-Institut Prof. Dr. Axel Hutter, Ordinarius für Philosophie an der LMU München sowie approbierter Arzt Moderation: Andreas Bönte, stellvertretender Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks sowie Leiter des Programmbereichs BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat 20.30 Uhr Rückfragen 21.00 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dominik Fröhlich Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 26. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  sind an der Abendkasse erhältlich.   Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder  im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.   Psychologie Gelassenheit Glück Vernunft Angst Furcht
Dienstag, 02. April 2019

Verbindet Spiritualität oder trennt sie?

Die drei monotheistischen Weltreligionen im Gespräch „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, weiß der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber. Dieser Satz gilt auch für den interreligiösen Dialog. Ein echtes Gespräch zwischen den Religionen baut Vorurteile ab, ohne Unterschiede einzuebnen. Gerade wenn es nicht so sehr um theologische Differenzen geht, sondern mehr um die Gotteserfahrung, können solche Begegnungen sogar zur Vertiefung der eigenen Spiritualität und zur Gestaltung der Welt aus dem Glauben heraus beitragen.   Der Münsterschwarzacher Benediktiner Anselm Grün und der Münsteraner Islamwissenschaftler Ahmad Milad Karimi haben gemeinsam das Buch „Im Herzen der Spiritualität“ geschrieben, das auf hohem Niveau einen interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Islam unternimmt. Als „Dritter im Bunde“ kommt an diesem Abend der Münchner Rabbiner Steven Langnas dazu, der das „Münchner Lehrhaus der Religionen“ initiiert hat. Themen für das Gespräch sind unter anderem: die Rolle des Gebets in den drei monotheistischen Weltreligionen, spirituelle Orte wie Synagoge, Kirche und Moschee, oder die Barmherzigkeit als Kernbestand der Spiritualität in allen drei Religionen. Buchhinweis Anselm Grün, Ahmad Milad Karimi, Im Herzen der Spiritualität Freiburg (Herder Verlag), 2019 € 20,–   Dienstag, 2. April 2019   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor 19.15 Uhr Verbindet Spiritualität oder trennt sie? Die drei monotheistischen Weltreligionen im Gespräch P. Dr. Anselm Grün OSB, Münsterschwarzach Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi, Münste Rabbiner Steven Langnas, München 20.30 Uhr Gelegenheit zu Nachfragen 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 28. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–)  werden an der Abendkasse verkauft.   Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder  im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Spiritualität Islam Judentum
Mittwoch, 03. April 2019

