Mediz*in

Warum Frauen und Männer nicht gleichbehandelt werden sollen

Expertinnen plädieren für geschlechtersensible Medizin.

Beruhend auf der Annahme, dass Männer- und Frauenkörper sich nur im Hinblick auf den „Bikini“-Bereich unterscheiden, für den bekanntlich Gynäkologie und Geburtsmedizin zuständig sind, stützt sich unser heutiges medizinisches und pharmazeutisches Wissen hauptsächlich auf Erkenntnisse über den männlichen Organismus. Potenzielle Folgen für Frauen sind mitunter dramatisch: Fehldiagnosen, unpassende Therapieansätze oder eine ungeeignete Dosierung von Medikamenten - im schlimmsten Fall mit lebensbedrohlichen Folgen für die Patientin.

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