Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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Freitag, 16. Dezember 2022

Im Augenblick des Staunens fällt das Ich mit der Welt in eins

mit Werken von Stipendiat:innen des Cusanuswerks Doppelausstellung – bis zum 16. Dezember 2022 Toni Mauersberg, 2 Leonardo (2020), Öl auf Leinwand und Holz, 45 x 30 cm   Der Ausstellungstitel verweist auf existentielle Grenzerfahrungen im weitesten Sinne. Die Zusammenstellung der Arbeiten erfolgte durch ein Kuratorium mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst (DG), des Vereins Ausstellungshaus (VAH), dem Cusanuswerk und der Katholischen Akademie in Bayern. Doppelausstellung   Ausstellungsort: DG Kunstraum(Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst), Finkenstraße 4, 80333 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 16. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12.00–18.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 282548   Ausstellungsort: Katholischen Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München Ausstellungsdauer: Donnerstag, 6. Oktober, bis Freitag, 16. Dezember 2022 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00–17.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon: 089 38102-111 Eintritt frei   Titelbild: Alwine Baresch, Die Wetterkarte (2018), Acryl und Öl auf Leinwand, 320 x 280 cm
Montag, 23. Januar 2023

Heiliger Vater, retten Sie uns!

Die Bittschreiben verfolgter Juden an Papst Pius XII. Die Bittschreiben verfolgter Juden an Papst Pius XII. Rund 15.000 jüdische Menschen aus ganz Europa baten während des NS-Regimes Papst Pius XII. und den Vatikan um Hilfe. Emotional schildern sie Gräuel, Verfolgung und Todesangst. Im Forschungsprojekt „Asking the Pope for Help“ erfassen der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf und sein Team der Universität Münster diese Bittschreiben, die in den vatikanischen Archiven lagern, und bereiten sie in einer kommentierten digitalen Edition für die Öffentlichkeit auf. Die Akademieveranstaltung im Vorfeld des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus stellt den Auftakt des Projekts dar. Einzelne Bittschreiben werden von Rudolf Guckelsberger, Sprecher beim Südwestrundfunk, vorgetragen. Das Team präsentiert das Projekt und beantwortet erste übergeordnete Fragen, die sich aus der Edition ergeben: Hat der Heilige Stuhl tatsächlich Unterschiede zwischen getauften und ungetauften Jüdinnen und Juden gemacht? Worum baten die Verfolgten? Wie wurde Hilfe gewährt? Und wie ist das Handeln Pius’ XII. zu bewerten? Als Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung und Zukunft), die das Projekt gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt, der Bayer-Stiftung und SAP maßgeblich fördert, wird die ehemalige Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, ein Grußwort sprechen. Auch Weihbischof Jörg Michael Peters aus Trier als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz sowie Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, werden zu Wort kommen. Unsere Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung sind: das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster und die Deutsche Bischofskonferenz Montag, 23. Januar 2023 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 18.00 Uhr    Begrüßung 18.10 Uhr     Grußwort Dr. h.c. mult. Annette Schavan, ehemalige Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung und Zukunft) 18.20 Uhr     Heiliger Vater, retten Sie uns! Die Bittschreiben verfolgter Juden an Papst Pius XII. Vorstellung des Forschungsprojekts „Asking the Pope for Help“ durch das Team der Universität Münster: Jana Haack, Dr. Sascha Hinkel, Maik Kempe, Dr. Elisabeth-Marie Richter, Dr. Judith Schepers, Dr. Barbara Schüler und Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf 19.15 Uhr     Pausenimbiss 19.45 Uhr     Lesung aus ausgewählten Bittschreiben Rudolf Guckelsberger, Sprecher beim Südwestrundfunk 20.15 Uhr     Diskussion und Möglichkeit zu Rückfragen Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier) als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz Dr. h.c. mult. Annette Schavan Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf 21.00 Uhr     Ende der Veranstaltung Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter an der Katholischen Akademie in Bayern   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Der Abend ist kostenfrei. Anmeldeschluss ist Montag, 16. Januar 2023. Bildnachweis: Pius XII. / Wikimedia Commons Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Dienstag, 24. Januar 2023

