Hitlers Weltanschauung

Mi., 25.06.2014
Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Programm

Mittwoch, 25. Juni 2014

Gelegenheit zum Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

18.00 Uhr Begrüßung
18.15 Uhr

Das ideologische Konzept in „Mein Kampf“
Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig,
Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte
an der Universität Passau

19.00 Uhr Diskussion
19.30 Uhr Imbisspause
20.00 Uhr

Notwendigkeit, Zielsetzungen und Probleme einer kritischen Edition von „Mein Kampf“
Prof. Dr. Andreas Wirsching,
Direktor des Instituts für Zeitgeschichte,
Professor für Neuere und Neueste Geschichte
an der LMU München

20.45 Uhr Diskussion
21.15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation: Dr. Florian Schuller
Organisation:

Stephan Höpfinger

Kooperationspartner: Institut für Zeitgeschichte München-Berlin
Zum Thema

Von November 1923 bis Dezember 1924 war Adolf Hitler in der Festungshaftanstalt Landsberg am Lech wegen Hochverrats inhaftiert. Während dieser Zeit begann er mit der Arbeit an „Mein Kampf“. Im ersten, vorwiegend autobiographisch ausgerichteten Band, der bereits Anfang 1925 erschien, entwickelte er sein ideologisches Konzept, während der ein Jahr später publizierte zweite Band sich vorrangig mit der Partei und deren Programmatik befasste.

Nach 1933 wurde das Buch massenweise gratis unter das Volk gebracht. So erhielt es zum Beispiel jedes Hochzeitspaar als Geschenk. Insgesamt erreichte es bei über 1000 Auflagen eine Gesamtauflage von mehr als 12 Millionen Exemplaren; darüber hinaus wurde es auch in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt.

Die zeitgenössische Wirkung von „Mein Kampf“ – Bekenntnis-, Hass- und Hetzschrift zugleich – ist bis heute umstritten. Eindeutig aber bleibt, dass Hitler darin sowohl seine Weltanschauung wie sein politisches Programm entwickelte, das schreckliches Unheil für Deutschland und die Welt bedeutete.

Bei der Veranstaltung wird zunächst aufgezeigt, dass das Buch eine erstrangige Quelle für das Verständnis Hitlers, seiner nationalsozialistischen Ideologie und seiner Intentionen ist. Sodann werden vor dem Hintergrund der öffentlichen Kontroverse Notwendigkeit, Zielsetzungen und Probleme einer kritisch kommentierten, wissenschaftlichen Edition von „Mein Kampf“ dargelegt, die derzeit das Institut für Zeitgeschichte erarbeitet.

 

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München


Anmeldung

Anmeldeschluss ist Montag, 23. Juni 2014.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Ermäßigung erhalten Studierende bis zum vollendeten
30. Lebensjahr und Schüler.

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