Die Macht

Guardini-Tag 2020

In Kooperation mit der Guardini-Stiftung Berlin

Katholisch.de

31. Januar 2020Interview-Frage an Professor Markus Vogt: Das Thema Macht spielt auch eine entscheidende Rolle beim Synodalen Weg. Wie blicken Sie auf die Reformdebatte?

Antwort: Das Thema Macht verbindet alle Themen, um die es dabei geht und bündelt sie: sexueller Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche, Gefälle zwischen Laien und Klerikern, der Umgang mit Ämtern.

 

KNA

31. Januar 2020 – Einen veränderten Umgang mit Macht in der katholischen Kirche fordert der Münchner Sozialethiker Markus Vogt. Notwendig seien mehr Mitbestimmung von Laien auf allen Ebenen, eine Dezentralisierung und mehr Gewicht für das von der katholischen Kirche eingeforderte Prinzip der Subsidiarität, also eine Stärkung der jeweils unteren Instanzen gegenüber den höheren Ebenen der Hierarchie, sagte der Professor für Christliche Sozialethik.

 

Münchner Kirchenzeitung

19. Januar 2020 – Mit dem Thema „Macht“ hat sich Romano Guardini (1885 – 1968) mehrfach, vor allem in seiner Schrift „Die macht. Versuch einer Wegweisung“ (1951), auseinandergesetzt. Die damaligen Analysen des Theologen und Religionsphilosophen Guardini über die Macht zeigen viele Bezüge zu heutigen Entwicklungen auf. So warnt er vor dem Typus Mensch, der aus dem Augenblick lebt, einen beängstigenden Charakter beliebiger Vertretbarkeit bekommt und dem Zugriff der Macht bereitsteht.

 

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