Missbrauch – eine Zwischenbilanz

Mit Bernhard Anuth, Julia Knop, Johannes Norpoth und Manuela Stötzel Mit einem Paukenschlag trat im Jahr 2010 der Umfang des sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit. Einiges ist seitdem geschehen: Betroffene melden sich zu Wort und organisieren sich. Die Bundesregierung installierte eine:n Beauftragte:n für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), der 2020 mit der DBK in einer gemeinsamen Erklärung Standards für die Aufarbeitung vereinbarte. In etlichen Diözesen lösten umfangreiche Gutachten mediale Erdbeben aus. Und Amtsträger gelobten, von nun an alles richtig zu machen. Der Synodale Weg indes berät und empfiehlt konkrete Maßnahmen und Veränderungen, um die Strukturen des Missbrauchs in der Kirche zu überwinden. Aber nach wie vor kommen auch Verbrechen neu ans Licht, erscheinen Gutachten, wird über (personelle) Konsequenzen gestritten, kämpfen Menschen um Anerkennung ihres Leids, auch in finanzieller Hinsicht. Die Austrittszahlen steigen unterdessen weiter. Missbrauch – und kein Ende? Unser Podium bringt vier Perspektiven auf den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche in Deutschland miteinander ins Gespräch: Wie beurteilen Betroffene, Kirchenrecht, Staat und Synodaler Weg den aktuellen Stand der Entwicklung in Deutschland? Ihre Fragen an die Fachleute formulieren Sie im Anschluss an das Podium in dezentralen Gesprächsrunden – in Präsenz oder über Zoom. Wir sammeln und bündeln alles und füllen damit die Fragerunde im Anschluss. Bereits im Vorfeld können Sie Ihre Fragen in unsere Vorbereitung einspeisen. Bitte kurz und bündig an info@kath-akademie-bayern.de   Dienstag, 24. Januar 2023 18.00 Uhr     Podium: Missbrauch – wo stehen wir heute? 19.00 Uhr     Dezentrale Diskussion / Imbisspause 20.00 Uhr Rückfragen aus den Gesprächsrunden an das Podium 21.00 Uhr    Ausklang bei Wein und Brot Mitwirkende: Prof. Dr. Bernhard Sven Anuth, Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Universität Tübingen, nebenamtlicher Diözesanrichter, Kirchenrechtsanwalt sowie stellvertretender Vorsitzender der „Kommission sexueller Missbrauch“ (KsM) in Rottenburg-Stuttgart Prof. Dr. Julia Knop, Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Erfurt, Mitglied der Synodalversammlung und des Synodalforums 1: Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag Johannes Norpoth, Diplom-Sozialwissenschaftler, Sprecher des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sowie ständiger Gast der Synodalversammlung des Synodalen Weges Dr. Manuela Stötzel, Leiterin des Arbeitsstabes der UBSKM (Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs), Diplom-Psychologin und Fachpsychologin für Rechtspsychologie Moderation: PD Dr. Achim Budde, Akademiedirektor Organisation: Dr. Martin Dabrowski, Sophia Haggenmüller und Dr. Johannes Schießl   Livestream: https://kath-akademie-bayern-de.zoom.us Meeting-ID: 893 810 2111 Kenncode: KAiB23 Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Der Abend kostet 20,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 10,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 19. Januar 2023. Bildnachweis: © RyanJLane, canva.com
Mittwoch, 25. Januar 2023

Genom-editierte Pflanzen

Eine Chance für nachhaltige Landwirtschaft? Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum Seit die Menschheit sesshaft wurde, verändert sie das Erbgut von Nutzpflanzen, um diese an ihre Wünsche anzupassen. Im Anbau sollen sie pflegeleicht, ertragreich und resistent gegen Krankheiten und Schädlinge sein. Als Nahrungsmittel wünschen wir uns, dass sie gesund und wohlschmeckend sind. Als Ersatz für fossile Brennstoffe sollen sie möglichst viel Energie liefern. Heute wissen wir, dass tausende von Genen an der Ausprägung dieser Eigenschaften beteiligt sind, und technische Neuerungen machen es möglich, die Merkmale unserer Kulturpflanzen mit einzelnen Genen in Beziehung zu setzen. So ist es naheliegend, dass wir die Wirkungsweise dieser Gene so effizient wie möglich gestalten möchten. Neue Verfahren der Genom-Editierung wie z. B. die CRISPR / Cas9-Technologie erlauben uns dies mit hoher Präzision. Im Vortrag sollen zunächst die in der Pflanzenzüchtung eingesetzten Methoden, ihr Potenzial und Beispiele für ihre Anwendung vorgestellt werden. Gleichzeitig soll gefragt werden, wo die genetische Verbesserung unserer Kulturpflanzen an Grenzen stößt, und welchen kritischen Fragen wir uns im Spannungsfeld von Produktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit stellen müssen. Ein spannendes und aktuelles Thema, auf das politisch vor allem das bürgerliche Lager Hoffnung setzt. Aber auch beim BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN formiert sich mittlerweile vor allem eine jüngere Generation, die fordert, die festgefahrenen Positionen hinsichtlich neuer Züchtungsmethoden zu überdenken.   Mittwoch, 25. Januar 2023 19.00 Uhr     Einführung Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München 19.10 Uhr     Genom-editierte Pflanzen Eine Chance für nachhaltig Landwirtschaft? Prof. Dr. Claus Schwechheimer, Professor für Systembiologie der Pflanzen an der Technischen Universität München (TUM), Sprecher des Sonderforschungsbereichs SFB924 Molekulare Mechanismen der Ertragsbildung und Ertragssicherung bei Pflanzen 20.00 Uhr      Diskussion 21.00 Uhr      Ende der Veranstaltung Moderation: Prof. Dr. Markus Vogt Organisation: Michael Zachmeier, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern   Livestream: www.deutsches-museum.de Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Veranstaltungsort: Im Auditorium des Deutschen Museums (Zugang über die Corneliusbrücke) Museumsinsel 1, München Telefon: 089 2179-1 · Telefax: 089 2179-324 Kosten: Eintrittskarten zum Preis von 3,– € sind an der Abendkasse erhältlich. Bildnachweis: © Goldlocki; Wikimedia Commons Deutsches Museum Wissenschaft für jedermann Naturwissenschaft
27.01.2023 – 28.01.2023

