Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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05.02.2020 – 29.04.2021

An der Grenze zum Schatten. Dorothea Reese-Heim / GESCHLOSSEN

Leider ist die Ausstellung mit Werken von Dorothea Reese-Heim auf behördliche Anordnung im Augenblick nicht zugänglich. GESCHLOSSEN! Die Ausstellung ist geschlossen. Raumgreifende Objekte kennzeichnen eine wesentliche Phase des künstlerischen Schaffens von Dorothea Reese-Heim. Die Kombination von Metallgewebe und verschiedenen Papieren ist einzigartig in ihrem Werk. In beeindruckender Weise bringt sie in ihren Objekten diese beiden Materialien in einer ungewöhnlichen Symbiose zu einem Einklang. Darüber hinaus ist sie aber auch dem Papier verpflichtet, das sie in facettenreicher Vielfalt einsetzt. In zahlreichen Ausstellungen in den USA, Japan, Skandinavien und anderen europäischen Ländern sowie in vielen deutschen Städten hat sie ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 wurde Dorothea Reese-Heim mit einer Installation Wettbewerbssiegerin - Kunst am Bau -  für die Fluggastbrücke / Erweiterung des Terminals 1 am Münchner Flughafen. Im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie in Bayern werden vom 5. Februar 2020 bis 31. März 2021  u.a. Raumkörper in einer zweidimensionalen Projektion, dann Paraffinarbeiten, Tektonische Überzeichnungen, eine Lichtkörperinstallation und in der Kapelle der Akademie eine Videoinstallation (Klangrosetten) zu sehen sein. Sehen Sie hier einen ausführlichen Informationsflyer zur Ausstellung. Die Ausstellung ist geschlossen. Ausstellungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst Vernissage
Donnerstag, 22. April 2021

Erich Garhammer trifft Arno Geiger / Leider verschoben

Reihe Literatur im Gespräch Mit Arno Geiger setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe Literatur im Gespräch der Katholischen Akademie in Bayern fort. Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr
Donnerstag, 29. April 2021

