Veranstaltungen der Katholischen Akademie in Bayern

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Montag, 13. September 2021

Theologisches Terzett

Zu Gast: Felicitas Hoppe / (c) S. Fischer Verlag Foto: Anita Affentranger Theologisches Terzett I Programm Zum sechsten Theologischen Terzett mit Buchlektüre und -diskussion laden wieder Annette Schavan und Jan-Heiner Tück ein. Zu Gast: Felicitas Hoppe Felicitas Hoppe (*1960) lebt als Schriftstellerin in Berlin und Leuk. Seit 1996 veröffentlicht sie Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Feuilletons; sie ist auch als Übersetzerin tätig. Hoppe ist reisend und vortragend rund um die Welt unterwegs. Sie ist Trägerin des Georg-Büchner-Preises und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt erhielt sie ein Ehrendoktorat der Leuphana Universität Lüneburg. Am 8. September erscheint ihr neuer Roman „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm“. Die im Terzett besprochenen Bücher werden von den drei Diskutanten des Abends vorgeschlagen und im Vorhinein gelesen. Sie können bei der Veranstaltung auch an einem Büchertisch erworben werden.
Dienstag, 21. September 2021

Goethe und der Koran

Veranstaltung mit Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel und Prof. Dr. Milad Karimi Goethe und der Koran I Programm Wie kein anderer deutscher Dichter hat sich Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) mit Orient und Islam beschäftigt. Das reicht vom frühen Mahomet-Fragment (1772/73) bis zum späten Gedicht-Zyklus West-östlicher Divan (1819). In dessen Einleitung wird die Aufmerksamkeit auf den Orient gelenkt, „woher so manches Große, Schöne und Gute seit Jahrtausenden zu uns gelangte“. Goethe kannte den Koran, er hat ihn exzerpiert und kommentiert. Seine Schreib-Übungen im Arabischen sind überliefert. Diese Seite des Dichters wurde lang ignoriert, erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die Literaturwissenschaft für sie interessiert. Dass nun auch Theologie und Religionswissenschaft nachziehen können, dafür hat heuer der Tübinger Professor Karl-Josef Kuschel mit seinem gewichtigen und schön aufgemachten Werk Goethe und der Koran gesorgt. Neben der Dokumentation aller einschlägigen Texte ordnet er sie auch ein und betont etwa die interreligiöse oder besser religionsverbindende Dimension Goethes. So könne man die Ergebung in den Willen Gottes durchaus als Gemeinsamkeit der monotheistischen Weltreligionen sehen. Oder mit Goethes Worten: „Wenn Islam Gott ergeben heißt, im Islam leben und sterben wir alle.“ Und doch eignet sich Goethe nicht für eine vorschnelle und billige Vereinnahmung. Seine Interkulturalität, die nicht nur auf Toleranz, sondern auch auf Wertschätzung abzielt, könnte durchaus als Modell für ein auf Kenntnissen und nicht auf Vorurteilen beruhendes Gespräch mit dem Islam dienen. Darum freuen wir uns, dass auch Professor Ahmad Milad Karimi, der in Münster islamische Philosophie lehrt und selbst den Koran übersetzt hat, zu einem Dialog der Gelehrten nach München kommt. Literatur
Mittwoch, 22. September 2021

