Heft 04/2015

Zeitzeichen - gegenwärtig prägende Entwicklungen

Die drei Beratungsgremien der Katholischen Akademie Bayern trafen sich am 17. Juni 2015 zu einer gemeinsamen Sitzung. Im Mittelpunkt des Treffens der rund 60 anwesenden Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates (WR), des Allgemeinen Rates (AR) und des Bildungsausschusses (BA) stand ein Meinungsaustausch mit Alois Glück. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholischen lieferte in einem Vortrag mit dem Titel „Zeitzeichen – gegenwärtig prägende Entwicklungen“ seine Einschätzung zur Lage der Kirche in Deutschland und der Welt. Lesen Sie im Anschluss das überarbeitete Referat von Alois Glück, das als Grundlage für die darauf folgende Diskussion der Gremienmitglieder diente.

Zeitzeichen - gegenwärtig prägende Entwicklungen
von Alois Glück

Ich will zu Beginn versuchen, einige Entwicklungen und Situationen zu beschreiben, sowohl in unserer Kirche, als auch in der Welt, in der wir als Menschen leben und in die die Kirche hineingestellt ist. Denn letztlich ist es die Kernaufgabe von Führungskräften, die Zeichen der Zeit zu erkennen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Ich hatte in meiner Jugendzeit mit sehr epochalen Veränderungen zu tun: all die schwierigen Umbrüche, die wir in den 60er und 70er Jahren in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum erleben mussten. Wir haben damals in der Katholischen Landjugend heftig um eine neue Agrarpolitik gekämpft. Und jetzt ist mir in Verbindung mit kirchlichen Erfahrungen wieder in Erinnerung gekommen, wie ich damals locker als junger Mensch die Haltung des Bauernverbandes beschrieben habe: Hinhaltender Widerstand, um dann ehrenvoll zu kapitulieren. So ähnlich erlebe ich heute weithin auch die kirchliche Situation.
Im Bauernverband waren damals drei Strömungen zu beobachten. Die einen, die denen geglaubt haben, die gesagt haben, es komme doch alles nicht so schlimm, es werde doch nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die Landwirte, die dies geglaubt haben, waren diejenigen, die den höchsten Preis bezahlt haben, weil sie oft falsche Entscheidungen getroffen haben, für die Berufslaufbahn der Kinder, aber auch in vielen anderen Dingen.
Die zweite Gruppe im Verband meinte: Na ja, wir können es nicht aufhalten, aber möglichst weit hinausschieben.
Und die dritten schließlich haben gesagt: Wir können es nicht aufhalten, das ist klar. Aber unsere Mitglieder wollen erleben, dass wir kämpfen; nur so bleiben sie bei uns im Verband.
Das Tragische solcher Haltungen ist, dass die Zeit für das Gestalten und die Einflussnahme auf Entwicklungen nicht genutzt wird und dass die Energien in eine völlig falsche Richtung gelenkt werden. Wir werden immer wieder aufs Neue vor der Frage stehen: Wandel gestalten oder Wandel erleiden?

Der Erste Weltkrieg

In Zusammenarbeit mit dem Rotary Club München-Schwabing griff die Katholische Akademie am 6. November 2014 noch einmal das Thema Erster Weltkrieg auf. Ursachen und Verlauf dieses gewaltigen und das gesamte 20. Jahrhundert mitbestimmenden Konflikts schilderte dabei General a. D. Klaus Naumann. Der ehemalige Chef des Nato-Militärausschusses und zuvor Generalinspekteur der Bundeswehr zeichnete dabei den genauen Verlauf des Krieges von 1914 bis 1918 nach. Besonders stellte er heraus, dass mannigfaltige Chancen für einen Friedensschluss nicht genutzt worden seien. Parallelen zu heutigen Konflikten – wie der Ukrainekrise – wollte Klaus Naumann im Gegensatz zu vielen anderen Analysten allerdings nicht sehen.

Ursachen und Verlauf des Krieges
von Klaus Naumann

Ich denke nicht, dass im Sommer 1914 Schlafwandler in den Krieg taumelten, ich glaube auch nicht, dass Deutschland den Krieg führte, um nach der Weltmacht zu greifen und denke auch nicht, dass Deutschland die alleinige Kriegsschuld trifft. Vor allem aber bin ich sicher, dass sich 1914 hundert Jahre später in diesem unruhigen Jahr 2014, in dem in Europa wieder Krieg geführt wird, nicht wiederholen könnte.

