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| Mittwoch, 6. Oktober 2010 | |
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| 15.00-17.30 | Tod und Unsterblichkeit in der Philosophie der Gegenwart PD Dr. Bernard N. Schumacher, Privatdozent für Philosophie an der Universität Fribourg |
| anschließend Diskussion | |
| Donnerstag, 7. Oktober 2010 | |
| 9.00-10.00 | Rätsel Nahtod – Eine Annäherung aus Erfahrung und Wissenschaft Alois Serwaty, Vorsitzender des Netzwerks Nahtoderfahrung e.V., Emmerich am Rhein |
| 11.00-12.00 | Sind Nahtod-Erfahrungen ein Beweis für das Überleben unseres Todes? Prof. Dr. Hans Goller SJ, Professor für Christliche Philosophie an der Universität Innsbruck |
| 12.00-12.30 | Diskussion |
| 15.00-17.30 | ARBEITSKREISE: - Unsterblichkeit in Platons Phaidon Prof. Dr. Michael Bordt SJ, Professor für Ästhetik, philosophische Anthropologie und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ, München |
| - Unsterblichkeit der Seele und Auferstehung des Leibes bei Thomas von Aquin Prof. Dr. Josef Quitterer, Professor für Philosophie an der Universität Innsbruck |
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| - Die Frage nach der ewigen Existenz des Einzelnen im Deutschen Idealismus Prof. Dr. Josef Schmidt SJ, Professor für Philosophische Gotteslehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ, München |
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| - Unsterblichkeit im Denken Karl Rahners Prof. Dr. Harald Schöndorf SJ, Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie SJ, München |
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| ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG | |
| 19.00 | Vollendung statt Wiederkehr. Christlicher Auferstehungsglaube wider Reinkarnation Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Universität München |
| Freitag, 8. Oktober 2010 | |
| 9.00-10.00 | Braucht das Christentum die philosophische Idee der unsterblichen Seele? Prof. Dr. Christian Kanzian, Professor für christliche Philosophie an der Universität Innsbruck |
| 11.00-12.00 | Auferstehung des Leibes – Wiederbelebung des Körpers? Philosophisch-theologische Weichenstellungen für einen eschatologischen Brennpunkt Prof. Dr. Thomas Schärtl, Professor für Philosophie an der Universität Augsburg |
| 12.00-12.30 | Diskussion |
| 15.00-17.30 | ARBEITSKREISE wie am Donnerstag |
| 19.00 | Vorführung des Spielfilms „Ghost“ von Jerry Zucker (USA 1990, 122 min.) Einführung: Dr. Hermann Barth, Seefeld |
| Samstag, 9. Oktober 2010 | |
| 9.00-10.00 | Philosophische Probleme der christlichen Eschatologie Prof. Dr. Dr. Christian Tapp, Juniorprofessor für philosophisch-theologische Grenzfragen an der Universität Bochum |
| 11.00-12.00 | Die christliche Hoffnung auf ewiges Leben angesichts der menschlichen Grunderfahrungen von Endlichkeit, Schuld und Liebe Prof. Dr. Hans Kessler, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Universität Frankfurt a.M. |
| 12.00-12.30 | Diskussion |
| Organisation: | Dr. Pierre Scherer |
| Leiter der Philosophischen Woche: |
Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ, Professor für Metaphysik, Philosophie der Sprache und des Geistes an der Hochschule für Philosophie SJ, München |
| Täglich um 7.45 Uhr | feiert Prof. Brüntrup mit den Teilnehmern der Philosophischen Woche Eucharistie. |
Der Glaube an Auferstehung bildet Mitte und Fundament christlicher Botschaft; mit ihm steht und fällt das Christentum. „Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt“, schreibt Paulus im ersten Korintherbrief, „dann ist auch Christus nicht auferweckt worden“, und fährt sogar fort: „Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen“.
Trotzdem findet man in der Bibel nur wenige Andeutungen, wie man sich ein solches „auferstandenes“ Leben begreiflich machen sollte. Manche schließen daraus, dass man es überhaupt nicht rational plausibel machen kann – was dann allerdings auch die Hoffnung auf einen vor der Vernunft verantworteten Glauben schwinden lässt.
Genau deshalb versuchen andere, die Möglichkeit eines Lebens jenseits des Todes argumentativ zu ergründen. Kann dies heute noch gelingen? Kann also zeitgenössische Philosophie noch immer Denkwege in jene Bereiche gehen, die der Erfahrung unserer Sinne verschlossen sind? Oder müssen wir im Licht naturwissenschaftlichen Denkens andere Antworten geben als die Tradition?
Diese ebenso tiefgründigen wie existentiell bedeutsamen Fragen erörtern aus unterschiedlichen Perspektiven die Referenten der Philosophischen Woche.
Prof. Dr. Godehard Brüntrup SJ
Dr. Florian Schuller
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Die Teilnahme an der gesamten Philosophischen Woche
wird auf Wunsch mit einem Zertifikat bestätigt.
Godehard Brüntrup / Matthias Rügel / Maria Schwartz (Hrsg.),
Auferstehung des Leibes - Unsterblichkeit der Seele,
Kohlhammer, Stuttgart 2010
Mit der Anmeldebestätigung erhalten die Teilnehmer
eine Liste mit Literaturhinweisen.
Bitte bis spätestens Montag, 27. September 2010.
Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen wird verbindlich,
sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf
unserem Konto Nr. 23 55 000 bei der LIGA Bank, (BLZ 750 903 00)
eingegangen ist.
Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung.
Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir
alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen.
Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus
nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis
eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel.