Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Veranstaltungen

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Montag, 21. Juni 2021

150 Jahre Unfehlbarkeit / ZOOM-GESPRÄCH ZU DEN VIDEOS

In Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft / Das Foto von Wikipedia zeigt Papst Pius IX. im Kreis von Kardinälen. Vorträge als Videos Videos Die Veranstaltung am 20. Mai konnte Corona-bedingt leider nur vor wenig Publikum stattfinden. Die Vorträge wurden daher als Videos aufgezeichnet und sind im YouTube-Kanal der Katholischen Akademie in Bayern veröffentlicht. Sehen Sie hier das Referat von Professor Franz Xaver Bischof, den Vortrag von Professor Thomas Schüller und hier die abschließende Diskussion. Auch auf den Dokumentationsseiten unserer Website finden Sie die Videos mit der Stichwortsuche. Zoom-Diskussion Zusätzlich wird es am Montag, 21. Juni 2021, von 20.15 bis 21.15 Uhr eine Zoom-Diskussion mit Professorin Julia Knop, Professor Peter Neuner und Professor Michael Seewald geben. Hier ist der Teilnahme-Link. (Der Warteraum ist ab 20 Uhr geöffnet, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.) Thematische Hinführung Mit dem Ersten Vatikanischen Konzil hat sich die Kirche von Rom auf einen Sonderweg begeben, indem sie zweierlei zum Dogma erhob: 1. Alle Hirten und Gläubigen weltweit sind dem Bischof von Rom zu hierarchischer Unterordnung und Gehorsam verpflichtet – und zwar sowohl in Fragen des Glaubens und der Sitten als auch disziplinarisch (DH 3060). 2. Der Bischof von Rom besitzt Unfehlbarkeit, wenn er „ex cathedra“ spricht. Seine Definitionen sind dann aus sich selbst heraus, nicht aufgrund des Konsenses der Kirche „unreformierbar“ (DH 3074). Seit 1870 muss jeder Katholik das glauben. Und hat auch das Zweite Vatikanische Konzil diese Ekklesiologie durch Kategorien wie „Communio“, „Synodalität“ oder „Volk Gottes“ ergänzt, so bleibt sie doch ungeschmälert in Kraft. Dieses Jubiläum fordert die Theologie heraus. Einmal in ökumenischer Hinsicht; denn keine andere Konfession wird sich diesem Anspruch jemals unterwerfen. Aber auch intern verstummt nicht jene Kritik, die schon damals zu erbittertem Widerstand und zu einer Kirchenspaltung geführt hatte: Ist, gemessen an der Botschaft Jesu, die absolutistische Wahlmonarchie wirklich die Rechtsform, in der sich Autorität, Macht und Entscheidungsbefugnis in der Kirche legitimieren sollten? Andere halten jeden Versuch, die päpstliche Vollmacht zu relativieren, für nicht mehr katholisch – und haben dabei die seit 150 Jahren geltende Lehre auf ihrer Seite. Wir wollen über diese Fragen ins Gespräch kommen: Wie ist es zur Dogmatisierung der Herrschaft gekommen? Wie hat sie sich seitdem entwickelt? Sind jegliche Ideen, die Macht in der Kirche zu teilen, von vornherein zum Scheitern verurteilt? Und selbst wenn Kirche und Papst es wollten: Kämen wir aus der Nummer überhaupt wieder heraus? Oder ist die Lehre tatsächlich, wie sie selbst es nennt, „irreformabilis“? Papsttum Konzil
Montag, 28. Juni 2021

Einsamkeit - mit Annemarie Pieper und Manfred Spitzer

Online l Zoom Online via Zoom Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr. Über folgenden Link können Sie sich einwählen: https://us02web.zoom.us/j/85107614897 19.00 Uhr Begrüßung und Einführung Dominik Fröhlich, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern 19.15 Uhr Premiere des Tagungsvideos „Einsamkeit“ Beitrag 1 Einsamkeit schmerzt, schwächt das Immunsystem und steigert die Sterblichkeit – Auswege aus der Pandemie Prof. Dr. Manfred Spitzer, Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm sowie ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm Beitrag 2 Einsames Glück Prof. Dr. Annemarie Pieper, Professorin em. für Philosophie an der Universität Basel 20.15 Uhr Zoom-Gespräch mit Annemarie Pieper und Manfred Spitzer Moderator: Dominik Fröhlich Angst Gelingendes Leben Glück Tod
Montag, 05. Juli 2021

