Wund-Bilder

Vernissage Walter Raum

Mit der Ausstellung "Wund-Bilder", die vom 23. Januar bis zum 17. April zu sehen ist, eröffnet die Katholische Akademie die Reihe ihrer Kunstschauen im Jahr 2019.

Süddeutsche Zeitung

8. Januar 2019 - Tobias Raum war 15 Jahre alt, als sein Vater die Serie schuf. In wenigen Monaten entstanden etwa hundert Bilder, die meisten in einem Format von 70 auf 100 Zentimeter. Das war 1983. "Ich weiß nicht, was damals die Initialzündung war", sagt der 51-Jährige, der in der Krebsforschung arbeitet. Sein Vater habe sich nie dazu geäußert. "Aber es war seine erste direkte Auseinandersetzung mit dem Krieg." Stephanie Schwaderer

Münchner Merkur

21. Januar 2019 - Tobias Raum, der mit Familie im Elternhaus in Achmühle lebt und in der Krebsforschung arbeitet, zeigt nun eine repräsentative Einzelschau dieser "Wund-Bilder" erstmals der Öffentlichkeit und hat parallel dazu ein Buchprojekt erstellt. Darin bringt Ruam zwei junge Männer mit dem gleichen Schicksal zusammen, die sich nie begegneten: Walter Raum, den Maler, und Wolfgang Borchert, einen der berühmtesten Schriftsteller der Trümmer-Literatur. Andrea Weber

Süddeutsche Zeitung

30. Janaur 2019 - Freilich entfalten im Buch die Bilder Raums nicht ihre volle Wirkung, dafür ist das Format zu klein und als Textillustration sind sie einfach nicht gedacht. Deshalb ist es gut, dass es die Ausstellung in der Katholischen Akademie gibt, in der man die Wucht der Raumschen Bilder unmittelbar spürt. Sabine Reithmeier

 

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