Die Apostelgeschichte / ZOOM-GESPRÄCH ZUM VIDEO

Biblische Tage 2021! Alles online! Verschoben auf 2022 Prof. Dr. Hans-Georg Gradl hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, einen Aufriss der wichtigsten Inhalte der Apostelgeschichte zu geben, der als Video aufgezeichnet wird. Das Video finden Sie im YouTube-Kanal der Akademie und auf der Dokumentationsseite der Website. Am Donnerstag, 29. April 2021, laden wir Sie dann ab 19 Uhr zu einem Zoom-Gespräch auf der Grundlage des Videos ein, in dem Sie Prof. Gradl dazu Fragen stellen und mit ihm diskutieren können. Nutzen Sie am 29. April diesen Link, um zum Gespräch zu kommen. Wenn Sie schon im Vorfeld eine Frage haben, können Sie diese per Mail an Studienleiter Michael Zachmeier schicken. Das Video und das Zoom-Gespräch sind auch Vorgeschmack auf die in der Karwoche 2022 vom 11. bis 13. April stattfindenden Biblischen Tage über die Apostelgeschichte. Dazu werden Sie aber natürlich gesondert eingeladen. Die Biblischen Tage zur Apostelgeschichte werden auf 2022 verschoben - dann hoffentlich als Präsenzveranstaltung im geplanten Umfang! Hier ein kleiner Ausblick: Die Apostelgeschichte hat es in sich. Wer sie liest, begibt sich auf eine so spannende wie spektakuläre, so tröstende wie aufwühlende Lese-Reise. Der Weg führt von Jerusalem nach Rom, herab von zinnenbekränzten Stadtmauern über das sturmgepeitschte Meer, heraus aus mehrstöckigen Kerkern und durch die öde Wildnis. Mit viel erzählerischem Charme beschreibt die Apostelgeschichte das Wachsen und Werden der jungen Kirche. Doch die Verkündigung der ersten Christen findet nicht nur begeisterte Annahme; sie stößt auf ebenso heftigen Widerstand. Zauberer und Handwerker fürchten um ihr Auskommen. Religiöse Instanzen sehen sich in ihrem Einfluss bedroht. Statthalter interessiert weniger die Botschaft als der Profit. Immer wieder steht das Christentum vor Gericht. Die Anfangszeit war eine von mannigfaltigen Krisen bestimmte Epoche. Nicht zuletzt deshalb ist die Apostelgeschichte noch heute so aktuell. Letztlich erzählt sie von einer nie endenden Geschichte und Aufgabe. Damals wie heute geht es doch um die Verkündigung des Evangeliums inmitten unterschiedlichster Kulturen und Kalküle, Regionen und Religionen. Die Biblischen Tage laden zu einer Reise in die bewegte und bewegende Welt des frühen Christentums ein. Kundige Reisebegleiterinnen und -begleiter stehen bereit. Die Route gibt der zweite Teil des lukanischen Doppelwerks vor. Der Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, aus der heiligen Aura der Anfangszeit zu den alltäglichen Aufgaben der Jetztzeit und geradewegs auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. Herzliche Einladung und gute Reise! Montag, 29. März, bis Mittwoch, 31. März 2021   Keine Präsenzveranstaltung möglich! Leider können die Biblischen Tage nicht mit Teilnehmern stattfinden. Ein Überblicksvortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, dem Leiter der Biblischen Tage, wird als Video aufgenommen und in unserem YouTube-Kanal eingestellt, wo es bis zum 29. April 2021 abrufbar ist. Am 29. April 2021 haben Sie dann die Möglichkeit, ab 19 Uhr in einem Zoom-Gespräch Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren.  Nutzen Sie am 29. April diesen Link, um zum Gespräch zu kommen. Wenn Sie schon im Vorfeld eine Frage haben, können Sie diese per Mail an Studienleiter Michael Zachmeier schicken.   Montag, 29. März 2021 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Von Jerusalem nach Rom. Eine Einführung in die Welt der Apostelgeschichte Entstehungszeit, Adressaten, Quellen, der Bezug zum Lukas-Evangelium, Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie Leseschlüssel zum umfassenden und besseren Verständnis bilden den Inhalt dieser Einführung in die Apostelgeschichte (Apg). Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Geschichte(n) erzählen. Die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie Es wird um die Frage nach Ziel und Inhalt der antiken Historiographie gehen, um die Gattung der Apostelgeschichte, um das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Wahrheit und Geschichte – gewürzt mit Beispielen antiker Historiographen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Prof. Dr. Sabine Bieberstein, Professorin für Exegese des Neuen Testaments und Biblische Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Epizentren des Urchristentums. Eine bebilderte Reise ...die in die kulturelle, religiöse, politische Welt des ausgehenden 1. Jahrhunderts führt, entlang der Reiserouten der Apostelgeschichte, mit Blick auf Ausgrabungen in Paphos