Erinnerte Geschichte? Zur Ambivalenz der Denkmäler

Referat von Katharina Weigand / Foto: Canva Bei den Denkmälern, die bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt stehen, handelt es sich nicht um Objekte des Denkmalschutzes, also nicht um erhaltenswerte Kirchen, Schlösser oder Bauernhäuser, sondern vielmehr um neu geschaffene Monumente, die – vorrangig in den Städten – auf Sockel gehoben wurden, um an Vergangenes zu erinnern. Dabei ist es durchaus erstaunlich, welche starke Beachtung Denkmäler noch immer – in unserer digitalen Welt – erfahren. Erfunden im geschichtsbegeisterten 19. Jahrhundert, sollten sie einerseits dazu beitragen, das allgemeine Geschichtsbewusstsein zu fördern, andererseits waren sie aber auch häufig Instrumente zur Beeinflussung der damals aktuellen Politik. Heute können Denkmäler auf zwei Arten in den Mittelpunkt des Interesses geraten. So entschließen sich nach wie vor gesellschaftlich relevante Gruppen, neue, weitere Denkmäler in Angriff zu nehmen. Dies ist vor allem in Berlin zu beobachten, wo in absehbarer Zeit wohl für alle einzelnen Opfergruppen der nationalsozialistischen Herrschaft ein eigenes Denkmal bzw. Mahnmal errichtet sein wird. Aber auch längst bestehende Denkmäler geraten mitunter in den Blick der Öffentlichkeit: Während die meisten der die Städte möblierenden Monumente eine Art Dornröschenschlaf halten, sind im Zuge der „Black Lives Matter“-Bewegung nun vor allem jene Personendenkmäler massiv umstritten, die in einem engeren oder weiteren Zusammenhang mit dem Kolonialismus stehen. Montag, 5. Juli 2021 18.00 Uhr    Begrüßung 18.10 Uhr    An Vergangenes erinnern?                      Bemerkungen zur Genese und Wirksamkeit von Denkmälern                      Dr. Katharina Weigand,                      Akademische Oberrätin am Universitätsarchiv München                   19.00 Uhr    Pause 19.15 Uhr    Einst populär, heute umstritten: Bismarck- und Kriegerdenkmäler                      Dr. Katharina Weigand 20.00 Uhr    Diskussion 20.30 Uhr    Ende der Veranstaltung Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe unser Hygienekonzept) ist die Besucherzahl begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Wir bitten Personen aus demselben Haushalt, sich gemeinsam anzumelden. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als akzeptiert, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Anmeldeschluss ist Donnerstag, 1. Juli 2021. Bei Anmeldung, aber kurzfristiger Verhinderung bitten wir Sie um Mitteilung. Eintrittskarten Eintrittskarten zum Preis von € 10,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen.   Bitte unbedingt beachten: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur möglich, wenn Sie - von einer COVID-19-Infektion genesen sind - oder die zweite Impfung vor mehr als 15 Tagen erhalten haben - oder einen negativen Test vorlegen können, der höchstens 24 Stunden alt ist - oder bereit sind, am Einlass einen gebührenpflichtigen Test durchführen zu lassen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind im Interesse Ihrer und unserer Gesundheit unumgänglich. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit! 19. Jahrhundert
Montag, 12. Juli 2021

Wie verändert Corona unsere Gesellschaft?

Zoom-Gespräch mit Armin Nassehi Professor Armin Nassehi kam am 14. Juni in die Katholische Akademie, um ein Video-Gespräch zur Frage „Wie verändert Corona unsere Gesellschaft?“ aufzuzeichnen. Studienleiter Johannes Schießl befragte den an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität lehrenden Soziologen zu verschiedenen gesellschaftlichen Aspekten wie der Gerechtigkeit. Armin Nassehi, der auch zahlreiche Politiker berät, gab zudem Auskunft zur Rolle der Medien in der Pandemie. Weiterhin kam die Situation der Wissenschaft und bei den Studierenden zum Tragen. Abgerundet wurde das etwa 45-minütige Interview durch die Themenbereiche Kultur und Kirche. Diskussion auf Zoom https://us02web.zoom.us/j/85206425270 Für Montag, 12. Juli 2021, von 20.15 bis 21.15 Uhr, ist ein Zoom-Nachgespräch angesetzt, bei dem Professor Nassehi die Fragen von Interessierten beantwortet. Zum Zoom-Gespräch ist keine Anmeldung nötig. Hier finden Sie den Link, über den Sie am 12. Juli, ab 20 Uhr, dem Zoom-Gespräch beitreten können. Gesellschaft
Dienstag, 13. Juli 2021