Streit um Frieden

Ökumenische Kooperationstagung In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Tutzing Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verändert die politischen Verhältnisse in Europa und in der Welt einschneidend. Was bedeutet das für die Friedensethik der Kirchen, wie sie sich seit 1945 entwickelt hat?   Veranstaltungsort: EVANGELISCHE AKADEMIE TUTZING Schlossstraße 2+4 82327 Tutzing Bildnachweis: @Adobe Stock Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Mittwoch, 08. Februar 2023

Geo-Engineering unsere letzte Hoffnung?

Zur Bedeutung von CO2-Entnahmen für das 1,5°C Ziel Reihe „Wissenschaft für jedermann“ im Deutschen Museum Bildnachweis: Canva Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Dienstag, 14. Februar 2023

Von Hegel zu Marx

Linien der Geschichtsphilosophie Veranstaltung im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses Das Denken von Karl Marx ist durch die Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels entscheidend geprägt. Seine Kapitalismus-Kritik setzt voraus, dass die Menschheit diese Gesellschaftsformation in einem historischen Entwicklungsprozess hervorbringen muss und dann überwinden kann. Diese geschichtsphilosophische These beruht auf der philosophischen Anthropologie von Marx, die ebenfalls eine geschichtsphilosophische Dimension hat: Die Menschheit kann ihr Wesen nur verwirklichen, indem sie Entwicklungsstadien der Entfremdung durchläuft. Marx greift auf zentrale Bestandteile der Hegelschen und linkshegelianischen Philosophie zurück. Sie werden in diesem Vortrag als Grundlage der Geschichtsphilosophie von Marx erläutert. Dabei zeigt sich, dass ohne sie die Kapitalismus-Kritik von Marx unverständlich bleiben muss. (Michael Quante) Der öffentliche Abendvortrag von Professor Michael Quante findet statt im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses, der bereits zum achten Mal in Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Akademie in Bayern und der Münchner Hochschule für Philosophie angeboten wird. Dienstag, 14. Februar 2023 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr     Begrüßung Einführung Prof. Dr. Michael Reder, Vizepräsident der Hochschule für Philosophie München 19.15 Uhr Von Hegel zu Marx Linien der Geschichtsphilosophie Prof. Dr. Michael Quante, Professor für Praktische Philosophie an der Universität Münster 20.15 Uhr      Diskussion mit dem Referenten und Prof. Dr. Georg Sans SJ, Hochschule für Philosophie München 21.00 Uhr      Ende der Veranstaltung Organisation: Dr. Johannes Schießl   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei.
22.02.2023 – 24.02.2023

