Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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04.10.2018 – 19.12.2018

Christoph Brech - Rom im Auge des Pantheon

Fotoausstellung Fünf der ausgestellten Werke sind schon verkauft! Die Ausstellung in der Katholischen Akademie Bayern ist bis kurz vor Weihnachten zu sehen. Im Rahmen der Verabschiedung von Akademiedirektor Dr. Florians Schuller wurde unsere Ausstellung mit Fotografien von Christoph Brech eröffnet. Zu sehen sind Fotografien, die herausragende Kunstwerke Roms in einer sehr speziellen Perspektive zeigen.Die fünf der ausgestellten Bilder von Christoph Brech sind bereits verkauft. Das berichtete der Künstler bei einer Führung. Die Einführung hielt am Abend des 2. Oktobers 2018 der lange in Rom an den Vatikanischen Museen wirkende Professor Arnold Nesselrath.In der kommenden Ausgabe unserer Zeitschrift "zur debatte" wird das Referat zusammen mit den anderen Texten des Abends dokumentiert. Seit seinem Villa Massimo-Stipendium 2006/07 beschäftigt sich Christoph Brech mit Rom. in vielen Fotografien und acht Video-Filmen gelingt es dem Münchner Künstler, die Stadt aus seiner ganz eigenen Perspektive zu zeigen. Christoph Brech wurde 1964 geboren. Nach einer abgeschlossenen Gärtnerlehre studierte er Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine Werke werden international ausgestellt, u.a. im Centre Pompidou in Metz (2019), im Fine Arts Museum in Riga (2016), im Contemporary Art Space in Osaka (2013) und im Museum of Fine Arts in Boston (2010).  In München stellte Brech 2016 seine Filme und Installationen im Bayerischen Nationalmuseum in den Dialog mit Werken des Mittelalters.2016 und 2018 begleitete Brech Maestro Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester auf deren Europa- und USA-Tournee.Brechs Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Kunstpreis 2018, verliehen durch die Akademie der Künste Berlin. Die Ausstellung ist zu sehen vom 4. Oktober bis 19. Dezember 2018 Montag bis Freitag jeweils 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Ausstellung Kunst Vernissage Rom
Dienstag, 22. Januar 2019

Vernissage Walter Raum: Wund-Bilder

Einführung in die Ausstellung durch Wilhelm Christoph Warning Beginn 19 Uhr Unser Titelbild: "Wunde"; Dispersion und Material auf Papier H x B = 70 x 100 cm aus dem Jahr 1983 und der Serie „Wund-Bilder“. Vernissage Zweiter Weltkrieg Wolfgang Borchert
Mittwoch, 23. Januar 2019

Bunte Schattierungen in schwarzweiß. Die "Filme 01" der HFF München

Der Drehbuchjahrgang 2017 zeigt seine Erstlingsfilme In Zusammenarbeit mit Tim Moeck, künstlerischer Mitarbeiter der "Abteilung VI - Drehbuch" der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, präsentieren wir neun Filme der Erstsemester 2017. Dreißig Minuten analoges Filmmaterial, schwarzweiß und München mit Umgebung: das sind die Vorgaben, die Inhalte bestimmen die Studierenden selbst. Daraus werden immer wieder überraschende Zehnminüter!
Donnerstag, 31. Januar 2019

Joachim Gauck: Freiheit und Verantwortung

Herausforderungen in einer unsicheren Welt Beginn 19 Uhr Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck analysiert, wie durch pervertierte Ideologien, drohende Cyber Wars, Migration und europäische Desintegration zentrale Grundwerte der liberalen Demokratie in Gefahr geraten. Angst und vereinfachte Antworten gewinnen zunehmend an Gewicht. Freiheit und Verantwortung des Einzelnen in der Gesellschaft können dem entgegenwirken. Sicherheit Freiheit Gauck
Donnerstag, 14. Februar 2019

Michael Kardinal von Faulhaber. Das Tagebuch 1945 geht online

In Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München/Berlin, dem Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster und dem Erzbischöflichen Archiv München Anmeldung voraussichtlich ab Mitte Januar 2019. Der Jahrgang 1945 der geheimen Besuchstagebücher des Münchner Kardinals Michael von Faulhaber beschreibt eindrucksvoll die dramatischen Geschehnisse der letzten Kriegsmonate. Bombenkrieg, Kapitulation, Befreiung und Wiederaufbau in Bayern finden ebenso Widerhall wie das bedrückende Elend der Bevölkerung. Erzdiözese München und Freising Nationalsozialismus Wolf, Hubert Zweiter Weltkrieg Faulhaber Institut für Zeitgeschichte
15.03.2019 – 16.03.2019

Gefordert – Gefördert - Geschafft

Chancen und Wege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Katholischen Theologie Wie werde ich ProfessorIn in Katholischer Theologie? Gibt es Alternativen für (promovierte) TheologInnen? Unser Workshop "Gefordert - Gefördert - Geschafft" hilft Ihnen weiter! Von jeher gehört die Theologie zu den klassischen Disziplinen der Universität. An deutschen Universitäten und Hochschulen ist die Katholische Theologie mit neunzehn Fakultäten und mehr als dreißig Einrichtungen der Lehrerbildung breit vertreten. Über 350 Professorinnen und Professoren, über 200 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche in Drittmittelprojekten engagierte Forscherinnen und Forscher sind an den staatlichen wie kirchlichen Hochschulen im Fachbereich Katholische Theologie tätig. Sie forschen, sie bilden aus, sie sind international gefragt. Sie stehen im Dialog mit anderen Wissenschaftsbereichen, mit Kirche und Gesellschaft. Bei allem gesellschaftlichen Interesse an religiösen und theologischen Fragestellungen ist allerdings Gegenwind zu spüren: Die Stellung der Theologie im Haus der Wissenschaften wird genauso Thema wie die Zahl der Studierenden oder deren weitere berufliche Möglichkeiten. So fragen sich viele, ob es sinnvoll sei, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie zu planen. Wie wird man aber Theologieprofessor bzw. -professorin? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Welche beruflich adäquaten Möglichkeiten bestehen, wenn man keinen Lehrstuhl bekommt? Lohnt sich der Weg dann trotzdem? Diesen und anderen Fragen will die Tagung nachgehen. Der Workshop richtet sich an alle, die im deutschsprachigen Raum in Katholischer Theologie promovieren oder sich mit dem Gedanken einer Habilitation tragen. Herzlich willkommen!   Freitag, 15. März 2019, bis Samstag, 16. März 2019   Freitag, 15. März 2019 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr Anreise und Kaffee/Tee 14.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, München Katholische Akademie in Bayern Dr. Christian Henkel, Tübingen Vertreter der Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen für katholische Theologie BAM 14.15 Uhr Die Apostolische Konstitution „Veritatis Gaudium“ über die kirchlichen Universitäten und Fakultäten Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Katholisch-Theologischen Fakultätentags 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Vom wissenschaftlichen Nachwuchs zur Professur Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster Stellv. Vorsitzender der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz 16.45 Uhr Eigene Wege und Erfahrungen Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl, Augsburg Ass.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Salzburg 18.30 Uhr Abendessen 20.00 Uhr Führung durch die Kirche St. Michael München P. Karl Kern SJ, Kirchenrektor, und „Pietre Vive“ / „Lebendige Steine“ (Junge Erwachsene erschließen die geistliche Botschaft des Kirchenraums; Ansprechpartner: Maximilian Gigl) Im Anschluss Kleines Konzert in St. Michael Dr. Frank Höndgen 21.00 Uhr Gemütlicher Ausklang im Gasthaus „Zum Augustiner“, Neuhauserstr. 27, München       Samstag, 16. März 2019 8.00 Uhr Frühstück 9.00 Uhr Eucharistiefeier Mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge 10.00 Uhr Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Förderangebote für junge Theologinnen und Theologen Dr. Achim Haag, Bonn Direktor Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften der DFG 11.00 Uhr Mit Stehkaffe: Speakers‘ Corner – Institutionen der Forschungsförderung – Netzwerke Katholische Theologie 12.15 Uhr Schlusswort Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch, Vallendar Vorsitzender des Kath.-Theol. Fakultätentags 12.30 Uhr Mittagessen/Ende der Veranstaltung   Tagungsmoderation: Dr. Christian Henkel, Vertreter der BAM Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Katholisch-Theologischer Fakultätentag Bundeskonferenz der wissenschaftlichen AssistentInnen und MitarbeiterInnen für katholische Theologie (BAM) Deutsche Bischofskonferenz Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München Anreise Die Katholische Akademie in Bayern ist vom Münchner Hauptbahnhof in ca. 30 min. zu erreichen:  Mit der U4 (Richtung Arabellapark) oder U5 (Richtung Neuperlach)  bis zur Haltestelle „Odeonsplatz“,  dort umsteigen in die U3 (Richtung Moosach)  oder U6 (Richtung Garching Forschungszentrum)  bis zur Haltestelle „Münchner Freiheit“.  Von dort zu Fuß in zehn Minuten über die Feilitzschstraße und  die Gunezrainerstraße zur Mandlstraße 23. Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 22. Februar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich! Kosten Die notwendigen Reisekosten werden unter den üblichen  Bedingungen erstattet. Das Reisekostenformular erhalten Sie,  zusammen mit Ihren Tagungsunterlagen, vor Ort. Teilnahmegebühr: € 30,-  inkl. Mahlzeiten, Pausenverpflegung und Übernachtung. Über die Teilnahme kann eine Bescheinigung ausgestellt werden.   Bildung Glaube Katholisch-Theologischer Fakultätentag Deutsche Bischofskonferenz (DBK) Young Professionals
Mittwoch, 10. April 2019

Wenn Technik den Nerv trifft

Reihe "Wissenschaft für jedermann": Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen Neuauflage der im November abgesagten Veranstaltung Der menschliche Körper funktioniert elektrisch, zumindest teilweise. In der Medizintechnik werden daher Geräte entwickelt, die Herz- und Hirnsignale aufnehmen. Elektrisch aktive Implantate ersetzen oder überschreiben die Signale natürlicher Sensoren und Organe im menschlichen Körper. Diese bioelektronische Medizin eröffnet durch neuronale Implantate, Elektrozeutika oder „elektronische Pillen“ völlig neue Behandlungsmethoden. Klinische Anwendungen auf dem Gebiet der Neurotechnik sind bereits Cochlea-Implantate für Schwerhörige oder Tiefe Hirnstimulatoren, die bei Parkinson-Patienten zahlreiche Symptome unterdrücken. Die Forschung ist sogar noch einen Schritt weiter: Hilfsmittel sollen durch Hirnsignale gesteuert, Prothesen mit Gefühl ausgestattet und Volkskrankheiten wie Bluthochdruck mit Strom behandelt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über grundlegende Ideen und Ansätze auf dem Gebiet der neuronalen Implantate und der bioelektronischen Medizin. Welche Erkenntnisse ermöglichen eine Behandlung unterschiedlicher Erkrankungen? Wie sehen realisierbare Implantate aus? Und wo liegen die technischen und medizinischen Herausforderungen? Konkrete Beispiele wie die Blutdrucksenkung durch Vagusnervstimulation und die Wiederherstellung sensorischen Feedbacks nach Amputation sollen die technischen und medizinischen Chancen und Herausforderungen verdeutlichen. (Thomas Stieglitz) Mittwoch, 10. April 2019 Achtung: Diese Veranstaltung entfiel am 28. November 2018 leider wegen Erkrankung des Referenten! NEUER TERMIN: Mittwoch, 10. April 2019, 19.00 Uhr   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum Ort: Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr. Thomas Stieglitz, Professor für Biomedizinische Mikrotechnik an der Universität Freiburg Wenn Technik den Nerv trifft Implantate für elektronische Pillen und fühlende Prothesen 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 - 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches.museum.de Wissenschaft für jedermann Deutsches Museum
Montag, 10. Dezember 2018

Staat ohne Gott?