Denkwerkstatt Generationengerechtigkeit

Ab 17 Uhr zusammen an der Zukunft tüfteln Teilnahme vor Ort und im Netz In unserer Denkwerkstatt wollen wir gemeinsam mit dem BDKJ Bayern Ältere und Jüngere in ein intensives Gespräch über strittige Fragen und Interessenkonflikte bringen: Über Partizipations- und Solidaritätsfragen – sei es bezüglich Klima, Rente, Familie, Bildung, Wohnen, und und und, wobei viele Themen durch die Pandemie und ihre erst allmählich abzuschätzenden Folgen eher an Brisanz gewonnen haben dürften. Wie gelingt Generationengerechtigkeit? Dafür nehmen wir uns einen ganzen Abend Zeit: Neben einer Podiumsdiskussion wollen wir den verschiedenen Generationen in unterschiedlichen Themengruppen die Möglichkeit geben zusammen an der Zukunft zu tüfteln. Beginn vor Ort um 17 Uhr / Im Netz: Come-in und Technik Check-up um 16.30 Uhr / In Kooperation mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) / Hybridveranstaltung in der Katholischen Akademie in Bayern sowie online - kostenlose Teilnahme. ABLAUF 17.00 Uhr: Im Saal sowie via Zoom ins Netz übertragen Begrüßung Dr. Achim Budde, Akademiedirektor Einführung: Generation und Generationengerechtigkeit – Begriffsklärung Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel, Institut für Politikwissenschaften, Universität Tübingen (10 Min.) Eingangsforderungen und Diskussion: Für Generationengerechtigkeit braucht es aus meiner Sicht… (je à 5 Min. sowie 30-45 Min.) Dr. Regina Görner, stellv. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenorganisationen Martin Hagen, MdL (FDP), Botschafter der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen Jana Wulf vom BDKJ Bayern Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel Moderation: Dr. Achim Budde, Akademiedirektor und Maria Stöckl vom BDKJ Bayern Spätestens um 18.15 Uhr: Abendessens-Pause 19.00 Uhr: Im Saal sowie in Zoom Breakout-Sessions: Dezentrale Gesprächsphase: Zusammen an der Zukunft tüfteln (45 Min.) Gestützte Diskussion in generationsgemischten Themengruppen Kurze Pause 20.00 Uhr: Im Saal sowie via Zoom ins Netz übertragen Abschluss: Unser Werkzeug für Generationengerechtigkeit (45 Min.) Dr. Regina Görner, stellv. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenorganisationen Martin Hagen, MdL (FDP), Botschafter der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen Jana Wulf vom BDKJ Bayern Prof. Dr. Dr. Jörg Tremmel Moderation: Dr. Achim Budde, Akademiedirektor und Maria Stöckl vom BDKJ Bayern Austausch im Plenum Spätestens 21.00 Uhr: Ende Wir freuen uns auf Ihre Ameldung und bitten alle darum, das Geburtsdatum bei der Anmeldung anzugeben. So können wir die verschiedenen Altersgruppen für die Gesprächsgruppen besser organisieren.
Donnerstag, 15. Juli 2021