Erwin Pfrang

Vernissage zur Ausstellung mit ca. 30 Arbeiten. Ausstellungsdauer: Donnerstag, 23. September 2021, bis Mittwoch, 13. April 2022 INRI, 2020, Öl auf Leinwand, 140 x 90 cm Die Vernissage, ursprünglich für 16. Juni 2021 geplant, muss leider auf den Herbst verschoben werden. Neuer Termin ist Mittwoch, 22. September 2021, 19 Uhr. Wenn Sie von dem Künstler und seinen Kunstwerken schon vorher einen Eindruck gewinnen möchten, können Sie sich das Video aus der Galerie Fred Jahn ansehen. Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann vermittelt Ihnen darin eine erste Hinführung.   Ewin Pfrangs Bilder widmen sich Menschen am Rande der Gesellschaft, verwundet und geschunden. Um ihnen gerecht zu werden, begibt er sich selbst dort hin. Die Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann schreibt dazu: "Radikale Verweigerung wird zum Movens seiner Arbeit, zur Grundlage einer künstlerischen Haltung, die nur in der gesellschaftlichen Randlage existenzfähig bleibt ... Aus einer bewusst gewählten Außenseiterposition heraus entstanden bildnerische Formulierungen, die sich in ihrer inhaltlichen und formalen Unangepasstheit gegen alle herrschenden Trends richten und damit indirekt ein durchaus subversives, weil gegen jede Konvention gerichtetes Potential enthielten". Abbildung auf der Startseite: Örtlich betäubt, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 130 cm   Vernissage Mittwoch, 22. September 2021, 19.00 Uhr Begrüßung PD Dr. Achim Budde, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern Einführung Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann, stellv. Generaldirektorin der Bayerische Staatsgemäldesammlungen i.R. und Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst Der Künstler ist anwesend Ausstellungsdauer Donnerstag, 23. September 2021, bis Mittwoch, 13. April 2022 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Eintritt frei Aktuelle Hinweise Wir freuen uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Um Ihnen ein sicheres Veranstaltungserlebnis zu ermöglichen, ist nach Maßgabe der noch geltenden Abstand- und Hygieneregeln die Besucherzahl begrenzt. Vor Ort werden die Kontaktdaten der Besucher*innen erfasst. Vielen Dank für Ihr Verständnis, dass eine Veranstaltungsteilnahme aktuell nur für Besucher*innen möglich ist, die geimpft, genesen oder getestet sind. Getestete Besucher*innen bitten wir, negative Schnelltest-Ergebnisse vorzuweisen. Die Tests dürfen nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Moderne Kunst
23.09.2021 – 26.09.2021

Pilgern - Heil - Heilung

Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern Anmeldung über die St. Jakobus-Gesellschaft Die Tagung dreht sich um die immanente und dynamische Verbindung von Pilgern mit Heil und Heilung. Die immer aktuelle Frage, warum Pilgern guttut, steht dahinter. Unterschiedliche Zugänge zu diesen zentralen Aspekten des Pilgerns sollen hier vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden: Von der Philosophie über Theologie, Medizin und Psychologie bis zur Geschichte. Dabei spielen die kulturhistorischen Vorträge eine verbindende Rolle. Hier geht es um Pilgerliturgie und Wunderberichte, Heilungserfahrungen und Ablässe, Heilige Jahre, heilige Orte und geistiges Pilgern. Die Veranstaltung im Kloster Benediktbeuern ist auch die Jahrestagung der Gesellschaft. Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem angehängten PDF! Anmeldung bitte bei der Geschäftsstelle in Aachen. Mit Stand 16. Juli sind noch 3 DZ mit Etagendusche/WC buchbar. Mittelalter
Freitag, 24. September 2021

