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Preisträger
Links
| 18:00 Uhr | Begrüßung WANN BEGINNT PERSONALES LEBEN? |
| 18:10 Uhr | Prof. Dr. Konrad Hilpert, Professor für Moraltheologie an der Universität München Einführung in die Fragestellung, ihre Bedeutung und die Antwort aus katholisch-theologischer Sicht |
| 18:30 Uhr | Prof. Dr. Athanasios Vletsis, Professor für Systematische Theologie an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie der Universität München Die griechisch-orthodoxe Sicht |
| 18:45 Uhr | Prof. Dr. Klaus Tanner, Professor für Systematische Theologie und Ethik an der Universität Heidelberg Die protestantische Sicht |
| 19:00 Uhr | Rabbiner Dr. Tom Kuèera, München Die jüdische Sicht |
| 19:15 Uhr | Dr. Thomas Eich, Akademischer Rat am Asien-Orient-Institut, Abt. für Orient- und Islamwissenschaft, der Universität Tübingen Die islamische Sicht |
| 19:30 Uhr | Pause mit Gelegenheit zum Imbiss |
| 20:00 Uhr | Podiumsdiskussion und Anfragen aus dem Publikum |
| 21:00 Uhr | Prof. Dr. Gerhard Paal, Schlusswort |
| Moderation Organisation |
Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl, Prof. für Philosophie an der Uni München Dr. Armin Riedel |
In Theologie und Philosophie steht "Person" für die Eigenschaften und Fähigkeiten, durch die sich der Mensch vor den anderen Lebewesen auszeichnet. So gut wie immer wird der Personbegriff verbunden mit der Anerkennung bzw. Zuschreibung eines ethischen Status, der seinerseits mit dem Begriff der Menschenwürde umschrieben und in seiner praktischen Konsequenz als Tötungsverbot zum Ausdruck gebracht wird.
Gleichwohl gibt es in den ethischen, gesellschaftlichen und rechtspolitischen Debatten immer wieder heftige Auseinandersetzungen darüber, wie "Personalität" auszulegen ist und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können; am meisten aber darüber, ob die bloße Zugehörigkeit zur biologischen Gattung Mensch schon eine hinreichende Bedingung dafür ist, eine Person zu sein.
Unbestreitbare Tatsache ist, dass mit der befruchteten Eizelle ein Anfangspunkt gesetzt ist, aus dem sich ein Fötus und dann ein Säugling entwickeln können. Aber ist das, was sich entwickelt, auch schon personales Leben? Und soll bzw. muss ihm infolgedessen derselbe moralische Status zugestanden werden, den man einem Neugeborenen und letztlich jedem lebenden Menschen zuerkennt? Diese Frage ist sehr umstritten, weil sie weitreichende Konsequenzen für Themen wie Abtreibung, künstliche Befruchtung und Stammzellforschung hat.
Auch die Weltreligionen bringen unterschiedliche Perspektiven mit divergierenden moralischen Konsequenzen in die Diskussion ein. Angesichts dessen will sich das Forum auf die grundlegende Frage nach dem Beginn des personalen Lebens konzentrieren und hierzu die Positionen ausgewählter Weltreligionen miteinander vergleichen. Es wurde von dem bei der Katholischen Akademie in Bayern eingerichteten Arbeitskreis "Ethik und Medizin" des Münchener Neurologen Prof. Dr. Gerhard Paal initiiert.
Konrad Hilpert
bitte bis spätestens Montag, 3. Mai 2010.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird. Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.