I. Die Welt des Jahres 1914

Die Welt des Jahres 1914 wurde von den Großmächten Europas dominiert. Europas größter Staat war Österreich-Ungarn, ein Vielvölkerstaat, der Österreicher, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Ukrainer, Serben, Kroaten, Slowenen, Rumänen und Italiener zu seinen Bürgern zählte. Italien, entstanden 1861, war nach Deutschland der zweitjüngste Nationalstaat, dessen heutige Hauptstadt Rom bei Staatsgründung von den Franzosen besetzt war und erst 1870 im Windschatten des deutsch/französischen Krieges erobert wurde.
Polen war als Staat von den Landkarten Europas verschwunden. Es war 1795 bei der dritten polnischen Teilung unter Preußen, Österreich-Ungarn und Russland aufgeteilt worden. Russland umfasste seit dem Wiener Kongress von 1815 nicht nur Kongresspolen, sondern auch weite Teile der heutigen Ukraine, die baltischen Staaten und das zum Teil autonome Finnland. Spanien hatte erst 1876 nach Jahrzehnten voller Unruhen Stabilität gefunden. Es hatte allerdings fast sein gesamtes riesiges Kolonialreich verloren, davon einiges nach Kriegen mit den USA.
Großbritannien besaß noch Irland und sein gewaltiges, weltumspannendes Kolonialreich. Frankreich war ebenso wie Belgien und die Niederlande Kolonialmacht, hatte sich aber mit dem Verlust von Elsass-Lothringen 1871 nie abgefunden. Außerdem war das seit 1830 zwar kontinuierlich schwächer gewordene Osmanische Reich noch immer eine europäische Macht, dessen Kontrolle der Ausgänge aus dem Schwarzen Meer für Russland ein ständiges Ärgernis war.
Dieses Europa der Nationalstaaten erlebt nach dem deutsch-französischen Krieg von 1871 eine in jeder Hinsicht glückliche Entwicklung. Nahezu alle Staaten erlebten beachtliches wirtschaftliches Wachstum, getrieben von rasanter technischer Innovation und weltumspannendem Handel. Es war eine Blütezeit wie sie Europa noch nie erlebt hatte. Sie erzeugte ein ungemein reiches geistiges, kulturelles und künstlerisches Leben und es gab eine Freizügigkeit, wie sie Europa erst wieder gegen Ende des 20. Jahrhunderts erleben sollte. Europa war das Zentrum allen Fortschritts, es war ein Kontinent im Glück, das sich allerdings einzutrüben begann als das Gedankengut des Imperialismus sich auszubreiten begann.

Buddhismus und Christentum
Grundpositionen im Diskurs

Was der Himmel für die Christen bedeutet, ist das Nirvana bei den Buddhisten. Und während Buddhisten an die Wiedergeburt glauben, kennen Christen die Vorstellung vom Fegefeuer. Aber lassen sich diese Grundpositionen der beiden großen Weltreligionen so einfach gegenüberstellen, oder tut man der jeweils anderen Seite damit Unrecht? Die Katholische Akademie Bayern will es genauer wissen: Bei der Veranstaltungsreihe „Christentum und Buddhismus im Gespräch“ stellen jeweils ein Vertreter der Religionen einen der Kernbegriffe des Christentums bzw. des Buddhismus vor, die sich aus jeweils ähnlichen menschlichen Grunderfahrungen zu speisen scheinen.

Nirvana
von Michael von Brück

Nirvana heißt wörtlich „verwehen“ oder „auslöschen“. Auslöschen der Existenz, der Begierde nach Sein in dem Sinne, dass Sein die Selbstbehauptung sich voneinander abkapselnder Identitäten darstellt, die miteinander in kontrastive Wechselwirkung treten. Der Buddhismus spricht aber diesen Entitäten Eigenexistenz ab: Alles existiert nur, indem es in Wechselwirkung mit anderem ist. Nur aus dieser wechselseitigen Abhängigkeit entsteht das, was wir Existenz nennen.
Wer dies erkennt, überwindet den Ich-Wahn, die Einbildung einer unabhängigen Existenz. Weil aus dem Ich-Wahn einerseits die Begierde nach Dasein entsteht, um nämlich die Illusion zu nähren und aufrechtzuerhalten, und andererseits Hass, wenn eben diese Begierde frustriert wird, verschwinden mit der Erkenntnis der Nichtigkeit des Ich auch diese beiden anderen leidverursachenden Emotionen. Das Verwehen dieses Ich ist Nirvana, eine Ebene von Intensität des Bewusstseinsstromes, die das gewöhnliche Bewusstsein transzendiert.
Natürlich haben unterschiedliche buddhistische Traditionen diese Vorstellung substantialisiert in dem Sinne, dass nun Nirvana als ein Bereich jenseits von Raum und Zeit in einer beinahe ontologischen Kategorienbildung verstanden werden konnte. Das umso mehr, wo es nicht um hochabstrakte Philosophie, sondern um religiöse Praxis der Laien geht. Aber auch in den volksreligiösen Vorstellungen ist die Erinnerung wach geblieben, dass das Nirvana nicht als ein „jenseitiger Ort“ begriffen werden darf. Dagegen steht die Reihe der westlichen Verstehensversuche und Missverständnisse von Nirvana. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass der Buddhismus im Wesentlichen keine metaphysische Perspektive einnimmt, sondern „psychologisch“ argumentiert: Es geht ihm um die Beschreibung von Bewusstseinszuständen und die Aufstellung einer Taxonomie derselben.

