Zehn Jahre Arabischer Frühling

Gespräch in der Reihe Akademie aktuell

Die Historikerin Marita Krauss befragt Franz Maget und Said AlDailami

Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen wünschten sich Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen beantworten Franz Maget und Said AlDailami ihrer Gastgeberin Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg, in unserer Reihe „Akademie aktuell“.