Zum Dienst in der Kirche bestellt

Der Aufbruch im Neuen Testament / Im Rahmen des Symposiums "Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter" Buchung ab Anfang März Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Unabhängig davon ist allerdings entscheidend, dass Menschen überhaupt bereit sind, Aufgaben in der Kirche zu übernehmen und mitreden zu wolllen. Das ist allerdings alles andere als selbstverständlich. Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Menschen sich auch gegen Widerstände entschieden haben, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen. Diese Geschichte eines Aufbruchs ins Neue muss heute wieder neu als die Anfgangsgeschichte eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist. Zwei der Referenten sind Bischof Dr. Franz-Josef Bode aus Osnabrück (Foto: Bistum Osnabrück) und Prof. Dr. Thomas Söding von Universität Bochum. Das Abendforum findet statt im Rahmen des Symposiums „Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter“ des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) und der Theologischen Fakultät Fulda vom 3. bis 5. April 2019 in München. Die aktuelle Debatte über notwendige Strukturreformen der katholischen Kirche dreht sich um Machtfragen, um Beteiligungsrechte, um Transparenz und Kontrolle. Diese Debatte ist notwendig. Sie hat jedoch eine entscheidende Voraussetzung: dass Menschen überhaupt bereit sind, sich in die Kirche einzubringen und dort Aufgaben zu übernehmen, Verantwortung zu tragen und mitreden zu wollen. Diese Voraussetzung ist aber alles andere als selbstverständlich. Die Reformen würden verpuffen, wenn es nicht Menschen gäbe, die sich an der Kirche reiben, mit der Kirche solidarisieren und in der Kirche engagieren. Das Neue Testament öffnet die Augen dafür, wie ganz am Anfang Motivationen wahrgenommen, geklärt und entwickelt worden sind. Niemand ist gezwungen worden, in der Nachfolge Jesu mitzumachen. Alle haben sich gegen innere und äußere Widerstände entschieden, das Evangelium Jesu zur Frohen Botschaft ihres eigenen Lebens zu machen und mit anderen zu teilen. Diese Geschichten eines Aufbruchs ins Neue, Unbekannte, Weite müssen heute wieder neu als die Anfangsgeschichten eines Glaubens entdeckt werden, der durch Freiheit bestimmt ist.   Mittwoch, 3. April 2019   Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Zum Dienst in der Kirche bestellt Der Aufbruch im Neuen Testament Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum 20.00 Uhr Weiterführung und Moderation Prof. Dr. Richard Hartmann, Professor für Pastoraltheologie und Homiletik an der Universität Fulda   Podiumsgespräch Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück Vorsitzender der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Anni Hentschel, Direktorin Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Evangelisches Bildungszentrum Würzburg Prof. Dr. Thomas Söding 21.00 Uhr Ende des Abendforums   Kooperationspartner Bundesarbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat Bereich Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz   In Kontakt mit Regentenkonferenz Bundeskonferenz der Ausbildungsleitungen für GemeindereferentInnen in Deutschland Konferenz der MentorInnen und AusbildungsleiterInnen für PastoralreferentInnen in den Diözesen Deutschlands Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 29. März 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Bibel Kirche
Dienstag, 09. April 2019

Karl Jaspers und Theodor W. Adorno

Werk und Wirkung der Denker 50 Jahre nach ihrem Tod Vor 50 Jahren starben die großen und doch so unterschiedlichen Denker Karl Jaspers und Theodor W. Adorno. Mit ihrem Werk und dessen Wirkung beschäftigen sich der Jaspers-Kenner Prof. Dr. Anton Hügli aus Basel und der Adorno-Biograph Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm aus Oldenburg. In der Diskussion gehen die beiden Experten auch möglichen Querverbindungen zwischen den beiden Philosophen nach. Vor 50 Jahren starben zwei große Denker, die Deutschland geprägt haben und auf den ersten Blick doch ziemlich verschieden sind: Karl Jaspers und Theodor W. Adorno. Auch wenn es um beide ruhiger geworden ist, lohnt ein Blick zurück und auf das, was von ihnen geblieben ist. Karl Jaspers (1888–1969), von Haus aus Psychiater, wandte sich später der Existenzphilosophie zu und mischte sich immer wieder in gesellschaftliche Fragen ein. Interessant ist auch sein Verständnis eines philosophischen Gottesglaubens. Theodor W. Adorno (1903–1969) kam von der Sozialforschung und seiner Leidenschaft für die Musik. Philosophisch steht er für die „Kritische Theorie“ und spielte gerade in der 68er-Studentenbewegung eine wesentliche Rolle. Für beide Denker konnten wir ausgewiesene Kenner als Referenten gewinnen. Professor Anton Hügli aus Basel ist Präsident der Karl-Jaspers-Stiftung, die sich für die Gesamtausgabe der Jaspers-Werke einsetzt. Professor Stefan Müller-Doohm aus Oldenburg hat selbst noch bei Adorno studiert und auf über 1.000 Seiten die Referenz-Biographie Adornos verfasst. Auch über das Verhältnis der beiden Philosophen wird zu reden sein. Adorno warf Jaspers vor, bloß ein „Wagnis ohne Risiko“ einzugehen. Jaspers hingegen vermutete hinter Adornos komplexen Schriften schlicht einen „Schwindel“.  Es könnte also – auch 50 Jahre nach dem Tod der beiden – ein spannender Abend werden.   Dienstag, 9. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Das Denken von Karl Jaspers im Überblick Prof. Dr. Anton Hügli, Professor em. für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel 19.45 Uhr Das Denken von Theodor W. Adorno im Überblick Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm, Professor em. für Soziologie an der Universität Oldenburg 20.15 Uhr Gespräch mit beiden Referenten 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–)  sind an der Abendkasse erhältlich. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler. Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus der Akademie sind leider ausgebucht. (07.03.2019)   Kritische Theorie Psychiatrie Psychologie Philosophie
Mittwoch, 10. April 2019

