Wie denkt der Meister?

Fr., 17.04.2009 bis So., 19.04.2009
Tagung in R e g e n s b u r g
Philosophische Grundoperationen bei Eckhart von Hochheim

Programm
Freitag, 17. April 2009
15:00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Dietmar Mieth,
Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft
Prof. Dr. Rolf Schönberger,
Professor für Geschichte der Philosophie
an der Universität Regensburg
Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern
15:30 Uhr Prof. Dr. Jan Aertsen,
em. Professor für Philosophie
an der Universität zu Köln
Die Bedeutung der Transzendentalbegriffe
für das Denken Meister Eckharts
16:00 Uhr Diskussion
Moderation:
Prof. Dr. Ruedi Imbach,
Professor für Philosophie an der
Université de Paris-Sorbonne
16:20 Uhr Kaffeepause
16:45 Uhr Prof. Dr. Theo Kobusch,
Professor für Philosophie des Mittelalters
an der Universität zu Köln
Transzendenz und Tranzendentalien.
Zum Problem der Gotteserkenntnis bei Eckhart
17:15 Uhr Gesamtdiskussion
Moderation:
Dr. Gotthard Fuchs,
Leiter des Referats Kultur, Kirche, Wissenschaft
der Diözese Limburg
18:00 Uhr Kaffeepause
19:00 Uhr Abendvortrag
Prof. Dr. Kurt Flasch,
em. Professor für Philosophie
an der Universität Bochum
Meister Dietrich und Meister Eckhart:
Theoretiker des christlichen Selbstverständnisses
Einführung:
Prof. Dr. Rolf Schönberger,
Professor für Geschichte der Philosophie
an der Universität Regensburg
20:15 Uhr Gemeinsames Abendessen
in der Tagungsstätte
Samstag, 18. April 2009
09:00 Uhr Prof. Dr. Andreas Speer,
Professor für Philosophie und Direktor des
Thomas-Instituts der Universität zu Köln
Abditum mentis bei Meister Eckhart
09:30 Uhr Diskussion
Moderation:
Dr. Christine Büchner,
Habilitandin an der Universität Tübingen
09:50 Uhr Prof. Dr. Markus Enders,
Professor für christliche Religionsphilosophie
an der Universität Freiburg
Methode und Legitimität von Meister Eckharts
philosophischer Auslegung des Johannes-Prologs
10:20 Uhr Diskussion
Moderation:
Dr. Christine Büchner
10:40 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr PD Dr. Stephan Grotz,
Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Geschichte
der Philosophie der Universität Regensburg
Zerlegung oder Auslegung?
Interpretatorische Gewalt bei Meister Eckhart
11:30 Uhr Gesamtdiskussion
Moderation:
Dr. Andrés Quero-Sanchéz,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften
12:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Prof. Dr. Wouter Goris,
Professor für Philosophie
an der Universität Amsterdam
Gott als Ersterkanntes:
Meister Eckhart und Heinrich von Gent
14:30 Uhr Diskussion
Moderation:
Prof. Dr. Rudolf K. Weigand,
Professor für Ältere deutsche Literaturwissenschaft
an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
14:50 Uhr Prof. Dr. Jens Halfwassen,
Professor für Philosophie an der Universität Heidelberg
Gott als Intellekt:
Eckhart als Denker der Subjektivität
15:20 Uhr Gesamtdiskussion
Moderation:
Prof. Dr. Rudolf K. Weigand
16:30 Uhr Mittelalterliches Regensburg.
Führung mit
Professor Dr. Eberhard Dünninger,
Generaldirektor der Bayerischen Staatlichen
Bibliotheken a.D., Regensburg
20:00 Uhr Offenes Treffen
der Meister-Eckhart-Gesellschaft
Gelegenheit zum informellen Austausch
Sonntag, 19. April 2009
09:15 Uhr Eucharistiefeier in der Alten Kapelle
10:15 Uhr Prof. Dr. Dietmar Mieth,
Professor für Theologische Ethik an der
Universität Tübingen und Präsident der
Meister-Eckhart-Gesellschaft
Die Bedeutung der philosophischen
Interpretationen des Meister Eckhart
für andere Disziplinen und Zugangswege
10:45 Uhr Schlussdiskussion mit den Referenten
12:00 Uhr Ende der Tagung
Kooperationspartner Meister-Eckhart-Gesellschaft
in Zusammenarbeit mit dem
Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie
der Universität Regensburg
Zum Thema

