Organspende
| Dienstag, 31. Januar 2012 | |
|---|---|
| ab 17.15 Uhr | Gelegenheit zum Imbiss |
| 18.00 Uhr | Begrüßung |
| 18.10 Uhr | Ist der Organspender wirklich tot? Prof. Dr. Heinz Angstwurm, |
| 18.25 Uhr | Postmortaler Persönlichkeitsschutz und Organentnahme Prof. Dr. Ulrich Schroth, |
| 18.40 Uhr | Welchen psychischen Belastungen sind Dr. Uta Teßner, |
| 18.55 Uhr | Medizinisch operative Aspekte der Organentnahme Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, |
| 19.10 Uhr | Pause mit Gelegenheit zum Imbiss |
| 19.45 Uhr | Der Würdeschutz als ethischer Rahmen der Organentnahme Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl, |
| 20.00 Uhr | Ist die Organspende Christenpflicht? Prof. Dr. Konrad Hilpert, |
| 20.15 Uhr | Gespräch zu Fragen aus dem Publikum |
| 21.00 Uhr | Ende der Veranstaltung |
| Moderation: | Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl, Professor für Philosophie an der Universität München |
| Organisation: | Dr. Armin Riedel |
Die Not der Betroffenen ist groß: In Deutschland stehen rund 12.000 Schwerkranke auf der Warteliste für ein neues Organ, das ihr Leben retten oder ihr Befinden wenigstens erheblich bessern würde. Die Medizin könnte helfen. Dennoch sterben täglich drei von ihnen, weil sie vergeblich hoffen, dass genügend Menschen nach dem Tod Organe spenden.
Umgekehrt erscheint es paradox, dass angeblich fast drei Viertel der Bevölkerung einer Organspende grundsätzlich positiv gegenüberstehen, dies aber weniger als ein Viertel für sich verbindlich dokumentiert hat. Offenbar gibt es weiterhin Misstrauen, etwa gegenüber den Kriterien bei der Vergabe von Spenderorganen, wie auch Sorge um den menschenwürdigen Umgang mit Sterbenden. Nicht zuletzt Ängste, ob sich der Eintritt des Todes zuverlässig bestimmen lässt.
Derzeit bemüht sich die Politik um eine Neuregelung der gesetzlichen Grundlagen. Doch auch der zuletzt für den Bundestag erarbeitete Vorschlag, wonach alle Bürger zu ihrer Spendebereitschaft befragt werden sollen, lässt Zweifel offen. Wird so nicht doch Druck auf den Einzelnen ausgeübt und die Freiwilligkeit der Entscheidung eingeschränkt?
Für Christen stellen sich hier auch einschneidende Gewissensfragen.
In einem interdisziplinären Forum, das der bei der Katholischen Akademie Bayern eingerichtete Arbeitskreis „Ethik und Medizin“ initiiert hat, sollen zentrale Problembereiche der postmortalen Organspende offen angesprochen und eingehend diskutiert werden.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Veranstaltungsort
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Anmeldung
Anmeldeschluss ist Montag, 30. Januar 2012.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Anmeldung nach Anmeldeschluss
Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.
Bitte beachten Sie jedoch:
Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

