Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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05.02.2020 – 18.12.2020

An der Grenze zum Schatten. Dorothea Reese-Heim

Wir freuen uns sehr, dass wir die Ausstellung mit Werken von Dorothea Reese-Heim bis zum 18. Dezember 2020 zeigen können. Herzlich willkommen! Eintritt frei. Anmeldung bitte unter 089/38102-0. Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Raumgreifende Objekte kennzeichnen eine wesentliche Phase des künstlerischen Schaffens von Dorothea Reese-Heim. Die Kombination von Metallgewebe und verschiedenen Papieren ist einzigartig in ihrem Werk. In beeindruckender Weise bringt sie in ihren Objekten diese beiden Materialien in einer ungewöhnlichen Symbiose zu einem Einklang. Darüber hinaus ist sie aber auch dem Papier verpflichtet, das sie in facettenreicher Vielfalt einsetzt. In zahlreichen Ausstellungen in den USA, Japan, Skandinavien und anderen europäischen Ländern sowie in vielen deutschen Städten hat sie ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 wurde Dorothea Reese-Heim mit einer Installation Wettbewerbssiegerin - Kunst am Bau -  für die Fluggastbrücke / Erweiterung des Terminals 1 am Münchner Flughafen. Im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie in Bayern werden vom 5. Februar bis 17. Juli 2020  u.a. Raumkörper in einer zweidimensionalen Projektion, dann Paraffinarbeiten, Tektonische Überzeichnungen, eine Lichtkörperinstallation und in der Kapelle der Akademie eine Videoinstallation (Klangrosetten) zu sehen sein. Sehen Sie hier einen ausführlichen Informationsflyer zur Ausstellung. Ausstellungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst Vernissage
Montag, 26. Oktober 2020

Kooperation und Solidarität in der Wirtschaft - AUSGEBUCHT

AUSGEBUCHT! Ökonomie braucht Konkurrenz, Innovation, Optimierung, Kostenminderung und Ertragssteigerung. Gleichzeitig bedarf die wirtschaftliche Praxis der kulturellen und ethischen Einbettung: Bindungen, Institutionen, Kooperation und Solidarität sind Bedingungen für den Erfolg des ökonomischen Marktes, so Julian Nida-Rümelin. „Alle Praxis ist Menschenwerk. Es gibt keine ehernen Gesetze der Biologie, der Geschichte oder der Ökonomie. Wir können unsere Handlungsverantwortung nicht entsorgen. Sozialdarwinismus, marxistische Geschichtsmetaphorik, auch der zeitgenössische Ökonomismus sind Formen intellektueller Verantwortungsflucht.“ Der Philosoph hält eine gut funktionierende, menschengerechte und nachhaltig ausgerichtete Wirtschaftsordnung in der Weltgesellschaft für möglich. Basierend auf seiner Forschung zur Theorie praktischer Rationalität zwischen Ökonomie, Spieltheorie und Philosophie entwirft er eine ethische Perspektive humaner Ökonomie, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt, eine Wirtschaftsordnung, die auf Kooperation und moralischen Werten basiert. Montag, 26. Oktober 2020   Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 13.10.20)   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern 19.10 Uhr Kooperation und Solidarität in der Wirtschaft Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a.D.; Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München   Moderation: Dr. Annekatrin Meißner, Geschäftsführerin des Instituts für Angewandte Ethik in Wirtschaft, Aus- und Weiterbildung an der Universität Passau   Organisation: Sophia Haggenmüller, Katholische Akademie in Bayern Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 13.10.20) Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (vgl. www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt.  Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Dienstag, 20. Oktober 2020. Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 15,– (inklusive Getränke) werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person.
Freitag, 30. Oktober 2020

