Stabwechsel in der Akademie

Dr. Achim Budde ist ab dem 1. Januar 2019 neuer Direktor.

Achim Budde neuer Akademiedirektor

Dr. Achim Budde wird neuer Direktor der Katholischen Akademie Bayern. Der 49-jährige habilitierte Liturgiewissenschaftler stammt aus Worms und ist seit 2007 Leiter der Bildungsstätte auf Burg Rothenfels am Main in Unterfranken. Zusätzlich lehrt er als Privatdozent für Alte Kirchengeschichte und Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Budde ist verheiratet mit Dr. Elisabeth von Lochner und hat zwei Töchter im Alter von 5 und 7 Jahren. Die bayerischen Bischöfe bestätigten den Personalvorschlag  der Akademieleitung, satzungsgemäß wird der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Kardinal Marx, den neuen Direktor zum 1. Januar 2019 ernennen.
Budde löst Dr. Florian Schuller ab, der Ende Oktober 2018 nach 18 Jahren offiziell die Leitung der Katholischen Akademie Bayern abgeben wird. Achim Budde wird dann der vierte Direktor in der 61-jährigen Geschichte der Akademie. Neben Florian Schuller (2000 bis 2018), standen Dr. Franz Henrich (1967 bis 2000) und Gründungsdirektor Dr. Karl Forster (1957 bis 1967) an der Spitze der Einrichtung in München-Schwabing. Einen ausführlichen Lebenslauf des zukünftigen Direktors finden Sie auf der Homepage seiner jetzigen Wirkungsstätte.

 

Am Abend des 2. Oktober wurde Dr. Florian Schuller vor über 750 Gästen von Kardinal Marx als Akademiedirektor verabschiedet. Im Rahmen einer Akademieveranstaltung mit dem Titel "Demütiges Selbstbewusstsein" gab Patrik Schwarz, Redakteur der Wochenzeitung "Die Zeit" und evangelischer Christ, Florian Schuller einen "freundschaftlichen Zuruf von außen" mit auf dem Weg. Prof. Dr. Arnold Nesselrath, lange Jahre in leitender Funktion in den Vatikanischen Museen, führte in die Ausstellung "Rom im Auge des Pantheon" mit Werken des Fotografen Christoph Brech ein, die bis Weihnachten in der Akademie zu sehen sind.

Die Katholische Akademie Bayern versteht sich als Forum der offenen Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Zeit auf der Basis des christlichen Glaubens. Die Akademie wurde 1957 als „Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts“ gegründet. Träger sind die sieben bayerischen (Erz-)Bistümer. Mit ihrer Satzung erhielt sie den Auftrag, „die Beziehungen zwischen Kirche und Welt zu klären und zu fördern“.
Im Zentrum der Akademiearbeit steht das Veranstaltungsangebot zu Themen aus vielen Lebensbereichen und wissenschaftlichen Disziplinen: Theologie und Kirche, Philosophie, Ökumene und interreligiöser Dialog, Politik und Zeitgeschehen, Gesellschaft und Wirtschaft, aber auch Naturwissenschaften und Medizin; einen Schwerpunkt bildet zudem die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst.

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