Kirchenreform und Investiturstreit

Das Ringen von geistlicher und weltlicher Gewalt um die rechte Ordnung Historische Tage 2023 Von der 910 gegründeten Benediktinerabtei Cluny verbreitete sich eine kirchliche Bewegung, die Missstände im Klerus wie Simonie und Priesterehe beseitigen, die Lebensführung geistlicher Gemeinschaften verbessern und den Einfluss von Laien auf die Kirche zurückdrängen wollte. Die Bewegung wurde von den Päpsten vorangetrieben, die damit den Ausbau und die Stärkung ihrer eigenen Stellung verbanden. Weil geistlicher und weltlicher Bereich aufs engste miteinander verflochten waren, blieben Konflikte wie der um die Investitur von Bischöfen durch den König unausweichlich. Der Streit zwischen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. entzündete sich 1075 an der Besetzung das Erzbistums Mailand und eskalierte in kurzer Zeit: Gehorsamsaufkündigung Heinrichs gegenüber Gregor, Bannung und Absetzung des Königs durch den Papst, Bußgang des Königs nach Canossa, Wahl eines Gegenkönigs, schließlich das Laieninvestiturverbot. Der Kompromiss in der Investiturfrage führt weit über Gregor und Heinrich hinaus. Erst 1122 konnte nach langwierigem Ringen das Wormser Konkordat mit einer differenzierten Regelung über die Kompetenzen des Königs bei der Einsetzung von Bischöfen abgeschlossen werden. Aus den Auseinandersetzungen ging das Papsttum als geistliche Vormacht in der westlichen Christenheit hervor. Es gelang ihm, die Kirche zu hierarchisieren und zu zentralisieren. Dem ging eine Trennung des „Weltlichen“ vom „Geistlichen“, eine Entsakralisierung des Königtums und des ganzen politischen Bereichs einher. Im Gefüge von König und Fürsten sahen diese sich immer mehr als Träger des Reichs mit dem gesteigerten Anspruch an Mitwirkungsrechten. Mittwoch, 22. Februar 2023 15.00 Uhr    Begrüßung 15.15 Uhr     Cluny als Modell? Zur Bedeutung des Klosters für die kirchliche Reformbewegung Prof. Dr. Gert Melville, Professor em. für Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden 16.00 Uhr    Kaffeepause 16.30 Uhr     „Gott zu dienen, bedeutet regieren“. Das Herrschaftskonzept und die Kirchenpolitik Kaiser Heinrichs III. Dr. Dirk Jäckel, Wiss. Mitarbeiter am Projekt „Regesta Imperii“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften, Arbeitsstelle Universität Bochum 17.15 Uhr     Diskussion im Plenum 18.00 Uhr     Abendessen 19.00 Uhr     Eucharistiefeier zum Aschermittwoch mit Aschenkreuzausteilung   Donnerstag, 23. Februar 2023 8.45 Uhr    Gesungene Laudes 9.15 Uhr     Provokationen, Fehler, Missverständnisse. Der junge Heinrich IV., die Fürsten und die Sachsen Prof. Dr. Matthias Becher, Professor für Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn 10.00 Uhr    Kaffeepause 10.30 Uhr Traditionsgebundenes Handeln oder Neuanfänge? Das Papsttum von Leo IX. bis Gregor VII. (1049-1085) zwischen urbs und orbis Prof. Dr. Klaus Herbers, Senior-Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 11.15 Uhr    Pause 11.30 Uhr     Heinrich IV. gegen Gregor VII. – Die Ereignisse von Worms, Rom, Tribur und Canossa Dr. Matthias Schrör, Historiker, Direktor der Emilie und Hans Stratmans-Stiftung Geldern 12.30 Uhr    Mittagessen 14.30 Uhr     Der Kampf der Könige im Reich und das Agieren Gregors VII. PD Dr. Monika Suchan, Direktorin der Dombibliothek Hildesheim 15.15 Uhr    Diskussion im Plenum 16.15 Uhr    Kaffeepause 16.45 Uhr bis 18.30 Uhr     Arbeitskreise zu den Beiträgen von Prof. Dr. Gert Melville Arbeitskreis 1: Cluny als Modell? Dr. Dirk Jäckel Arbeitskreis 2: Kaiser Heinrich III. Prof. Dr. Matthias Becher Arbeitskreis 3: Der junge Heinrich IV. Prof. Dr. Klaus Herbers Arbeitskreis 4: Das Papsttum von Leo IX. bis Gregor VII. Dr. Matthias Schrör Arbeitskreis 5: Heinrich IV. gegen Gregor VII. PD Dr. Monika Suchan Arbeitskreis 6: Der Kampf der Könige – das Agieren Gregors VII. 18.45 Uhr    Abendessen   Freitag, 24. Februar 2023 8.45 Uhr    Gesungene Laudes 9.15 Uhr     Konsolidierung nach Canossa? Heinrichs Ringen um die Macht 1080-1098 Prof. Dr. Gerd Althoff, Professor em. für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster 10.00 Uhr    Kaffeepause 10.30 Uhr Das Investiturproblem. Investituren und Investiturverbote 1075-1107 Prof. Dr. Thomas Kohl, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des DFG-Forschungskollegs „Migration und Mobilität in Spätantike und Frühmittelalter“ der Universität Tübingen 11.15 Uhr    Pause 11.30 Uhr     Investitur als Nebensache? Die Politik Heinrichs V. vom Aufstand gegen den Vater zum Wormser Konkordat Prof. Dr. Gerhard Lubich, Professor für Geschichte des Früh- und Hochmittelalters und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Bochum 12.30 Uhr    Mittagessen 14.30 Uhr     Der Investiturstreit als grundlegender Umbruch: Ergebnisse und Folgen für Kirche und Reich Prof. Dr. Jochen Johrendt, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Wuppertal 15.15 Uhr    Diskussion im Plenum 16.15 Uhr    Kaffeepause 16.45 Uhr bis 18.30 Uhr     Arbeitskreise zu den Beiträgen von Prof. Dr. Gerd Althoff Arbeitskreis 7: Konsolidierung nach Canossa? Prof. Dr. Thomas Kohl Arbeitskreis 8: Investituren und Investiturverbote Prof. Dr. Gerhard Lubich Arbeitskreis 9: Die Politik Heinrichs V. Prof. Dr. Jochen Johrendt Arbeitskreis 10: Investiturstreit als grundlegender Umbruch 18.45 Uhr    Abendessen – Ende der Veranstaltung   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Option 1: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee 106,-- €    (erm. 36,-- €) Option 2: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee und Mahlzeiten (Mittagessen Do und Fr; Abendessen Mi, Do und Fr) 198,-- €    (erm. 128,-- €) Option 3: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee, Mahlzeiten (Mittagessen Do und Fr; Abendessen Mi, Do und Fr) und 2 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Fr)   EZ in der Katholischen Akademie 342,-- €    (erm. 272,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 293,-- €    (erm. 223,-- €) Option 4: Teilnahme am Programm mit Pausenkaffee, Mahlzeiten (Mittagessen Do und Fr; Abendessen Mi, Do und Fr) und 3 Übernachtungen mit Frühstück (Mi bis Sa)   EZ in der Katholischen Akademie 414,-- €    (erm. 344,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 341,-- €    (erm. 271,-- €)   Anmeldeschluss ist Montag, 13. Februar 2023. Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Sozial-Ticket: Wer aus finanziellen Gründen an der Teilnahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 50,-- € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an! Bildnachweis: Vita Mathildis / Wikimedia Commons
03.03.2023 – 04.03.2023