Charles de Gaulle. Zum 50. Todestag - AUSGEBUCHT

AUSGEBUCHT! Charles de Gaulle gilt als einer der bedeutendsten französischen Politiker des 20. Jahrhunderts. 1890 in Lille geboren, trat er nach seiner Ausbildung in der Offiziersschule St. Cyr in die französische Armee ein. Im Ersten Weltkrieg geriet er in deutsche Gefangenschaft, die ihm als bittere Zeit in Erinnerung blieb. In der Zwischenkriegszeit erlangte er durch seine Forderungen nach grundlegenden Reformen in der Armee öffentliche Bekanntheit. Nach der Besetzung Frankreichs durch Nazi-Deutschland ging er 1940 ins Exil nach London, gründete dort das Komitee „Freies Frankreich“ und wurde zur Integrationsfigur der Résistance gegen die Besatzung und die Vichy-Regierung. Auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 erreichte er die Anerkennung Frankreichs als eine der künftigen Besatzungsmächte Deutschlands. Nach einer Auszeit kehrte er 1958 im Zuge des Algerienkrieges in die Politik zurück. Er initiierte eine Art Präsidialverfassung und begründete damit die Fünfte Republik, deren Staatspräsident er von 1959 bis 1969 war. Er entließ die Kolonien in die Unabhängigkeit, betrieb eine auf Eigenständigkeit bedachte Außen- und Europapolitik, forcierte Frankreichs Weg zur Atommacht und war eine zentrale Figur der deutsch-französischen Aussöhnung, die im Élysée-Vertrag besiegelt wurde. Die Studentenrevolte 1968 löste eine Staatskrise aus und erschütterte de Gaulles Autorität, der die Unruhen als Angriff auf seinen Staat sah. Nach einem verlorenen Referendum ein Jahr später erklärte er seinen Rücktritt. Am 9. November 1970 starb Charles de Gaulle auf seinem Landsitz in Colombey-les-deux-Églises. Freitag, 30. Oktober 2020   Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 14.10.20)   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Krieg und Frieden mit Deutschland. Charles de Gaulle aus französischer Sicht Prof. Dr. Henri Ménudier, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle 19.30 Uhr Charles de Gaulle und die certaine idée de la France Dr. Johannes Willms, Historiker und Journalist, München/Paris 19.50 Uhr Gespräch mit den Referenten über die Bedeutung de Gaulles für Frankreich, Deutschland und Europa und Diskussion zu Fragen aus dem Publikum Moderator: Axel Honsdorf, Geschäftsführer des Bayerisch-Französischen Hochschulzentrums München 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 14.10.20) Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sind. Anmeldeschluss ist Montag, 26. Oktober 2020. Kosten Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt € 12,-- pro Person. Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist der Eintritt kostenlos. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,-- (ermäßigt € 50,--) oder im Doppelzimmer für € 45,-- (ermäßigt € 39,--) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 14.10.20) Adenauer, Konrad Zweiter Weltkrieg
Montag, 02. November 2020

RAFFAEL. Zum 500. Todestag - AUSGEBUCHT

Die Sixtinische Madonna (Detail) Engel. Bildnachweis: bpk / Staatliche Kunstsammlungen Dresden / Elke Estel / Hans-Peter Klut AUSGEBUCHT! Nur noch Plätze auf der Warteliste Raffael ist zu seinem 500. Todestag ein größeres Rätsel denn je. Bereits von den Zeitgenossen wurde er bei seinem Tod am 6. April 1520 als „Gott der Malerei“ gefeiert. In der Folge stieg er in der allgemeinen Wertschätzung bis zum besten Maler auf, den die Welt je gesehen hat und je sehen wird, und blieb in der akademischen Maler-Ausbildung das absolute Vorbild. Erst mit der Suche des 19. Jahrhunderts nach einer vermeintlich unverfälschten religiösen Ausdruckskraft in der Kunst, wie sie die Nazarener und dann die Präraffaeliten betrieben, wurden kritische Stimmen zuerst zu den Spätwerken Raffaels, dann überhaupt zu seiner Rolle laut. Mit den Avantgarden der zweiten Jahrhunderthälfte, die zunehmend den Bruch mit allen künstlerischen Traditionen suchten, wurde der Name „Raffael“ dann zum Inbegriff all dessen, was man zu überwinden versuchte. Die Vorbildfunktion Raffaels, die sich in schier endlosen Reproduktionen und Kopien manifestierte, aber auch eine Vorstellung von seiner Persönlichkeit als wohlerzogen-freundlicher, gebildeter, zuverlässiger Künstler-Unternehmer, sorgen bis heute dafür, dass er neben Michelangelo, Leonardo da Vinci oder etwa auch Caravaggio weniger interessant erscheint. Dabei wissen wir über ihn als Mensch im Vergleich zu Leonardo und Michelangelo, mit denen er bereits in den 1520er Jahren zum Dreigestirn der großen Meister zusammengebracht worden war, sehr wenig. Arnold Nesselrath und Ulrich Pfisterer, die beide Monographien zu Raffael vorgelegt haben, wollen aus unterschiedlichen Perspektiven den rätselhaften Künstler und Menschen Raffael und seine Werke neu interpretieren, um zu zeigen, warum dies gerade heute eine lohnende Herausforderung darstellt.   Literatur Arnold Nesselrath, Raffael!. Belser Verlag, Stuttgart 2020 Ulrich Pfisterer, Raffael. Glaube, Liebe, Ruhm. C.H. Beck Verlag, München 2019 Montag, 2. November 2020   Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. (Nachricht vom 29. September 2020)  Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Raffael und die Antike Prof. Dr. Arnold Nesselrath, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin 19.40 Uhr Raffael in seiner Zeit Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, Lehrstuhl für allgemeine Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Kunst Italiens; Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 20.10 Uhr Podiumsdiskussion und Fragen aus dem Publikum 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Augustyn, Stellv. Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München   Organisation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Die Veranstaltung ist leider bereits ausgebucht. Es gibt nur noch Plätze auf der Warteliste. (Nachricht vom 29. September 2020) Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 23. Oktober 2020. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 14,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. 16. Jahrhundert Bildende Kunst Klassische Kunst Kunst Moderne Kunst Vernissage Ausstellung
Donnerstag, 05. November 2020

