Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Mittwoch, 29. Januar 2020

"Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!" Grundzüge koranischer Anthropologie

Der Termin am Mittwoch, 11. Dezember 2019, wurde wegen Erkrankung verlegt. Beginn 19 Uhr NEUER TERMIN Der Mensch ist im Koran Geschöpf Gottes, dem gegenüber er in einem natürlichen Verhältnis absoluter Hingabe und Ergebenheit steht. Gleichzeitig ist der Mensch seit seiner Schöpfung der Versuchung des Teufels ausgesetzt. Er lebt daher in einer geistigen Spannung zwischen der Befolgung göttlicher Gebote und Verbote auf der einen und satanischer Verführung auf der anderen Seite. Aufgrund seiner Schwäche neigt der Mensch dazu, Gott gegenüber undankbar zu sein und ihm nicht zu gehorchen. Ist die menschliche Natur also grundsätzlich schlecht?   Als ein vernunftbegabtes Wesen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sich für das Gute zu entscheiden und das Schlechte zu meiden. Aber wie frei ist der Mensch eigentlich bei einer solchen Entscheidung? Wie steht es zwischen Vernunft und Offenbarung im Islam hinsichtlich menschlicher Lebensführung? Schließlich ist das Individuum im Islam Teil der umma. Diese ist die religiöse und politische Gemeinschaft, die sich anfangs unter Muhammads Leitung konstituierte und die die Gesamtheit der Muslime in der Welt bildet. In deren Rahmen haben Individuen Rechte und Pflichten. Wie verhalten sich das Individuum und die Gemeinschaft zueinander im Islam? Im Vortrag und dem darauffolgenden Lektüreseminar wird das Menschenbild im Islam entfaltet und analysiert. Mittwoch, 29. Januar 2020 Neuer Termin! Ab 18 Uhr Mittwoch, 29. Januar 2020 (Der für Mittwoch, 11. Dezember 2019 vorgesehene Vortrag wurde wegen Erkrankung verlegt.) Möglichkeit zu einem Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   „Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!“ (Sure 103, Vers 2) Grundzüge koranischer Anthropologie Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 20.00 Uhr Diskussion 20.30 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Neuer Termin!   Donnerstag, 6. Februar 2020 (Das für Mittwoch, 18. Dezember 2019 vorgesehene Lektüreseminar wurde wegen Erkrankung verlegt.) Lektüreseminar zum Abendvortrag mit Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag am 29. Januar 2020: Montag, 27. Januar 2020 Anmeldeschluss für das Lektüreseminar am 6. Februar 2020: Dienstag, 4. Februar 2020 Hinweis: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag und Lektüreseminar: € 12,– Nur Abendvortrag: € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr zahlen € 6,– bzw. € 4,–.) Vorschau Reihe Islam (IV) Islam und Staat. Zur Organisation des Gemeinwesens und zur Rolle des Glaubens Dienstag, 9. Juni 2020, 19 Uhr, mit Prof. Tamer Dienstag, 16. Juni 2020, 19 Uhr, mit Dr. Thörner Islam Islamismus
30.01.2020 – 01.02.2020

Die Macht. Guardini-Tag 2020

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Anmeldung ab sofort möglich Romano Guardini veröffentlichte 1951 unter dem Titel „Die Macht - Versuch einer Wegweisung“ eine Denkschrift, die auffällig viele Bezüge zu unserer Gegenwart aufweist - in Europa und weltweit. Bisher für stabil gehaltene soziale Systeme scheinen plötzlich zu erodieren. Autokraten bemächtigen sich immer häufiger offener Zivilgesellschaften. Aber auch die Mächtigen fühlen sich zunehmend vereinnahmt von ihrer eigenen Machtfülle.   „Die Familie verliert ihre gliedernde und ordnende Funktion“, resümiert Guardini, „die neuen Städte gleichen einander immer mehr, ob sie nun in Europa oder in China, in Nordamerika, Russland oder Südamerika entstehen.“ Von dieser Nivellierung ausgehend bildet sich ein neuer Typus Mensch heraus, „der aus dem Augenblick lebt, einen beängstigenden Charakter beliebiger Vertretbarkeit bekommt und dem Zugriff der Macht bereitsteht.“ Die Rückbesinnung auf die transzendente Dimension kann eine Wegweisung sein. Die Beziehung zu Gott öffnet dem Menschen einen Freiraum, der ihn vor dem Zugriff der Macht wappnen kann. Guardini bleibt in der Kritik an den Verhältnissen nicht stehen. Es geht ihm um die Aufgabe, die Macht so einzuordnen, dass der Mensch in ihrem Gebrauch als Mensch bestehen kann und nicht restlos Machtmechanismen ausgesetzt ist oder ihnen gar verfällt. Im Jahr 2020 veranstalten die Katholische Akademie in Bayern und die Guardini Stiftung erstmalig gemeinsam den Guardini-Tag. Dazu ergeht herzliche Einladung. Donnerstag, 30. Januar 2020, bis Samstag, 1. Februar 2020   Donnerstag, 30. Januar 2020   17.00 Uhr Eucharistiefeier in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig (Ludwigstraße 22, U3/U6 „Universität“) Zelebrant und Prediger: Prof. Dr. Winfried Haunerland, Direktor des Herzoglichen Georgianums Musikalische Gestaltung: Der Kirchenchor von St. Ludwig und Stephan Heuberger (Orgel) Bei der Gestaltung des Gottesdienstes wirken Schülerinnen und Schüler der Katholischen Romano-Guardini-Fachoberschule mit.         Tagung in der Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23       Donnerstag, 30. Januar 2020 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Michael Rutz, Präsident der Guardini Stiftung, Berlin 19.15 Uhr Ambivalenzen der Macht – Überlegungen aus sozialethischer Sicht Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München Anschließend Diskussion Moderation: Prof. Michael Rutz 20.30 Uhr Gespräche bei Wein und Brot       Freitag, 31. Januar 2020 8.30 Uhr Gesungene Laudes in der Kapelle der Akademie 9.15 Uhr Mächte und Gewalten: Romano Guardinis Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Macht Prof. Dr. Jean Greisch, Professor em. für Philosophie und ehemaliger Inhaber der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der Humboldt-Universität zu Berlin 10.00 Uhr Diskussion 10.30 Uhr Imbisspause 11.00 Uhr Menschlichkeit und Machtgefahr. Überlegungen zu zwei Begriffen Romano Guardinis Prof. Dr. Michael Seewald, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Münster 11.45 Uhr Diskussion   Moderation des Vormittags: Prof. Dr. Hans Otto Seitschek, Apl. Professor für Philosophie an der LMU München 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Workshops I) Macht und Kunst Prof. Dr. Yvonne Dohna Schlobitten und Matija Jerković, Päpstliche Universität Gregoriana, Rom II) Macht und Technik Prof. Dr. Markus Ophälders, Universität Verona, und Marc Grießer, Leutkirch III) Macht und Kirche Dr. Monica Scholz-Zappa, Universität Freiburg i.Br., und Jonas Klur, Höxter IV) Macht und Liebe Prof. Dr. Ugo Perone, Humboldt-Universität zu Berlin, und Dr. Patricia Löwe, Guardini Stiftung, Berlin 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Zum Stand des Seligsprechungsverfahrens für Romano Guardini Dr. Johannes Modesto, Postulator für die Seligsprechung von Romano Guardini, München   Romano Guardini im Spiegel seiner Bibliothek Helmut Zenz, Mitglied der Historischen Kommission im Seligsprechungsverfahren von Romano Guardini, Daun 17.15 Uhr Macht und Ethik - Im Dienst der Menschen: um einen verantwortlichen Gebrauch der Macht Prof. Dr. Michele Nicoletti, Professor für Politische Philosophie an der Universität Trient 18.00 Uhr   Diskussion Moderation: Prof. Dr. Ugo Perone, Inhaber der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung an der Humboldt-Universität zu Berlin 18.45 Uhr Vesper in der Kapelle der Akademie 19.15 Uhr Abendessen       Samstag, 1. Februar 2020 10.00 Uhr Besuch in der Alten Pinakothek (Barer Straße 27, U2 „Königsplatz“) Die Teilnahme ist nur in Verbindung mit der Tagung möglich. Das Thema „Macht“ bei Peter Paul Rubens Prof. Dr. Thomas Raff, Professor em. für Kunstgeschichte an der Universität Augsburg 12.00 Uhr Ende der Veranstaltung       Organisation: Dr. Patricia Löwe und Andreas Öhler, Guardini Stiftung, Berlin Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Guardini Stiftung Berlin Veranstaltungsorte Eucharistiefeier:  Münchner Universitätskirche St. Ludwig Ludwigstraße 22 U3/U6 Universität Tagung: Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler). Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus und damit auch die Gesamtarrangements sind leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 7. Januar 2020) (Gesamtarrangement EZ € 175,– (135,–): ausgebucht Gesamtarrangement DZ € 150,– (115,–): ausgebucht Das Gesamtarrangement beinhaltet Übernachtungen von Donnerstag bis Samstag jeweils mit Frühstück, Teilnahme, Mahlzeiten am Freitag und den Besuch in der Alten Pinakothek.) Teilnahme Donnerstag bis Samstag und Besuch in der Alten Pinakothek: € 27,- (17,-) Teilnahme Donnerstag und Freitag: € 20,­- (10,-) Teilnahme Donnerstag: € 8,- (4,-) Teilnahme Freitag: € 12,- (6,-) Abendessen Freitag € 17,- (11,-) Das Mittagessen am Freitag ist ausgebucht. (Mitteilung vom 14.01.2020) Anmeldung Anmeldeschluss ist Mittwoch, 22. Januar 2020. ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Bitte überweisen Sie die Gesamtsumme für die bestellten Leistungen auf unser Konto: LIGA Bank IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 Guardini, Romano Macht
Dienstag, 04. Februar 2020