Ein Streitgespräch zwischen den Verfassungsrechtlern Horst Dreier und Paul Kirchhof Beginn 19 Uhr „Staat ohne Gott“ lautet der provokante Titel des neuen Buchs von Horst Dreier, das für einiges Aufsehen gesorgt hat. Wobei der Würzburger Verfassungsrechtler gleich hinzufügt: „’Staat ohne Gott‘ heißt nicht: Welt ohne Gott, auch nicht: Gesellschaft ohne Gott, und schon gar nicht: Mensch ohne Gott.“ Seine These lässt sich vielmehr so zusammenfassen: In der modernen Demokratie darf sich der Staat mit keiner Religion identifizieren. Nur so kann er Religionsfreiheit für alle garantieren. Doch wirft die weltanschauliche Neutralität des Staates eine ganze Reihe grundlegender Fragen auf. Wie steht es dann mit der Präambel des Grundgesetzes, die ausdrücklich die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ an den Anfang stellt? Oder wie steht es um das berühmte „Böckenförde-Diktum“, unser Staat lebe „von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“? Und da ist neben der Kantischen Autonomie zweifellos das christliche Menschenbild zu nennen. Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof ist in einigen Punkten anderer Überzeugung als Horst Dreier. Und so freut es uns, dass wir die beiden prominenten Verfassungsrechtler für ein Streitgespräch gewinnen konnten, das über das Grundsätzliche hinaus auch einige konkrete Felder behandeln wird, vom Religionsunterricht bis zm Sonntagsschutz. Viele spannende Fragen! Darum haben wir auch Horst Dreiers Buchtitel für diesen Abend mit einem Fragezeichen versehen. Montag, 10. Dezember 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr Exposition Prof. Dr. Horst Dreier, Professor für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg 19.30 Uhr Erwiderung Prof. Dr. Paul Kirchhof, Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg 19.45 Uhr Streitgespräch zwischen Professor Horst Dreier und Professor Paul Kirchhof 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 6. Dezember 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Freitag, 07. Dezember 2018

Der Koran. Reihe Islam (I)

Ein vielstimmiges Buch Beginn 19 Uhr Nach Auffassung der islamischen Tradition besteht der Koran aus Offenbarungen, die Gott dem Propheten Muhammad herabsandte. Gott selbst ist danach urheber des Korans; Muhammad verkündete seiner Umwelt die göttlichen Offenbarungen ohne eigenes Zutun. Der Korantext selbst dagegen konfrontiert den Leser damit, dass neben der göttlichen Stimme, die sich direkt narrativ äußert oder im Imperativ spricht, auch menschliche Stimmen zu Wort kommen. In verschiedenen Situationen: in der Vergangenheit, in der Gegenwart der koranischen Verkündigung sowie in der Zukunft, sei es in dieser Welt oder am Jüngsten Tag, sei es im Paradies oder in der Hölle, sprechen Menschen. Worte gläubiger Anhänger, zweifelnder Hörer, entschiedener Gegner, von Juden, Christen und Polytheisten können im Koran gelesen und gehört werden. Je nach Kontext formulieren Menschen Anliegen, beschreiben Situationen, führen Dialoge miteinander und mit Gott.  Besonders hörbar sind die Stimmen der Propheten, die im Laufe vergangener Zeiten Gottes Willen predigten. Nicht nur Dämonen, sondern selbst der Satan kommt im Koran zu Wort. Der Koran erweist sich hiermit als ein polyphones Werk. Der Vortrag behandelt die Mehrstimmigkeit des Korans. Die Sprecher werden in ihrem historischen Kontext und im Verhältnis zueinander behandelt. Sprechakte werden analysiert, um den tieferen Sinn der Aussagen herauszuarbeiten. Das hermeneutisch konstituierte Gesamtbild zeigt den Koran als ein dichtes Netzwerk von Sprechern, die diskursiv die Gesamtheit göttlicher Sprache bilden. (Georges Tamer) Vorschau Reihe Islam (II) Allah oder Gott? Das islamische Gottesbild im monotheistischen Kontext Mi., 5. Juni 2019, 19 Uhr: Abendvortrag Prof. Tamer Mo., 17. Juni 2019, 19 Uhr: Lektüreseminar Dr. Thörner Freitag, 7. Dezember 2018 und Mittwoch, 9. Januar 2019 Abendvortrag Freitag, 7. Dezember 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der Koran: ein vielstimmiges Buch Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Lektüreseminar zum Abendvortrag Mittwoch, 9. Januar 2019     Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Lektüreseminar Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag am 7. Dezember 2018:  Donnerstag, 6. Dezember 2018 Anmeldeschluss für das Lektüreseminar am Mittwoch, 9. Januar 2019:  Dienstag, 8. Januar 2019. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag 7.12.18 und Lektüreseminar 9.1.19: € 12,- Nur Abendvortrag 7.12.18: € 8,- Nur Lektüreseminar 9.1.19: € 8,- Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  zahlen € 6,- bzw. € 4,-.
Montag, 03. Dezember 2018

Die dunkle Seite in uns

Auf Fährtensuche in der Psyche von Verbrechern Beginn 19 Uhr Forensische Psychiatrie ist jene Wissenschaft, die prüft, ob ein Mensch ein Verbrechen begangen hat, weil er krank war oder weil er Motive hatte, die für die meisten von uns nachvollziehbar sind. Geldgier, Rache, Verlangen nach Macht und Beherrschung können die meisten von uns als Motiv verstehen, wenn ein Verbrechen begangen und z.B. Gewalt ausgeübt wurde; bei religiösem Fanatismus ist das schon seltener der Fall und bei sexueller Gier noch weniger. Und doch kennt die Menschengeschichte nahezu überall Kriege, die genau aus diesen Gründen geführt, Gewalt und Verbrechen, bei denen genau deswegen andere Menschen verletzt oder getötet wurden. Manche Verbrechen werden aber begangen, weil die Täter ihren Impulsen wehrlos ausgeliefert waren, weil sie sich von fremden Mächten beherrscht fühlten oder weil sie überzeugt waren aus Notwehr handeln zu müssen, kurz: weil eine psychische Krankheit, Schwäche oder Störung ihr kriminelles Handeln maßgeblich bestimmte. Wo liegt die Grenze zwischen krankheitsbedingt begangenen Straftaten und jenen Delikten, die noch in das breite Spektrum menschlicher Normalität fallen? Wie spielen Persönlichkeit, Störung und Situation zusammen, um die Hemmschwelle zum Verbrechen zu überwinden? Was kann man tun, damit Täter nicht zu Wiederholungstätern werden? Und was fasziniert uns an der Kriminalität, vor der wir uns doch so fürchten und von der wir häufig und fälschlicherweise glauben, dass sie immer schlimmer wird? Der Vortrag versucht, Antworten auf einige dieser Fragen zu geben und wirft gleichzeitig neue Fragen auf, für die jeder selber eine Antwort finden muss. Montag, 3. Dezember 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Die dunkle Seite in uns Auf Fährtensuche in der Psyche von Verbrechern Prof. em. Dr. Norbert Nedopil, von 1992 bis 2016 Leiter der Abteilung für Forensische Psychiatrie an der Psychiatrischen Klinik der LMU München 20.00 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 20.45 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Astrid Schilling Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 30. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  sind an der Abendkasse erhältlich.
Samstag, 01. Dezember 2018

Das Evangelium ist kein Buch!

Lernen mit Leib und Seele in den Fußstapfen von Marcel Jousse SJ (1886-1961) Beginn 9.30 Uhr Der Anthropologe und Ordensmann Marcel Jousse SJ (1886-1961) erforschte sein ganzes Leben lang die Weitergabe von Tradition in einer oralen Kultur. Seine bahnbrechenden Arbeiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum mündlichen Stil (style oral) brachten ihm internationale Anerkennung durch die Fachwelt, aber auch Feinde aus den eigenen Reihen. Der „Fall Marcel Jousse“ wurde dann von Schweigen umhüllt. Neuere Beiträge der Neurowissenschaften zeigen, wie sehr Jousse mit seiner Definition des Menschen als „mimetischem Lebewesen“ (animal mimeur) Recht hatte. Er setzte sich unerschrocken mit dem Welt- und Menschenbild seiner Zeit auseinander, und noch heute können wir aus seiner Anthropologie wie aus seinen melodischen Kompositionen von biblischen Texten viel gewinnen. Jousse lädt uns ein, die Bibel nicht nur als Buch zu lesen, sondern die Worte wirklich in den Mund zu nehmen und sie uns so anzueignen, dass wir sie nicht mehr vergessen können. Die in Deutschland kaum bekannte Praxis des Bibelrezitativs wird in Frankreich auf vielfältige Weise zur Bereicherung des eigenen geistlichen Lebens, aber auch in der Liturgie eingesetzt.  Persönlichkeit und Werk von Marcel Jousse werden aus der Perspektive der Philosophie, der Anthropologie, der Theologie und der Pastoral in zwei Vorträgen präsentiert. Anschließend ist Gelegenheit, ein kurzes Rezitativ zu erlernen und so den Advent mit einem geistlichen Impuls zu beginnen. (Johannes Bündgens, Clara-Elisabeth Vasseur) Samstag, 1. Dezember 2018 9.30 Uhr Begrüßung 9.45 Uhr Der Ansatz von Marcel Jousse SJ aus anthropologischer und philosophischer Sicht Clara-Elisabeth Vasseur, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie der Katholischen Universität (KU) Eichstätt-Ingolstadt, Doktorandin am Institut Catholique de Paris und an der KU 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Zur Rezeption der wissenschaftlichen Arbeiten von Marcel Jousse SJ in der Theologie damals und heute Dr. Johannes Bündgens, Weihbischof im Bistum Aachen 11.45 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen 12.30 Uhr Abschlussgebet mit Bibelrezitativ 13.00 Uhr Mittagessen Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 30. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme € 12,– (€ 6,–) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,-- (€ 47,--) Übernachtung (DZ/Frühst. € 43,-- (€ 37,--) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr  und für Schüler. Eintrittskarten werden an der Tagungskasse verkauft.
Samstag, 24. November 2018

Anfänge des Menschen

Perspektiven aus Archäogenetik, Paläoanthropologie, Philosophie und Religionswissenschaft Beginn 9.15 Uhr Wie wurde der Mensch zu dem, was er heute ist? Und ab wann können wir überhaupt vom Menschen reden? Welche Rolle spielen dabei das Erbmaterial, die Kultur, die Vernunft und Sprache oder die Religion?    Solche Fragen tauchen immer wieder auf, werden aber selten in einen größeren Zusammenhang eingeordnet. Dabei bieten etwa Genetik, Kulturwissenschaft, Philosophie und Religionswissenschaft zahlreiche und auch neue Erkenntnisse. Sie miteinander ins Gespräch zu bringen, so lautet das Ziel unserer Tagung „Anfänge des Menschen“. Der Plan für die Tagung ist entstanden im Gesprächskreis „Kirche und Wissenschaft“, der 1981 auf Anregung des früheren Wiener Kardinals Franz König (1905-2004) an der Katholischen Akademie Bayern gegründet wurde. Seither treffen sich zweimal im Jahr Naturwissenschaftler und Theologen bzw. Philosophen, um – auch unter Hinzuziehung junger Wissenschaftler – über aktuelle Fragen zu diskutieren. Von Zeit zu Zeit entstehen daraus öffentliche Veranstaltungen, so zuletzt im Jahr 2014 die viel beachtete Tagung „Formeln fürs Leben. Naturwissenschaftler im Dialog mit Theologen“. Samstag, 24. November 2018 9.15 Uhr Begrüßung 9.30 Uhr Die genetische Herkunft der Europäer: Migration und Anpassung in der Vorgeschichte Prof. Dr. Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte, Jena Nachfragen: Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, München 11.00 Uhr Kaffeepause 11.30 Uhr Die Rolle der Kultur in frühen Expansionen der Menschheit PD Dr. Miriam Haidle, Koordinatorin des Forschungsprojekts ROCEEH (The Role of Culture in Early Expansions of Humans), Tübingen/Frankfurt Nachfragen: Prof. Dr. Rupert Gebhard, Leitender Sammlungsdirektor der Archäologischen Staatssammlung, München 13.00 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Frühmenschliche Motivationssysteme Prof. Dr. Wolfgang Detel, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt/Main Nachfragen: Prof. Dr. Manfred Stöckler, emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Bremen 15.30 Uhr Kaffeepause 16.00 Uhr Homo religiosus – Wie die Evolution die Religiosität der Menschheit prägt(e) Dr. Michael Blume, Religionswissenschaftler, Antisemitismus-Beauftragter des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart Nachfragen: Prof. Dr. Christian Kummer SJ, emeritierter Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie, München 17.30 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Dr. Ralf Geretshauser Organisation: Dr. Johannes Schießl Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 22. November 2018. Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits  keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 20,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 10,–)  sind an der Tageskasse erhältlich.   Mittagessen Für € 14,– (ermäßigt € 9,–) können Sie in der Akademie  zu Mittag essen. Bitte unbedingt bei der Anmeldung angeben. Das Mittagessen ist leider ausgebucht! (Montag, 19.11.2018)   Übernachtung Außerdem besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–)  oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.
Donnerstag, 22. November 2018