Ernst oder Spiel? - Siebter Digitaler Salon

Gaming zwischen Lernen, Weltveränderung und Sucht /Bild: photocase Anmeldung ab sofort möglich Lange Zeit wurden Computerspiele vorwiegend als Problem diskutiert - und bis heute haftet ihnen ein Schmuddel-Image an. Aber Tausende begeisterte Besucher*innen bei Gaming-Turnieren, eine Bundeskanzlerin auf der Computerspielemesse und Rezensionen im Feuilleton belegen, dass Gaming längst ein Kulturfaktor ist. Ein Milliardenmarkt in Deutschland und mitunter Treiber technischer Innovationen. Computerspiele navigieren dabei zwischen Entertainment, Bildungsspaß und Jugendschutz. Wie sieht die Spielewelt heute aus? Sind digitale Welten und analoges Leben dabei Konkurrenten, oder besteht hier ein Kontinuum mit Synergien? Machen Spiele einsam oder sind sie längst ein Begegnungsraum? Sind Eltern dabei Wächter oder Lernbegleiter? Werden die Gamer von heute die IT-Fachkräfte von morgen? Oder sind die Fragen falsch gestellt? Tatsächlich haben Computerspiele das Kinderzimmer längst verlassen. Laut Branchenverband Game ist der durchschnittliche deutsche Gamer etwa 36 Jahre alt – und in 47 von 100 Fällen eine Gamerin. Welches Spiel ist das richtige für Sie, womit werden Sie in Zukunft Ihre Zeit verbringen? Der Digitale Salon beleuchtet Chancen und Risiken des Gaming, diskutiert Wirkungen und Perspektiven. Herzliche Einladung zum Gespräch mit unseren Referent*innen! Donnerstag, 5. November 2020 18.00 Uhr Begrüßung und Hinführung Dr. Astrid Schilling Katholische Akademie in Bayern PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle 18.15 Uhr Games-Design und seine Wirkung Prof. Dr. Daniel Martin Feige, Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart 18.35 Uhr Spielsucht und Prävention Verena Weigand, Bereichsleiterin Medienkompetenz und Jugendschutz der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), München 18.55 Uhr Serious Gaming Dr. Matthias Utesch, TU München 19.15 Uhr Diskussion 20.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle   Kooperationspartner: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenanzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucheranzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus einem gemeinsamen Haushalt, sich zusammen anzumelden. Bei Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Anmeldeschluss ist Dienstag, 3. November 2020. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 16,- werden an der Abendkasse verkauft, Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.
Freitag, 06. November 2020

Theologie für alle? 50 Jahre Theologie im Fernkurs

Warum unser Glaube den Intellekt fordert Die wissenschaftliche Theologie sitzt mehr denn je zwischen allen Stühlen. In einer von außen kommenden Kritik wird ihr die Wissenschaftlichkeit schlichtweg abgesprochen, meist verbunden mit dem Vorwurf, Theologie vertrete einen absoluten Wahrheitsanspruch, der in anderen Disziplinen per se ausgeschlossen sei. Eine von innen kommende Kritik scheint umgekehrt genau jene Vorwürfe zu bestätigen, insofern sie die Sorge artikuliert, die Theologie könnte ihre höheren Wahrheiten dem kritisch-destruktiven Blick der wissenschaftlichen Vernunft preisgeben. Dabei hat aus katholischer Perspektive Denken schon immer zum Glauben gehört. Und in der Auseinandersetzung mit dem weltanschaulichen Pluralismus und der Multireligiosität unserer Tage erscheint die theologische Bildung heute unverzichtbar. Von daher ist die Verbindung von Glaube und Vernunft für Kirche wie Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Theologie im Fernkurs bietet seit 1970 im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz ein Fernstudium für alle an, die sich mit christlichem Glauben und katholischer Theologie auseinandersetzen wollen. Grund- und Aufbaukurs sind offen für alle. Weitere Module eröffnen einen Zugang zu kirchlichen Berufen. Die Zentrale befindet sich in Würzburg. Das Erzbistum München und Freising unterstützt die Studierenden durch Begleitgruppen in München. Das 50jährige Jubiläum ist ein willkommener Anlass zum Rückblick und zum Ausblick auf dieses Angebot, an dem seit 1970 deutschlandweit insgesamt 60.000 Personen teilgenommen haben. Die Veranstaltung will aufzeigen, welche Bedeutung der vertieften und wissenschaftlich fundierten Reflexion gelebten Glaubens zukommt, gerade in unserer postmodernen säkularen Gesellschaft. Freitag, 6. November 2020 ab 17 Uhr Möglichkeit zu einem Imbiss 18.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor Dr. Thomas Franz, Leiter Theologie im Fernkurs Dr. Sandra Krump, Ordinariatsdirektorin 18.20 Uhr Theologie für alle? Warum unser Glaube den Intellekt fordert Prof. Dr. Johanna Rahner, Professorin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen 19.00 Uhr Podiumsdiskussion Silvia Gurdan, Dipl.-Psychologin, Stud. Theologie im Fernkurs Dr. Anneliese Mayer, Ordinariatsrätin, Bischöfliche Beauftragte für Erwachsenenbildung im Erzbistum München und Freising Moderation: Dr. Judith Müller, Leiterin des Fachbereichs Externe Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung im Erzbistum München und Freising anschließend Fragen aus dem Publikum 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Elisabeth Dieckmann, Fachreferentin für Theologie im Fernkurs der Erzdiözese München und Freising Michael Zachmeier, Studienleiter Katholische Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Theologie im Fernkurs Arbeitsbereich der Domschule Würzburg Erzdiözese München und Freising Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus einem gemeinsamen Haushalt, sich zusammen anzumelden. Wir können Sie dann nebeneinander platzieren und dadurch die Saalkapazität erhöhen. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 30. Oktober 2020. Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Der Eintritt ist frei. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. katholisch Kirche und Wissenschaft Theologie
13.11.2020 – 14.11.2020