"Himmel" aus der Perspektive christlicher Eschatologie
von Thomas Marschler

I. Wozu sind wir auf Erden?

„Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen und dadurch in den Himmel zu kommen.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten beginnen oft alte katholische Katechismen. Christliches Leben, so wollen sie ausdrücken, hat als entscheidendes Ziel den „Himmel“, ist Existenz „in conspectu aeternitatis“, im Angesicht der Ewigkeit bei Gott, der wir entgegengehen.
Dieses Bekenntnis ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Vorwurf, die christliche Hoffnung auf den Himmel sei nichts anderes als eine leere Illusion und eine das Volk für die Herrschenden gefügig machende Vertröstung, ist seit dem 19. Jahrhundert in verschiedensten Varianten vorgetragen worden, und er hat Wirkung gezeigt. Viele Menschen – zumindest in der westlichen Welt – scheinen mittlerweile Heinrich Heines Rat zu folgen, den Himmel ganz „den Engeln und den Spatzen“ zu überlassen.
Die gesellschaftliche Entwicklung hat sich von Bindungen an den christlichen Glauben und seine großen institutionellen Repräsentanten so weit gelöst, dass der volkspädagogische Einsatz christlicher Hoffnungsbilder kein Thema mehr ist. Ganz im Gegenteil: Populäre Weltvisionen unserer Zeit empfehlen als Weg zu Glück und Frieden eher die Beschränkung des menschlichen Blicks nach oben auf die sichtbaren Himmelssphären. Geradezu programmatisch klingen die Worte aus dem bekannten Song von John Lennon: „Imagine there’s no heaven, (...) above us only sky (...); nothing to kill or die for, and no religion too“.
Kein Wunder also, dass Weltanschauungen und Religionen, die in ihren Versprechungen bescheidener daherkommen als das Christentum, Sympathien wecken. Bereits Nietzsche sprach im „Antichrist“ vom „Grundunterschied zwischen den beiden décadence-Religionen: der Buddhismus verspricht nicht, sondern hält, das Christenthum verspricht Alles, aber hält Nichts.“
Heutiges theologisches Nachdenken über das, was „Himmel“ aus Sicht des christlichen Glaubens bedeutet, muss diese religionskritischen Vorbehalte ebenso in Rechnung stellen wie die weltanschauliche Konkurrenzsituation, in welcher der kirchliche Glaube steht. Drei Thesen – mit unterschiedlicher Gewichtung – sollen die christliche Vorstellung des „Himmels“ von ihrem theologischen Zentrum her verdeutlichen und dabei die genannten Herausforderungen nicht vernachlässigen.

Weltenkreislauf
von Peter Gäng

I. Keine für Buddhisten unwichtige Fragestellung

Wenn es um Entstehen und Vergehen des Universums geht, könnte man mit dem Buddhismus im Grunde sagen: „Die Vorstellungen, die es im Buddhismus zur Frage der Entstehung des Universums oder zur Kosmologie insgesamt gibt, interessieren mich nicht. Für mich sind die buddhistische Praxis – vorwiegend die Meditation – und die Ethik wichtig, mich interessiert die buddhistische Philosophie. Ohnehin geht es im Buddhismus ja darum, aus dem Kreislauf des Leidens auszusteigen.“ Und tatsächlich würden die meisten der Buddhistinnen und Buddhisten, die ich kenne, genau das sagen. Sie könnten sich dabei sogar auch auf Buddha berufen, der Fragen wie die nach dem Ursprung des Universums grundsätzlich abgelehnt hat.
Aber ganz so einfach ist es nicht. Einerseits sind auch wichtige Teile der buddhistischen Meditation mit dem buddhistischen Weltbild verknüpft, und die Versuche, hier Ersatz zu finden, sind noch nicht sehr weit gediehen. Und natürlich stellen wir uns als Menschen auch Fragen, die für unser alltägliches Dasein vielleicht nicht so wichtig sind, die uns aber brennend interessieren. Hierzu gehört ganz sicher die Frage danach, ob unser Universum einen Anfang hat oder ob es anfangslos ist, und wie das dann jeweils ausgesehen haben muss.
Buddha hat Fragen dieser Art immer zurückgewiesen, weil er sie für die Befreiung vom Leiden nicht für relevant hielt. Aber nicht zufällig haben sich alle Religionen und Philosophien und nicht zuletzt auch unsere Wissenschaften intensiv mit diesen Fragen beschäftigt und sind dabei zu den unterschiedlichsten Ideen gekommen. Letztlich ging auch Buddha von bestimmten Vorstellungen aus, die sich dann in seiner Lehre wiederfinden und nicht einfach beiseite geschoben werden können.