Wein und Bier

Flüssige Kulturgüter geistlicher und weltlicher Territorien in Bayern Weinbau, Bierbrauen und die Destillierung wertvoller Kräuterliköre sind bis heute wichtige Elemente klösterlicher Kultur, deren Ursprünge weit ins Mittelalter zurückreichen. Der Erfolg liegt, wie etwa bei den Ettaler Klosterlikören, in alter Rezeptur, die als Geheimnis weniger Eingeweihter die Zeiten überdauert. Weihenstephan erhielt im Jahr 1040 die Braugerechtigkeit vom Freisinger Bischof. Dieses frühe Datum spielte für die Klosterökonomie eine tragende Rolle, auch wenn es einer kritischen Überprüfung nicht standhielt. 1048 bekam Benediktbeuern, nach der Ansiedelung von Mönchen aus Tegernsee, die Braugerechtigkeit. Zwar wird auch diese Datierung bezweifelt, dennoch bleibt festzuhalten, dass Bierbrauen seit langem zur Ökonomie geistlicher Territorien zählt. Die schriftlichen Zeugnisse für den Weinbau reichen sogar bis ins 8. Jahrhundert. Als älteste belegte fränkische Weinstadt gilt Hammelburg: Die Weinberge dort fanden in einer Urkunde Karls des Großen für das Kloster Fulda Erwähnung. Selbst beim „derben“ Baierwein spielte Kirchenbesitz eine wichtige Rolle. Bis in die frühe Neuzeit blieb der Weinbau an den Hängen der Donau überwiegend in der Hand großer Klöster wie St. Emmeram oder St. Jakob in Regensburg. Die Tagung fragt nach der Rolle von Klöstern und Hochstiften, aber auch des bayerischen Landesherrn und der Stadt München bei der Förderung von Weinbau, Brau- und Destillierkunst. Neben der landschaftsprägenden Bedeutung werden auch Finanzfragen, Vermarktungsstrategien und Qualitätsmerkmale angesprochen. Eine kleine Weinprobe rundet das Programm ab. Freitag, 24. September 2021 Gelegenheit zu einem Imbiss (ab einer Stunde vor Beginn) 14.30 Uhr Begrüßung 14.45 Uhr Frühmoderne „Trink-Gelder“: Wein als Zahlungsmittel in den fränkischen Benediktinerklöstern Bamberg-St. Michael, Banz und Münsterschwarzach Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Professor em. für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg 15.30 Uhr Klösterlicher Weinbau im alten Bayern Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens 16.15 Uhr Imbisspause 17.00 Uhr Der Weinbergbesitz des Hochstifts Freising in der Frühen Neuzeit Isabella Hödl-Notter M.A., Promovendin, Archivarin der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwerstern in München 17.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 18.15 Uhr Der Landesherr als Bierbrauer. Die Wittelsbacher und der Aufstieg des Brauwesens in Bayern Dr. Karl Gattinger, Landeshistoriker, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege 19.00 Uhr Die Münchner Brauer zwischen Stadtrat und Landesherr (bis 1814) Dr. Michael Stephan, ehem. Leiter des Stadtarchivs München 19.45 Uhr Gelegenheit zu Rückfragen 20.15 Uhr Kleine Weinprobe mit Erläuterungen von Prof. Weber, der auch im Vorstand der Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V. ist 21.00 Uhr Ende der Veranstaltung Moderation und Organisation: Stephan Höpfinger, Studienleiter, Katholische Akademie in Bayern Wichtige Hinweise zur Veranstaltung Begrenzte Personenzahl Nach Maßgabe der geltenden Abstands- und Hygieneregeln (siehe www.kath-akademie-bayern.de/hygienekonzept.html) ist die Besucherzahl stark begrenzt. Die verfügbaren Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben. Namentliche Anmeldung Es werden ausschließlich namentliche Anmeldungen auf anhängender Karte bzw. per Fax, per E-mail (anmeldung@kath-akademie-bayern.de) oder über unsere Homepage angenommen. Personen aus demselben Haushalt bitten wir, sich gemeinsam anzumelden. Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erfolgt. Sollten Sie sich angemeldet haben, aber kurzfristig verhindert sein zu kommen, bitten wir Sie um Mitteilung. Anmeldeschluss ist Montag, 20. September 2021. Kosten Die Teilnahme an den Vorträgen kostet € 16,- pro Person. Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Der Preis für die Weinprobe beträgt € 7,- pro Person. Die Eintrittskarten sind an der Tagungskasse erhältlich. Übernachtung Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer für € 68,-- oder im Doppelzimmer für € 44,-- pro Person. Bemerkung Diese Veranstaltung war ursprünglich auf den 20. November 2020 terminiert, konnte coronabedingt aber nur stark verkürzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Wüst und einem Gespräch von Sabine Wüst mit dem Referenten stattfinden. Wir freuen uns, dass wir nun die gesamte Tagung nachholen können.
01.10.2021 – 02.10.2021

Alles was Recht ist

Legitimation von Gesetzgebung in Religion und Gesellschaft Alles was Recht ist I Programm Am Anfang der Rechtstradition steht das Königsrecht: Die göttlich legitimierte Stellung des Königs legitimiert zugleich seine Gesetze. Mit der Geschichte des jüdischen Volkes wird diese Praxis jedoch in Frage gestellt. Die in den Büchern Mose enthaltenen Gesetze sind nämlich explizit als Gottesrecht legitimiert, wodurch dem orientalischen Sakralkönigtum die Grundlage entzogen wird. Eine völlige Umwertung aller Werte unternimmt schließlich das Christentum, das beide Rechtsformen gleichermaßen kritisiert: „Durch das Gesetz wird niemand gerecht“ (Gal 2,16). Wie ist diese Kritik aber zu verstehen? Und mit welchem Recht wird sie laut? Diese Gemengelage bildet das Fundament unserer Jubiläumstagung Alles was Recht ist, mit der unsere Kooperation mit dem Katholischen Bibelwerk ihre Fortsetzung findet. Anlässlich der 100. Ausgabe von Welt und Umwelt der Bibel wollen wir mit unseren Gästen über das Phänomen der Gesetzgebung reflektieren und dabei die Geltungsfrage in den Mittelpunkt rücken. Unser Blick ist dabei übrigens auch auf „unsere Zeit“ gerichtet: Mit welchem Recht entscheiden wir täglich darüber, was sein soll? Und welche Pro-bleme ergeben sich daraus für demokratisch legitimierte Ordnungen und Prozesse? An diesem Punkt setzt unser Abendvortrag einen weiteren Akzent — gewinnen diese Fragen doch vor dem Horizont unseres Jahrhunderts erst ihren vollen Sinn: Wie legitimiert sich das radikal Böse in der Welt? Und worauf rekurriert der Widerstand gegen geltendes (Un-)Recht? An Hitlers „Mein Kampf“ und der Gruppe Weiße Rose wollen wir es lernen. In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Welt und Umwelt der Bibel" (WUB) Sie haben die Möglichkeit, zum Vorzugspreis von 68 € (EZ) bzw. 44 € (DZ pro Person) auch die Nacht auf Sonntag noch in der Akademie zu verbringen. Ihre Ansprechpartnerin: Corana Hoffmann Telefon: 089 /38 10 2-117 corana.hoffmann@kath-akademie-bayern.de
07.10.2021 – 09.10.2021

