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| ab 21.00 Uhr | "Nacht der Philosophie" mit Rede und Gegenrede, Statements und Nachfragen, Podiums- und Publikumsdiskussionen, heißen Eisen und kühlen Pausen |
| Prof. Dr. Gerhard Schurz Heinrich Heine Universität Düsseldorf |
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| Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter Internationale Akademie für Philosophie Santiago de Chile |
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| ca. 23.45 | Ende der Veranstaltung |
| Moderation | Alexander Schnorbusch Hochschule für Philosophie München |
| Organisation | Carolin Neuber Junge Akademie |
Die Nacht scheint als Tageszeit besonders geeignet zu sein, sich in philosophische und existentielle Themen zu vertiefen. In dieser „Nacht der Philosophie“ sind zwei Experten bereit, sich über umstrittene Positionen über Gott, Religion, Aufklärung, Fundamentalismus auszutauschen. Und auch Sie können mitdiskutieren!
„Traditionelle Religionen haben sich aufgrund evolutionärer Selektionsvorteile entwickelt; doch sie besitzen eine immer wieder gefährliche fundamentalistische Tendenz. Der Aufklärungsprozess, der zur Ablösung der fundamentalistischen Religionen durch säkularisierte Religionen führte, war wichtig für die friedlich-demokratische Entwicklung der Welt und hilft, die fundamentalistischen Tendenzen zu unterbinden. In wichtigen Teilen der Welt ist dieser Prozess bislang ausgeblieben. Das bedroht den Prozess der Aufklärung.“
(Prof. Dr. Gerhard Schurz)
„Es gibt starke Indizien für die Existenz Gottes. Deshalb ist der Theismus vernünftiger als der Atheismus. Nicht die sich als 'Aufklärung' bezeichnende Bewegung, sondern das Christentum hat die Vernunft gefördert. Die Behauptung vieler Säkularisten, das Christentum sei an den meisten Kriegen schuld und fördere die Unvernunft, ist falsch. Die größten Feinde der Religions- und Meinungsfreiheit in Europa sind heute Säkularisten. Der einzige Weg zur Religions- und Meinungsfreiheit ist die Achtung des Wertes und der Rechte der Andersdenkenden.“
(Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter)
Katholische Akademie in Bayern
Mandlstraße 23 • 80802 München
U3/U6: Münchner Freiheit
Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Studierende aller Fachrichtungen und junge Berufstätige bis zum Alter von 35 Jahren, sowie an Schüler und Schülerinnen der Oberstufe.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. September 2011.
Kurzentschlossene sind aber ebenso herzlich willkommen.
"Philosoph/-innen in der Stadt" - begleitend zum XXII. Deutschen Kongress für Philoosphie (11.-15- September 2011) in München