Ist die Kirche noch zu retten?

Anamnesen. Diagnosen. Therapien Anamnesen Diagnosen Therapien Ist die katholische Kirche noch zu retten? Das fragen sich mittlerweile viele Menschen innerhalb wie außerhalb der Kirche. Insbesondere die Fälle sexuellen Missbrauchs durch Kleriker und deren Vertuschung durch kirchliche Amtsträger haben die Vertrauenswürdigkeit der Kirche in der Gesellschaft grundstürzend zerstört. Und so mancher hegt Zweifel, ob es diese Kirche überhaupt noch braucht. Der Umgang so mancher Kirchenkräfte mit der Situation erinnert an einen schwerkranken Patienten, der seine Lage noch nicht realisiert hat. Die Frage „Ist die Kirche noch zu retten?“ beinhaltet bewusst eine Doppeldeutigkeit. Sie ist Ausdruck des Staunens darüber, wie die institutionelle Kirche in ihre derzeitige Verfassung mit gravierenden Missständen und verstörenden Verhaltensweisen geraten konnte. Sie ist aber auch Ausdruck des Anliegens, Strukturen, Praktiken und Lehrinhalte der Kirche so zu gestalten, dass diese auch in Zukunft ihrer Bestimmung in Jesus Christus gerecht werden kann. In Anlehnung an die Medizin befasst sich die Tagung mit Anamnesen, Diagnosen und Therapien des „Patienten“ Kirche. Beabsichtigt ist ein interdisziplinärer Diskurs zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Fachperspektiven. Bei der Veranstaltung kooperiert die Katholische Akademie in Bayern mit den Lehrstühlen für Liturgiewissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Paderborn. Freitag, 3. März 2023 14.45 Uhr    Begrüßung und Einführung 15.00 Uhr Kirche in der Agonie?   Eine Bestandsaufnahme Husch Josten, Schriftstellerin, Köln 15.45 Uhr    Diskussion 16.15 Uhr    Kaffeepause 16.45 Uhr Prozesse der Entfremdung – Wurzeln der Kirchenkrise in der Vergangenheit Prof. Dr. Ines Weber, Professorin für Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholischen Privatuniversität Linz 17.30 Uhr    Diskussion 18.00 Uhr    Abendessen 19.00 Uhr Kirchenführung: Macht zwischen Autorität, Verschleierung und Willkür Prof. Dr. Heinz Bude, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel Podium: Prof. Dr. Heinz Bude N.N. Prof. Hans-Joachim Höhn, Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie am Institut für Katholische Theologie der Universität Köln Husch Josten Moderation: Prof. Dr. Stefan Kopp, Professor für Liturgiewissenschaft an der LMU München Samstag, 4. März 2023 8.30 Uhr    Laudes 9.00 Uhr Produktive Ungleichzeitigkeit? Kirche im Prozess der nachholenden Modernisierung Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn 9.45 Uhr    Diskussion 10.15 Uhr    Kaffeepause 10.30 Uhr Rückkehr in Seelsorge und Diakonie – Therapieansatz für eine Kirche um der Menschen willen Prof. Dr. Herbert Haslinger, Professor für Pastoraltheologie, Homiletik, Religionspädagogik und Katechetik an der Theologischen Fakultät Paderborn 11.15 Uhr Ausblick: Kirche zwischen Crash und Zukunft Prof. Dr. Stefan Kopp Prof. Dr. Ines Weber 12.00 Uhr Schlussdiskussion Moderation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern 12.30 Uhr    Mittagessen – Ende der Tagung Organisation und Konzeption: Dr. Astrid Schilling und Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern Prof. Dr. Stefan Kopp Prof. Dr. Herbert Haslinger   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Für die Veranstaltung gelten folgende Preise pro Person (die Preise in Klammern gelten für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler*innen): Option1: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen (ohne Übernachtung und Mahlzeiten) 57,-- €    (erm. 12,-- €) Option 2: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen und Mahlzeiten (ohne Übernachtung, ohne Frühstück) 79,-- €    (erm. 34,-- €) Option 3: Teilnahme am Programm mit Pausenimbissen, Mahlzeiten, Übernachtung mit Frühstück EZ in der Katholischen Akademie 140,-- €    (erm. 95,-- €) DZ in der Katholischen Akademie 120,-- €    (erm. 75,-- €) Sozial-Ticket: Wer aus finanziellen Gründen an der Teil-nahme gehindert ist, kann einen Rabatt in Höhe von 50,-- € in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an! Stornofrist: Bei Absage nach Anmeldeschluss stellen wir Ihnen 90 % der gebuchten Leistungen aus Übernachtung und Mahlzeiten als Stornogebühr in Rechnung, und zwar unabhängig vom Grund Ihrer Absage. Wir empfehlen Ihnen, eigenständig eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
16.03.2023 – 17.03.2023