Verleihung des Kardinal Wetter Preises an der Universität Passau

Preisträgerin ist Dr. des. Zsofia Schnelbach Friedrich Kardinal Wetter (Foto: Gerd Pfeiffer) war 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die er über alle die 25 Jahre unterstützte und förderte. Bei seinem Ausscheiden aus dem Amt des Erzbischofs im Jahr 2008 dankte ihm deshalb die Akademie durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises. Sie will damit neben der Fürsorge Kardinal Wetters für diese gesamtbayerische Institution vor allem auch seine Verdienste als Professor der Theologie und seinen erzbischöflichen Dienst an der Einheit in der Kirche in öffentlicher Erinnerung halten. So wird der Kardinal-Wetter-Preis seit 2008 jährlich für Dissertations- und Habilitationsarbeiten aus allen theologischen Disziplinen verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache gemeinsam durch die Akademie und abwechselnd die katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Institute der bayerischen staatlichen Universitäten und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Mit dem Kardinal-Wetter-Preis 2018 erfolgt die Verleihung bereits zum zweiten Mal  an der Universität Passau. Donnerstag, 22. November 2018 Ort: Universität Passau, Innstraße 40 Senatssaal des Nikolaklosters (Raum 403) 18.00 Uhr s.t. Die Katholische Akademie in Bayern und das Department für Katholische Theologie der Universität Passau laden herzlich ein zur öffentlichen Akademischen Feier anlässlich der Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2018     Professorin Dr. Sandra Huebenthal, Sprecherin des Departments für Katholische Theologie an der Universität Passau Begrüßung   Professorin Dr. Daniela Wawra, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Internationales der Universität Passau Grußwort   Professor Dr. Dr. Peter Fonk, Lehrstuhl für Theologische Ethik, Studiengangsleiter Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management, Leitung Institut Ethik WAW an der Philosophischen Fakultät der Universität Passau Laudatio auf die Preisträgerin   Verleihung des Kardinal Wetter Preises 2018 an Dr. des. Zsofia Schnelbach   Michael Zachmeier, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern, im Gespräch mit Dr. des. Zsofia Schnelbach über ihre Dissertation „Mein Kind ist den Weg schon gegangen – Bewältigung von stiller Geburt“     Musikalische Gestaltung: Margot Melissen (Gesang) Matthias Elender (Gitarre)   Stehempfang mit Buffet im Foyer vor dem Senatssaal   Veranstaltungsort Universität Passau Innstraße 40 Senatssaal des Nikolaklosters (Raum 403) Anmeldung Bitte bis spätestens Montag, 19. November 2018.
Donnerstag, 15. November 2018

Islam in Europa

Isolation oder Integration? Gehört der Islam zu Europa? Tagespolitik und öffentliche Medien geben vorwiegend polemische Antworten. Im Vordergrund stehen fundamentalistische Gruppen, Terrorismus, die Furcht vor Parallelgesellschaften und einer Überfremdung oder gar Aushöhlung der westlichen Lebenswelt. Die Schlagzeilen verstellen jedoch den Blick auf eine wesentlich differenziertere Situation, sowohl im Hinblick auf die vielfältige Gestalt des Islam als auch auf das Zusammenleben in der säkularisierten Gesellschaft Europas. Es erscheint ebenso wenig angebracht, muslimische Mitbürger unter Generalverdacht zu stellen, wie Reibungspunkte und Konflikte zu leugnen. Der Islam ist seit dem frühen Mittelalter mit der europäischen Geschichte verwoben und hat Spuren in Wissenschaft und Kultur, Wirtschaft und sozialen Strukturen hinterlassen, bevor er über Jahrhunderte hinweg zurückgedrängt wurde. Durch die seit den 1950er Jahren einsetzende Migration von Muslimen nimmt deren Bevölkerungsanteil in Europa aber wieder zu. Wie kann eine gemeinsame Zukunft gelingen, wenn es um die unverzichtbaren Fundamente Europas wie Demokratie, Trennung von Religion und Staat, religiöse Toleranz oder Gleichstellung von Mann und Frau geht? Die gemeinsame Veranstaltung von RENOVABIS, der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven und der Katholischen Akademie Bayern will im Dialog von Experten und Vertretern des Islam eine wissenschaftlich fundierte, sachliche Einschätzung der Wirklichkeit und der Zukunft des Islam in Europa versuchen. Donnerstag, 15. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung 19.15 Uhr Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Armina Omerika, Juniorprofessorin für Ideengeschichte des Islam an der Universität Frankfurt am Main; Mitglied des Plenums der Deutschen Islam-Konferenz 2010-2012 Dr. Abdel-Hakim Ourghi, Abteilungsleiter am Institut für Islamische Religionspädagogik der Pädagogischen HochschuleFreiburg Dr. Andreas Renz, Fachreferent im Referat Ökumene und interreligiöser Dialog der Erzdiözese München und Freising Moderation: Prof. Dr. Michael Albus, Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven, München   21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Christof Dahm, Renovabis Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: RENOVABIS. Das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland Zeitschrift OST-WEST. Europäische Perspektiven Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 13. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse verkauft.
08.11.2018 – 09.11.2018

Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) und Bayern

Eine europäische Dimension Symposion in Regensburg „Der die Bahn eröffnet [...], dem bleibt höchster Ruhm.“ So würdigte König Ludwig I. von Bayern die Innovationsleistung von Johann Joachim Winckelmann, dem spiritus rector des Klassizismus. Winckelmanns Antikenbild revolutionierte das Geschichts- und Kunstverständnis des 18. Jahrhunderts und veränderte damit die europäische Geistes- und Kunstlandschaft nachhaltig.   Das interdisziplinäre Symposion in Regensburg beschäftigt sich mit dem bisher wenig erschlossenen Einfluss Winckelmanns in Bayern. Anlass ist die diesjährige Koinzidenz des 250. Todesjahres von Winckelmann (1717-1768) und des 150. Todesjahres von Ludwig I. (1786-1868). Die Vorträge untersuchen die Bedeutung Winckelmanns für die bayerische Kulturgeschichte aus landes-, kunst- und architekturhistorischer sowie archäologischer, literaturwissenschaftlicher und philosophischer Perspektive. Winckelmanns klassizistische Ästhetik und seine Maxime der edlen Einfalt und stillen Größe beeinflusste die Kunstpolitik Ludwigs I. grundlegend und prägte dessen Sammlungs- und Bautätigkeit in der Residenzstadt München. Regensburg erwies sich als schicksalsträchtiger Scheideweg im Leben Winckelmanns: Im Mai 1768 brach er seine Deutschlandtour in der Stadt des immerwährenden Reichstages ab, um nach Rom zurückzureisen. Am 8. Juni 1768 wurde er in Triest ausgeraubt und ermordet. (Dr. Susanne Biber und Dr. Edith Heindl) Tagung in Regensburg Donnerstag/Freitag, 8./9. November 2018 Donnerstag, 8. November 2018   Walhalla-Exkursion: Winckelmann, Klenze und die Walhalla Keynote: Dr. Margaretha Huber, Philosophin, München; anschl. Führungen mit Dr. Thorsten Marr, Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung, un Dipl.-Ing. Erhard Winklmann, Staatliches Bauamt Regensburg (max. je 25 Personen) 13.45 Uhr Abfahrt des Busses vor dem Südportal des Regensburger Doms   19.00 Uhr Begrüßung durch die Veranstalter Eröffnung des Symposions Ort: Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg 19.15 Uhr Rezeption und Wirkung Winckelmanns in Europa. Eine Spurenlese Prof. Dr. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft Stendal/Berlin  Freitag, 9. November 2018 9.15 Uhr „Torniamo a Roma“ – Winckelmanns Scheideweg in Regensburg und Tod in Triest Dr. Edith Heindl, Kunsthistorikerin, Regensburg 9.45 Uhr Winckelmann als Vorbild für Ludwig I. und Leo von Klenze Dr. Florian Knauß, Leitender Direktor an den Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München 10.15 Uhr Diskussion und anschließende Kaffeepause 11.00 Uhr „Edle Einfalt“ bei Winckelmann, Jean Paul, Wackenroder und Siewerth Prof. Dr. Sigmund Bonk, Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus, Regensburg 11.30 Uhr Winckelmann und das kurfürstlich bayerische Generalmandat 1770: „Edle Simplizität“ wird behördlich verordnet Dr. Helmut Hess, Geschäftsführender Vorstand der Richard Stury Stiftung, München 12.00 Uhr Diskussion 12.30 Uhr Mittagspause   14.00 Uhr Ludovicianische Perspektiven auf Winckelmann – Medien der Erinnerung Prof. Dr. Hannelore Putz, Direktorin des Archivs des Bistums Passau 14.30 Uhr Winckelmann und die Antikenerwerbungen Ludwigs I. PD Dr. Mathias René Hofter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bayerische Geschichte der LMU München 15.00 Uhr Diskussion und anschließende Kaffeepause 15.45 Uhr Winckelmanns Beschreibungen des Laokoon und die Aktualität seiner Maxime ‚Edle Einfalt und stille Größe‘ Prof. Hermann Leber, Professor i. R. für Kunsterziehung an der Universität Regensburg 16.15 Uhr Winckelmann und die Klassische Moderne, ausgehend von den Hofgarten-Arkaden in München Dr. Susanne Biber, Kuratorin und Kunsthistorikerin, Regensburg 16.45 Uhr Diskussion 17.30 Uhr Ende des Symposions   Moderatoren: Prof. Dr. Albert Dietl, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid, Professor em. für Kunstgeschichte an der Universität Regensburg Prof. Dr. Max Kunze, Präsident der Winckelmann-Gesellschaft Stendal/Berlin   Konzeption und Organisation: Dr. Susanne Biber Dr. Edith Heindl Prof. Dr. Sigmund Bonk Michael Zachmeier   Veranstalter und Förderer: Akademisches Forum Albertus Magnus Regensburg Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg Winckelmann-Gesellschaft e.V. in Stendal Regensburger Universitätsstiftung Pro Arte Katholische Akademie in Bayern KEB Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg e.V. Anmeldung nur über Akademisches Forum Albertus Magnus Obermünsterplatz 7  93047 Regensburg Tel. 0941 / 597 - 1612 oder -1611 Fax 0941 / 597 - 1613 Mail: akademischesforum@bistum-regensburg.de Bitte schriftliche Anmeldung an obige Adresse  per Fax oder Mail. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung gesondert an: - Anmeldung zur Walhalla-Exkursion am 8. Nov. 2018 - Anmeldung zum Abendvortrag am 8. November 2018 im Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg - Anmeldung zur Tagung am 9. November 2018 im Runtingersaal, Keplerstraße 1, 93047 Regensburg Anmeldeschluss ist Dienstag, 6. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.  Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Exkursion zur Walhalla:  € 10,– Euro einschließlich Bustransfer.  Der Betrag ist im Bus zu entrichten. Übernachtung: Wir informieren Sie gerne bezüglich Übernachtungsmöglichkeiten in umliegenden Hotels.
Mittwoch, 07. November 2018