Widerstand

Philosophische Tage 2021 / Fotonachweis canva.com Anmeldung bereits möglich Philosophische Tage I Programm Widerstand ist seit einigen Jahren in aller Munde: Occupy besetzte öffentliche Plätze als Zeichen des Widerstands gegen den globalen Kapitalismus, Extinction Rebellion will Widerstand gegen aktuelle Klimapolitik formieren, die Demonstrationen im Arabischen Frühling verstanden sich als Widerstand gegen autoritäre Regime. Auffällig ist, dass in der Philosophie lange Zeit nicht viel von Widerstand die Rede war. Dies ist nicht zuletzt dem vorherrschenden Philosophieverständnis geschuldet. Denn die Philosophie zielt, so die These, auf vernünftige Argumente und nicht auf scheinbar unvernünftigen Widerstand. Die Mittel auf dem Weg zu einer friedlichen Welt sind so vor allem die argumentativ begründete Einsicht und Zustimmung – mit Ausnahme des Widerstands gegen extreme Unrechtsregime. Diese Zurückhaltung gegenüber dem Thema Widerstand hat sich zuletzt geändert. Zum einen fordert die Entstehung neuer autoritärer Regime auch die Philosophie heraus. Zum anderen können auch politische Mechanismen jenseits autoritärer Regime so dominierend werden, dass sie sich einer vernünftigen Bearbeitung zu entziehen scheinen.   Deshalb bezieht sich das Nachdenken über Widerstand heute auch auf Formen des Widerstands gegen das kapitalistische System oder eine Ignoranz der Politik gegenüber den Klimafolgen. Die Philosophie fragt dann, wie Widerstand gegen die Wirkmächtigkeit bestehender Deutungsrahmen geleistet und diese kritisiert, transformiert und überwunden werden können. Widerstand Philosophische Tage
Montag, 18. Oktober 2021

Lebensmittel Kunst

Ökumenischer Kunstempfang der Erzdiözese München und Freising und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern Live-Streaming-Veranstaltung Bild: Stefanie Unruh, Installation „Ich weiß nie, arbeite ich gerade oder nicht“, 2021, München (Foto: Barbara Donaubauer) Kunst nährt die Seele, vor allem in schwierigen Zeiten. Nicht von ungefähr sagte der selbst künstlerisch tätige Innsbrucker Bischof Hermann Glettler jüngst in einem Interview: „Für mich ist Kunst ein Lebensmittel“. Erstmals veranstalten nun die Erzdiözese München und Freising und die Evangelische Landeskirche in Bayern einen gemeinsamen Kunstempfang in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern - aufgrund der Corona-Pandemie online. Künstler*innen, Verantwortliche in den Institutionen und in den Gemeinden zeigen und reflektieren künstlerische Projekte und Formate, die das gottesdienstliche Leben in den Kirchen vor Ort gerade während der Corona-Pandemie bereicherten und Kunstschaffenden Raum gaben, das Lebensmittel Kunst zugänglich zu machen und dadurch zugleich auch selbst ihren Lebensunterhalt mit zu bestreiten. 18.00 Uhr Eröffnungs-Impuls Performance von Ruth Geiersberger  I  Performerin, Schauspielerin und Sprecherin zusammen mit den Musikern Geoff Goodman (E-Gitarre) und Ardhi Engl (Selbstgebautes)     Begrüßung PD Dr. Achim Budde  I  Direktor der Katholischen Akademie in Bayern   Einführung und Anmoderation Rieke Harmsen  I  Journalistin und Leiterin der Abteilung „Crossmedia“ des EPV Bayern   Videobeitrag mit Kunstprojekten aus den Katholischen und Evangelischen Gemeinden sowie Interviews mit unmittelbar Beteiligten vor Ort   Impulsreferat Nora Gomringer  I  Schriftstellerin und Direktorin Internationales Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg   Podiumsdiskussion mit Chat Nora Gomringer Stefanie Unruh  I  Bildende Künstlerin N.N.  I  Schauspieler Vertreter*innen aus den Gemeinden   Gruß und Würdigung der Kunstschaffenden Christian Kopp  I  Regionalbischof im Kirchenkreis für München und Oberbayern Reinhard Kardinal Marx  I  Erzbischof von München und Freising   Moderation Rieke Harmsen   20.00 Uhr  I  Ende der Veranstaltung    Aktuelle Hinweise Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei. Bitte melden Sie sich vorab online an. Die Live-Streaming-Veranstaltung findet über Zoom statt. Den Zutritts-Link erhalten Sie ein paar Tage vor der Veranstaltung per Mail.
20.10.2021 – 23.10.2021

Ökumenisches Stundengebet

Diese Tagung ist zugleich Jahrestreffen und Mitgliederversammlung des Netzwerks „Ökumenisches Stundengebet e. V.“ Ökumenisches Stundengebet I Programm Für mich, miteinander. Gottesdienst zwischen Individuum und Gemeinschaft   In Gebet und Gottesdienst suchen Menschen Räume, die ihre persönlichen Horizonte übersteigen. Sie erhoffen Gemeinschaft und Beteiligung, ohne vereinnahmt zu werden. Denn zugleich wollen sie ihre ganz eigenen Wege auf Gott hin gehen. Diese „Schizophrenie der Moderne“ (Charles Taylor) stellt öffentlich Betende vor große Herausforderungen. Die Individualität und Subjektivität der religiösen Erfahrung Einzelner und deren Sehnsucht, sich in einer Gemeinschaft und in Ritualen geborgen zu fühlen, laufen auseinander. Wie können wir Formen finden, die Beteiligung ermöglichen, ohne zu viel zu verlangen und moderner Subjektivität Rechnung tragen? Wie kann Gemeinschaft in der Sprache und jenseits der Worte wachsen? Wie können wir feiernd uns selbst loslassen, ohne uns doch unkritisch zu verlieren? Wir erkunden auf der Tagung, wie „Ich“ und „Wir“ liturgisch zueinanderfinden, und erproben Wege, wie eine Grenzen überschreitende Gottesdienstgemeinschaft entstehen kann – in Musik und Gesang, in Handlung und Sprache.  Diese Tagung ist zugleich Jahrestreffen und Mitgliederversammlung des Netzwerks „Ökumenisches Stundengebet e. V.“ www.oekumenisches-stundengebet.de Sie haben die Möglichkeit, zum Vorzugspreis von 68 € (EZ) bzw. 44 € (DZ pro Person) auch die Nacht auf Sonntag noch in der Akademie zu verbringen. Ihre Ansprechpartnerin: Corana Hoffmann Telefon: 089 /38 10 2-117 corana.hoffmann@kath-akademie-bayern.de
Dienstag, 02. November 2021

Eugen Drewermann

Dienstag, 2. November 2021 18.00 Uhr    Dr. Eugen Drewermann,                      Lehrbeauftragter, Schriftsteller, Psychotherapeut,                      Paderborn                      Vortrag zum Thema "Erlösung"                      Anschließend Gespräch mit                      Prof. Dr. Jürgen Werbick,                      Professor em. für Fundamentaltheologie                      an der Universität Münster
Freitag, 05. November 2021

Medien

In Zusammenarbeit mit der Katholischen Journalistenschule ifp
Mittwoch, 10. November 2021

Otfried Höffe: Verzicht

Abendveranstaltung mit dem bekannten Philosophen / Vortrag und anschließendes Gepräch mit Werner Veith / Foto: Heike Schulz, LivingSigns Noch keine Anmeldung möglich Anmeldung noch nicht möglich! Armut Ethik Freiheit Gelingendes Leben
Freitag, 19. November 2021

Die süddeutsche Kirchen- und Klosterlandschaft - gestern und heute

Tagessymposion 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Mittwoch, 24. November 2021