Eine jüdische Zeitreise durch Bayern im 20. Jahrhundert

Zum Jubiläumsjahr 2021 "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland" Foto: Stephan Rumpf / Teilnahme via Zoom ab 19 Uhr Vortrag und Diskussion via Zoom Online-Vortrag von Prof. Dr. Michael Brenner, Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München, der zur Zeit in den USA lehrt. Unter diesem Link können sich alle Interessierten am Donnerstag, 15. Julin 2021, ab 19 Uhr in das Zoom-Gespräch eintreten. Nach dem Video-Vortrag steht Professor Brenner für Nachfragen und eine Diskussion zur Verfügung. Am Beispiel ausgewählter Orte skizziert der Vortrag das Auf und Ab der jüdischen Geschichte Bayerns während des 20, Jahrhunderts. Beginnend mit Fürth, dem "Fränkischen Jerusalem", das im 19. Jahrhundert die wichtigste jüdische Gemeinde in Bayern darstellte, setzen wir unsere Reise in die Landeshauptstadt München fort, die von Hitler zur "Haupstadt der Bewegung" erklärt wurde und eine besonders unrühmliche Rolle im Prozess der Vernichtung der europäischen Juden erfüllte. Nach Kriegsende wird Bayern zum Zentrum jüdischer Holocaust-Überlebender, und das DP-Lager Föhrenwald in Wolfratshausen noch bis 1957 zum letzten osteuropäischen "Schtetl" in Europa. Der Vortrag schließt mit der Zuwanderung von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die vielen kleineren jüdischen Gemeinden, wie etwa Augsburg, wieder eine Zukunfttsperspektive bieten.   Link zum Zoom-Gespräch Hier ist Ihr Link zum Zoom-Gespräch: https://us02web.zoom.us/j/87805942164 Judentum
Samstag, 17. Juli 2021

München 2040

Zukunftskongress in Kooperation mit dem BDKJ /Buchung nur bei München 2040 Zukunft München 2040 ist ein dezentraler Zukunftskongress für junge Menschen zwischen 14 und 27, der organisiert vom BDKJ in der Region München am 17. Juli 2021 in verschiedenen Münchner Einrichtungen stattfindet – unter anderem auch in der Katholischen Akademie. 1.500 junge Menschen sollen dabei mit Münchner Unternehmen, Organisationen und politischen Akteuren zusammenkommen, um sich einen Tag lang mit der Zukunft der Stadt zu beschäftigen. Themen Circa 100 interaktive Workshops und Diskussionsformate zu den Themen Bildung & Arbeit – Medien & Politik – Stadt & Leben - Gesellschaft & Kultur – Umwelt & Technik schaffen Raum für konkrete Visionen und Innovationen, die von der heranwachsenden Generation formuliert und im Austausch mit Kirchenvertretern und Politikerinnen, Wissenschaftlern und Vertreterinnen der Wirtschaft sowie Verantwortlichen anderer Verbände diskutiert werden. Anmeldung Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und der Landrat des Landkreises München Christoph Göbel sind Schirmherren der Veranstaltung. Als weitere Partner fungieren die Hochschule für Philosophie, die Katholische Stiftungshochschule, Fridays-for-Future, die städtsiche Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG, der Bezirksjugendring Oberbayern, der Kreisjugendring München-Stadt, der dpsg-Diözesanverband München-Freising, der KJG-Diözesanverband München-Freising, die Kolping Jugend im Bezirksverband München und die Stadt SchülerInnenvertretung. Die detaillierten Informationen und die Tickets finden sich unter https://www.muenchen2040.de/ Zukunft Fortschritt Heimat
Dienstag, 20. Juli 2021

Erich Garhammer trifft Marion Poschmann

Literatur im Gespräch Individuum est ineffabile – das Individuum ist nicht zu fassen. Es bleibt eine Leerstelle, über die uns zu beruhigen der Sinn des Unterhaltungsbedürfnisses aller Zeiten ist, und über die uns nicht zu beruhigen, die offenzuhalten auch heute die Aufgabe der Kunst, der Literatur sein muss. (Marion Poschmann) Mit Marion Poschmann setzt der Würzburger Pastoraltheologe Prof. Dr. Erich Garhammer die Reihe Literatur im Gespräch der Katholischen Akademie in Bayern fort. Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Peter-Huchel-Preis und dem Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. 2018 erhielt sie den Klopstock-Preis für den Roman Die Kieferninseln (2017), der auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und auf jener des Man Booker International Prize 2019 stand. 2020 bekam sie für ihren neuesten Gedichtband „Nimbus“ den Hölty-Preis für Lyrik. An diesem Abend liest Marion Poschmann aus ihrem Roman Die Kieferninseln: ein Text von meisterhafter Leichtigkeit, tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er in den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Literatur Marion Poschmann, Die Kieferninseln (Roman. Berlin, 2. Aufl. 2020) Erich Garhammer (Hg.), Heiße Fragen – Coole Antworten. Überraschende Blicke auf Kirche und Welt (Würzburg, 2016) Erich Garhammer, Erzähl mir Gott. Theologie und Literatur auf Augenhöhe (Würzburg, 2018) Dienstag, 20. Juli 2021 19.00 Uhr Begrüßung Erich Garhammer trifft Marion Poschmann Lesung und Gespräch 20.30 Uhr Begegnung mit der Autorin   Organisation: Michael Zachmeier Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung   Begrenzte Personenzahl Die maximale Teilnehmerzahl ist aufgrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln begrenzt. Am Einlass ist der „Besucherfragebogen im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ auszufüllen.   Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitte gemeinsam anmelden! Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Anmeldeschluss ist Freitag, 16. Juli 2021. Eintrittskarten zum Preis von € 14,– werden an der Abendkasse verkauft. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Literatur
Freitag, 23. Juli 2021