Wenn Technik den Nerv trifft

Reihe "Wissenschaft für jedermann": Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen Neuauflage der im November abgesagten Veranstaltung Der menschliche Körper funktioniert elektrisch, zumindest teilweise. In der Medizintechnik werden daher Geräte entwickelt, die Herz- und Hirnsignale aufnehmen. Elektrisch aktive Implantate ersetzen oder überschreiben die Signale natürlicher Sensoren und Organe im menschlichen Körper. Diese bioelektronische Medizin eröffnet durch neuronale Implantate, Elektrozeutika oder „elektronische Pillen“ völlig neue Behandlungsmethoden. Klinische Anwendungen auf dem Gebiet der Neurotechnik sind bereits Cochlea-Implantate für Schwerhörige oder Tiefe Hirnstimulatoren, die bei Parkinson-Patienten zahlreiche Symptome unterdrücken. Die Forschung ist sogar noch einen Schritt weiter: Hilfsmittel sollen durch Hirnsignale gesteuert, Prothesen mit Gefühl ausgestattet und Volkskrankheiten wie Bluthochdruck mit Strom behandelt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über grundlegende Ideen und Ansätze auf dem Gebiet der neuronalen Implantate und der bioelektronischen Medizin. Welche Erkenntnisse ermöglichen eine Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen? Wie sehen realisierbare Implantate aus? Und wo liegen die technischen und medizinischen Herausforderungen? Konkrete Beispiele wie die Blutdrucksenkung durch Vagusnervstimulation und die Wiederherstellung sensorischen Feedbacks nach Amputation sollen die technischen und medizinischen Chancen und Herausforderungen verdeutlichen. (Thomas Stieglitz) Mittwoch, 10. April 2019 Achtung: Diese Veranstaltung entfiel am 28. November 2018 leider wegen Erkrankung des Referenten! NEUER TERMIN: Mittwoch, 10. April 2019, 19.00 Uhr   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum Ort: Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Thomas Stieglitz, Professor für Biomedizinische Mikrotechnik an der Universität Freiburg Wenn Technik den Nerv trifft Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches.museum.de Wissenschaft für jedermann Deutsches Museum
Donnerstag, 11. April 2019

Erich Garhammer trifft Navid Kermani

Neue Reihe "Literatur im Gespräch" Neue Reihe "Literatur im Gespräch" Mit dem vielfach ausgezeichneten Schriftsteller Navid Kermani startet der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die neue Reihe „Literatur im Gespräch“ der Katholischen Akademie in Bayern. Navid Kermani, Sohn iranischer Einwanderer und unermüdlicher Vermittler zwischen Christentum und Islam, gilt zudem als geschätzter Gesprächspartner für Themen wie Religion, Migration und Integration. Unser Bild stammt aus Regensburg, aufgenommen beim Festival "Literatur findet Stadt". Copyright: Holz/Staatliche Bibliothek Regensburg Liebe und Sexualität, Verzückung und Tod – um diese Grenzerfahrungen kreist die Literatur von Navid Kermani. Im Roman Große Liebe (2014) schildert er die erste Liebe eines jungen Menschen und verknüpft sie mit der arabisch-persischen Liebesmystik. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Bücher sind der Koran und die islamische Mystik. Darüber hinaus berichtet Kermani immer wieder als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten (zuletzt: Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan), getrieben von der Sehnsucht nach einer friedlichen, aber nicht uniformen Weltkultur. Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Nach zahlreichen Forschungsaufenthalten und Gastprofessuren in Deutschland, Italien und den USA lehrt er zur Zeit an der Kunsthochschule für Medien in Köln.  Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monographien erhielt Navid Kermani u.a. den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In der Lesung und im Gespräch mit Erich Garhammer lässt uns Navid Kermani teilhaben an den Entdeckungen seiner Literatur.   Donnerstag, 11. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung   Erich Garhammer trifft Navid Kermani Lesung und Gespräch 20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 18,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 9,–) werden an der Abendkasse verkauft.   Literatur Europa Migration
15.04.2019 – 17.04.2019