Die Zukunft unserer Kirchengebäude / LEIDER VERSCHOBEN

Tagung in NÜRNBERG in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg und der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Tagung in Nürnberg Die Säkularisierung der Gesellschaft schreitet voran. Das hat viele Folgen, auch für unsere Kirchengebäude. Dieser Befund ist aber nicht bloß Anlass zu genereller Sorge, sondern zwingt alle Christinnen und Christen dazu, sich eingehend mit der Frage nach der Zukunft unserer Kirchengebäude auseinanderzusetzen. Während die damit verbundenen Problemstellungen in weiten Teilen Deutschlands längst auf der Tagesordnung stehen, genießen die Kirchen in den bayerischen Diözesen weithin wohlige Schonfrist. Die Zeichen der Zeit sind jedoch unverkennbar, so dass das Diözesan-Erwachsenenbildungswerk im Erzbistum Bamberg sein 50-jähriges Bestehensjubiläum zum Anlass nehmen möchte, zusammen mit der Katholischen Akademie in Bayern die Frage nach der Zukunft unserer Kirchgebäude öffentlich zu stellen. Im Rahmen einer zweitägigen Tagung im und rund um die Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg soll das Thema „Kirchen(um)nutzung“ aus möglichst vielen Perspektiven beleuchtet werden: Während am ersten Tag theoretische Voraussetzungen geschaffen sowie ausgewählte Kirchengebäude besichtigt werden, wird der zweite Tag besonders wichtige Aspekte der Kirchenumnutzung hervorheben. Dabei wird es nicht nur um die Bedeutung der Kirchen für Mensch und Gesellschaft gehen, sondern auch um das, was uns unbedingt angeht: Heilige Räume, konfessioneller Dialog und das liebe Geld.   Die Referent(inn)en Prof. Dr. Michael N. Ebertz, Professor für Sozialpolitik, Freie Wohlfahrtspflege und kirchliche Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule Freiburg Dr. Herbert Fendrich, ehem. Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen Dr. Rainer Fisch, Gebietsreferent der Abteilung Bau- und Kunstdenkmalpflege am Landesdenkmalamt Berlin Prof. Dr. Albert Gerhards, Professor em. für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn Prof. Dr. Sonja Keller, Juniorprofessorin für Praktische Theologie an der Universität Hamburg und Pfarrerin Martin Struck, Leiter der Stabsstelle 101 Erzdiözesanbaumeister im Erzbistum Köln Dr. Walter Zahner, stellv. Leiter der Hauptabteilung Seelsorge in Regensburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. Freitag, 13. November, und Samstag, 14. November 2020   Tagung in Nürnberg im Caritas-Pirckheimer-Haus Königstraße 64 Tag 1: Freitag, 13. November 2020   Individuelle Anreise 10.00 Uhr Beginn mit Stehkaffee 10.30 Uhr Vortrag 1 Kirchen weiter bauen – Von den Berliner Gesprächen bis zur neuesten Instruktion Dr. Walter Zahner, Regensburg 12.00 Uhr Mittagessen 13.00 Uhr Besichtigungen vor Ort (Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln) • St. Michael, Stadtteil St. Johannis • St. Theresia vom Kinde Jesu, Nürnberg-Hasenbuck • Evang.-Luth. Gustav-Adolf Gedächtniskirche, Südstadt • Evang.-Luth. Christuskirche, Nürnberg-Steinbühl Vor Ort jeweils Führung und Gespräche 18.30 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Vortrag 2 Nachlese: Welche Kirchen brauchen wir in Zukunft? Martin Struck, Köln       Tag 2: Samstag, 14. November 2020 9.15 Uhr Vortrag 3 Die Aufgabe als Aufgabe – Versuch einer Bilanz nach 15 Jahren. Kirchenschließungen im Bistum Essen Dr. Herbert Fendrich, Essen 10.30 Uhr Vortrag 4 Identität und Wandel des Kirchenraums als „heiliger Ort“ – Anzeichen einer neuen Sakralität Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn 12.00 Uhr Mittagessen 13.00 Uhr Vortrag 5 Die Zukunft unserer Kirchengebäude – (nur) eine Frage des Geldes? Dr. Rainer Fisch, Berlin14.15 Uhr 14.15 Uhr Vortrag 6 So werden die Steine reden. Die Bedeutung der Kirchen für den sozialen Raum Prof. Dr. Michael N. Ebertz, Freiburg 15.30 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr Vortrag 7 Kirchenbilder auf dem Prüfstand. Entwicklungsdynamiken bei der Umnutzung evangelischer Kirchen Prof. Dr. Sonja Keller, Hamburg 18:00 Uhr Abendessen   Individuelle Abreise       Organisation: Christian Kainzbauer-Wütig, Leiter des Diözesan-Erwachsenenbildungswerks im Erzbistum Bamberg Dominik Fröhlich, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenanzahl Die Besucheranzahl ist gemäß geltender Abstands- und Hygieneregeln begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten alle Personen aus dem selben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen auf anhängender Karte bzw. per Fax oder Internet angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 30. Oktober 2020. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (ermäßigte Preise in Klammern): Teilnahme mit Verpflegung und Übernachtung im EZ: € 144,‒ (€ 111,‒) Teilnahme mit Verpflegung und Übernachtung im DZ € 128,‒ (€ 95,‒) Teilnahme mit Verpflegung (ohne Frühstück) Freitag und Samstag € 87,‒ (€ 55,‒)   Teilnahme mit Verpflegung (ohne Frühstück) nur Freitag € 40,‒ (€ 25,‒) Teilnahme mit Verpflegung (ohne Frühstück) nur Samstag € 55,‒ (€ 30,‒) Das Zimmerkontingent des cph Nürnberg ist beschränkt. Wir behalten uns vor, Sie gegen Aufpreis von € 16,- (EZ) bzw. € 14,- (DZ) im IntercityHotel Nürnberg, Eilgutstr. 8, 90443 Nürnberg, unterzubringen.   Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.
Montag, 16. November 2020