Neue Kirchenbilder: raus aus der Box

Ein Veranstaltung der Akademie Franz Hitze Haus in Münster KIRCHE IM WEB – Akademie Franz Hitze Haus, Münster Auch 2023 lädt die Akademie Franz Hitze Haus wieder alle, die sich mit kirchlicher Online-Kommunikation und digitalen Trends beschäftigen, zu Kirche im Web ein. Das KIWcamp wird im Rahmen der Tagung wieder einen breiten Raum einnehmen und es werden auch wieder MasterClasses angeboten. Es erwarten Sie auch dieses Mal spannende Vorträge, Kurzreferate, Präsentationen und Diskussionen zu unterschiedlichen aktuellen Online- und Digital-Themen von Teilnehmenden für Teilnehmende. Die Agenda wird hier in Kürze bekannt gegeben.   AKADEMIE FRANZ HITZE HAUS Kardinal-von-Galen-Ring 50 48149 Münster Telefon: +49 251 9818-0 info@franz-hitze-haus.de   Bildnachweis: canva.com
17.03.2023 – 18.03.2023

Gefordert Gefördert Geschafft

Chancen und Wege für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Katholischen Theologie In Zusammenarbeit mit: Katholisch-Theologischer Fakultätentag Bundeskonferenz des akademischen Mittelbaus (BAM) Deutsche Bischofskonferenz   Theologie gehört zu den klassischen Disziplinen der Universität. An deutschen Hochschulen ist die Katholische Theologie mit 19 Fakultäten und mehr als 30 Einrichtungen der Lehrer:innenbildung breit vertreten. Über 350 Professor:innen, über 200 wissenschaftliche Mitarbeiter:innen sowie zahlreiche in Drittmittelprojekten engagierte Forscher:innen sind an den staatlichen wie kirchlichen Hochschulen im Fachbereich Katholische Theologie tätig. Sie forschen, bilden aus und sind international gefragt. Sie stehen im Dialog mit anderen Wissenschaften, mit Kirche und Gesellschaft. Trotz gesellschaftlichen Interesses an religiösen und theologischen Fragestellungen ist allerdings Gegenwind zu spüren: Die Stellung der Theologie im Haus der Wissenschaften wird genauso Thema wie die schwindende Zahl der Student:innen oder deren weitere berufliche Möglichkeiten. So fragen sich viele, ob es sinnvoll ist, eine wissenschaftliche Laufbahn in der Theologie zu planen. Wie wird man Theologieprofessor:in? Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Welche beruflich adäquaten Möglichkeiten bestehen, wenn man keinen Lehrstuhl bekommt? Lohnt sich der Weg dann trotzdem? Diesen und anderen Fragen will die Tagung nachgehen. Der Workshop richtet sich an alle, die im deutschsprachigen Raum in Katholischer Theologie promovieren oder kürzlich promoviert haben und eine akademische Karriere in Erwägung ziehen. Wir laden Sie herzlich ein! Freitag, 17. März 2023 Anreise und Begrüßungskaffee/-tee (ab eine Stunde vor Beginn) 13.30 Uhr Begrüßung Dr. Astrid Schilling, München Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern Prof. Dr. Dirk Ansorge, Sankt Georgen / Frankfurt am Main Vorsitzender des Kath.-Theol. Fakultätentags Dr. Markus Adolphs, Bochum Vertreter der BAM 13.45 Uhr Vorstellung der Studie „Zur Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Katholischen Theologie“ Marius Retka, Sankt Georgen / Frankfurt am Main Nell-Breuning-Institut 14.30 Uhr Vom wissenschaftlichen Nachwuchs zur Professur Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster Stellv. Vorsitzender der Kommission für Wissenschaft und Kultur (VIII) der Deutschen Bischofskonferenz 15.15 Uhr    Kaffeepause 15.45 Uhr Eigene Wege und Erfahrungen Prof.in Dr. Martina Bär, Universität Graz Prof. Dr. Florian Bock, Universität Bochum Prof. Dr. Florian Bruckmann, Europa-Universität Flensburg 17.00 Uhr Zur Zukunft der universitären Standorte für Katholische Theologie Prof. Dr. Dirk Ansorge, Sankt Georgen / Frankfurt am Main 18.30 Uhr    Abendessen 20.00 Uhr Führung durch die Ausstellung „Flowers Forever“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Dr. Roger Diederen, Direktor der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Dr. Franziska Stöhr, Kuratorin der Ausstellung „Flowers Forever“ 21.30 Uhr    Gemütlicher Ausklang im „Zum Augustiner“, Neuhauserstraße 27, München   Samstag, 18. März 2023 9.00 Uhr Eucharistiefeier mit Weihbischof Dr. Christoph Hegge 10.00 Uhr Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Förderangebote für junge Theologinnen und Theologen Dr. Stefan Karcher, Bonn DFG Geistes- und Kulturwissenschaften: Team „Alte Kulturen, Theologie und Digital Humanities“ 11.00 Uhr, mit Stehkaffee Speakers‘ Corner Institutionen der Forschungsförderung Netzwerke Katholische Theologie 12.15 Uhr Schlusswort Prof. Dr. Dirk Ansorge, Sankt Georgen / Frankfurt am Main Vorsitzender des Kath.