Alte und neue Alter(n)s-Stereotype

Erich Garhammer

Eine der größten Herausforderungen westlicher Gesellschaften ist die massive Alterung. Ab 2030 werden ca. ein Drittel aller Bundesbürger 65 Jahre und älter sein.
Das Thema wird in vielerlei Hinsicht – gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich – brisant, vor allem auch deswegen, weil es jeden einzelnen von uns betrifft. Von daher ergeben sich zunächst Fragen grundlegender Art: Wie wollen wir als Ältere und Älteste leben? Wodurch soll dieses Leben vorrangig geprägt sein? Welche Rolle kann Spiritualität spielen? Der Beter von Psalm 90 sagt dazu: Unsere Tage zu zählen, lehr uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.

Die fünfte Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Gesundheit und Spiritualität (IGGS) – zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Bayern – beschäftigt sich mit dieser weitgespannten und existentiellen Thematik.
Das Referat mit dem Titel "Massaker oder Balkon? Alte und neue Alter(n)s-Stereotype" hielt Prof. Dr. Erich Garhammer, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg. Er nimmt in seinem Vortrag verschiedene literarische Bilder vom Alter(n) in den Blick.

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