"Intensivstation"

Do., 08.05.2014
Filmgespräch im Rahmen des DOK.fest

Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin Eva Wolf


Programm

Donnerstag, 8. Mai 2014

ab 18.30 Uhr

Gelegenheit zum Imbiss

19.30 Uhr Begrüßung
19.45 Uhr

Vorführung des Dokumentarfilms
„Intensivstation“
von Eva Wolf
(Deutschland 2013, 88 Min.)

21.30 Uhr Pause
21.40 Uhr

Gespräch mit der Regisseurin
zu Fragen aus dem Publikum

Moderation und Organisation:

Astrid Schilling

Zum Thema:

Wie wollen wir sterben? Und wie wollen wir leben? Wir laden am 8. und 13. Mai 2014 jeweils zu einem Dokumentarfilm besonderer Thematik ein.

Das Leben auf einer internistischen Intensivstation zeigt Eva Wolf. Die Filmemacherin und ihr Kameramann Michael Weihrauch haben vier Monate in der Berliner Charité verbracht und Pfleger und Ärzte bei deren Arbeit begleitet. Sie zeigen die emotionalen und seelischen Herausforderungen von Ärzten und Pflegepersonal bei der täglichen Arbeit, vor allem dann, wenn für die Patienten weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen.

Der zweite Film fragt: Wie kann man ganz anders als Andere leben? Konkret: Was bewegt heutzutage einen jungen Menschen, in einen Orden einzutreten? Wie passt ein Leben, das von den Gelübden der Armut, der Keuschheit und des Gehorsam geprägt ist, für unsere Zeit? Stephanie Weimar hat ihren Bruder Gregor, der Mitglied bei den Steyler Missionaren werden will, ein Jahr lang bei seiner Vorbereitung auf die sogenannten Ewigen Gelübde begleitet. Der Film verfolgt, wie Gregor um seine Entscheidung ringt, und wie die Regisseurin, die nicht an Gott glaubt und der Kirche äußerst kritisch gegenüber steht, ganz neu lernt, was Verständnis und Akzeptanz konträrer Lebensentwürfe wirklich bedeuten.

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

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