auf Zypern, in Korinth oder in Ephesus, die aber auch die religiösen Kulte und philosophischen Strömungen wie die Epikureer und Stoiker in Athen ins Auge fasst. Ebenfalls im Angebot: die Auseinandersetzungen mit der Magie. Prof. Dr. Bernhard Heininger, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg       Dienstag, 30. März 2021 8.30 Uhr Laudes   Zu den folgenden drei Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag und eine am Nachmittag, mit Textarbeit, Raum für Aussprache und Rückfrage sowie mit Analysen entscheidender Erzählungen der Apg. Damit haben jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die drei angebotenen Themen in den Arbeitskreisen am Vor- und Nachmittag zu besuchen. Lydia, Tabita u.a.: Frauen in der Apostelgeschichte Prof. Dr. Sabine Bieberstein Der Apostelkonvent Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Das Damaskus-Erlebnis Prof. Dr. Bernhard Heininger 9.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Der Weg einer frühjüdischen Gruppe in die Eigenständigkeit. Die Entwicklung des Christusglaubens zu einer neuen Religion In Antiochia (Apg 11,26) werden die Jüngerinnen und Jünger Jesu zum ersten Mal „Christen“ genannt. Die Entstehung der christlichen Ekklesia – als eigene, unterscheidbare Glaubensgemeinschaft – ist allerdings ein langer Prozess. „The parting of the ways“ stellt mittlerweile einen eigenen Forschungsbereich in der neutestamentlichen Wissenschaft dar. Ziel des Vortrags ist eine sorgsame Darstellung der Geschichte des frühen Christentums auf dem Hintergrund der jüdischen Herkunft. Prof. Dr. Marlis Gielen, Professorin für Neutestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Salzburg anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die apokryphen Apostelakten. Was die Bibel nicht erzählt Sie sind zwar nicht offizieller Teil des neutestamentlichen Kanons, haben aber doch die Volksfrömmigkeit geprägt. Im Grunde ergänzen die apokryphen Apostelakten – wie auch die apokryphen Evangelien – die biblische Tradition in legendärer Manier, zur Erbauung und Unterhaltung. Der Vortrag widmet sich der Welt der apokryphen Apostelakten und untersucht deren Quellenwert kritisch. Prof. Dr. Hans-Josef Klauck, Professor auf dem Naomi-Shenston-Donnelley-Lehrstuhl für „New Testament and Early Christian Literature“ an der University of Chicago Divinity School anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion       Mittwoch, 31. März 2021 8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Der Siegeszug des Evangeliums. Was den (ur)christlichen Glauben attraktiv macht(e) Die Apostelgeschichte erzählt in einer z.T. apologetischen, aber faszinierenden und werbenden Art und Weise vom „Siegeszug“ des Evangeliums. Der Glaube wächst, trotz Widerständen. Der „Weg“ bahnt sich, auch in unwegsamen Geländen. Vor der Erfahrung heutiger Kirchen- und Glaubenskrisen kann der Optimismus der Apostelgeschichte provozieren. Was sagt dieser erzählte „Siegeszug“ uns heute? Was waren (und sind) die von Lukas eindrücklich herausgearbeiteten Attraktivitätsfaktoren des Christentums? Dr. Markus Lau, Oberassistent am Departement für Biblische Studien, Neues Testament, der Universität Fribourg 10.15 Uhr Imbisspause 10.45 Uhr Offenes Ende. Eine Rückschau zum Weitergehen Die Apostelgeschichte endet offen. In der Forschung wurde diskutiert, ob das wirklich der beabsichtigte Schluss sei: Sollte noch ein dritter Teil folgen, konnte der Autor die Paulusbiographie nicht mehr abschließen, ging das letzte Blatt verloren... In diesem letzten Vortrag geht es um die Analyse der Schlusspassage der Apg als offenes Ende, das die Leser zu den kommenden „Helden“ der Geschichte macht. Das offene Ende ist der Anfang des Weges der Leserinnen und Leser. Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen - Ende der Biblischen Tage   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Michael Zachmeier   Keine Präsenzveranstaltung möglich! Keine Präsenzveranstaltung möglich! Leider können die Biblischen Tage nicht mit Teilnehmern stattfinden. Ein Überblicksvortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, dem Leiter der Biblischen Tage, wird als Video aufgenommen und in unserem YouTube-Kanal eingestellt, wo es bis zum 29. April 2021 abrufbar ist. Am 29. April 2021 haben Sie dann die Möglichkeit, ab 19 Uhr in einem Zoom-Gespräch mit Prof. Hans-Georg Gradl zu diskutieren und Fragen zu stellen. Nutzen Sie am 29. April diesen Link, um zum Gespräch zu kommen. Wenn Sie schon im Vorfeld eine Frage haben, können Sie diese per Mail an Studienleiter Michael Zachmeier schicken. Biblische Tage
Dienstag, 04. Mai 2021

