Körper Kraft Form

Ausstellung mit Werken von Alf Lechner

Süddeutsche Zeitung
19./20./21. Mai 2018 – Im Außenareal der Akademie stehen drei Arbeiten aus der letzten Werkgruppe Lechners. Bis zum Schluss beschäftigte er sich mit doppelten Würfelschnitten, 150 Stahlmodelle hat er hinterlassen, nur wenige setzte er noch um. In den Innenräumen hängen Collagen und die „Klavierdeckelbezeichnungen“, die, 1994 in der Villa Massimo entstanden, von seiner Auseinandersetzung mit geometrischen Körpern zeugen. Den Klavierdeckel nutzte er übrigens nur als Lineal für die großformatigen Blätter. Sabine Reithmaier

Münchner Feuilleton
Juni 2018 – Die Katholische Akademie zeigt neben drei Skulpturen eine große Papier-Collage und elf ebenso geometrisch-elementare, Dynamik erzeugende Zeichnungen mit Graphitstift. Dass die erste externe Ausstellung nach Lechners Tod im Februar 2017 hier im Kardinal Wendel Haus stattfindet, ist auch dem Genius Loci geschuldet. Denn in der Mandlstraße 24 ist Lechner aufgewachsen und von 1956 bis 1965 lebte er mit seiner Familie in Nummer 28. tb

Münchner Merkur

29. Juni 2018 - Klarheit und Stringenz strahlt der hochaufragende, verzahnte Kubus vor der Akademie aus. Im Akademiegarten, in dieser grünen Oase, umgeben von Vogelgezwitscher und Lindenduft, fügt sich Lechners zweite Stahlarbeit der letzten großen Werkgruppe von 2014 erstaunlicherweise auch harmonisch ein. Der horizontal ausgerichtete Block vermittelt Ruhe, fast wie eine Bank, die verschiedene Ebenen auslotet. Freia Oliv

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