-Theol. Fakultätentags 12.30 Uhr    Mittagessen und Ausklang der Tagung Moderation: Dr. Markus Adolphs, Vertreter der BAM Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern   Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Die Tagung richtet sich an Doktorand:innen und Postdoktorand:innen der theologischen Fakultäten. Kosten: Die notwendigen Reisekosten werden unter den üblichen Bedingungen erstattet. Das Reisekostenformular erhalten Sie, zusammen mit Ihren Tagungsunterlagen, vor Ort. Teilnahmegebühr: 30,- € (inklusive Mahlzeiten, Pausenverpflegung und Übernachtung) Anmeldeschluss ist Freitag, 24. Februar 2023. Bescheinigung: Die Teilnahme an der Tagung wird auf Wunsch mit einer Bescheinigung bestätigt. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Montag, 20. März 2023

Sir John Eliot Gardiner

Der große Dirigent im Gespräch mit Bernhard Neuhoff von BR-Klassik Vorschau – zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht buchbar Titelbild: © Maciej Schumacher / Wikimedia Commons Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Freitag, 24. März 2023

Verbotene Bücher

Zur Geschichte der Zensur seit dem päpstlichen „Index Librorum Prohibitorum“ von 1559 Zur Geschichte der Zensur Die Medienrevolution an der Zeitenwende vom Mittelalter zur Neuzeit sowie die explodierende Buch- und Druckproduktion seit der Reformation stellten die sich allmählich etablierenden Foren der Zensur vor eine neue gewaltige Aufgabe. Vorrangig ging es zunächst um den Schutz des „rechten“ Glaubens vor „ketzerischen“ Schriften, falschen Bildern und Spott. Der wahre Glaube wurde oft nicht mehr durch Gewissens- und Lebensentscheidungen von Menschen und Familien geformt, sondern zusehends von Landesherren und Kirchenautoritäten diktiert. Das Bemühen in Kirche und Staat war groß, lokale Zensurvorsorge zu zentralisieren. Das gelang der römischen Kurie mit der von Papst Paul IV. initiierten und 1559 veröffentlichten ersten Ausgabe des „Index Librorum Prohibitorum“ und dem Reich mit der 1579 etablierten Frankfurter Bücherkommission, die auf Reichstagsbeschlüssen basierte. Die Veranstaltung zu den „Verbotenen Büchern“ spannt den Bogen vom späten Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert, wobei kirchliches Handeln bei den Themen im Fokus steht. Es wird aber auch die Wissenschaftsfreiheit thematisiert, und es werden außerdem exklusive Einblicke in das von der Germanistin Nikola Roßbach herausgegebene neue Handbuch zur weltweiten Zensur gegeben. Freitag, 24. März 2023 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 15.00 Uhr    Begrüßung 15.15 Uhr     Die bayerische Bücherzensur in der frühen Neuzeit Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 16.00 Uhr     Zensur und Universität im 21. Jahrhundert: Wissenschaftsfreiheit vor den Herausforderungen des Antiakademismus und der Political Correctness Prof. Dr. Wolfgang E.J. Weber, Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte, ehem. Direktor des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg 16.45 Uhr     Möglichkeit zu Rückfragen 17.15 Uhr     Pause mit Imbissverkauf 18.00 Uhr     Theorie und Geschichte der Zensur – eine globale Perspektive Prof. Dr. Nikola Roßbach, Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Kassel 18.45 Uhr     Kirchliche Zensur im Spiegel süddeutscher Klosterbibliotheken P. Dr. Dr. Cyrill Schäfer OSB, Kirchenhistoriker, Leiter des EOS-Verlags, Sankt Ottilien 19.30 Uhr     Möglichkeit zu Rückfragen 20.00 Uhr     Ende der Veranstaltung Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 20,-- €. Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Bildnachweis: Stich von Giovanni Fabri (1758) / Wikimedia Commons
Montag, 27. März 2023