An der Grenze zum Schatten. Vernissage Dorothea Reese-Heim

Bildhinweis: Die Installation "Präparate" wird Teil der Ausstellung sein /Copyright Reese-Heim Vernissage um 19 Uhr / Keine Anmeldung nötig Raumgreifende Objekte kennzeichnen eine wesentliche Phase des künstlerischen Schaffens von Dorothea Reese-Heim. Die Kombination von Metallgewebe und verschiedenen Papieren ist einzigartig in ihrem Werk. In beeindruckender Weise bringt sie in ihren Objekten diese beiden Materialien in einer ungewöhnlichen Symbiose zu einem Einklang. Darüber hinaus ist sie aber auch dem Papier verpflichtet, das sie in facettenreicher Vielfalt einsetzt. In zahlreichen Ausstellungen in den USA, Japan, Skandinavien und anderen europäischen Ländern sowie in vielen deutschen Städten hat sie ihre Werke der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 wurde Dorothea Reese-Heim mit einer Installation Wettbewerbssiegerin - Kunst am Bau -  für die Fluggastbrücke / Erweiterung des Terminals 1 am Münchner Flughafen. Im Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie in Bayern werden ab 5. Februar bis 17. Juli 2020  u.a. Raumkörper in einer zweidimensionalen Projektion, dann Paraffinarbeiten, Tektonische Überzeichnungen, eine Lichtkörperinstallation und in der Kapelle der Akademie eine Videoinstallation (Klangrosetten) zu sehen sein. Dienstag, 4. Februar 2020 19.00 Uhr Vernissage zur Ausstellung An der Grenze zum Schatten Dorothea Reese-Heim   Einführung Prof. Dr. Thomas Raff   Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Ausstellungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Dauer der Ausstellung Mittwoch, 5. Februar, bis Freitag, 17. Juli 2020 Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Bitte beachten Sie: Die Ausstellung wird in den Veranstaltungsräumen der Katholischen Akademie in Bayern gezeigt und ist daher zeitweise nicht zugänglich. Bitte erkundigen Sie sich ggf. telefonisch vorab unter der Telefonnummer 089 - 38 10 20, wann Sie die Werke uneingeschränkt sehen können. Danke für Ihr Verständnis! Moderne Kunst Vernissage
Donnerstag, 06. Februar 2020

Lektüreseminar zum Vortrag "Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!" (Sure 103, Vers 2)

Der Termin am Mittwoch, 18. Dezember 2019, wurde wegen Erkrankung verlegt. NEUER TERMIN Der Mensch ist im Koran Geschöpf Gottes, dem gegenüber er in einem natürlichen Verhältnis absoluter Hingabe und Ergebenheit steht. Gleichzeitig ist der Mensch seit seiner Schöpfung der Versuchung des Teufels ausgesetzt. Er lebt daher in einer geistigen Spannung zwischen der Befolgung göttlicher Gebote und Verbote auf der einen und satanischer Verführung auf der anderen Seite. Aufgrund seiner Schwäche neigt der Mensch dazu, Gott gegenüber undankbar zu sein und ihm nicht zu gehorchen. Ist die menschliche Natur also grundsätzlich schlecht? Als ein vernunftbegabtes Wesen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sich für das Gute zu entscheiden und das Schlechte zu meiden. Aber wie frei ist der Mensch eigentlich bei einer solchen Entscheidung? Wie steht es zwischen Vernunft und Offenbarung im Islam hinsichtlich menschlicher Lebensführung? Schließlich ist das Individuum im Islam Teil der umma. Diese ist die religiöse und politische Gemeinschaft, die sich anfangs unter Muhammads Leitung konstituierte und die die Gesamtheit der Muslime in der Welt bildet. In deren Rahmen haben Individuen Rechte und Pflichten. Wie verhalten sich das Individuum und die Gemeinschaft zueinander im Islam? Im Vortrag am 29. Januar 2020 und dem darauffolgenden Lektüreseminar am 6. Februar 2020 wird das Menschenbild im Islam entfaltet und analysiert. Neuer Termin: Donnerstag, 6. Februar 2020 Bitte beachten Sie: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer am 29. Januar  2020 ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Ab 18 Uhr Möglichkeit zu einem Imbiss 19.00 Uhr Begrüßung 19.10 Uhr   Lektüreseminar zum Vortrag „Der Mensch ist wahrlich ein Verlierer!“ (Sure 103, Vers 2) Grundzüge koranischer Anthropologie von Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, am 11. Dezember 2019: Dr. Katja Thörner, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation und Moderation: Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss für den Abendvortrag und das Lektüreseminar: Dienstag, 4. Februar 2020 (Anmeldeschluss nur für den Abendvortrag am 29. Januar 2020: Montag, 27. Januar 2020.)   Bitte beachten Sie: Der Besuch des Vortrags von Prof. Tamer ist Voraussetzung für die Teilnahme am Lektüreseminar von Dr. Thörner. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Teilnahmegebühren Abendvortrag und Lektüreseminar: € 12,– Nur Abendvortrag: € 8,– (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr zahlen € 6,– bzw. € 4,–.) Vorschau Reihe Islam (IV) Islam und Staat. Zur Organisation des Gemeinwesens und zur Rolle des Glaubens Dienstag, 9. Juni 2020, 19 Uhr, mit Prof. Tamer Dienstag, 16. Juni 2020, 19 Uhr, mit Dr. Thörner Islam
07.02.2020 – 08.02.2020

Ukraine: Die Orthodoxe Kirche vor einem Schisma?

