Der weltweite Kampf um die Religionsfreiheit

Verletzungen, Hindernisse, Perspektiven

Die Religionsfreiheit ist als Menschenrecht international klar etabliert. Sie findet sich sowohl in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 als auch im völkerrechtlich verbindlichen „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ von 1966. Gleichwohl sieht die Lage religiöser Minderheiten in vielen Teilen der Welt dramatisch aus. Neben praktischen Verletzungen gibt es Tendenzen, die Religionsfreiheit ideologisch umzudeuten, sie z.B. in Richtung eines „Ehrschutzes“ für bestimmte Religionen zu verschieben oder die öffentliche Präsenz religiöser Symbole generell zu beschränken. Mit anderen Worten: Um die Religionsfreiheit finden aktuell sowohl auf praktischer wie auf konzeptioneller Ebene heftige Auseinandersetzungen statt.
Das Video bietet einen Einblick in die Veranstaltung mit Heiner Bielefeldt, Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg; neben seiner universitären Tätigkeit fungiert er seit August 2010 zugleich ehrenamtlich als UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit.

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