Der eigensinnige Freistaat. Bayern 1918-2018

„Bayern ist fortan ein Freistaat“, so verkündete Kurt Eisner am 8. November 1918 in München den revolutionären Namenswechsel. Einen Tag später rief Philipp Scheidemann in Berlin die Republik aus.   Die Geschichte Bayerns in den Jahren 1918 bis 2018 ist ein Januskopf. Nach 1918 blickt das Land unwillkürlich zurück – zunächst auf die verloren gegangene Monarchie, überhaupt die alten Zeiten. Dem folgt dann in der NS-Zeit der bewusste Schritt zurück, der Rückfall in eine Zeit der Gewalt und der Barbarei. Die Hitlerzeit endet im Chaos des Krieges mit den schwersten Zerstörungen und Verlusten des Landes.  Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt der Freistaat dann seine „zweite Fahrt“ auf. Er überwindet die äußeren und inneren Zerstörungen, er blickt nach vorn, nicht mehr zurück, und er wird in einem langsamen Prozess zu einem Gebilde, das wirtschaftlich erstarkt und sich politisch festigt – ein Beispiel dafür, wie es gelingen kann, Tradition und Fortschritt miteinander zu verbinden.   (Hans Maier) Mittwoch, 7. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der eigensinnige Freistaat. Bayern 1918 – 2018 Prof. Dr. Hans Maier, Professor em. für christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie an der LMU München, Staatsminister a.D. 20.00 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 6. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–  (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Montag, 05. November 2018

Das "Darknet"

Bedrohung unserer Zivilisation oder Tor zur Freiheit? Fünfter Digitaler Salon Über das sogenannte „Darknet“ hört und liest man viel. Doch die wenigsten wissen wohl genauer, was darin geschieht.   Es steht nämlich zunächst für einen digitalen Ort der Waffen- und Drogenbeschaffung, der Kriminalität und pädophiler Strukturen. Es ist ein Raum außerhalb des moralischen Konsenses der Gesellschaft, der unsere Zivilisation bedroht. Doch gegen diese Deutung stehen jene entgegengesetzten Meinungen, für die das Darknet ein Ort der politischen Freiheit und der bürgerlichen Selbstverteidigung ist. In einer Welt der Überwachung und der staatlichen Kontrolle biete es den Bürgern die Möglichkeit, sich der Observation zu entziehen. Der Fünfte Digitale Salon will diesem Spannungsfeld nachgehen und auch nach den rechtlichen Implikationen fragen, die das Darknet mit sich bringt.   Montag, 5. November 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 18.00 Uhr Begrüßung und Hinführung Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie Bayern Dr. Alexander Pschera, München 18.15 Uhr Digitale Selbstverteidigung: Wie politisch ist das Darknet? Stefan Mey, freier Journalist, Berlin. Autor von "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert, Verlag C.H. Beck 2018 Anschließend Diskussion 19.00 Uhr Rechtliche und ethische Herausforderungen bei der Strafverfolgung im Darknet Dr. Christian Rückert, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Universität Erlangen-Nürnberg Anschließend Diskussion 19.45 Uhr Pause 20.00 Uhr Die helle Seite im dunklen Netz – und was noch fehlt, damit das Darknet für die Masse attraktiv wird Daniel Moßbrucker, freier Journalist, Berlin Anschließend Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Konzeption und Moderation: Dr. Alexander Pschera, maisberger PR-Agentur für IT- und Technologiethemen, Unternehmenskommunikation und Strategieberatung (www.maisberger.de) Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 2. November 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
Donnerstag, 25. Oktober 2018

Der Dreißigjährige Krieg in Bayern

Nahperspektiven auf Alltag und Akteure Für das Heilige Römische Reich war kein Konflikt so einschneidend und in seinen Folgen für die Bevölkerung so verheerend wie der Dreißigjährige Krieg. Sein Wüten übertraf nach zeitlicher Dauer und Ausmaß der Zerstörungen alles zuvor Bekannte. So hat sich dieser Krieg tief in das deutsche Geschichtsbewusstsein eingegraben. Vor allem ist der Krieg im historischen Gedächtnis jener Regionen und Städte geblieben, die besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dort wird bis heute in Literatur, Brauchtum und Aufführungen an die Kriegsgeschehnisse und an deren Protagonisten erinnert. Auch die Frühneuzeitforschung beschäftigt sich gegenwärtig wieder verstärkt mit den Kriegserfahrungen der Jahre 1618 bis 1648. Das Interesse gilt dabei vor allem den immer noch zu wenig bekannten konkreten Auswirkungen des Krieges in den Städten und Landschaften. Es geht deshalb um Nahperspektiven auf den Alltag und die Akteure, auf die Seuchen- und Hungerkrisen, auf den Wettstreit um Ressourcen und ökonomische Vorteile. Über literarisch-historische Fallstudien soll so ein konkreteres Bild von der Lage Bayerns im Dreißigjährigen Krieg gezeichnet werden.   Donnerstag, 25. Oktober 2018   Gelegenheit zum Imbiss (eine Stunde vor Beginn) 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Der Dreißigjährige Krieg im Spiegel bayerischer Literatur Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, Universität Augsburg 16.00 Uhr Rückfragen (so nach jedem Referat) 16.15 Uhr Imbisspause 16.45 Uhr Alltag unter schwedischer Herrschaft in Bayern Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte, Universität Erlangen-Nürnberg 17.45 Uhr Pause 18.00 Uhr Die Schlacht von Nördlingen 1634 als Weichenstellung im Süden. Der Dreißigjährige Krieg als Schlachtenszenario? Dr. Wilfried Sponsel, Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger, Nördlingen 19.00 Uhr Abendessen – Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 24. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Teilnahme € 14,– (€ 7,–) Abendessen € 14,– (€ 9,–) Das Abendessen ist leider bereits ausgebucht (19.10.2018). Übernachtung (EZ)/Frühst. € 55,-- (€ 47,--) Übernachtung (DZ/Frühst. € 43,-- (€ 37,--) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten  30. Lebensjahr und für Schüler.  
Samstag, 20. Oktober 2018

Kunst – Religion – Spiritualität

Von Schnittmengen und Abgrenzungen – Was ist „christliche Kunst“ heute? Gibt es (noch) so etwas wie „christliche Kunst“? Allzu leicht wird dieser Begriff auf Kunstwerke christlicher Thematik oder Kunst im kirchlichen Raum verengt. Aber sind nicht auch existenzielle Fragen nach Liebe und Leid, Tod und Leben ebenso Fragen der Religion wie der Kunst? Die gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst, des Fachbereichs Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie der Katholischen Akademie in Bayern versucht eine Annäherung an die Frage, was „christliche Kunst“ heute ist oder sein kann. Nur im Dialog zwischen Kirche und Künstlerinnen oder Künstlern auf Augenhöhe kann Raum geschaffen werden für das fragile Zusammenspiel von Kunst, Religion und Spiritualität. Dr. Ulrich Schäfert, Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising Dr. Florian Schuller, Katholische Akademie in Bayern Dr. Walter Zahner, Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. Die DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V. kann 2018 auf 125 Jahre ihres Bestehens zurückblicken. Gegründet wurde der Verein als Antwort auf die Folgen von Aufklärung und Säkularisierung im Bereich der christlichen Kunsttradition mit Unterstützung der verfassten katholischen Laienschaft, dem heutigen Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Samstag, 20. Oktober 2018, 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr 9.30 Uhr Begrüßung 9.45 Uhr Impulsvortrag I Dr. Ulrike Lorenz, Direktorin der Kunsthalle Mannheim 10.15 Uhr Impulsvortrag II Hermann Glettler, Bischof von Innsbruck 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Podiumsdiskussion Christoph Brech, Foto- und Videokünstler, München Bischof Hermann Glettle Dr. Ulrike Lorenz Dr. Simone Schimpf, Direktorin des Museums für Konkrete Kunst Ingolstadt Dr. Claudia Schink, Künstlerin und Autorin, Berlin und Köln Dr. Walter Zahner Moderation: Vera Cornette (BR - Bayerischer Rundfunk) 12.30 Uhr Mittagessen 13.30 Uhr Ende der Tagung Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 18. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Teilnahme € 7,– (€ 3,50) Mittagessen € 14,– (€ 9,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Wir bedanken uns für die Förderung durch den  Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V. München.
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Heilige

Stars der Kirche oder verrückte Idealisten? Tagung in Ingolstadt Die Heiligenverehrung gehört zur Glaubenspraxis der katholischen Kirche. Zahlreiche Gedenktage im Laufe eines Kirchenjahres machen dies immer wieder deutlich. Wie und warum aber wird jemand als „heilig“ erklärt? Und welche Bedeutung könnten Heilige heutzutage im Leben der Christen haben? Einige Beispiele aus unserer jüngeren Vergangenheit wie Edith Stein, Oscar Romero – er wird am 14. Oktober 2018 von Papst Franziskus heilig gesprochen – und Romano Guardini sollen davon Zeugnis geben. Denn Heilige gehören nicht der Vergangenheit an, sie sind Boten der Aktualität des Glaubens.  Unmittelbaren Anlass, sich diesen Fragen zu stellen, bietet allerdings die Neueröffnung des Seligsprechungsverfahrens für P. Jakob Rem SJ, dessen 400. Todestag am 12. Oktober 2018 sein wird, also nur wenige Tage vor unserer Veranstaltung. Im Nekrolog seines Ordens steht über ihn: Wir haben in diesem Jahr einen Mann verloren, der nach dem allgemeinen Ruf und Urteil als ein Heiliger bekannt war, ... ein Mann von höchster Tugend, der aber durch seine Bescheidenheit dieselbe so verhüllte, dass es den Anschein haben wird, wir führten zu wenig an, um den Ruf seiner Heiligkeit zu beweisen. Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Tagung in INGOLSTADT am Donnerstag, 18. Oktober 2018 18.00 Uhr Begrüßung und Einführung 18.15 Uhr Die Fraglichkeit des Heiligen Prof. Dr. Wolfgang Beinert, Professor em. für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg 19.00 Uhr San Romero de América – Märtyrer für Glaube und Gerechtigkeit Dr. Martin Maier SJ, Beauftragter für europäische Angelegenheiten  des Jesuitenordens in Brüssel 19.30 Uhr „Unerbittliches Licht“. Die Erfahrung des Heiligen bei Edith Stein und Romano Guardini Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Professorin em. für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden 20.00 Uhr P. Jakob Rem SJ – religiöser Erzieher und Marienverehrer Dr. Gregor Maria Hanke OSB, Bischof von Eichstätt 20.30 Uhr Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dr. Ludwig Brandl, Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt Diözesanbildungswerk e.V. Veranstaltungsort Ingolstadt Canisiuskonvikt, Eck-Saal Ecke Konviktstraße 1/Bergbräustraße 3 Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 16. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und  Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft.
11.10.2018 – 13.10.2018

