Tod und Opfer

Do., 13.02.2014
Musik und Texte zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens

Mit Solisten der Hochschule für Musik


Programm

Donnerstag, 13. Februar 2014


Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Begrüßung

Giacomo Carissimi (1605-1674)
Historia di Jephte (leicht gekürzt)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
„Recordare“ aus dem Requiem

Giacomo Puccini (1858-1924)
„Si, mi chiamano Mimi“ aus „La Bohème“

Giuseppe Verdi (1813-1901)
„Un di, se ben rammentomi“, „Cortigiani“,
„La donna è mobile“ aus „Rigoletto“

„Recordare“, „Ingemisco“, „Confutatis“ und
„Kyrie“ aus dem Requiem

Rudolf Mauersberger (1889-1971)
„Wie liegt die Stadt so wüst“

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Jesus bleibet meine Freude“
aus der Kantate BWV 147

Musikalische Gestaltung:

Sumi Hwang, Sopran
Brigitte Lang, Alt
Frieder Lang, Tenor
Ludwig Mitterhammer, Bass
u.a.


Solisten-Vokal-Ensemble der
Hochschule für Musik München


Rume Urano, Klavier
Prof. Dr. Michael Hartmann, Orgel

Texte: Prof. Dr. Michael von Brück
Gesamtleitung: Prof. Frieder Lang
Organisation: Dr. Johannes Schießl
Zum Thema

Tod und Opfer sind menschliche Grunderfahrungen. 

Spiele des Zufalls oder hintergründiger Sinn? 

Die Literatur, die Musik, die Malerei, die Religionen – 

alle spüren dem nach, was es 

angesichts dieser Geschichte heißt,

Sehnsucht nach Heil, 

Trost und Freiheit zu finden.

(Michael von Brück)

 

 

Wir laden Sie ein zu einem Gedenkabend am Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Februar 1945. Damals mussten 25.000 Menschen ihr Leben lassen. Sie stehen exemplarisch für die bis zu 80 Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, der vor 75 Jahren begann.

Den Mittelpunkt des Programms bildet das biblische Oratorium „Jephte“ von Giacomo Carissimi, der im 17. Jahrhundert Kapellmeister des Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom war. Das musikalisch zukunftsweisende Werk thematisiert den Konflikt zwischen Gottestreue und Vaterliebe. Zu hören sind auch Teile der Requiem-Vertonungen von Mozart und Verdi – kontrastiert mit Arien aus der Oper „Rigoletto“ und Puccinis „La Bohème“. Zum Schluss erklingt die 1945 entstandene Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“ des damaligen Dresdner Kreuzkantors Rudolf Mauersberger und die Choralbearbeitung „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach.

Das Solisten-Vokal-Ensemble der Münchner Musikhochschule steht unter der Leitung von Professor Frieder Lang. Verbindende Worte spricht der evangelische Religionswissenschaftler Professor Michael von Brück. Beide sind im weltberühmten Dresdner Kreuzchor groß geworden.

 

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Dienstag, 11. Februar 2014.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Zurück