Altschwabinger Sommerausklang

Hüpfburg und Kletterturm: die Highlights für die Kinder.

2000 Besucher beim Fest der Akademie

Fast 2000 Gäste waren am Nachmittag und Abend des 20. September 2019 zum Altschwabinger Sommerausklang gekommen. Traditionellerweise am Vorabend des Oktoberfestbeginns feierten die Menschen mit Musik, Essen und Trinken sowie vielen Attraktionen für Groß und Klein von 14.30 Uhr bis rund 21 Uhr im Park der Katholischen Akademie in Bayern in München-Schwabing.

Einlass war am Schwabinger Maibaum an der Gunezrainerstraße und schon ab 15 Uhr spielt die „Blaskapelle Maisach“ unter der Leitung von Franz Kellerer viele bekannte Stücke aus ihrem großen Repertoire. Gleichzeitig gab es auch den ersten von mehreren Familien-Workshops mit Orff-Instrumenten. Katrin Rohlfs und Linda Suschko hatten Groß und Klein in den Konferenzraum eingeladen, in die Musik hinein zu schnuppern.

Auch das Schloss Suresnes stand allen Gästen offen. Das Münchner Kaffeehaus Ensemble spielte unter der Leitung von Markus Singer zu Kaffee und Kuchen und begeisterte die zahlreichen Zuhörer. Auf sehr großes Interessen stießen die drei Vorträge in der Guardinibibliothek über die Geschichte des Schlosses und ihre zahlreichen Besitzer, sowie über die vorbildliche nachhaltige und das Denkmal bewahrende energetische Sanierung und Restaurierung.

Drei Orgelführungen in der St.-Michaels-Kapelle der Akademie standen für die Musikfreunde im Angebot. Der Streichelzoo, Ponyreiten, der sieben Meter hohe Kletterturm, die Bastelaktionen der Pädagogischen Aktion, sowie die beiden Aufführungen von „Kasperls Spuikastl“, die Traudl und Peter Schröder perfekt, lustig und dialektreich darboten, boten große Abwechslung für die Kinder.

Bsondere Programmpunkte waren die beiden Darbietung der Akrobatikgruppe „Akrolavida“ des Gymnasiums Bruckmühl unter dem Titel „Helden der Leinwand“. Die großen und die kleinen Besucher des Altschwabinger Sommerausklangs versammelten sich um die rund 30 Akrobatinnen auf dem Rasen mitten im Park und spendeten lauten Beifall.

Für die sehr gute Verpflegung – Brotzeiten und warme Gericht – sowie die Getränke sorgten Küche und Hauswirtschaft der Akademie. Die Speisen – meist aus Bioanbau und von regionalen Anbietern – waren exzellent zubereitet. Zum ersten Mal stand beim Altschwabinger Sommerausklang auch veganer Bio-Dal mit Basmatireis auf der Speisekarte – und fand wie alle anderen Speisen auch reichlich Abnehmer.

Großes Lob erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademie für den schön geschmückten Park, in dem es sich die Besucherinnen und Besucher auf Bierbänken und an kleinen Tischen bequem machten. Fast den gesamten Vortag und auch am Freitagvormittag hatten viele aus dem Team eifrig Luftballons aufgeblasen und aufgehängt, Girlanden und variantenreichen Blumenschmuck sowie viele Lebkuchenherzen angebracht – die Wiesn ließ ja grüßen.

Etwas frisch, aber sonnig zeigte sich das Wetter an diesem Spätsommertag. Im Gegensatz zu den beiden Vorjahren endete das Fest nicht im Regen, so dass ein ebenfalls traditioneller Programmpunkt in Ruhe zelebriert werden konnte: Begleitet von Bläsern der „Blaskapelle Maisach“ sangen die Besucher zum Abschluss als Soiree „Der Mond ist aufgegangen“ mit dem berühmten Text von Matthias Claudius aus dem Jahr 1779. Robert Walser

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