Nutztierhaltung - Herausforderungen und Alternativen / ZOOM-GESPRÄCHoom

Zoom-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften 18 bis 19.30 Uhr via Zoom Anmeldung über acatech https://www.acatech.de/termin/acatech-am-dienstag-nutztierhaltung-herausforderungen-und-alternativen/ In Deutschlands Ställen stehen 27 Millionen Schweine, 12 Millionen Rinder, 127 Millionen Stück Geflügel. Der Deutsche Ethikrat stellt in seiner Tierwohl-Stellungnahme fest, dass der „Eigenwert“ höher entwickelter Tiere menschlichen Nutzungsinteressen Grenzen setzt – die jedoch in der derzeitigen Praxis regelmäßig überschritten werden. Dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben: Der Fleischbedarf in Deutschland ist stabil, global wird er immer weiter steigen. Was tun?! Welche Perspektiven und Alternativen der Nutztierhaltung gibt es? Wie lassen sich Ökonomie, Ökologie, gesellschaftliche Akzeptanz und soziale Verträglichkeit vereinbaren? Was kann die Palette an Fleischersatzprodukten, was kann Kunstfleisch-Entwicklung langfristig zu mehr Tierwohl beitragen? Dienstag, 4. Mai 2021 Zoom 18.00 bis 19.30 Uhr Begrüßung: PD Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle Impulse/Podium: Prof. Dr. habil. Reiner Brunsch, Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, Potsdam Dr. Inken Christoph-Schulz, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig Gerhard Stadler, Bayerischer Bauernverband, Bezirkspräsident Niederbayern Moderation: Prof. Dr. Bernhard Bleyer, Technische Hochschule Deggendorf Leitfragen für die Diskussion 1. Welches sind die drängendsten Probleme bei der Nutztierhaltung in Deutschland? 2. Sind Alternativen zur massenhaften Tierhaltung in Deutschland realistisch? 3. Wie lassen sich teurere Produkte mit höheren Haltungsanforderungen auf dem Markt platzieren? 4. Internationaler Kontext: Import und Export von Tierprodukten, global wachsender Bedarf   Schlusswort: Michael Zachmeier Katholische Akademie in Bayern
05.05.2021 – 23.05.2021

Filme und Gespräche im Rahmen des DOK.fest München 2021 / VIDEOS

"Teachers for life" und "Der wilde Wald" Die Filme "Teachers for life" und "Der wilde Wald" können während der gesamten Dauer des DOK.fest vom 5. bis 23. Mai 2021 als Videos über ünsere Homepage abgerufen werden. Studienleiterin Dr. Astrid Schilling hat die Regisseur*innen der beiden Filme interviewt. Die Aufzeichnungen dieser Interviews sind ebenfalls vom 5. bis 23. Mai 2021 abrufbar. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!  
Montag, 31. Mai 2021

RAFFAEL

Zum 500. Todestag Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Anmeldung ist noch nicht möglich.
Montag, 07. Juni 2021