LIT.fest münchen 2015

Als einer der Gastgeber des LIT.fest münchen konnte die Katholische Akademie Bayern an zwei Abenden mehr als 900 Literaturfreunde bei sich begrüßen. Am Abend des 13. April 2015 waren 450 Menschen gekommen, um die Eröffnungsveranstaltung mit Hanns-Josef Ortheil zu sehen und zu hören. Die Lesung wurde übrigens live im Internet gestreamt und der Film ist in der Mediathek der Katholischen Akademie Bayern eingestellt (www.mediathek-kath-akademie-bayern.de).
Knapp einen Monat später, am 11. Mai 2015, fanden sich sogar 480 Literaturfreunde in der Akademie ein, um bei der Finnisage des LIT.fest münchen Reiner Kunze zu treffen und ihm zuzuhören.
Lesen Sie im Folgenden zum einen eine Bewertung des Literaturfestes und einen Bericht über die beiden Veranstaltungen in der Katholischen Akademie von Professor Erich Garhammer. Der Würzburger Theologe war Kurator des Literaturfestes.
Zum anderen fassen wir die beiden Veranstaltungen kurz zusammen, die von der Jungen Akademie organisiert wurden. Thomas Hürlimann und Andreas Maier waren dabei in das Verkehrsmuseum auf der Münchner Theresienhöhe geladen worden.

Das Wunder von München
von Erich Garhammer

„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ – unter diesem Motto veranstaltet die Deutsche Bischofskonferenz 2015 zum 50-jährigen Ende des 2. Vatikanischen Konzils ein Kunstprojekt – der literarische Teil fand in München und Freising statt.
Mit zwei Fragen wurde ich als Kurator im Vorfeld immer wieder konfrontiert:
Gibt es überhaupt Literaten, die dieser Einladung folgen werden? Dahinter verbirgt sich meines Erachtens die Vorstellung von Kirche und Bekenntniszwang und der Vermutung, dass unabhängige Schriftsteller dem aus dem Weg gehen.
Und die zweite Frage, die von innen kam und eher Erstaunen auslöste: was, die Literaten nehmen diese Einladung an? Ein Ausdruck für die eigene Minderwertigkeit und Kirchendepression. Die Literaten haben die Einladung gerne angenommen, denn sie wissen: sie werden von mir nicht instrumentalisiert oder mit einem Label versehen.
Das ist für mich das erste Wunder von München: Literaten lassen sich gerne auf das Gespräch mit einer Kirche ein, die sie nicht instrumentalisiert. So haben Hanns-Josef Ortheil, Thomas Hürlimann, Andreas Maier, SAID, Petra Morsbach, Sibylle Lewitscharoff, Martin Walser, Navid Kermani, Arnold Stadler, Christoph Ransmayr und Reiner Kunze zugesagt. Sie lasen an ganz unterschiedlichen Orten: im Verkehrsmuseum – eine Kooperationsveranstaltung mit der Jungen Akademie –, dem Priesterseminar, dem Kardinal-Döpfner-Haus in Freising, im Sendesaal des BR und im Literaturhaus – und eben auch an zwei Abenden an der Katholischen Akademie Bayern. Diese beiden Abende sollen hier näher vorgestellt werden.

"Lumen Gentium"
Ein interreligiöses Gespräch über Kirche

Im November 1964 verabschiedete das Zweite Vatikanische Konzil die Konstitution über die Kirche, „Lumen Gentium“. Benannt nach den ersten Worten des Lehrschreibens – zu Deutsch: „Licht der Völker“ – beschränkte sich das Konzil in dieser Konstitution aber nicht auf die katholische Kirche, sondern nahm eine universale Perspektive ein. Dieser sah sich die Katholische Akademie Bayern bei einer Veranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages der Veröffentlichung von „Lumen Gentium“ am 29. November 2014 verpflichtet und lud zu einem interreligiösen Gespräch über Kirche ein. Lesen Sie in der Folge zwei der bei der Veranstaltung gehaltenen Referate, bei der die katholische und die jüdische Sicht dargelegt werden. Der Beitrag von muslimischer Seite, von Herrn Professor Edna Aslan, steht schriftlich leider nicht zur Verfügung.