Philosophische Soiree

Sonntag, 12. September 2021

Tag des offenen Denkmals

Montag, 13. September 2021

Theologisches Terzett

Dienstag, 21. September 2021

Goethe und der Koran

Veranstaltung mit Prof. Dr. Karl-Josef-Kuschel und Prof. Dr. Milad Karimi Anmeldung in Kürze möglich Literatur
Mittwoch, 22. September 2021

Erwin Pfrang

Vernissage zur Ausstellung mit ca. 30 Arbeiten. Das dargestellte Werk: Örtlich betäubt, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm / Dauer der Ausstellung bis zum 13. April 2022 Die Vernissage, ursprünglich für 16. Juni 2021 geplant, muss leider auf den Herbst verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 22. September 2021, 19 Uhr. Wenn Sie von dem Künstler und seinen Kunstwerken schon vorher einen Eindruck gewinnen möchten, können Sie sich das Video aus der Galerie Fred Jahn ansehen. Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann vermittelt Ihnen darin eine erste Hinführung.   Ewin Pfrangs Bilder widmen sich Menschen am Rande der Gesellschaft, verwundet und geschunden. Um ihnen gerecht zu werden, begibt er sich selbst dort hin. Die Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann schreibt dazu: "Radikale Verweigerung wird zum Movens seiner Arbeit, zur Grundlage einer künstlerischen Haltung, die nur in der gesellschaftlichen Randlage existenzfähig bleibt ... Aus einer bewusst gewählten Außenseiterposition heraus entstanden bildnerische Formulierungen, die sich in ihrer inhaltlichen und formalen Unangepasstheit gegen alle herrschenden Trends richten und damit indirekt ein durchaus subversives, weil gegen jede Konvention gerichtetes Potential enthielten". Moderne Kunst
Freitag, 24. September 2021