Irrationalität

Die andere Seite des Homo sapiens Philosophische Tage In Zeiten von „Fake News“, „alternativen Fakten“ und angesichts von Politik-Stilen, die den Rat von Experten geradezu mutwillig in den Wind schlagen, scheint Irrationalität Konjunktur zu haben. Sind das Bild vom Homo sapiens und der Glaube an den langfristigen Vormarsch der Vernunft also zu revidieren? Und wofür steht dieses schillernde Wort „irrational“ eigentlich? Für Widervernünftiges, in seinen Gründen und Folgen zu wenig Durchdachtes, so möchte man antworten – aber gibt es neben derlei „Irrationalem“ vielleicht auch „A-Rationales“, das sich dem Verstand entzieht und dennoch seine Berechtigung hat? Und wie hat das Wort „irrational“, das eigentlich aus der Mathematik stammt, überhaupt seine philosophische Karriere genommen? Das wird die Frage zum Auftakt der diesjährigen Philosophischen Tage sein. Am Freitag sollen dann drei Bereiche in den Blick kommen, in denen „Irrationalität“ eine größere Rolle zu spielen scheint, als bislang oft vermutet: Politik bzw. Gesellschaft, Wirtschaft und sogar die Wissenschaft. Am Samstag soll der Blick eher nach innen gehen: Ist „irrational“ in der Psychiatrie überhaupt eine hilfreiche Kategorie? Und können religiöse Überzeugungen irrational sein? Die Exkursion führt heuer ins Münchner Valentin-Musäum: Dessen Namensgeber hält uns durch seine zunächst irrational wirkenden Wortklaubereien ja einen sehr vernünftigen Spiegel vor… Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Donnerstag, 11. Oktober, bis Samstag, 13. Oktober 2018 Donnerstag, 11. Oktober 2018   18.00 Uhr Gelegenheit zum Abendessen 19.00 Uhr Begrüßung 19.15 Uhr   Einführung Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck   19.30 Uhr Eine kleine Geschichte der (Ir-)Rationalität Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl, emeritierter Professor für Philosophie an der LMU München   anschließend Diskussion (so auch nach den Vorträgen am Freitag) Freitag, 12. Oktober 2018   9.00 Uhr Gesungene Laudes 9.30 Uhr   Irrationalität in Politik und Gesellschaft Prof. Dr. Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der LMU München 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Irrationalität in der Wirtschaft Prof. Dr. Bernhard Herz, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Irrationalität in der (Natur-)Wissenschaft? Prof. Dr. Harald Lesch, Professor für Astrophysik an der LMU und für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr Arbeitskreise ausgehend von Texten Arbeitskreis 1 mit Prof. Dr. Armin Nassehi Arbeitskreis 2 mit Prof. Dr. Bernhard Herz Arbeitskreis 3 mit Prof. Dr. Harald Lesch 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr   Exkursion: Valentin-Musäum (Im Tal 50) – Führung in zwei Gruppen Samstag, 13. Oktober 2018   9.00 Uhr Gesungene Laudes 9.30 Uhr   Irrationalität und psychische Erkrankungen Prof. Dr. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité, Berlin 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr   Irrationalität in Glaubensfragen Prof. Dr. Holm Tetens, emeritierter Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin danach Diskussion mit beiden Referenten 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Veranstaltung Leiter der Philosophischen Tage   Prof. Dr. Dr. Winfried Löffler, Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck Organisation   Dr. Johannes Schießl, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement EZ € 196,– (142,–) Gesamtarrangement DZ € 173,– (123,–) Das Gesamtarrangement beinhaltet Teilnahme, Übernachtungen Do bis Sa, Mahlzeiten von Do-Abend bis Sa-Mittag. Die Pausenverpflegung ist nicht inkludiert. Nur Teilnahme € 34,– (17,–) Einzelpreise: Teilnahme Donnerstagabend € 8,– (4,–) Teilnahme Freitag € 28,– (14,–) Teilnahme Samstagvormittag € 8,– (4,–) Mittagessen € 14,– (9,–) Das Mittagessen am Freitag ist bereits ausgebucht. Abendessen € 14,– (9,–) Übernachtung EZ/Frühst. € 55,– (47,–) Übernachtung DZ/Frühst. € 43,– (37,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 5. Oktober 2018. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto LIGA Bank, IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, SWIFT/BIC: GENODEF1M05 eingegangen ist. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Übernachtung Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel. ACHTUNG Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen. Zertifikat Die Teilnahme an den gesamten Philosophischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.
Dienstag, 09. Oktober 2018

Der Dreißigjährige Krieg

Warum er so lange dauerte, und wieso wir im 21. Jahrhundert mit der Wiederkehr von Kriegen dieser Art rechnen müssen Wie konnte ein Ereignis wie der Prager Fenstersturz, bei dem niemand zu Tode kam, zu einem Krieg führen, der ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland das Leben kostete? Warum endete der Krieg nicht mit der Niederlage der Böhmen in der Schlacht am Weißen Berg?   Es waren die Verschachtelung von vier Kriegsmotiven und deren Verbindung mit einer offenen Kriegsökonomie, die den Krieg nicht enden ließen. Da er auf dem Schlachtfeld nicht entschieden werden konnte, wurde er zu einem auf die Erschöpfung der Gegenseite abzielenden Ringen, das in der zweiten Kriegshälfte wesentlich als Ausplünderung der Bevölkerung und Verheerung des Landes geführt wurde.  In den vier Jahre währenden Verhandlungen von Münster und Osnabrück wurde schließlich nicht nur der Krieg beendet, sondern auch eine neue politische Ordnung geschaffen, die verhindern sollte, dass es in Europa je wieder zu einem solchen Krieg kommen würde. Gegenwärtig freilich sieht es so aus, als würden Kriege vom Typ „Dreißigjähriger Krieg“ in die politische Arena zurückkehren. Was heißt das für die Europäer, die im Augenblick noch Zuschauer dessen sind? Was können sie gegen diese Entwicklung tun? Was ist gemeint, wenn davon die Rede ist, der Nahe Osten brauche einen neuen „Westfälischen Frieden“? (Herfried Münkler) Dienstag, 9. Oktober 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Der Dreißigjährige Krieg Warum er so lange dauerte, und wieso wir im 21. Jahrhundert mit der Wiederkehr von Kriegen dieser Art rechnen müssen Prof. Dr. Herfried Münkler, Professor für Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin 20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Diskussion 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 8. Oktober 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und  Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Veranstaltungshinweis Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, wird von 15.00 bis 20.00 Uhr  eine Akademieveranstaltung stattfinden zum Thema „Der Dreißigjährige Krieg in Bayern. Nahperspektiven auf Alltag und Akteure“.
Dienstag, 02. Oktober 2018

Demütiges Selbstbewusstsein

Zum Abschied von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller Die Trends gehen in ganz unterschiedliche Richtungen. Einerseits nimmt Individualisierung zu, jeder will authentisch sein, eindeutig, unverwechselbar. Andererseits scheint Vielseitigkeit zu schwinden, auch kulturelle, religiöse, gesellschaftliche; alles werde immer gleicher. „Die Vereindeutigung der Welt“, hat es jemand genannt. Und die Bereitschaft, Vielfalt zu akzeptieren, gerade auch außerhalb der eigenen Gruppe, vielleicht sogar selber bewusst anders zu sein, erfordert starke geistige Kraft.   Christen, wie könnte es anders sein, erfahren die gleichen Spannungen, nämlich Identität zu wahren, nach außen offen zu vertreten, nach innen zu begründen, kurz: diskursfähig zu bleiben, aber dabei gleichzeitig auch eigene Schwierigkeiten und Brüche nicht zu verdrängen. Einer katholischen Akademie kommt diese Herausforderung in besonderem Maße zu. So bietet sich an, dieses Thema an einem Schnittpunkt ihrer Jahre einmal direkt anzugehen.   Dienstag, 2. Oktober 2018 18.00 Uhr Begrüßung durch die Akademieleitung 18.20 Uhr Konkret und beherzt: die Freude am demütigen Selbstbewusstsein entdecken! Ein freundschaftlicher Zuruf von außen Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur der ZEIT 18.40 Uhr Zwischen Kontinuitäten und Brüchen. Gedanken zu römischen Arbeiten von Christoph Brech Prof. Dr. Arnold Nesselrath, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin 19.00 Uhr Grußwort Reinhard Kardinal Marx, Protektor der Katholischen Akademie Bayern 19.20 Uhr Rückblick und Dank Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor   Imbiss Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte bis spätestens Dienstag, 25. September 2018. Keine Antwort gilt als Absage. Die Teilnahme ist kostenlos. Übernachtung Gäste von auswärts können zum Vorzugspreis von € 55,- (EZ) bzw. € 86,- (DZ) inklusive Frühstück im Haus übernachten. Ausstellung Rom - im Auge des Pantheon. Werke von Christoph Brech Dauer der Ausstellung: 4. Oktober bis 19. Dezember 2018
Montag, 01. Oktober 2018

Gedenkgottesdienst Romano Guardini

Gedenkgottesdienst anlässlich des 50. Todestages von Romano Guardini mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx um 18.00 Uhr in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig Anlässlich des 50. Todestages von  Romano Guardini (17. Februar 1885 bis 1. Oktober 1968) lädt die Katholische Akademie in Bayern ein zu einem Gedenkgottesdienst am Montag, 1. Oktober 2018, 18.00 Uhr, in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig, Ludwigstraße 22. Hauptzelebrant und Prediger ist der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx. Der Kirchenchor von St. Ludwig und Stephan Heuberger (Orgel) übernehmen die musikalische Gestaltung. Bei der Gestaltung des Gottesdienstes wirken  Schülerinnen und Schüler der Katholischen  Romano-Guardini-Fachoberschule der Stiftung  Katholischer Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern mit.
Freitag, 28. September 2018

Gute Wahl. 50 Jahre gewählte Pfarrgemeinderäte in Bayern

50 Jahre gewählte Pfarrgemeinderäte in Bayern Inzwischen sind sie selbstverständlich geworden – dabei gibt es sie erst seit genau 50 Jahren: gewählte Pfarrgemeinderäte in der katholischen Kirche in Bayern. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte den besonderen Stellenwert des Laienapostolats betont und dessen Tätigkeitsfelder neu herausgestellt: die Verkündigung des Evangeliums sowie den Einsatz für die kirchliche Gemeinschaft, für den Nächsten und die Welt.   Allerdings musste man damit 1968 nicht bei null starten; denn bereits in seiner Enzyklika „Ubi arcano Dei“ vom 23. Dezember 1922 hatte Papst Pius XI. die „Katholische Aktion“ initiiert und zu jenen Aufgaben ermutigt, zu denen alle Gläubigen aufgrund von Taufe und Firmung berufen sind. Das 50-jährige Jubiläum bietet für das Landeskomitee in Kooperation mit der Akademie den Anlass für diesen Studientag. Dass seit 1968 alle vier Jahre durch Katholikinnen und Katholiken etwa 30.000 Mitglieder in Pfarrgemeinderäte gewählt werden, ist bestimmt eine gute Wahl und macht dankbar. Gleichzeitig wird aber auch ein ehrlicher, selbstkritischer Blick nötig: Kann ein solches Gremium auch in Zukunft sowohl die Interessen der Gläubigen artikulieren wie das ehrenamtliche Engagement bündeln? Und welche konkrete Form sollte es haben, gerade in Zeiten eines radikalen Wandels kirchlicher Strukturen und der kulturell-geistigen Herausforderungen, auf die die Kirche Antwort geben muss? Spannende Fragen! Wir hoffen auf intensive Gespräche. Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Joachim Unterländer (MdL), Vorsitzender Landeskomitee der Katholiken in Bayern Freitag, 28. September 2018, 14.30 bis 19.15 Uhr   Gelegenheit zum Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung Msgr. Dr. Florian Schuller Joachim Unterländer, MdL 14.45 Uhr Wissenschaftliche Impulse Prof. Dr. Dr. Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht an der LMU München Prof. Dr. Sabine Bieberstein, Professorin für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 15.45 Uhr Diskussion in Gruppen (Murmelrunden) zu folgenden Fragestellungen: 1. Inwieweit stimmt der von der Wissenschaft gesetzte Rahmen mit meiner Wirklichkeit überein? 2. Erreichen wir möglichst alle Gläubigen, auch Distanzierte? 3. Sind wir uns selbst genug? Wo und wie muss sich die Kirche ändern? 4 Wie können wir zur Veränderung der Gesellschaft im Sinn biblisch-christlicher Grundlagen beitragen? 5. Welche Zukunft hat der Pfarrgemeinderat in der jetzigen oder in einer anderen Form? Die Moderationen und Impulse für die Gruppen übernehmen Vertretungen aus den sieben bayerischen Diözesen. 16.45 Uhr Imbisspause 17.30 Uhr Podiumsdiskussion unter Einbezug des Plenums Mitwirkende:   Zeitzeugen Prof. Dr. Alois Baumgartner, Ehemaliger Geschäftsführer des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese München und Freising Hildegard Leonhardt, Ehemalige Vorsitzende des Diözesanrates der Katholiken der Erzdiözese Bamberg und Mitglied der Würzburger Synode (1971-1975)   Jugend Eva Jelen, Landesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Bayern Dr. Stephanie von Luttitz, Diözesanvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Erzdiözese München und Freising 19.00 Uhr Abschluss mit Bekanntgabe wichtiger Grundpositionen (Joachim Unterländer, MdL) 19.15 Uhr Abendessen und Ausklang   Organisation: Dr. Karl Eder, Geschäftsführer Landeskomitee der Katholiken in Bayern Stephan Höpfinger, Studienleiter Katholische Akademie Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Wir bitten um Anmeldung an die Katholische Akademie in Bayern.  Anmeldeschluss ist Mittwoch, 26. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Teilnahme an diesem Studientag ist ausnahmsweise kostenlos. Übernachtung Da alle Zimmer von 27. bis 29. September belegt sind,  gibt es in der Akademie leider keine Übernachtungsmöglichkeit. Hinweis des Landeskomitees: Bei dieser Veranstaltung werden vom Landeskomitee für die eigene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fotos erstellt.  Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich mit Ihrer Teilnahme damit einverstanden erklären, dass diese Fotos vom Landeskomitee in verschiedenen Medien, vor allem im Internet und in der Zeitschrift Gemeinde creativ, verwendet werden können.  Auf Nachfrage geben wir einzelne Bilder auch an Presseagenturen weiter. Falls Sie selbst Fotos von der Veranstaltung digital erstellen möchten, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Sie ohne Einwilligung der auf den jeweiligen Bildern abgebildeten Personen deren Rechte am eigenen Bild verletzen könnten.  
Dienstag, 25. September 2018