Theologisches Terzett

Zum achten Theologischen Terzett laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück mit einem Gast ein. Diesmal zu Gast: Cornelia Zetzsche, Kulturjournalistin Cornelia Zetzsche, geboren in Leipzig, ist Literaturkritikerin, Kulturjournalistin, Moderatorin und war bis 2022 Literaturredakteurin beim Bayerischen Rundfunk; außerdem ist sie Vizepräsidentin und Writers-in-Prison-Beauftragte des PEN Zentrum Deutschland. Cornelia Zetzsche ist Kuratorin von Literaturfestivals, Jurorin u. a. beim Deutschen Buchpreis und Regisseurin von Hörbüchern; sie veröffentlichte Autoren-Porträts und die Anthologie „Zwischen den Welten“ mit indischer Literatur; außerdem arbeitet sie interdisziplinär mit Theatern und Museen. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden. Herzliche Einladung! Montag, 27. März 2023 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 19.00 Uhr    Begrüßung 19.15 Uhr     Theologisches Terzett Dr. h.c. mult. Annette Schavan, Ulm Prof. Dr. Jan-Heiner Tück, Wien Gast: Cornelia Zetzsche, München Literaturkritikerin und Kulturjournalistin Folgende Bücher werden vorgestellt und diskutiert: Wolfgang Huber, Menschen, Götter und Maschinen. Eine Ethik der Digitalisierung Kathrin Müller, Das Kreuz. Eine Objektgeschichte des bekanntesten Symbols von der Spätantike bis zur Neuzeit Welches Buch Cornelia Zetzsche an diesem Abend vorstellt, wird Anfang 2023 auf unserer Website und im Newsletter bekanntgegeben. 20.45 Uhr     Ausklang bei Wein und Brot Organisation: Dr. Astrid Schilling, Studienleiterin an der Katholischen Akademie in Bayern   Livestream: Wir planen, diese Veranstaltung live zu streamen. Aktuelle Informationen und die Einwahldaten mit Link finden Sie kurzfristig auf unserer Website – oder bequem in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können. Corona-Regeln: Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung aktuellen rechtlichen Vorgaben zum Infektionsschutz. Wir empfehlen das Tragen einer Maske, wo Abstände nicht eingehalten werden können. Kosten: Der Abend kostet 15,– €. Davon sind 10,– € für das Programm und 5,– € für die Verköstigung. Zurzeit erproben wir eine „Kasse des Vertrauens“: Sie bezahlen eigenständig und ohne Kontrolle. Wem der Preis wehtut, zahlt nach eigenem Ermessen weniger; wer kann, zahlt gerne zum sozialen Ausgleich etwas mehr. Vergelt’s Gott! Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr ist die Veranstaltung kostenfrei. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 23. März 2023. Bildnachweis: Cornelia Zetzsche / © Daniela Weiland
03.04.2023 – 05.04.2023

Die Bergpredigt

Biblische Tage 2023 Vorschau auf die Biblischen Tage 2023 – noch nicht buchbar! Wer sich auf sie einlässt, stellt sich so große wie gewichtige und enorm aktuelle Fragen: die Frage nach Gott und dem Menschen, nach Frieden und Gerechtigkeit und nach der Bedeutung des Christseins heute.   Bildnachweis: Carl Bloch, The Sermon on the Mount, 1877 / Wikimedia Commons Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Donnerstag, 20. April 2023

Das Credo der h-moll-Messe

Wie Johann Sebastian Bach den christlichen Glauben genial zum Klingen bringt Vorschau – zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht buchbar Bild(ausschnitt): Elias Gottlob Haußmann / Wikimedia Commons Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist noch nicht möglich. Sie wollen keine Neuigkeiten verpassen? Dann melden Sie sich noch heute zu unserem Newsletter hier an.
Donnerstag, 11. Mai 2023

DOK.fest

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Freitag, 12. Mai 2023

DOK.fest

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