Wein und Bier

Flüssige Kulturgüter geistlicher und weltlicher Territorien in Bayern Weinbau, Bierbrauen und die Destillierung wertvoller Kräuterliköre sind bis heute wichtige Elemente klösterlicher Kultur, deren Ursprünge weit ins Mittelalter zurückreichen. Der Erfolg liegt, wie etwa bei den Ettaler Klosterlikören, in alter Rezeptur, die als Geheimnis weniger Eingeweihter die Zeiten überdauert. Weihenstephan erhielt im Jahr 1040 die Braugerechtigkeit vom Freisinger Bischof. Dieses frühe Datum spielte für die Klosterökonomie eine tragende Rolle, auch wenn es einer kritischen Überprüfung nicht standhielt. 1048 bekam Benediktbeuern, nach der Ansiedelung von Mönchen aus Tegernsee, die Braugerechtigkeit. Zwar wird auch diese Datierung bezweifelt, dennoch bleibt festzuhalten, dass Bierbrauen seit langem zur Ökonomie geistlicher Territorien zählt. Die schriftlichen Zeugnisse für den Weinbau reichen sogar bis ins 8. Jahrhundert. Als älteste belegte fränkische Weinstadt gilt Hammelburg: Die Weinberge dort fanden in einer Urkunde Karls des Großen für das Kloster Fulda Erwähnung. Selbst beim „derben“ Baierwein spielte Kirchenbesitz eine wichtige Rolle. Bis in die frühe Neuzeit blieb der Weinbau an den Hängen der Donau überwiegend in der Hand großer Klöster wie St. Emmeram oder St. Jakob in Regensburg. Die Tagung fragt nach der Rolle von Klöstern und Hochstiften, aber auch des bayerischen Landesherrn und der Stadt München bei der Förderung von Weinbau, Brau- und Destillierkunst. Neben der landschaftsprägenden Bedeutung werden auch Finanzfragen, Vermarktungsstrategien und Qualitätsmerkmale angesprochen. Eine kleine Weinprobe rundet das Programm ab. Freitag, 24. September 2021 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung 14.45 Uhr Frühmoderne „Trink-Gelder“: Wein als Zahlungsmittel in den fränkischen Benediktinerklöstern Bamberg-St. Michael, Banz und Münsterschwarzach Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 15.30 Uhr Klösterlicher Weinbau im alten Bayern Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens 16.15 Uhr Imbisspause 17.00 Uhr Der Weinbergbesitz des Hochstifts Freising in der Frühen Neuzeit Isabella Hödl-Notter M.A., Promovendin, Archivarin der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwerstern in München 17.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 18.15 Uhr Der Landesherr als Bierbrauer. Die Wittelsbacher und der Aufstieg des Brauwesens in Bayern Dr. Karl Gattinger, Landeshistoriker, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege 19.00 Uhr Die Münchner Brauer zwischen Stadtrat und Landesherr (bis 1814) Dr. Michael Stephan, ehem. Leiter des Stadtarchivs München 19.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 20.15 Uhr Kleine Weinprobe mit Erläuterungen von Prof. Weber, der auch im Vorstand der Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V. ist 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Voraussetzung für die Teilnahme Sie können an der Veranstaltung nur teilnehmen, wenn Sie - von einer COVID-19-Infektion genesen sind - oder die zweite Impfung vor mehr als 15 Tagen erhalten haben - oder einen negativen Test vorlegen können, der höchstens 24 Stunden alt ist - oder bereit sind, am Einlass einen gebührenpflichtigen Test durchführen zu lassen. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind im Interesse Ihrer und unserer Gesundheit unumgänglich. Danke für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit! Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen auf anhängender Karte bzw. per Fax, per E-mail (anmeldung@kath-akademie-bayern.de) oder über unsere Homepage angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Sollten Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sein zu kommen, bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss ist Montag, 20. September 2021. Kosten Die Teilnahme an den Vorträgen kostet € 14,- pro Person. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Der Preis für die Weinprobe beträgt € 7,- pro Person. Die Eintrittskarten sind an der Tagungskasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 68,-- oder im Doppelzimmer für € 44,-- pro Person. Bemerkung Diese Veranstaltung war ursprünglich auf den 20. November 2020 terminiert, konnte coronabedingt aber nur stark verkürzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Wüst und einem Gespräch von Sabine Wüst mit dem Referenten stattfinden. Wir freuen uns, dass wir nun die gesamte Tagung nachholen können.
Freitag, 01. Oktober 2021

Recht

In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Welt und Umwelt der Bibel" (WUB)
07.10.2021 – 09.10.2021

Philosophische Tage zum Thema Widerstand

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Ökumenisches Stundengebet

Dienstag, 02. November 2021

Eugen Drewermann

Donnerstag, 2. November 2021 18.00 Uhr Dr. Eugen Drewermann, Lehrbeauftragter, Schriftsteller, Psychotherapeut, Paderborn Vortrag zum Thema "Erlösung" Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Werbick, Professor em. für Fundamentaltheologie an der Universität Münster
Freitag, 05. November 2021

Medien

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Journalistenschule ifp
Mittwoch, 10. November 2021

Otfried Höffe: Verzicht

Abendveranstaltung mit dem bekannten Philosophen / Vortrag und anschließendes Gepräch mit Werner Veith Anmeldung noch nicht möglich! Armut Ethik Freiheit Gelingendes Leben
Freitag, 19. November 2021

Die süddeutsche Kirchen- und Klosterlandschaft - gestern und heute

Tagessymposion 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Mittwoch, 24. November 2021

