"Was die Welt im Innersten zusammenhält"

Mo., 11.07.2011 bis Di., 12.07.2011
Drittes Karl Graf Spreti Symposium
Gesellschaftlich-staatliche Kohäsionskräfte in der Neuzeit

Programm
Montag, 11. Juli 2011
14.00 Uhr

Begrüßung

Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

Prof. Dr. Irmgard Fees,
Geschäftsführende Direktorin des Historischen
Seminars der Universität München


Einleitende Bemerkungen zum Thema

Prof. Dr. Hans-Michael Körner,
Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität
München, Vorstandsmitglied der Karl Graf Spreti Stiftung

14.30 Uhr

Von Bürgerkrieg und „cultural wars“:
Warum es die USA immer noch gibt

Prof. Dr. Michael Hochgeschwender,
Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte
an der Universität München

15.15 Uhr Imbisspause
15.45 Uhr

Von Revolutionen, Kriegen und Kosmosflügen:
Was die russische Gesellschaft spaltet und zusammenhält

Ekaterina Makhotina M.A.,
Doktorandin, Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die
Geschichte Osteuropas und Südosteuropas an der
Universität München

16.30 Uhr

Diskussion

Moderation:
Prof. Dr. Hans-Michael Körner

17.30 Uhr Abendessen
19.00 Uhr

Öffentlicher Abendvortrag

 

Oper und Nation.
Zum Paradoxon der Nationaloper in Europa

Prof. Dr. Michael Walter,
Professor für Musikwissenschaft an der
Universität Graz

20.00 Uhr

Diskussion

Moderation:
Dr. Florian Schuller


Die Karl Graf Spreti Stiftung lädt im Anschluss die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Glas Wein ein.

Dienstag, 12. Juli 2011
8.15 Uhr Gesungene Laudes
9.00 Uhr

Die Verehrung der Nationalheroen:
Garibaldi und Bismarck

Dr. Katharina Weigand,
Akademische Oberrätin am Lehrstuhl für Didaktik der
Geschichte an der Universität München
und
Jörg Zedler M.A.,
Doktorand, Wiss. Mitarbeiter am Historischen Seminar
der Universität München

9.45 Uhr Pause
10.00 Uhr

Wie Hass verbindet:
Frankreich nach 1871, Deutschland nach 1918

Prof. Dr. Michael Kißener,
Professor für Zeitgeschichte an der
Universität Mainz

10.45 Uhr Imbisspause
11.15 Uhr

Kohäsion durch „Katastrophe“?
Shoa in Israel,
„Vergangenheitsbewältigung“ in Deutschland

Prof. Dr. Michael Wolffsohn,
Professor für Neuere Geschichte an der
Universität der Bundeswehr München

12.00 Uhr

Diskussion
Moderation:
Prof. Dr. Hans-Michael Körner

13.00 Uhr Mittagessen
14.30 Uhr

Die deutschen Heimatbewegungen
und ihre Konjunkturen im 20. Jahrhundert

Prof. Dr. Willi Oberkrome,
Professor für Neuere und Neueste Geschichte
an der Universität Freiburg

15.15 Uhr Pause
15.30 Uhr

Wohlstand, soziale Marktwirtschaft und Konsum:
Ökonomische und soziale Kohäsionskräfte
in der alten Bundesrepublik Deutschland

PD Dr. Friedrich Kießling,
Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte
an der Universität Erlangen-Nürnberg

16.15 Uhr Imbisspause
16.45 Uhr

Warum es den Freistaat Bayern noch gibt:
Von Kohäsionskräften in der bayerischen Geschichte
des 19./20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Hans-Michael Körner

17.30 Uhr

Diskussion

Moderation:
Werner-Hans Böhm,
Regierungspräsident a.D.,
Vorstandsmitglied der Karl Graf Spreti Stiftung

18.30 Uhr Ende des Symposiums
Leitung:

Prof. Dr. Hans-Michael Körner,
Universität München

Organisation:

Jörg Zedler M.A.,
Universität München

Stephan Höpfinger M.A.,
Katholische Akademie Bayern

Kooperationspartner:

Karl Graf Spreti Stiftung

Historisches Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zum Thema

Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.

 


Was stiftet eigentlich Einheit: für ein Volk, eine Nation, eine Gesellschaft – und dies nachhaltig? Geschichts- bzw. sozialwissenschaftlich formuliert: Worin gründen spezifische Identitäten und Erinnerungskulturen? Welche Strategien und Methoden werden hierfür eingesetzt?

Man kann nüchtern mit dem Begriff der Kohäsionskräfte hantieren oder poetisch davon reden, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Gleichwie, man lässt sich ein auf ein epochen- und territorienübergreifendes spannendes Phänomen mit Auswirkungen bis in unsere Tage. Da kommt das postsowjetische Russland neben dem Freistaat Bayern zu stehen; die Trauerkulturen in Frankreich nach 1871 und in Deutschland nach 1918 geraten zu Parallelerscheinungen; die Emotionalität des Musikdramas wird auf ihre Kohäsionsqualität ebenso befragt wie das stetige Wachsen des Wohlstands in der alten Bundesrepublik.

 

Irmgard Fees
Florian Schuller
Heinrich Graf von Spreti

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Donnerstag, 7. Juli 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tageskasse erhältlich.

Für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr übernimmt
- gegen Vorlage des Studentenausweises - die Karl Graf Spreti
Stiftung die Teilnahmegebühr.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen!

Bitte beachten Sie jedoch:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

Eventuell gewünschte Mahlzeiten oder Übernachtungen können nur
nach telefonischer Rücksprache (089 / 38 10 20) gegebenenfalls
noch gebucht werden.

Preise:
Abendessen € 14,- (ermäßigt € 9,-)
Mittagessen € 14,- (ermäßigt € 9,-)
Übernachtung/Frühstück im EZ pro Person € 42,- (ermäßigt 34,-)
Übernachtung/Frühstück im DZ pro Person € 36,- (ermäßigt 30,-)

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