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing Anmeldung ab sofort möglich Auf viele westliche Christen übt die Welt der Orthodoxie eine eigenartige Faszination aus. In jüngster Zeit sorgen die orthodoxen Kirchen jedoch eher für Irritation: Nach der Gründung einer eigenständigen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ hat das Moskauer Patriarchat die Gemeinschaft mit dem Patriarchat von Konstantinopel aufgekündigt. Steht die Orthodoxe Kirche damit vor einem Schisma?   Dieser Frage geht die Ökumenische Studientagung nach, die von der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg, dem Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn, dem Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim und der Professur für Orthodoxe Theologie am Centrum für religionsbezogene Studien an der Universität Münster veranstaltet wird. Referentinnen und Referenten von orthodoxer, katholischer und evangelischer Seite werden erläutern, wie es zu dem Konflikt kam und wie sich die Situation in der Ukraine heute darstellt. Es wird diskutiert, welche Konsequenzen der Konflikt hat – sowohl innerorthodox als auch im Blick auf den ökumenischen Dialog. Außerdem soll die Bedeutung dieses Kirchenkonflikts für das Verständnis von Einheit der Kirche reflektiert werden. Abschließend gibt es einen Austausch darüber, welche Lösungswege zur Überwindung der Krise denkbar sind. Die Tagung richtet sich an alle, die Interesse an der Orthodoxen Kirche und am ökumenischen Dialog zwischen Ost und West haben. Herzlich willkommen! Freitag, 7. Februar 2020, bis Samstag, 8. Februar 2020 Tagung in München Freitag, 7. Februar 2020   14.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Katholische Akademie in Bayern Udo Hahn, Evangelische Akademie Tutzing 14.30 Uhr Bestandsaufnahme: Wie ist die Situation und wie kam es dazu? In der einführenden Einheit geht es darum aufzuzeigen, wie es zum Kirchenkonflikt in der Ukraine kam. Welche Akteure stehen im Hintergrund? Wie ist der Prozess der Autokephalie-Erklärung der neuen „Orthodoxen Kirche der Ukraine“ verlaufen? Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn Dr. Sergij Bortnyk, Kiew Erzpriester Georgij Kovalenko, Kiew   Es besteht die Möglichkeit für Nachfragen nach jeder Programmeinheit.   16.00 Uhr Kaffeepause 16.30 Uhr   Konsequenzen des Konflikts: Orthodoxe Perspektiven Welche Konsequenzen hat der ukrainische Kirchenkonflikt für die innerorthodoxen Beziehungen? Im Fokus steht hier die Sicht verschiedener orthodoxer Kirchen. Erzpriester Radu Constantin Miron, Köln Pfr. Evgenij Murzin, Berlin Prof. Dr. Assaad Elias Kattan, Münster Jun.Prof. Dr. Ioan Moga, Wien 18.00 Uhr Abendessen 19.30 Uhr Konsequenzen des Konflikts für den ökumenischen Dialog mit den orthodoxen Kirchen Hier werden sowohl die offiziellen theologischen Gespräche zwischen den Kirchen als auch die ökumenischen Beziehungen in der orthodoxen Diaspora, insbesondere in Deutschland, in den Blick genommen. Podiumsgespräch mit: Bischof Dr. Gerhard Feige, Magdeburg Bischof Andrej (Cilerdzic), Wien Regionalbischof Dr. Johann Schneider, Halle/Saale       Samstag, 8. Februar 2020   8.00 Uhr Frühstück (für Übernachtungsgäste) 9.00 Uhr   Theologische Reflexion: Was bedeuten die Entwicklungen im Blick auf das Verständnis von Einheit der Kirche? Welche Bedeutung hat, aus theologischer Sicht, der innerorthodoxe Kirchenkonflikt für das Verständnis von Einheit der Kirche? Die Frage wird zunächst im Blick auf das Einheitsverständnis der Orthodoxie gestellt, in einem zweiten Schritt aber auch im Blick auf das Einheitsverständnis auf nichtorthodoxer Seite. Dr. Evgeny Pilipenko, Moskau Prof. Dr. Jennifer Wasmuth, Straßburg 10.30 Uhr Kaffeepause 11.00 Uhr Perspektiven: Welche Lösungswege zur Überwindung der Krise wären denkbar? An der Beantwortung dieser Frage beteiligen sich in einem Podiumsgespräch sowohl orthodoxe als auch nichtorthodoxe Theologen. Dr. Anna Briskina-Müller, Halle/Saale Prof. Dr. Athanasios Vletsis, München Dr. Regina Elsner, Berlin Pfr.in Dr. Dagmar Heller, Bensheim 12.30 Uhr Mittagessen / Ende der Tagung       Organisation: Dr. Johannes Oeldemann, Paderborn Dr. Astrid Schilling, Katholische Akademie in Bayern Kooperationspartner:   - Evangelische Akademie Tutzing - Institut für Ökumenische Forschung in Straßburg - Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn - Konfessionskundliches Institut des Evangelischen Bundes in Bensheim - Professur für Orthodoxe Theologie am Centrum für religionsbezogene Studien der Universität Münster Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Freitag, 31. Januar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Kosten Teilnahmegebühr: € 35,- (ermäßigt € 0,-*) Abendessen: € 17,- (ermäßigt € 9,-) Mittagessen: € 17,- (ermäßigt € 9,-) Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. „Gönner-Ticket“ *Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler, für die die ermäßigten Preise gelten, können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein sogenanntes „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme (ohne Mahlzeiten) berechtigt. Für diese finanzielle Unterstützung danken wir unserem Verein der „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“. Geben Sie bitte bei der Anmeldung Ihr Geburtsdatum an!  
Mittwoch, 12. Februar 2020