Genom-editierte Pflanzen

Donnerstag, 25. November 2021

Kardinal Wetter Preis 2021

Preisträgerin Dr. Annemarie Frank / Akademische Feier an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg / Foto: Gerd Pfeiffer Kardinal Friedrich Wetter, der Namensgeber des Preises, war von 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die ihm durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises dankte. Seither wird er jedes Jahr für theologische Dissertations- oder Habilitationsschriften verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache zwischen der Akademie und den katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Instituten und Departments aller bayerischen Universitäten im Wechsel. Eine Anmeldung zur Akademischen Feier ist noch nicht möglich. Kardinal-Wetter-Preis
Dienstag, 30. November 2021

Digitaler Salon

Montag, 06. Dezember 2021

Erich Garhammer trifft Ulrike Draesner

Literatur im Gespräch
Mittwoch, 08. Dezember 2021

Hebammen

In Zusammenarbeit mit dem SZ-Gesundheitsforum
Mittwoch, 19. Januar 2022

Leibniz

Dienstag, 25. Januar 2022

Menschenbild

In Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Mittwoch, 26. Januar 2022

Biodiversität

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)
03.02.2022 – 05.02.2022

Lob der Literatur. Guardini-Tag 2022

In Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Berlin Die Tagung hat die Schnittstelle zwischen Literatur und Theologie im Werk von Romano Guardini zum Inhalt. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich. Sie können sich aber den Termin schon vormerken. Guardini, Romano Literatur
Mittwoch, 09. Februar 2022

Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum

Freitag, 11. Februar 2022

Stiftungen als Akt religiöser Selbstvorsorge?

Foto: Fuggerei / Fotograph: Eckhart Matthäus Tagung in Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Forum Augsburg. 1521 - Fuggerei - 2021 / Die ursprünglich für den 11. Juni 2021 geplante Veranstaltung in Augsburg findet jetzt am 11. Februar 2022 statt. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich. Augsburg 16. Jahrhundert
Dienstag, 15. Februar 2022

Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses

Referent: Prof. Dr. Michael Quante, Münster Im Rahmen des Meisterkurses der Hochschule für Philosophie SJ, München
02.03.2022 – 05.03.2022

Der Siebenjährige Krieg (1756-1763). Ein Konflikt in globaler Dimension

Historische Tage
Dienstag, 08. März 2022

Kirche im Nationalsozialismus

Abendveranstaltung mit Prof. Dr. Mark Ruff, Professor für Geschichte an der Saint Louis University, Missouri (USA)  
Donnerstag, 24. März 2022

Meister Eckhart heute

Übersetzen, übertragen, neu entdecken
Freitag, 01. April 2022

Kirchengebäude

Dienstag, 05. April 2022

Orlando di Lasso

Zur Fertigstellung der Gesamtausgabe. Mit Dr. Berthold Schmid
Donnerstag, 07. April 2022

RAFFAEL

Zum 500. Todestag Die für 31. Mai 2021 geplante Veranstaltung musste verschoben werden.
11.04.2022 – 14.04.2022

Biblische Tage

Montag, 09. Mai 2022

Der Wald

Montag, 20. Juni 2022

Im Zeitalter des Anthropozän

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie
Freitag, 01. Juli 2022

Passionsspiele in Bayern

Das Leiden und Sterben Jesu als geistliches Schauspiel
Sonntag, 11. September 2022

Tag des offenen Denkmals

Freitag, 16. September 2022

Altschwabinger Sommerausklang

Montag, 19. September 2022

Sommerakademie

06.10.2022 – 08.10.2022

Philosophische Tage

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Inter & Trans

Variationen der Geschlechtlichkeit. Aspekte zu Inter- und Transsexualität u.a. mit Revd. Dr. Christina Beardsley, Transgender-Pfarrerin, Autorin, London Prof. Dr. Susannah Cornwall, Systematische Theologin, Exeter Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Moraltheologe, Tübingen Dr. Gerhard Schreiber, Sozialethiker, TU Darmstadt Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Sexualwissenschaftler, Merseburg
Dienstag, 22. November 2022

Rückkehr der Religion - passé?

Aktuelle Fragen zur katholischen Literatur und Mediengeschichte Die Tagung geht der Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien nach: Wo finden sich christliche Spuren in den Medien und im Roman der Gegenwartsliteratur?