Zum Abschied

von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller

Demütiges Selbstbewusstsein, 02.10.2018
Die Referenten:
Patrik Schwarz, Geschäftsführender Redakteur der ZEIT:
Konkret und beherzt - die Freude am demütigen Selbstbewusstsein entdecken! Ein freundschaftlicher Zuruf von außen

Prof. Dr. Arnold Nesselrath, Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin:
Zwischen Kontinuitäten und Brüchen. Gedanken zu römischen Arbeiten von Christoph Brech

Reinhard Kardinal Marx, Protektor der Katholischen Akademie Bayern:
Grußwort

Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor:
Rückblick und Dank

Zum Thema der Veranstaltung:
Die Trends gehen in ganz unterschiedliche Richtungen. Einerseits nimmt Individualisierung zu, jeder will authentisch sein, eindeutig, unverwechselbar. Andererseits scheint Vielseitigkeit zu schwinden, auch kulturelle, religiöse, gesellschaftliche; alles werde immer gleicher. „Die Vereindeutigung der Welt“, hat es jemand genannt. Und die Bereitschaft, Vielfalt zu akzeptieren, gerade auch außerhalb der eigenen Gruppe, vielleicht sogar selber bewusst anders zu sein, erfordert starke geistige Kraft.
Christen, wie könnte es anders sein, erfahren die gleichen Spannungen, nämlich Identität zu wahren, nach außen offen zu vertreten, nach innen zu begründen, kurz: diskursfähig zu bleiben, aber dabei gleichzeitig auch eigene Schwierigkeiten und Brüche nicht zu verdrängen. Einer katholischen Akademie kommt diese Herausforderung in besonderem Maße zu. So bietet sich an, dieses Thema an einem Schnittpunkt ihrer Jahre einmal direkt anzugehen.

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