Tschernobyl

Fr., 08.04.2011
Forum in Zusammenarbeit mit Renovabis
25 Jahre nach der Katastrophe

Programm
Freitag, 8. April 2011
16.00 Uhr Begrüßung
16.15 Uhr

„Tschernobyl – Der atomare Schrecken“.
Aus dem Dokumentarfilm von Bernd Dost (1999)

16.30 Uhr

Nicolaj Bondar,
Liquidator/Tschernobyl-Helfer

Sabrina Bobowski,
Internationales Bildungs- und
Begegnungswerk (IBB), Dortmund

Die Katastrophe von Tschernobyl.
Ausmaß und Folgen bis heute:
Ein Zeitzeuge im Gespräch

(Konsekutive Übersetzung)

17.00 Uhr Imbiss-Pause
17.30 Uhr

Ondřej Liška,
Vorsitzender der Partei der Grünen
in Tschechien, Prag

Zum Stellenwert der Kernenergie
in Mittel- und Osteuropa

18.00 Uhr Diskussion
18.30 Uhr Pause
18.45 Uhr

Dr. Aleksander Bokotey,
Department of Ecology and Environmental Protection
of Uzhhorod University und
Vorsitzender der Ökologie-Kommission der
Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche

Dr. Jochen Ostheimer,
Lehrstuhl für Christliche Sozialethik
an der Universität München

Schöpfungsverantwortung konkret:
Nachhaltiger Umgang mit Energie
anhand eines Projekts der Kirchen
in der Ukraine

(Konsekutive Übersetzung)

19.30 Uhr Diskussion
Organisation:

Claudia Gawrich, Renovabis
Michael Zachmeier, Katholische Akademie in Bayern

Zum Thema

Fukushima – der Name dieses Ortes in Japan steht seit dem 11. März 2011 für die nicht beherrschbaren Risiken der Atomenergie mit ihren katastrophalen Folgen für Menschen und Natur.

Vor 25 Jahren, am 26. April 1986, war es Tschernobyl, ein Unfall schlimmer als alle bis dahin gekannten Störfälle. Bis heute hat er gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen für die Menschen in den verstrahlten Gebieten in Weißrussland, Russland und der Ukraine. So sind durch die Katastrophe von Tschernobyl bis zu 600.000 Helfer und 250.000 Umsiedler aus den ca. 400 zerstörten Ortschaften betroffen.

Ungeachtet dessen halten viele Länder in Mittel- und Osteuropa an der zivilen Nutzung
der Atomenergie weiterhin fest, um nicht von Energielieferungen aus dem Ausland abhängig
zu sein. Die Atomenergie soll somit ein wesentlicher Garant für die meist erst 1989 erlangte nationale Unabhängigkeit der einzelnen Staaten sein. Die dramatischen Ereignisse in Japan dürften allerdings auch dort neue Diskussionen auslösen. Referenten aus der Ukraine und Tschechien werden u.a. darüber berichten.

Wie mit bescheidenen Mitteln Initiativen der Kirchen in der Ukraine ein nachhaltiges Bewusstsein im Umgang mit Energie, Umwelt und Natur erzielen können, soll nicht zuletzt ein gemeinsames Projekt der Ökologie-Kommission der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik der LMU München verdeutlichen.

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
P. Stefan Dartmann SJ, Hauptgeschäftsführer von Renovabis

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Bitte bis spätestens Donnerstag, 7. April 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Tageskasse erhältlich.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen!

Bitte beachten Sie jedoch:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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