Antrittsrede von Achim Budde

Die Akademie in den 20er Jahren

Der Direktor formuliert erste Gedanken zur zukünftigen Arbeit

Als Kernaufgabe des Hauses nannte Budde, Debatten und Austausch zu ermöglichen und Menschen, die gerne nachdenken, jene Informationen und Interpretationen auf dem Silbertablett zu servieren, die sie brauchen, um sich selbst zu positionieren. Es sei ein souveränes Zeichen innerer Stärke der Kirche, dass sie eine Einrichtung betreibe, in der der Dialog in allen Richtungen unabhängig und ergebnisoffen geführt werden kann. Sich auch kritischen Anfragen zu stellen, das könne sich nur leisten, wer innerlich gefestigt ist und keine Angst vor guten Argumenten hat. ­­Um aber auch künftig für alle eine gute Adresse und ein ernstzunehmender Gesprächspartner zu sein, sei es nötig, stärker mit der jüngeren Generation und mit allen bildungsaffinen Milieus in Kontakt zu treten.

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