Vertrauen in die Welt

Do., 02.06.2016
Abendveranstaltung

"Schön, dass wir darüber geredet haben!"

Bruno Jonas und Josef Früchtl


Programm

Donnerstag, 2. Juni 2016

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung
Dr. Florian Schuller

19.15 Uhr

„Schön, dass wir darüber geredet haben!“

Vertrauen in die Welt

Bruno Jonas im Gespräch mit
Prof. Dr. Josef Früchtl

20.45 Uhr

Ende der Veranstaltung

Anschließend Ausklang bei Wein und Brot

Organisation: Michael Zachmeier
Zum Thema

Vertrauen?

Nichts geht im Leben ohne Vertrauen. Aber das Vertrauen schwindet zusehends in einer immer komplizierter, komplexer und unüberschaubarer werdenden Welt. Wem kann ich
denn heute überhaupt noch vertrauen?

Dazu fragt Bruno Jonas beim Philosophieprofessor Josef Früchtl nach. Platon in seiner Athener Akademie hätte sich sicherlich gefreut über diese zunächst wohl eher ungewohnte Paarung zweier ziemlich unterschiedlicher Diskutanten!

Film!

Damit das Gespräch geerdet bleibt, werden kurze Szenen gezeigt aus bekannten Kino-Filmen: u.a. aus Michelangelo Antonionis „Blow up“ oder der Filmkomödie „Moonstruck“ (1987), mit Cher und Nicholas Cage unter der Regie von Norman Jewison.

Zentral geht es um die philosophische These: Der Film kann Vertrauen in die Welt zurückgeben.

 


Bruno Jonas

wurde 1952 in Passau geboren. Dort kam es zu ersten Auftritten im legendären Scharfrichterhaus. Zusammen mit Sigi Zimmerschied gründete er die Kabarettgruppe Die Verhohnepeopler. Bald folgte ein Auftrittsverbot wegen Religionsbeschimpfung bei der Vorstellung von Die Himmelskonferenz. Bundesweit bekannt wurde er durch die eigene Kabarettsendung Jonas und regelmäßige Auftritte im Scheibenwischer. Geradezu legendär sind seine Auftritte als Bruder Barnabas auf dem Nockherberg.

Bei einem unvergesslichen Abend mit annähernd 800 Teilnehmern und weiteren 300 Interessenten, denen aus Platzmangel abgesagt werden musste, hielt er in der Katholischen Akademie Bayern 2007 einen Vortrag über „Humor und Glaube“, der vielerorts deutliche Impulse setzte.

 

Prof. Dr. Josef Früchtl,

1954 nahe bei Cham geboren, studierte Philosophie in Frankfurt/M. und wurde 1986 bei Jürgen Habermas promoviert, mit einer Untersuchung der „Ästhetischen Theorie“ Theodor W. Adornos. Anschließend arbeitete er mit einem Forschungsstipendium für drei Jahre an der Universität Pisa und war dann Assistent von Brigitte Scheer am Fachbereich Philosophie der Universität Frankfurt/M. Die Habilitation erfolgte 1995 mit der Arbeit „Ästhetische Erfahrung und moralisches Urteil. Eine Rehabilitierung“.

Ab 1996 war Früchtl Privatdozent in Münster und ist seit 2005 Professor für Philosophie der Kunst und Kultur an der Universität Amsterdam. In seinem Buch von 2004, „Das unverschämte Ich. Eine Heldengeschichte der Moderne“, versucht er z.B. „Philosophiegeschichte und Westernfilme unter einen Hut zu bringen“, wie eine Rezensentin anmerkte.

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Mittwoch, 1. Juni 2016.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,–
(Schüler und Studierende bis zum
vollendeten 30. Lebensjahr € 6,–)
werden an der Abendkasse verkauft.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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