Mensch und Liturgie

Fr., 02.03.2018
Abendveranstaltung

Romano Guardinis Impulse - heutige Herausforderungen


Programm

Freitag, 2. März 2018

Gelegenheit zum Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

14.00 Uhr Begrüßung
14.15 Uhr

Entstehung und Wandel des Buches
„Vom Geist der Liturgie“ 1917-1934
Stefan K. Langenbahn,
Schriftleiter der Zeitschrift Archiv für Liturgiewissenschaft,
Maria Laach

14.45 Uhr

Person und Spiel.
Mensch und Liturgie bei Romano Guardini
Dr. Martin Brüske,
Lehrbeauftragter für Dogmatik und theologische
Propädeutik an der Universität Fribourg

15.30 Uhr

Kaffeepause

 

16.00 Uhr

Liturgie als Schule des Leibes.
Ein Versuch über leibhaft gedachte Anthropologie
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz,
Professorin em. für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden

16.45 Uhr Diskussion
17.15 Uhr

Imbisspause

 

17.45 Uhr

Was sind Personen?
Reflexionen über einen Problembegriff
Prof. Dr. Thomas Buchheim,
Professor für Philosophie an der LMU München

18.30 Uhr

Leben vor Gott.
Romano Guardini und die Liturgie der Gegenwart
Prof. Dr. Alexander Zerfaß,
Professor für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
an der Universität Salzburg

19.15 Uhr Diskussion
19.45 Uhr

Komplet

 

Moderation:

Prof. Dr. Alfons Knoll,
Professor für Fundamentaltheologie
an der Universität Regensburg

Organisation:

Stephan Höpfinger,
Katholische Akademie Bayern

Zum Thema

Vor genau 100 Jahren, 1918, war Romano Guardini mit seiner Programmschrift „Vom Geist der Liturgie“ an die Öffentlichkeit getreten. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs, in einer Zeit größter Umwälzungen auf politischem, gesellschaftlichem und geistigem Feld, war es ihm zentrales Anliegen, dass der Mensch Orientierung finden sollte durch Erneuerung aus dem Geist der Liturgie.

In den Jahren 1933 bis 1939 hielt Guardini dann in Berlin ein Kolleg, bei dem er die Frage nach dem Menschen in den Mittelpunkt stellte. So konzipiert er den ersten Versuch einer zeitgenössischen Anthropologie, in deren Zentrum der Personbegriff steht. „Mensch“ und „Liturgie“ – sie werden und bleiben die beiden Pole, um die Guardinis Denken zeitlebens kreisen wird.

Und heute? Die philosophische Reflexion über den Menschen ist problematisch geworden; was „Person“ sei, darüber wird gestritten. Ähnliche Schwierigkeiten scheinen sich vor dem Zugang zum Verständnis der Liturgie aufzutürmen; deren Sprache und Symbolik sind fremd geworden. Schon Guardini hat sich in seinen späten Jahren der Frage gestellt, ob der moderne Mensch noch „liturgiefähig“ sei. Eine intensive und ehrliche Relecture tut not. Wir laden dazu ein.


Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

 

 

Ausstellung

„100 Jahre Romano Guardini, Vom Geist der Liturgie.
Das Werk, seine Visionen und seine Aktualität“

Die vom Abt-Herwegen-Institut Maria Laach unter der Federführung von Stefan Langenbahn
konzipierte Ausstellung geht den Entstehungszusammenhängen nach und gibt Einblicke in die
Wirkungsgeschichte dieses „Kultbuches“.

Die kostenfreie Ausstellung wird in der Akademie zwei Mal gezeigt:

von Montag, 19. Februar, bis Freitag, 16. März 2018
und
von Montag, 1. Oktober, bis Freitag, 26. Oktober 2018.

 


Gedenkgottesdienst zum 50. Todestag Romano Guardinis

Am Montag, 1. Oktober 2018, wird sich zum 50. Mal
der Todestag Romano Guardinis jähren.

Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising,
wird an diesem Tag um 18.00 Uhr
in der Münchner Universitätskirche St. Ludwig
einen Gedenkgottesdienst feiern.

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Mittwoch, 28. Februar 2018.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,–
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 8,–)
werden an der Abendkasse verkauft.

 

Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück
im Einzelzimmer für € 55,-- (ermäßigt € 47,--)
oder im Doppelzimmer für € 43,-- (ermäßigt € 37,--) pro Person.

 

 

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