Napoleon / ZOOM-GESPRÄCH ZUM VIDEO

Was kann er uns 200 Jahre nach seinem Tod noch bedeuten? / Videoaufzeichnung / Zoom-Diskussion am 7. Juni 2021 Keine Präsenzveranstaltung Der Vortrag von Dr. Johannes Willms wird am 5. Mai 2021 als Video aufgezeichnet und ist im Anschluss auf dem YouTube-Kanal der Katholischen Akademie in Bayern abrufbar. Dr. Johannes Willms steht dankenswerterweise am Montag, 7. Juni 2021, ab 20. 15 Uhr per Zoom für Fragen und eine Diskussion auf der Grundlage des Videos bereit. Alle Interessierten können sich ab 20 Uhr sehr gerne und ohne vorherige Anmeldung unter diesem Link in das Zoom-Gespräch einwählen. Thematische Hinführung Der französische Schriftsteller, Politiker und Diplomat François-René de Chateaubriand (1768-1848) bemerkte in seinen Mémoires d’outre tombe über Napoleon: „Nach dem Despotismus seiner Person werden wir noch den Despotismus seiner Erinnerung erleiden müssen. Dieser Despotismus ist noch viel dominierender. Auch wenn wir gegen Napoleon kämpften, solange er auf dem Thron saß, so gibt es eine universelle Zustimmung zu den Eisen, in die er uns als Toter geschlagen hat.“ Diese Vorhersage hat sich nur zu sehr bewahrheitet, denn jede Nation hat ihr eigenes Bild von Napoleon. Das gilt auch für die Deutschen, die sich von ihm eine in unterschiedlichen politischen Farben gemalte Vorstellung machten, die endgültig von den Nazis verhunzt wurde, die eine „Wesensgleiche“ zwischen Napoleon und Hitler feststellten. Napoleon habe, so wird gerne gesagt, der Moderne in Europa zum Durchbruch verholfen. Als Beweis dafür wird auf den Code Civil verwiesen oder auch auf die von ihm veranlasste „Flurbereinigung“ in der buntscheckigen deutschen Staatenwelt des alten Reichs. Dagegen spricht, dass Napoleon unfähig war, stabile und legitime staatliche Verhältnisse aufzubauen. Frankreich hat mit dem Erbe dieses Unvermögens bis heute seine Last. Welche Bedeutung könnte Napoleon heute also haben? Vielleicht ist seine Geschichte so etwas wie die Ilias der Neuzeit, ein Epos von Größe und Scheitern, das immer wieder den sich wandelnden Umständen der jeweiligen Gegenwart entsprechend neu erzählt und gedeutet wird. Mittwoch, 5. Mai 2021 KEINE PRÄSENZVERANSTALTUNG MÖGLICH! Der Vortrag wird als Video aufgezeichnet und im Youtube-Kanal der Katholischen Akademie in Bayern eingestellt. Am Montag, 7. Juni 2021, ab 19.15 Uhr, haben Sie die Möglichkeit, Dr. Johannes Willms auf der Grundlage des Videos per Zoom Fragen zu stellen und mit ihm zu diskutieren. Dazu können Sie sich ab 19 Uhr ohne vorherige Anmeldung unter diesem Link in das Zoom-Gespräch einwählen.   Napoleon - Was kann er uns 200 Jahre nach seinem Tod noch bedeuten? Vortrag von Dr. Johannes Willms, Historiker und Journalist, München/Paris Frankreich 19. Jahrhundert
Mittwoch, 09. Juni 2021

Kardinal Wetter Preis 2021

Akademische Feier an der Universität Würzburg Kardinal Friedrich Wetter, der Namensgeber des Preises, war von 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die ihm durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises dankte. Seither wird er jedes Jahr für theologische Dissertations- oder Habilitationsschriften verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache zwischen der Akademie und den katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Instituten und Departments aller bayerischen Universitäten im Wechsel. Anmeldung zur Akademischen Feier ist noch nicht möglich.
Freitag, 11. Juni 2021

Stiftungen als Akt religiöser Selbstvorsorge?

1521 - Fuggerei - 2021 Tagung in Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Forum Augsburg Anmeldung ist noch nicht möglich.
Mittwoch, 16. Juni 2021

Erwin Pfrang

Vernissage zur Ausstellung mit ca. 30 Arbeiten. Das dargestellte Werk: Örtlich betäubt, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm. Die Vernissage am 16. Juni 2021 beginnt um 19.00 Uhr. Wenn Sie von dem Künstler und seinen Kunstwerken schon vorher einen Eindruck gewinnen möchten, können Sie sich das Video aus der Galerie Fred Jahn ansehen. Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann vermittelt Ihnen darin eine erste Hinführung.   Ewin Pfrangs Bilder widmen sich Menschen am Rande der Gesllschaft, verwundet und geschunden. Um dem gerecht zu werden, begibt er sich selbst dort hin. Die Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann schreibt dazu: "Radikale Verweigerung wird zum Movens seiner Arbeit, zur Grundlage einer künstlerischen Haltung, die nur in der gesellschaftlichen Randlage existenzfähig bleibt ... Aus einer bewusst gewählten Außenseiterposition heraus entstanden bildnerische Formulierungen, die sich in ihrer inhaltlichen und formalen Unangepaßtheit gegen alle herrschenden Trends richten und damit indirekt ein durchaus subversives, weil gegen jede Konvention gerichtetes Potential enthielten" Moderne Kunst
Montag, 21. Juni 2021