Erich Garhammer trifft Marion Poschmann

Literatur im Gespräch / Foto: © Heike Steinweg/Suhrkamp Verlag Anmeldung ab sofort möglich Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Peter-Huchel-Preis und dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. 2018 erhielt sie den Klopstock-Preis für den Roman Die Kieferninseln (2017), der auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und auf jener des Man Booker International Prize 2019 stand. 2020 bekam sie für ihren neuesten Gedichtband „Nimbus“ den Hölty-Preis für Lyrik. An diesem Abend liest Marion Poschmann aus ihrem Roman Die Kieferninseln: ein Text von meisterhafter Leichtigkeit, tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er in den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Literatur Marion Poschmann, Die Kieferninseln (Roman. Berlin, 2. Aufl. 2020) Erich Garhammer (Hg.), Heiße Fragen – Coole Antworten. Überraschende Blicke auf Kirche und Welt (Würzburg, 2016) Erich Garhammer, Erzähl mir Gott. Theologie und Literatur auf Augenhöhe (Würzburg, 2018) Montag, 16. November 2020   Individuum est ineffabile – das Individuum ist nicht zu fassen. Es bleibt eine Leerstelle, über die uns zu beruhigen der Sinn des Unterhaltungsbedürfnisses aller Zeiten ist, und über die uns nicht zu beruhigen, die offenzuhalten auch heute die Aufgabe der Kunst, der Literatur sein muss. (Marion Poschmann)   Mit Marion Poschmann setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe Literatur im Gespräch der Katholischen Akademie in Bayern fort. 19.00 Uhr Begrüßung   Erich Garhammer trifft Marion Poschmann Lesung und Gespräch 20.30 Uhr Begegnung mit der Autorin   Organisation: Michael Zachmeier Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln begrenzt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitte gemeinsam anmelden! Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Anmeldeschluss ist Montag, 9. November 2020. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding Literatur
Mittwoch, 18. November 2020

Kardinal Wetter Preis 2020

Akademische Feier an der Universität Würzburg / Foto: Gerd Pfeiffer Die Katholische Akademie in Bayern und die Katholisch- Theologische Fakultät der Universität Würzburg verleihen den Kardinal-Wetter-Preis 2020 an Dr. Annemarie Frank. Vergeben wird die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Dissertation mit dem Thema „Asaf, Juda, Hatifa - Namen und Namensträger in Esra/Nehemia“. Überreicht wird der Preis am Mittwoch, 18. November 2020, im Rahmen einer öffentlichen Akademischen Feier an der Universität Würzburg. Die 29-jährige Nachwuchs-Wissenschaftlerin, die bereits mehrere Jahre als Mitarbeiterin an verschiedenen Lehrstühlen der Theologischen Fakultät in Würzburg gearbeitet hatte, wurde im Dezember 2019 mit summa cum laude promoviert. „Dr. Lic. Theol. Annemarie Frank zeigt in ihrer Dissertation eindrucksvoll, welch reichen Ertrag onomastische und prosopographische Analysen für die alttestamentliche Wissenschaft erbringen, und schließt mit der Bearbeitung der Listen im Esra/Nehemia-Buch eine echte Forschungslücke“, heißt es unter anderem in der Preisbegründung. Seit April 2020 ist Annemarie Frank, die nach ihrem Theologiestudium (Abschluss 2016) auch noch ein Studium der Altorientalistik an der Universität Würzburg mit dem Bachelor of Arts abschloss, Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Alttestamentliche Theologie bei Prof. Dr. Holger Gzella an der LMU München. Kardinal Friedrich Wetter, der Namensgeber des Preises, war von 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die ihm durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises dankte. Seither wird er jedes Jahr für theologische Dissertations- oder Habilitationsschriften verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache zwischen der Akademie und den katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Instituten und Departments aller bayerischen Universitäten im Wechsel. Dr. Annemarie Frank ist die 13. Preisträgerin seit 2008. Mittwoch, 18. November 2020, 18.00 Uhr   Die Katholische Akademie in Bayern und das Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg laden sehr herzlich ein zur öffentlichen Akademischen Feier anlässlich der Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2020 am Mittwoch, 18. November 2020, 18.00 Uhr in der Neubaukirche Alte Universität Domerschulstr. 16 97070 Würzburg   PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Dr. Martin Stuflesser, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg Begrüßung   Prof. Dr. Johann Rechenmacher, Professur für Biblische Einleitung und Biblische Hilfswissenschaften an der Universität Würzburg Laudatio auf die Preisträgerin   Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2020 an Dr. Annemarie Frank   Dr. Annemarie Frank Asaf, Juda, Hatifa – Namen und Namensträger in Esra/Nehemia   Es musiziert das Trio „aufBRASSbar“: Stefan Schalanda, Trompete Benjamin Jung, Posaune Ilya Khenkin, Bassposaune   Empfang im Foyer der Neubaukirche Wichtige Hinweise Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen! Wir bitten Personen, die mit einer Begleitperson teilnehmen möchten, bei der Anmeldung im Feld "Mitteilungen" den Namen einzutragen und auch anzugeben, ob sie im selben Haushalt wohnen. Zu Beginn der Veranstaltung ist ein „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Anmeldeschluss ist Freitag, 13. November 2020.
Freitag, 20. November 2020

