Kind sein in Zeiten von Corona

Zu einer Studie des Deutschen Jugendinstituts

Sehen Sie hier das Video zu unserer Veranstaltung.

„Corona sorgt eben nicht dafür, dass wir alle im selben Boot sitzen,“ konstatiert Ursula Winklhofer vom Deutschen Jugendinstitut, die n der Akademie-Veranstaltung „Kind sein in Zeiten von Corona“ vom 12. November 2020 erste Ergebnisse ihrer gleichnamigen Studie präsentierte. Stattdessen seien die Voraussetzungen völlig unterschiedlich, weswegen „manche im wackligen Schlauchboot und andere auf der schicken Hochseeyacht“ säßen, griff sie das Bild ihres Gastgebers Prof. Klaus Arntz auf. Es sei deutlich geworden, dass die Belastungen der Kinder in der Krise ganz klar mit dem Haushaltseinkommen korrelierten. Je schlechter eine Familie finanziell gestellt sei, umso schwieriger sei ein Kind mit der Lockdown-Situation im Frühjahr zurecht gekommen.

Aus den Erkenntnissen der Studie leitet ds Deutsche Jugendinstitut dann auch konkrete Forderungen an die Politik ab, wie Familien, Kinder und Jugendliche in Zukunft besser gestellt werden können.