Das aCar. Nachhaltige Mobilität für ländliche Regionen in Afrika

"Wissenschaft für jedermann im Deutschen Museum" Kooperation mit dem Deutschen Museum Fehlende Mobilitätskonzepte in den ländlichen Regionen stellen in Subsahara-Afrika eine große Herausforderung für die dort lebende Bevölkerung dar: Der Weg zum Markt, zur Schule oder zu Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung dauert aufgrund fehlender Mobilitätsmittel oder schlechter Wege sehr lange. Um diese Probleme der Subsahara-Region nachhaltig zu lösen, wurde das aCar mobility-Projekt von der Technischen Universität München ins Leben gerufen. Innerhalb dieses Projekts wurde gemeinsam mit afrikanischen Partneruniversitäten ein Fahrzeug entwickel, das herausfordernde Straßenverhältnisse meistern kann und den Anspruch auf Nachhaltigkeit erfüllt. Dieses Vehikel ist als elektrisches Allradfahrzeug konzipiert, und die mit Strom versorgte Ladefläche ist für verschiedenste Anwendungsfälle im Personen- oder Gütertransport nutzbar. Elektrofahrzeuge sind unabhängig von einer Tankstelleninfrastrukur, können durch Photovoltaik-Stationen mit Energie versorgt werden und profitieren damit von niedrigen Gesamtlebenszykluskosten. Der erste Teil des Vortrags von Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, München, befasst sich mit den Hintergründen des Projekts und den ermittelten Anwendungsszenarien in Subsahara-Afrika. Weiterführend werden die Konzeptentwicklung und das Fahrzeug vorgestellt. Der vortrag schließt mit den Zielen und Visionen für das aCar-Projekt. Diese zeigen, welchen Einfluss ein solches Fahrzeugkonzept auf die Region südlih der Sahara haben kann. Mittwoch, 12. Februar 2020   Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum   Veranstaltungsort: Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München 19.00 Uhr Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Professor für Fahrzeugtechnik an der TU München Das aCar Nachhaltige Mobilität für ländliche Regionen in Afrika 20.00 Uhr Diskussion 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Ehrensaal des Deutschen Museums Museumsinsel 1, München Telefon: 089 / 21 79 – 1 Telefax: 089 / 21 79 - 3 24 www.deutsches-museum.de Anmeldung Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 3,– sind an der Abendkasse erhältlich.   Afrika Elektromobilität Entwicklungsländer Fortschritt Klima Mobilität Nachhaltigkeit Wissenschaft für jedermann
Donnerstag, 13. Februar 2020

Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion?

Offizielles Side-Event zur Münchner Sicherheitskonferenz mit Madeleine Albright, Joschka Fischer und Kardinal Reinhard Marx / Unser Foto zeigt Papst Franziskus in Hiroshima. Copyright: alamy-stock Side-Event zur Münchner Sicherheitskonferenz Nach dem Ende der Blockkonfrontation, das mit substantiellen Schritten zur nuklearen Abrüstung einherging, war die Hoffnung groß, dass das Versprechen des Nicht-Verbreitungs-Vertrags von 1967 doch noch erfüllt würde. Diese Hoffnung wurde enttäuscht. Mehr noch: Nuklearwaffen, die nicht zuletzt einen wesentlichen Bestandteil der NATO-Abschreckungsdoktrin ausmachen, gewinnen erneut an Bedeutung. Die Anstrengungen zur Modernisierung sowie zur Miniaturisierung der Nuklearwaffen sind sowohl in den USA als auch in Russland erheblich. Die internationalen Krisen um das Nuklearwaffenprogramm Irans und Nord-Koreas unterstreichen zudem sehr plastisch die wachsende Bedrohung durch Nuklearwaffen. Banning Nuclear Weapons? Online mitdiskutieren! Christliche Positionen im politischen Diskurs Über die Website gelangen Sie zu unserer  Online-Umfrage: Ihre Fragen an unsere Gäste? Ihre Meinung zum Thema? Der 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedete Atomwaffenbannvertrag versucht, auf diese Entwicklungen zu reagieren. Papst Franziskus hat diese Bewegung unmissverständlich unterstützt und jüngst in Hiroshima (Foto) und Nagasaki klare Worte für den Bann der Atomwaffen gefunden. Weder die Atommächte noch deren Bündnispartner unterstützen diesen Vertrag bisher. Sie bestehen darauf, dass es einer vertraglich geregelten und überprüfbaren Abrüstung bedürfte, um diese ohne Gefährdungen der internationalen Sicherheit zur realisieren. Solche Regelungen sind nicht in Sicht. Die Frage ist daher derzeit offen, ob und wie es gelingen kann, die Nuklearwaffen aus den internationalen Sicherheitsarchitekturen zu entfernen, während zugleich die Bedrohung durch diese Waffensysteme erneut zunimmt.   Donnerstag, 13. Februar 2020   ACHTUNG: Einlass nur bei namentlicher schriftlicher Anmeldung und mit Lichtbildausweis! Gelegenheit zu einem Imbiss 18.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München 18.10 Uhr Banning Nuclear Weapons – Auftrag oder Illusion? Diskussion mit Madeleine Albright Ehemalige Außenministerin der Vereinigten Staaten von Amerika Joschka Fischer Ehemaliger Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Kardinal Reinhard Marx Erzbischof von München und Freising Moderation: Dr. Jörg Lüer Geschäftsführer der Deutschen Kommission Justitia et Pax 19.30 Uhr Ausklang bei Wein und Brot   Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie München Deutsche Kommission Justitia et Pax Georgetown University Munich Security Conference Münchner Sicherheitskonferenz Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Das Kontingent für Personen über 30 Jahren ist erschöpft! Es sind nur noch Anmeldungen für Personen unter 30 Jahren möglich! Für diese Veranstaltung ist eine namentliche Anmeldung in schriftlicher Form erforderlich. Jede Person muss für die Anmeldung ihre Adresse angeben. Keine Anmeldung von Begleitpersonen ohne Adresse! Bitte halten Sie beim Einlass einen Lichtbildausweis bereit. Anmeldeschluss ist Montag, 10. Februar 2020. Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,– pro Person werden an der Abendkasse verkauft. Für Gäste unter 30 Jahren wird der Eintrittspreis durch den „Verein Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“ finanziert (schriftliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums). Außenpolitik Vereinte Nationen Papst Franziskus
14.02.2020 – 15.02.2020

