Frauen in kirchlichen Ämtern

Die Weichenstellungen der Antike

Das Medienecho zur Tagung am 15. Oktober 2020

KNA

16. Oktober 2020 – Die Frauenfrage in der katholischen Kirche bleibt virulent – auch 36 Jahre, nachdem Papst Johannes Paul II die Unmöglichkeit ihrer Priesterweihe als definitiv deklariert hat. Und seine beiden Nachfolger diese Linie bestätigten. Beim Diakonat scheint indes die Tür noch einen Spaltbreit offen, nachdem Papst Franziskus nun schon zum zweiten Mal nach 2016 eine Expertenkommission dazu eingesetzt hat.

 

Münchner Kirchenzeitung

2. November 2020 – Wo aber gibt es überhaupt noch offene Themen für die Forschung? Diese Frage drängt sich nach einer Studientagung in Katholischen Akademie in Bayern auf. Die vier geladenen Vortragenden, zwei Männer und zwei Frauen, beschieden einhellig, historisch sei alles geklärt. „Die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan, vor allem die Kirchenhistoriker“, resümierte die Mainzer Patrologin Heike Grieser. „Offenbar tut man sich schwer mit der Bewertung des Befunds.“

 

Zeitschrift „Sonntag“

5. November 2020 – Was die Experten aus der Frühzeit der christlichen Gemeinden berichteten, klang spannend, bot ein buntes Bild und manche Überraschungen. Die Neutestamentlerin Christiane Zimmermann ließ die Paulusbriefe Revue passieren, um zu zeigen, wie engagiert Frauen anfangs dort ihre Charismen einbringen durften, etwa die Gabe zu prophetischer Rede.

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