Wein und Bier

Flüssige Kulturgüter geistlicher und weltlicher Territorien in Bayern Weinbau, Bierbrauen und die Destillierung wertvoller Kräuterliköre sind bis heute wichtige Elemente klösterlicher Kultur, deren Ursprünge weit ins Mittelalter zurückreichen. Der Erfolg liegt, wie etwa bei den Ettaler Klosterlikören, in alter Rezeptur, die als Geheimnis weniger Eingeweihter die Zeiten überdauert. Weihenstephan erhielt im Jahr 1040 die Braugerechtigkeit vom Freisinger Bischof. Dieses frühe Datum spielte für die Klosterökonomie eine tragende Rolle, auch wenn es einer kritischen Überprüfung nicht standhielt. 1048 bekam Benediktbeuern, nach der Ansiedelung von Mönchen aus Tegernsee, die Braugerechtigkeit. Zwar wird auch diese Datierung bezweifelt, dennoch bleibt festzuhalten, dass Bierbrauen seit langem zur Ökonomie geistlicher Territorien zählt. Die schriftlichen Zeugnisse für den Weinbau reichen sogar bis ins 8. Jahrhundert. Als älteste belegte fränkische Weinstadt gilt Hammelburg: Die Weinberge dort fanden in einer Urkunde Karls des Großen für das Kloster Fulda Erwähnung. Selbst beim „derben“ Baierwein spielte Kirchenbesitz eine wichtige Rolle. Bis in die frühe Neuzeit blieb der Weinbau an den Hängen der Donau überwiegend in der Hand großer Klöster wie St. Emmeram oder St. Jakob in Regensburg. Die Tagung fragt nach der Rolle von Klöstern und Hochstiften, aber auch des bayerischen Landesherrn und der Stadt München bei der Förderung von Weinbau, Brau- und Destillierkunst. Neben der landschaftsprägenden Bedeutung werden auch Finanzfragen, Vermarktungsstrategien und Qualitätsmerkmale angesprochen. Eine kleine Weinprobe rundet das Programm ab. Freitag, 20. November 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung 14.45 Uhr Klosterwein und Klosterbier, Brände und Liköre. Im Fluidum monastischer Ökonomie vor und nach der Säkularisation Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 15.30 Uhr Klösterlicher Weinbau im alten Bayern Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens 16.15 Uhr Imbisspause 17.00 Uhr Der Weinbergbesitz des Hochstifts Freising in der Frühen Neuzeit Isabella Hödl-Notter M.A., Promovendin, Archivarin der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern in München 17.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 18.15 Uhr Der Landesherr als Bierbrauer. Die Wittelsbacher und der Aufstieg des Brauwesens in Bayern Dr. Karl Gattinger, Landeshistoriker, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege 19.00 Uhr Die Münchner Brauer zwischen Stadtrat und Landesherr (bis 1814) Dr. Michael Stephan, ehem. Leiter des Stadtarchivs München 19.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 20.15 Uhr Kleine Weinprobe mit Erläuterungen von Prof. Weber, der auch im Vorstand der Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V. ist 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus“ auszufüllen. Sollten Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sein zu kommen, bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss ist Montag, 16. November 2020. Kosten Die Teilnahme an den Vorträgen kostet € 14,- pro Person. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Der Preis für die Weinprobe beträgt € 7,- pro Person. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,-- (ermäßigt € 50,--) oder im Doppelzimmer für € 45,-- (ermäßigt € 39,--) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.
Mittwoch, 25. November 2020

Genom-editierte Pflanzen. Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft?