Genom-editierte Pflanzen

Donnerstag, 25. November 2021

Kardinal Wetter Preis 2021

Preisträgerin Dr. Annemarie Frank / Akademische Feier an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg / Foto: Gerd Pfeiffer Kardinal Friedrich Wetter, der Namensgeber des Preises, war von 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die ihm durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises dankte. Seither wird er jedes Jahr für theologische Dissertations- oder Habilitationsschriften verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache zwischen der Akademie und den katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Instituten und Departments aller bayerischen Universitäten im Wechsel. Eine Anmeldung zur Akademischen Feier ist noch nicht möglich. Kardinal-Wetter-Preis
Dienstag, 30. November 2021

Digitaler Salon

Montag, 06. Dezember 2021

Erich Garhammer trifft Ulrike Draesner

Literatur im Gespräch
Mittwoch, 08. Dezember 2021

Hebammen

In Zusammenarbeit mit dem SZ-Gesundheitsforum
Mittwoch, 19. Januar 2022

Leibniz

Dienstag, 25. Januar 2022

Menschenbild

In Zusammenarbeit mit acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
Mittwoch, 26. Januar 2022

Biodiversität

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)
03.02.2022 – 05.02.2022

Lob der Literatur. Guardini-Tag 2022

In Zusammenarbeit mit der Guardini Stiftung Berlin Die Tagung hat die Schnittstelle zwischen Literatur und Theologie im Werk von Romano Guardini zum Inhalt. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich. Sie können sich aber den Termin schon vormerken. Guardini, Romano Literatur
Mittwoch, 09. Februar 2022

Reihe "Wissenschaft für jedermann" im Deutschen Museum

Freitag, 11. Februar 2022

Stiftungen als Akt religiöser Selbstvorsorge?

Foto: Fuggerei / Fotograph: Eckhart Matthäus Tagung in Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Forum Augsburg. 1521 - Fuggerei - 2021 / Die ursprünglich für den 11. Juni 2021 geplante Veranstaltung in Augsburg findet jetzt am 11. Februar 2022 statt. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich. Augsburg 16. Jahrhundert
Dienstag, 15. Februar 2022

Abendvortrag im Rahmen des Philosophischen Meisterkurses

Referent: Prof. Dr. Michael Quante, Münster Im Rahmen des Meisterkurses der Hochschule für Philosophie SJ, München
02.03.2022 – 05.03.2022

Der Siebenjährige Krieg (1756-1763). Ein Konflikt in globaler Dimension

Historische Tage
Dienstag, 08. März 2022

Kirche im Nationalsozialismus

Abendveranstaltung mit Prof. Dr. Mark Ruff, Professor für Geschichte an der Saint Louis University, Missouri (USA)  
Donnerstag, 24. März 2022

Meister Eckhart heute

Übersetzen, übertragen, neu entdecken
Freitag, 01. April 2022

Kirchengebäude

Dienstag, 05. April 2022

Orlando di Lasso

Zur Fertigstellung der Gesamtausgabe. Mit Dr. Berthold Schmid
Donnerstag, 07. April 2022

RAFFAEL

Zum 500. Todestag Die für 31. Mai 2021 geplante Veranstaltung musste verschoben werden.
11.04.2022 – 14.04.2022

Biblische Tage

Montag, 09. Mai 2022

Der Wald

Montag, 20. Juni 2022

Im Zeitalter des Anthropozän

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie
Freitag, 01. Juli 2022

Passionsspiele in Bayern

Das Leiden und Sterben Jesu als geistliches Schauspiel
Sonntag, 11. September 2022

Tag des offenen Denkmals

Freitag, 16. September 2022

Altschwabinger Sommerausklang

Montag, 19. September 2022

Sommerakademie

06.10.2022 – 08.10.2022

Philosophische Tage

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Inter & Trans

Variationen der Geschlechtlichkeit. Aspekte zu Inter- und Transsexualität u.a. mit Revd. Dr. Christina Beardsley, Transgender-Pfarrerin, Autorin, London Prof. Dr. Susannah Cornwall, Systematische Theologin, Exeter Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Moraltheologe, Tübingen Dr. Gerhard Schreiber, Sozialethiker, TU Darmstadt Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Sexualwissenschaftler, Merseburg
Dienstag, 22. November 2022

Rückkehr der Religion - passé?

Aktuelle Fragen zur katholischen Literatur und Mediengeschichte Die Tagung geht der Frage nach der katholischen Literatur und ihren Medien nach: Wo finden sich christliche Spuren in den Medien und im Roman der Gegenwartsliteratur?