Die Kernaussagen von "Lumen Gentium"
von Peter Neuner

Ein junger Priester aus China, Doktorand an unserer Fakultät, hat mir berichtet, es sei Christ in der zweiten Generation. Seine Großmutter habe zwar an Christus geglaubt und diesen Glauben gelebt, sie habe sich aber nicht taufen lassen. Denn, so ihre Begründung, ihr früh verstorbener Mann hatte noch keinen Kontakt mit der Kirche und sie wolle nicht in den Himmel kommen ohne ihren Mann, dem als Heiden der Himmel verschlossen sei.

Eine anrührende Geschichte über die Wirkungen des alten Satzes extra ecclesiam nulla salus, außerhalb der Kirche gebe es kein Heil. Was ist die Kirche, die es wagt, so steile Thesen aufzustellen? Martin Luther hat zwar geschrieben, es wisse ein Kind von sieben Jahren, was die Kirche ist, aber seither haben viele Theologen den Wunsch geäußert, sie wollten, sie wären dieses Kind. Auch in der offiziellen Lehre der Kirche gab es wenig Klarheit, jedenfalls dann, wenn man Kirche nicht einfachhin mit der Institution oder der Hierarchie identifizierte. Und eine solche Identifizierung war eigentlich jedenfalls seit Augustin ausgeschlossen. Was ist die Kirche, wo sind ihre Grenzen, wer gehört zu ihr und wer nicht? Weder das Konzil von Trient, das angesichts der Reformation eine Antwort auf die Frage geben wollte, was die wahre Kirche ist, noch das I. Vatikanum hatten es vermocht, eine in sich geschlossene Lehre von der Kirche zu formulieren. Das II. Vatikanum hat mit diesem Versuch Neuland betreten und so ist es nicht verwunderlich, dass zunächst recht unterschiedliche Visionen hart auf einander prallten.

"Lumen Gentium" aus jüdischer Perspektive
von Michael Wolffsohn

„Aus jüdischer Perspektive“ soll ich „Lumen Gentium“ kommentieren. Das kann ich nicht. Ich bin Jude, aber das Judentum gibt es nicht. Im Judentum gibt es seit jeher mindestens zwei Strömungen: eine partikularistische und eine universalistische. Nur die universalistische ist sozusagen meine. Auf meine ganz und gar unrepräsentative Weise, denn ich bin zwar ein gläubiger, doch alles andere als ein synagogaler Jude. Ich skizziere daher nicht die, sondern eine, nämlich meine jüdische Sichtweise. Oder doch nicht?
Ich gestehe auch das: Ich bin „Israel“, und weil Israel, fehlt mir gerade Israel in „Lumen Gentium“. Wie das? Nach Stammvater Jakobs biblisch nicht nur körperlich, sondern vor allem auch geistig zu verstehenden Ringkampf mit Gott verleiht dieser ihm den Namen „Israel“, das heißt: Gottesstreiter. Überall in der Hebräischen Bibel beziehungsweise im Alten Testament stoßen wir auf diesen Streit zwischen Gott und den Juden sowie Gott und dem Juden. Etwa dem Juden Abraham, der mit ihm manchmal, wie auf einem orientalischen Basar, feilscht. Etwa dem Juden Moses, der zur Strafe nicht das Gelobte Land betreten darf. Den (Dauer-)Streit Gottes mit den Juden bringt die Geschichte vom Goldenen Kalb auf den Punkt.
Dieses „Israel“, dieses gläubige und zugleich am Glauben zweifelnde, manchmal verzweifelte, verunsicherte, abtastende, Gott suchende und mit ihm streitende Moment vermisse ich in „Lumen Gentium“. Darin präsentiert sich hingegen eine, wie ich – bestärkt durch die Empirie von kirchlicher Geschichte und Zeitgeschichte – finde, allzu selbstsichere Institution ohne Selbstkritik, ohne Selbstzweifel. Die Kirche versteht sich in „Lumen Gentium“ geradezu monopolistisch als Organisation göttlicher, jesuanischer Intuition, sprich: des Heiligen Geistes. Natürlich kann die Kirche von sich selbst behaupten, sie sei „schon seit dem Anfang der Welt vorausbedeutet; in der Geschichte des Volkes Israel und im Alten Bund wurde sie auf wunderbare Weise vorbereitet“.