Theologisches Terzett

„Theologisches Terzett“ – natürlich klingt das nach dem berühmten „Literarischen Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und einem jeweils wechselnden Literaturkritiker. Die Parallelen bleiben sicher unübersehbar, jedoch sind Unterschiede vorhanden: es gibt nur drei Diskutanten, es werden (voraussichtlich) nur lesenswerte Bücher vorgestellt, und – dies wahrscheinlich der größte Unterschied – die Redeanteile werden in etwa gleich verteilt sein.   Mit dem „Theologischen Terzett“ eröffnen wir ein neues Format, das die Möglichkeit bietet, sich interessante theologische Bücher präsentieren zu lassen und in der Diskussion des Terzetts zu erfahren, was die theologische Welt jeweils aktuell umtreibt (beziehungsweise „im Innersten zusammenhält“). Wir freuen uns sehr, dass wir als fest installierte „Anker“ des Terzetts Annette Schavan und Jan-Heiner Tück gewinnen konnten, die zweimal jährlich das „Theologische Terzett“ moderieren und sich jeweils eine dritte Person als Gast einladen werden.  Die Bücher werden von den drei Diskutanten eingebracht und können an diesem Abend auch an einem Büchertisch erworben werden.  Herzliche Einladung! Dienstag, 25. September 2018   Möglichkeit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin 19.15 Uhr Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Dr. Florian Schuller, München   Vorstellung und Diskussion folgender Bücher: Bruno Latour, Jubilieren. Über religiöse Rede Mario Perniola Vom katholischen Fühlen Heiner Wilmer, Hunger nach Freiheit. Mose – Wüstenlektionen zum Aufbrechen 20.45 Uhr Ausklang bei Brot und Wein Organisation: Dr. Astrid Schilling Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 24. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Tageskasse verkauft. Die Bücher zum „Theologischen Terzett“ Bruno Latour,  Jubilieren. Über religiöse Rede Berlin: Suhrkamp 2016, 247 S. € 16,– Mario Perniola,  Vom katholischen Fühlen (Originaltitel: Del Sentire Cattolico. Aus dem Italienischen von Sabine Schneider) Berlin: Matthes & Seitz 2013, 183 S. € 26,90 Heiner Wilmer,  Hunger nach Freiheit. Mose – Wüstenlektionen zum Aufbrechen Freiburg: Herder 2018, 224 S. € 20,–
Freitag, 21. September 2018

Altschwabinger Sommerausklang

Fest in Haus und Park Suresnes Unser traditionelles Fest am Freitag vor der Wiesn! ab 14.30 Uhr Saal: Getränke, kalte Speisen   Schloss Suresnes: Kaffee, Kuchen, Prosecco, Eis   Park: Kletterturm Hüpfburg Gipsmasken basteln und Malen an Holzstaffeleien ab 15.30 Uhr Ponyreiten und Streichelzoo   Die „Blaskapelle Maisach“ spielt auf 16.00 Uhr und 17.30 Uhr Kasperls Spuikastl im Viereckhof 16.30 Uhr und 18.00 Uhr Führung durch das Schloss Suresnes ab 17.00 Uhr Saal: Eröffnung des Buffets mit warmen Speisen 17.00 Uhr Akrobatikgruppe des Gymnasiums Bruckmühl: „Farben des Gleichgewichts“ ab 18.30 Uhr Kaffeehausmusik im Schloss Suresnes 20.30 Uhr Abschluss-Serenade Veranstalter Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Tel. 089 – 38 10 20 Eingang: beim Schwabinger Maibaum, Gunezrainerstraße Eintrittspreise Erwachsene € 5,- Kinder 6 bis 14 Jahre € 2,- Kinder unter 6 Jahren sind frei.
Donnerstag, 13. September 2018

Helfen Spenden, die Armut zu bekämpfen?

70 Jahre Adventskalender der Süddeutschen Zeitung 70 Jahre Adventskalender der Süddeutschen Zeitung In Afrika verhungern Kinder, im Mittelmeer ertrinken Flüchtlinge, aber Armut gibt es auch mitten in unserer Wohlstandsgesellschaft. Es ist nicht sinnvoll, absolute und relative Armut gegeneinander auszuspielen. Doch was ist konkret zu tun gegen die Armut? Natürlich ist die Politik zum Handeln aufgefordert, aber auch jeder Einzelne kann helfen.   Ein Musterbeispiel für eine Hilfsaktion ist der „Adventskalender für gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung, der in diesem Jahr zum 70. Mal zu Spenden aufrufen wird. Seit 1949 haben die SZ-Leser mit insgesamt mehr als 150 Millionen Euro dazu beigetragen, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Die Hilfe greift dort, wo staatliche Unterstützung nicht ausreicht: Krankheit, Behinderung, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit haben auch heute noch oft Armut zur Folge. In Zusammenarbeit mit mehr als 200 sozialen Diensten und Einrichtungen in München und der Region lindert das Leser-Hilfswerk nicht nur individuelle Notlagen, sondern ermöglicht auch wichtige Unterstützungsangebote und Projekte für Bedürftige. Im Christentum spielt die „Option für die Armen“ eine zentrale Rolle. Hier treffen sich die Anliegen des SZ-Adventskalenders und einer kirchlichen Akademie. So hatte die Idee zu dieser Veranstaltung auch der jäh verstorbene SZ-Lokalchef Christian Krügel, der nicht nur Vorsitzender des Adventskalenders war, sondern auch Mitglied im Allgemeinen Rat der Katholischen Akademie. Seinem Andenken ist der Abend nun gewidmet. Dr. Karl Ulrich, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Donnerstag, 13. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller Dr. Karl Ulrich 19.15 Uhr Fünf Thesen zur Familienarmut Prof. Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI), München 19.30 Uhr Fünf Thesen zur Altersarmut Prof. Dr. Irene Götz, Professorin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.45 Uhr Diskussion mit den beiden Referentinnen und Oberbürgermeister Dieter Reiter, München Moderation: Nina Bovensiepen, Ressortleiterin München, Region und Bayern bei der Süddeutschen Zeitung 20.30 Uhr Empfang auf Einladung des Süddeutschen Verlags Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Süddeutscher Verlag Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende  bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–)  werden an der Abendkasse verkauft.  Der gesamte Erlös geht an den „Adventskalender für gute Werke“ der Süddeutschen Zeitung.
Montag, 10. September 2018

Hans Pleschinski

Themenreihe „Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding“ Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding Geschichte ist für mich etwas sehr Lebendiges. Es gibt für mich keine Geschichte, sondern nur abwesende Gegenwart. Es gibt auch keine Toten für mich, sondern nur abwesende Lebende, die in das Gesamtspektakel unseres Lebens wieder zurückführen. (Hans Pleschinski) Noch vor einigen Wochen würdigte eine hochkarätig besetzte Tagung in München das vielfach preisgekrönte Werk des 1957 in Celle geborenen Erzählers, Essayisten, Übersetzers und Herausgebers Hans Pleschinski. Dem Debütroman von 1984 Gabi Lenz. Werden und Wollen, einer Satire auf die Mechanismen des Literaturbetriebs, folgten rasch zahlreiche Romane, zuletzt die beiden großen auf authentischen Geschehnissen basierenden Romanbiografien über Thomas Mann, (Königsallee, 2013) und Gerhard Hauptmann (Wiesenstein, 2018). Außerdem übersetzte Pleschinski eine Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen und Das Geheime Tagebuch des Herzogs von Croÿ. Da wundert es nicht, dass zu den vielen nationalen Ehrungen auch internationale Auszeichnungen folgten, wie jene zum Chevalier dans l‘ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Besser hätte Albert von Schirnding nicht den letzten Abend seiner Literatur-Reihe Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding besetzen können. Seine Einführungen und Gespräche seit Herbst 2004 mit insgesamt 25 Schriftstellerinnen und Schriftstellern wurden Zeugnis einer in dieser Qualität nur selten anzutreffenden, unstillbaren Neugier für alles, was Kultur und vor allem Literatur betrifft. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Montag, 10. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller   Hans Pleschinski zu Gast bei Albert von Schirnding Lesung und Gespräch Musik: Hugo Siegmeth (Bassklarinette, Tenor- und Sopransaxophon) 20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 7. September 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 7,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Montag, 03. September 2018

Religionsfreiheit heute in Europa – kostbarer denn je

Mit der wachsenden kulturellen, religiösen, ethnischen und sozialen Diversität innerhalb der derzeitigen europäischen Gesellschaft bleibt die Frage des Schutzes von Religionsfreiheit und Weltanschauung wichtiger denn je.   Die Debatte ist sehr lebhaft: Mit dem Argument, dass es aufgrund der per Verfassung garantierten Freiheiten keines speziellen Schutzes der Religionsfreiheit bedürfe, plädieren immer mehr Stimmen dafür, diesen besonderen Schutz aufzugeben. Andere hingegen würden es begrüßen, wenn sich auch neu entstandene Religionsgemeinschaften auf denselben verfassungsmäßig garantierten Schutz berufen könnten, der den traditionellen Religionen gewährt wird. So bleibt es weitgehend der Justiz überlassen, von Fall zu Fall über den Schutz der Religionsfreiheit zu entscheiden. Anhand konkreter Beispiele werde ich mich im Vortrag auf zwei Themen konzentrieren: Zum einen geht es um die Beobachtung, dass das Fallrecht sehr uneinig ist im Hinblick auf den Umfang des Schutzes, der in Glaubensfragen zu gewähren ist. Zum anderen wird, gestützt auf empirische Forschungen, aufgezeigt, dass religiöse Identität eine sehr spezielle Bedeutung für manche Minderheiten hat und von dem Willen begleitet wird, als Gläubige am aktuellen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Oft ergeben sich daraus Dilemmata, die selten in der Öffentlichkeit diskutiert oder systematisch untersucht werden. (Marie-Claire Foblets) Montag, 3. September 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann, Professor für Kirchenrecht an der LMU München 19.15 Uhr   Religionsfreiheit heute in Europa – kostbarer denn je Prof. Dr. Marie-Claire Foblets, Leiterin der Abteilung für „Anthropologie und Recht“ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale), Honorarprofessorin für Recht und Ethnologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 20.15 Uhr Imbisspause   anschließend Diskussion mit der Referentin 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Dr. Burkhard Berkmann Organisation: Stephan Höpfinger In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kirchenrecht (Prof. Berkmann) an der LMU München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 31. August 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–)  oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–)  pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Dienstag, 10. Juli 2018

YOUNG PROFESSIONALS: Bewegende Bilder

Filmgespräche mit Gästen Bewegte Bilder, die bewegen - Sterbehilfe bei Schwerstkranken Filme sind nicht nur bewegte Bilder, sie sind auch bewegende Bilder. Sie rühren an unsere Emotionen, unsere Gerechtigkeitsvorstellungen, auch unser moralisches Empfinden; sie führen uns gesellschaftliche Schräglagen vor Augen oder machen auf Probleme im Großen und Kleinen aufmerksam. Zusammen mit dem Filmethik-Seminar von Dr. Werner Veith und geladenen Gesprächsgästen werden wir uns fünf Filmen anhand unterschiedlicher Thematiken nähern. In „Children of Men“ geht es um Menschenleben in seinen Anfängen und das Überleben der Menschheit, in „Disconnect“ um diverse Aspekte des Umgangs mit dem Internet wie zum Beispiel Cybermobbing, in „Der neunte Tag“ um den Priesterblock im Konzentrationslager Dachau und die Gewissensfrage, in „Zoomania“ um eine animierte Fabel mit Fragen zu Veranlagung und Natur des Menschen, und schließlich in „Das Meer in mir“ um die Problematik der Sterbehilfe bei Schwerstkranken. Wir laden zu bewegten und bewegenden Filmabenden ein! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Referent und Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Studium der Theologie an der LMU München und der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ München; AOR am Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der LMU München. Mitherausgeber „Handbuch Theologie und Populärer Film“, Bd. 1-3, Paderborn 2007-2012 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. St. Zöller) und „Angewandte Ethik und Film“, Wiesbaden 2018 (zus. mit Dr. Th. Bohrmann und Dr. M. Reichelt).   18.00 Uhr Film: „Das Meer in mir“ (2004, 125 min.)   Gesprächsgast: PD Dr. Marcus Schlemmer, Palliativmediziner am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München ca. 21 Uhr Ende der Veranstaltung Referent/Moderator: Dr. Werner Veith, M.A. Organisation: Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Bitte kurze Anmeldung unter yp@kath-akademie-bayern.de oder unter 089 / 38 10 20 Anmeldeschluss ist Montag, 9. Juli 2018. Eintritt frei
Dienstag, 03. Juli 2018

Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel

Abendvortrag Prof. Dr. Dieter Lüst, München Gibt es eine Weltformel, mit der wir das Verhalten aller Dinge einheitlich beschreiben können? Was können wir über Paralleluniversen erfahren? Das Standardmodell der Elementarteilchenphysik und das Modell des expandierenden Universums lassen die großen Fragen offen: Wie sieht eine Vereinigung aller Teilchen und Kräfte aus? Was geschah während des Urknalls? Die modernen Stringtheorien, die die kleinsten Materieteilchen in für uns nicht zu beobachtende Fäden, die Strings, auflösen, liefern neue Hypothesen über die Entstehung von Raum und Zeit: Gibt es nur ein Universum, oder entstehen und existieren viele nebeneinander? Leben wir also in einem Multiversum? Wenn ja, was können wir über die Paralleluniversen überhaupt erfahren? Und: Lässt sich das Verhalten aller Dinge einheitlich beschreiben – etwa in einer Weltformel? Diese Fragen und mögliche Antworten werden im Vortrag mit zahlreichen Illustrationen behandelt werden. Dieter Lüst Dienstag, 3. Juli 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr Stringtheorie und die Suche nach der Weltformel Prof. Dr. Dieter Lüst, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematische Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in München 20.10 Uhr Imbisspause 20.30 Uhr Gespräch mit dem Referenten 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung und Eintritt Anmeldeschluss ist Montag, 2. Juli 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–)  werden an der Abendkasse verkauft. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück  im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder  im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.
Donnerstag, 28. Juni 2018

"Alle Oper ist Orpheus"

„L‘Orfeo“ von Monteverdi im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth "L'Orfeo" im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth „Alle Oper ist Orpheus“ (Theodor W. Adorno) Jedem „Neuanfang“ wohnt ein Zauber inne: am 12. April 2018 wurde das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das seit Juni 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, nach knapp sechsjähriger Renovierung feierlich wiedereröffnet. Es ist ein ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit bemalter Leinwand und zählt zu den schönsten Barocktheatern Europas. Wegen seiner stuckierten, geschnitzten und gemalten Dekoration gilt es sogar als weltweit einzigartig. Das Haus wird zwar auch als Museum präsentiert, bleibt aber weiterhin ein lebendiger Aufführungsort des Musiktheaters. Auch die Akustik ist wie bei der Errichtung des Hauses im Jahr 1748 erlebbar. Grund genug, diesen Neuanfang mit einer Tagung in Bayreuth zu einem musikalischen Werk zu begehen, das ebenfalls einen Anfang darstellt: „L‘Orfeo“ (1607) des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi (1567-1643) kann als die allererste Oper überhaupt gelten; bis dahin war das Genre „Oper“ erst in seiner Entstehungs- und Entwicklungsphase. Nach einem ersten Einblick in das frisch renovierte Opernhaus anhand einer Führung werden wir uns dem Orpheus-Thema unter der inhaltlichen religiös-mythologischen sowie aus der musikgeschichtlichen Perspektive nähern und schließlich dem „Orfeo“ selbst lauschen. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Tagesveranstaltung in Bayreuth 13.30 Uhr Führung/Multimediashow im renovierten Markgräflichen Opernhaus Bayreuth 14.45 Uhr Begrüßung im Iwalewa-Haus, Wölfelstr. 2 15.00 Uhr Orpheus und Christus. Antike Mythen in der europäischen Religionsgeschichte Prof. Dr. Ulrich Berner, Bayreuth 15.45 Uhr Kaffeepause 16.15 Uhr „Zu deinem Klang werden die Sterne tanzen…“ Claudio Monteverdis „Orfeo“ und die Geburt einer neuen dramatischen Ausdruckskunst PD Dr. Ulrike Kienzle, Frankfurt 17.00 bis ca. 17.30 Uhr Rückfragen und Diskussion   Abendessen nach freier Wahl in Bayreuth 19.30 Uhr „L’Orfeo“ im Markgräflichen Opernhaus Opernaufführung Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt und im Landkreis Bayreuth e.V. (KEB Bayreuth) Organisation Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Dr. Wolfgang Stahl, KEB Bayreuth Tagungsort Iwalewa-Haus Bayreuth, Wölfelstr. 2 Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 30. Mai 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Busangebot Für Interessenten aus München und Umgebung bieten wir  einen Bustransfer nach Bayreuth und zurück an. Abfahrt des Busses von der Akademie, Mandlstraße 23,  um 9.00 Uhr,  Rückkehr in München gegen 0.15 Uhr. Kosten Teilnahme ohne Opernbesuch € 25,– Opernkarte (je nach Kategorie) € 95,–/78,–/65,– Bustransfer € 30,– Die Opernkarten werden in jeder Kategorie in der Reihenfolge  des Eingangs der Anmeldungen vergeben.
Dienstag, 26. Juni 2018

Ist Sokrates schuldig?

Öffentlicher Abendvortrag Prof. Dr. Katja Vogt, New York, im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Sokrates ist schuldig im Sinne der Anklage?! Sokrates spielt eine entscheidende Rolle in der Philosophiegeschichte. Vielleicht neigen wir deshalb zu dem Gedanken, dass er zu Unrecht verurteilt wurde. Allerdings war Sokrates vermutlich schuldig im Sinne der Anklage: Er hat das getan, dessen er beschuldigt wurde. Heißt das, dass er Unrecht getan hat? Für Platon ist der Fall Sokrates Anlass, über Dissens nachzudenken: Auch nach der Gerichtsverhandlung – und bis heute – kann man sich darüber streiten, ob Sokrates schuldig war. Der Vortrag skizziert Platons Analyse. In seinem Dialog Euthyphron zeigt er, warum wir uns uneinig darüber sein können, ob Sokrates schuldig ist, selbst wenn wir uns einig darüber sind, was er getan hat. Damit liefert Platon einen Beitrag zum Verständnis von Dissens in Wertfragen, der bis heute in der Ethik diskutiert wird. Katja Vogt Der öffentliche Abendvortrag von Frau Professorin Vogt findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Jesuiten-Hochschule für Philosophie München angeboten wird.   Dienstag, 26. Juni 2018   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn)   19.00 Uhr Begrüßung Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern   Einführung Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ, Vizepräsident der Hochschule für Philosophie,München 19.15 Uhr Ist Sokrates schuldig? Prof. Dr. Katja Maria Vogt, Columbia University, New York 20.00 Uhr Diskussion mit der Referentin, Prof. Dr. Monika Betzler, LMU, und Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ Moderation: Dr. Ludwig Jaskolla, Hochschule für Philosophie 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl Kooperationspartner: Jesuiten-Hochschule für Philosophie, München Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 25. Juni 2018. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,  wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der  Abendkasse erhältlich.  Für Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr  ist die Teilnahme kostenlos. Der Verein der "Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern e.V." unterstützt den Meisterkurs  finanziell.
Freitag, 08. Juni 2018

Kuba im Umbruch?

Karl Graf Spreti Symposium
Donnerstag, 17. Mai 2018

Kitsch oder Klasse?

Testberta Die Cäcilienmesse von Charles Gounod Es findet kein Konzert statt. 17. Mai 2018
09.05.2018 – 09.09.2018

Alf Lechner - Kraft.Körper.Form

Ausstellung Unsere aktuelle Ausstellung! Skulpturen, Collagen und Zeichnungen Ausstellungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Ausstellung 9. Mai bis 9. September 2018 Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr Im August nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20,  wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können.  Danke für Ihr Verständnis!
26.03.2018 – 28.03.2018

Henker, Helfer, Heilige

Die Biblischen Tage 2018 stellen die Figuren der Passionsgeschichte vor: Judas, Kaiaphas, Barrabas, Veronica, Simon von Cyrene, Pontius Pilatus und Petrus Traditionsgemäß finden auch zur diesjährigen Karwoche wieder unsere Biblischen Tage statt: Wir wollen diesmal an ausgewählten Figuren der Passionsgeschichte die unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, die für ein umfassendes Verständnis der Passionsgeschichte Jesu Christi benötigt werden. Schließlich war die persönliche Nähe zum biblischen Jesus nicht nur eine welthistorische Ausnahmesituation, sondern ebenso sehr eine menschliche Herausforderung. Es mag daher auch nicht überraschen, dass die Leitfiguren der biblischen Leidenserzählung ihre Rolle zu Jesus Christus sehr unterschiedlich interpretiert und zum Ausdruck gebracht haben. „Henker, Helfer, Heilige“ lautet demnach der vielsagende Titel unserer Tagung, die vom 26. März bis 28. März 2018 in der Katholischen Akademie Bayern stattfinden wird. In zehn Referaten sollen dabei unterschiedliche Perspektive eröffnet werden, die die Dramatik, die Einmaligkeit und damit auch die Provokation der Passionsgeschichte vergegenwärtigen und somit die Möglichkeit schaffen, gerade im Blick auf die anstehenden Kar- und Ostertage einen verstehenden Zugang zum Heilsgeschehen vor 2000 Jahren zu erwerben. Wenn Sie also selbst einmal die entscheidende Frage stellen möchten: „Wie hätte ich mich entschieden?“ – dann bietet sich Ihnen nun die passende Gelegenheit.  Die Anmeldung zu den Biblischen Tagen 2018, die auch dieses Jahr wieder von Prof. Dr. Hans-Georg Gradl (Professor für Exegese des Neuen Testaments der Universität Trier), geleitet werden, ist bis zum 21. März 2018 möglich.  26. bis 28. März Passion Bernstein, Richard Bibel
Freitag, 09. März 2018