Naturverständnisse

Nachdenken über die Natur im Anschluss an 200 Jahre Brasilienexpedition von C.F.W. von Martius und J.B. von Spix (Tagung in Regensburg) Tagung in Regensburg - Anmeldung ab sofort möglich Vor 200 Jahren beendete der – später „bayerischer Humboldt“ genannte – Forscher Carl Friedrich Philipp von Martius im Auftrag von König Maximilian I. Joseph von Bayern eine dreijährige Forschungsreise nach und quer durch Brasilien. Martius‘ darauf aufbauendes dreibändiges Werk „Reise in Brasilien“ (1823-1831) blieb durchaus nicht unberücksichtigt und beeinflusste den öffentlichen Diskurs der damaligen Zeit – von der Welt der Zoologie bis hin zum Dichter J. W. von Goethe. Auch die Debatte über das richtige Naturverständnis wurde dadurch neu belebt. Dieses Expeditionsjubiläum wird vom Akademischen Forum Albertus Magnus des Bistums Regensburg in Zusammenarbeit mit der dortigen Katholischen Erwachsenenbildung sowie der Katholischen Akademie in Bayern zum Anlass genommen, um im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung im Regensburger Andreasstadel erneut an die allzu unbekannte Frage anzuknüpfen: „Was ist das eigentlich – die Natur?“ Während der interdisziplinären Tagung wird nicht nur der bedeutende Forscher Martius vorgestellt, sondern neben verschiedenen Grundbedeutungen von „Natur“ werden auch deren Verständnisweise(n) in der Goethezeit diskutiert. Daran schließt eine Problematisierung des Naturbegriffs aus den philosophischen Perspektiven von Martin Heidegger und Robert Spaemann an, um anschließend auf die beiden dominierenden Naturverständnisse der Gegenwart zu fokussieren: das naturwissenschaftliche Verständnis und die christliche Schöpfungslehre. Foto: The Picture Art Collection / Alamy Stock Foto Freitag, 14. Februar 2020, bis Samstag, 15. Februar 2020   Tagung in Regensburg Andreasstadel, Andreasstraße 28       Freitag, 14. Februar 2020 15.00 Uhr Gelegenheit zum Kennenlernen 15.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg sowie stellvertretender Vorsitzender der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz und José Mauro Costa Couto, Generalkonsul von Brasilien   16.00 Uhr Bayern und Brasilien. Die Bedeutung von Martius und Spix für Brasilien einst und heute José Mauro Costa Couto Anschließend Gelegenheit zu Rückfragen (so nach jedem Vortrag) 16.30 Uhr Der Begriff der ‚Natur‘. Grundbedeutungen und Grunddeutungen mit einem Schwerpunkt auf der Goethezeit Prof. Dr. Sigmund Bonk, Apl. Professor für Philosophie an der Universität Regensburg sowie Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus des Bistums Regensburg 17.15 Uhr Pause 17.30 Uhr Afrikanische Sklaven, Eingeborene bewertet wie Tiere und das naturwissenschaftliche Erfassen der Natur. C.F.P. von Martius‘ Naturverständnis und die bayerisch-österreichische Expedition von 1817 bis 1820 Prof. Dr. Susanne Renner, Professorin für Biologie an der LMU München und Direktorin sowohl des Botanischen Gartens München-Nymphenburg als auch der Botanischen Staatssammlung München 18.30 Uhr „Das Siebengestirn“ Filmvorführung im Kinosaal des Andreasstadel mit Erläuterungen und Reiseeindrücken aus Brasilien von Angelika Weber M.A., Filmemacherin       Samstag, 15. Februar 2020 9.00 Uhr „Wo fass‘ ich Dich, unendliche Natur?“ Goethes Naturverständnis PD Dr. Michael Jaeger, Privatdozent für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin 10.00 Uhr „Warum schweigt die Erde bei dieser Zerstörung?“ Natur und Technik bei Martin Heidegger Prof. Dr. Peter Trawny, Professor für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal sowie Leiter des dortigen Martin-Heidegger-Instituts 11.15 Uhr Natur und Teleologie bei Robert Spaemann Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser, Professor em. für Philosophie an der LMU München 12.15 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr Kosmologie, Evolution und Schöpfungsglaube im 21. Jahrhundert – wagen wir die Synthese? Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Professor für Zoologie an der LMU München, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München sowie Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns 14.30 Uhr Die Naturdinge als geschaffene Wesen. Gedanken zum Schöpfungsverständnis Prof. Dr. Michael Stickelbroeck, Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie an der Theologisch-Philosophischen Hochschule in St. Pölten 15.30 Uhr Schlussworte   Organisation und Moderation: Prof. Dr. Sigmund Bonk, Akademisches Forum Albertus Magnus Dominik Fröhlich, Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern   Kooperationspartner: Akademisches Forum Albertus Magnus des Bistums Regensburg Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Regensburg e.V. Stadt Regensburg Tagungsort Regensburg Andreasstadel Andreasstraße 28   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 10. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Gesamtpreis von € 10,–* (einzelner Tag: € 7,–*) werden an der Tageskasse verkauft. *Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein sogenanntes „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme berechtigt. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung auf Anfrage.
Dienstag, 18. Februar 2020

Ist es verwerflich, reich zu sein?

Abendvortrag von Prof. Dr. Ingrid Robeyns im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses / Foto: alamy-stock - Prisma Allgöwer Walter Anmeldung ab sofort möglich Ingrid Robeyns arbeitet zu Themen der zeitgenössischen politischen Philosophie und angewandten Ethik und hat den Lehrstuhl für Ethik der Institutionen am Ethik-Institut der Universität Utrecht inne. Ihre Forschungsinteressen liegen in der angewandten und nicht-idealen Gerechtigkeit und in der interdisziplinären Forschung sowie in der Entwicklung von normativen Theorien und Methoden, die zur Unterstützung dieser Art von Forschung erforderlich sind. Bis Juli 2022 leitet sie das Fair Limits Project, gefördert von der Europäischen Union, das untersucht, inwiefern es moralisch gebotene Obergrenzen dafür geben sollte, wie viele Ressourcen eine Person oder eine Gruppe besitzen sollte. In ihrem Vortrag wird die Referentin diesen Ansatz des sogenannten „Limitarismus“ vorstellen und Gründe dafür anführen, warum es Grenzen dafür geben sollte, wie viel Geld oder andere Ressourcen eine Person besitzt. Sie wird verschiedene Ansichten über die einschränkende Sichtweise diskutieren und sie gegen mögliche Einwände verteidigen. Der öffentliche Abendvortrag von Frau Professor Robeyns findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum siebten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Münchner Hochschule für Philosophie angeboten wird. Dienstag, 18. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Begrüßung Einführung Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Ist es verwerflich, reich zu sein? Prof. Dr. Ingrid Robeyn Professorin für Ethik an der Universität Utrecht Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die wesentlichen Thesen werden auf Deutsch zusammengefasst. 20.15 Uhr Diskussion mit der Referentin und Dr. Rebecca Gutwald, Hochschule für Philosophie 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung   Organisation: Dr. Johannes Schießl   Kooperationspartner: Hochschule für Philosophie, München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 13. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– sind an der Abendkasse erhältlich. Für Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Teilnahme kostenlos. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 59,– (ermäßigt € 50,–) oder im Doppelzimmer für € 45,– (ermäßigt € 39,–) pro Person. Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler Philosophischer Meisterkurs Armut
26.02.2020 – 28.02.2020

