Europa nach der Wahl

Zur politischen Lage in Frankreich und Italien

Europa nach der Wahl - Noch eine Chance für Macron. Zur politischen Lage in Frankreich und Italien

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Noch eine Chance für Macron

Lange Zeit wurde die Europäische Union von einem einhelligen Konsens getragen: Auf den Trümmern zweier Weltkriege errichtet, avancierte ihre liberale Grundordnung zu einem Garanten für Frieden, Integration und Wohlstand in Europa – ein Selbstverständnis, für das die Parteienlandschaft des Europaparlaments sinnbildlich steht. Nicht wenig wurde daher im Vorfeld der jüngsten Europawahlen am 26. Mai 2019 darüber spekuliert, wie sich das politische Kräfteverhältnis in Europa verschieben wird.
Am Abend des 18. Juni 2019 lud die Katholische Akademie in Bayern zur politischen Nachlese ein. Zusammen mit Prof. Dr. Henri Ménudier, Professor für Politikwissenschaft in Paris, und Prof. Dr. Francesco Miano, Professor für Moralphilosophie in Rom, konnten sich die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer ein konkretes
Bild der Wahlergebnisse machen – und nicht zuletzt darüber nachdenken, welche Bedeutung dieser neue Status quo für die nach Deutschland größten Mitgliedsstaaten der EU, Frankreich und Italien, hat.