Im Dialog mit Bach

Workshops und Konzert mit der Pianistin Anna Gourari und dem Marcin Wasilewski Jazz-Trio Konzert und Workshops Die Katholische Akademie Bayern lädt zu einem außergewöhnlichen „Dialog mit Bach“ ein: Die Weltklasse-Pianistin Anna Gourari und das Marcin Wasilewski Jazz-Trio aus Warschau spielen am Freitag, 9. März 2018, um 19 Uhr in der Mandlstraße 23 ein Konzert mit vielfältigen Bezügen zur Musik Johann Sebastian Bachs. Die Künstler beschränken sich aber nicht nur aufs eigene Musizieren. Denn bereits am Nachmittag ab 14 Uhr geben die Pianistin und das Jazz-Trio im Vortragssaal der Akademie Workshops und bieten dabei die seltene Gelegenheit, Profis beim Unterrichten von Schülern zuzuhören und zuzuschauen. Johann Sebastian Bach bedeutet Musikern immens viel, der Komponist Max Reger etwa nannte Bach Anfang und Ende aller Musik, der Jazz-Pianist Keith Jarrett meinte gar: Seine Musik heilt alle Wunden. Nun lädt die Katholische Akademie zu einem außergewöhnlichen und spannenden „Dialog mit Bach“ ein, und dieser Dialog ist gleich ein dreifacher. Wir freuen uns, dass die Weltklasse-Pianistin Anna Gourari zu uns kommt. Im abendlichen Konzert spielt sie vier Werke mit dialogischem Charakter: einen der schönsten Bachschen Orgelchoräle in der Bearbeitung von Ferruccio Busoni, eine auf Bach bezogene Chaconne ihrer russischen Landsfrau Sofia Gubaidulina, die auf das Wohltemperierte Klavier anspielenden Préludes von Alexander Skrjabin und das von Bach selbst bearbeitete Adagio aus dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello. Eine zweite Ebene des Dialogs bilden die Antworten, die das Marcin Wasilewski-Trio aus Warschau auf Bach gibt. Der namensgebende Pianist, Kontrabassist Slawomir Kurkiewicz und der Schlagzeuger Michal Miskiewicz verstehen sich auf den Brückenschlag zwischen den Zeiten und haben bereits eine Reihe von CDs eingespielt, unter anderem auch mit dem berühmten Saxophonisten Jan Garbarek. Die dritte Form des Dialogs können Sie erleben, wenn Sie bereits am Nachmittag zu uns kommen. Da geben nämlich zunächst die Pianistin Anna Gourari und dann das Marcin Wasilewski-Trio Workshops in der Akademie. Sie bieten die seltene Gelegenheit, Profis beim Unterricht von Schülern wenigstens zuzuhören und zuzuschauen. Keine Musik ohne Dialog! Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor Freitag, 9. März 2018 13.30 Uhr Öffnung der Tageskasse 14.00 Uhr Klavier-Workshop mit Anna Gourari – für passive und aktive Teilnehmer – 15.30 Uhr Kaffeepause im Atrium 16.00 Uhr Jazz-Workshop mit dem Marcin Wasilewski Trio – für passive und aktive Teilnehmer – Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 8. März 2018. Die bestellten Eintrittskarten bzw. Essensbons werden an der Tages-/Abendkasse verkauft. Wer sich für die aktive Teilnahme an einem der beiden Workshops interessiert, kann sich unter Angabe seiner Telefonnummer bei Studienleiter Dr. Johannes Schießl melden: johannes.schiessl@kath-akademie-bayern.de Kosten Die passive Teilnahme an den Workshops kostet € 10,– (ermäßigt € 5,–). Der Preis für ein Abendessen in der Akademie beträgt € 14,– (ermäßigt € 9,–). Die Eintrittskarten für das Konzert kosten € 20,– (ermäßigt € 10,–). Ermäßigung erhalten Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.
Mittwoch, 07. März 2018

Rubens und Rom

Reinhold Baumstark spricht vom Weiterleben und Wiederbeleben der Antike Reinhold Baumstark: Rubens und Rom Vom Weiterleben und Wiederbeleben der Antike Im Herbst 2018 erscheint als Frucht jahrzehntelanger wissenschaftlicher Beschäftigung mit Peter Paul Rubens Reinhold Baumstarks opus magnum „The Decius Mus-Cycle“. Sein Buch ist Teil des vielbändigen, von einer internationalen Forschergruppe erarbeiteten „Corpus Rubenianum Ludwig Burchard“, dem Œuvre-Verzeichnis des Künstlers. Der angezeigte Vortrag zur Antikenrezeption des Malers bringt die einmalige Chance, den Stand der Forschung von einem der besten Kenner vorgestellt zu bekommen. Für Rubens, der es liebte, sich beim Malen aus klassischen Texten der Antike vorlesen zu lassen, war die Welt der Alten Maß und Ansporn seiner Kunst. Belesenheit, eine weitgespannte humanistische Bildung sowie in Italien gesammelte archäologische Kenntnisse ziehen sich als prägende Spur durch sein gesamtes Werk. Eine frühe Frucht der Vertrautheit mit antiquarischen Fragen bietet seine mehrteilige Bilderfolge aus dem Jahr 1617 zur Geschichte des Konsuls Decius Mus, der als Quelle das Geschichtswerk des Titus Livius dient. Aus der im Gemäldezyklus unternommenen Rekonstruktion römischer Vergangenheit spricht jedoch nicht trockene Gelehrsamkeit, sondern jedes der bildlichen Zitate, jede korrekte Wiedergabe von Kult, Historie und Realien wird überführt in die Vitalität einer geschauten Wirklichkeit. Als Erzähler in Bildern lässt Rubens die Antike wieder erstehen und verleiht ihr den Pulsschlag der Präsenz, um sie mit überzeugender Authentizität vor Augen zu stellen. So gelingt es ihm, über das Opfer, den Tod und postumen Triumph des Konsuls Decius Mus in einer Sprache zu berichten, in der die Diktion Roms aufgegriffen wird und von neuem auflebt.  7. März 2018 19:00 Begrüßung Dr. Florian Schuller 19:15 Vortrag Prof. Dr. Reinhold Baumstark, Generaldirektor a. D. der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen   21:00 Ausklang bei Brot und Wein
Freitag, 02. März 2018

Mensch und Liturgie

Romano Guardinis Impulse - heutige Herausforderungen Eine Anmeldung ist noch nicht möglich Hier soll das Abstract hin - mit wenigen Zeilchen Hier klappt der Einleitungstext des Flyers aus und man kann im Prinzip den übernehmen vom Flyer. Zeitdiagnose: Leidenschaftlich widmete sich Eugen Biser dieser Herausforderung. 2014 starb er; 1918, vor genau 100 Jahren, war er geboren worden. Anlässlich des Jubiläums soll seiner zentralen Einsicht nachgegangen werden: Einerseits ermöglichen technischer Fortschritt und demokratische Rechtsstaatlichkeit ein noch nie da gewesenes Ausmaß an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit, die andererseits fundamental gefährdet sind durch unsere Art zu leben, zu konsumieren, uns zu orientieren und zu informieren. Eugen Biser war fest davon überzeugt, dass das Christentum gerade in solcher Situation neue Bedeutung gewinnen kann, nicht nur weil die treibenden Grundideen der Moderne aus der Säkularisation christlicher Impulse entstanden waren, sondern vor allem deshalb, weil mit der christlichen Botschaft von der Gotteskindschaft aller Menschen jene Freiheit aufleuchtet, die letztlich jedes Handeln anstrebt. Wie helfen diese Gedanken in sehr unübersichtlichen, fast chaotisch anmutenden Zeiten? Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie Bayern Prof. Dr. Martin Thurner, Vorsitzender des Stiftungsrates
Mittwoch, 21. Februar 2018

Wasserstoff, das Öl der Zukunft?

Reihe "Wissenschaft für jedermann" in Kooperation mit dem Deutschen Museum Nur noch wenige Plätze verfügbar! Wir beschäftigen uns aus aktuellem Anlass mit dem Thema Wasserstoff. Ist es wirklich das Öl der Zukunft? Oder ist Sauerstoff das echte Öl der Zukunft? Ziel der deutschen Energiewende ist es, bis zum Jahr 2050 den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoenergieverbrauch auf 60%, bei der Stromversorgung sogar auf 80% zu erhöhen. Dies erfordert eine deutliche Reduzierung der Nutzung fossiler Energieträger wie Öl und Gas, das heißt die weitgehende Dekarbonisierung unserer Energieversorgung. Ein Großteil der fossilen Energie wird heute im Verkehrssektor verbraucht. Um sinnvolle Alternativen entwickeln zu können, müssen die Möglichkeiten zur Speicherung erneuerbarer Energien wesentlich verbessert werden. Neben der Speicherung von Wind- und Solarstrom in großskaligen Batterien bietet vor allem der Einsatz wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen oder die indirekte Speicherung in Form eines chemischen Kraftstoffes die besten Aussichten. Der Vortrag möchte die großtechnische Erzeugung von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse aufzeigen. Der Wasserstoff könnte dann direkt in der chemischen Industrie oder in wasser-stoffbetriebenen Brennstoffzellen eingesetzt oder zu kohlenwasserstoffbasierenden regenerativen Treibstoffen weiterverarbeitet werden. Darüber hinaus geht es aber vor allem auch darum, die technischen Herausforderungen für eine regenerative Wasserstoffwirtschaft und für den großskaligen Ausbau von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen, sowie deren Vor- und Nachteile im Vergleich zu batteriebetriebenen Elektroautos aufzuzeigen. Mittwoch, 21. Februar 2018 19:00 Einführung durch Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München 19:10   Wasserstoff, das Öl der Zukunft? Prof. Dr. Hubert A. Gasteiger, Professor am Lehrstuhl für Technische Elektrochemie an der TU München 20:00 Diskussion 21:00 Ende der Veranstaltung Beachten Sie bitte: Diese Veranstaltung findet im Deutschen Museum, Museumsinsel 1, statt.  Eintrittskarten zum Preis von 3 Euro sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich! Deutsches Museum Gasteiger, Hubert A. Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) Nachhaltigkeit Vogt, Markus Wissenschaft für jedermann
14.02.2018 – 17.02.2018

Weimarer Köpfe

Historische Tage: Es begegnen uns Persönlichkeiten aus der ersten deutschen Demokratie wie z. B. Hjalmar Schacht, Otto Braun, Ludwig Kaas, Max Plank und Albert Einstein. nur noch wenige freie Plätze Wir wollen am Beispiel von Akteuren in unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens Aufstieg und Leistungen, Belastungen und Scheitern der Weimarer Republik veranschaulichen, deren Geschichte mit der Novemberrevolution 1918 begann. „Weimarer Köpfe“ ist der Titel der Veranstaltung, die vom 14. bis zum 17. Februar 2018 in der Katholischen Akademie Bayern stattfinden wird. In 13 Referaten werden 17 Protagonisten vorgestellt, die in Politik und Wirtschaft, Kirche, Kultur und Wissenschaft ihrer Zeit herausragten – ob positiv oder negativ. Anhand ihrer Biografien zeichnen die Experten von Aschermittwoch bis zum ersten Samstag in der Karwoche die Geschichte der ersten deutschen Republik nach. Wenn Sie unter vielen anderen auf den Spuren der katholischen Frauenrechtlerin Ellen Amann, des Schriftstellers Thomas Mann sowie der Physiker Max Plank und Albert Einstein wandeln wollen, sind Sie in den ersten Tagen der Karwoche bei uns am richtigen Ort. Die Anmeldungen zu den Historischen Tagen 2018, die auch in diesem Jahr wieder von Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor em. am Historischen Seminar der LMU München, geleitet werden, ist ab Januar möglich. Hier! Mittwoch, 14. Februar 2018   15:00 Uhr Begrüßung 15:15 Uhr Otto Braun xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx     jsfjskfdkljglfjglfjsfjsdkfjlkdjglk Hier! Demokratie Erster Weltkrieg Historische Tage Nationalismus Nationalsozialismus Thorsten Keller ist ein viel gefragter Physiker, der sich vor allem das Themengebiet der Energiegewinnung spezialisiert hat. Er gibt nun seit mehr als 10 Jahren regelmäßig Seminare in der LANakademie.
Mittwoch, 10. Januar 2018

Neujahrsempfang

Hier ist Platz für einen kleinen Text. Seien Sie dabei! Hier könnte eine Beschreibung stehen. Mehr Infos? Finden Sie hier. Wie sieht das Programm aus? 18:00-18:15 Uhr Begrüßung Herr XYZ             Mehr Infos Wüste Seelsorge
Freitag, 11. August 2017

Abendveranstaltung in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding"

Abendveranstaltung in der Reihe "Autoren zu Gast bei Albert von Schirnding" Der Gott, den es nicht gibt, in mir ein dunkler Riss, ist meiner Seele nah, so oft ich ihn vermiss. (Christian Lehnert) Der Dichter und Essayist Christian Lehnert ist auch evangelischer Pfarrer und darüber hinaus seit fünf Jahren Geschäftsführer des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Universität Leipzig. So fließen poetische Elemente gleichermaßen wie Erfahrungen seelsorgerlicher Praxis und wissenschaftlicher Forschung in seine Werke mit ein, um, wie Lehnert es einmal formuliert, „die Fragilität einer religiösen Existenz, und zwar meiner religiösen Existenz, zu erkunden, in allen Widersprüchen, in allen Offenheiten, in zweifelnden Fragen ...“   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr     Christian Lehnert zu Gast bei Albert von Schirnding Lesung und Gespräch 20.30 Uhr Begegnung mit dem Autor Musik: Friederike Lehnert (Barockvioline) Veranstaltungsort Katholische Akademie Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 1. Dezember 2017. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Eintrittskarten zum Preis von € 12,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–) werden an der Abendkasse verkauft. Anmeldung nach Anmeldeschluss Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen. Bitte beachten Sie: Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere Anmeldeliste aufgenommen werden.