Die Goten in der Geschichte Europas

Vermittler zwischen Antike und Mittelalter / Foto: akg-images Historische Tage 2020: Anmeldung ab sofort möglich Die Goten gehörten zu den ostgermanischen Volksverbänden. Ihre genaue Herkunft ist schwer zu bestimmen, jedoch war ihre Geschichte stark von Wanderungsbewegungen durch Europa geprägt, die sie zunächst in den Schwarzmeerraum führten. Auf dem Boden des Imperium Romanum gelang ihnen die Gründung eigener Reiche.   So trieb es einen Teil des Gotenvolkes unter dem Ansturm der Hunnen im 4. Jahrhundert ins römische Reich, wo sie im Jahr 378 bei Adrianopel (Edirne) die Römer vernichtend schlugen und 410 Rom plünderten, bevor sie zunächst nach Gallien, dann unter dem Druck der Franken nach Hispanien zogen. Die muslimischen Mauren beendeten dieses westgotische Reich zu Beginn des 8. Jahrhunderts. Ein anderer Teil der Goten beherrschte von Ravenna aus große Teile Italiens. Dieses ostgotische Reich zerfiel im Kampf gegen die Truppen Kaisers Justinians in der Mitte des 6. Jahrhunderts. Die Goten brachten einige bedeutende Persönlichkeiten hervor. So ragt in der frühen Kulturgeschichte Europas Bischof Ulfila (311-383) heraus, der eine eigene Schrift schuf, in die er die Bibel übertrug. Die Gotenherrschaft in Italien ist mit Theoderich dem Großen (454-526) verbunden, der mit Geschick, aber auch harter Hand bestehende Konfliktpotenziale auszutarieren verstand und durch seine Bautätigkeit Ravenna geprägt hat. Die historischen Tage versuchen, die Spuren der Goten nachzuzeichnen und aufzuzeigen, welche Rolle sie als Vermittler zwischen Antike und Mittelalter in der Geschichte Europas gespielt haben. (Foto: akg-images) Mittwoch, 26. Februar, bis Freitag, 28. Februar 2020   Mittwoch, 26. Februar 2020     15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Die Anfänge der Goten und die Scythica Vindobonensia Prof. Dr. Herwig Wolfram, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Der Einfall der Hunnen nach Europa um 370 und seine Folgen. Das Reich Attilas bis zum Zerfall 453/454 Prof. Dr. Dr. Klaus Rosen, Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn 17.15 Uhr Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenkreuzausteilung       Donnerstag, 27. Februar 2020     8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr „Wie Asche vom Ätna“. Der Gotenkrieg 376-382 und die Schlacht von Adrianopel (378) Prof. Dr. Dariusz Brodka, Professor für Klassische Philologie an der Universität Krakau 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Alarich I. Karriere eines Getriebenen Prof. Dr. Mischa Meier, Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Goten in Gallien: Aufstieg und Untergang des Tolosanischen Reiches (418-507) Dr. Christian Stadermann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Humanist Computer Interaction auf dem Prüfstand“, Arbeitsbereich Alte Geschichte, Universität Mainz 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Was Europa dem Toledanischen Reich der Westgoten (507-711) verdankt. Wege von der Antike ins Mittelalter Prof. Dr. Klaus Herbers, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr ARBEITSKREISE zu den Beiträgen von Prof. Dr. Dariusz Brodka (Arbeitskreis 1: Gotenkrieg 376-382) Prof. Dr. Mischa Meier (Arbeitskreis 2: Alarich I.) Dr. Christian Stadermann (Arbeitskreis 3: Goten in Gallien) Prof. Dr. Klaus Herbers (Arbeitskreis 4: Toledanisches Reich / Westgoten) 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land. Seine Bedeutung für die Anfänge des gotischen Christentums Dr. Eike Faber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Geschichte des Altertums an der Universität Potsdam 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen       Freitag, 28. Februar 2020     8.45 Uhr Gesungene Laudes 9.15 Uhr Ostgotische Gruppen als Beutegenossen und Föderaten auf dem Balkan (454-488) Prof. Dr. Verena Epp, Professorin für Mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Landeskunde an der Universität Marburg 10.00 Uhr Imbisspause 10.30 Uhr Theoderich der Große. König der Goten, Herrscher der Römer Prof. Dr. Hans-Ulrich Wiemer, Professor für Alte Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 11.15 Uhr Pause 11.30 Uhr Zwischen Ravenna und Konstantinopel – Das Papsttum im ostgotischen Italien Prof. Dr. Steffen Diefenbach, Professor für politische Kulturen der Antike an der Universität Konstanz 12.30 Uhr Mittagessen 14.30 Uhr Das Ende des Gotenreiches und der Wandel der Mittelmeerwelt in der Spätantike Prof. Dr. Hartmut Leppin, Professor für Alte Geschichte an der Universität Frankfurt am Main 15.15 Uhr Imbisspause 15.45 bis 17.30 Uhr ARBEITSKREISE zu den Beiträgen von Prof. Dr. Verena Epp (Arbeitskreis 5: Ostgotische Gruppen) Prof. Dr. Hans-Ulrich Wiemer (Arbeitskreis 6: Theoderich der Große) Prof. Dr. Steffen Diefenbach (Arbeitskreis 7: Das Papsttum) Prof. Dr. Hartmut Leppin (Arbeitskreis 8: Das Ende des Gotenreiches) 17.45 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die Goten – Paten Europas? Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa Dr. Rossen Milev, Leiter des internationalen Forschungsprojekts zu den Goten an der Balkan-Media-Academy, Sofia 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen     Leitung der Historischen Tage: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München   Organisation: Stephan Höpfinger, Katholische Akademie in Bayern Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler): ________________________________________________________________________ Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus und damit auch die Pakete A und B sind leider bereits ausgebucht. (Mitteilung vom 13.01.20) Paket A - ausgebucht Teilnahme, 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Sa), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) im EZ € 305,-- (€ 220,--) im DZ € 265,-- (€ 190,--) Paket B - ausgebucht Teilnahme, 2 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Fr), 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) im EZ € 250,-- (€ 175,--) im DZ € 225,-- (€ 155,--) __________________________________________________________________________ Paket C Teilnahme, 2 Mittagessen (Do, Fr), 3 Abendessen (Mi, Do, Fr) € 145,-- (€ 85,--) Paket D Nur Teilnahme € 60,-- (€ 30,--) Einzelpreise: Teilnahme Mittwoch € 14,– (€ 7,–) Teilnahme Donnerstag € 30,– (€ 15,–) Teilnahme Freitag € 30,– (€ 15,–) Einzelvortrag € 8,-- (€ 4,--) Mittagessen € 17,-- (€ 11,--) Abendessen € 17,-- (€ 11,--) Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 17. Februar 2020. Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto eingegangen ist: LIGA Bank IBAN: DE 49 7509 0300 0102 3550 00 SWIFT/BIC: GENODEF1M05 ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Historische Tage Mittelalter Antike
Donnerstag, 27. Februar 2020

Ulfila - Bischof der Christen im gotischen Land

Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage In Leben und Werk Ulfilas sind die Anfänge des Christentums unter den Goten greifbar. In seiner Person laufen unterschiedliche Entwicklungsstränge des 4. Jahrhunderts von maßgeblicher Bedeutung zusammen. Ausgehend von einer Annäherung an die Biographie Ulfilas wird der Vortrag seine Arbeitsweise darstellen. Das heißt auch, Einblick in das Leben der gotischen Christen nördlich der Donau zu nehmen, deren Gemeinde nur eine Minderheit des gesamten Stammes darstellte. Endpunkt des Vortrags werden die zu einer häretischen Konfession des Christentums konvertierten Westgoten sein, deren Bekenntnis ohne den Einfluss Ulfilas sicher ein anderes geworden wäre.   Donnerstag, 27. Februar 2020   Im Rahmen der Historischen Tage 2020 über „Die Goten in der Geschichte Europas. Vermittler zwischen Antike und Mittelalter“ finden zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen: Donnerstag, 27. Februar 2020 Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land Freitag, 28. Februar 2020 Die Goten – Paten Europas?       Donnerstag, 27. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Dr. Eike Faber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Geschichte des Altertums, Universität Potsdam Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land. Seine Bedeutung für die Anfänge des gotischen Christentums 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Moderation: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Freitag, 28. Februar 2020

Die Goten - Paten Europas?

Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa Abendvortrag im Rahmen der Historischen Tage Die Goten haben die älteste Geschichte unter den germanischen Völkern. Unter ihnen waren sie die ersten mit eigener Literatursprache, Schrift und Geschichtsschreibung. Kein anderes Volk ist in Europa breiter angesiedelt gewesen. Fast überall hinterließen sie archäologische Spuren – von Skandinavien und dem südlichen Ostseeraum im Norden bis zur Krim, dem Balkan, dem Apennin und den Pyrenäen im Süden, aber auch in Mitteleuropa, wie in Ungarn, Österreich, Teilen der Schweiz und Süddeutschland. Daher gibt es heute kaum eine europäische Sprache ohne gotische Lehnwörter. Aufgrund ihrer kulturellen Ausstrahlung können die Goten als „Paten Europas“ bezeichnet werden. Freitag, 28. Februar 2020   Im Rahmen der Historischen Tage 2020 über „Die Goten in der Geschichte Europas. Vermittler zwischen Antike und Mittelalter“ finden zwei Abendvorträge statt, auf die wir gesondert hinweisen: Donnerstag, 27. Februar 2020 Ulfila – Bischof der Christen im gotischen Land Freitag, 28. Februar 2020 Die Goten – Paten Europas?       Freitag, 28. Februar 2020   Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr Dr. Rossen Milev, Leiter des internationalen Forschungsprojekts zu den Goten an der Balkan-Media-Academy, Sofia Die Goten – Paten Europas? Archäologische, sprachliche und kulturelle Spuren der Goten in Europa 20.00 Uhr Möglichkeit zu Nachfragen   Moderation: Dr. Katharina Weigand, Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Donnerstag, 20. Februar 2020. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,– je Abendvortrag (Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft.
Mittwoch, 11. März 2020

Theologisches Terzett

Mit Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm, Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien und als Gast Prof. Dr. Elmar Salmann OSB, Gerleve
Montag, 16. März 2020

Bayerischer Priestertag

Dienstag, 17. März 2020

Reihe Literatur im Gespräch: Erich Garhammer trifft Arno Geiger

Mittwoch, 18. März 2020

Europa und Afrika. Neue Wege der Zusammenarbeit

Mit Prof. Dr. Achille Mbembe, Johannesburg, und Bundesminister Dr. Gerd Müller MdB, Berlin In Zusammenarbeit mit missio München / Anmeldung in Kürze Afrika Entwicklungsländer
27.03.2020 – 29.03.2020

Der unbekannte Meister Eckhart

In Zusammenarbeit mit der Meister-Eckhart-Gesellschaft Meister Eckhart
06.04.2020 – 08.04.2020

Die Apostelgeschichte

Biblische Tage 2020 Biblische Tage - ab sofort Anmeldung möglich Die Apostelgeschichte hat es in sich. Wer sie liest, begibt sich auf eine so spannende wie spektakuläre, so tröstende wie aufwühlende Lese-Reise. Der Weg führt von Jerusalem nach Rom herab von zinnbekränzten Stadtmauern über das sturmgepeitschte Meer, heraus aus mehrstöckigen Kerkern und durch die öde Wildnis. Mit viel erzählerischem Charme beschreibt die Apostelgeschichte das Wachsen und Werden der jungen Kirche. Doch die Verkündigung der ersten Christen findet nicht nur begeisterte Annahme; sie stößt auf ebenso heftigen Widerstand. Zauberer und Handwerker fürchten um ihr Auskommen. Religiöse Instanzen sehen sich in ihrem Einfluss bedroht. Statthalter interessiert weniger die Botschaft als der Profit. Immer wieder steht das Christentum vor Gericht. Die Anfangszeit war eine von mannigfaltigen Krisen bestimmte Epoche. Nicht zuletzt deshalb ist die Apostelgeschichte noch heute so aktuell. Letztlich erzählt sie von einer nie endenden Geschichte und Aufgabe. Damals wie heute geht es doch um die Verkündigung des Evangeliums inmitten unterschiedlichster Kulturen und Kalküle, Regionen und Religionen. Die diesjährigen Biblischen Tage laden zu einer Reise in die bewegte und bewegende Welt des frühen Christentums ein. Kundige Reisebegleiterinnen und -begleiter stehen bereit. Die Route gibt der zweite Teil des lukanischen Doppelwerks vor. Der Weg führt aus der Vergangenheit in die Gegenwart, aus der heiligen Aura der Anfangszeit zu den alltäglichen Aufgaben der Jetztzeit und geradewegs auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu. Herzliche Einladung und gute Reise! Montag, 6. April, bis Mittwoch, 8. April 2020   Montag, 6. April 2020 15.00 Uhr Begrüßung 15.15 Uhr Von Jerusalem nach Rom. Eine Einführung in die Welt der Apostelgeschichte Enstehungszeit, Adressaten, Quellen, der Bezug zum Lukas-Evangelium, Einblicke in aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie Leseschlüssel zum umfassenden und besseren Verständnis bilden den Inhalt dieser Einführung in die Apostelgeschichte (Apg). Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier 16.00 Uhr Imbisspause 16.30 Uhr Geschichte(n) erzählen. Die Apostelgeschichte im Rahmen der antiken Historiographie Es wird um die Frage nach Ziel und Inhalt der antiken Historiographie gehen, um die Gattung der Apostelgeschichte, um das Verhältnis von Fakt und Fiktion, Wahrheit und Geschichte – gewürzt mit Beispielen antiker Historiographen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Prof. Dr. Eva Ebel, Professorin für Didaktik des Fachs Religion und Kultur und für ethische und religiöse Grundfragen am Institut Unterstrass der Pädagogischen Hochschule Zürich 17.15 Uhr Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Epizentren des Urchristentums. Eine bebilderte Reise ...die in die kulturelle, religiöse, politische Welt des ausgehenden 1. Jahrhunderts führt, entlang der Reiserouten der Apostelgeschichte, mit Blick auf Ausgrabungen in Paphos auf Zypern, in Korinth oder in Ephesus, die aber auch die religiösen Kulte und philosophischen Strömungen wie die Epikureer und Stoiker in Athen ins Auge fasst. Ebenfalls im Angebot: die Auseinandersetzungen mit der Magie. Prof. Dr. Bernhard Heininger, Professor für Neutestamentliche Exegese an der Universität Würzburg       Dienstag, 7. April 2020 8.30 Uhr Laudes   Zu den folgenden drei Themen finden Arbeitskreise in drei Runden statt, zwei am Vormittag und eine am Nachmittag, mit Textarbeit, Raum für Aussprache und Rückfrage sowie mit Analysen entscheidender Erzählungen der Apg. Damit haben jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die drei angebotenen Themen in den Arbeitskreisen am Vor- und Nachmittag zu besuchen. Die Himmelfahrt Prof. Dr. Eva Ebel Der Apostelkonvent Prof. Dr. Hans-Georg Gradl Das Damaskus-Erlebnis Prof. Dr. Bernhard Heininger 9.00 Uhr Arbeitskreise - Runde 1 10.30 Uhr Pause 11.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 2 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 Uhr Der Weg einer frühjüdischen Gruppe in die Eigenständigkeit. Die Entwicklung des Christusglaubens zu einer neuen Religion In Antiochia (Apg 11,26) werden die Jüngerinnen und Jünger Jesu zum ersten Mal „Christen“ genannt. Die Entstehung der christlichen Ekklesia – als eigene, unterscheidbare Glaubensgemeinschaft – ist allerdings ein langer Prozess. „The parting of the ways“ stellt mittlerweile einen eigenen Forschungsbereich in der neutestamentlichen Wissenschaft dar. Ziel des Vortrags ist eine sorgsame Darstellung der Geschichte des frühen Christentums auf dem Hintergrund der jüdischen Herkunft. Prof. Dr. Marlis Gielen, Professorin für Neutestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Salzburg anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 15.30 Uhr Imbisspause 16.00 Uhr Arbeitskreise – Runde 3 18.00 Uhr Abendessen 19.00 Uhr Die apokryphen Apostelakten. Was die Bibel nicht erzählt Sie sind zwar nicht offizieller Teil des neutestamentlichen Kanons, haben aber doch die Volksfrömmigkeit geprägt. Im Grunde ergänzen die apokryphen Apostelakten – wie auch die apokryphen Evangelien – die biblische Tradition in legendärer Manier, zur Erbauung und Unterhaltung. Der Vortrag widmet sich der Welt der apokryphen Apostelakten und untersucht deren Quellenwert kritisch. Prof. Dr. Hans-Josef Klauck, Professor auf dem Naomi-Shenston-Donnelley-Lehrstuhl für „New Testament and Early Christian Literature“ an der University of Chicago Divinity School anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion       Mittwoch, 8. April 2020 8.30 Uhr Eucharistiefeier 9.30 Uhr Der Siegeszug des Evangeliums. Was den (ur)christlichen Glauben attraktiv macht(e) Die Apostelgeschichte erzählt – in einer sehr apologetischen, faszinierenden und werbenden Art und Weise – vom „Siegeszug“ des Evangeliums. Der Glaube wächst, trotz Widerständen. Der „Weg“ bahnt sich, auch im unwegsamen Gelände. Vor der Erfahrung heutigen Glaubensschwunds kann die Apostelgeschichte provozieren und ärgern. Was sagt sie uns heute? Was waren (und sind) die von Lukas eindrücklich herausgearbeiteten Attraktivitätsfaktoren des Christentums? Prof. Dr. Maria Neubrand MC, Professorin für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Paderborn 10.15 Uhr Imbisspause 10.45 Uhr Offenes Ende. Eine Rückschau zum Weitergehen Die Apostelgeschichte endet offen. In der Forschung wurde diskutiert, ob das wirklich der beabsichtigte Schluss sei: Sollte noch ein dritter Teil folgen, konnte der Autor die Paulusbiographie nicht mehr abschließen, ging das letzte Blatt verloren... In diesem letzten Vortrag geht es um die Analyse der Schlusspassage der Apg als offenes Ende, das die Leser zu den kommenden „Helden“ der Geschichte macht. Das offene Ende ist der Anfang des Weges der Leserinnen und Leser. Prof. Dr. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum anschl. Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussion 12.30 Uhr Mittagessen Ende der Biblischen Tage   Bitte eigene Bibel mitbringen!   Leiter der Biblischen Tage: Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Professor für Exegese des Neuen Testaments, Theologische Fakultät Trier   Organisation: Michael Zachmeier Veranstaltungsort Katholische Akademie in Bayern Kardinal Wendel Haus Mandlstraße 23, 80802 München U3/U6 Münchner Freiheit   Anmeldung Anmeldeschluss ist Montag, 30. März 2020. Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem Konto IBAN: DE49 7509 0300 0102 3550 00, BIC/SWIFT: GENODEF1M05, eingegangen ist. Verwendungszweck: Biblische Tage 2020. Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung. Übernachtung Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, helfen wir Ihnen gerne bei der Suche nach einer alternativen, nahe gelegenen Unterkunft. ACHTUNG: STORNOFRIST! Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90% der gebuchten Leistungen aus Übernachtungen und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Kosten Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person: Gesamtarrangement im EZ € 195,– (140,–) Gesamtarrangement im DZ p.P. € 170,– (120,–) Das Gesamtarrangement beinhaltet die Teilnahme, Übernachtungen von Montag bis Mittwoch sowie Mahlzeiten von Montagabend bis Mittwochmittag. Nicht inkludiert ist die Pausenverpflegung. Nur Teilnahme € 40,– (0,–*)   Einzelpreise: Teilnahme Montag € 15,– (0,–*) Teilnahme Dienstag € 20,– (0,–*) Teilnahme Mittwoch € 12,– (0,–*) Einzelner Vortrag € 8,– (0,–*) Mittagessen € 17,– (11,–) Abendessen € 17,– (11,–) Übernachtung (EZ)/Frühst. € 59,– (50,–) Übernachtung (DZ)/Frühst. p.P. € 45,– (39,–) Die Preise in () gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler. * Kostenlose Teilnahme für Studierende Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler, für die die ermäßigten Preise gelten, können unter Angabe ihres Geburtsdatums ein „Gönner-Ticket“ erwerben, das zur kostenlosen Teilnahme (ohne Mahlzeiten) berechtigt. Für diese finanzielle Unterstützung danken wir unserem Verein der „Freunde und Gönner der Katholischen Akademie in Bayern“. Zertifikate Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.   Bibel Bibelwissenschaft Biblische Tage Evangelist Lukas Paulus
Donnerstag, 23. April 2020