Mythos David

Biblische Tage 2019 Biblische Tage in der Karwoche David – der Hirt und Kriegsheld, Dichter und Liebhaber, König und Staatengründer: Keiner anderen Gestalt widmet das Alte Testament ähnlich breiten Raum. David wurde geliebt und gehasst, verfolgt und verehrt. Seine Wirkungsgeschichte ist enorm. David klingt nach in der Musik und der bildenden Kunst, in der religiösen Heilshoffnung und der Staatsräson. Die Darstellung des jungen David mit dem abgeschlagenen Kopf von Goliath stammt von Caravaggio. Bildnachweis: akg-images David – der Hirt und Kriegsheld, Dichter und Liebhaber, König und Staatsgründer: Keiner anderen Gestalt widmet das Alte Testament ähnlich breiten Raum. David wurde geliebt und gehasst, verfolgt und verehrt. Seine Wirkungsgeschichte ist enorm. David klingt nach in der Musik und der bildenden Kunst, in der religiösen Heilshoffnung und der Staatsräson. Die zehnten Biblischen Tage rücken eine so schillernde wie geheimnisvolle, eine geschichtlich zentrale und einflussreiche Figur ins Zentrum. Was lässt sich historisch über David sagen? Wie sind die umfangreichen Erzählungen über ihn in den Samuelbüchern zu verstehen? Je nach Interesse können einzelne Facetten weiter beleuchtet und vertieft werden: das Gottesbild Davids und das Königtum in Israel, aber auch die Psalmen, die sich auf ihn zurückführen und die Personen, die an seiner Geschichte teilhaben. Der Mythos David ist längst noch nicht untergegangen. David wirkt weiter. Welche Rolle spielt er im Judentum und im Islam heute, aber auch in der zeitgenössischen Politik Israels? Auch der Glaube der Christen lässt sich ohne David nicht vollends verstehen: An ihm entzündete sich die messianische Heilshoffnung. Als „Sohn Davids“ (Mt 1,1) hält Jesus „den Schlüssel Davids“ (Offb 3,7) in Händen und baut „die zerfallene Hütte Davids“ (Apg 15,16) wieder auf. Ostern will auch seine Geschichte zu einem guten Ende führen. (Prof. Dr. Hans-Georg Gradl)   Montag, 15. April, bis Mittwoch, 17. April 2019   MONTAG, 15. April 2019 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Was wirklich geschah. Der historische David Prof. Dr. Wolfgang Zwickel, Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz 16.00 Uhr Pause 16.30 Uhr Geburt eines Mythos. Biblische Erzählungen von einem Krieger, König und Auserwählten Gottes Prof. Dr. Susanne Gillmayr-Bucher, Professorin der alttestamentlichen Bibelwissenschaft, Katholische Privat-Universität Linz 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München     DIENSTAG, 16. April 2019 8.30 Uhr Laudes   Zu den im Folgenden genannten sechs Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag, eine am Nachmittag. Es besteht also die Möglichkeit, an insgesamt drei Arbeitskreisen zu drei verschiedenen Themen teilzunehmen (Listeneintrag während der Tagung).   Arbeitskreise zur Auswahl David und der Gott Israels Prof. Dr. Hans--Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   David im Kreis der Könige und der Richter Dr. Kristin Weingart, Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Altes Testament mit Schwerpunkt Literaturgeschichte des AT, Universität Tübingen   David und die Frauen Prof. Dr. Susanne Gillmayr-Bucher   David und Goliath Prof. Dr. Wolfgang Zwickel   David und Saul Benedict Schöning, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Altes Testament, Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz   David und die Psalmen Dr. Carolin Neuber, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Alttestamentliche Literatur und Exegese, Theologische Fakultät der Universität Freiburg im Breisgau   9.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr David im Islam Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Professorin em. für Arabistik, Freie Universität Berlin 15.15 Uhr Pause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen   19.00 Uhr DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft. Ein musikalisch-literarischer Dialog Wilfried Hiller, Komponist Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof und Librettist Hansjörg Albrecht, Leiter des Münchner Bach-Chors     MITTWOCH, 17. April 2019 8.30 Uh Eucharistiefeier 9.30 Uhr David heute Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Professor em. für Neuere Geschichte, insbesondere deutsch-jüdische Zeitgeschichte, Universität der Bundeswehr München anschließend: Möglichkeit zu Rückfragen 11.30 Uhr Ohne David kein Christus! Davids Bedeutung für das Neue Testament Prof. Dr. Hans-Georg Gradl 12.30 Uh Mittagessen Ende der Veranstaltung   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann     Bitte eigene Bibel mitbringen! Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Nur Teilnahme Montag bis Mittwoch € 50,– (25,–) Einzelpreise: Teilnahme Montag € 16,– (8,–) Teilnahme Dienstag € 30,– (15,–) Teilnahme Mittwoch € 16,– (8,–) Einzelner Vortrag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Abendessen € 14,– (9,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler.   BITTE BEACHTEN SIE: Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Akademie sind leider ausgebucht. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer alternativen, nahegelegenen Unterkunft.  (18.02.2019) Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 10. April 2019. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05,  eingegangen ist. Verwendungszweck: Biblische Tage 2019 Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Achtung: Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Biblische Tage Israel Gradl, Hans-Georg Hiller, Wilfried Psalmen Hans-Georg Gradl ist Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Trier und seit vielen Jahren Leiter der Biblischen Tage. Prof. Dr.
Montag, 15. April 2019

Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst

Im Rahmen der Biblischen Tage 2019 zum Thema „Mythos David“ finden zwei Abendveranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen.   Wenige Personen des Alten Testaments sind so bekannt wie der König und Psalmendichter David, der zu allen Zeiten auch die Aufmerksamkeit der Künste in Musik, Dichtung und Bild auf sich gezogen hat. Gerade die Wiedergaben Davids von der Antike bis in die Gegenwart spiegeln die unterschiedlichen Deutungen, die er nicht nur in der Auslegungsgeschichte der Bibel erfahren hat: als Vorläufer Christi, als Akteur der Heilsgeschichte, als sinnbildliche politische Figur… Die Darstellungen zu seinem Leben und Wirken illustrieren diese Vielfalt deutlich. Montag, 15. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Nicht nur Michelangelo. David in der Kunst Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München   Moderation: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 12. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– für jede Abendveranstaltung  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
Dienstag, 16. April 2019

DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft

Ein musikalisch-literarischer Dialog Im Rahmen der Biblischen Tage 2019 zum Thema „Mythos David“ finden zwei Abendveranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen.   Exklusive Werkstattberichte stehen im Zentrum dieses musikalisch-literarischen Abends. Wilfried Hiller, Komponist zahlreicher Oratorien und Opern, hat sich jahrelang mit der Davidsgeschichte befasst. Sein Oratorium „DAVID“ wird in Kürze uraufgeführt – und zum ersten Mal werden Auszüge daraus (u.a. mit der Sopranistin Anna-Lena Elbert) der Öffentlichkeit präsentiert. Das Libretto dazu wurde von Stefan Ark Nitsche verfasst. Er gewährt Einblicke in diese literarische Aneignung. Dirigiert wird die Uraufführung von Hansjörg Albrecht, der wiederum seine spezifische Perspektive der Auseinandersetzung mit dem Stoff einbringen wird. Dienstag, 16. April 2019   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr DAVID. Spiel von Macht, Schuld und Leidenschaft. Ein musikalisch-literarischer Dialog Wilfried Hiller, Komponist Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof und Librettist Hansjörg Albrecht Leiter des Münchner Bach-Chors   Moderation: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Dr. Christian Hörmann Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 12. April 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– für jede Abendveranstaltung  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.