Romano Guardini als Interpret seiner Zeit

Auf Einladung von Annette Schavan, der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, reiste eine Abordnung der Akademie am 19. Mai 2015 nach Rom. Anlass der Reise war die Übergabe der gesammelten Schriften des Religionsphilosophen Romano Guardini, eines der Gründungsväter unserer Akademie, durch Direktor Dr. Florian Schuller an die Bibliothek der Botschaft. Zu Gast war auch Prof. Dr. Hans Maier, langjähriger Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und als Wissenschaftler ein profunder Kenner Guardinis. Professor Maier hielt beim abendlichen Empfang einen Vortrag mit dem Titel „Romano Guardini als Interpret seiner Zeit“, den Sie im Anschluss nachlesen können.

Romano Guardini als Interpret seiner Zeit
von Hans Maier

Wer war Romano Guardini? Worin lag seine Bedeutung? Welche Spuren hat er hinterlassen? Wie kam er als Italiener überhaupt nach Deutschland, wie kam er speziell nach Bayern, nach München?
Guardinis Persönlichkeit ist nicht auf eine einfache Formel zu bringen. In seinem Leben, seinem Schaffen gibt es deutlich fühlbare Gegensätze. Er war gebürtiger Italiener – und lebte und wirkte doch zeitlebens unter Deutschen als ein deutscher Autor. Er war ein Sprach- und Formkünstler von großer Klarheit und Durchsichtigkeit – und fühlte sich doch immer wieder vom Norden und seiner eigenwilligen Ornamentik angezogen. Er war Theologe und gläubiger Christ – und blieb doch keineswegs von Zweifeln und Unsicherheiten verschont. Er predigte von Kirchenkanzeln – aber er wandte sich in seinen Büchern, Schriften und Reden zugleich auch an Menschen, die niemals in eine Kirche gingen. Er war Wissenschaftler, Gelehrter, Universitätsprofessor – und klagte doch zu wiederholten Malen, ihm fehle eigentlich „das Fach“. Gelegentlich bezeichnete er sogar die Universität als seine „unglückliche Liebe“. Er lebte am liebsten in Großstädten, unruhig von Wohnung zu Wohnung ziehend – und kehrte doch immer wieder bei Josef Weiger, einem Dorfpfarrer im schwäbischen Mooshausen, ein; das meiste, was er schrieb, legte er zunächst seinem Freund vor, dieser gab es nach der Lektüre gewissermaßen frei – ein höchst privates, aber für Guardini wichtiges „Imprimatur“. Kurzum, dieser Romano Guardini war kein „ausgeklügelt Buch“, er war ein Mann mit seinem Widerspruch – und dazu passt es, dass sein philosophisches Hauptwerk aus dem Jahr 1925 den Titel „Der Gegensatz“ trägt (die Vorstufe, 1914 als Manuskript gedruckt, hieß, noch deutlicher, „Gegensatz und Gegensätze“).

Die Welt verändert sich

Staatsminister Dr. Marcel Huber, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, war am 23. Februar 2015 zu Gast in der Katholischen Akademie Bayern. In seinem Referat mit dem Titel „Die Welt verändert sich. Verantwortung Deutschlands und Europas“ ließ Marcel Huber die aktuellen Krisen und Herausforderungen, die die Welt beschäftigen, Revue passieren. Der Minister war anstelle von Ministerpräsident Horst Seehofer gekommen, der ursprünglich die Sicht der Bayerischen Staatsregierung auf internationale Probleme und Konflikte darlegen wollte. Ein wichtiger Termin in Berlin – es ging um wichtige Fragen in Zusammenhang mit der Griechenlandkrise – hatte Horst Seehofer aber in Anspruch genommen.

Verantwortung Deutschlands und Europas
von Marcel Huber

Sie haben den Ministerpräsidenten eingeladen zum Thema „Die Welt verändert sich – Verantwortung Deutschlands und Europas“. Der Grund, warum Ministerpräsident Seehofer mich kurzfristig gebeten hat, ihn heute Abend zu vertreten, hat genau mit dem Thema dieses Abends zu tun. Es geht nämlich um die Verantwortung Deutschlands in einer Frage, die ich, ohne übertreiben zu wollen, für historisch halte. Es geht um die Entscheidung, wie sich Deutschland, wie sich Europa zur Frage Griechenland positioniert. Ich hoffe, Sie verstehen, dass sich der Ministerpräsident die Zeit nehmen muss, um die Dinge ordentlich auf den Weg zu bringen, denn bei historischen Entscheidungen sollte man keine Fehler machen.
In diesen Wochen und Monaten beherrscht uns die Außenpolitik. Bundeskanzlerin Merkel ist in der schwierigsten Mission ihrer Amts-zeit unterwegs. Die Menschen haben Angst vor einem Flächenbrand in Europa, der uns möglicherweise mit bedroht.
Die Welt hat sich verändert. Sie ist buchstäblich aus den Fugen gera-ten. Man könnte meinen, die Kräfte des Bösen hätten die Herrschaft angetreten. Und darauf gibt es nur eine Antwort: Die demokratischen Kräfte überall auf der Welt müssen enger zusammenrücken, um Men-schenrechte, Frieden und Freiheit gemeinsam zu schützen.