Europa den Menschen zurückgeben - was heißt das?

Manfred Weber MdEP, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament
Samstag, 25. April 2020

Lange Nacht der Musik

Mittwoch, 29. April 2020

Romano Guardini und Papst Franziskus

Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Fachtagung zur Theologie von Papst Franziskus Kardinal Óscar Rodriguez Maradiaga Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Prof. Dr. Michael Sievernich SJ Prof. Dr. Erny Gillen Prof. Dr. Markus Vogt
Dienstag, 05. Mai 2020

150 Jahre Unfehlbarkeit

In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Prof. Dr. Franz Xaver Bischof, München Prof. Dr. Julia Knop, Erfurt Prof. Dr. Peter Neuner, München Prof. Dr. Thomas Schüller, Münster Prof. Dr. Michael Seewald, Münster
Freitag, 08. Mai 2020

Erster Filmabend im Rahmen des DOK.fest 2020

DOK.fest
Montag, 11. Mai 2020

Zweiter Filmabend im Rahmen des DOK.fest 2020

DOK.fest
Dienstag, 12. Mai 2020

Nutztierhaltung

In Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Dienstag, 19. Mai 2020

Carl Orff und der Glaube

Zum 125. Geburtstag des Komponisten Dr. Thomas Rösch, München
23.06.2020 – 25.06.2020

Freiheit des Willens - Autonomie der Person

Fachtagung in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie SJ Geschlossene Veranstaltung Geschlossene Veranstaltung Hochschule für Philosophie (HfPh)
Mittwoch, 24. Juni 2020

Mythos Willensfreiheit? Philosophie und Neurowissenschaft im Dialog

Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen der Fachtagung Prof. Dr. Brigitte Falkenburg, Dortmund, und Prof. Dr. Henrik Walter, Berlin
Freitag, 03. Juli 2020

Passionsspiele in Bayern

Das Leiden und Sterben Jesu als geistliches Schauspiel
Montag, 06. Juli 2020

Sommernacht der Künste

Mittwoch, 15. Juli 2020

Denkwerkstatt: Generationengerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels

In Zusammenarbeit mit dem BDKJ Bayern
Freitag, 17. Juli 2020

Islam und Staat

Reihe Islam (IV) mit Prof. Dr. Georges Tamer, Erlangen-Nürnberg
Dienstag, 21. Juli 2020

Lektüreseminar "Islam und Staat"

Mit Dr. Katja Thörner, Erlangen-Nürnberg, zum Abendvortrag am 17. Juli 2020