In der Reihe "Wissenschaft für jedermann im Deutschen Museum" / Foto: © Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM Veranstaltung im Deutschen Museum Seit die Menschheit sesshaft wurde, verändert sie das Erbgut von Nutzpflanzen, um diese an ihre Wünsche anzupassen. Im Anbau sollen sie pflegeleicht, ertragreich und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sein. Als Nahrungsmittel wünschen wir uns, dass sie gesund und wohlschmeckend sind. Als Ersatz für fossile Brennstoffe sollen sie möglichst viel Energie liefern. Heute wissen wir, dass tausende von Genen an der Ausprägung dieser Eigenschaften beteiligt sind, und technische Neuerungen machen es möglich, die Merkmale unserer Kulturpflanzen mit einzelnen Genen in Beziehung zu setzen. So ist es naheliegend, dass wir die Wirkungsweise dieser Gene so effizient wie möglich gestalten möchten. Neue Verfahren der Genom-Editierung wie z.B. die CRISPR/Cas9-Technologie erlauben uns dies mit hoher Präzision. Im Vortrag sollen zunächst die in der Pflanzenzüchtung eingesetzten Methoden, ihr Potenzial und Beispiele für ihre Anwendungen vorgestellt werden. Gleichzeitig soll gefragt werden, wo die genetische Verbesserung unserer Kulturpflanzen an Grenzen stößt und welchen kritischen Fragen wir uns im Spannungsfeld von Produktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit stellen müssen. Ein spannendes und aktuelles Thema, für das sich jüngst erst Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einsetzte. "Ich bin überzeugt: angesichts der globalen Herausforderungen können wir es uns nicht leisten, diese neue Technologie links liegen zu lassen." Und selbst beim Bündnnis 90/DIE GRÜNENE formiert sich mittlerweile vor allem eine jüngere Generation, die fordert, die festgefahrenen Poistionen hinischtlich neuer Züchtungsmethoden zu überdenken. Mittwoch, 25. November 2020   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Chris-Carolin Schön, Professorin am Lehrstuhl für Pflanzenzüchtung der TUM School of Life Sciences Weihenstephan, Technische Universität München Genom-editierte Pflanzen Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft? 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   Organisation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 Live-Stream www.deutsches-museum.de Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Freitag, 20. November 2020. Bitte informieren Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich. acatech Agrarwirtschaft Biotechnologie Gentechnik
Montag, 30. November 2020

„wir wissen ja nicht, was gilt“. Paul Celan zum 100. Geburtstag

Paul Celan (1920 - 1970). Foto: Wikipedia Anmeldung ab sofort möglich Viele Kenner der deutschen Lyrik halten Paul Celan für den bedeutendsten Poeten der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl steht Celans Dichtung – nach wie vor – in dem Ruf, schwierig und unzugänglich, ja beinahe geheimnisvoll zu sein. Ist Celans Werk also nur ein esoterischer Gegenstand akademischer Diskussionen? Celan selbst wehrte sich gegen solche Verkürzung und forderte von seinen Lesern: Wiederholung, Vertiefung, vor allem: Aufmerksamkeit. „Aufmerksamkeit ist das natürliche Gebet der Seele“ – so zitiert Celan den Philosophen und Oratorianer Nicolas Malebranche und deutet damit an, dass seine Gedichte nur vor dem Hintergrund des Religiösen wirklich zu erhellen sind. Diesem Fingerzeig wollen wir anlässlich von Paul Celans 100. Geburtstag nachgehen und gemeinsam mit unseren Gästen – dem Theologen Jan-Heiner Tück aus Wien und dem Literaturwissenschaftler Markus May aus München – den religiösen Dichter Paul Celan kennenlernen. Der abwesende Gott, die Opfer der Shoah, Spuren jüdischer Mystik und Anspielungen auf die Passion des Gekreuzigten werden dabei ebenso im Zentrum stehen wie Celans Auseinandersetzung mit dem Judentum und seiner jüdischen Identität. Aber nicht nur das: Unter Anleitung des Sprecherziehers Marcus Boshkow rezitieren zwei Schauspielerinnen einschlägige Gedichte – u.a. Benedicta, Tenebrae, Denk dir,  Die Pole – und lassen so den Dichter selbst zu Wort kommen. Besondere Aufmerksamkeit ist also geboten, denn: „wir wissen ja nicht, weißt du, wir wissen ja nicht, was gilt.“ Montag, 30. November 2020 ab ca. 18 Uhr Gelegenheit zum Kennenlernen 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung in Celans Biographie Dominik Fröhlich, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Im Finstern einander nah. Jüdische und katholische Traditionssplitter in Paul Celans Gedicht Benedicta Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien 19.45 Uhr „es stand Jerusalem um uns“ – Judentum in Paul Celans späten Gedichten Prof. Dr. Markus May, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Ludwigs-Maximilians-Universität München 20.15 Uhr Pause 20.30 Uhr Paul Celan als religiöser Dichter? Moderierte Diskussion zwischen Markus May und Jan-Heiner Tück 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Rezitation: Sina Dresp, München Regina Speiseder, München   Künstlerische Gestaltung: Marcus Boshkow, Otto-Falckenberg-Schule München   Organisation und Moderation: Dominik Fröhlich Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln begrenzt. Die Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung, Besucherfragebogen Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen  angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitte gemeinsam anmelden! Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Anmeldeschluss ist Freitag, 27. November 2020. Bitte benachrichtigen Sie uns umgehend, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Kosten Eintrittskarten zum Preis von € 15,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Literatur
Dienstag, 01. Dezember 2020

