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| Mittwoch, 17. Februar 2010 | |
|---|---|
| 19:00 Uhr | Prof. Dr. Claudia Märtl Weltläufige Prälaten, wankelmütige Fürsten, wohlhabende Städte. Der Humanist Eneas Silvius Piccolomini (Papst Pius II., 1405–1464) und Bayern |
| 20:00 Uhr | Imbisspause |
| 20:30 Uhr | Diskussion |
| Referent>/b> | Prof. Dr. Claudia Märtl, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität München |
| Moderation>/b> | Prof. Dr. Hans-Michael Körner, Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität München |
| Organisation>/b> | Stephan Höpfinger |
Im Rahmen der Historischen Woche "Bayern und Italien" finden zwei
öffentliche Veranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen:
MITTWOCH, 17. FEBRUAR 2010
Der aus Siena stammende Humanist Eneas Silvius Piccolomini (1405-1464),
der spätere Papst Pius II., verbrachte 23 Jahre im Reich nördlich der
Alpen, wo er, zumal in Süd- und Westdeutschland, zahlreiche Reisen
unternahm. Obwohl er Bayern keine eigene Landesgeschichte gewidmet hat,
spielte dieses Land in seinem Leben, seinen geographisch-historischen
Schilderungen und dem weitgespannten Netz seiner persönlichen
Bekanntschaften eine wichtige Rolle. Der Vortrag geht den bayerischen
Spuren im Werk Piccolominis nach und möchte insbesondere zeigen, wie er
seine Beziehungen zu Persönlichkeiten aus Bayern sah, was er über das
Bayern seiner Zeit mitteilte und wie er sich als Kardinal und Papst zu
den politischen Kräften dieses Territoriums verhielt.
Claudia Märtl
DONNERSTAG, 18. FEBRUAR 2010 (Anmeldung s. dort)
Rom als Zentrum der katholischen Christenheit, aber auch als Hauptstadt
des antiken römischen Weltreichs mit ihrem reichen
kulturgeschichtlichen Erbe war in der Neuzeit eines der bedeutendsten
Ziele von Personen, die an diesem Ort politische, religiös-spirituelle
oder künstlerische Impulse aufnehmen wollten. Auch zahlreiche Bayern
fanden den Weg über die Alpen zu einem mehr oder weniger langen
Aufenthalt in der Metropole am Tiber. In dem Vortrag werden u.a. am
Beispiel des bayerischen Kurprinzen und späteren Kaisers Karl Albrecht,
des Franziskanerprovinzials Modestus Reichardt, des Komponisten
Christoph Willibald Gluck und des Archäologen Ludwig Curtius die
Romerfahrungen und -eindrücke von bayerischen Persönlichkeiten aus den
Bereichen Politik, Kirche, Kunst und Wissenschaft aufgezeigt.
Alexander Koller
bitte bis spätestens Donnerstag, 11. Februar 2010.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München