Akademie trauert um Kardinal Lehmann

Träger des Romano Guardini Preises
Ein Mann steht am Rednerpult und schaut in die Kamera: Karl Kardinal Lehmann (+) bei seiner Rede anlässlich der Verleihung des Romano Guardini Preises der Akademie am 28. Oktober 2014.
Karl Kardinal Lehmann (+) bei seiner Rede anlässlich der Verleihung des Romano Guardini Preises der Akademie am 28. Oktober 2014.

Mit vielen Menschen und Institutionen weit über die katholische Kirche hinaus trauert auch die Katholische Akademie Bayern um Karl Kardinal Lehmann. Seit seiner Münchner Assistentenzeit bei Karl Rahner war er eng mit unserem Haus verbunden, und er blieb es über all die Jahrzehnte hinweg.

Er trat nicht nur seit 1969 fünfundzwanzig Mal als Referent bei uns auf, las, wie sich immer wieder zeigte, intensiv unsere Zeitschrift „zur debatte“, sondern hielt bis in die letzten Jahre hinein mit handschriftlichen Rückmeldungen regelmäßigen Kontakt zu uns. Es ist ein hohes Wort, aber hier stimmt es: Kardinal Lehmann war ein Freund.

Als ihm die Akademieleitung am 28. Oktober 2014 den Romano-Guardini-Preis verlieh, lautete der letzte Satz der Preisbegründung: „Seine Autorität gründet in hoher wissenschaftlicher Reputation und souveräner Amtsführung, in menschenfreundlicher Zuwendung und besonderer Gesprächsfähigkeit, in pastoraler Leidenschaft und nie erlahmendem Interesse an geistigen Impulsen, vor allem aber in einer glaubwürdigen Persönlichkeit und klarer katholischer Identität.“

Msgr. Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

München, am Sonntag Laetare, 11. März 2018

 

Hier finden Sie ein  Video  zur Preisverleihung an Karl Kardinal Lehmann

 

 

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