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Links
| Montag, 2. April 2012 | |
|---|---|
| 14.30 Uhr | Begrüßung |
| 14.45 Uhr | Jesus im Judentum seiner Zeit Prof. Dr. Jens Schröter, |
| 15.30 Uhr | Pause |
| 16.00 Uhr | Wie politisch war Jesus von Nazareth? Prof. Dr. Lukas Bormann, |
| 16.45 Uhr | Aussprache |
| 17.30 Uhr | Abendessen |
| 19.00 Uhr | Historischer und fiktionaler Jesus: Prof. Dr. Gerd Theißen, |
| Dienstag, 3. April 2012 | |
| 8.45 Uhr | Gesungene Laudes |
| 9.30 Uhr | Jesus der „Hund“: Streitgespräch zwischen Prof. Dr. Bernhard Lang, Prof. Dr. Thomas Söding, |
| 10.15 Uhr | Pause |
| 10.45 Uhr | Wie verändert die Genderforschung Prof. Dr. Annette Merz, |
| 11.30 Uhr | Aussprache |
| 12.30 Uhr | Mittagessen |
| 14.30 Uhr | Macht und Ohnmacht des Gebetes. Prof. Dr. Thomas Söding |
| 15.15 Uhr | Aussprache |
| 16.00 Uhr | Pause |
| 16.30 Uhr | Der Jüngerkreis Jesu – Ursprung der Kirche? Prof. Dr. Thomas Schmeller, |
| 17.15 Uhr | Aussprache |
| 18.00 Uhr | Abendessen |
| Mittwoch, 4. April 2012 | |
| 8.30 Uhr | Eucharistiefeier |
| 9.30 Uhr | Das Leiden und Sterben Jesu Prof. Dr. Gerd Theißen |
| 10.15 Uhr | Pause |
| 10.45 Uhr | Zur Historizität der Auferstehung Jesu Prof. Dr. Ingo Broer, |
| 11.30 Uhr | Aussprache |
| 12.30 Uhr | Mittagessen – Ende der Veranstaltung |
| Leitung der Biblischen Tage: | PD Dr. Hans-Georg Gradl, |
| Organisation: | Dr. Pierre Scherer |
„Der historische Jesus“ – hinter diesem Begriff, erstmals im 18. Jahrhundert aufgekommen, steht die Unterscheidung zwischen dem verkündigenden, „vorösterlichen“ Jesus der Geschichte und dem verkündigten Christus des „nachösterlichen“ Glaubens. Früher wurde der „garstige Graben“ zwischen beiden stärker betont, heute wieder die Kontinuität des einen Geschehens.
Aber was bleibt, ist doch eine jener Grundfragen, die theologisches Denken in Bewegung halten. Von Anfang an hatten sich Christen in der Auseinandersetzung mit Erlösungslehren ihrer Umwelt auf das Einmalige und Unverwechselbare der Gestalt Jesu besonnen; denn christliche Hoffnung auf Heil gründet in seiner einmaligen Gestalt, theologisch gesprochen: im geschichtlichen Ereignis der Menschwerdung. Der Rückbezug auf „damals“ gehört also konstitutiv auch zum Glauben heute, versteht sich gleichzeitig aber viel mehr denn als nur Erinnerung an eine bedeutsame Gestalt der Vergangenheit.
Allerdings besitzen wir von Jesus von Nazareth keine direkten persönlichen Zeugnisse. Wir finden ihn bezeugt in den biblischen Texten seiner Reden und Taten, vor allem auch des Schicksals seines Lebens.
Mit der Frage nach dem historischen Jesus führen die „Biblischen Tage“ zu Beginn der diesjährigen Karwoche zum Höhepunkt seines geschichtlichen Auftretens in Passion und Tod, dessen göttliche Seite dann in der Osternacht glaubend gefeiert wird.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Anmeldeschluss ist Mittwoch, 28. März 2012.
Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich,
sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten auf unserem
Konto Nr. 23 55 000, LIGA Bank (BLZ 750 903 00)
eingegangen ist.
Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung.
Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss
müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen.
Das GESAMTARRANGEMENT beinhaltet die Teilnahme
Montag bis Mittwoch, vier Mahlzeiten von Montagabend
bis Mittwochmittag und zwei Übernachtungen (Mo./Di.
und Di./Mi.) mit Frühstück.
Nachricht vom 24. Februar 2012:
Gesamtarrangements mit Übernachtung im Kardinal Wendel Haus
sowie einzelne Übernachtungen im Kardinal Wendel Haus
sind leider ausgebucht.
Auf Wunsch vermitteln wir gegen Aufpreis
eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel.
Die Teilnahme an den Biblischen Tagen wird auf Wunsch
mit einem Zertifikat bestätigt.
Mahlzeiten können nur nach telefonischer Rücksprache
(089 / 38 10 20) gegebenenfalls noch bestellt werden.
(Mittagessen Dienstag und Mittwoch,
Abendessen Montag und Dienstag,
jeweils € 14,- bzw. ermäßigt € 9,-).