KEB-Mitgliederversammlung 2015

Die Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung Bayern (KEB) am 15. und 16. Mai 2015 Bayern stand unter dem Motto „Migration – Integration – Islam“. In seinem Grußwort hob der neue Ministerialdirektor des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herbert Püls, vor den Vertretern der mehr als 120 Mitgliedseinrichtungen die Bedeutung der Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe hervor. Der interreligiöse Dialog stand auch im Zentrum des Festvortrags von Prof. Dr. Georges Tamer, Lehrstuhlinhaber für Orientalische Philologie und Islamwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Nach einer Bestandsaufnahme zum Islam in Deutschland entfaltete er die Vision eines heimisch gewordenen Islam, den man nur durch große Dialogbereitschaft auf beiden Seiten voranbringen könne.

Der Islam in Deutschland
von Georges Tamer

Als der damalige Bundespräsident Christian Wulff am 3. Oktober 2010 äußerte, dass der Islam zu Deutschland gehöre, erntete er zwar viel Lob, löste jedoch zugleich auch Verwunderung und ablehnende Kritik aus. Denn wie könne diese aus der arabischen Wüste stammende und somit durchaus fremde Religion und wie können ihre oft mit exotischer Erscheinung assoziierten Anhänger Teil der deutschen Gesellschaft sein, die christlich geprägt, europäisch charakterisiert und vom modernen Geist der Aufklärung durchdrungen ist? Wie könne der Islam, dem weitgehend zugeschrieben wird, er bedeute die Einheit von Religion und Staat (dīn wa-dawla), Teil eines Staates sein, in dem die Trennung von Kirche und Staat bereits vollzogen wurde und ursprünglich als religiös geltende Werte lediglich in ihrer säkularen Übersetzung politische Geltung besitzen? Bedeutet also die Aussage, der Islam sei Teil Deutschlands, eine auf Fakten fußende Feststellung oder nur eine Behauptung, die vielmehr ein Wunschdenken darstellt?
Betrachtet man außerdem die mediale und gesellschaftliche Diskussion über den Islam in Deutschland, so wird dieser häufig mit Schlagwörtern wie Kopftuchverbot, Ehrenmorden und Salafismus in Verbindung gebracht. Das „Angstbild“ Islam als Fremdkörper in einem vom Christentum geprägten Land wird in den letzten Monaten insbesondere durch von diffusen Ängsten geprägte Phänomene wie PEGIDA oder HOGESA zur Mobilisierung ihrer Anhänger verwendet, um die Furcht vor einer „schleichenden Islamisierung“ des Abendlandes weiter zu schüren. Wie berechtigt ist diese Angst? Besteht in der Tat die Gefahr, dass Deutschland in der Zukunft ein islamisiertes Land wird, wie es beispielsweise dem Nahen Osten im zweiten Millennium passiert ist? Wie steht es mit dem Islam in Deutschland überhaupt? Welche Strukturen muslimischer Organisationen existieren bereits hierzulande? Welche Herausforderungen bringt die Präsenz von Muslimen in Deutschland für die Deutschen, insbesondere für die Christen? Diese Einschränkung unternehme ich in Entsprechung zum heutigen Kontext der Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern unter dem Motto „Migration – Integration – Islam“? Diese Fragen werden mich in diesem Beitrag beschäftigen. Ich möchte mit einer Darstellung des Ist-Zustands der Muslime in Deutschland beginnen.

