Versöhnung mit dem Ungelebten

Thomas Fuchs

Eine Fachtagung mit 70 Teilnehmern und ein öffentlicher Abendvortrag mit rund 300 Gästen widmeten sich am 19. und 20. September 2017 dem Nachdenken über ein gelingendes Sterben. In Zusammenarbeit mit der Münchner Jesuiten-Hochschule für Philosophie München lud die Katholische Akademie Bayern Philosophen, Mediziner, Psychologen und andere Wissenschaftler ein, um dieses Thema, das jeden Menschen irgendwann einmal betrifft, mehrdimensional zu beleuchten.
Bei der Fachtagung bekamen die Teilnehmer an den beiden Tagen 14 Vorträge zu hören und hatten jeweils im Anschluss Gelegenheit, mit den Referenten und Referentinnen ins Gespräch zu kommen. Das Thema des Abendvortrags von Professor Thomas Fuchs, Inhaber der Karl-Jaspers-Professur für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie in Heidelberg, am 19. September lautete: "Versöhnung mit dem Ungelebten. Zum Gelingen des Lebens im Sterben". Fuchs, sowohl in Psychiatrie wie auch in Philosophie promovierter und habilitierter Wissenschaftler, schaffte es hervorragend, den Blick von mehreren Seiten auf den Umgang mit dem Ende des Lebens zu werfen. Das anschließende Podiumsgespräch moderierte Dr. Olivia Mitscherlich-Schönherr von der Hochschule für Philosophie München, die die Tagung inhaltlich vorbereitet hatte.

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