Kitsch oder Klasse? Die Cäcilienmesse von Charles Gounod

Do., 17.05.2018
Abendveranstaltung


Dr. Frank Höndgen, München


Programm

Donnerstag, 17. Mai 2018

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

19.30 Uhr

Begrüßung
Dr. Florian Schuller

 

19.45 Uhr

Kitsch oder Klasse?
Die Cäcilienmesse von Charles Gounod
Dr. Frank Höndgen,
Chordirektor und künstlerischer Leiter der Kirchenmusik
an St. Michael in München

20.45 Uhr

Rückfragen an den Referenten

 

21.15 Uhr Ende der Veranstaltung
Organisation und Moderation: Dr. Johannes Schießl
Zum Thema

„Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht … setzte die Leute sehr in Erstaunen … Glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus … Zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt.“

Geradezu hymnisch beschreibt der junge Komponist Camille Saint-Saëns (1836-1921) die Uraufführung der Cäcilienmesse seines älteren Kollegen Charles Gounod (1818-1893), die
am 22. November – Gedenktag der Patronin der Kirchenmusik – des Jahres 1855 in der Pariser Kirche Saint-Eustache erstmals erklang.

Heuer, im 200. Geburtsjahr von Gounod, sind nur noch wenige seiner Werke im Musikleben präsent. Da ist seine Faust-Oper von 1859, und die kleine Ave-Maria-Meditation über das erste Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach – ein unglaublich beliebtes Stück, über das Fachleute schon mal die Stirn runzeln.

Ganz ähnlich auch bei der Cäcilienmesse:
„Kaum ein anderes Werk aus der spätromantischen Epoche hat die Lager so gründlich in Befürworter und Gegner gespalten wie die Cäcilienmesse von Charles Gounod. Aber wird man dem Opus und dem Komponisten mit dieser doch recht schwarzweißen Logik gerecht?“
Das meint Frank Höndgen, promovierter Musikwissenschaftler und Kirchenmusiker, der sich so intensiv wie kaum ein anderer mit der Festmesse von Gounod auseinandersetzt. 25-mal hat er sie bisher aufgeführt, letztes Jahr hat er eine Neuausgabe des Werks für den renommierten Stuttgarter Carus-Verlag besorgt.

An diesem Akademie-Abend wird Frank Höndgen die Cäcilienmesse in ihren entstehungsgeschichtlichen und liturgietheologischen Kontext einordnen. Und er gibt anhand von Musikbeispielen eine Reihe von Verständnishilfen, auch für die Verwendung in der Liturgie von heute.


Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Dienstag, 15. Mai 2018.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 8,–
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten
30. Lebensjahr € 4,–) werden an der Abendkasse verkauft.

 

Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück
im Einzelzimmer für € 55,–(ermäßigt € 47,–) oder
im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.

Ermäßigung erhalten Studierende bis zum
vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.

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