150 Jahre Unfehlbarkeit / ZOOM-GESPRÄCH ZUM VIDEO

In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft / Das Foto von Wikipedia zeigt Papst Pius IX. im Kreis von Kardinälen. Vorträge als Video Die Veranstaltung kann Corona-bedingt leider nicht mit Publikum stattfinden. Die geplanten Vorträge werden aber als Video aufgezeichnet und ab Ende Mai im YouTube-Kanal der Katholischen Akademie in Bayern veröffentlicht. Zusätzlich wird es am Montag, 21. Juni 2021, von 20.15 bis 21.15 Uhr eine Zoom-Diskussion mit Professorin Julia Knop, Professor Peter Neuner und Professor Michael Seewald geben. Ab 20 Uhr können Sie der Sitzung beitreten. Wir werden Ihnen rechtzeitig den Link geben, über den Sie sich für den Zoom einloggen können. Thematische Hinführung Mit dem Ersten Vatikanischen Konzil hat sich die Kirche von Rom auf einen Sonderweg begeben, indem sie zweierlei zum Dogma erhob: 1. Alle Hirten und Gläubigen weltweit sind dem Bischof von Rom zu hierarchischer Unterordnung und Gehorsam verpflichtet – und zwar sowohl in Fragen des Glaubens und der Sitten als auch disziplinarisch (DH 3060). 2. Der Bischof von Rom besitzt Unfehlbarkeit, wenn er „ex cathedra“ spricht. Seine Definitionen sind dann aus sich selbst heraus, nicht aufgrund des Konsenses der Kirche „unreformierbar“ (DH 3074). Seit 1870 muss jeder Katholik das glauben. Und hat auch das Zweite Vatikanische Konzil diese Ekklesiologie durch Kategorien wie „Communio“, „Synodalität“ oder „Volk Gottes“ ergänzt, so bleibt sie doch ungeschmälert in Kraft. Dieses Jubiläum fordert die Theologie heraus. Einmal in ökumenischer Hinsicht; denn keine andere Konfession wird sich diesem Anspruch jemals unterwerfen. Aber auch intern verstummt nicht jene Kritik, die schon damals zu erbittertem Widerstand und zu einer Kirchenspaltung geführt hatte: Ist, gemessen an der Botschaft Jesu, die absolutistische Wahlmonarchie wirklich die Rechtsform, in der sich Autorität, Macht und Entscheidungsbefugnis in der Kirche legitimieren sollten? Andere halten jeden Versuch, die päpstliche Vollmacht zu relativieren, für nicht mehr katholisch – und haben dabei die seit 150 Jahren geltende Lehre auf ihrer Seite. Wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen: Wie ist es zur Dogmatisierung der Herrschaft gekommen? Wie hat sie sich seitdem entwickelt? Sind jegliche Ideen, die Macht in der Kirche zu teilen, von vornherein zum Scheitern verurteilt? Und selbst wenn Kirche und Papst es wollten: Kämen wir aus der Nummer überhaupt wieder heraus? Oder ist die Lehre tatsächlich, wie sie selbst es nennt, „irreformabilis“? Papsttum Konzil
Dienstag, 22. Juni 2021

Sommernacht der Künste

Beginn: 19 Uhr Anmeldung ist noch nicht möglich.
Donnerstag, 24. Juni 2021

Guardini-Tag 2021 in Berlin

Romano Guardini und die Literatur Tagung in Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Berlin Anmeldung ist noch nicht möglich.
Montag, 28. Juni 2021

Einsamkeit

Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Anmeldung ist noch nicht möglich.