Festlicher Abend zum Fronleichnamsausklang

Rund 350 Gäste waren in diesem Jahr am Abend des Fronleichnamstages, 4. Juni 2015, zum traditionellen Fest in die Katholische Akademie gekommen. Ebenso wie am Morgen in ganz Bayern bei den Fronleichnamsprozessionen, zeigte sich das Wetter auch während des Festes von seiner schönsten Seite und viele Gäste genossen den herrlich warmen Frühsommerabend – manche bis Mitternacht.
Musikalisch gestaltet wurde der Festliche Abend durch die Capella Cathedralis München unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz. Akemi Murakami spielte am Klavier, Christian Hilz wirkte als Bariton-Solist. Die Capella Cathedralis interpretierte dabei Werke von Antonín Dvořák, Oliver Messiaen, Ralph Vaughan Williams und Johannes Brahms.
Inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war der Vortrag von Andrea Kammhuber mit dem Titel „Chancen und Grenzen von Gottesdienstübertragungen im Fernsehen“. Die Redakteurin für „Kirche und Welt“ des Bayerischen Fernsehens, die seit mehr als 20 Jahren Fernsehgottesdienste und andere kirchliche Ereignisse im Fernsehen in verantwortlicher Position begleitet und kommentiert, sagte, dass keineswegs nur alte und kranke Menschen erreicht würden. Es sei so, dass auch Gläubige bei Gottesdienstübertragungen einschalteten, die sich in ihren Pfarrgemeinden nicht mehr heimisch fühlten.
Als Beispiel für eine Übertragung hatte Andrea Kammhuber Ausschnitte der Fronleichnamsprozession im Kloster Speinshart in der Oberpfalz mitgebracht, die sie an diesem Fronleichnamsvormittag aktuell für den Bayerischen Rundfunk und die ARD betreut hatte. 35 Mitarbeiter und zehn Kameras seien im Einsatz gewesen – eine durchaus teure Produktion. Andrea Kammhuber verteidigte diesen Aufwand, weil nur so ein würdiges Feiern des Gottesdienstes möglich sei. Und sie betonte besonders, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Zelebranten, den Gläubigen vor Ort und den Fernsehtechnikern gut klappen müsse, um das Ereignis auch auf dem Bildschirm zu einem Glaubenserlebnis zu machen.
Ein weiterer Programmpunkt des Abends war die Verleihung des Freundeszeichens der Katholischen Akademie an Daniela Philippi, die Sprecherin des Bayerischen Ministerpräsidenten. In einem kurzen Gespräch zwischen ihr und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller berichtete Daniela Philippi von ihren vielen Besuchen in der Akademie (regelmäßig seit 1978), von ihrer Arbeit als Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk und als Regierungssprecherin, aber auch von persönlichen Erfahrungen. So erzählte sie, dass sie ursprünglich evangelisch getauft sei, sich aber immer mehr dem Katholischen verbunden fühlte. 2008 sei sie konvertiert, wobei ihr auf diesem langen Weg Abt em. Odilo Lechner von der Münchner Abtei Sankt Bonifaz ein wichtiger geistlicher Begleiter gewesen sei.
Das Freundeszeichen, eine Bronzeplastik „Herrgott in der Ruh‘“, gestaltet vom Münchner Bildhauer Max Faller, nahm Daniela Philippi dann mit sichtlicher Freude entgegen. Ausgezeichnet werde sie, so die kurze Preisbegründung des Akademiedirektors, für ihre „persönliche und journalistische Treue zu unserer Arbeit“.
Auch der dritte Programmpunkt drehte sich um die Medien, hier besonders um das Schicksal von Journalisten, die in Ausübung ihres Berufes zu Schaden gekommen sind. Der Münchner Journalist Carl Wilhelm Macke stellte den Verein „Journalisten helfen Journalisten“ vor, der Reporter auf der ganzen Welt sowohl ideell als auch finanziell unterstützt. Die Besucher des Fronleichnamsabends spendeten fünf Euro, einen Teil des Eintrittspreises, für die Arbeit des Vereins.
Bewegend war das kurze Statement des aus seiner Heimat geflüchteten syrischen Journalisten Emad Alkhaldi, in dem dieser von den Verfolgungen von Journalisten und anderen Menschen in vielen Ländern des Nahen Ostens berichtete. Wer helfen möchte, ist eingeladen, auf das Konto 100 275 727 4 bei der Stadtsparkasse München (IBAN DE91 7015 0000 1002 7572 74), zu spenden. Nähere Informationen findet man auf der Homepage des Vereins unter www.journalistenhelfen.org
Musikalisch unterhalten von den fünf Virtuosen der „Gloryland Jazz Band“ begann dann der Abend der Begegnung im Park. Mit Speisen aus überwiegend ökologischem und regionalem Anbau, einem frisch gezapften Bier oder einem Glas guten Weines ließen sich die 350 Besucher auf den Stühlen und Bierbänken nieder. Großes Lob fanden viele der Besucher für die große Gastfreundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauswirtschaft und der Küche sowie der zusätzlichen Helfer. Mancher der Gäste führte seine Gespräche auch an einem der Stehtische, alle freuten sich aber, als die Losverkäufer vorbei kamen – denn wieder warteten viele attraktive Preise in der Tombola, die meisten gespendet von Freunden und Geschäftspartnern der Akademie.
Angeleitet von den Sängerinnen und Sängern der Capella Cathedralis erklang spät am Abend dann als Serenade das Lied „Der Mond ist aufgegangen“, mit dem der Festliche Abend zum Fronleichnamsausklang der Tradition gemäß endete.

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