"The White Saviour" / Die Veranstaltung muss leider ENTFALLEN

Warum Kinofilme oft eine weiße Erlöserfigur brauchen Referent: Tim Moeck, Drehbuchautor und Regisseur, München Beginn: 19.00 Uhr
Donnerstag, 03. Dezember 2020

Beethovens Missa solemnis

Zum 250. Geburtstag des Komponisten (Gemälde von Stieler/Foto: wikimedia commons) referiert Dr. Frank Höndgen, Chordirektor an der Münchner Michaelskirche. Anmeldung ab sofort möglich „Von Herzen – Möge es wieder – zu Herzen gehen“, so schreibt Ludwig van Beethoven in der Widmung seiner Missa solemnis an den österreichischen Erzherzog Rudolph. Die Ernennung seines Schülers und Gönners zum Olmützer Erzbischof im Jahr 1819 ist der äußere Anlass für die Komposition der fast 80-minütigen Messvertonung, die freilich erst Jahre später fertig wird und den liturgischen Rahmen sprengt. Von den einfachen Akkorden unter dem sich durchziehenden Sprachrhythmus des Kyrie bis hin zum Kanonendonner und den Militärfanfaren im Dona nobis pacem spannt sich ein dramatischer Bogen voller Kontraste, in dem schier kein menschliches Gefühl fehlt – nicht der Jubel und die Zuversicht, nicht die Angst und der Zweifel. Beethoven, der doch so Bahnbrechendes für die Weiterentwicklung von Gattungen wie der Symphonie, des Quartetts oder der Sonate geleistet hat, hielt die Missa solemnis für sein gelungenstes Werk. Zwei Wochen vor dem 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens – er wurde am 17. Dezember 1770 in Bonn getauft – wollen wir uns mit diesem grandiosen Stück beschäftigen. Unser Referent Frank Höndgen hätte eigentlich im November eine der raren Aufführungen der Missa solemnis in einer Kirche gewagt, doch die muss nun wegen der Corona-Krise noch warten. Da soll uns der Akademie-Abend ein wenig trösten. Donnerstag, 3. Dezember 2020 19.30 Uhr Begrüßung 19.40 Uhr Beethovens Missa solemnis Vortrag mit Musikbeispielen Dr. Frank Höndgen, Chordirektor an der Münchner Michaelskirche 20.40 Uhr Gespräch mit dem Referenten 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist: Donnerstag, 26. November 2020. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig an der Teilnahme verhindert sind. Eintrittskarten Eintrittskarten zum Preis von € 8,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen. Messe
Samstag, 12. Dezember 2020

Verleihung des Ökumenischen Preises

an die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft, Coventry Beginn: 10.00 Uhr
Mittwoch, 27. Januar 2021

Hyperloop - ein Transportsystem der Zukunft?

Reihe Wissenschaft für jedermann des Deutschen Museums / Foto: TUM Hyperloop / NEXT Prototypes e.V. Noch keine Anmeldung möglich! Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportystems, bei dem sich ein Ultra-Hochgeschwindigkeitszug mit annähernd Schallgeschwindigkeit in eine Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Vorgestellt hatte das Konzept der SpaceX-Gründer Elon Musk. Die Veröffentlichung dieses Konzepts hat weltweit großes Interesse für neuartige, umweltfreundliche Hochgeschwindigkeits-Transportysteme erzeugt. Kurz darauf sind eine Vielzahl an Projekten zum Erforschen solcher oder ähnlicher Konzepte entstanden, größtenteils in einem kommerziellen Rahmen. Dies hat dazu geführt, dass heutzutage der Begriff "Hyperloop" kein eindeutig definiertes technisches Konzept beschreibt, sondern im Allgemeinen als Sammelbegriff für verschiedene Hochgeschwindigkeits-Transportkonzepte verwendet wird, die sich hinsichtlich ihrer technischen Umsetzbarkeit teilweise stark voreinander unterscheiden. In allen Fällen lässt sich eindeutig erkennen, dass es bis zur kommerziellen Reife eines solchen Transportystems - trotz der oft zuversichtlichen Ankündiungen verschiedener Unternehmen - noch erheblicher Forschung und Entwicklung bedarf.  Gefördert mit Mitteln der Hightech Agenda Bayern der Bayerischen Staatsregierung, untersucht das TUM-Hyperloop Team, wie der Hyperloop ein sicheres, bezahlbares und nachhaltiges Transportmittel der Zukunft werden kann. So entwickelt das Team unter anderem ein Schwebesystem für den Pod, den Protoyp einer Teströhre aus ultrahochfestem Beton. Der erste Teil des Vortrags befasst sich mit den Hintergründen des TUM Hyperloop-Forschungsprogramms und den ermittelten Anwendungsszenarien in Deutschland und Europa. Weiterführend werden die Konzeptentwicklung und die Kapsel vorgestellt. Der Vortrag schließt mit den Zielen und Visionen für das Hyperloop-Programm. Referentin: Prof. Dr.-Ing. Agnes Jocher, Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TU München Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München acatech Elektromobilität Mobilität Nachhaltigkeit