Meister Eckhart wird eine besondere Intensität des Denkens bescheinigt. Dieses Denken richtet sich, wie er selbst sagt, auf "Neues und Ungewöhnliches" im Bewusstsein der großen Traditionen philosophischer Denkoperationen in der Antike, im Christentum, im Judentum und im Islam. Solche Denkoperationen werden bei dieser Tagung von kompetenten Fachleuten der mittelalterlichen Philosophie mit Blick über diesen Rahmen hinaus vorgestellt. Sie tragen bei zu besonders signifikanten Themen: zur Gotteserkenntnis bzw. zum Gottesverständnis, zur Theorie eines christlichen Selbstverständ nisses, zum Verständnis der Lehre vom Seelengrund, zur philosophischen Schriftauslegung und zu den begrifflichen Grundlagen bzw. Interpretationsmethoden Eckharts.

Die Spannung und die Spannweite dieses Denkens kulminiert in einem Abendvortrag, in dem der Altmeister der Philosophiegeschichte, Professor Dr. Kurt Flasch, Meister Dietrich von Freiburg mit einbeziehen wird, und endet in einer Schlussbetrachtung, in welcher nochmals die Bedeutung der philosophischen Analysen für das Verständnis anderer Disziplinen und Zugangswege zu Meister Eckhart zusammengefasst und erörtert wird.

Die Jahrestagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft, eine Kooperations-veranstaltung mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie der Universität Regensburg und der Katholischen Akademie in Bayern, bietet ein fachlich angeleitetes akademisches Forum für alle, die sich bei Meister Eckhart gründlich orientieren wollen und über die unmittelbare Anmutung seiner Texte hinaus sein Denken tiefer zu erfassen suchen.

Prof. Dr. Dietmar Mieth,
Präsident der Meister-Eckhart-Gesellschaft

Prof. Dr. Rolf Schönberger,
Professor für Geschichte der Philosophie an der Universität Regensburg

Dr. Florian Schuller, Direktor der
Katholischen Akademie in Bayern

Die Tagung wird finanziell unterstützt durch das Forum Mittelalter
der Universität Regensburg.

Sonstige Informationen

Anmeldung

ANMELDUNG NUR ÜBER:

Sekretariat Lehrstuhl Prof. Dr. Rolf Schönberger
Universitätsstraße 31, 93051 Regensburg

Fax: 0941 / 943 – 24 39
Tel.: 0941 / 943 – 36 51

E-mail:stephan.grotz@psk.uni-regensburg.de

Anmeldung bitte bis spätestens Freitag, 27. März 2009.



Mit der Anmeldung ergeht die BITTE UM ÜBERWEISUNG des
Betrages für die beanspruchten Leistungen an folgendes Konto:

Kontoinhaber Universität Regensburg,
Konto-Nr. 1 27 92 76,
Bayerische Landesbank München BLZ 700 500 00

BIC: BYLA DE MM
IBAN: DE 427 00 500 00 00 01 27 92 76

VERWENDUNGSZWECK (bitte immer angeben):
Projekt 720 73 38, Prof. Schönberger



Nach Eingang Ihrer Überweisung erhalten Sie per Post
die entsprechende EINTRITTSKARTE.
Nur mit dieser ist der Einlass in den Herzogsaal möglich.


Für ÜBERNACHTUNGEN in Regensburg
wenden Sie sich bitte an die
Touristinformation Regensburg
Rathausplatz 1, 93047 Regensburg
Tel. 0941 / 5 07 44 11
www.regensburg.de/tourismus

 

Kinderbetreuung

Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.

 

Veranstaltungsort

Herzogsaal, Domplatz 3
Eingang: Hotel "Achat Plaza Herzog am Dom"
REGENSBURG

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